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Wirtschaft

meti!

Bantnoten.

Lombardsah 7 Pro).

nach 22 Uhr. Spiel-

iing vor- mkbar sei

Brandstiftung nicht in Betracht kommt. Die behördliche Untersuchung ist weiter tm Gange.

Beginn: 19.30 Uhr; Ende: leitung: Heinrich Hub.

Hinbermorff in ließen.

Auf dem heutigen Rinder-(Rutzvieh)Markt in Dietzen standen 809 Stück Großvieh. 86 Fresser unb 161 Halber zum Berkaus. Es kosteten: Milch» kühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 300 bis 420 Mark. 2. Qualität 200 biS 300 Mark. 3 Qua­lität 100 bis 200 Mark: Schlachtkühe 60 bis 250 Mark: Binder, */,- biS '.jährig. 60 bis 130 Ult., 3/4- bi« 2jährig. 100 bis 200 Mark tragend 150 bis 320 Mark. Kälber das Pfund Lebendgewicht 25 biS 35 Pfennig. Marktverlauf: Fahrkuhe ge­sucht, Geschäft schleppend, gegen Sch'.uh des Marktes lebhaster, geringer UeberstaiU>.

Jfire Anzeigen werden durch sorgfältige, wirksame Satzausstattung werben wenn Sie sie frühzeitig genug aufgeben

dem Film über das rein Sensationelle hinaus eine besondere Bote. Den großartigen Abschluß des Filmes bildet der Kamps zwischen einem Wasserbüssel und einem Tiger, der mit dem Tode des Tigers endet. Der Film bringt neben hervor­ragenden Tierausnahmen eindrucksvolle Land­schaftsbilder. die nicht nur künstlerisch, sondern auch technisch als vollendet angesprochen werden dürsen. Der Film, den niemand anzusehen ver­säumen sollte, läuft am heutigen Mittwoch und am morgigen Donnerstag noch als Beiprogramm zu allen Torstellungen.

" Schweinepest erloschen. Das Polizei­amt teilt mit: Die Schweinepest im Gehöft Mar­burger Strahe 66. vormals Heistermann, ist er­loschen. Die Gehöftsperre ist aufgehoben.

Waldbrand bei Alsfeld.

Alsfeld, 30. März. Am Samstag zwischen 15 und 17 Uhr entstand zwischen Schwarz und Alsfeld entlang der Bahnstrecke ein Waldbrand, von dem etwa 4 000 Qua­dratmeter Wald ergriffen wurden. Durch die Flammen, die anscheinend auf Funken­flug der Lokomotive und vielleicht auch auf brennende, aus dem Zuge geworfene Zigarren­reste zurückzuführen sind, wurde ein Teil d e S Waldes vernichtet, der übrige Bestand durch Anbrennen erheblich geschädigt. Feuerwehr- mannschasten von Schwarz und Rainrod gelang es schliehlich in harter Arbeit, den Brand zu unterdrücken.

Oie Brandkatastrophe in Grebenau.

Grebenau, 30. März. Zu dem gestern ge­meldeten Grohfeu er in unserem Orte ist wei­ter zu berichten, dah die Entstehungs­ursache bis jetzt noch unbekannt ist. Als sest stehend kann aber mitgeteilt werden, dah

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 30. März. ES wurden notiert: Weizen 258 biS 260; Roggen 225: Som­mergerste für Brauzwecke 195 bis 200; Hafer, inländischer 160 bis 167,50 Mark pro 1000 Kilo. Weizenmehl, südd., Spez. 0 mit Austauschweizen 38,50 bis 39,65, dasselbe, Sondermahlung 36,75 bis 37,85; Weizenmehl, niederrhein.» mit AuS- tauschweizen 38,50 bis 39.40, dasselbe, Sonder­mahlung 36,75 bis 37,65; Roggenmehl, 70prozent., 29,50 bis 30,50; Weizenkleie 10 bis 10,25; Roggen- kleie 10.75 Mark pro 100 Kilo. Tendenz: stetig.

nittel und zur Errichtung einer großen tos- sthen Abteilung, Pebeco, Nivea u|m. Ferner wur. den Arzneimittel ausgenommen. Auch eine Reihe von technischen Erzeugnissen wird hergestellt. Im Jahre 1890 beschäftigte die Firma 1 Werkmeister, 8 Ar­beiter und 2 kaufmännische Angestellte. Heute zählt das Werk allein in Hamburg rund 1000 Arbeiter und 250 kaufmännische und wissenschaftliche Mit- arbeiten Im Ausland bestehen 32 eigene Fabrika-

dustriecchligationen weiter zur Schwäche. Am Geldmarkt änderte sich an der angespannten Situation vor bcm Quartal-ultimo nichts; TageS- geld wurde mit 6,75 v. H. und darüber genannt

Frankfurt befestigt, später still.

