Ausgabe 
28.6.1932 Erstes Blatt
 
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Hut-Richter

Marktstr. 24-26 Neuen Bäue 3

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J. B. HAUSER, GIESSEN AM OSWALDSCARTEN

Ein Garten mit einer gemütlichen Sitzgelegenheit und viel Schatten, das ist eine wohltuende Angelegenheit In der heißen Sonnenglut. So dachte auch Onkel Mollig, als er im Garten sein Nickerchen machte. Es war doch gut, daß er sich für diesen Sommer so nette Gartenmöbel von Häuser zulegte. Wie schadenfroh kann er jetzt lächeln, wenn die Spaziergänger schweißtriefend und prustend an seinem schattigen Plätzchen vorüberziehen, ihn bringen keine zehn Pferde mehr fort. Kann man es ihm verdenken? Nein, aber nachmachen sollte man es Ihm. Kommen Sie doch auch einmal zu Häuser. Sehen Sic sich einmal diese herrlichen Gartenmöbel an, Bänke, Tische, Stühle und Gartenschirme, alles zu Ihrer Auswahl und Gemüt­lichkeit. Gewiß werden Sie etwas darunter finden, was Ihnen das Wochenend verschönern hilft und auch gar nicht so teuer ist. Auch die schönsten Gartenfiguren Zwerge, Tiere, Pilze usw. führe Ich. Ich erwarte Sie. 4585 A

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geraume Zeit bis Wieseck in Führung ging, bann

; Fronhausen Großen-Buseck 0:0.

tore kommen konnte.

Das kommende Ereignis für Giefeen

abends 8 Uhr. im Caf Leib

4855 D

Gießen, im Juni 1932.

4854 A

Mit genossenschaftlichem Gruß DER VORSTAND.

25 Jahre bestehend, mit komvletter Ein-

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Marktplatz.

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Zu einer Sonntag in

zielen, dem konnte.

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Großen-Buseck nur zwei entgegensetzen

Steinau I Gießen I 4:2.

Rückspielverpflichtung war Gießen am Steinau bei Schlüchtern zu Gast. Ob-

Rechnungen

liefert Brühl. Gießen

aber fand sich der Sturm gut zusammen und erzielte ! Wieseck Launsbach 1:0; Wetzl 4 Tore, während Kinzenbach nur zu seinem Ehren- Vetzberg Kinzenbach 0:0; Rl I 0:1; Fronha ' m..r.

Konsumverein

Giefeen und Umgegend

& Co., G.m.b. H.

Leipzig 123

Bez.- Vertret, u. Lager: K. fiierga, Frankfurt, Lau- nitzstraße 25,

Telephon 61087.

Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Gießen I Großen-Buseck I 9:2.

Während Großen-Buseck mit viel Ersatz antrat, sah man Gießen zum ersten Male wieder in der früheren Aufstellung. Im Spiel waren die Platz­besitzer stets merklich im Vorteil. Die Gäste gaben wohl alles her, brachten es aber zu keiner geschlosse­nen Leistung. Die Gießener konnten neun Tore er«

Meseck I Holzheim! 16:4.

In Wieseck war der Neuling Holzheim zu einem Freundschaftsspiel zu Gast. Wohl zeigten die Gaste gute Ansätze, konnten jedoch den überraschenden An­griffen der Platzbesitzer keinen Einhalt gebieten und mußten sich mit Lier hohen Torzahl geschlagen bekennen.

TOD DEM TYPHUS-TRÄGER! Der Tod folgt seinen Spuren!

Würger, Kindesmörder! Die Fliege trägt an ihrem schmutzigen, borstigen Körper die tödlichen Keime des Typhus, der Tausende jährlich dahinrafft! Auf­gewachsen an Stätten des Unrats, schleicht sie sich in Ihr Heim und vergiftet Ihre Nahrung mit todbringenden Keimen.

FLIT - überall bekannt - ist das beste Mittel, um Fliegen, Mücken, Schnaken undhlle lästigen Insekten schnell und sicher zu töten. Achten Sie auf den Flit- Soldaten auf der gelben Kanne mit dem schwarzen Band.

