Einzelbild herunterladen

gang geklagt wird. Dasselbe gilt auch für die Eisen-

Arbeiten einige Monate

Sept. Die hiesige Ge -

rückwirken wird, die allgemeine Beschäftigung der Industrie beeinflußt, ist jetzt noch nicht zu übersehen.

meinde im kommenden Frühjahr die silberne Fachjournalisten die A.D.A.C.-Reichsfahtt 1926

Jubelfeier ihrer Wehr begeht.

deutsches Fabrikat siegreich beendet hatte. Auf

meinde werden bei den Beschäftigung haben.

der der an- be- der

<5 Wahrend

Sprechstunden der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschloßen.

Für unverlangt emgesandle 7N a n u f k r ; p t e ohne belgesügkes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

'Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäfts st eile zu richlen.

der dritten Tagesetapve lollidierte er mit einem Telegraphenmast. Dabei tourte die Vorderachse verbogen und das Gestänge der Vierradbremse zerrissen. Die Qualitätsarbeit und das hoch­wertige Material des Presto-Wagens hielten aber auch in diesem Anprall soweit stand, lo daß Reinecke die letzten 660 km strafpunktfrei fahren konnte, obwohl der Magen nur mit ©c« triebrädern und Motor gebremst werden konnte.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

Aus dem Hüttenberg, 30.Sept, in den letzten Wochen die Preise

fängniS verurteilt. Lus beiden Strafen wurde eine GesamtgefängniSstrafe von drei MonatenzweiWochen gebildet. Außerdem wurde auf Dienstentlassung erkannt, so daß seinem diesbezüglichen Wunsch, wenn er wirklich be­standen haben sollte, nunmehr entsprochen wer­den wird.

SeMi-WWMMieigeli ersordern heute eine sorgfältige Textgebung und Satzausstatlung. Gute Satzlelslungen sind nur erreichbar, wenn die Anzeigen WM gem onWen werden. Der Annahmeschlutz für alle Anzeigen im Gießener Anzeiger entfällt auf den Nach­mittag vor der Aufnahme. Empsehlungs- anzeigen müssen, se nach Umsang und Satz­schwierigkeilen, zwei bis drei Tage vorher bestellt sein. Nur mit Sorgfalt und dem not­wendigen Zeitaufwand gesetzle Empfehlungen

Mi neu etswta Wlg!

nahm 3 Mk. heraus. Auffallend ist hierbei, daß er, als der Bestohlene ihn wegen der Wegnahme des Geldes zur Rede stellte, seine Tat entschieden in Abrede stellte und den Bestohlenen sogar wegen falscher Anschuldigung seinem Vorgesetzten mel­dete. Das Gericht schenkte deshalb seiner Be­hauptung, er habe den Diebstahl nur begangen, um dadurch seine Entlassung aus der Reichswehr durchzusehcn, keinen Glauben und stand auch seinen angeblichen Selbstmordabsichten sehr un­gläubig gegenüber. Hätte er wirklich diese Ab­sicht gehabt, so hatte er ja sein Vorhaben bei einer anderen Gelegenheit aussühren können. Auch in der: Kreisen seiner Kameraden glaubt man nicht an die Ernstlichkeit seiner Absicht. Wegen dos einfachen Diebstahls wurde er zu vier Wochen verschärften Arrest und we?en des schwe­ren Diebstabls i'.ntn: Annahme mildernder Um- stände zur Mindesistrafe von drei Monaten Ge-

für Schlachtschweine eine bedeutende Steigerung erfuhren, ist bei den Ferkel- preisen das Gegenteil eingetreten. Ferkel

Mitteln der produktiven . . .

Zuschuß bewilligt. Die Erwerbslosen der Ge

standsarbeit anerkannt. Der Gemeinde ist aus Erwerbslosenfürsvrge ein

im Alter von 6 bis 7 Wochen, die vor einiger Zeit nicht unter 40 Mark zu haben waren, kosten jetzt 32 bis 36 Mark pro Stück, für 8 bis 10 Wochen alte Tiere werden durchschnittlich 40 Matt bezahlt. Der Rückgang der Ferkelpreise ist hauptsächlich auf das starke Angebot von Händlern und Landwirten zurückzuführen, dem nur geringe Rachsrage gegenübersteht.

