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(209 387 Mk.). Ge-

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und gibt Zeugnis von der hohen Entwicklung des Kunstgcwerbes. Die Arbeitsgemeinschaft für deutsche Handwerkskultur, die unter dem Vor­sitz des Reichskunstwarts Redslob steht, zeigt eine Kollektivausstellung handwerklichen Glases. Die Technische Messe erfreute sich bereits am ersten Tage recht lebhaften Besuchs. Dis mit­tags wurden hier 27 000 Besucher gezählt.

ordentlich viel von Kellner gezeigt und boten.

Die Vachmittagsveranstaltung hatte Einführung und Darstellung Wasserspringens zum Gegenstand.

lung und mit Hilfe von Vorführungen einiger Schwimmer verstand es Kellner, den Stoff auch dem Vichtfachmann durchaus nahezubringen.

Der zweite Vortrag am Sonntagmorgen war einem der beliebtesten Gebiete im Schwimmsport, dem Wasserballspiel, gewidmet. Auch hier wurde wieder in Theorie, wie auch in Praxis den Lernbegierigen und den Zuschauern außer-

Halter und

Geschäftsunkosten erforderten

* Sie Reichindexziffer für d i e Le- benshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung und sonstiger Be­darf» ist nach den Feststellungen des Statistischen Rcichsamts für den Durchschnitt des Monats Fe­bruar mit 138,8 gegenüber dem Vormonat (139,8) um 0,7 Prozent zurückgegangen. Die Preise für Gemüse, Milch und Butter haben angezogen, die Preise für Fleisch und Fleischwaren und besonders Eier haben nachgegeben. Auch die Bekleidungsaus­gaben weisen einen Rückgang auf.

* DieDeutscheReichspostimJanuar. Die Deutsche Reichspost gibt jetzt eine Ueberficht über den Geschäftsoerlauf im Januar heraus. Der Brief­verkehr gegenüber dem Vormonat ist zurückgegangen. Auch der Neujahrsbriefverkehr entsprach nicht den Erwartungen. Einen verstärkten Rückgang weist der Paketverkehr auf. Der Umsatz im Postscheckverkehr hat im Januar bei rund 45 Millionen Buchungen 9246 Mill. Mk. betragen. Gegenüber dem Vormonat ist der Umsatz um 4 Millionen Buchungen und 470 Millionen Mark zurückgegangen. Das Guthaben auf den Postscheckkonten betrug Ende Januar 510 Mill, gegenüber 590 Mill. Mk. Ende Dezember. Einen Rückgang weist auch der Telegrammverkehr um rund 17 Proz. gegenüber dem Vormonat auf. Im Fern­sprechverkehr hat die Zahl der Hauptanschlüsse gegenüber dem Vormonat um rund 2500 zugenom­men. Dagegen ist auch der Funktelegrammverkehr mit dem Auslande gegenüber Dezember um 7 Proz. zurückgegangen, gegenüber dem November besteht ein Zugang von 10 Prozent. Der Kassenabschluß zeigt an Einnahmen 148,2 gegen 145,6 Millionen im Vor­monat, an Ausgaben 144 gegen 163,1 Millionen Mk. im Vormonat. Die Einnahmen bleiben trotzdem hinter denen der Monate Juli und Oktober, ebenfalls der Vierteljahrsmonate ganz erheblich zurück, nämlich um rund 10 bzw. 18 Prozent. Die allgemeine Verschlech­terung dürfte auf die ungünstige Lage des Wirt­schaftslebens zurückzufuhren sein.

* Mitteldeutsche Creditbank. Der Aufsichtsrat schlagt eine Dividende von wieder 8 Proz. vor. Der Abschluß für 1925 ergab einen Vvhgewinn von 8 799 531 Mk. (i. V. 10 246 629 Mark). Hierzu trugen bei Zinsen und Provisionen 7 957 030 Mk. (9 453 059 Mk.) Wertpapiere und Konsortialbeteiligungen 454 193 Mk. (584 18301».), verschiedene Einnahmen (im wesentlichen Miets-

Wirtschaft.

