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Oberheffen.

Landkreis Gietzen.

* Klein-Linden. 29. März. 2n der 'Rächt zum Ostersamstog wurde in dem neuen Schieß- st a n d des SchützenklubsRoland" ein Einbruch verübt. Es ist dies innerhalb eines wahres der zweite Einbruch an dieser Stelle. Wie beim vorigen Einbruch, so hatten es die Diebe auch diesmal auf die Telephonapparate abgesehen. Während der festmontiertc Apparat nicht mitgenommen wurde, ist der zweite Apparat gestohlen worden. Vermutlich wollten die Diebe den Apparat auseinandernehmen, um die einzel­nen Teile zu verwerten, sind aber bei ihrem Dor-- haben gestört worden und liehen den völlig demo­lierten Apparat 100 Meter von der Einbruchs­stelle in der Richtung nach Gießen zu liegen.

QD Lollar, 29. März. Am morgigen 30. März vollendet unsere Mitbürgerin Frau Katharine Kaletsch Witwe in voller Rüstigkeit ihr 90. Lebensjahr. Die Jubilarin ist die zweitälteste Einwohnerin unseres Ortes. Von ihren acht Kin­dern leben noch sechs, von ihren 40 Enkeln leben noch 33, außerdem noch 16 älrenkel.

$ Saasen, 26. März. Der evangelisch- kirchliche Frauen- und Mädchen ver­ein beschloß seine diesjährige Winterarbeit mit einer kleinen Feier, die sehr gut besucht war. Die Vorbereitung und Einübung der Chöre und Vor­träge hatte Lehrer Bleser, der Leiter der Ver­einigung, übernommen. Gemeinsam gesungene Lie­der, Gedichtvorträge, Choräle, von Vereinsmitglie­dern dargeboten, unterhielten die Gäste Pfarrer D ö l l (Wirbcrg) hielt einen Vortrag über die Auf­gaben der Frauen- und Mädchenvcreinigunq und gedachte dabei des früheren Leiters und Gründers des Vereins, Lehrer i. R. Herber. Der Abend nahm einen sehr schönen Verlauf. Einige Tage zu­vor fand der letzte Vereinsabend in diesem Winter im Schulsaale statt. Frau Kirchenvorsteher S ch e p p erstattete den Bericht über die Kassenverhältnisse des Vereins. Pfarrer D ö l l dankte ihr und dem Leiter Lehrer Bleser, sowie seiner Frau für die im Verein geleistete Arbeit. Frau Lehrer Bleser übernahm die Rechnungsführung.

Aus der nördlichen Wetterau, 29. März. Die Preise für S ch l a ch t s ch w e i n e halten sich schon seit Wochen auf gleicher Höhe und betrogen für das Pfund Lebendgewicht 38 bis 40 Pf. Demgegenüber sind die F e r k c l p r e i f e im Steigen begriffen. Es werden gegenwärtig für sechs bis acht Wochen alte Jungtiere 18 bis 20 Mark und darüber bezahlt.

Kreis Schotten.

Rai nrod, 26. März. Sn der ehemals Vischofschen Wollspinnerei, die nach hem Tode ihres Besitzers stillgelegt war, ist seit einiger Zeit eine Kleiderfabrik eingerichtet, deren Hauptbetrieb sich in Frankfurt a. M. be­findet. Es werden besonders Arbeitsklei­der hergestellt. Sn der Fabrik wird eine größere Zahl junger Mädchen an der Nähmaschine be­schäftigt, außerdem wird auch Handarbeit vergeben. Menn auch der tägliche Verdienst ver­hältnismäßig gering ist, so begrüßt man doch das neue Unternehmen, weil es unserem Dorfe Arbeitsmöglichkeiten gibt.

