Nr. 100 Drittes Blatt
Gießener Anzeiger iGeneral-Anzeiger für Vberheften)
Freitag, 20. April 1952
Wirtschaft
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den
umal es den Menschen an der
V,Gießen
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskant 5 v. H, Lombardzinsfuß 6 v. H.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2H.
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Banknoten.
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Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Utjr, 1b bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloffen.
Ä.rdj- Dekan
Laun, Olarbcn, Dekan ® u 6m a nn , berg. Lindens, ruih. Bunvach. und Vogel, Bruchenbrücken, beteiligten.
Landkreis Gietzen
D Troßen Linden, 2'. April. Am findet in unserer Gemeinde das Teil
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wieder verwirrt, zumal es den Menschen an der nötigen Stille fehlte (Freizeiten! > Diätetik der Seele fordere (Beratung über Lesestoff, äußere
ein angeborener Wandertrieb nirgends Wurzel lallen läßt. Um s,e einem selten Wohnsitz und einer GrocrbBincgli tlcit zuzuwhren. bedarf es gctDilfcnbattcfter. rerständnisvolistcr Arbeit der Helferinnen.
3n den Vordergrund ihrer Ausführungen stellte die zweite Referentm lodann den Dedanlen der Menschenliebe und des Dienens auf dem sich die ganze Arbeit aufbaut. Sie berichtete dabei von einer Fülle der Erlebnisse aus ihrer» Tätigtet, von Kindern. Jugendlichen. Alten. Kranken. Verwahrlosten und entlassenen Sträflingen. d,e ge-
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Gemeinden.
Israelitische Acligionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge 'Südanlage). Samstag, 'April Vorabend 7.30 Uhr, morgens 8.30; abends 7,55 und 8.35 Uhr
preuben.
Mvciö Biedenkopf.
Rodhcim a. d. Biebcr. 28. April. Für verstorbenen Ortsgerichts vor st eher
Philipp Kreiling wurde dessen Sohn Wilhelm Kreiling durch das Amtsgericht Gladenbach als Rachfolger bestätigt. Die frühere Halde der bei Bieder gelegenen Grube ..Eleonore" ist nunmehr für Bauzwecke vermessen worden. Die Grube ..Eleonore", den Gebe Stumm gehörig, war bekanntlich der größte Betrieb unserer Gegend mit einer Belegschaft von weit über 100 Mann.
Maingau.
WSR. Frankfurt a. M.. 28. April. Seit 14 Tagen wurden hier (Betäubungen von Telephon- und Briefmarlenauto- m a t c n sestgestellt Längere Beobachtungen ergaben, daß eine Kolonne von Jugendlichen, b.c sich ein Auto gemietet hatte, die Telephonhäuschen und Automaten hauptsächlich in den Außenteilen der Stadt plünderte. 3n einem Falle haben sie sogar einen Automaten abge- schraubt, beraubt und in den Main geworfen Es gelang nun. drei junge Burschen im Alter von 18 bis 20 Jahren zu erwischen. Man sand noch eine Anzahl geraubter 'Brief- marken bei ihnen vor
zwangen oder freiwillig den Schutz der Bahnhofs- misston aufsuchen, und wenn auch nicht icbcm von ihnen durchgreifend geholfen werden lann. so richtet oft ein verständiger Rat, em gütiges Zureden den Hilfesuchenden wieder auf Die Bah
Austritt aus der Hekoga
DTR. D a r m st a d 1, 29 April In einer leb haften Dauersitzung beschloß bcuty der 61 a b t r a t auf Antrag der sozialdemokratischen Fraktion, gegen den Widersprach der Verwaltung, der volkspartei lichen und der demokratischen Fraktion den Austritt aus der H e k o g a. Die Deutschnationalen enthielten sich der Stimme. Einstimmige Annahme fand ein dringlicher Antrag, die Gasfern lei. t u n g D a r m st a d I — G r o ß (ü s r a u bc|d)leu nigt zu legen Um die Hessische Flugbe trieb* '21 G weiterführen zu können, genehmigte der Stadtrat eine Jahressubvention von 15 000 Mk.
