unserer Heimat Amerika, als Zeichen der immerwäh.
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deutsche Lied sei es in erster Linie, das die Deutschen im Auslande Zusammenhalte, das ihnen die Erinnerung an die deutsche Heimat immer wieder lebendig vor die Augen führe.
Zum Schluß der Veranstaltung richtete der Präsident des Nordamerikanischen Sängerbundes
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renden Freundschaft zwischen den beiden großen Nationen. Wir sind über den Ozean gekommen, um an dem großen deutschen Sängerfeste in Frankfurt a. M. teilzunehmen und das deutsche Lied, dessen Pflege in Amerika unsere große Aufgabe ist, zu verherrlichen und zu verehren.
Die Einäscherung fand in aller Stille statt Von Beileidsbesuchen bittet man gütigst abzusehen.
August Wittich, Kaufmann von seinem mit großer Geduld ertragenem Leiden durch einen sanften Tod erlöst
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prochen wurden. Die Tendenz wurde dann etwas chwächer, zumal auch eine Zunahme der A r - leitslosenziffer um 16000'Personen in der ersten Hälfte des Juli verstimmte. Da das Geschäft auch zu Beginn des offiziellen Verkehrs denkbar gering war, war die Kursgestaltung von mehr oder minder zufälligen Orders abhängig. Die Abweichungen nach beiden Seiten waren im allgemeinen recht klein und betrugen in der Regel n«d)t mehr als 1, höchstens 1)4 Prozent. Als recht fest sind heute Bem- berg zu erwähnen die nach anfänglicher Plus-Plus- Notiz bei einem Umsatz von 9 Mille 3% Prozent höher mit 29% Prozent notiert wurden. Eine Anregung bot wohl die Mitteilung der Verwaltung der Britsh Bemberg, daß die Produktion um 15 Prozent zugenommen habe und auch im Monat Juli die der Vormonate erheblich übertroffen habe. Cha» deaktien eröffneten 3 Mark höher und zogen im Verlaufe um weitere VA Mark an. Auch Rhein. Braunkohlen besserten sich um 3% Prozent. Im übrigen fielen Montanwerte durch ziemlich freundliche Haltung auf.
Im Verlaufe bröckelten die Kurse bei kleinem Geschäft etwas ab. RWE. verloren 1 Prozent, während die Rückgänge im übrigen nur etwa A Prozent betrugen. Deutsche Anleihen waren etwas schwächer, Altbesitz gab nach behaupteter Eröffnung % Prozent nach, Neubesitz verloren etwa 20 Pf., Reichsschuldbuchforderungen tendierten eher etwas schwächer und verloren bis zu A Prozent.
WER. Frankfurt a. M., 21. SuIL Mit der Uebergabe des Bundes banners im historischen Kaisersaal des (Römers hat heute mittag das XI. Deutsche Sängerbundes- f e st in Frankfurt a. M. seinen Anfang genommen. ihn 11.15 Uhr trafen
die wiener Sänger mit dem Bundesbanner
ein. Die feierliche Einholung vom Bahnhof muhte wegen des Demonstrationsverbots unterbleiben. Das Banner wurde in einem mit Blumen geschmückten Wogen zum Römer gebracht.
Inzwischen hatten sich im Kaisersaal die Spitzen der deutschen Sängerschaft und der Frankfurter Behörden, sowie die Vertreter der auslanddeutschen Sängerbünde zur
Bannerübergabe
versammelt. Hofrat 2 a k s ch - Wien, der Bor- sitzende des Sängerbundes Ostmark, übergab das Banner. Während das Wiener Fest dem An- schluhgedanken und der Erinnerung an den 100. Todestag Franz Schuberts galt, sei das Frankfurter Fest zu Ehren Goethes ausgerufen, in dessen sprachlicher Vollendung Schubert das Ldeal seiner kompositorischen Unterlagen gefunden habe. Der Redner erinnerte an den Verlauf des Wiener Festes im Jahre 1928. Als die Sänger Alldeutschlands damals zwölf Stunden lang über die Ringstraße zogen, begleiteten sie die Wogen einer alles mit sich fortreihenden Begeisterung. Die Kabinette der gesamten politischen Welt horchten damals nach Wien, wo sich unbeugsame Entschlossenheit und der harte Wille des ganzen deutschen Volkes zur machtvollsten Kundgebung für
ein großes und einiges, alle Deutschen umschliehendes Vaterland.