wg. G e d e r n, 26. März. Deb hiesige Gustav- Adolf-Frauenverein hielt in Erinnerung an die vor 20 Sahren erfolgte Gründung eine Gedenkfeier ab, die mit dem alljährlichen Schlußabend des Vereins und des Mädchen­bundes verbunden war. Gedichtvorträge, gemein­sam gesungene Lieder, Singspiele und andere kleine Aufführungen unterhielten die Teilnehmer. Sn feierlicher Weise wurde die Verteilung der Verbandsabzeichen an eine größere Anzahl Mit­glieder des Mädchenbundes vorgenommen. An­schließend gelangten auch Treu-Abzeichen des Reichsverbandcs der evangelischen weiblichen Su- gend Deutschlands an drei in langjähriger Mit­gliedschaft bewährte Mädchen, Anna Dieger, Sohanna Diehl und Anni Hüb, zur Ausgabe. Ein Glückwunsch- und ein Subiläums-Gedicht, in dem Entstehen, Entwicklung und Bedeutung des Gustav-Adolf-Frauenvereins zum Ausdruck gebracht wurden, fanden sehr beifällige Auf­nahme. Sm Schlußwort dankte der Ortsgeistliche für die während der 20 Sahre des Bestehens des Vereins geleistete Arbeit.

Kreis Alsfeld.

Alsfeld, 26. März. Der hiesige Gesang­vereinL i e d e r k r a n 3" veranstaltete im großen Saale desDeutschen Hauses" ein Wohl- rätigkeitskonzert. Die unter Leitung von Chormeister Zoll klangschön und exakt zu Gehör gebrachten Chöre waren im Hinblick auf das Goethe- jahr vorwiegend Vertonungen Goethescher Texte. Fräulein Ilse Dingeldey (Alt) und Rechts­anwalt Dingeldey (Violine) ernteten für ihre

9JL<fport

Spielvereinigung 1900 Gießen.

1900 Liga Pfalz Ludwigshafen 3:6 (2:4).

Eine Acberraschung am 1. Osterfeiertag auf dem Sportplatz an der Liebigshöhe, und zwar insofern, als sich in den Gästen eine Elf mit ganz hervorragendem Können vorstellte. Dem vorzüg­lichen Spiel waren die Gießener auf die Dauer nicht gewachsen. Bei den süddeutschen Gästen klappte es wie am Schnürchen. Da standen drei äußerst zuverlässige Schlußleute und eine Läufer­reihe, die in ihrer Mitte den besten Mann auf dem Spielfelde besaß. Der Sturm bestand aus Könnern. Gesunder Torschuß sorgte vorn für die Treffer.

Die Spielvereinigung 1900 konnte nicht an ihre seitherigen guten Leistungen anknüpfen. Tlmstel- lungen erhöhten nicht das Leistungsniveau, da in Der Mannschaft einige Versager waren. Der Torwart hatte einen schwarzen Tag. Rur selten sah man deshalb von den Hiesigen geschlossene, einheitliche Spielhandlungen.

Nachdem Wilhelmi eine große Ehance vergeben hatte, gingen die Gäste durch zwei Prachtschüsse mit 2:0 in Führung. Durch Handelfmeter holte Arnold den ersten Gegentreffer. Dann war Bram­bach wieder zweimal geschlagen, bevor Henrich, der in den Sturm gegangen war, auf Flanke von links auf 4:2 verkürzte.

Rach Wiederbeginn kam 1900 auf. Wilhelmi lief links durch und flankte zur Mitte. Arnold war zur Stelle und schoß ein. 4:3. Bald darauf vergab Arnold den Ausgleich. Sn der Folge er­höhte Ludwigshafen zum 6:3 aus. Brambach scheidet dabei verletzt aus. Lippert übernimmt dessen Posten. Die Gießener, zahlenmäßig ge­schwächt, verteidigen die letzten Minuten schwer. Am Resultat ändert sich nichts mehr. Schieds­richter Petry (Wetzlar) leitete zufriedenstellend. 1900 (Liga) Germania 94 Frankfurt (Oberliga) 0:3.

