Die Schnepfe soll "ja nach altem Säger- brauch um Otuli bei uns eintreffen. Sn diesem Sahre kann der Zeitpunkt wr>hi stimmen. Aach jedem warmen Regen pilgere man gegen Sonnenuntergang hinaus in den Forst. Oh früher im Sahre. als man den örtlichen Verhältnissen nach glaubt, ist die Schnepfe eingetrossen. Leichte Hügel auf Gestellen, die durch gemischte feudyt- grundige Bestände führen, bieten die meiste Aussicht auf Erfolg. Die Schnepfe ist in ihren Lebensgewohnheiten übrigens sehr konservativ, und obschon der Zufall gerade auf dem Schnepfenstrich oftmals sein Spiel treibt, so kennt doch jeder wahrhafte revierkundige Weidmann ge° wohnlich die Stätten, wo die Schnepfe am besten zu ziehen pflegt. Der gute Hund ist auf dem Strich unerläßlich. ohne ihn würde mancher glücklich -heruntergeholte Langschnabel unter Laub, im Gebüsch elend verludern. (St. Hubertus.)
DolKszählungsergebnisse in Hessen.
WSR. Sn den nächsten Tagen gibt die Hess. Zentralstelle für die Landesstatistik in Darmstadt in einem Sonderheft für Hessen die ersten Volkszählungsergebnisse vom 16. Sun i 1 925 bekannt, nach Gemeinden geordnet. Danach betrug die Gesamtzahl der Evangelischen 885 370, der Katholiken 415 685, der Israeliten 20 401, der sonstigen Christen 8188 und der sonstigen Richtchristen 17 635. Die evangelische und katholische Bevölkerung hat sich seit 1910 um 4,4 bezw. 4,6 Proz. vermehrt. Die Ssraeliten haben um 15,2 Proz. abgenommen, die Anhänger christlicher Sektmr um 20,5 Proz. und die Personen, die keiner christlichen Kirche oder Gemeinschaft angehören, um 205,4 Pro», zuge- nommen. Vertreten lind unter den verschiedenen Bekenntnissen Altkatholiken, Mennoniten, Baptisten, Adventisten, Methodisten, Mormonen und ernste Bibelforscher. Die Zahl der Konfessionslosen. Freireligiösen usw. hat sich seit der letzten Zählung nahezu verdreifacht, unb zwar von 5645 auf 16 557 Personen.
Gießener Wochenmarktpreisc.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 150, Matte 30 bis 35, Käse 65 bis 140, Wirsing 30, Weih kraut 15 bis 25, Rotkraut 30, gelbe Rüben 25, rote Rüben 20, Spinat 40, llntcr- Kohlvabi 10 bis 12, Grünkohl 30 bis 35, Rosenkohl 60, Feldsalat 80 bis 150, Zwiebeln 20, Meerrettich 40 bis 80, Schwarzwurzeln 50 bis 70, Kartoffeln 4 bis 5, Aepfel 15 bis 25. Honig 50, junge Hahnen 120, Suppenhühner 120, Rüsse 60, Endivien 100 Pfennig das Pfund: Eier 10 bis 12, Blumenkohl 60 bis 180, Salat 40. Ober-Kohlrabi 10 bis 15, Lauch 10 bis 20, Sellerie 20 bis 60 Pfennig das Stück.
Bornotizen.
— Tageskalender für Dienstag. Stadttheater: 7.30 Uhr, „Der fröhliche Weinberg" (Ende nach 9.30 Uhr). — Verein Hundesport für Gießen und Umgegend: Versammlung bei Henkel.
♦
*• Fahrplan Aenderun gen bei Kraft poften. Dom 1. März ab sind die Fahrpläne der Kraftposten Alsfeld—Treysa (Bez. Kassel) lind Alsfeld—Kirtorf—Ehringshausen geändert. Die Fahrten zwischen Äirtorf und Ehringshausen werden aufgehoben, dagegen werden zwischen Alsfeld und Mirtorf täglich zwei Fahrten in jeder Richtung aus» geehrt, und zwar Kirtorf ab 7.25 Uhr früh, Alsfeld an 8.10 Uhr, Alsfeld ob 11 Uhr, Kirtorf an 11.45 Uhr. Kirtorf ab 4.15 Uhr, Alsfeld an 5 Uhr, Alsfeld ob 5.45 Uhr, Kirtorf an 6.28 Uhr abends. Vom gleichen Zeitvunkt ab ist bei der Kraftpost Kirchhain (Bez. Kassel) nach Kirtorf die zweite Fahrt von Stirtorf nach Kirchhain 10 Minuten später gelegt, ab Kirtorf W. 6.30 Uhr, an Kirchhain W. 7.20 Uhr.