F r a n k s u r t a. M.. 30. März. (ALB. Draht- Meldung.) Die Frankfurter Börse eröffnete trotz der Schwäche einiger AuSlandbörsen, besonders der Stockholmer Börse, in gut behaupteter Ten­denz. Anfangs hatte der neue KurSeinbruch der Kreugerwerte auch hier zu kleinen Abgaben ge- ührt, doch fetzte sich später aus Deckungen der Spekulation eine merkliche Befestigung durch, zumal auch vom Publikum KauforderS vorgelegen haben sollen. DaS Geschäft war dabei aber nicht besonder« groß, weil die bevorstehende Wahlkampagne schon einen Schatten vorauswirst Die Tendenz erhielt eine gewisse Stütze von der Erholung einiger Rentenwerte, die in letzter Zeit durch angebliche AuSlandabaaben besonders unter Druck standen. So konnten sich Reichsbahn- Vorzugsaktien und Reichsschuldbuchforderungen um etwa 0.5 Prozent höher stellen. Auch di« Altbesiyanleibe lag um Bruchteile eine« Pro­zente« freundlicher. Am Kalimarkt beschränkte sich Da« Geschäft nur auf einige Spezialwerte. I.-G.- Farben und ReichSbank. die zunächst noch etwa« nachgaben, lagen später biS zu 1.5 Prozent fester. Sehr fest tendierten auch heute wieder I-G.- Ehemie-Basel. die bi« zu 6 Prozent anzogen, ohne das; jedoch nennenswerte Umsätze erzielt wurden. Bon AuSlandaküen konnten sich SvenSka um etwa 8 Mark erholen, obwohl an den meisten Auslandplätzen gestern Tiefstkurse erreicht wor­den waren. Auch Chadeaktien lagen etwaS freund­licher. An den übrigen Marktgebieten blieben die Kurse meist gut behauptet. Schwach lagen am Elektromarkt Licht & Krast. die erneut etwa 3 Prozent einbühten. Die übrigen GlektrizitätS- toertc blieben knapp gehalten. 3m Verlause war die Haltung sehr still, nachdem die vor­liegenden Austräge erledigt waren. Gs entwickelte sich aus der erhöhten DasiS nut innerhalb der Kulisse kleine« Geschäft. Am Pfandbrief- markt blieb die Hmsahtätigkeit ebenfalls seht klein, die Kurse lagen aber meist unverändert. Bon Liauidationspfandbriefen lagen Frankfurter Hypothekenbank etwa 0,5 Prozent fester. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6 Prozent unverändert.

Devisenmarkl Berlin Srankfurk a.M.

entgegenzunehmen. Rach dem der Dorsitzende auf , den Zw«k und die Dedeutuna bei Tierschutzes und treuer Tierpflege hingewiesen hatte, erhielten drei Fuhrleute, elf Polizeibauptwachtmeister, so­wie der Feldoberschutzmeister Th. Simon ein Geldgeschenk. Ebenso wurde L. D i e h l für Fütte­rung der Bogel ausgezeichnet.

Für Abschuß des Sperber- bewilligte der Bor­stand Prämien von je 1 Mk., da Bogelsreunde auf ihn al« Schädling wiederholt hingewiesen hatten. Dieser Falke ist ungemein mutig, dreist und ge­wandt und verfolgt alle kleinen Bogel. Obwohl sie ihn al« ihren furchtbarsten Feind fliehen, fallen ihm dennoch viele zur Deute.

Weder die Stadt, noch der Tierschuhverein Gie­ßen besitzen ein Tierasyl, und beide werden in­folge der wirtschaftlichen Rot auch in absehbarer Zeit nicht in der Lage sein, eins zu errichten. 3ndeS nimmt die Deterinärklinik, wenn wir recht unterrichtet sind, herrenlose Tiere auf. Dach sechsi Tagen werden sie verkauft, oder auf humanste Weise getötet. Daselbst werden Hunde und Katzen wohl auch in Pflege genommen.

