S.Jt.-^fpOTt
Ungarn siegt knapp mit 2:1.
Zußball-Länderkampf gegen Deutschland.
Der 10. Fußball-Länbrrkarnpf zwischen Ungarn und Deutschland endete am Sonntag auf Dem Hungaria-Platz in Budapest vor 20 000 Zu- schauern mit einem knappen 2:1-sl: O-Sieg der Ungarn. Diese Niederlage war in Deutschland erwartet worden, da wir nicht die stärkste Vertretung in die ungarische Hauptstadt entsandt hatten. Man hatte sogar eine hö'iere Schlappe erwartet. Die deutsche Mannschaft hat sich jedoch besser geschlagen, als man glaubte.
Die deutsche Elf war den Ungarn ein völlig ebenbürtiger Gegner und hätte bei etwas Gluck ebenso gut wie die Magyaren den Platz als Sieger verlassen können.
3m Zusammenspiel und Angriffsaufbau zeigten sich unsere Leute sogar als überlegen. Die einzige wirkliche Schwache war das schlechte Schuftver- mögen unserer Innenstürmer. Vor allem Lachner leistete sich in dieser Beziehung viel, er vergab in der zweiten Halbzeit zahlreiche gute Chancen. Die besten Kräfte des Angriffs standen auf dem linken Flügel. Vor allem Kobierski war wieder ganz ausgezeichnet. R. Hofmann hatte Pech mit seinen Schüssen, er gefiel erst vollkommen, als er in der letzten Viertelstunde die Sturmführung übernahm und dem Deuthener Mahlik seinen Platz überliest. Mahlik erwies sich als ein ganz brauchbarer Spieler, ihm fehlt aber noch die Routine. Albrecht ging als Rechtsausten an. Läuferreihe und Abwehr taten ihre Pflicht.
Die Ungarn spielten technisch ausgezeichnet, aber im Dnnenflurm fehlte das Verständnis.
Die Läuferreihe stand hinter der deutschen etwas Zurück. Ganz hervorragend arbeitete bei den Magyaren der Tormann Hada.
Die Mannschaften stellten sich bei trockenem, schönen Herbstwetter in den folgenden Aufstellungen:
Deutschland: Jakob (Regensburg); Huber (KFV), Wend! (München 60); Janes (Düsseldorf), Leinberger (Fürth), Knöpfte (FSV. Frankfurt); Albrecht (Düsseldorf), Lachner (München 60), Mahlik (Beuthen), R. Hofmann (Dresden), Kobierski (Düsseldorf).
Ungarn: Hada; Biro, Kronenberger; Borsany, Sarosi, Lazar; Korany, Auer, Turai, Toldi, Deri.
Der Spielverlauf.
Das Spiel wurde in der ersten Halbzeit von den Ungarn leicht überlegen geführt. Sie tarnen auch schon in der 12. Minute durch Deri zu ihrem Führungstreffer. Gegen Schluß der Halbzeit griffen die Deutschen bereits stärker an. Als Kronenberger einen Schuß von R. Hofmann mit dem Arm abwehrte, reklamierten die Deutschen einen Elfmeter, der jedoch vom Schiedsrichter nicht gegeben wurde. Nach der Pause war dann unsere Mannschaft durchweg tonangebend. Sie zeigte jetzt ein wirklich schönes Spiel, aber die Stürmer hatten Schußpech. Außerdem war aber auch Hada im Ungarntor kaum zu schlagen. Auf der Gegenseite zeigte Jakob gleichfalls ein gutes Können. Als die Deutschen endlich in der 33. Minute auf Vorlage von Lachner durch Mahlik den Ausgleichstreffer erzielten, sollte «ihre Freude nicht lange dauern. Schon zwei Minuten später schoß Turai den entscheidenden Treffer. Auch ein schöner Endspurt brachte den Deutschen nichts mehr ein.
Der Schiedsrichter da rra ro (Italien) war einwandfrei.
Nach dem Spiel, dem übrigens auch der ungarische Ministerpräsident Gombös beiwohnte, erklärten verschiedene Fachleute, so u. a. der deutsche Reichstrainer Nerz, der ungarische Verbandsführer Fischer und der Schiede,jchter, daß die deutsche Mannschaft ausgezeichnet gespielt und eigentlich die Niederlage nicht verdient habe.
Zußball-Ergebn sse der Gießener Mannschaften.