90 Randsiedlungen für Offenbach.
LPD. Offenbach, 29. Aprck. In der Stadt- verordnetcnsitzung am Donnerstag wurde nach tcacr Aussprache die Errichtung von Q 0 st ä d - ingt ii | ü r Erwerbslose beschlossen, deren Finanzierung von der Acichsregierung übernommen worden ist Jede SiedlersteUe wird mit 600 Quadratmeter Land versehen werden Die Sozialistische Arbeiterpartei und die Kommunisten stimmten gegen die Errichtung der Siedlungen.
Allgemeiner Deutscher Zrauenverein.
Der Allgemeine Deutsche Frauenverein hatte seine Mitglieder in den Saal der „Krippe" eingc- laden. „DieBahnhoss Mission und ihre Bedeutung in Zeiten der Bot" lautete das Thema, über das die beiden Rednerinnen Frl. Dr. Bonnenberg, die Sekretärin der katholischen Bahnhofsmission Freiburg, und die Generalsekretärin der evangelischen Bahnhofs- mission Frl. Reinecke (Berlin), sprachen. Die erste Referentin behandelte das Grundsätzliche und Geschichtliche des über ganz Deutschland, ja, über die ganze Welt verbreiteten Arbeitsgebietes. In den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts begannen der Dercin „Freundinnen junger Mädchen" und später die innere Mission hilfsbcdürstige jugendliche Reisende zu betreuen; auch katholische Organisationen beteiligten sich an der Arbeit, so daß sich bald darauf die beiden Konfessionen zu- sammenschlosfen zur Bahnhofsmission, zu einem großen Liebeswerk. das sich 1890 auf internationale Basis stellte und von nun an seine Hilfe allen Reisenden in Rot, ungeachtet ihrer Konfession und Rationalität, angedeihen läßt. Rach Ansicht der Referentin muh cs grundlegendes Bestreben der Helferinnen auf den Bahnhöfen fein, in den Hilfsbedürftigen, die während der Reise — vielleicht auch überhaupt einsam und losgelöst sind, das Gefühl des Vertrauens und des Beschütztseins zu wecken und ihnen dann zu helfen Frl. Dr. (Bonncnberq teilt in ihrem Vortrag die Schützlinge der Bahnhofsmission in drei Gruppen ein: Zunächst seien cs jugendliche Reisende, die von einer gesicherten Heimat aus einem bestimmten Ziel zustrcben und nur vorübergehend des Schuhes bedürfen. Unter die zweite Gruppe tollen Menschen, die wvhl auch noch in ihrer Hei' mal verwurzelt sind, die aber aus irgendeiner Rotwendigkeit heraus ihren Wohnsitz verlassen müssen und irgendwo in der Welt auf gut Glück ihr Heil versuchen wollen. Ihnen zu helfen und sie an ein sicheres Ziel zu leiten, ist gerade heute durch den Arbeitsmangel und die finanzielle Beschränkung eine schwere und nicht schnell zu erledigende Aufgabe. Am meisten der Fürsorge aber bedarf die dritte Gruppe „die Heimatlosen", die
nats - Kirchengesangsvcreinsscst de» Dekanats (Hieben stau Es nehmen daran die .Hird)fngefangi»frcine von Leihgestern, Großen Linden, Allendort (Lahn), .mein Linden und Gießen teil. Man rechnet nut einer starken Beteiligung der Vereine. Die .mswartigen Sängerinnen und Sänger sind Gaste unserer Genu indemitglieder.
f Lich, 25. April Die 11 i r d) c n g e f a n g u e r» eine aus dem südöstlichen Bezirk des Dekanats Gießen feiern am > Mai in unserer Stadt ihr dies jähriges D e k a n a t s fe st. (5s nehmen außer den gemischten Chören des Bezirks auch »och die Frauen- (hure von Hausen, Steinbach und Alten 'Bufett an dem Fest teil. Mehr als 4nti Sänger und Sängerinnen weilen an dem Fest in unserer Stadt. — Der hiesige Kirchengefangvereiit, der erst vor entern Jahr gegründet wurde und unter Leitung von Lehrer Stein steht, ist aus fast hun den aktive Sanger und Sängerinnen angewachsen.
