Einzelbild herunterladen

Il

-es Mrpröfidenlea

1. 3n den Iahren 1932, 1933 und 1934 können

in Frage.

Saftwirtsgrwrrde kn.

'®«,;

5S-**

ÄE> nbleibt bfftoRU^er b

S'gÄI uorr nicht erreichte -rung in ihrer bi-hcrj. St?8'btr DErti-, DoHerung auch wirtjchalii j «Iifle Wirkungen für h lc. Brauereien und die 0- mmmenhängenden SewnK ft**!- Trunde i ,'2-r- 1932 eine ro uerkenkung in 2u<sj- 1 auch cme weitere Sen> reifes ermöglicht.

Samstag im Ärichrsmav Neichswirifchaftsminifleri^ n M u n 0 e n über h ganifationen geforderte 0« 'äßiguna ergebnislos w nach einer Meldung der Iti onntagoormiltoa in einer rauensleuten famtlicher ®a*> die Lage beraten. Mit rite wurde beschlossen, den Sie» stagsrühbeginnenzi ledjanblungen, die noch mi führt werben fetten, edenfoti hren würden. Dieftr tbefch.'

2. Dom Jahre 1935 ab werden bis auf weitere- nur diejenigen Kandidaten zum Dorbcreitungs- dienst zugclassen, denen das Ministerium für Kultus und Dildungswesen die Aussicht auf Zulassung mindestens drei Jahre vor - he r schriftlich eröffnet hat und die in der wissen­schaftlichen Prüfung die Gesamtnote ..gut" und in mindestens zwei Hauptfächern die Rote ..gut" erhalten haben. Die schriftliche Zusage der etwai­gen Aufnahme in den Vorbereitungsdienst wird : den Abiturienten in den nächsten Jahren nur ausnahmsweise und beim Rachwci- ganz beson­derer Eignung für die gewählten Studienfächer j gegeben werden.

3. In die Anwärtcrliste für das höhere Lehramt werden nur solche Assessoren auf genom­men, die beide Prüfungen mindestens mit der Gesamtnote ..gut" abgelegt haben.

iller Dell.

-Jeier in Men.

zum lOO/SoMtog Soetbkl niröen mit einer Teran« jener Universität toi Hochschule in überaus tour- ;m erlesenen Publikum ei» r von Staat und Temeinn. Dr Äielh und andere M tischen SW sowie n den vorderen Dansteibo erlichen Sinzug deS öffg che Orchesterverem bw JJ Ilt waren, besiieg ^r ^ esfor Dr.Warelchdas) Msvollen Me Nt* trug eine Reihe M » Professor Dr. Radler. - aui

lichung de» Gedankens einer Gemeinschaft in I vollster thbeneugung Mitarbeiten. Der Redner schloh mit einem Appell an die Angestellten, trotz der schwierigen Lage zuversichtlich zu bleiben und sich nicht durch falsch« Propheten irre machen zu lassen.

Racheakt im Steinbruch.

Im städtischen Steinbrüch von Ruhig bestehen seit längerer Zeit Mihhelligkeiben unter der Bc- leaschast. Bor einigen Lagen hatte sich ein Stein abgelöst, woran die Schuld dem Schuhmeister H., einem starken Trinker, beigemessen wurde Dar­auf begaLesich der Stadtverordnete und Sekretär deS TranSportarbeiterverbandeS. Werner, in den Steinbruch. Al- er sich mit mehreren Arbeitern der EieinbruchSschmiede näherte, wo sich Hortig aushielt, warf dieser zehn Kilogramm Dy­namit in daS offene Ofenseue t. ES erfolgte eine furchtbare Eeplosion, wobei 5). und drei weitere Arbeiter sofort getötet tour- den. Werner wurde schwer verletzt und starb bald daraus.

4. Eine Wiederholung der wissenschaftlichen Prüfung oder der Staatsprüfung zum Zwecke der M" - "ylnlM^^miOA ' Verbesserung der Gesamtnote wird nur noch in in einer »W|et schV^L besonders begründeten Ausnahmesallen gestattet, ^..kilaunl nf.,A in »M 5 Assessoren, die nicht in die Anwärterliste aus­genommen sind, lünnen in der Regel nicht zur

Oie (Stadtrandsiedlung.

Sin Bericht dco Reichökommissard

Tr. Laatzen.

