Ausgabe 
1.4.1926
 
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0,375 0,480 0,250

0,375

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11,9

162'

158'

um 0,4 Prozent zurückgegangen.

Herabsetzung des Zinsfußes für langfristige Anlagen. Don zuständiger Seite wird dem WTD. mitgeteilt: Die vor einigen Wochen erfolgte Herabsetzung des Reichs- bankdiskontsatzes von 9 auf 8 Prozent hat den Anstoß zu einer, wenn auch langsamen Senkung des allgemeinen Zinsniveaus gegeben. Nachdem diese Entwickelung gezeigt hat, daß es sich vor­aussichtlich nicht um eine vorübergehende Er­scheinung handelt, worauf übrigens auch die neuerliche Herabsetzung des Neichsbankdiskont- sahes auf 7 Prozent hindeutet, hat die Reichs- regierung nunmehr den Zwischenzins, der bei vorzeitiger Rückzahlung aufgewerteter Hypo­theken und Industrieobligationen in Abzug ge­bracht wird, auf 8 Prozent herabgesetzt. Auch der übliche Zinsfuß für die Hypotheken und Grundschulden, die der Eigentümer an der ihm vorbehaltenen freien Rangstelle eintragen lassen kann, ist von 11 auf 10 Prozent herabgesetzt worden. Sofern die neuerliche Ermäßigung Des Reichsbankdiskontsatzes ihre Wirkung auf den allgemeinen Zinssatz für längerfristige Anlagen

106,5'

97,75*

95,4*

122'

55,25

57

Mark Stamm- und 5000 Mark Vorzugsaktien- kapital arbeitende Eescllschast erzielte 1924 25 nach 39 282 Rm. Abschreibungen 39 701 Rm. Reingewinn, über dessen Verwendung der Be­richt nichts mitteilt. Eine Dividende wird wieder nicht verteilt.

Peters Union A - G., Frankfurt a. M. In der gestrigen Aufsichtsratssihung der Peters Union A.-G. wurde beschlossen, der zum 5. Mai d. Is. cinzuberusenden Generalversamm­lung aus einem Reingewinn von 1 018 686 Rm. die Verteilung einer Dividende von 8 Prozent in Vorschlag zu bringen.

* Mitteldeutsche Creditbank. In unserer Rotiz vom Montag über die General­versammlung ist die Höhe der Dividende für das abgelaufenc Geschäftsjahr falsch angegeben. Richt 9 Proz., sondern 8 P r o z. sind als Dividende fesrgeSkl't worden.

Bötfentnrle.

98 101'

7,2 0,038

92,25 63,5

47,5'

98 100.5'

107'

132

64,75 48.25'

102' 104,5' 110.2' 134,5' 138,5'

39,75 50'

86,25' 95,12*

100

Telegraphische Auszahlung.

49 104

82

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145'

90.25 *9.75

86.5 121

106,7'

95

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96.5'

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55

56 32

41

0.3825 0.425

0.475 10,5025

0,2425

0,385

Lebenshaltungskosten im März.

Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten ist nach den Feststellungen des Statistischen Reichsamts für den Durchschnitt des Monats März mit 138,3 gegenüber dem Vormonat 138,8

; 107,5' 100'

93,9'

120.7'

139,5'

83

79,5

81,5 118.75

104,2'

97'

92,5

93,25

117,75

53,5

55,9

0,410 0,4325

0,395

Wirtschaft.

Die Reichsindexziffer für

Berlin, 1. April. Die O st e r ° H a u s s e rahm bei Börsenbeginn nicht ihren gestrigen sprunghaften Fortgang. Die führenden Termin-Aktienmärkte be­haupteten jedoch ihren Stand und wurden wäh-

ausgeübt haben wird, wird die Reichsregierung nicht zögern, auch jene Zinssätze entsprechend weiter zu senken.