Auch das Spiel des zweiten Feiertages sah die Liga der Spielvereinigung nicht ganz auf der Höhe. Es wollte nie so recht klappen. Die Gäste waren den größten Teil der Spielzeit feldüberlegen und konnten sehr leicht ein höheres Torresultat erzielen, wenn die Frankfurter nicht zuviel über das Tor ge­jagt hätten. Man kann eigentlich nicht sagen, daß die 1900er ein schlechtes Spiel geliefert hätten. Das ent­spräche nicht den Tatsachen. In der Kombination war die Mannschaft gut, kombinierte ober manchmal etwas zu viel, so daß dem Gegner immer Zeit ge­geben mar, an den Ball zu kommen. Es wurde vor allem nicht rationell genug zum Tor gespielt. (Der alte Fehler!) Der Läuferreihe fehlte der Motor. Der Sturm konnte sich unter dieser Voraussetzung nicht voll entwickeln. Die Gießener Stürmer wurden nicht allzuoft ernstlich gefährlich. Der Tormann des Geg­ners war außerdem sehr sicher. Darauf war es schließlich zurückzuführen, daß den Platzbesitzern jeder Erfolg versagt blieb. Die Gäste waren im Sturm weitaus bester, die Läuferreihe und die Verteidigung gaben den Stürmern nichts nach. Die Gästeelf hatte eigentlich keinen schwachen Punkt.

Das Spiel begann mit flotten Angriffen. 'Die Frankfurter fpielten von Anfang an leicht feldüber­legen, die Gießener setzten dem Drängen zunächst starken Widerstand entgegen, besonders die Verteidi­gung zeigte sich gut auf dem Posten und schuf durch Bombenabschläge immer wieder Luft. In der zehnten Minute mußte aber Schlarb den Ball in der linken unteren Ecke passieren lassen. Die 1900er Mann­schaft strengte sich nun mehr an und erzwang vor­übergehend ein durchaus offenes Spiel. Für den Rest der ersten Halbzeit lagen die Frankfurter immer etwas mehr vor dem Gießener Tor, und die 1900er mußten sich auf einige Durchbrüche beschrän­ken, die allerdings von der gegnerischen Verteidigung sicher gestoppt wurden. Nach dem Wechsel änderte sich an der Situation nicht viel. Die 1900er vergaben einige sichere Torchancen. Das Spiel flaute ab. Die Gäste strengten sich nicht mehr so sehr an, die 1900er blieben in der Verteidigung allerdings sehr wach, konnten aber zwei weitere Erfolge der Gäste nicht verhindern. Zum Schluß fiel das Spiel reichlich aus­einander. Der Sieg der Gäste war verdient. Der Schiedsrichter amtierte korrekt.

Oster-Zußball in Hessen-Hannover.

SC. 03 kastel Spvg. Fürth 1:1.

Tie SpVg. Fürth konnte bei ihrem Osterspiel gegen den SC. 03 Kassel nur ein mageres Unent­schieden erzielen. Zwar muß berücksichtigt wer­den, daß die Bayern im Sturm ohne Franz spielten, der durch Rupprecht erseht war. aber die Leistungen der Gäste waren so schwach, daß die Kasseler dem Spielverlauf und den klaren Torchancen nach sogar hätten gewinnen müssen. Das Spiel selbst wurde von den Fürthern recht hart durchgeführt. Gefallen konnten nur Lein- berger und Hagen, während vor allem der Sturm versagte. Dos Tor für Fürth schoß in der 20. Minute der Halbrechte Rupprecht, wäh­rend für Kassel in der 12. Minute nach der Pause der Halblinke Markert erfolgreich war. Das Spiel war von 5000 Zuschauern besucht.

Borussia Fulda VfL. Reu-Isenburg 1:1 (1:1).

Die Süddeutschen führten einen schönen flachen Kombinationsfußball vor, allerdings ließ der Sturm den erfolgbringenden Torschuß vermissen. Die Gäste gestalteten den Kampf zunächst über­legen, sie gingen auch in der 16. Minute durch einen scharfen Flachschuß ihres Mittelstürmers in Führung. Allmählich kam Fulda auf und er­zwang in der 30. Minute durch den Linksaußen, Bonnert den Ausgleich. Rach Wiederbeginn do­minierte zunächst Fulda 25 Minuten lang, dann lagen die Gäste in Front, zählbare Erfolge wur­den jedoch nicht mehr erzielt.

Handball im Gau Hessen (O.T.)

Alto. Gießen (II und Jugend fomb.) gegen Bad Homburg II 10:3 (3:3).