vereinigt hatten. Es gebe eben kein wirksameres Mittel, die Menschen zu vereinen, zu erheben, deren Gegensätze weniger fühlbar zu machen und dem durch die Rot der Zeit vielfach in den Hintergrund gedrängte Gefühlsleben wieder zu seinem Recht zu verhelfen, als die Pflege des deutschen Liedes.
Der Vorsitzende des Festausschusses. Rechtsanwalt Dr. Karl Hermann, übernahm das Bundesbanner mit der Hoffnung, daß das elfte Deutsche Sängerbundesfest in Frankfurt a. M., dus unter so großen Schwierigkeiten geschaffen wurde, eben wegen dieser besonderen Verhältnisse auch seine ganz besondere Bedeutung behalten möge in der Geschichte des Deutschen Sängerbundes und des deutschen Volkes. Zur Erinnerung an das 11. Deutsche Sängerbundesfest übergab der Redner ein Danner-Erinnerungsband.
Oberbürgermeister Dr. Landmann übernahm darauf das Danner in die Obhut der Stadt Frankfurt a. M. Er feierte die Bedeutung Goethes für das deutsche Volk, dessen schönste Lieder in den großen Konzerten während des Sängerbundesfestes zum Vortrag gebracht werden.
Eine große Idee habe die deutschen Sänger in Frankfurt vereint: die Idee der Einheit des deutschen Volkes, die Idee der Einheit der
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Zwangsversteigerung.
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deutschen Kultur, als dessen hervorragendster Repräsentant Goethe sei.
3n diesen Tagen der Rot, der Zerrissenheit und der politischen Leidenschaft gebe dieses Fest, das nicht dem politischen Kampf, sondern einem edlen, höheren Ziele gelte, die Gewißheit, daß das deutsche Volk trotz alledem unzerstörbar sei.
Zum Schluß verkündete der Vorsitzende des Deutschen Sängerbundes, Geheimrat Dr. Karl Hammerschmidt. München, die Eröffnung des Sängerbundesfestes. Er gedachte des 200. Geburtstags Josef Haydns und wies darauf hin, daß die Durchführung des Festes der Ausddruck des starken und unbeugsamen Willens sei,
trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Bedrängnis und der schweren vaterländischen Rot unsere geistigen und sittlichen Kulturgüter hochzuhalten, auf daß unser Volk nicht ganz verzweifle.
Er dankte der Stadt Frankfurt und den Festausschüssen für die mühevolle Vorarbeit und schloß mit einem dreifachen Heil auf den Deutschen Sängerbund und das deutsche Vaterland.
Presse-Empfang.
Gegen abend fand in der Künstlerklause von „Groß-Frankfurt^ ein Empfang der gesamten in- und ausländischen Presse statt. Der erste Vorsitzende des Deutschen Sängerbundes,
Geheimrat Dr. Karl hammerschmidt-München führte u. a. aus, er könne wohl ohne Ueberhebung und allzu hochgesteigertes Selbstbewußtsein die Behauptung aufstellen, daß das 11. Deutsche Sängerbundesfest als ein Ereignis zu betrachten sei, nicht nur in gesanglicher und musikalischer Hinsicht, ein Ereignis wegen der Anteilnahme im ganzen Reiche und weit darüber hinaus, ein Ereignis angesichts der Teilnahme so vieler Auslandsdeutscher und nicht zuletzt ein Ereignis deswegen, weil der Deutsche Sängerbund und die gesamte deutsche Sängerschaft auch in der jetzigen schwierigen Zeit der Not es als ihre Pflicht betrachten, zu ihrem Ideal zu stehen, das deutsche Lied zu pflegen und kundzutun, daß sie an dem kommenden Wiederaufstieg des deutschen Volkes mit Zuversicht glauben.