Zinser Mäßigung der Deutschen Rentenbank und Rentenbankkredit- a n st a t t. Die Deutsche Rentenbank und die Deutsche Rentenbar.kkrcditanstalt ^Landwirtschaft- liche Zentralbank) haben im Anschluß an die Diskontermäßigung der Reichsbank beschlossen, eine weitere Zinsermähigung ihrer Personal­kredite eintreten zu lassen. Die Zinsermäßigung, die am 1. 4. in Kraft tritt, soll sich dem Landwirt gegenüber wie folgt auswirken: Der bisher fest­gesetzte grundsätzliche Höchstzinssatz, den der Land­wirt zu zahlen hat, wird um 1 Proz. pro Iahr herabgesetzt, d. h. von 10,5 auf 9,5 pro Iahr, worin alle Unkosten und Provisionen mit Aus­nahme des Wechselstempels enthalten sind. Die Erinäßigung tritt, soweit Lombard- oder laufende Kredite gegeben sind, mit Wirkung ab 1. April d. I. in Kraft. Sofern es sich um Wechselkredite handelt, bei denen die Wechsel bereits abgerechnet sind, greift die Zinsermähigung, soweit ein Wechsel nicht länger als drei Monate über den 1. April hinaus läuft, bei der nächsten Prolon­gation, im anderen Falle, vom 1. April ab, Platz.

Deutsche Rentenbank-Kredit- anstalt (Landwirtschaftliche Zen­tralbank). Die Deutsche Rentenbank-Kredit­anstalt legt jetzt ihren Geschäftsbericht für daS Iahr 1925, das erste ihres Bestehens, vor. Das Kapital der Anstalt ist bis zum Schluß des Berichtsiahres um 25 Millionen Reichsmark er­höht worden, die ihr von der Reichsbank aus Grundschuldzinsen zur Verfügung gestellt wurden, und beträgt danach 195 Millionen Reichsmark. Zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrech­nung ist zu bemerken: Die Personalkredite be­laufen sich auf 169,8 Millionen. Aus der Ame­rika-Anleihe sind gegen geeignete Deckungsunter­lagen bis zum 31. Dezember v. 2. 68,1 Millionen Realkredite ausgezahlt worden. Die Anleihe von 25 Millionen Dollar, die jederzeit in voller Höhe gedeckt sein muh, ist durch diese bis zum 31. Dezember d. I. abgerechneten Hypothekaranlei­hen und durch den bei der Reichsbank noch ver­bliebenen Teil des Anleiheerlöses von 36,9 Mill, voll gedeckt. In der Gewinn- und Verlustrech­nung stehen den Zinseinnahmen aus Personal- und Zwischenkrediten in Höhe von 5,7 Millionen Reichsmark Handlungsunkosten mit 417 800 Reichsmark gegenüber. Der Reingewinn in Höhe von 5,3 Millionen Reichsmark soll gemäß dem Vorschläge des Vorstandes nicht zur Erhöhung des Kapitals dienen, sondern mit 25 Prozent der Hauptrücklage und mit dem Rest den zur Sicherung der Inhaber von Schuldverschreibun­gen der Anstalt dienenden Sonderzulagen zu- geführt werden.

* Deutsche Rentenbant. Der Jahres­abschluß 1925 weist folgende wichtige Posten auf: Der Bestand an Rentenbriefen beläuft sich auf 1,7 Milliarden gegenüber einem auf der Passiv­seite ausgewiesenen Umlauf an Rentenbankschei­nen von 1,6 Milliarden Reichsmark. Der Bestand an Rentenbriesen war daher am 31. Dezember größer, als zur Deckung erforderlia). Das Dar­lehen an das Reich steht mit 1,1 Milliarden zu Buche. Die Summe der noch laufenden Wirt­schaftskredite, die je zur Hälfte bis zum 1. De­zember 1926 und bis zum 1. Dezember 1927 ab­zuwickeln sind, beläuft sich auf 586.9 Millionen Reichsmark. Rach der Gewinn- und Verlust­rechnung ergibt sich ein Reingewinn in Höhe von 85,1 Millionen Reichsmark. Es wird vor­geschlagen, von t>em Reingewinn 25,1 Millionen Reichsmark zur teilweisen Sicherung der schweren Verpflichtungen zurückzustellen, die Deutsche Rentenbank am 1. Dezember d. I. 293,4 Millio­nen Reichsmark an die Reichsbank zu zahlen hat, und mit der Gewinn-Reserve aus 1924 auf neue Rechnung vorzutragen, ferner den über- schießenden Betrag von 60 Millionen auf die Deutsche Rentenbank-Kreditanstalt zu übertragen.