S i n Achtzig) ährlger. Am morgigen 3. März feiert der in/ Smkerkreisen weit bekannte Fabrikant Karl Dust in Wetzlar seinen 80. Geburtstag. Der alte Herr ist Mitbegründer des Oberhessischen Dienenzüchtervereins und Ehrenmitglied desselben. Er hat sich durch die Erfindung der Freischwung-Schleuder und eines Wachsauslah-Apparatev große Verdienste um die Imkerei erworben.
-d. Städtische Holzversteigerung. Bei der gestrigen Radelholzversteigerung wurden folgende Preise erzielt: Kiefernscheitholz 2. Kl. 57,50 Wk., 3. Kl. 49 Ml., Fichtenschnittholz 2. Kl. 34 Mk., Kiefernbauholz 3. Kl. 27,50 Mk., 4. Kl. 20,50 Ml.. 5. Kl. 17 Mk., Fichtenbauholz 3. Kl. 27,50 Mk., 4. Kl. 24 Mk., 5a-Kl. 24,50 Mk., 5b-Kl. 24,50 Mk.
" Befreiung vom Besuch der Fortbildungsschule. In unserer gestrigen Notiz unter dieser Ueberschrift ist der Satz Ziffer 1 infolge einer Verstümmelung mißverständlich. Richtig muß er lauten^ „1. Schüler und Schülerinnen mit neunjährigem Schulbesuch und einjährigem Besuche einer Privathandelsschule mit Dollunterricht" usw.
** Das Fröstel-Seminar veranstaltet in seinen Räumen, Gartenstrahe 30. eine Ausstellung von Arbeiten der abgehenden Kindergärtnerinnen und Kinderpflegerinnen. Es handelt sich um Gegenstände, die die Schülerinnen im Handarbeits- und Werkunterricht angefertigt haben. Gezeigt werden u. a. im Handarbeitsraum selbstgefertigte Kinderwäsche. Kinderkleider usw. Der andere Teil der Ausstellung gibt eine Liederlich t über angefertigte Holz-, Flecht-, Dastarbeiten u. ahnl. Geöffnet ist die Ausstellung von Mittwoch, 3. Blärz. bis einschl. Sonntag, 7. März, täglich von 11 bis 1 Ahr vorm. und 3 bis 5 Ahr nachm. Das neue Semester beginnt Montag, 19. April. (Siehe heutige Anzeige.)
** Einen musikalischen Abend zu Wohltätigkeitszwecken veranstaltete am Samstagabend im Saale des Realgymnasiums Frl. E. Felchner mit einigen ihrer Schüler und Schülerinnen unter Mitwirkung von Frau Prof. L a q u e u r und Herrn Privatdozent L a u n. Innerhalb des reichhaltigen Programms standen im Vordergrund Schumann und Schubert, die beide mit ihren verschiedenartigsten Künstlereigenschaften zur Geltung kamen. Genoß man Schumann bald als den innigen Träumer, bald als den liebevollen Gestalter poesievoller Charakterstücke und dann wieder in seinen Liedern als den Eichendorff gesinnungsverwandten Romantiker — besonders bezeichnend in dieser Beziehung die „Frühlingsfahrt", in der der Grundzug der Romantik, die Sehnsucht, in die feine Form der Resignation gebannt ist —, so wirkte und erschütterte Schubert als der Schöpfer promethei- scher Liedkunst (Atlas), als feiner Stimmungsmaler (An den Mond) und als friedensinniger Tröster (Litanei). In den deutschen Tänzen wiegten sich die Themen vom polternd Festen hinüber zum Gemütvollen, ja gelegentlich Schwerinmigen, um dann wieder zum Kraftvollen zarückzukehren. Alles Gebotene fand seine angemessene Wiedergabe. Die Jüngeren bewiesen Fleiß und gute Schulung: Martha Krombach spielte begabt, sauber und ohne Fehl, Irmgard Hönscheid trug mit Frische vor, Herma Hechler gefiel durch weichen Anschlag. Frl. Jnge- borg Pop per t überraschte durch ihre in Anbetracht ihrer Jugend auffallende Fortgeschrittenheit. Bei Frl. Schuck bewährte sich eine nicht geringe, Schwierigkeiten gut meisternde Technik. Vortrefflich kamen die vierhändigen Stücke durch Frau Geh. Rat P o p p e r t und die Leiterin selbst zum Vortrag. Für die eingeflochtenen Liedpartien hatten Frau Professor Laqueur ihre warme, von feinem Empfinden geleitete Stimme und Herr Lic. Saun fein prächtiges und geschultes Organ, das er mit vollendetem Ausdruck in gleicher Weise in den Dienst des Mächtigen, wie des Zarten und Weichen zu stellen weiß, zur Verfügung gestellt. Drei Duette offenbarten einen vorzüglichen Zufammenklang und
erprobte Anpasiung der beiden Stimmen. Bei solchen Leistungen erscheint der reiche Beiiall der zahlreichen Besucher als durchaus berechtigt. ng.-