Die Leipziger Frühjahrsmesse.

Die Eröffnung der diesjährigen Leip­ziger Frühjahrsmesse erhielt ihr be­sonderes Gepräge durch die Eröffnung verschie­dener neu erstandener Messehäuser. 3n An­wesenheit zahlreicher Behörden, sowie von Ver­tretern anderer Körperschaften fand am Sonn­tag die Eröffnung des neu erbauten Ringmesse­hauses statt. Vach Begrüßungsworten des Ver­treters des Messeamtes und des Erbauers des Messehauses schloß sich ein Rundgang durch die Halle an. Um 11 Uhr wurde die deutsche Kunst­seideausstellung eröffnet und um 12.30 Uhr fand schließlich durch den griechischen Gesandten in Berlin, Canellopulos, die Eröffnung des griechischen Pavillons statt, in dem insbesondere Rohtabake zur Ausstellung gelangen. Die Aus­stellung der Staatsmonopolverwaltung des jugo- slavischen Königreiches wurde ohne besondere Veranstaltung eröffnet, ebenso wie der Betrieb , auf der allgemeinen Mustermesse und der tech­nischen Messe ohne jede Feierlichkeit begann.

Der erste Tag der Messe bot das von der letzten Messe her gewohnte Bild. Trotz schlechten Wetters sehr starker Verkehr in den Straßen, aber im großen und ganzen nur mittelmäßig besuchte Mes ehäuser. Obwohl die allgemeine Wirtschaftslage den Besuch der Messe stark ein- schränkt, herrscht in den Kreisen der Aussteller einigermaßen Zuversicht. Man hört auch be­reits vereinzelt, daß schon am ersten Tage gute Abschlüsse getätigt worden sind. Das gilt namentlich für die Textilmesse, wo sich das Hauptinteresse auf die Kunstseideausstellung kon­zentriert. Die Kunstgewerbemesse in der Uni­versität ist wieder außerordentlich reich beschickt

Beginn des eigentlichen Vortrags sprach Dr. G e i s o w in packender kurzer Rede über die treibenden Gedanken im deutschen Schwimmsport. U. a. führte er aus:Wir feiern heute das Ge­dächtnis unserer Gefallenen. Die Flaggen wehen auf Halbmast, und ich glaube, wir müssen dieses Gedächtnis derer, die, wie das köstliche Wort lagt, ihr Bestes gaben sür ihre Freunde, würdig begehen. Das geschieht nicht in Klagen und Trauern, sondern es geschieht durch eine Tat." Diese Tat sei, im Sinne des deutschen Sports, gegeben in der Arbeit am einzelnen, am jungen Menschen in der Erziehung zu Kämpfern, die ihren Mann stehen und ihr Bestes geben, nicht nur im sportlichen Rennen, sondern auch immer da im Leben, wo eine Aufgabe an sie herantritt. Vicht zu amerikanisieren sei unser Sport, nicht das Beste soll jeder leisten, sondern der deutsche Sport stelle alles daraus ab, den Menschen sein Bestes geben zu lassen. Es sei Kleinarbeit am einzelnen, geadelt aber durch den großen grund­legenden Gedanken der Gemeinschaft. 3m sport­lichen Wettkampf sei er der Dienst an höchsten Gütern. Das Einsetzen der ganzen Person für die Gemeinschaft, für die Farbe zu sehen. Alle, auch die kleinste Arbeit diene nur dem einen Ziel, dem Aufstieg und dem Hinausführen un­seres Vaterlandes aus Elend und Vot. Alnö bis­lang sei noch nicht erwiesen, daß die Wege, auf denen der deutsche Schwimmsport dieses höchste Ziel zu erreichen sucht, nicht die richtigen seien.

Dann brachte Stern in sesselnder Weise, ebenfalls unterstützt durch praktische Vorführun­gen, eine Anleitung zur Ausbildung von Springern. Er zeigte, daß dies in den letzten Zähren im deutschen Schwimmsport etwas ver­nachlässigte Gebiet vor allem in Form von Riegenübungen sehr nutzbringend bearbeitet wer­den kann, und daß dadurch, daß man das Sprin­gen im Hebungsbetrieb auf eine allgemeinere und breitere Grundlage stellt, diesem Sportzweig neue und besonders junge Kräfte in großer Zahl zugeführt werden können.