Nur in der plombierten Kanne ist FLIT erhältlich»

Oberheffen.

Lanorreis Gießen.

£ Wieseck, 27. Juni. Am vergangenen Sams- tag fand eine von 71 Mitgliedern einberufene außer­ordentliche Generalversammlung der Spar - und Darlehnskasse Wieseck statt. Zur Verhandlung standen nochmals die Punkte der letzten Generalversammlung, besonders die Verluste, die die Kasse bei einigen Mitgliedern zu verzeichnen hatte. Nachdem nochmals der Geschäftsbericht über die Verluste und deren Deckung bekanntgegeben wur­den, entspann sich eine längere Aussprache, bei der jedoch zum Schluß kein neues Ergebnis herauskam. Den Spareinlegern, die auch zu Worte kamen, konnte wie bereits früher mitgeteilt werden, daß für sie kein Grund zur Beunruhigung vorliege. Ihre Gelder sind alle durch gute Sicherheiten gedeckt. Wenn auch die Spar- und Darlehnskasse Wieseck, wie viele andere ihrer Art, zur Zeit nicht über die laufenden Barmittel verfügt, um allen Wünschen auf Rückzahlungen der Spareinlagen nachzukommen, so muß doch gesagt werden, daß die Kasse seit der Krise vergangenen Jahres weit über 70 000 Mark an Spar­guthaben hat auszahlen können, eine Leistung, die in Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Ver« hältnisse, in der sich die Einwohnerschaft Wiesecks als

wieseck III Grüningen! 7:2.

Grüningen war in Wieseck als Gegner der dritten Mannschaft zu Gast. In einem äußerst flotten Spiele zeigten die Wiesecker wieder ihre ganze Durchschlags­kraft. Die eifrigen Gäste wurden von den technisch überlegenen Platzbesitzern mit einer hohen ^-Nie­derlage nach Hause geschickt.

Kinzenbach 3gb. wieseck Jgb. 0:4.

Wiesecks Jugend war zu einer Rückspieloerpflich- tunq in Kinzenbach zu Gast. Auch in diesem Spiele zeigten sich die Gäste als die Besseren und wurden mit 4:0 Toren sichere Sieger.

Bezirks-Kcndertreffen.

reine Mrbeifergemeinbe befindet, doch immerhin etwas bedeutet. Es kam aber auch öfters zum Aus- druck, daß das Reich, das die Großbanken saniert habe nun endlich dazu kommen müsse, auch den Genössenschaftskassen zu helfen, da diese doch bisher ohne öffentliche Mittel mehr für die Kleinbetriebe und Bauwirtschaft auf dem Lande getan hätten, wie die Großbanken. Einem vom Vorstand gemachten Vorschlag, durch den Verband bei den betr. Reichs­stellen vorstellig zu werden, wurde einstimmig zu­gestimmt. Dem Rechner wurde erneut mit 76 Stim­men das Vertrauen der Versammlung ausgesprochen.

--- L i ch, 27. Juni. Gestern konnte Frl. Su- famre Brandt ihr 25. Jubiläum als Er­zieherin imFürstenhausSolms-Lich feiern. Mannigfache und wohlverdiente Ehrungen seitens des Fürstlichen Hauses wurden der Jubila­rin zuteil.

- II B e l l e r s h e i m . 27. Juni. Auch in diesem Jahre wurde von Schülern der hiesigen Schule eine Sammlung für die deuts.chen Aus­landschulen veranstaltet, die den Betrag von 21,40 Mark erbrachte.

Kreis Büdingen.

]:[ Gelnhaar, 27. Juni. Bei der vor vier­zehn Tagen vorgenommenen Beigeordnete n- w ah l waren drei Kandidaten auf^ejt^llt. Es erhielten der Arbeiter Herrn. Finger (KPD.) 121 Stimmen, der Arbeiter Heinrich Kimmel (SPD.) 61 Stimmen und der Landwirt Ehr. Bellinger (ASDAP.) 151 Stimmen. Aach scharfem Wahlkampf ging bei der gestrigen Stichwahl Herrn. Finger mit 200 Stimmen vor Ehr. Bellinger mit 191 Stimmen als Sieger aus der Wahl hervor. 4 Stimmen waren 1 ungültig.