* Weiterbetrieb früherer Stra­nes - Eisengese1l s ch aften durch die S t i n n e s G. m. b. H., Mülheim-Ruhr. Be­kanntlich befindet sich die Stinnes A. G , Mül- heim-Ruhr in stiller Liquidation, und auch die ihr angeschlossenen Gesellschaften sind größten­teils abgestohen bzw. aufgelöst worden. Soweit dies nicht der Falt ist. wurden die Beteiligungen von der Hugo Stinnes G. m. b. H., Mülheim übernommen, um sie abzustohen. Wie der DHD. bereits berichtet hat, wird aber das Eisenwerk Reisholz G. m. b. H. weitergeführt und nicht ab- geflohen werden. Runmehr s ollen auch noch weitere Gesellschaften aus dem früheren Besitz dec Stinnes-Eisenaktiengesellschast mit Hilfe des Stützungskonsortiums weitergeführt werden. Die Eisenhandels A. G. Weil & Reinhardt, Mann­heim, die mit einem AK. von 1 Mill. Rm. ar­beitet, ist vollkommen umorganisiert worden und arbeitet, den Zeitverhältnissen angemessen, be­friedigend. Alle Verkaufsverhandlungen sind ab­gebrochen worden, sodah die Majorität der Gesellschnst, die früher im Besitze der Stinnes Eisen A. G war, nunmehr weiter im Besitz der Stinnes G. m. b. H., verbleiben wird. Auch die Eisenlager G. m. b. H., Essen, die auf einem der Gesellschaft Matthias Stinnes gehörigen Grund­stück e.richtet und erst vor ca. I1/« Iahren fertig­gestellt worden ist. wird als Eisenlagerfabrik weitergeführt und' arbeitet zufriedenstellend. Zu­sammen mit dem bereits erwähnten Eisenwerk Reisholz wird die Rhein-Lenne G. in. b. H. vorrn. Breuers & Wolff in Anrath weiter betrieben Verden, nachdem auch hier eine durchgreifende Umorganisation durch geführt worden ist. sodah ein beiriedigender Geschäftsgang festgestellt wer­den kann. Alle diese Gesellschaften werden nun­mehr, wie angedeutet, voraussichtlich im Besitz der Stinnes G. m. b. H., Mülheim-Ruhr ver­bleiben.

* Brauerei Steinhäuser Win­de ck e r A. - G., Friedberg. Die mit 680000

5% Deutsche RcichSanlethr 4% Deutsche Reichsanleibe 3'l,°/n Deutsche Rcichsanlctbe 3% Deutsche RcichSanlcibe Deutsche Sparpramienanleihe 4% Preußische KonsolS 4° o Hessen 3*/a0/n Hessen......

3% Hessen ......... Deutsche Dertb. Dollar-Anl. dto- Doll -Schav-Anweiing.')

«/o Hontärfen.........

5% Toldmerikaner ... .

Berliner Handelsgesellschaft - Commerz- und Prtvat-Bank Darmst. und Naiwnalvank Deutsche Bank.......

Deutsche BeretnSbank .... TiSconto Commandir . MelaUbank.

Mitteldeutsche Creditbank. £eficnrid)h"d)c Kreditanstalt Weltbank .......

Bochumer Guß . Buderus ....... Caro Deutsch-Luxemburg .....

Gelsenkirchener Bergwerke. . aencr Bergbau . ... verke Aschersleben....

Kaliwerk Westeregeln Laurahütte ...... Oberbedarf ........ Phönix Bergbau Rheinuabl ...... Riebeck Montan Tellus Bergbau . .

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . . .

Cveramische Werke Albtu . . Zementwerk Heidelberg . . . Pbilivv Holtmann ....

Anglo-Cont.-Guano . Chemische Mayer Alapin . . ff. G. Farbenindustrie. A.-G. Goldschmidt Holzverkohlung PütgerSwcrke Scheideanstalt Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Beemnann .........

9.1 'raftwerk S lert Clemens & Halske .....

Adlerwerke Kleyer ...... Daimler Motoren. ...... Heyligenstaedt ....... Meguin Motorenwerke Mannheim

Kröntfurtet Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesell chaft Frankfurt. Pet. Union A.-G. x . . . . . Schuhfabrik Herz Sichel *. ^ellsto'i Daldhof......

Zuckerfabrik Frankenthal . . /Zuckerfabrik Waabäulel . .

99,2 102'

7.3

0.04 I

99' '

65,5

18

103,5' i

106,5'

111'

135 1

benachbarte Bensheim ein Museum besitzt, das schon manchen fossilen Fund in seinen Mauern birgt. Eine Bereicherung durch ein Mammut­skelett käme der ganzen Bergstraße zugute.

Neue Goldsunde im Odenwald.