Aeichskommifsar Dr. S a a h e n äußerte sich über die vorstädtische Kleinsiedlung, die neben der landwirtschaftlichen und aärtnerischen Doller- werbSsiedlung ein Mittel sein soll, dem A r - deitSlosenheerderGrohstädte Hilfe zu bringen. Mittel- eine- zu besonder- günstigen Bedingungen erteilten Reich-darlehenS soll der Arbeit-lose in den Stand gesetzt werden, sich ein in jeder Weise seinen Dedürfnissen entsprechen­de- Siedlerhau- inmitten eine- etwa 800 bt- 1000 Quadratmeter großen Garten- zu errichten, in dem er daS f ür den Vedars seiner Familie bestimmte Obst und Gemüse selber ziehen kann und wo er auch Kleintiere unterzubringen imstande ist. DaS Hau- soll kein höheres Fremdkapital als 2500 Mk. fordern, die jährliche Vela st ung de- Siedler- wird etwa 1 80 bi- 200 Mark betragen. Dr. Saaßen» Mindestprogramm sieht zu diesem Prci- eine geräumige Wohnküche, einen größeren und )toci kleinere Schlafräume (keine Schlafkojen) sowie Stall und Rebenräume vor. Größe und Qualität dieser Wohnung, vor allem auch ihre gesundheitlichen Vorteile, dürften für viele Erwerb-lose eine erhebliche Verbesse­rung und Verbilligung ihrer bisherigen Wohnverhältnisse darstellen.

Dr. Saaßen betonte ausdrücklich, daß der Besitz

Aus der Provinrialbauptstadr

Gießen, den 22. Februar 1932.

Trübe Aussichten für die Anwärter zum höheren Schuldienst.

Amtlich wird von dem hessischen Kultusminister bekanntgegeben:

Die Zahl der unbeschäftigten hessi- Jschen S t u d i e n as s e s s o r e n und Stu­dienreferendare ist in den letzten Iahren außerordentlich gestiegen, während die Stellen» zahl infolge der unvermeidlichen starken Abbau­mahnahmen sich sehr vermindert hat und noch weiter abnimmt. Es besteht daher in den näch- sten 10 bis 15 Iahren für die meisten Anwärter keine D e r w c n d u n g S m ö g- I lichk« it. Dabei wächst trotz aller Warnungen von Jahr zu Iahr die Zahl der Studierenden, die sich dem Höheren Lehramt widmen wollen. Ich bin daher leider genötigt, schärfere AuS- lesemaßnahmen zu treffen, die zwar in

einer vorstädtischen Kleinsiedlerstelle allein nach Len gesetzlichen Bestimmungen kein Grund zur Entziehung der öffentlichenFür- sorge ist und dementiert alle anders lautenoen Gerüchte auf da- strikteste. Die vorstädtische Klein­siedlung ist eine RebenberufSsiedlung, neben ihren Erträgnissen muß ein Hau Pt ein­kommen auS Arbeit oder Rente vorhan­den sein. Der ReichSkommissar für die vorstädtische 7 Kleinsiedlung erwähnte dann noch, daß die

S t a d t B e r I i n den Siedlern während der Bau­zeit sowohl einen Zuschuß zu den Fahr- f kosten zwischen Wohnung und Baustelle alS auch eine zusätzliche Beköstigung auf der Bau­stelle gewähren will. Die Ausführung der Sied- lungSstelle kann auf die Mitarbeit gelern­ter Bauarbeiter nicht verzichten, die teilS durch den freiwilligen Arbeitsdienst, teil- durch tarifliche Entlohnung heranzuziehen sein werden. Auch da- Baugewerbe soll nicht arundsäh- lich au-geschaltet werden. ES darf festgestellt wer­den, daß die vorstädtisch« Kleinsiedlung im g an- I ze n Reich gut vorwärts geht.

gubilä"'? " Mch in.;n K

rj.

;»,S|

WW Ä

^ut°mmcn tilgt.

lie 4 s i

als klbfih^Ä, 6tactl.

' M I

-xs Reiif)Vroll£*nlt" vielen Fällen al« sehr bart empfunden werden,

.[(.jngtonjeiet. aber im Interesse der höheren Schule und deS

Geburtstages vc> Staates nicht zu vermeiden sind.

bal der Hen Rt:V Die Bestimmungen über die Zulassung zum rrtfibenten C höheren Schuldienst vom 2. Ianuar 1931 werden ^-lichtet in folgender Weise geändert:

contMa Hoheit Talw* - ,A,,

je? 2hres 1 - . - - -

]laJionJÄ bereituny'sdienst m und des deu nähme in die Anwärter!.fre zugclassen werden.