Die Mannschaft von Mtv. zog gleich mit dem Anpfiff forsch vorn Leder, zeigte feine Kombina­tionen und erzielte bereits in der 5. Minute ein Tor. Bald folgte auch der zweite Treffer. Sn der Folge kamen aber die Gäste mehr auf und er­zielten den Ausgleich. Die Gastgeber setzten den Erfolgen der Gäste aber ein drittes Tor ent­gegen, das indessen von den Homburgern wie­derum aufgeholt wurde. Nach der Pause änderte sich die Situation. Die Homburger-ließen nach, die Rotweißen gewannen an Spielstärke, der Kampf wickelte sich infolgedessen meist vor dem Homburger Tor ab und die Platzbesiher konnten in regelmäßigen Abständen noch sieben weitere Treffer landen. Die Gießener siegten verdient.

Mtv. und Tv. 1846 Gießen (fomb.) gegen To. Bad Homburg I 4:1 (3:1).

Die beiden Mannschaften waren sich körperlich ziemlich gleichwertig. Ein ausgeglichenes Spiel charakterisierte den Kampf. Auf beiden Seiten wurde mit großem Eifer um das Führungstor gekämpft, das schließlich aber den Homburgern zufiel. Der Ausgleich lieh aber nicht lange auf sich warten. Die Einheimischen bedrängten die Gäste weiter sehr energisch und erzielten das zweite Tor. Die Homburger ließen dann im Tempo etwas nach und konnten nicht verhindern, daß kurz vor Halbzeit das dritte Tor für Gießen fiel. Nach der Pause flaute das Spiel etwas ab und wurde verteilter. Durch einen gefchickten Durchbruch des Gießener Sturmes wurde der einzige Erfolg der 2. Halbzeit erzielt. Die kom­binierte Gießener Mannschaft verließ als ver­dienter Sieger das Feld.

Kurze Sportnoiizen.

Der Deutsche Ruder-Verband beschloß, trotz der Teilnahme an den Olympischen Spielen auch in diesem Jahre sein Meisterschaftsrudern ab­zuhalten. Termin und Ort sind noch nicht bestimmt.

*

D i e W a s s e r b a l l - R' a t i 0 n a l m a n n - schäft siegte in Nürnberg über eine süddeutsche Mannschaft 8:0 und gegen Bayern mit 9:5.

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Eine Heidelberger Stadtmannschaft im Rugby wurde von The Staats Cambridge am Ostermontag knapp mit 10:8 geschlagen.

Solovorträge reichen Beifall (am Flügel Studien­referendar P. Z 0 11). Das Alsfelder Jugendorchester umrahmte die abwechslungsreiche Vortragsfolge mit Werken von Haydn und Beethoven. Der Rein­ertrag der erfreulicherweise sehr stark besuchten Ver­anstaltung wird der Stadt für wohltätige Zwecke zur Verfügung gestellt.

-er. Homberg, 26.März. Die hiesige Frei­willige Sanitätskolonne hielt dieser Tage

ihre Generalversammlung ab. Der Vorsitzende wies zunächst auf das fünfjährige Bestehen der Kolonne hin, schilderte in großen Zügen deren Entwicklung und würdigte dabei dankbar die Verdienste des Ko­lonnenarztes Dr. Lu ft. Im Geschäftsbericht für das Jahr 1931 wurde über die Tätigkeit der Kolonne in dieser Zeit eingehender Aufschluß gegeben. In 416 Fällen wurde die Hilfeleistung der Kolonne in An­spruch genommen. Die Rechnungsablage wurde glatt

genehmigt und dem Rechner Haas Entlastung er« teilt. Zeugwart Müller berichtete über den In« Dentarbeftanb. Bei der Vorstandswahl wurden sämt­liche Vorstandsmitglieder wieder-, als Rechner Otta E i n 0 l f und der zweite Schriftführer neugewähtt. Neu ausgenommen wurden fünf weibliche und drei männliche Mitglieder.