HeHpenheim, 1. April. WSR.) Nach­dem vor einigen Sagen bei Grafenhausen i. O. stark goldhaltiges Erz gefunden wurde, sind nun beim Abbau eines Steinbruches am Ost­abhang des Melibocus in den vulkanischen Gra­nit- und Gneislagern Goldgänge von be­trächtlicher Ausdehnung entdeckt wor­den, die nach vorsichtiger Schätzung von Sach­verständigen eine Ausbeute von etwa 80 Tonnen Gold ergeben werden. Der Be­wohner der nahen ustd weiteren Umgebung hat sich ein wahrer Goldrausch bemächtigt. In endlosen Scharen pilgern Tausende zu dem Gold­eldorado, in der Hoffnung, ihr Glück zu machen. An der Fundstelle, die in weitem Umkreise durch Schupo abgesperrt ist, ist es zu erregten Tumulten und Zwischenfällen gekommen, bei denen mehrere Personen mehr oder weniger ernstlich verletzt wurden. Die wissenschaftlichen Sachverständigen stehen vor einem Rätsel, da Goldfunde in diesen Gesteinsschichten bisher nicht bekannt waren. Man spricht in diesen Kreisen die Vermutung aus, daß verschiedene Erd­entstehungstheorien dadurch unhaltbar werden. - Wie verlautet, handelt es sich um einen1 Steinbruch im Besitz des Freistaates'H es- sen, so daß die Finanzkalamitäten un­seres Hessenlandes wohl ein für allemal ihr Ende erreicht haben.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

Wetzlar, 30. März. Die gestrige Stadt­oerordnetensitzung brachte als Ueber- raschung den Antrag der bürgerlichen Parteien, mit Ausnahme der Demokraten, auf Vertagung der (ftatberatung. Es war bereits im Laufe des Sonntags bekannt geworden, daß am Samstag eine interfraktionelle Sitzung der Bürgerlichen stattge­funden hatte, 3u der jedoch die Demokraten nicht er­schienen, trotzdem von feiten des Führers dieser Fraktion weitestgehende Steuerwünsche vorgebracht worden waren In dieser Sitzung erschienen noch Vertreter einer größeren Anzahl hiesiger Firmen, um auch ihrerseits zu den von der Stadtverwaltung oorgeschlagenen Gewerbesteuersätzen Stel­lung zu nehmen. Das Ergebnis dieser interfraktio­nellen Besprechung war dann der Antrag auf Ver­tagung der Etatberatuna um in weiteren Verhand­lungen, besonders im Finanzausschuß, bessere Grundlagen zur Deckung des Fehlbe­trags im Haushalt zu finden. Ob das gelingen wird' ist eine andere Frage, jedoch kann man an= nehmen, daß die bürgerlichen Parteien nunmehr mit positiven Vorschlägen hervortreten werden. Die Situation für die Stadt Wetzlar ist zur Zeit schwie­rig, und man muß dem Sprecher der Deutschen Volkspartei zustimmen bei seiner Ermahnung, mit allem Er-st und dem Willen zur größten Sparsam­keit diesen Etat gerade mit Hiücksicht wf die heutige Notzeit einer nochmaligen Prüfung zu unterziehen. Wenn auch die von dem Beig. Richard errechnete Summe von 100 000 Mark, die noch ge­strichen werden könnten, reichlich hoch erscheint, ein anderer Stadtverordneter soll sogar vorher von der doppelten Summe gesprochen haben,so wird man doch anderen Mitgliedern glauben können, die von einer Ermäßigung des Fehlbetrags um etwa tfO 00 0 Mark durch Verminderung auf der Ausgabenseite nub Erhöhung einzelner Einnahmeposten sprechen. Dieser Meinung dürfte z. T. auch der Bürgermeister fein, denn sein Wider­stand gegen den Vertagungsantrag wäre nach den Erfahrungen bei anderen Gelegenheiten sonst sicher schärfer gewesen.

Maingatt.

Frankfurt a. M., 31. März. <WSR.) Der bekannte Frankfurter Gerichtsarzt Geheim­rat Dr. Roth, der in zahlreichen großen Pro­zessen, zuletzt noch im Flessaprozeß, als Sach­verständiger hervorgetreten ist, ist jetzt, nachdem er das 65. Lebensjahr erreicht hat, in den Ruhestand getreten. Geheimrat Roth, der aus dem Westerwald stammt, wird jedoch noch seine Tätigkeit als Gefängnisarzt beibehalten.