Z Aus dem Kleebachtal, 30. Sept. Der Ertrag der Kartoffelernte ist in un­serer Gegend recht verschieden. Die beste Ernte bringt die meist angebauteIndustrie", nächstbeste ist die SorteVater Rhein", die aber hauptsächlich zum Füttern verwandt wird. Bon den neueren Sorten wird die für unsere Gegend sehr geeignete Preußen" gelobt, während dieOdenwälder Blaue" die Erwartungen nicht erfüllt hat. Der Preis beträgt zumeist 34 Mark pro Zentner.

00 Weidenhausen, 30. Sept. Die hie­sige Gemeinde bildet mit der Gemeinde Vo lpershausen einen Gesamtschulver­band. Wie schon imGieß. Anz." berichtet, ist von hier aus beantragt, diesen Gesamtschulver­band aufzulosen und die hiesige Gemeinde zu einem Cigenschulverband zu ernennen. Der Ge­nehmigung dieses Antrages stand bisher noch ein Hindernis entgegen: die vermögens­rechtliche Auseinandersetzung zwischen beiden Gemeinden. Von der Auseinandersetzung werden betroffen das Schulgebäude, die Schul­grundstücke und die Schulutensilien. Obwohl das Schulgebäude im Grundbuch auf den Ramen der Gemeinde Volpertshausen eingetragen steht, sind sich beide Gemeinden doch darüber einig, daß auch die Gemeinde Weidenhausen sich seinerzeit bei dem Ankauf des Schulgebäudes anteilig be­teiligt hat, in welchem Umfange, läßt sich jedoch heute nicht mehr feststellen. Die Gemeinde Vol­pertshausen hat daher der hiesigen Ge­meinde nach einer vorausgegangenen Abschätzung des Gebäudes durch einen Bausachverständigen, der den Wert aus rund 10 000 Mk. schätzte, eine

einmalige Abfindung von 4000 Mk. angeboten. I Die hiesige Gemeinde lehnte daü Angebot zu- I nächst ab, hat es jetzt aber doch angenommen, da sonst die Frage der Auflösung des Verbandes wegen dec strittigen Dermögensauseinandersetzung sich noch sehr in die Lange gezogen hatte. Die in der Gemarkung Volpertshausen belegenen Grund­stücke sollen der Gemeind« Volpertshausen und die in der hiesigen Gemarkung belegenen der hie» I figen Gemeinde verbleiben. 3m Grundbuche ste» I hen auch die Grundstücke dementsprechend ein­getragen. Die Echulutensilien sollen zu */s Vol­pertshausen, zu */5 Weidenhausen zusallen. Es ist also jetzt in jeder Beziehung eine Eini­gung zwischen beiden Gemeinden erzielt, so daß die Auflösung des Verbandes nur noch eine Frage von kurzer Dauer fein dürste. Zunächst beabsichtigt die hiesige Gemeinde den Schulunterricht in einem zu diesem Zwecke gemie.eten früheren Wirtshauszimmer ab» zuhalte'.'., das von der Schulaufsichtsbehörde be- - reits einer Besichtigung unterzogen und als Pro» visorium für gut befunden wurde. Später ge­denkt sie ein neues Schulhaus zu bauen.

Riederwetz, 30. Sepp Die wirt­schaftliche Umlegung der Grundftücke der hiesigen Gemarkung kann im großen und ganzen als beendet angesehen werden, nachdem die Heb ergäbe der neuen Pläne an die Besitzer dieser Tage stattgefunden hat. Die Folgeeinrich- ungen (Aiisbau der Feldwege usw.) sollen, soweit ie noch nicht durchgeführt sind, noch in diesem Winter ausgefühtt werden. 3n Verbindung mit der Umlegung soll auch die Straße von hier über die Hvnbgmühle nach Wetzlar, die fast durchweg zu eng und den Erfordernissen des heutigen Ver­kehrs nicht mehr gewachsen ist, eine Verbreite­rung erfahren. Es handelt sich hier um die Durchführung eines größeren Stra» henbauprojektes. für das der Kostenauf­wand auf mehr als 50 000 Mk. geschäht wird. Es steht zu erwarten, daß das Projekt als Rot­standsarbeit anerkannt wird und den beteiligten Gemeinden Zuschüsse und Darlehen aus Mitteln der produttiven Erwerbslvsenfürsorge bewilligt werden.