Wermich mit dem im Schöffengerichts- bericht vom 17. Juni 1932 erwähnten auswärtswohnenden Bücherrevisor in Verbindung bringt, macht sich sirasbar, da ich hier in feiner Weise gemeint bin.

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Sos Strupbach, post Äodheim a. d. V.

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Bei Magenleiden jeder Art. wie Magenkrmnvf, Magemcbmerzen u. deren Folgen, so Unverdanllchkeil, Äovelnlosigkeit, nervösem 'Magen, Erbrechen, Entkräft.. WemütSleiben wirkt der über 60 Jahre bewährte Hubert Ullrichsche

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Freitag, den 1. Juli 1932, nachmittags 4 Uhr und

An unsere Mitglieder!

Vergessen Sie nicht in der Zeit vom 4. bis 20. Juli d. J. Ihre Piarken-

Umsatz- u. Anteil-Karte in Ihrer Verteilungsstelle abzuliefern. Das Geschäftsjahr 1931/32 ist beendet.

. Wir brauchen deshalb Ihre Unterlagen

zur Verrechnung der Rückvergütung.

Mittwoch, den 29.3nni 1932, nachmittags 2 M, versteigere ich dahier, Neuenweg 28, Znm Löwen zwangsweise gegen Barzahlung: 1. Büfetts, Kredenzen, Schreibtische, Chaise.

longues, Schreibmaschinen, Küchenan­richten, Nähmaschinen, Zimmerteppiche, Bücherschänke, Vertikos, 1 Regulator, 1 Kassenschrank, 1 Photoapparat, 1 Aus­ziehtisch, 1 Pianino, 1 Oekonomiewagen, 1 Pritsd>enwagen, 3 Hemden, 3 Unter­hosen, 1 Grammophon, 2 Sessel, 1 Rind, 2 Kühe, 1 Pferd, 1 Grasmähmaschine, 1 Gasherd, 1 Zeiß-Bücherschrank, 1 Kar­tothek, 1 Mappe Denkmäler, 1 Pürsch- büchse, 1 Schrotrepetierflinte, 1 Drogen- schrank, 1 Warenschrank, 1 Ausziehtisch, 1 Kamera, 1 Registrierkasse, 2 Schäfte- steppmaschinen, 1 Motorrad, 1 Oelmeß- apparat, 2 kl. Eisschränke, 2 Laden­theken, 1 Kaffeebehälter, 1 Spiegel, 2 Wärmeflaschen, 22 Gummipuppen und Tiere 4 Taschenlaternen, 2 Kinderspiele, 2 Schachteln Bleisoldaten, Pfeifen und Mutze, 200 Mistbeetfenster, 1 Sofa.

Lunker,

Gerichtsvollzieher in Gießen, Wiesecker Weg 16, Telephon 3383.

ftnotilouiHaft tausendfach be­währt bei: Arterienverkal­kung, Nheuma- tismus, hohem Blutdruck, Herz- beschwerd., Asth­ma, Hämorrhoi­den, Leber- und Gallenleiden u. allen Stonmech- selstörungen.

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wohl Gießen mit Ersatz antreten mußte, lieferte es den Gastgebern ein schönes Spiel. Dem Gastgeber, der mächtig aus sich herausging, gelang es jedoch bis Schluß das Resultat auf 4:2 zu stellen, an dem Gießen trotz aller Anstrengungen nichts ändern konnte.

Kinzenbach! wieseck II 1:5.

Aus Anlaß eines Sportwerbetages standen sich die beiden Mannschaften in Fellingshausen zum Freundschaftsspiel gegenüber. Wieseck trat nach längerer Zeit zum ersten Male wieder in seiner früheren Aufstellung an und lieferte den Kinzen- bachern ein ausgezeichnetes Spiel. Wohl dauerte es

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Die übertriebene & tat im französischen r Palace, ist aber noch wittert jetzt hmter alb Dosheit und Hinterhai trauischen Gemüter in es vielleicht auch als stiation empfunden Y ine Mittagsstunde die Zeppelin-Lufts' Kvnserenzort überflog wollen, so können sie Argumente für die dei damit für den vertan noch ableiten.