Rach dem Kassenbericht des Rechner-, bei DerwaltungSoberassistenten W. Leitner, be­trugen die Einnahmen deS Verein- am 31. De-

30 v. H., am 15. August 30 v. H. DaS Recht der Anleihezeichner aus frühere Doll- oder Teil­zahlungen bleibt unberührt.

* 50 Jahre Beiersdorf & Co. in Ham­burg. Am 28. März waren 50 Jahre vergangen, eitdem das Deutsche Patentamt ein Patent aus- egte:Herstellung von gestrichenen Pflastern" von Baul Beiersdorf in Hamburg. Beiersdorf war der Besitzer der Merkur-Apotheke in Hamburg, aus der die heute unter dem Namen P. Beiersdorf & Co. AG. bekannte chemisch-pharmazeutische Fabrik in Hamburg heroorgegangen ist. Die Herstellung von Verbandpflastern bildet auch heute noch den Grund- ' Fabrikation. Dermatologische Ar.

Besonnenheit und Tatkrast Tierquälereien zu ver­hüten wußten. Richt ohne Dank sei auch der Be­hörden, sowie der Presse gedacht, von denen der Verein stets wirksam unterstützt wurde.

Der Verein bezog 2500 Tierschuhkalender 1932.

2490 Kalender wurden gegen Bezahlung dem

Gymnasium, der Studienanstalt und den Volks­schulen überlassen. 400 Tierschuhkalender 1932, herausgegeben vom Berliner Tierschutzverein,

überreichte der Verein den Mitgliedern als Weih- nachtSgabe.

Bei Frost und Schnee gedachte der Verein der hungernden Bogel. Das treue Mitglied, der städtische Gärtner L.Diehl, versah an Tagen der Rot die Futterhäuschen und Futterbrettcr in den Anlagen regelmäßig mit zweckmäßigem Vogelfutter. Daß es reichlich dargeboten und willig aufgepickt wurde, beweist der hohe Ver­brauch von 76,5 Kilo Sämereien im verflossenen Winter. Unb njcht minder rege nahmen sich viele Tierfreunde unserer Stadt der darbenden Vogel äru

Der Vogelschutz ist aber nicht nur eine ethische Forderung, sondern auch eine volkswirtschaftliche Rotwendigkeit. Durch die Feldbereinigungen wurden viele Vögel ihrer natürlichen Riststätten beraubt. Für Freibrü-er müssen daher "Bogel- fchuhgeholze angelegt, sowie Hecken erhalten und gepflegt werden; für die Höhlenbrüter hingegen heißt es Ristkasten beschaffen, die den natürlichen Anforderungen entsprechen. Ilm ihre Beschaffung den Mitgliedern zu erleichtern, ließ der Vor­sitzende eine Anzahl von Berlepscher Risthöhlen kommen.

Wegen der wirtschaftlichen Rote konnte sich der Vorstand nicht entschließen, eine Liste mit der Ditte um freiwillige Spenden für die all­jährliche Prämiierung in Umlauf zu setzen. Den­

noch widerstrebte es ihm, pon der bewährten Gepflogenheit abzusehen, an Weihnachten Prä­mien für treue Tierpflege und wachsamen Tier­schutz zu verleihen. Am 3. Weihnachtsfeiertage versammelten sich daher im Kaufmännischen Der- einshause auf besondere Einladung eine Anzahl Fuhrleute und Polizeibeamte, um für treue Tier­pflege und wachsamen Tierschutz eine Prämie

waltuntzsoberassistent F. Dauer.

Oftmals wurden dem ersten Vorsitzenden, sowie Vorstandsmitgliedern Tierquälereien mit der Ditte gemeldet, die Unbarmherzigen zur Rechenschaft zu ziehen. Rah Prüfung des Sachverhalts wurde Strafantrag gestellt, fall« grobe Verfehlung vor­lag, oder Verwarnung versagt hatte. Dankbar sei an dieser Stelle der Tierfreunde gedacht, die durch

pflastern bilo tock der Beiersdorf-Fi. beiten führten zur Aufnahme dermatologischer Arz nelmittel und zur Errichtung einer

<gelb'

4,20 58,50 87,42 15,85 16,53

169,71 22,11

83,93

2,49 85,13 81,34 31,94

damit den Druck vom inländischen Honrgmarkt genommen habe. Zum Schlüsse forderte der De- r^chterstatler auf. trotz aller Schwierigkeiten die Imkerei nicht auhugeben.