Reukirchen, 30. Sept. Die hiesige Ge­meinde hat den C&au einer Wasserleitung beschlossen. Mit den Schürfarbeiten ist dieser Sage begonnen worden. Es werden 3 ©tollen ge­trieben. Die Quelle ist im DistriktLehrbuch" zwischen hier und Schwalbach belegen. Die Schürf­arbeiten sind von dem Arbeitsnachweis als Rot-

um Mitternacht beginnend durchgehend von 1 bis 24 bezeichnet werden, wie es bereits in fa't allen Ländern des europäischen Festlandes geschieht. Diese Maßnahme gilt also nur für die Dienstzweige der Deutschen Reichspost und für den Eisenbahnbetrieb. 3n den fDuftigen öffent­lichen Derwaltungszweigen und im privaten Leven bleibt die hergebrachte Zählung nach Vormittags­und Rachmittagsstunden bestehen.

** Dienstjubiläum. Der Stadtbausekretär Kaspar Decker beim städtischen Tiefbauamt, Lahn- straße 3 wohnhaft, kann heute auf eine 40jährige Dienstzeit im Baubetriebe unserer Stadt zurück­blicken.

** Geschäftsjubiläum. Die Firma Stück A.-G. in j) a n a u , Weinbrennereien und Likörfabriken, kann heute auf ihr hundertjähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlaß Haden verschiedene Firmen in Gießen ihre Schaufenster einer interessanten Dekoration unterzogen.

** Der neue Rektor der Landes- Universität, Professor Dr. Zwick, hat heute die Amtsgeschäfte des Rektorats übernommen. Seine Sprechstunden sind Montags, Mittwochs und Frei­tags von lli bis 12} Uhr mittags im Verwaltungs­gebäude, Bismarckstraße 22.

Der neue Fahrplan. 3n unserer heutigen Ausgabe veröffentlichen wir den neuen, ab 3. O ttober geltenden Fahrplan für die vberhefsischen Strecken, die anschließenden preußi­schen Hauptlinien und für die Kleinbahnen un­seres Bezirks. Die Zusammenstellung der Heber- sicht war diesmal besonders schwierig, da die Reichsbahndirektion noch bis vor wenigen Sagen Aenderungen an dem Entwurf vornahm, die er­freulicherweise für unser Gebiet Verbesserungen der Zugfolge brachten. Wir hoffen, mit dieser I Aahrplan-Llebersicht unseren Lesern einen guten | Dienst zu erweisen. Eine weitere Zusammenstel­lung der Züge nach Ankunfts- und Abfahrtszeiten auf dem Bahnhof Gießen werden wir in un­serer morgigen Ausgabe folgen lassen. Das In­krafttreten des neuen Fahrplans macht es nach einer Mitteilung der Reichsbahn erforderlich, daß bereits am Samstag, 2. Oktober, einige Aende­rungen im Fahrplan der Fernzüge vorgenommen werden. So fällt der D75 FrankfurtHamburg, ab 9 Uhr nachmittags von Frankfurt (Haupt- bahnhof), ab Gießen 10.18 Ähr abends, bereits am Samstag aus. Den Reisenden steht dafür der D 77 FrankfurtGießenHamburgAltona-

MagdeburgBerlin, der um 11.47 Llhr abends in Gießen abfährt, zur Verfügung.

* Der Hauptgewinn der Gieße­ner Pferdernarkt-Lotterie, bestehend aus einem dunkelbraunen Wallach mit Lauter­bacher Wagen und Geschirr, fiel auf die Rr. 1916 nach Dodenhausen bei Mücke. Ferner fielen auf Rr. 8646 ein Pferd, auf Rr. 3147 und 8854 je ein Fohlen. Die sechs nächsten Hauptgewinne hatten der Reihe nach folgende Lose: Rr. 16 827, 11 338, 14 360, 6152, 5278 und 12 204.

" Straßensperre. Wegen Vornahme von Straßenbauarbeiten hat das Polizeiamt den Asterweg zwischen der Rordanlage und der Stein­straße für jeglichen Fuhrwerksverkehr bis auf weiteres gesperrt.