Berlin fester.
B e r l i n. 29. April. (WTD Funkspruch f Rach- [ dem die Abendbörsc weiter leicht rückgängige i Kurse gemeldet hatte, herrschte heute vormittag stärkste Zurückhaltung, und cs sah so aus. als ob die Tendenz eher zur Schwäche neigen tturöc. Zunächst verstimmte »der schwache Schluß der (Heut)ortcr Börse, ferner riefen die Rach- richten auf dem Femen Osten eine gewisse Unsicherheit hervor, denn durch das Bombenaltentat in Shanghai hat sich die Lage sicherlich zugespitzt. Von den großen amerikanischen Gesellschaften waren ebenfalls wenig günstige (Meldungen cingctroffen. Die Vorbörse setzte zunächst 'gtwas leichter ein, doch wurde es noch vor leginn des offiziellen Verkehrs wieder s e st e r, da die Publikumskäufe nicht nachgelassen haben und dem Markt, auch trenn sie nicht so wnsangreich wie gestern waren, doch eine kräftige Stühe holen. Man wollte ferner auch Aus - lanöintcreffe beobachten, denn die Kurssteigerungen der letzten Tage haben dem Auslonde, das Guthaben hier auf Sperrkonto zu legen hat, sicherlich einen gewissen Anreiz gegeben. Das Geschäft war heute ruhiger als gestern, die Kurse konnten zum großen Teil ihre gestrigen Abendverluste wiedeck einholen und ver- schiebens gewonnen darüber hinaus bis zu 1,5 ix H', eine ganze Anzahl lag aber bis zu 1,5 v. H. niedriger. 3m Vordergründe standen wieder Farben, die nach einer vorbörslichen Rokiz von 97 dann mit 98: h eröffneten, sowie Siemens, die sich auf 107,25 erholen konnten. Fest, lagen ferner HEW mit einer 2,75prozentigen Steigerung, sowie Schuckert, Rhein. Braunkohlen, Holzmann und die variablen Jndustricobligationen. Den stärksten Tagesgewinn hak Eintracht Braunkohle zu verzeichneii, die bei Plus-Plus-Rotiz um 8 v. H. anzogcn. Dagegen erschienen Svenfka mit Minus- Minus-Zeichen. Reichsbank. Stöhr. (fltlumula- toren, Gessürel, Kaliwerte und Deutsche Kabel waren bis 1.5 v H. rückgängig, Stolberger Zink verloren 2,25 v. H.. Ehade 3 Mark. Reichsbahn- Vorzüge wurden heute exklusiv Halbjahrcsab- fchlag, d. h. exklusiv 3,15 notiert.
Deutsche Anleihen waren wieder f c ft c r, und auch der Rentenmarkt war ausgesprochen freundlich. Reichsschuldbuchforderungen zogen er- 1 ncut an.
Im Verlaufe ergaben sich auf Gcwinnmitnah- nten der Spekulation meist Abschläge bis zu 11 v. H., Siemens verloren sogar 2,5 v. H.
Am Geldmarkt ist die Situation kurz vor hem Ultimo weiter etwas steifer geworden. Der
hossmisfion ist auf engste Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsämtern und den Fürforgeverb-änden angewiesen. um ihren Schützlingen Dauerhilfe spenden zu können Zum Schluß gab die Rednerin dem Wunsch Ausdruck, daß die segensreiche Einrichtung der Bahnhossmission vom ganzen Volke getragen werden möchte Die erste Vorsitzende dankte den beiden Damen für die interessanten Berichts und gab ihrer Freude darüber Ausdruck, daß ein Arbeitsgebiet, das fast ausschließlich im Dereich der Frauen liegt, den Anwesenden nabe- gebracht wurde Eine Besichtigung der „Zuflucht" bildete bci\ Abschluß der gut besuchten Versammlung.
e Gesellschaft für chemische Industrie. Basel Die GB. der Gesellschaft für chemische Industrie, Basel, genehmigte den Ab- schluß für das abgelaufene Geschäftsjahr und erteilte der Verwaltung Entlastung Aus einem Reingewinn von 3 433 £45 Franken wird eine Dividende von 15 (17) Prozent ausgeschüttet. 433 645 Franken werden aus neue Rechnung vorgetragen. I Die Verwaltung beantragte zusätzlich, aus Dem genannten Vortrag 50 000 Franken den Arbeitslosen zur Verfügung zu stellen, was ebenfalls einstimmig ggtgeheißen wurde.