I. Deckenbach, 26. März. Das hiesige G 0 t a teshaus muß einer gründlichen Reno­vierung unterzogen werden. Bisher scheiterte die Wiederherstellung an der Frage der Finanzie­rung. Unter dem Vorsitz von Kreisdirektor Dr. Stammler (Alsfeld) tagten nunmehr die Ge­meindevertreter der Gemeinden Deckenbach und Höingen, die zur Unterhaltung der Kirche verpflich­tet sind. Da die Landeskirche sich entschloß, einen ansehnlichen Betrag zur Renovierung der Kirche bereitzustellen, stimmte man der Wiederherstellung zu. Die Kosten dürfen den Betrag von 8200 Mark nicht übersteigen.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

> Wißmar, 26. März. In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung wurde ein An­trag der Firma R ü b s a m e n ' (Gießen) auf Er­werb eines Gemeindegrundstückes^.an der Lahn zur Ausbeutung des dortigen KiesvorraTs zurückgestellt, bis die Grenzverhältnifse geregelt sind. Auf Antrag der Kirchengemeindevertretung wurde in den neuen Haushaltsplan ein Betrag von 2100 Mark zur Deckung des Fehlbetrages im Kirchenhaushalt ein­gestellt. Durch diese Regelung wird die Einführung» d^r Kirchensteuer nicht notwendig sein. Seit der Aufhebung der örtlichen Fortbildungsschule und der Ueberweijung der hiesigen Fortbildungsschüler an die Berufsschule in Gießen sind nunmehr zwei Jahre verflossen. Die Gießener Berufsschule wurde jedoch nicht von allen hiesigen Fortbildungsschülern besucht, im letzten Jahre wurde sie überhaupt nicht in Anspruch genommen, so daß die hiesige schul, entlassene männliche Jugend ohne Fortbildungs« unterricht ist. Auf Beschluß der Gemeindevertretung soll sich die zuständige Amtsvertretung nunmehr mit der Frage der Fortbildungsschule beschäftigen, da man es hier als notwendig ansieht, in unserer Gemeinde, wie in den übrigen Kreisorten, die länd­liche Fortbildungsschule wieder ins Leben zu rufen. Den Eltern bzw. Lehrherren soll es aber freigeftellt sein, die Fortbildungsschüler, soweit sie in einer handwerklichen Lehre sind, am Unterricht in der Berufsschule in Gießen teilnehmen zu lassen.

Kirche und Schule.

00 Klein-Linden, 29. März. In der festlich geschmückten Kirche fand am 2. Osterfeiertag die E i n- f e g n u n g von 23 Konfirmanden, 16 Knaben und 7 Mädchen, statt.

+ ® r ü n b c r g , 26. März. Aus dem Jahres^ bericht 1931/32 der hiesigen Ob errealschule.die unter der Leitung von Oberstudiendirektor Hüth- wohl steht, ist zu ersehen, daß die Schülerzahl am Ende des vorigen Schuljahres 319 betrug. Hiervon traten 33 Abiturienten aus Oberprima sowie 40 Schüler aus anderen Klassen aus. Neueintritte an Ostern erfolgten 52, darunter 32 in Sexta, sowie im Laufe des Schuljahres noch 10, so daß die Schüler­zahl auf 308 stieg, darunter 56 Mädchen. Während, des Schuljahres erfolgten 24 Austritte, so daß das Schuljahr mit 284 Schülern schloß. Aus Grünberg sind 65 Schüler, darunter 25 Mädchen. Benachbarte Orte, die größere Schülerzahlen aufzuweisen haben, sind: Laubach 15, Merlau 14, Nieder-Ohmen 11, Burg-Gemünden und Flensungen je 9, Homberg und Londorf je 8. Ueber 60 hessische und etwa 30 nicht­hessische Orte werden als Heimatorte der Schüler aufgezählt. Das Reifezeugnis erhielten 55 Schüler. Erwähnenswert ist noch, daß unter Leitung von Studienassessor Beck eine VDA.-Schülergruppe in Stärke von 220 Mitgliedern an der Anstalt besteht, die im abgelaufenen Jahre 398,20 Mark an den Lan­desverband Hessen für seine Betreuungsarbeit in Rumänien abführen konnte.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Ui)t, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.

(Schluß des redaktionellen Teils.)

während der verufstäligkeit und auf der Reise ist man bei Erkältung oder Halsentzündung meist verhindert, zu gurgeln. Panflaoin-Pastillen ersetzen das Gurgeln, üben eine wachstumhemmende Wir­kung auf die Krankheitskeime aus und bieten daher wirksamen Schutz gegen Grippe, Halsentzündung und Erkältung. 1080V,

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