Mit einigen kurzen Worten, in denen er zur eifrigen Befolgung und Verarbeitung des Ge­sehenen und Gelernten aufforderte, schloß Dr. Friedrich den Kursus.

Es ist das Wesen eines solchen Lehrgangs, daß Erfolg und Wirkung erst nach geraumer Zeit sich zeigen: eins aber kann schon jetzt ohne weiteres festgestellt werden: nämlich, daß in diesen beiden Tagen wertvollste Arbeit im Sinne des Sports geleistet worden ist, denn jeder, der, sei es als Schwimmer oder als sonstiger Zuhörer an einzelnen Vorträgen teilgenommen hat, wird reiche Anregungen mitgenommen ha­ben. und selbst wenn nicht alle Früchte tragen, so ist doch durch diesen Lehrkursus ein wert­voller Stein zum weiteren Aufbau des deutschen und besonders unseres heimatlichen Schwimm­sports geschaffen worden. r.

Leichtathletik.

Eine Terminlifte der Deutschen Sportbehörde.

Die Terminliste der Deutschen Sportbehörde ist soeben erschienen. Sie weist eine erhebliche zahlen­mäßige Verringerung gegenüber dem Vorjahre auf, ein Zeichen verständnisvollen Maßhaltens der Ver­bände und Vereine. Es sind 7 Veranstaltungen von der SPB. selbst geplant, darunter zwei Länder­kämpfe. Ferner sind 33 internationale und 97 natio­nale Wettkämpfe in Aussicht genommen, insgesamt 130 Wettkämpfe an 31 tagen. Naturgemäß drän­gen sich die Ereignisse besonders im Juli und August. Der am meisten belegte Sonntag (25. Juli) weist nicht weniger als 4 internationale und 13 na­tionale Veranstaltungen auf.

6 373 261 Mk. (7 538 802 Mk.). Steuern 979 062 Mk. (1281619 Mk.), so daß ein Reingewinn von 1 447 208 Mk. (1 426 207 Mk.) verbleibt. Die 8proz. Dividende erfordert 1 304 000 Mk. Die Dividende auf die Schuh- und Vorzugsaktien 1323 (550) Mk., Gewinnanteile des Auffichtsrates 72 444 Mk. (72 444 Mi.). Es verbleibt ein Vortrag von 69 440 Mk. (49 213 Mk.). Trotz geringerer Roh- einnahmen ist demnach doch ein etwas höherer Gewinn zu verzeichnen als im Vorjahr, da sowohl die Steuern, als auch in ziemlich erheb­lichem Maße die Gehälter und Geschäftsunkosten zurückgegangen find. Dieser Rückgang ist im wesentlichen auf den weiteren Abbau von An­gestellten zurückzuführen. Es wurden im 3ahre 1925 weitere 300 Angestellte abgebaut. Die Bank hat jetzt noch 1059 Angestellte, gegenüber einem Höchststand im Oktober 1923 von 4300. Die An­kosten werden immer noch als unverhältnis­mäßig hoch bezeichnet. 3m 3ahre 1913 betrugen sie bei einem wesentlich größeren Geschäfts- umfang 3,8 Millionen Mark. Auch die Steuern betrugen im 3ahre 1913 nur 437 000 Mark bei einem um das Vielfache größeren Gewinn. Das Gehalterkonto ist auch darum mehr belastet, als in der Vorkriegszeit, weil man in erster Linie die jüngeren Beamten abgebaut hat und infolge­dessen das Durchschnittsdienstalter der Beamten höher liegt als in der Vorkriegszeit. Das Ver­hältnis der flüssigen und leicht greifbaren Mittel zu den Verpflichtungen beträgt etwa 63y2 Proz. gegenüber 69 Proz. im Vorjahr. 3n dem eigenen Effektenbestand, den Konsortialbeteiligungen und den dauernden Beteiligungen verfügt die Bank über erhebliche stille Reserven. Der Rückgang des Wertpapierbestandes ist darauf zurückzu­führen, daß verhältnismäßig größere Posten Wertpapiere abgeftoßen worden sind. Unter den Guthaben finden sich Ausland- und Valuta­guthaben in kaum nennenswertem Maße. Die Dank ist zwar nicht von Verlusten verschont ge­blieben, doch macht nach Angabe der VerwÄ- tung die Gesamtsumme feinen nennenswerten Be­trag aus. Der Geschäftsbericht gibt einen kurzen ileberblicf über die allgemeine wirtschaftliche Lage im 3ahre 1925. 3n bezug auf das neue 3ahr betont er die Belebung des Börsengeschäfts.