Anschließend erstattete der Rechner, S ch ä f e t, Dießen, den Kassenbericht, der in Einnahme mit 10 050,69 R!k.. in Ausgabe mit 9266,25 Mk. ab- schloh. Der Ueberichuß beträgt also 784,44 Mk. Da« Verein-Vermögen beziffert sich aus insgesamt 2627,59 Mk. Die Rechnung wurde von der Ver­sammlung gut geheißen und dem Rechner Ent­lastung erteilt. , , r ,

Sodann wurde der Voranschlag iur 1 932 vom Vorsitzenden vorgetraaen und erläu­tert. Er schließt in Einnahme und Ausgabe mit 5415 Mk. ab. Dei der "Beratung besaßte man sich insbesondere mit der Beitrag«! rage. Dom Vor­stand wurde der Vorschlag gemacht, den Beitrag von 4 Mk. auf 3,60 Mk. herab,usetzen; die Ver­sammlung stimmte nach manchem Für und Wider einem Berrnittlung-antrag zu, der 3,50 Mk al« jährlichen Beitrag vorsah. Der Dezirksverein Wetzlar brachte verschiedene Anträge ein, die wei­tere Einschränkungen der Ausgaben vorsahen, denen jedoch nur zum Teil stattgegeben toerben konnte. Dem Voranschlag wurde , nach Maßgabe der von der Versammlung beschlossenen "Beitrag«» ermäßiguna -ugestimmt.

Eine lebhafte Aussprache entspann sich über die Einrichtung der Seuchenkasse. Es würde allgemein der Wunsch geäußert, einen systematisch durchgesührten Seuchenschutz zu organisieren, der durch die gesetzliche Untermauerung und in An­gleichung an den in Preußen bereit« bestehenden Dodu« Wirklichkeit werden sollte. DerDorsitzende wies in diesem Zusammenhang aus die beim Hessischen Ministerium bereits unternommenen Schritte hin und gab der Hoffnung Au-druck, daß eS gelingen möchte, zum Schuhe der Imkerei in Hessen ein Gesetz durchzubringen, das die Imker vor dem immer wieder entstehenden Schaden (insbesondere der Faulbrut und der Rosima- seuche) bewahrt. Als Höchstsatz für die Heran- zichung der Mitglieder und der Imker überhaupt zum Seuchenbeitrag wurden jährlich 3 Mark be­stimmt.

Anschließend wurden einige Mitglieder für Verdienste um die Sache der oberhessischen Imker geehrt. Die Herren H. D a l s e r - Albach (Mit­begründer de« Zweigverein« Gießen), H. S a u e r- Reichel-heim undH. Maurer - Beienheim wur- den zu Ehrenmitgliedern des Oberhessischen 'Die- nenzüchtervereinS ernannt

Sodann wurden noch verschiedene Veranstal­tungen festgelegt. Die Wänderversammlung 1933 soll aus Anlaß des 50jährigen Bestehens des Wetterauer Bienenzüchterverein- in Bad-Rau- heim stattfinden. Der Oberhessische Imkertag 1933 soll au« Anlaß de« 50jährigen Bestehens de- Be­zirk-Vereins Hungen am 3. Psingstseiertag 1933 in Hungen abgeyalten werden. Weiter wurde mitgeteilt, daß der Derbandstag de« Deutschen und Oesterreichischen Bienenzüchtervereins im Iahre 1934 in Frankfurt a. M. stattfinden wird.

Rachdem noch einige organisatorische und sach­liche Fragen erörtert worden waren, schloß der Vorsitzende mit Worten der Zuversicht für die Zukunft der oberhessischen Imkerei die anregend tierlaufene Tagung.

Oer Gießener Tierschuhverein im Jahre 1931.