Trotz des schlechten Wetters herrschte gestern auf i):n Spielfeldern von Gießen und Umgebung lebhafter Spielbetrieb. Naturgemäß litt die Qualität der Spiele oft genug unter den denkbar schlechten Bodenverhältnissen. Auf dem DfB- Plah fand das erste Pokalspiel der 1. Mannschaft des VfB. gegen d e 1. Mannschaft von Nauborn l^-Klasse) statt. Das Spiel endete mit einem haushohen Sieg der Gastgeber. 11:1 lautete das Ergebnis. Die 2. Mannschaft des VfB. war spielfrei. Die 3. Mannschaft bereitete eine große Enttäuschung, indem sie sich von der 1. Mannschaft von Grosten-Buseck in Grohen-Bu'eck mit 18:0 Toren schlagen lieft. Ein unmögliches Ergebnis.
Die 1. Elf der Spielvereinigung weilte ebenfalls zum Pokalspiel in Wetzlar zu Gast. Ersah- g:schwächt trat die Mannschaft an, sie fand sich m t hem Boden nicht ab und verlor mit 6:0 - oren. H Ib eit 3:0 für Wetzlar. D e 2. Mann- sch l g-tomn gegen d e 1. Mannschaft von Leih» g ft em auf dem Platz des Gegners mit 2:0 (1:0). D.e 3. Mannschaft spielte auf eigenem Platz gegen L chs 1. Mannschaft mit 2:1 erfolgreich. Halbzeit 1:1. Die 4. Mannschaft lieft sich von Krofdorfs l . Mannschaft überraschend mit 1:5 (1:3) Toren schlagen. Das Sp'el der 5. Mannschaft gegen die 2. Elf von Dutenhofen fiel aus. Die 1. Jugend trug ein Vecbandsspiel gegen die 2. Jugend aus, das mit einem 2:1-Sieg der l.,3ugendelf endete.
Das Handball-Lokaltreffen zwischen Epielvereinigung 1900 l und OSC. I endete mit einem sehr knappen Sieg der Blauweiften von 3: 2 Toren. Die 2. Handballelf verlor gegen Wetzlars 2. Handballmannschaft mit 10:3 Toren.
Jußball in Hessen-Hannover.
3m Zeichen der Pokalspiele.
Am Sonntag fand in Hessen-Hannover nur ein Spiel der Sonderklasse statt, das insofern einen überraschenden Ausgang nahm, als es Germania Marburg gelang, auf dem gefürchteten Gelände der Hersfelder Hessen nach einem 2:2 einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. 3m übrigen stand der Bezirk im Zeichen der Pokcvl- 'viele. 3n der Gruvpe Kassel gab es durchweg Siege der Sondorklas'e über die Bezirksklasse; wenn auch die Vertreter der ersten Klasse nicht ver'agten, so bauten sie doch vielfach ihre Last, um zum Siege zu kommen. So bezwang Her-
mannia Kassel Hessen 09 Kassel nur mit 3:2 (2:1). Tura konnte Sport Kassel 4:1 (1:1) schlagen und der SC. 03 kam über Hessen-Preußen Kassel mit 7:1 (2:1) zum Siege. VfB. Witzenhausen schlug den SC. Eschwege 2:0. Die Pokalspiele in Fulda fielen der Witterung zum Opfer.
Die punkterämpfe am Main.
Der süddeutsche Meister, Eintracht Frankfurt, verlor am Sonntag bei seinem Spiel in Niedcrrad, das 1:1 endete, wieder einen Punkt. Durch diese neuerliche Punkteinbuße wird die Lage für die Eintracht nun sehr ernst. Der Tabellenführer, Fuß- ballsportverein, der sein Spiel gegen Bieber mit einem 2:0-Siege abschloß, hat bereits drei Punkte Vorsprung uni) die Offenbacher Kickers, die Hanau 93 sicher mit 4:1 schlugen, haben ebenfalls wieder einen Zähler mehr. E.ntracht muß sich daher in den kommenden Spielen schon ganz anders anstrengen, wenn es überhaupt noch an einer der Endrunden toilnehmen will. Der Meistertitel scheint sowieso schon verloren zu sein. Die Sportfreunde sicherten ihre Position durch einen 3:2-Sieg über Rotweiß weiter und dürften nun der Abst.egssorgen ledig zu sein. Auch Neu-Isenburg schob sich weiter nach vorne. Die Isenburger schlugen Friedberg zu Hause 3:1.
Kunstturnweiikampf in Frankfurt.
Eintracht Frankfurt schlägt Budapest und Luxemburg.