** Stenographen-Bezirkstag. Die diesjährige Herbsttagung des Bezirks Gießen des Heff.-Nasi. Kurzschrift-Verbandes Gabelsberger, der bekanntlich die Einheitskurzschrift pflegt, findet am Samstag, 2., und Sonntag, 3. Oktober in Wiefeck statt. Zum ersten Male ist mit dieser Tagung auch ein Mannschaftsschreiben verbunden. Die Mann- schasts- und Staffelschreiben find Neuerungen, die jetzt in den Stenographenvereinen eingeführt wer­den. Es fei auch an dieser Stelle nochmals auf diese interessanten Kämpfe aufmerksam gemacht.

** Englische Bergarbeiterfänger in Gießen. Am nächsten Sonntagnachmittag werden englische Bergarbeiterfänger unserer Stadt einen Be­such abstatten und In der Neuen Aula der Universität ein Konzert geben. Hiesige Gesangvereine werden bei dieser Veranstaltung mitwirken. Näheres in der heutigen Anzeige.

24-Stunden-Zeit bei der Reichs- Post und der Eisenbahn. Amtlich wird gemeldet: Mit dem Inkrafttreten des nächstjähri­gen SommerfahrPlaneS werden im inneren und äußeren Sienftoerfebr bei der Deutschen Reichs- pvst und der Deutschen Reichsbahn die Stunden

Zur Honjuntturbeurteilung.

Die Messen der letzten Zeit hatten fast überall einen geringeren Umsatz aufxuweisen als die frühe­ren Messen. Was das Geschäft an Umfang verloren, hat es aber anscheinend an Solidität gewonnen. Auf den letzten Meßen ist nicht mehr wie früher das ge­kauft worden, was man in spekulativer Uederjchät- zung etwaiger Konjunkturdesserungen zu kaufen für richtig fand, sondern nur diejenigen Mengen und Waren, von denen man bestimmt rechnen konnte, daß sie auch abgesetzt und bezahlt werden. Weiter war bemerkenswert, daß in fast allen Gcwerbezwei- gen der Hauptnochdruck auf gute Qualitäten gelegt wurde, während früher die billigsten Sachen mit schlechter Qualität bevorzugt wurden. Schließlich ist noch wesentlich, daß Preisdnickereien auf den letzten Messen nicht mehr in dem früheren Maße vorgc- kommcn zu sein scheinen, ein Beweis dafür, daß die Kalkulation jetzt wieder äußerst scharf durchge­führt wird. Insgesamt läßt sich also ein erfreuliches Anwachsen des Gedankens der kaufmännischen Solidität feststellen.

Was den Beschäftigungsgrad angeht, so wird von vielen Industriezweigen noch sehr geklagt. Inter­essant ist, daß auch im Ruhrbergbau in der letzten Zeit eine rückläufige Bewegung zu verzeichnen ist;

i so war z. B. in den ersten beiden Wochen des Sep­tember ein Rückgang der Förderung zu verzeichnen, der die Förderung wieder unter Iulihöhe gebracht hat. In der Eisenindustrie war dieRoheisenerzeugung im August 1926 um über 100 000 Tonnen höher als im August 1925. Sonderbarerweise war aber die er­höhte Erzeugung der eisenschaffenden Industrie nicht eine Folge von stärkerer Beschäftigung in der ver­arbeitenden Industrie, ein Beweis dafür, daß die er­höhte Erzeugung durch den englischen Streik be-

I einflußt großenteils ins Ausland gegangen ist. Die deutsche eisenverarbeitende Industrie ist zur Zeit nur zu rund zwei Drittel ihrer Erzeugungsmöglich­keit beschäftigt; bessere Beschäftigung melden nur Kessel- und Apparatebau, während in Eisenhochbau, Lokomotiv- und Waggonbau (der nur zu rund einem Drittel beschäftigt ist) sehr über schlechten Geschäfts­

Revieren in diesem Jahr erzielt wurde, dürste Scho- | nung am Platze fein, um bei günstigerer Witterung im nächsten Jahr beffere Ergebnisse ermatten zu dürfen. .