Die diesjährige ordentliche Hauptversamm­lung des Tierschuhvereins Gießen wurde im Kausmännischen BereinShause abge­halten. Rachdem der 1. Vorsitzende, Berufsschul­lehrer H. Müller, die Versammlung begrüßt hatte, erstattete der 1. Schristsührer, Oberreal­lehrer i. R. G. Straub, den Jahres­bericht Diesem war u. a. zu entnehmen:

Die Mitgliederzahl des Vereins betrug am 31. Dezember 1931 - 368 (1930: 376). Rach den Satzungen tritt alljährlich ein Drittel der Vor­standsmitglieder zurück. Die Ausscheidenden wurden wiedergewählt, Univ.-Professor Dr. H. Sraemcr, Direktordesllwv-Tierzuchtinstituts, sowie Dr. H. Keller, Direktor des Schlacht- Hoses, neugewählt; dieser für Frau Oberstleut­nant A. Mohr, die Gießen verläßt. Dem Er­suchen des 1. Schriftführers, ihn nach langjähri­ger Tätigkeit von seinem Amte zu entbinden, wurde entsprochen. An seine Stelle trat Der-

tionsftätten.

Berlin im Verlaufe etwas befestigt.

Berlin, 30. März. (WTD. Funkspruch.) Der ' >eutige Dörsensreiverkehr setzte in sehr ruhi­ger und wenig veränderter Haltung ein., Hauptgrund für die Geschäftslosigkeit war wohl die in mancher Hinsicht bestehende älnficher- heit, so hinsichtlich des Ausganges der Wahlen, der weiteren Entwickelung im Kreugerkonzern, der bevorstehenden Wirtschaftsbesprechungen mit Dr. Brüning und daraus sich eventuell er­gebender Maßnahmen usw. Gewisses Interesse beanspruchte auch das von Frankreich und Eng­land arrangierte politische Wochenende, bei dem sicherlich auch allgemein interessierende Fragen, wie Reparation«- und Schuldenprobleme, gestreist werden dürften. Die Frage der Geldversorgunc der Börse scheint durch die Verstärkung der Mittel der Lombard-AG. um 5 Millionen vorläufig ge­löst zu sein, doch bedürfen die Reuregelung des Kurszettels und die Arbeiten der Zulasfungs- fteilen noch größerer Vorbereitungen. Es hat übrigens den Anschein, als ob sich bas Publikum vor der Wiederaufnahme der amtlichen Kurs- nohetungen von Tag zu Tag mehr vom Geschäft zurückhält. So neigte die Stimmung zunächst etwas zur Schwäche, doch kam dies in den Kursen nicht allzu stark zum Ausdruck. Die Hauptwerte, wie Siemens. Farben, Reichsbank, lagen ziemlich unverändert, Ehade und Svenska waren sogar eher etwas erholt. In Reichsbahn- Vorzugsaktien bestand zunächst weiter Angebot. Im Verlause liehen die Hauptwerke, die haupt­sächlich auf -Arbitrageabgaben baffierten, jedoch nach, und es konnte sich allgemein eine kleine Befestigung durchsetzen. Svenska gewannen 2 Mk., Kunstseidewerte 1 bis 2 v. H., Reichsbank etwa 1,5 v. H. Ehade 3 Mk. Farben und Reichs- bahnvorzugsaktten gingen etwa 1 v. H. über An- fang um. Der Anlagemarkt hatte ebenfalls sehr ruhiges Aussehen. Deutsche Anleihen und Reichsschuldbuchsorderungen waren im Verlaufe eher etwas gebessert. Anderseits neigten In­

Rundfunkprvgramni.

Donnerstag 31. Mär;.

7.20 Uhr: Frühkonzert. 12.05 (von Berlin): Kon­zert. 13.05 (von Köln): Millagskonzert. 15.30 bis 16.30: Stunde der Jugend. 16.30: Kurhaus Wies­baden: Konzert des Städtifchen Kurorchesters. 18.40c Stunde des Buches. 19.05:Welche Erfahrungen hat England mit der Aufgabe der Goldwährung gemacht?" Dorttag von Dr. Ernst Wolfgang. 19.45; Alt-Wien. Ein bunter Abend zur Haydn-Feier. 21: Haydn-Konzert des Philharmonischen Orchesters, Stuttgart. 22.35 bis 23.30: Freiburg: Wiener Schrammel-Musik.

Freitag, l.Aprll.

7.20 Uhr: Frühkonzert auf Schallplatten. 12.03 (von Berlin): Konzert. 13 (von Köln): Mittags­konzert. 17: Kassel: Konzert des Philharmonischen Orchesters. 18.40:Die Entwicklungslehre als Welt­anschauung", 1. Vortrag von Dr. Hans Prager, Wien. 1905: Operative und konservative Behand­lung des Gallensteinleidens'" 19.35: Mannheimt Mandolinenkonzert. 20.05: Festsaal der Liederhalle Stuttgart: Symphonie-Konzert des Philharmoni­schen Orchesters Stuttgart. 21.45: Aktueller Hör­bericht. 23.05 bis 24: Tanzmusik.