Elftausend Zuschauer hatten sich zum Kunst- turnkarnpf eingefunden. Mit einem Vorsprung von 27 Punkten entschieden die Frankfurter den Kamps vor Ungarn und Luxemburg für sich und siegten mit 1900 Punkten, während Budapest 1873 und Luxemburg 1717 Punkte erreichten. Der Sieg der Eintracht war verdient; er wurde aber doch unterstützt durch das offensichtliche Pech, das die Ungarn am ersten Gerät, dem Barren, hatten. 3hr erster Mann versagte dort und davon wurde fast die gesamte Mannschaft angesteckt.
Zuerst wurde am Barren geturnt. Eintracht erreichte hier 374 Punkte, Ungarn 348 und Luxemburg 314. Die Ungarn hatten an diesem Geräte Pech, während Luxemburg sehr viele Haltungsfehler machte. Am Querpferd erweiterten die Frankfurter dann ihren Vorsprung. Eintracht erreichte 391 Punkte, Budapest 376 und Luxemburg 370, so daß die Frankfurter nach Absichluft dieser beiden Hebungen einen Vorsprung von 41 Punkten hatten. Dieser Vorsprung
ging aber dann bei der Freiübung und beim Ringturnen verloren. Bei der Freiübung waren die Ungarn mit 227 Punkten die Besten, während Eintracht nur auf 206 Punkte kam. Der Rest des Vorsprungs ging an den Ringen verloren. Nach Abschluß die'er vier Uebungcn standen Eintracht und Budapest mit je 1120 Punkten gleöch. Am Längspferd ver chafften sich die Eirrtrachiler barm wieder einen Vorsprung von 13 Punkten und auch das Reckturnen beendeten sie mit 14 Punkten plus, so daß ihnen im Gesamtergebnis der Sieg mit 27 Punkten Vorsprung zufiol. Der beste Einzelturner war der ungarische Olympiateilnehmer Peter. Zweiter wurde Ernst Winter- Frankfurt.
Tennis-Rangliste des IX. Bezirks.
* Die soeben vom Dezirksprä^denten des IX. Tennisbezirks, Dr. Grüder, zusammen gestellte Tennisrangliste für Hessen und Hessen-Nassau umfaßt die Namen von 92 Herren und 69 Damen. Eie hat sich numerisch etwas verkleinert, qualitativ im Vergleich zum Vorjahre aber nicht wesentlich geänbert 3m einzelnen zeigt die Bezirks- Rangliste für die ersten 15 Spieler und Spielerinnen folgendes Bild:
Herren: 1.—3. Froitzheim-Wiesbaden, Gose- wich-Frankfurt, Tulcher-Kassel; 4. Erwen-Frank» furt; 5.-7. Glaß-Darmstadt, Henke-Frankfurt, Kleinlogel-Darmstadt; 8. Endriß-Darmstadt; 9. von Kroop-Wiesbaden; 10.—14. Bäumer-Frankfurt, Hamel-Hanau, Hillmer-Kassel, Stipanski- Kassol; Weber-Höchst; 15. Siegwart-Frankfurt.
Damen: 1. Frl. Horn-Wiesbaden; 2. Frau Friedleben-Frankfurt; 3. Frl. Menges-Frankfurt; 4. Frau Richter. Weihermann-Frankfurt; 5. Frau Hoesch-Frankfurt; 6. Frl. Zint-Frank- fuTt; 7.-9. Frau Ewald-Kreuznach; Frl. Henrich- Wiesbaden; Frau Lefeldt-Frankfurt; 10.—11. Fvl. Kuhlmann-Kassel; Frl. Lefeldt-Frarrkfurt; 12.—15. Frl. Binder-Wiesbaden; Frl. Hamel- Hanau; Frl. Hees-Wiesbaden; Frl. Lauenstein- Dad Homburg.
Kaschauer Marathonlauf.
Galambos (Ungarn) siegt vor Brauch (Berlin).
Am Freitag wurde in Kaschau der traditionelle Marathonlauf ausgetragen, an dem auch vier Deutsche, Brauch, Boß, Herzig (alle Berlin) und 3aeckel-Saarbrücken, teilnahmen. Bis zum 30. Kilometer lag noch Brauch in Führung, er wurde aber dann von Galambos-Llngam passiert, der in 2:43:14,4 mit einer Minule Vorsprung vor Brauch das Ziel paifierte. Hersing belegte den 11., 3aeckel den 13. und Boß den 14. Platz. Angetreten waren 47 Läufer, von denen 4 aufgaben.
Kurze Sportnotizen.