* 7E eitere Ausdehnung des Rhei'n.° Weftf. Elektrizitätswerkes. Vachdem die Kreise Trier, Saarburg und Wittlich beschlos­sen haben, ihren Strom vom RWE zu beziehen unb RWE-Mien zu übernehmen, hat das RWE nun auch an die Stadt Dingen ein neues Ange­bot zwecks Llebernahme des Binger Elektrizitäts­werkes gemacht, das weit über das letzte Angebot hinausgeht. Ebenso wie den drei Kreisen soll auch der Stadt Bingen eine Vertretung im Auf­sichtsrat des RWE zugebllligt werden. Es ist anzunehmen, daß" die Stadt Bingen diesem An­gebot zustimmen wird.

* Auslandanleihe der Stadt Leipzig. Die Firma Speyer & Co., Veuyork, als Führer eines Konsortiums, hat durch Vermitt­lung des Bankhauses Lazard Speyer-Ellifsen, Frankfurt a. M. und der Allgemeinen Deutschen Kreditanstalt, Leipzig, mit der Stadt Leipzig eine 7proz. Auslandanleihe im Betrage von 5 000 000 Dollar zu 90 Proz. abgeschlossen. Die Anleihe ist mittels eines im 3ahre 1927 ein­setzenden jährlichen kumulativen. Tilgungsfonds bis zum Verfall der Anleihe im 3ahre 1947 zurückzuzahlen. Die Tilgung erfolgt durch Rück­kauf zu oder unter pari oder durch Auslosung zu pari. Verstärkte Tilgung durch Auslosung oder Gesamtkündigung ist ab 1931 zugelassen,

und zwar von 1931 bis 1935 zu 102 Proz., alsdann zu pari. Der Erlös der Anleihe dient dem Ausbau des Gas- und des Clellrizitäts- werkes. Die Anleihe wird demnächst in Veuyork zur öffentlichen Zeichnung aufgelegt; ein Teil­betrag von 1 250 000 Dollar ist von Gebr. Teixeira de Mattos, Amsterdam, und Heldring & Pierson, Haag, zur Emission in Holland über­nommen bzw. in der Schweiz untergebracht worden.

Börsenkurse.

Berlin

0,375

Datum: | 1. 3.

86*

85.25

102,75

100 r-9 35

11.4

39,5

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73

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83

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6,75 0,036

80

44

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

0 360 0,480 0,248 . 0,350

0,370

123,7* 65,75

5ri,5 73,5

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43 92.5 I

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22

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34

41 73.25* 78 75*

83,5

53.5

127,5* 124 5*

5% Deutsche Reichsanlethe . 4% Deutsche Reirbsanleiye .

3'//In Deutsche Rcichsanlcihe 8% Deutsche ReichSanleibe . Deutsche Sparprämienanleihe 4% Preußische ötonsolö . . . 4% Hessen 3*/s°/o Hessen 3% Hessen Deutsche Wertb. Dollar-Anl. dto. Doll.-Schatz-Anweisug.*)

4% Zolltürlen 5% Goldmerikaner ....

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank Darmst. und Nartonalbank Deutsche Bank Deutsche Beretnsbank .... Disconto Connnandit Metallbank Mitteldeutsche Creditbank. . Oestcrrrichische Creditanstalt. Weftbank ...........