Devisenhöch st betrüge für den Monat April. Der Reichswirtschaftsminister bat ungeordnet, dah die Importeure für den Monat April den Hochstbetrog ihrer allgemeinen Genehmigungen nur bi« zur Hohe von 55 v. H. in Anspruch nehmen dürfen. Für die diesen "Be­trag übersteigenden Zahlung-Verbindlichkeiten werden die Armen auf die Inanspruchnahme von Lieferantenkrediten und die Ausnutzung der Kreditlinien des Stillhalteabkommens verwiesen.

Steuerfreie ReichSbahnanleihe 19 32. Die Frist für die Zeichnung der 4,5pro- zentigen steuerfreien Reichsbahnanleihe 1932 ist bi« auf weiteres verlängert worden. Sie sollte am 31. Wärz ablaufen. Die bisherigen Sinzah- lungsfristen bleiben bestehen. GS sind einzuzaylen am 2. April von den bisherigen Zeichnern 15 v. H.. von den neuen Zeichnern 40 v. H., am 18. Mai

-ember 1931 = 1963,83 Mk., seine Ausgaben 1845.75 Mk., so dah der Barvorrat von 118,08 Mk. verblieb. Sein Ges amt vermögen ergab den Stand von 1474,83 Mk. Die Rechnung wurde von den Herren D. H e i 1 und F. S ch r e i n e r geprüft und richtig befunden. Ohne Einspruch wurden Kassen- und Jahresbericht genehmigt.

Sichere Dein Wahlrecht!

WTB. Bei der großen Arbeit, die die Be­richtigung der Wählerlisten bedeutet, und den zahlreichen Wohnungswechseln aus An­laß der allgemeinen Umzugszeit sind Versehen bei Berichtigung der Wählerlisten nicht ausge­schlossen. Deshalb prüfe jeder Wähler, in welchem Stimmbezirk er in die Wählerliste eingetragen ist, und sorge dafür, dah er am 10. April sein Stimmrecht ausüben kann.

Die AuSlegungSfrist dauert in Preußen vom 30. März bis 3. April. In H e s s e n ist die Aus- legungSsrist auf Samstag, 2. April, und Sonn­tag, 3. April, beschränkt.

Bornotizcn.

TageSkalender für Mittwoch. Oberhessischer Kunstverein, Turmhaus am Drand- plah, 15 bis 17 Mr, Tischbein-Ausstellung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Meine Cousine aus Warschau" undRango".

Aus dem Staottheaterbureau wird uns geschrieben: Wegen der Vorbereitungen zu der Premiere der SchlagervperetteMorgen geht'« uns gut von Hans Müller, mit Musik von Denatzsi, bleibt das Theater heute geschlossen. Die Premiere ist am Donnerstag, 31. März, 19.30 älhr als 24. Vorstellung im Mittwochabonnement. Operettenpreise. Benahki ist durchMeine Schwe­ster und Ich hier bekannt geworden. Handlung und Text ist von Hans Müller nach einer Wiener Posse gestaltet. Eine besondere äleberraschung stellt neben den bereits au« derTolle Lola" bekannten ®-'S der Tanzgruppe Bäulke die Frühjahrsmodenschau bekannter Gießener Firmen dar, in deren Rahmen das Tanzpaar Ewald und Qlnni Bäulke die neuesten Modetänze vorführt. Die Rolle des Briefträgers Franz liegt in den bewährten Händen von Heinrich Hub. Die kleine Franzi wird von Eva Herms als Gast gespielt. Richt zu vergessen die Jazzkapelle Walter Moehls.

~OT"

4,22

58,74

87,78 15,91

16,59

170,39 22,19 84,27

2,51 85,47 81,66 32,06

Briefkasten der Redaktion.

Dr. h. £. Wir sind zu unserem Bedauern aus vrm» zipiellen Erwägungen nicht in der Lage^Lre Aus­führungen unterEingesandt" zum Abdruck z« bringen, haben sie aber dem zuständigen tfteferetttew 1 zur Kenntnisnahme vorgelegt.