Ungarns Amateure siegten im Fußballkampf gegen die Tschechoslowakei in Budapest mit 8:3 (3:2).
Schalke 04, Westdeutschlands Meisterelf, besiegte in der »Meisterschafts-Revanche" auf eigenem Platz vor 12 000 Zuschauern den Deutschen Titelhalter Bayern München verdient mit 3:2 (2:0) Treffern.
Heros Dortmund wurde Deutscher Meister im Mannschafts ringen, da Hörde 04 zum letzten und entscheidenden Gang nicht mehr antrat.
Lpielplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus: Montag, 31. Olt.: Geschlossen. Dienstag, I. Nov.: Iphigenie auf Tauris; An ang 20 Uhr, Ende gegen 22.30 Uftr. Mittwoch, 2.: Die Zauberflöte; Anfang 19.30 Uftr, Ende gegen 22.30 llftr. Donnerstag, 3.: 3m Foyer: Einsüh- rungsvortrag zu Beethovens giceiio; Aniang 18.30 Llhr, Ende gegen 19.45 ilftr. Zestvorstellung: Fidelio; Ansang 20 Uftr, Ende 22.45 ilftr. Freitag, 4.: Der Freischütz; Anfang 19.30 LIHr. Ende 22.30 ■ilftr. Samstag, 5.. Der Rosenkavalier; An ang 19 llftr, Ende nach 22.45 Uftr. Sonntag, 6.: Die Meistersinger von Nürnberg; Anfang 17.30 ilfcr, Ende 22.30 Ähr. Montag, 7.: Geschlossen.
Schauspielhaus : Montag, 31. Oft.: Die endlose Straße; Anfang 20 Uhr, Ende gegen 23 Albr. Dienstag, 1. Nov.: Florian Geyer; Anfang 20 Uhr, Ende nach 22.30 Llhr Mittwoch, 2.: Die endlose Straße; Anfang 20 2hr, Ende gegen 23 Uftr. Donnerstag, 3.: Florian Geyer; An ang 20 Uftr, Ende nach 22.30 Üftr. Freitag, 4.: Die endlose Straße; Anfang 20 llftr, Ende gegen 23 llftr. Samstag, 5.: Tie endlose Straße; Anfang 20 Uhr, ®nöe gegen 23 Tlhr. Sonntag, 6.: Die endlose Straße; Anfang 19 Alftr, Ende gegen 22 ilftr. Montag, 7.: Jubiläums- und Werbewoche. Erster Abend: Faust, I.Teil; Anfang 19 ilbr, Ende nach 24 Uhr. *
Büchertisch.
— Joseph von Laufs: Spiegel meines Lebens. Roman. Geheftet 4 Mark, in Leinen 5,80 Mark. G. Grote, Berlin. — (313.) — Laufs darf es nicht erlauben, der langen Reihe von Roma, nen, die ihn berühmt gemacht haben, nun einen Band persönlicher Erinnerungen anzufügen. Was find das für prachtvolle Gestalten, diese niederrheinischen Bengels, mit denen er seine an Streichen gesegnete Jugend verbrachte und die Schulbank an verschiedenen Orten drückte, und wie sicher sind die behäbigen, Witz und Laune sprühenden Originale der kleinen Stadt am Unterrhein gemalt! Vieles, was ßauff, in seinen Büchern nur andeuten konnte, ersteht nun fröhlich mit Namen und allem Drum und Dran in wesenhafter Deutlichkeit. So schenkt er uns noch einmal ein ganzes Buch der geliebten Heimat und zugleich eines reichen, wahrhaft männ- lichen und ritterlichen Lobens. Ein Buch der Erinnerung aus Deutschlands glücklicher Zeit, übergoldet von dem wahren Humor des Herzens und geschrie-' den in jener sprudelnden Frische, die niederrheinisches Element und immer wieder von neuem anziehend ist.
Wirtschaft.
• Die Indexziffer der Großhandelspreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 26. Oktober berechnete Großhandelsindexziffer ist mit 94 gegenüber der Vorwoche (94,5) um 0,5 v. H. gesunken. Die Indexziffern der Haupt- gruppen lauten: Agrarstoffe 87,2 (minus 1,1 v. H.), Kolonialwaren 82,5 (minus 0,6 v. H), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 88,2 (minus 0,2 v. H.) und industrielle Fertigwaren 114,4 (minus 0,2 v. H.).