Auch der Fasan bat Schuhzett. Er war vor dem Krieg« in vielen Revieren vertreten, hat aber nur in wenigen den Krieg und die Nachkrieasfahre überstanden. Erfreulicherweise haben verschiedene Revierinhaber mit persönlichen Opfern Fasanen wieder ausgesetzt. Sie werden naturgemäß noch an keinen Abschuß denken. Aber ebenso mußte feder anständige Nachbar, zu dem der Zigeuner Fasan verstrich, Hahn in Ruh halten und Michelsen, durch Schonung und Fütterung zunächst einmal wieder einen Bestand zu schaffen. Dor allem müssen um­gehend die Fütterungen angelegt und beschickt wer­den, ohne die der Fafan in einem Revier nicht zu hatten ist. Er muß wissen, wo er etwas findet, wenn der Winter plötzlich eintritt. Dreschmaschmen- abfall ist dafür sehr gut geeignet. Spater kann Mais u.ä. geschüttet werden

Die Ente wird auf dem Strich ober auf Dachen und Gräben auf der Suche geschossen.

Die Waldschnepfe ist auf dem Zug nach : Süden. Sie streicht. Auch die Suche kann Weid­mannsheil brinacn.

Der Raubvoaelzug ist im Gang. Die Kröb?nhütte verspricht Erfolg.

Der Fuchs ist im Haarwechsel. Gegen Ende des Monats trägt er den Winterbala. Dann bereitet fein Abschuß beim Treiben, auf Pirsch und Anstand ober am Bau viel Weibmannsfreude.

Der Dachs ist feist. Er kann gegraben werden. Auch der Morgenanstand am Bau kann zum Erfolg führen. Hubertus.

Gießener Wochenmarktpreise.

Es kostete auf dem gestrigen Wochenmarkt das Pfund: Butter 160 bis 180 Pfennig, Matte 35, Käfe (10 Stück) 60 bis 100, Wirsing 7 bis 12, Weißkraut 5 bis 10, Rotkraut 8 bis 20, gelbe Rüben 8 bis 10, rote Rüb?n 10 bis 15, Spinat 20. Römischkohl 8 bis 10, Bohnen (grüne und gelbe) 30 bis 35, Unterkohlrabi 5 bis 6, Feldsalat 100, Tomaten 20, Zwiebeln 12, Meerrettich 40 bis 80, Kürbis 8, Kartoffeln 4. Aepsel 15 bis 30. Birnen 10 bis 15, Zwetschen 20 bis 25, junge Hahnen 100, Suppenhühner 100 bis 110, Gänse 100 bis 120; das Stück: Gier 15 bis 16, Blumenkohl 10 bis 150, Salat 5 bis 10, Salatgurken 10 bis 20. Endivien 12 bis 20, Oberkohlrabi 3 bis 12, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 20, Sellerie 20 bis 50; daS Bund: Radieschen 12 Pfennig.

Bornotizen.

Tageskalender für Freitag. Dolks-Feuerbeftattunas-Derein: Palast-Lichtfpiele, Kirchenplatz, 5.30 Uhr nachmittags und 8.30 Uhr abends: FilmvorführungMemento mott!" D. H. C.: Eifenbahnhotel Hopfeld, Monatsverfamm- lung. RabfahrervereinFortuna": 8.30 Uhr, Ver­einslokal, Monatsverfammlung. V. f. B-, Alte Herren:Poftkeller", Versammlung.

Der Gesangverein Harmonie-Ge­mütlichkeit begeht morgen, Samstag, abend im Katholischen Vereinshaus die Feier seines 80. Stif= iungsfestes. (Siehe Anzeige.)

Gin Reisefilm n Schnee und Eis von Südamerika" wird am Samstag und Sonntag in den Palastlichtspielen gezeigt werden. Kapitän Finck« aus Hamburg wird dazu den Vor­trag halten. Näheres im Anzeigenteil.

Kraftpost-Fahrplanwünsche ans Niederkleen.