Bochumer (Satz ....... BuderuS .........

Caro .......

Deutsch-Luxemburg......

Gelsenkirchener Bergwerke. .

Harpener Bergbau Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln ....

Lourahütte

Obcrbedarf .........

Phönir Bergbau .....

Rbeinstabl ..........

Riedeck Montan

Tellns Bergbau. .....

Hamborg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd .... Cheramtsche Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann Anglo-Cont.-Guano.....

Chemische Mäher Alapin . .

Holzverkohlung Rütgerswerke Scheideanstalt Sag. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann Mamkraftwerke ....... Schlickert . . ........ Siemens & Halske .....

Adlerwerke Äleyer .....

Daimler Motoren. ...... Hevligenstaedt .

Meguin , Motorenwerke Mannheim .

Frankfurter Armaturen> 6 Konservenfabrik Braun . . .

Schuhfabrik Her; . .....

Sichel

Zellstoff Waldhof.....

3n(ferfabrtt Frankenthal .. Zuckerfabrik Waghäusel . . .

Frankfurt a.M.

Schlüz. fiur»

1-Uhr. Kurs

Schlich-'Anfang

Kurs

2.3.

1. 3

2. 3

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0.3775

0,365

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0 345

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0.367

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106,25

43

43,25

-

45

48

-

1 März. 2. März.

Dank noten.

Amtliche Notierung

Ärmliche Notierung

(Seit)

Brief

Geld

Brief

Amft.-Roli

(67,93

I68,:J5

167,85

168,27

Buen.-Atres

1,703

1,729

1,695

1,700

Brss.-Antw

19 055

19.095

19,055

19.095

Christiania. Kopenhagen

90,64

90,86

90,61

90,75

109,01

109.49

108,91

109,19

Stockholm . Helssngfors.

112,46

112,74

112,47

112,75

10,565

10,605

10,562

10,6)2

«talten. . .**

16,84

16.88

16,81

16,85

London. .

«,38 i

20,4 8

20,372

4,195

20,422

Neuhor! . .

4,195

4,205

4,20ä

Paris. . .

15,52

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15,37

15,41

Schweiz . .

80 72

80.92

80,74

80.94

Spanien .

59,10

59,24

59,01

69.18

Japan . . . Rio de Jan.

1,908 0 614

1,91;

1.6I6

1,90» ,0.611

1,909 0,616

Wien in D--

Ceft- abgest.

59,14

59,28

59,14

69,28

Prag .... Belgrad . .

12.415

12,455

12,415

12,455

7.387

7,407

7,397

7,417

Budapest. .

3,875

5,895

5,875

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Bulgarien

3,035

3,045

3,035

3,04»

Lissabon

31 23a

21,285

21,215

21,265

Damig. . . Konstantin.

80 87

81,07

80,80

81,00

2,14

2,19

2.18

2,19

Athen

6 04

6 06

5.99

6.01

Kanada. . .

4.179

4,189

4.178

4.188

Uruguay .

4.305

4,315

4.305

4,315

Berlin, 1 Marz

Geld

Brief

Amerikanische Nvlea ». ...

Belgische Noten

Dänische Noten ....... Englische Noten........ , Französische Noten ...... Holländische Noten......

Italienische Noten......

Norwegische Noten...... Deutsch.Qesterr.,L 100 Kronen Rumänische Noten . . . ... Schwedische Noten......

Schweizer Noten ...... Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten . . ...

4,181 19,01

108,73 20,36 15,61*

16 7.55 16 86 90,62 59,01

112,17 80,605

64.8> 12,38»

5,835

4,201 19.11

109,27

20,4'