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der sich außer dem Vorsitzenden die Pfarrer Sattler, Wiefeck. Äo*. Freiensteinau. Prä- i/riu», Homberg. Schneider Butzbach. H e r r f u r t b, Rodenbach, DöIk. Wirberg. Weck Ober-Eschbach. Dekan Widmann. Gedern. Liz.
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Kirche und Schule.
Superinienventur Konferenz für Oberhessen.
Am Mittwoch tagte im Johannessaal zu Gießen die Superintendentur -Konferenz für Oberhesfen. Rach der Eröffnung durch Dekkan S c r i b a • Ridda begrüßte der Vorsitzende. Superintendent Oberkirchenrat I > W a g- ner, mit einem Hinweis auf den Emst der Gegenwart die Versammlung. Der verstorbenen Mitglieder Pfarrer i. R. Kirchenrat Mittel und Pfarrer F r e s e n i u s - Lißberg wurde in üblicher Weise gedacht. In seiner Ansprache versprach der Vorsitzende. Maßnahmen zur Her- beiführung einer Einheitlichkeit bei der Handhabung der Kürzungsvorschriften in den örtlichen Gehältern der Kirchcnbeamtcn und -bediensteten und gab Winke für die Regelung der finanziellen Ansprüche an die bürgerlichen Gemeinden. Dabei warnte er vor zu schneller Einführung von örtlicher Kirchensteuer. Die Vereinigung der verschiedenen hessischen Kirchen zu einer großhefsi- schcn macht, so führte er aus. ebenso wie das schiedsgerichtliche Versahren mit dem Staat nur langsame Fortschritte.
Sodann hielt Dekan Dr. U n v e r z a g t - Alsfeld einen Vortrag über: „Di e besonderen Schwierigkeiten der kirchlichen Seelsorge in der Gegenwart". Hauptaufgabe der Seelsorge sei. Menschen innerlich in Ordnung zu bringen. Seelische Zusammenbrüche. Flucht vor sich selbst und Vergnügungen seien heute an der Tagesordnung: neben die nachgesuchte Seelsorge habe die nachgehende Seelsorge zu treten. Seelsorge dürfe nicht ausdringlich werden, sondern müsse abwarten können. Ihre Eindrücke würden
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Ucbcr den Geschastsgang wird mitgctcilt, daß das i 3ohr 1931 mit einem kleinen f'Jcn)i!jn abgeschlossen hat. Der Beschäftigungsgrad ist unter Berücksichti qung der gegenroartiym Wirtschaftslage als gut zu t iezeichnen. Das gilt besonders jur die Fahtradfabt, fntion, so daß das Werk darin bis an die Grenze •einer Leistungsfähigkeit beschäftigt ist
Lebensführung. Ideale. Trostgründe und Gebote genügten nicht. Statt der Devise „Alles oder nichts" sei Geduld angebracht, die Gott überlasse. das angefangene gute Werk zu vollenden. Wo Logisches nicht verfange, bestehe Verdacht auf Erkrankung: von Psychoanalyse und Jndividualpsychologie solle der Pfarrer Io viel verstehen, um die Leute an die richtige Adresse zu weisen. Die Hilfe durch fein „Sein" könne weiter eine Wohltat fein. Fehle die Derständigungs- bafis durch Großwerden im religiösen Rihilis- mus, so Helse ein Emstnehmen und Anknüpfen auf den auch im Irrtum versteckten Wahrheitskern: hier müsse der Seelsorger Acbersetzungs- künstler sein, Laie dem Laten werden. Theologisches Gerede werde noch weniger verstanden, als die Sprache Kanaans. Seelsorge könne zum wahren Ringen mit einem Menschen werden. An der Universitätsbildung des Pfarrers dürfe nicht gerüttelt werden. Die Würde des Pfarrers müsse sich mit Ratürlichkeit vertragen. Entlastung von Verwaltungsarbeit u. a. könne dazu Helsen, daß der Pfarrer nicht verbraucht und überreizt diele Arbeit tue.