Aus Riederkleen wird uns geschtteben: Die Veröffentlichung des Winterfahr­planes der Kraftpostlinie Gießen Riederkleen im »Gießener Anzeiger" hat den Einwohnern von Riederkleen und Dornholzhausen die unliebsame Tatsache gezeigt, daß an Werktagen die Mittagsfahrt von Großen-Linden nicht bis hierher, sondern nur noch bis nach Hochelheim geführt wer­den und auch die Rachmittagssahtt nach Gießen nicht ab hier, sondern ab Hochelheim gehen soll. Der Grund zu dieser Einschränkung dürste darin zu suchen fein, daß das Auto auf diesen beiden Fahrten bisher nicht so beseht war, wie es die Postverwaltung gern gesehen hätte. Es darf hierbei aber nicht übersehen werden, daß die Landwirte infolge der bisher in vollem Gange befindlichen Erntearbeiten weniger in die Stadt fuhren, als sie es im Herbst und Winter tun (z. D. wegen deö Absatzes ihrer Erzeugnifse, des Einkaufes von Kleidungsstücken für den Winter usw.). Will bei der jetzigen Fahrt­legung ein hiesiger Einwohner vormittags nach Gießen fahren und nachmittags wieder zu Hause fein, so muh er trotz der bestehenden Postauto- verbindung die Rückreise von Gießen mit der Dahn nach Langgons antreten und von dort den Weg zu Fuß zurücklegen, und das oft noch auf Wegen, die im Herbst und Winter bei ungünstigem Wetter kaum paffierbar sind. Genau so verhält es sich in solchen Fällen, in denen je­mand nachmittags eine Angelegenheit in Gießen zu regeln hat; er muh entweder mit der ersten Fahrt frühmorgens nach Gießen fahren, den ganzen Sag in Gießen bleiben und abends zurückfahren, oder die Hinfahtt nachmittags von ßanggönS aus mit der Dahn bewerkstelligen. Daß eine auf so ungünstige Weise für die hiesigen Einwohner sich auswirkende Fahrplanänderung nicht fördernd sein kann für die Be­nutzung der Linie an Sonn- und Feiertagen liegt auf der Hand. Die Post- verwaltung sollte daher in Erwägung ziehen, ob sie nicht aus Billigkeitsgründen die Fahrten in dem bisherigen Umfange auch für die Ge­meinde Riederkleen weiter bestehen lassen sollte.

und Stahlwareninbustrie; in den Hauptsitzen rheinischen Stahlwareninbustrie ist die Zahl Unterstützungsempfänger doppelt fo hoch wie in deren Gegenben bes Rheinlanbes. Relativ gut schästigt ist die elektrotechnische Industrie. In chemischen Industrie ist die Beschäftigungslage ver­schiedenartig. Während für pharmazeutische Erzeug­

der schwerste Autozuverläf,igkeitswettbewerb, der je gefahren worden ist. Erneut bewiesen auf der . . j . 1 Reichsfahrt die teilnehmenden Presto-Wagen,

«JlHltSCICVtÖJt (St^nCtle daß, wie scharf die Konkurrenz auch fein mag, . . rc.- - * und welche Anforderungen an das Fahrzeug-

0ieß en, 29. Sept, ©in Angehöriger der material gestellt werden mögen, Presto sie erfüllt Reichswehr wollte einem Kameraden S-rne dessen 5 Presto-Wagen waren in Braunschweig am Mstole abkaufen. Da d.eser srch nicht barnitf Statt, 5 Presto-Wagen erreichten nach 2320 km einließ, entwendete er chm die Waffe. Angeblich ga$rt bag Reichsfahtt-End'icl Düsseldorf. Rei- wollte er damit Setostmord begehen, wurde aber ^cke und Huth, beide auf Presto, beendeten die durch das. Dazwischentrtten anderer Kameraden Aeichssahrt strafpunktfrei, erhielten den Preis daran gehindert Da es ihm in der Folgezeit bei [n der allgemeinen Wertung, fernir den Preis der Reichswehr nicht mehr gefiel und er an- für Regelmäßigkeit und den A.D.A.E.-Pokal mit nahm, daß ein Gesuch um Entlassung nicht geneh- goldener Medaille. Presto erhielt ferner den migt werden würde, entschloß er sich, tote er be- zweiten Team-Preis des A.D.A.E. und den stäuptet, eine strafbare Handlung zu begehen, um Robert Dosch-Team-Preis. Reinecke-Magreburg bestraft zu werden und dadurch ferne Entlassung denselben Presto-Wagen, mit dem er die M erreichen. Er öffnete deshalo das Spmd eines Oesterrcichische Alpen'ahtt 1925 als einziges Kameraden mittels eines fattchen Sch.ussels und deutsches Fabrikat siegreich beendet hatte. Aus

R a u b o r n, 30. . .

meinde hat die wirtschaftliche Zu- ... ~ - ... t

fammenrequng der Grundstücke be- und °°r allem sur St>ckst°ft der Absatz ,-hr gut schlossert. Die D-rmessungsaibeiten sind feit einiger ; wird stört gelingt über Absatzruckgang ,m Färb. Zeit im Gcmae. ftoffgefdjaft, bas besonbers leibet unter dem Dum-