15 76

168.39

16,9t 91 08

59,31

112,73 81,005

59 15

12,445

5,875

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Berlin, 2. März. Dem ersten flauen Börsentage dieser Woche ist heute eine etwas zuvers ichtlich ere Stimmung gefolgt. Die Vorbereitungen zu dem morgigen Liqui- dationszahlungstag, die die Spekulation zu er­heblichen Abgaben veranlaßten, fanden ein Ende. Teilweise formte man sogar wieder leichte Käufe des Publikums beobachten. Infolgedessen setzten sich die Rückgänge nicht fort. Die ersten Termin- und variablen Kurse zeigten allgemein kleine Erholungen. Heber ein Prozent gingen aber die Besserungen nicht hinaus. Die Llmsahtätigkeit blieb trotzdem sehr gering. Auf dem Pfand­briefmarkte herrschte eine gewisse Zurück­haltung, wenn auch die Grundstimmung durch­aus freundlich blieb. Die am Vortage noch starke Versteifung des Geldmarktes hielt nicht an. Von feiten der Großbanken wurden etwas reich­lichere Mittel zur Verfügung gestellt, so daß der Sah für 'Tagesgeld auf 6 bis 7VS Proz.

nachgab. Monatsgeld war etwa zu dem gleUta Sah erhältlich. 3m Dewisenverkehr trat eine Abschwächung des "englischen Pfundes ein, die wahrscheinlich mit der Erwartung einer Diskontermähigung in London zusammenhängt. London notierte gegen Kabel 4,8581.

Frankfurter Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger-".1

Frankfurt a. £DL, 2. März. Tendenz: bex hauptet, aber lustlos. Die Veranlagung des Börsengeschäftes ließ heute eine geringe Bes­serung erkennen insofern, als die Abgabenei­gung weniger stark hervortrat. Das Geschäft be­hielt zwar seinen lustlosen Charakter bei, im großen und ganzen aber zeigte sich gegenüber neu auf­tretendem Angebot der Markt ziemlich widerstands­fähig, wodurch die rückläufige Kursbewe­gung wieder zum Stillstand kam. Die Tendenz läßt sich als behauptet bezeichnen, unge­achtet einzelner weiterer geringer Verluste. Vor­börslich wurden die Kurse ca. 1 bis 2 Prozent niedriger, da die Ausführungen auf dem Kölner Bankiertag keinen günstigen Eindruck hinterließen. Bei Beginn des amtlichen Verkehrs nahm der Aktienmarkt eine leicht gebesserte Haltung an, ohne daß jedoch wesentliche Besserukkg«*» zu er­kennen gewesen wären. Am Montanmarkt betrugen die Erholungen 1 bis 2 Prozent. Im Geaensatz hierzu verkehrten Kaliwerte in schwack;er Haltung. Westeregeln minus 2H Prozent. Farb­werte zeigten behauptete Kurse. Schwächer er­öffneten Elektroaktien. AEG. minus 2 Pro­zent, Schuckert minus 1,13 Prozent. Bank­aktien lagen still und wiesen keine merklichen Veränderungen auf. Schiffahrtsaktien wa­ren leicht ermäßigt. Hapag minus 0,5 Prozent, Norddeutscher Lloyd minus 0,25 Prozent. Auto- aktien tendierten ziemlich fest. Daimler und Kleyer erzielten je plus 0,75 Prozent. Von Zellstoffaktien erlitten Waldhof eine Einbuße von 1,25 Pro3. Auch Zuckeraktien bröckelten überwiegend ab, nur Offstein-Zucker plus 1,5 Proz. Das Geschäft in anderen Aktien mit veränderlichen Kursen war sehr still, neben neuen kleinen Rück­gängen waren auch leichte Erholungen zu verzeich­nen. Deutsche Anleihen konnten sich etwas befestigen. Am Auslandrentenmarkt war die Umsatztätigkeit ebenfalls sehr gering. Türken­werte schwächten sich etwas ab. Ungarn blieben ge­halten. Auch am Pfandbriefmarkt machte sich eine starke Geschäftslosigkeit geltend, die Kurse blieben gehalten. Der F r e i v e r k e h r wies un­regelmäßige Haltung auf. Beckerstahl 45, Becker­kohle 54,5, Benz 43, Brown-Boveri 70, Entreprise 10, Growag 52, Hansabank 75, Krügershall 86, Pe­troleum 69, Kabel Rheydt 102,5, Ufra 67 Proz. Im weiteren Verlaufe drückte die Geschäftslosigkeit an­sehnlich auf die Stimmung, so daß die Kurse allge­mein wieder eine leicht rückläufige Bewegung anzu­nehmen begannen. Der Geldmarkt ist für kurzfristige Anleihungen unverändert angespannt. Tagesgeld stellt sich auf 88,5 Proz. Langfristiges Geld blieb dagegen zu 6,50 bis 9,50 je Adressen angeboten. Jn- dustrieakzepte mit Bankgiro 7 Proz. Prioatdiskon- ten 5J Proz. Im Devisenverkehr war Paris gegen London erneut leicht rückgängig. Die Pfunö- parität stieg auf 132,25. Auch das englische Pfund lag gegen Kabel schwächer mit 4,85).