Man muß sich nur i' die Franzosen auf ei tun. Darüber ist doch i gelaßen worden, daß tigcn und grün auf alle Tributzahlun gung Deutschlands an ausbauplänen nicht Und wenn die Fraw als ob der deutsche ! gestellte Kompensatic habe, so ist das ganz Äeichsfinanzministcr i abend gain ausführ! wirtschaftlichen und fi ouseinandergesetzt. Hit aus. 3n der deutsche "och dep verschiedene zweiten Konserenzwoch nen, daß eine stärkere an dem ^gemeinsames für den französischen 1 "istung für den Würdigt werden »ranzosen aus ix öcmeinfame Topf zn>ai lutofw fei, daß ab? Mer Streichung der T verzichten müsse 2 n s d-rkompensatioi

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In Lollar fand am vergangenen Sonntag das Bezirks-Kindertreffen unter sehr zahl­reicher Beteiligung statt. Zirka 600 Kinder gaben sich auf dem dortigen Sportplätze ein Stelldichein. Bei gemeinsamen Spielen, Volkstänzen usw. ver­floß der Vormittag schnell. Gemeinsam wurde dann im Schatten des Waldes das in Feldkesseln her­gerichteten Mittagessen verzehrt. Nach der Mittags­pause wurden gemeinsame Freiübungen gezeigt. Die übrigen Nachmittagsstunden waren mit Spielen und Volkstänzen ausgefüllt. Außerdem trugen 14 Schu- lermannschaften Fußballspiele aus und zeigten mit­unter recht ansprechende Leistungen.

Die Spiele zeitigten folgende Ergebnisse: Naun­heim Lollar 2:2; Gießen Großen-Linden 0:0; - ' ' " ~ <w '|Iar Wißmar 1:0;

iodheim Gleiberg

Bekanntmachung.^

Nach der Verordnung vom 14. Juni 1932 (RGBl. I 273) ist die Abgabe zur Ar- beitslosenhilfe bei Personen, die gegen Krankheit oder gegen Arbeitslosigkeit ver­sichert find als Zuschlag zu den Bei­trägen zu diesen Versicherungen und mit diesen von den Krankenkassen einzuziehen.

Die Abgabe ist von dem Arbeitsentgell zu entrichten, das für die Zeit nach dem 30. Juni 1932 und vor dem 1. April 1933 gewährt wird. 4859D

Als Arbeitsentgelt im Sinne der Ver­ordnung gelten außer Gehalt und Lahn insbesondere Gewinnanteile, Sach- und andere Bezüge, die statt des Gehaltes oder Lohnes oder neben ihm gewährt wer­den, Wartegeld, Ruhegeld, Witwen- und Waisengeld, sowie Versorgnungsbezuge, die außerhalb der reichsgesetzlichen Sozial­versicherung mit Rücksicht auf ein frühe­res Dienst- oder Arbeitsoerhältnis gewährt werden.

Persönliche Befreiungen von der Ab­gabepflicht sind nicht vorgesehen.

Von Abgabepflichtigen, die krankenver­sicherungspflichtig sind, wird die Abgabe von dem Grundlohn (Lohnstufen wirk­licher Arbeitsverdienst) berechnet und er­scheint in unseren Rechnungen in Spalte 9. Diejenigen Arbeitgeber, die die Bei­träge nach dem wirklichen Arbeitsverdienst abführen, haben die Abgabe bei einem Ar­beitsverdienst bis 125 RM. monatlich mit 1,5 o. S). zu errechnen. Beträgt das Ent­gelt mehr als 125 RM. aber nicht mehr als 300 RM. monatlich, dann sind 2,5 v. S). zu entrichten, und zwar auch für die ersten 125 RM. Wenn das Entgelt 300 RM., aber nicht 700 RM. monatlich übersteigt, beträgt die Abgabe für die ersten 300 RM. 2,5 v. $). und für den Rest von 300,01 RM. bis 700 RM. 5,75 v. H. Maßgebend ist das Brutto-Arbeitsentgelt.