An den mit reichem Beifall aufgenommenen Vortrag schloß sich eine rege Aussprache an, an
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tung nicht einheitlich, jedoch überwogen Besserungen bis zu 1 Prozent Im Mittelpunkt des Interesses standen Elektroaktien und IG -Farben, die Erhöhungen bis zu 1.5 Prozent verzeichneten Montanwerte lagen lehr ruhig, doch blieben die Kurse der Abendbörle gut behaupte! Schckl- fahrtsaktien gewannen 0 5 bis 1 Prozent wah- renö Reichebahn-Dorzugsakticn unter Berücksichtigung des Dwidendenatckchlages nur knapp gehalten waren Etwas fester eröffneten Salzdetfurth und Holzmann mit je plus 1 Prozent, sowie Metallgefellschaft. dte mit Plus-Plus- Zeichen erschienen und 3.5 Prozent höher lagen. Ausfallend matt tendierten Reichsbank, die zunächst 1 Prozent und später wettere 1 Prozent verloren Von diesem Markt ausgehend wurde öic_ Haltung später etwa- unsicher und die Kurse bröckelten meist 0.5 biS 1 Prozent ab Im Verkaufe war die Haltung lehr ruhig, und die Kurse bröckelten auf Gewinnmitnahmen der Spekulation weiter leicht ab. Von Auslandaktten lagen Svenfka sehr schwach und etwa 5 bis 6 Mk. und Ehade etwa 3 Mk ichwacher.
, Am Anleihemarkt hielt sich weiter Interesse für deutsche Anleihen ebenso für Gold- und Ltguidationspfandbricfe Die Kurse lagen überwiegend 0.5 Prozent freundlicher Reichsschuldbuchforderungen lagen mit 52,50 recht fest Von Auslandrenten waren Mexikaner gefragt und etwas höher. Am Geldmarkt war Tagcsgeld mit 4.75 Prozent unverändert.
Frankfurter Lchlachtvichmarkt.
Sranff urt a. (Hl.. 29. April. Auftrieb: Rin- der 122 Stück. Kälber 1006. Schafe 113, Schweine 855. Es wurden notiert Kälber, beste Mast- und Saugkälber 41—45, mittlere Mast- und Saugkälber 36- 40, geringe Kälber 30- 35. Schafe. Mast- lärnmer und jüngere Masthämmel, Weidemast. 30 bis 32, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 24 29; «Schweine, voll- fleischige Schweine von zirka 240 bis 300 Pfd. Lebendgewicht 34 37, desgl von zirka 200 bis 240 Pfd. Lebendgewicht 34 37, desgl. von zirka 160 bis 200 Pfd. Lebendgewicht 33 36. fleischige Schweine von zirka 120 bis 160 Pfd. Lebendgewicht 30-33. Marktverkauf: Kälber rege. Schafe mittelmäßig, ausverkauft, Schweine ruhig, geräumt.
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Frankf urt a. M.. 29. April. «WTB. Draht- M Meldung, i Rachdem an der Abendbörse auf Gc- I winnmitnahmen der Spekulation weitere Kurs» I rüdgängc bis zu 1 Prozent zu verzeichnen waren I und im heutigen Vorbörsenverkehr auf Grund I des schwachen Schlusses der Reuyorker Börse I stärkere Zurückhaltung herrschte, eröffnete die I amtliche Börse bemerkenswert wider st ands- |, > öhig Vom Publikum lagen wieder kleine W Kauforders vor. so daß auch die Kulisse neue || 9cdüng en vornahm Das Geschäft war aller- * 'ii'ing8 merklich stiller und beschränkte sich nur ■ ciif einige Spezialgebiete, während Rebenwerte nur wenig Beachtung sanden. Bei freundlicher Grundtendenz war die Kursgcstal-
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Lagesgeldsatz zog auf 5,75 bis 6,75 v. H. an, für W erste Adressen war Tagesgeld aber noch mit ■ 55 K D. Sy erhältlich. Monatsgeld war nicht zu ■ hören.
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