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Frankfurt a. M., 2. März. Es wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 26,25 bis 26,50, Roggen (inl.) 17, Sommergerste (für Brauzwecke I 22,50, Hafer (inl.) 18,50 bis 21,50, Mais (gelb) 18,25 bis 18,50, Weizenmehl (inl., Spezial 0) 39,50 bis 40, Roggenmehl 25 bis 25,50, Weizen­kleie 9,25, Roggenkleie 9,50 bis 9,75. Tendenz: Matt.

Frankfurter Pserdemarkt.

WSN. Frankfurt a.M., 1. März. Der heute auf dem Gelände des Landwirtschaftlichen Vereins abgehaltene Pferdemarkt hatte einen Auftrieb von über 700 Pferden. Es war in erstklassigen schweren, noch mehr in mittleren Arbeitspferden gutes An­gebot. Das Kauf- und Handelsgeschäft war sehr rege, und der Markt von Interessenten gut besucht. Die Kaufabschlüsse bewegten sich in der ersten Klasse von 2500 bis 3500, 4000 Mark pro Paar, in der zweiten Klasse von 1500 bis 2300 Mk., in der dritten Klasse von 700 bis 1500 Mark. Besonders die Groß­händler hatten reichliche Auswahl

Büchertisch.

Religion und Kirche. Kultur­historisch interessante Dokumente aus alten deut­schen Zeitungen. Von Eberhard Buchner. (München 1925, Albert Langen, 356 S.) Eine höchst bemerkenswerte Quellensammlung! In 11 Abschnitte gegliedert bringt sie aus geschriebenen und gedruckten Zellungen, meist des 18. Jahr­hunderts (einiges ist früheren Ursprungs), aller­lei Vachrichten und Aeußerungen zu Thematen der Religion und Kirche. Vatürlich treten dabei die sonderbaren und merkwürdigen Begebnisse reichlich in den Vordergrund. Mit vollem Gewinn kann nur der Sachkenner diese Zu­sammenstellung würdigen. Aber interessant sind sie für jeden Gebildeten. (834) Schian.

Rundfunk-Programm

-es Frankfurter SenderS.

(Aus der.Radio-Amschau".)

Mittwoch, 3. Mär;:

3.304 Uh:: Die Stunde der Jugend: Aus dem Buch der Sage und Geschichte, vorgetragen von Rek­tor Wehrhan. Von Stinber vom 10. Jahre ab. 4.20 bis 5.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Amerika­nische Tanzmusik. 5.456.10 Uhr:Rundfunkstreife durch Mittelamerika' . Vortrag von W. Schupp- Darmstadt. 6.206.45 Uhr-Durch die Häfen Süd- brafiliens", 3. Rundfunkvortrag von der Weltreise des Baurat Dr. Teubert-Mannheirn. 6.457.15 Uhr: Der Einfluß der Monotonie auf die Berufstätig­keit", Vortrag von Dr Bappert. 7.15.745 Uhr: Italienischer Sprachunterricht. 7.458.15 Uhr: Be­amtenfortbildungskurs. Referent: Dr. Fritz Neu­mark. 2. Vortrag:Allgemeine Fragen des Geld- und Währungswesens". 8.159.15 Uhr: Sinfonie- Konzert. 9 1510.15 Uhr: Dichter-Jubilare.

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