Die gegen Krankheit freiwillig ver­sicherten, welche Arbeitsentgelt beziehen, find ebenfalls abgabepflichtig und haben die Abgabe an die Krankenkassen zu ent­richten. Die Abgabe ist von dem wirk­lichen Arbeitsentgelt zu berechnen und be­trägt bei einem Arbeitsentgelt bis 125 RM. monatlich 1,5 v. S). usw., wie im vor­hergehenden Absatz angegeben.

Für die nicht krankenversicherungs­pflichtigen, aber für den Fall der Arbeits­losigkeit pflichtversicherten Personen ist die Abgabe ebenfalls an die Krankenkasse zu entrichten. Hier sind feste Sähe, gestaffelt nach den Einkommen, vorgesehen, deren Höhe den in Frage kommenden Arbeit­gebern besonders mitgeteilt werden.

Zu melden sind uns:

a) Von den Arbeitgebern sämtliche Per­sonen, die noch im Lehroerhältnis stehen mit Angabe des Tages, an dem das Lehr- verhältnis endet, da das Arbeitsentgelt der Lehrlinge nicht der Abgabe unterliegt.

b) Von den Arbeitgebern die Personen beschäftigen, die nur gegen Arbeitslosigkeit versichert sind ist uns der Brutto-Arbeits- verdienst dieser Versicherten zu melden.

c) Von den freiwillig Versicherten, die der Abgabe unterliegen, ist die Höhe des geaenroärtigen Einkommens zu melden.

Es finden die Meldevorschriften der RV0. und bei evtl. Verstößen die Straf­bestimmungen desselben Gesetzes Anwen­dung.

Neue Berechnungstabellen für diejeni­gen Versicherten, für die die Abgabe nach Lohnstufe berechnet wird, können Ende die­ser Woche bei uns und unseren Zahlstellen abgeholt werden.

Gießen, den 27. Juni 1932.

Allgemeine Ortskrankenkasse Gießen-Land.

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Zwangsversteigerung 27/321

Am Donnerstag, dem 21. Juli 1932, vor­mittags 9 Ahr, wird im Amtsgerichts­gebäude zu Gießen, Zimmer 107, das im Grundbuche von Gießen dem Theodor Zutt, Dentist, und Ehefrau, Elsa geb. Eber­hard in Gießen, zu je Vi zugeschriebene Grundstück 4509D

Flur 18, Nr. 81 = 933 qm Grabgarten unter den alten Eichen, zwischen der vor­dersten und mittelsten Gaß, geschätzt 2800 Reichsmark, versteigert.

Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel Bergstraße 20, Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt.

Gießen, den 11. Juni 1932.

I A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: _______Leo, Ortsgerichtsvorsteher._______

Bekanntmachung.

Betr.: Bürgcrfteuer der Lohn- und Ge­haltsempfänger usw.

Es wird wiederholt darauf hingewiesen, daß der Arbeitgeber für die Einbehaltung und Abführung der Bürgersteuer feiner Arbeitnehmer haftet. Kommt er seiner Verpflichtung nicht nach, so wird die Steuer von ihm durch Haftungsbescheid an­gefordert und nötigenfalls im Verwal­tungsverfahren beigetneben. 48560

Gießen, den 27. Juni 1932.

Bürgermeisterei Gießen.

___________Dr. Keller.___________

Bekanntmachung.

Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Rüddingshau- en für 1932 Rj. liegt von Dienstag, den 28. Juni 1932, bis THontag, den 4. Juli 1932, auf der Bürgermeisterei zur Ein­sicht offen. Einwendungen können wäh­rend dieser Zeit schriftlich oder zu Proto­koll vorgebracht werden. Es ist die Er­hebung einer Umlage beschlossen, wozu auch die Ausmärker beizutragen haben.

Rüddingshausen, den 27. Juni 1932.

Bürgermeisterei Rüddingshausen.

Müssig.4868D

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So ganz anders als Kragen sonst: Nie hat man Ärger mit ihm!

Er wird nicht gewaschen, nicht ge­plättet. Man bindet immer einen ganz neuen um.

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