• Holzschwellenkäufe der Reichsbahn. Die Deutsche Reichsbahn wird, obwohl sie über reichliche Bestände an Holzschwellen verfügt, im Interesse der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit auch in diesem Jahre wieder Holzschwel- len, und zwar im Werte von etwa 5 Millionen Mark, kaufen.
* Amtliche Börsennotiz der Steuergutscheine ab 1. November. Der Vorstand der Breitner Börse, Abteilung Wertpapierbörse, gibt bekannt: Vom 1. November 1932 ab können die nach der Verordnung des Reichspräsidenten zur Belebung der Wirtschaft vom 4. September 1932 zugelassenen Steuergutscheine der Gruppe 2 in Nennbeträgen von 100, 200, 1000, 10 000 und 20 000 Mark an der Berliner Börse amtlich notiert werden. Die fünf Fälligkeiten erhalten je eine besondere Notiz zum Kassaeinheitskurs ohne Zinsberechnung, und zwar fällig ab 1 April 1934, 1. April 1935, 1. April 1936, 1. April 1937 und 1. April 1938. Die Maklergebühr für die Vermittlung von Geschäften in diesen Steuergutscheinen beträgt 1I« pro Mille vom Nennwert.
* Frankfurter Maschinenbau AG. vorm. Pokorny & Wittekind, Frankfurt a. M. In der Aufsichtsratssitzung der Frankfurter Maschinenfabrik vorm. Pokorny & Wittekind,
Frankfurt a. M., wurde festgestellt, daß die fortge- setzten Bemühungen einer strafferen Zusammenfassung des Betriebes im 2. Halbjahr 1932 zu dem erwarteten Resultat geführt haben. Es sei also gelungen, die Aufwendungen und Unkosten in ein erträgliches Verhältnis zu dem Umsatz zu bringen. Die Abwicklung der Verpflichtungen aus dem inzwischen eingestellten Großmasch.nenbau sei soweit fortgeschritten, daß nach bestem Ermessen daraus keine Verluste mehr entstehen können. Der Auftragsein, gang habe sich bisher im Jahre 1932 annähernd konstant gehalten.
Frankfurter Bnttermarkt.
Frankfurt a. M., 29. Okt. Die Lage am Duttergroßhandelsmarkt ist ziemlich schwach, ungeachtet des niedrigen Preisniveaus ist der Absatz sehr gering. Die Preise blieben unverändert, sie lauten (in Ztr.-Tonnen): holländische Butter 124—128 Mk., deutsche Butter 120-125 Mk.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 29. Okt. Der Giergroft- handelsmarkt liegt weiter sehr fest, da die Produktion, im Auslande immer noch stark abnimmt. Kühlhauseier konnten infolge der sehr geringen Kaufkraft des Publikums nicht weiter profitieren. Es notierten in Pfennig pro Stück loco Frankfurt a. M.: Bulgaren 9,25 bis 9,5, Jugoslawen 9 bis 9,25, Rumänen 8 bis 9,25, Polen 7,75 bis 8.25, Holländer 8,5 bis 13,5, Dänen 8.5 bis 14, Flandern 12,5 bis 13,5, Deutsche Frischeier 9,5 biß 14, in- und ausländische Mittel- und Schmuheier 7,5 bis 7,75; Kühlhauseier. Rumänen 7 bis 7,5, Bulgaren 7,75 bis 8, Jugoslawen 7 bis 8. Holländer 8 bis 9, Flandern 8 bis 8,5.
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Sofia . . .
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Kovenbagen.
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Stockholm
72.13
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London.
13.83
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0.918
0.522
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Neunori . .
4,209
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Brüssel. . .
58.54
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Italien. . .
21.56
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16,535
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81,19
81,35
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Spanten . .
34,53
34,59
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Danzig. . .
82,12
82.28
82.10
82.26
Japan . . .
0,929
0,931
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Rio de Ian.
0.294
0,296
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Iuaostawten.
5,594
5,606
5.604
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12.74
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Berlin, 29 Lkiobcr
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Lmertkannche Roten.......
4,20
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Belgische Roten.........
58,38
58.62
Dantiche Roten.........
71,51
71.79
Englische Roten.........
13,79
13 85
zranzüiische Roten........
16,49
16.55
e>ollandische Roten........
169,16
169.84
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21,50
21.58
Norwegische Roten........
70.26
70,54
Deutsch-Lesterreich, 4 100 Sdjtobtg
—
Rumänische Roten........
2,47
2,49
Schwedische Roten........
71.96
72.24
Schwerer Roten.........
80.99
81,31
Lpanische Roten.........
34,39
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Ungarische Roten........
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