** Berufung an d i e Universität Halle. Don der Pressestelle der Universität Gießen wird mitgeteilt: Der ordentliche Professor für syste. rnatische Theologie an unserer Universität D. Dr. phil. Friedrich Karl Schumann hat vom preußischen Kultusministerium in Berlin einen Ruf auf den ordentlichen Lehrstuhl der systematischen Theologie an der Universität Halle erhalten.

* Von der Chirurgischen Klinik. Der seit mehreren Iahren in der hiesigen Chi­rurgischen Klinik als Assistenzarzt tätige Dr. Ia- cobi erhielt eine ehrenvolle Berufung als Chef­arzt des St.-Willihard-Hospitals zu Wilhelms- Haven-Rüstringen, der er Folge geleistet hat.

* Finanzamtspersonalie. Der Vor­steher des Finanzamts Beerfelden, Regierungs­rat Klein, wurde in gleicher Diensteigenschaft an das Finanzamt Grünberg (Oberhessen) verseht.

"Rango", ein Sie r film. Dor vielen Besuchern lief am Ostermontag-Vormittag im Lichtspielhaus Bahnhofstraße wieder ein Tierfilm, der rückhaltlose Anerkennung sand- Der Regisseur E. Sch oed sack, der schon mit seinem Film Chang" einen großen Erfolg erzielte, hat auch in diesem Film wieder ein Bildwerk geschaffen, das in eindrucksvollster Weise den Kampf des Menschen mit dem Tier, das Leben im Dschungel Sumatras, das Leben der Tiere unter dem Aequator, die ganze fremde Welt der Tropen dem Verständnis näherrückte und die Wunder dieser Welt ahnen lieh- Der Bildstreifen schll- derte. in loser Handlung geflochten, insbesondere den Kamps des Tigerjägers Ali und seines SohneS Bin gegen die Tiger, die zahlreich das Dschungel bevölkern und überall Angst und Ent­setzen verbreiten. Gleichzeitig erlebt man die herzliche Freundschaft zwischen dem jungen Orang- lltanRango" und dem Sohn des Tigerjägers, mit Bin, der als tapferer Iäger dem jungen Orang das Leben rettete. Den mannigfachen Kämpfen zwischen dem Menschen und dem Tiger wohnen immer wieder als mehr oder weniger beteiligte, aber doch aufmerksame Zuschauer die Affen der verschiedensten Arten bei und bilden mit ihrem Gesichterschneiden, mit ihren tollen Fluchten, mit ihrem losen Spiel und ihren Frech­heiten die erheiternde Statisterie zu den grimmi­gen Kämpfen zwischen dem Tiger und seinem Widersacher. Herzerfrischende Szenen zwischen dem alten und dem jungen Orang-Utan geben

gtrlin, 29 März Lmerilanilche Noten ...... Belgische Noten ........

Dänische Noten Englische Noten ........ tzranzosische Note«. . ......

Holländische Noten...... .

Italienische Noten .....

Norwegische Noten . .

Deutsch-Lest erreich, 1 100 fed)Ultnfl Nnmänische Noten Schwedische Noten . .

Schweizer Noten.......

EpanIIch« Noten. ....... Ungarische Noten .......

Relchsbankdlskonl 6 Proz.

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Prag . . .

12,465

12,485

12,465

12,485

Bndapell . .

56,94

57,06

56,94

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Sofia . .

3,057

3,063

3,057

3,063

Holland . . ceio....

170,08

170,42

170,08

170,42

84.12

84,28

83,17

83,33

Kopenhagen.

87,61

87,79

86,76

86,94

Stockholm .

85.32

85,48

84.07

84,23

London. . .

15.89

15,93

15,74

15,78

Buenos Aires

1,073

1,077

1,068

1,072

Weutjod . .

4.209

4.217

4.209

4,217

«rüffel. . .

58,66

58,78

58,74

58,86

Italien. . .

21,79

21.83

21,82

21,86

Bart» . . .

16,57

16,61

81,68

16,56 81,55

16.80

Schwei» . .

81,52

81,71

Spanien . .

31,97

32,03

31,97

32,03

Danzig. . .

82,37

82,53

82,47

82,63

Japan . . .

Kto de Ian..

1,384

1.386

1,384

1.386

0,254

0,256

0,254

0,256

Jugoslawien. Lmodon . .

7,413

7,427

7,413

7,427

13,49

13,51

14,34

14,36