—.— Ausstellung der Alice - Schulc. In den Räumen der städtischen Kunstsammlung ist zur Zeit eine Ausstellung der Aliceschule, Jahres arbeiten der Schülerinnen der Oberstufe des zweijährigen technischen Seminars rür Hauswirtschafts- und Handarbeitslehrerinnen, hergerichtet. Es sind Arbeiten auf dem Gebiet der Radelarbeiten, des Zeichnens und der Lehrmittelanfertigung ausgestellt. Jede Arbeit trägt ihr persönliches Gepräge und legt Zeugnis ab, wie die Seminarausbildung ihrer Aufgabe, selbständige und geschmacksichere junge Lehrerinnen zu erziehen, nachzukommen sucht. Soll doch die heutige technische Lehrerin in ihren Schülerinnen den Sinn für Wertarbeit geschmackvoll und technisch wecken und ein Geschlecht von Konsumenten erziehen, das Waren der Schundindustrie und Auswüchse der Mode ablehnt. Dazu muß die Lehrerin aber selbstsicher im Urteil fein. Das wird sic nur, wenn sie es lernt, vorn Zweck des Gegenstandes auszugehen, danach die Form für ihn unb das Herstellungsmaterial zu wählen unb aus dem Material heraus die Herstellungstechnik zu bestimmen. Die Vereinigung mehrerer Techniken bereichen oft die Wirkung: gute Stickereien an Volkstrachten aus altem Hausrat geben hier vielfach Anregung unb finb wohl bei manchen Arbeiten als Vorbild benutzt. Wer die Farbigkeit der Bunt- stickereien betrachtet, wirb berausfinben, wie durch Beschränkung auf eine Farbe in ihren verschiebsnen Tönungen an einem Gegenstanb das Auge zu feinerem Farbensinn geführt unb zu sicherem Urteil in der Farbenwahl erzogen wird. Stickereien nach der Natur sind geeignet, den Formenfinn zu wecken. Es sind denn auch an Wäsche Verzierungen, Äleid- stickereien und anderen Dingen in Zusammenstel- l mgen verschiedener Formen unb Farben sehr geschickte Lösungen gefunden, die der Fantasietätigkeit der Herstellerinnen alle Ehre machen. Die Verschiedenartigkeit der Arbeiten auf so ziemlich allen Gebieten der Hausarbeit in ihrer guten, gediegenen Ausführung wird wohl allen Ausstellungsbesuchern Freude bereiten. Die felbftgefertigten Webstuhlmodelle und andere Lehrmittel werden wohl den Neid manches Lehrers erregen, der im Unterricht nicht über derartige vorzügliche Hilfsmittel verfügen kann. Das Urteil der Besucher geht allgemein dahin, daß die Aliceschule und ihre Leiterin hier etwas geleistet haben, was allgemeine Anerkennung verdient. Die Ausstellung übertrifft bei weitem alles das, was in den letzten Jahren auf diesem Gebiete geboten und gezeigt wurde. Der Besuch der Ausstellung kann daher jedermann, besonders aber der Damenwelt, aufs beste empfohlen werden. Bemerkt sei noch, daß bei der Eröffnungsfeier Stadtschulrat Professor Dr. 2111 e 5 ein kurze Ansprache hielt, worauf die Leiterin der Aliceschule, Frl. Schmidt, die Gäste uura') die Räume führte.
Kirche und Schule.
tz Schlitz. 1. März. Wie im Vorjahre, so hielt auch dieses Jahr wieder Pfarrer Kornmann von Lllrichstein hier eine Sugenb- w och e. Wurden im Vorjahre davon nur die engeren Kreise berührt, so nahmen dieses Sahr Jugendliche beiderlei Geschlechts aller Richtungen teil und sprachen sich im Anschluß an die Referate in voller Sachlichkeit aus. Der Leiter der Woche sprach über folgende Themen: „Eltern und Kinder", „Geschwister und Freundschaft'. „Das Verhältnis der Geschlechter". „Führer- und Heldenverehrung", „Jugend — Sesus — Gott". „Jugend und Kirche": auf besonderen Wunsch wurde am drittletzten Abend, der erst nur der Aussprache hatte dienen sollen, die Behandlung der in unseren Wirtschaftsnöten besonders brennenden Frage „Sagend und Beruf" eingeschoben. Den inneren Höhepunkt der Woche, an der bis zu 76 Jugendliche teilnahmen. bildete ein am abschließenden Sonntag spätnachmittags gehal
tenes Sugendabendmahl, das lehr gute Beteiligung fand?