Sodann ergriff der Vorsitzende des Festausschusses
Rechtsanwalt Dr. Hermann-Frankfurt a. 2H.
das Wort. Er erklärte u. a. das 11. Deutsche Sängerbundesfest sehe seine Hauptaufgabe auch darin, darzutun, daß die Seligkeit des Deutschen nicht nur in der politischen Betätigung allein liege, sondern zu beweisen, daß 40—50 000 Sänger zusammenströmen könnten, ohne sich die Schädel blutig zu schlagen. Es müsse auch Grenzen geben, in denen wir uns zusammenfinden könnten, um dem deutschen Vater- tande zu helfen.
Als Vertreter der Ausländsdeutschen und im Namen von 11 Millionen vom Mutterlande abgetrennter Deutscher sprach dann
Dr. Hasselblatk-Reoal,
d • das deutsche Lied als das Bindeglied zwischen dem Mutterland und dem Auslandsdeutschtum pries. So wie die Schönheit die einzige Muße fei, die keines Beweises bedürfe, so stehe unbestritten
Eröffnung des Sängerbundesfestes
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Frankfurt a. M., 22. Juli. (WTB. Drahtmeldung.) Im heutigen Vormittagsverkehr ist man auf Grund der Erholung der deutschen Werte an den Auslandsbörsen und wegen der festen Tendenz der Neuyorker Börse weiter eher freundlich gestimmt. Bereits an der Vorbörse machte sich aber eine unsichere Stimmung bemerkbar, weil die Börse in den neuen Maßnahmen der Reichsregierung eine neue Zu spitzung der innerpolitischen Situation erblickt. Die Spekulation schritt, nachdem sie aestern einige Deckungen vornahm, wieder zu Glattstellungen, zumal sich die Kundschaft in Anbetracht der unsicheren Lage vom Börsengeschäft vollkommen zurückhielt. Das geringe Geschäft wickelte sich nur innerhalb der Spekulation im freien Markt ab. Zur ersten Notiz kamen lediglich IG. mit minus 0,65 v. H. und am Montanmarkt Stahl- verein mit plus 0,25 v. H. Die übrigen Märkte ftagnierten fast vollkommen. Nach den ersten Kursen nahmen die Abgaben seitens der Kulisse etwas größeren Umfang an, so daß IG. erneut um 1 v. H. zurückgingen. Auch im späteren Verkehr lagen die Märkte vollkommen leblos, und amtliche Notierungen kamen am Aktienmarkt nicht mehr zustande. Die Taxen lauteten jedoch allgemein 0,5 bis 1 v. H. schwächer. Eine Ausnahme machten Bemberg, die auf den hohen Berliner Kurs wieder 3,5 v. H. fester gesprochen wurden. Zu Beginn der zweiten Börsenstunde blieb der Markt geschäftslos, die Kurse wurden allerdings auf dem erhöhten Niveau behauptet taxiert.
Deutsche Anleihen eröffneten 0,25 bis 0,5 Prozent niedriger und bröckelten später weiter leicht ab. Reichsschuldbuchforderungen gingen 0,5 Prozent zurück. Der Pfandbriefmarkt verkehrte in sehr ruhiger Haltung. Nachdem an der Abendbörse die Kurse 0,5 bis 1 Prozent höher genannt wurden, bröckelten sie weiter auf kleines Angebot wieder leicht ab.
Berlin schwankend.
Berlin, 22. Juli. (WTB. Funkspruch.) Die Stimmung an der Börse war heute auf die allgemeine Unsicherheit mehrfachen Schwankungen unterworfen. Im Vormittagsverkehr herrschte ein durchaus zuversichtlicher Grundton, da die fortschreitende politische Beruhigung, sowie die feste Veranlagung der gestrigen Neuyorker Börse, insbesondere die Steigerung der deutschen Werte, etwas ermutigten. Vorbörslich erörterte man das demnächst zu erwartende Wirtschaftsprogramm und die Arbeitsbeschaffungspläne der Reichsregierung, wobei die Möglichkeiten der Auflegung einer Prämien- bzw. Zwangsanleihe be-
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