31. 3 1. 4

160' I 153.5' 1159,7'

156' ! 154'| 155,1'

I 100'

I 67 i49,25*

104.7* 106' 113'

137,2'

142,9'

41

51.75'

86.5'

92.75'

102,5

Berlin

Schluh-Anfang finr» | 'tu*

rcnd der ersten Stunde von der Spekulaüoii in größeren Betrögen ausgenommen- An den gestern oernadiläjfigten Nebenmörlten herrschte heule eine starke Geschäftstätigkeit, so daß einzelne Werte bis zu 1 Proz. gesteigert waren. Das Publikum beteiligte sich reger am Geschäft, hauptsächlich in Einheils- und angesehenen variablen Werten. Die letzte Börse vor Ostern zeigte somit im ganzen eine f eft e Teudeu z. Anfangs waren einige Schwierigkeiten insofern vorhanden, als inner­halb der Maklergruppen Umgruppierungen stattsan­den. Sämtliche Anleihe- und Recktenpapiere sind in den neuen Börsensaal verlegt worden, mährend die bisher dort etablierten Dividendenpapiere im alten Saale untergebracht wurden. Die Börse hatte «ich aber schnell an die Umstellung gewöhnt, jo daß das Geschäft bald wieder lebhafter wurde. Freundliche Aufnahme fand die W i d e r st a n d s f ä h i g k e 11 des französischen Frantenkurses. Der Kurs lag unverändert. Am Geldmarkt ist die Lage unverändert leicht. Man hörte die Sätze des Vortages. Für Tagesqeld war die Nachfrage etwas größer, bei 6 bis 7 Proz.

frankfurter Börse.

«Sigener Drahtberichi deS ..Äießener Anzeigers"f

Frankfurt, 1. April. Tendenz: Sehr fest. Der frische Zug, der nunmehr bereits seit vier Tagen im Börsengeschäft vorherrschte, übertrug ich auch auf den neuen Monat Einen Beweis dafür, daß die lUtimo-öiquibationen keinerlei Schwierigkeiten verursachten, gab die überaus fefte Haltung und das lebhafte Ge­schäft. mit dem die Börse auch heute am letzten Tage vor der großen Osterpause eröffnete. Dies ist um so bemerkenswerter, als die Börse im allgemeinen an derartigen Tagen einen stark geschäftslosen Charakter zeigt. Die neue Auf­wärtsbewegung wurde wieder getragen von beträchtlichen Kaufaufträgen, die nicht nur von feiten des Privatpublikums, sondern auch vom Auslande hierher verlegt worden waren. Die Führung hatten wieder Chemie- und F a r b e n - TB e r t e. die um 2 Prozent & gingen. Auch für Montanwerke be-

Jnteresfe. die Kurs-Avancen betrugen etwa 2 bis 3 Prozent. Recht fest lagen auch Bank­aktien, die etwa 1 Prozent höher gingen. Elektro-Aktien verkehrten dagegen in ru­higer Haltung. AEG. plus 1 Prozent. Scharfe Kurssteigerungen stellten sich wieder für die kleineren Kassa-Werte ein, die weiterhin lebhaft gefragt blieben. Auto-Aktien ten­dierten 2 Prozent fester. Zellstoff- A k t i e n zogen um 3 Prozent an. Von Maschinen- Aktien waren Bing-Werke und Reckarsulmer je 3 Prozent höher. Stark bevorzugt waren ferner Zuckeraktien, die Kursgewinne bis zu 4 Prozent zu verzeichnen hatten. O el- werte hatten ebenfalls stärkere Rachfrage auf» zuweifen. Von Bau-Aktien waren Wayß & Freytag 4 Prozent gesteigert. Deutsche Anleihen konnten die Aufwärtsbewegung fortsetzen. Kriegsanleihe 0,434. Dagegen zeigte die Spekulation für ausländische Renten nur geringes Interesse. Die Kurse schwächten sich daher ab. Auch Pfandbriefe lagen ver­nachlässigt. Der Freiverkehr lag still, aber fest. Deckerstahl 40 Prozent, Beckerkohle 60 Pro­zent, Benz 58 Prozent, Brown-Boveri 67 Pro­zent, Entreprise 11, Growag 58 Prozent, Ufa- 50,5 Prozent, ilfra 76 Prozent. Der weiter« Verlauf blieb infolge günstiger Sibibenbenv Hoffnungen für die Farbenwerte und die Aussichten auf eine baldige Erledigung dev Freigabe-Angelegenheit sehr hoff­nungsvoll gestimmt. Versuche der Kulisse, iim Hinblia auf die lange Gefchäftsunterbrechung durch A bgaben das Kursniveau zu drücken, hatten nur einen vorübergehenden Erfolg. Dieser Vorstoß beeinträchtigte nur kurze Zeit die Aufwärtsbewegimg. Farbwerte büßten hier­bei 1 Prozent ein. Sonst blieb die Haltung fest. Der Geldmarkt.ist weiter leicht, das Ange­bot hat sich etwas verstärkt. Monatsgeld 5,5 bis 7 Prozent. Bankdiskonten 5 Prozent. In­dus! rieakzepte 5,75 Prozent. Tagesgeld 5 bis 6 Prozent. Das Devisengeschäft verlief ruhig. Paris war infolge starker Interoentionstätigkeit leicht erholt. Das war auch bei Brüssel der Fall.