Amtsgericht Gießen.
* Gießen. 25. Febr. Sm Sanuar 1924 wurde ein Student von 2 Polizeiwachtmeistern nachts wegen Tubeftorcnbcn Lärms angehalten und mit zur Wache genommen, da er zwar fernen richtigen Ramen genannt, aber angeblich versehentlich den Ausweis eines Kommilitonen statt seines eigenen vorgezeigt hakte. Aus der Wache stellte nach der Aufnahme der Personalien des Studenten der eine der beiden Wachtmeister, der heutige Angeklagte, die Frage an ihn, wie er yi dem fremden Ausweis gekommen sei. worauf er die Antwort erhielt, das gehe ihn gar nichts an Hierauf versetzte der Wachtmeister dem Stu deuten nach dessen eidlicher Bekundung mit der Hand zwei derartig heftige Schläge in das Ge sicht, daß die Rase stark blutete und das Blut die Kleider verunreinigte. Der Angeklagte behauptete. der Student habe mehrfach nach dem unrichtigen Ausweis, den er. Angeklagter, in seine Tasche gesteckt habe, gegriffen, um ihn wiederzubelommen, er. Angeklagter, habe mit der Hand abgewehrt, und her Zufall habe es ge' wollt, daß er den Studenten im Gesicht getroffen habe. Letzterer stellte aber jede Rlöglichkeit, daß sich der Vorfall in dieser Weise abgespielt haben könnte, auf das entschiedenste in Abrede. 'Das Gericht schloß sich dieser Auffassung an und stellte in ilebcreinfrimmung mit dem Urteil des Verwalnmgsgerichtshofes in Darmstadt fest, daß der Angeklagte vorsätzlich gehandelt habe. Der Student äußerte nach Empfang her Schläge lediglich: „So eine Gemeinheit, schlägt mir der Mensch ins Gesicht" und verließ ohne jeden weiteren Protest die Wache, weil, wie er angab, noch eine ganze Reihe von Wachtmeistern sich in dem Wachlokal befunden hätten und er befürchtet habe, er bekomme unter ilmftänbcit noch mehr Schläge. Der Angeklagte wurde hiernach für schuldig befunden, auf der Polizeiwache als Beamter in Ausübung seines Dienstes den Studenten vorsätzlich körperlich mißhandelt zu haben Obwohl der Angeklagte wegen des gleichen Der gehens schon einmal bestraft worden ist - er hatte damals ebenfalls einem auf die Wache gebrachten Studenten ins Gesicht geschlagen —, nahm das Gericht nochmals mildernde ^Imstande an, weil er infolge seiner im Krieg erlittenen Verwundungen sehr nervös ist und der mißhandelte Student eindringlich zu seinen Gunsten cinge treten ist. Er wurde deshalb nicht zu der von her Staatsanwaltschaft beantragen Gefängnisstrafe von 3 Wochen, sondern nur zu einer Geldstrafe von 300 Mk. und den Kosten des Verfahrens verurteilt.
Gerichtssaal.
WSR. M a n n h e i in, 1. März. Dom großen Schöffengericht wurden zwei internationale polnische D - Zugdiebe, der 49 Jahrs alt: Hermann Grüsch kowicz und der 28 Sahre alte Kellner Ruchiu Wisla, der Erstgenannte zu drei Jahren Zuchthaus, fünf Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht, der Letztere zu ein Sahr fünf Monaten Ge - f ä n g n i s und drei Sagten Ehrverlust verurteilt. Beide treiben sich schon fei1 1920 in Deutschland herum und leben von Diebstählen. Bei ben D- Zugdiebstählen verfuhren sie nach dem üblichen Rezept: Sie riefen ein künstliches Gedränge hervor, und erleichterten die Personen, aus die sie es abgesehen hatten, um ihre Brieftaschen.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelisch? Gemeinden.
Gießen.Stadtkirche.Mittwoch, 3. März, abends 6 Ahr: Passionsgottesdienst. Pfarrer Mahr.
1063a
X
e»
Das dankbare Sei'ffenpulver
■
Betten
E
Hofs aus statt.