9 ping der Vereinigten Staaten, bie sich selbst nicht

Kreis Biedenkopf. genug über bas Dumping anderer Staaten beklagen

T Waldgirmes, 30. Sept Dom nächsten können. In sämtlichen Industriezweigen, bie mit bem Montag ab fährt das Postauto viermal Baugewerbe zusammenhangen, ist die Lage nicht täglich zwischen Wetzlar-Waldgirmes erfreulich. In den sogenannten Konsuminbustrien und einmal biS Frankenbach und zurück. Der (Konfektion, , Mühlen,

Autobetrieb Gladenbach-Rod he im Backereiaewerbe usw-) scheint sich m der letzten Zett 'wird eingestellt Es liegt jetzt an den Ar- eine Hebung des BSschafttgungsgrades anzubahnen, heitern, ob das Unternehmen Wetzlar-Wald- Dasselbe giü oon b«r Textilindustrie Sehr be- girmes beibehalten wird. Allerdings ist die klagenswert ist, baß der Ausfall der Ernte früher Wochenkarte für 4 Mark von hier nach Wetzlar gehegten Erwartungen nicht zu entsprechen scheint, ein Opfer. unb baß die Verschuldung der Landwirtschaft starke

' M-lSgirm-s, 30 Sest 3« 6«m »on S°N»^-m°cht^-lt.^

hier erstatteten Bericht über l^n Än glucks - (j$ °ieff°ch Zusammenhang mit dem englischen L°1!r C » ? - TO Jn « iS S B-rgarbeU-rstr-lk geigen, ist also eine grundlegende

brr ^cl18c^ Belebung zum Besseren im Durchschnitt der g?,am-

,r'cP6 sichren, tzndern habe eme (en deutschen Wirtschaft bisher noch nicht ,e tzu- Geschwindigkeit von etwa 40 Kilometer gehabt. atIem j t nickt aelunaen bie Akt vie-

Dre Kurve habe er nehmen önnen ledoch sei chm Handelsbilanz burchzuhalten; sie ist wieber

in der Kurve Schlauch und Mantel ^es linken geworben, trotzbem wir eigentlich einen Aus- gmtmabeS geplatzt wodurch das Auto ms ^Überschuß von mindestens 3 Milliarden Mark Zedern serret und aus den Acker^r. J^r im Jahre haben müßten. Wie bie fortschreitenbe OSagen Jet aoet: mit ^gener Kraft n<^ Wetz ar J^,hszeit, die natürlich auf viele Saifongeroerbe ff n -. » n rückwirken wird, die allgemeine Beschäftigung der

in"5Industrie beeinslusft, ist setz, nach ni« Lerschen.

mit un'erer Meldung vom 23. September. Die

Klärung des Vorganges muß hiernach den zu- NSUSk

ständigen Stellen überlassen bleiben. jm 1069-Meter-LaufeN.

Kreis Wcfterbnrq. Paris, 30. Sept. (WTB.) Heute nachmittag

CO Westerburg, 30. Sept Gelegentlich der wurde im Stadion Colombes bei Paris der Welt - diesjährigen Herbst-De;eg.er-cnverfammmlung der r e k o r b im 10 0 0. M e t e r ° L a u f e n von bem Freiwilligen Feuerwehren des Franzosen Martin in der Zeit von 2 Min. 264 Kreises Westerburg erstattete Kreis- Sekunden geschlagen. Der Weltrekord, den der Brandmeister Heinze «'nen Bericht über das Schwede Lindgren hielt, betrug bisher 2:28g. verflossene Halbjahr der Feuerwehrfache. Daraus I _________________________________________ _

ging hervor, daß im Kreise zur Zeit 30 toeidlüulidtcd

Feuerwehren bestehen; neu hinzugekom-

men ist die Wehr von Berzhahn in Stärke Presto Der Re.chsfahrtsleger.

von 45 Mann. Cs wurde beschlossen, die nächste | Reben der Oesterreichischen Alpenfahrt 1925 Frühjahrsvers ammlung zu einem Bezirks fest die von Reinecke (Magdeburg) auf Presto ge­ht Wallmerod auszugestatten, da diese Ge- Wonnen wurde, war nach dem Urteil bekannter