(Eine Betriebs st örung bei unserem Frankfurter Rachrichtendien st verhinderte die Hebermittelung der Frankfurter Dör f en- kurse von heute mittag. Die Red.

frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt. 1. April. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 27,5027,75, Noggen, ailän= bischer, 18,2518,75, Sommergerste für Brauzwecke 21,5024, Hafer, inländischer, 2022, Mais (gelb) 17,7518, Weizenmehl, inländische, Spezial 0, 40,50 bis 40,75, Roggenmehl 27,2527,40, Weizenlleie 9,75, Roggenkleie 10,50. Tendenz unverändert.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

((Slgenei Drahtberich des© cßeue. Anzeigers".)

Frankfurt a. M., 1. April. Auftrieb: 12 Rinder (darunter 1 Ochse, 11 Färsen und Kühe), 1266 Kälber, 92 Schafe, 85 Schweine. Kälber: Feinste Mastlälber 83 bis 88, mittlere Mast» und beste Saugkälber 73 bis 82, geringere Mast- und gute Saugkälber 63 bis 72, geringe Saugkälber 55 bis 62. Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 45 bis 50, geringere Mast- fjämmel und Schafe 35 bis 44, mäßig g.nährte Hämmel und Schafe (Merzschase) 26 bis 32 Marktverlauf: Kälber bei sehr lebha^em. Schafe bei ruhigem Handel ausverkauft. Rord- deutsche Mastkälber über Rotiz gehandelt. Der schwache Austrieb an Schweinen wurde zu den Montagsnotierungen abgeseht. EonntaaSdieilit >. Her.ue n. Apotheken am2.4.2(i Dr .Ntewltz. Dr. Bloch. Engelapoiliekc.

Zahnarzt: Dr .storferberf.D

154,4' i153,2*

114.5' ; 115'

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7,- 7,12

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101,5'| 94,75

731 73

31

Mürz.

1 April.

Amtliche Noki rung (5tc(b_: Briet

Amtliche Notierung Keld Brief

ilmtt.-ytoti «uen.Airet Brss.-Antw Christinnia .R open bogen Stockholm Helüngfors Italien - London - Neuyork . Paris. . . Schweiz Spanien Japan . 8io de Jan Wien in D-- Ceft- dbgeft Prag . . Belgrad . . Budapest. . Bull arien Lissabon Danzig. . Konst ntln. Alben Canada. . Uruouon

168.23 1,656

15.715

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109,96

112,49

10,557

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168,65 1,660

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59,22 1.939

0,594

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4,195

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49,15

0.593

59,25

12,418

7,384

5,871

3,02

21.241

80.89

2,125

5,50

4,186

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169,65 1,664 15,20 89,79

110,26 112,76 10,597

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14,96

81,00

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0,595

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3,03 21.295 81,39 2,135

5,52

4,196 4,265

B-rlm. 31 März | (8e(b , Briet

Amerikanische Note» .....

4,174

4,194

Belgische Noten ......

15,68

15,76

Dänische Noten .......

109,72

110,28

Englische Noten........

20,355

20,455

^raiuosilche Noten .....

14,58

14,66

Holländische Noten .....

(italienische Noten......

167,78

168,62

16,92

17,00

Norwegische Noten ...

89,77

90,23

Deutsch Lesterr , ä ioß Kronen

59,08

59,38

Rumänische Noten .....

1,72

1,76

Schwedische Noten.....

112.25

112,81

Schweiler Noren .....

80,71

81,11

Spanische Waren .....

59,00

59,30

Tschechoslowakische Noten

12,885

12.445

Ungarische Noten

5.85

5.89

Berliner

Börse.