01457
4
Kein Basten mehr!
e
im 76. Lebensjahr.
5b-- 124,25
Mü
3
4
4
4
6
6
Baltas er Keil Heinrich Kreiling Ferdinand Römer Karl Ludwig Römer.
W 9
f714. April A jy Beginn neuer Kurse\ r Vogtsche ^andelsschuleGießen Vooethestraße 32^ 1546a
geb. Weigel
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
6,27 20,67 24,10 20,30 20,05
7,54 18,57
1,31
1,50 17,78 91,38 172,09
66,72
Oießen (Wiesenstraße 1), den 1. März 1926.
Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 4. März, nachmittags 1V- Uhr, von der Kapelle des Neuen Fried-
Familie Familie Familie Familie
Heuchelheim, den 2. März 1926.
Biete: t-Z.-Part.-Wobnung nebst Mans., GaS u. cL Licht, ohne Korridor: Gegend: eine d. Anlagen.
Sncke: 4-Z.-Wobng. mit elcktr. Lickt ob. größere und vergüte Umzug.
Schr. Angeb. unk. 01450 an d. Gieß. Anz.
Oie Beerdigung findet Mittwoch, den 3. März, nachmittags 41/« Uhr, vom Trauerhause Bachstraße 96 aus statt. 1970D
Heute nacht 1 Uhr entschlief nach langem schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden, meine liebe Frau, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante
Käthe Reitz geb, Himmler
im 53. Lebensjahre.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Wilhelm Reitz.
Brennabor-
Kinder- nod Klappwagen
billigste Prelle a. gröSte
Amvafcl 1865D
Aug. Kilblnger
Holzsubmission
in den Waldungen der Gemeinde Wieseck.
Nachverzeichnete Lolzsortrmentc in den Distrikten Legwald, Klause und Schrei lagernd, sollen im Submissionswege vergeben werden.
Sroßfe Ergiebig keil und hervorragende IVasehwin kung.,(Z)ixin ist für jedes Wasehverfahren geeignet, besonders vorteilhaft auch für Wasehinerfwazehe zu verwenden!
Ohne Oh/or.
3
3
4
5a
5a
ErdldflQQ Pyjctpnrm.einemmonat erblklass. CÄibienz Einkoromen von ca.900Goldmark bieten wir tticht Reisenden für Stadt u. Land. Es handelt sich um Dauerstellung. Bewerbungen u. V. Z. 22225 an Radel! Bobs«, Braneickwelg. 1947ss
Los
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
10.
11.
12.
13.
14.
Wieseck, den 26. Februar 192ß.
55c47. Bürgermeisterei Wieseck.
Schomber. 1878V
t>as SsÄte Giessen Neustadt 10
Todes-Anzeige.
Gestern nachmittag 3 Uhr verschied nach kurzem Krankenlager unsere liebe, unvergeßliche Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwägerin und Tante
Frau Anna Margaretha Römer Wwe.
Naturheilkundiger
geprüft 1904 vom Deutschen Verein der Natur- heilkundigen und vom Deutschen Bunde der Vereine für naturgemäße Lebens- und Heilweise.
Behandlung aller Krankheiten. 01446
Sprechstunden 9—11 und 2—4 Uhr.
GieHen, Ploekstr.81.Stock
15. 322
16. 163 ,. 5b = 62'26
Das Fichrenstammholz ist entrindet und ohne Rinde gemessen. Die Verkaufs- bebbtgtmgen liegen zur Einsicht offen. Diesbezügliche Angebote sind verschlossen mit der Aufschrift Lolzjubmifsion bis zum 4. März 1926, vormittags 10 Uhr auf hiesiger Bürgermeisterei einzureichen, wo in Gegenwart etwa erschienener Bieter die Eröffnung stattfindet.
r
Bixin
8
35 „
32
50 „
52
27 „
72
1 Fich!eiffi.(S chnittst.)
80 „
235 „
94 „
Kl. Fstm.
4 Eichcnst. (Schnittst.) 3 — 3,28
4,35
Das alle Hausmittel I
Zu haben in der
Engel-Apetkeke am Markt.
PeUkne-Apatkeke, Drogerien: Angnel
Holl, Wlaterholt, Apotheke in Lieh u. a Apotheken u. Drogerien. 134 D
PHONE I62D
ZWOFIBIBLL
Tel. 240 AUTO AUCH NACHTS.
Zimmer frei. TcL 1085. ,WD
Miibl. Wohn- u. Schlafzimmer zu vermieten (01458 Bnbnbofstr, i? H.