Die Auswahl erfolgt nach den Lehrfächern und - nach den Leistungen. Kandidaten, die als Gesamt­note der wissenschaftlichen Prüfbng nicht m i n - - destenS ..gut erhalten haben, kommen nicht

nur wenige Kandidaten zum Vor.

Ficrei tnnn^bienft mit Aussicht auf Auf.

mir. netil

ÄfsSS.

Riöchte.^ ü SeÜ9CÄrgc Dash'»? iises an .menka"^

and M durch 7

freiwilligen Beschäftigung an einer öffentlichen höheren Schule zugcla'fen werden.

6. Kandidaten, die vor dem 1. Oktober 1933 die wissenschaftlich« Prüfung ablegen, aber nicht zum Vorbereitungsdienst mit Aussicht auf Aufnahme in die Anwärterliste zugela'sen werden, können, soweit Platz vorhanden ist, einzelnen pädagogi­schen Seminaren zur weiteren Ausbildung über­wiesen werden. Sie müssen jedoch nach der Staat-Prüfung auSscheiden.

ObstbaumschädlingS.Belämpfung in Gießen.

Wie im vorigen Iahre. findet auch in diesem Iahre wieder unter der Oberleitung der Hessi- schcn HauptsteUe für Pflanzenschutz eine ge­meinsame Schädlingsbekämpfung in den Gießener Obstgärten statt. Im vori­gen Iahre wurden annähernd sechstausend Obst­bäume bespritzt. In dankenswerter Weise hatten hierbei die Stadtverwaltung und daS gesamte Feldschuhpersonal der Schädlingsbekämpfung chre Hilfe zuteil werden lassen, wie da- auch in diesem Iahre wieder der Fall sein wird. Die vorjährige erste Obstbaumbespritzung war hinsichtlich der großen Zahl einsichtiger Baumbesitzer, alS auch hinsichtlich der Anzahl der auf genossenschaftlicher Grundlage bespritzten Bäume ohne Zweifel ein voller Erfolg.

Rach der überaus reichen Obsternte deS vorigen Iahres besteht fast die Gewißheit, daß der Ernte- fegen im Iahre 1932 geringer fein wird. Mm so mehr ist cs Pflicht aller Obstbaumbesitzer, die Ernte in diesem Iahre soweit und so gut als möglich zu schützen, damit da-, was an den Obstbäumen wächst, auch in gesundem Zustand geerntet werden kann.

Der erstmalige Versuch im vergangenen Iahre gab Fingerzeige für Verbesserungen im neuen Iahre. Es ist falsche Sparsamkeit, die wenigen Mark jetzt im beginnenden Frühjahr zu sparen, dafür aber im nächsten Herbst sich über eine minderwertige Obsternte zu ärgern. Wir haben allen Grund, un» immer mehr vom AuSlande unabhängig zu machen: insbesondere gilt dieS für die Dinge, die bei un« wachsen und deren Qualität die der AuSlandware nicht nur erreicht, sondern auch übertrifft.

Ohne Zweifel wird die gemeinschaflliche ge­nossenschaftliche Schädlingsbekämpfung sich billi­ger stellen, als die Schädlingsbekämpsung durch den einzelnen Gartenbesitzer. Vor allem ist für bestes Material gesorgt. Die- verbürgt die Mit­wirkung und Oberleitung der Hauptstelle für Pflanzenschutz an unserer LandeSunivecsität- Dem Sinzeigeschäftsmann soll dadurch keine Konkurrenz bereitet werden. Wer selbst eine Obstbaumspritze besitzt ober glaubt, sich auf privatem Wege mit dem geeigneten Spritzmaterial versehen zu können, soll und muß dies tun- Wer. jedoch Zeit, eigene Mühe und Geld sparen will, beteilige sich an der gemeinschaftlichen Schädlingsbekämpfung.

Die Gießener Gartenbesitzer versammeln sich am morgigen Dienstag, 20.30 Mhr im Hörsaal II de« Landwirtschaftlichen Instituts, Senckenberg- strahe 17a, um über die geplanten Maßnahmen Bericht zu erhalten und ihre Gedanken auSzu- tauschen. (Siehe daS heutige Inserat.)

vornotizen.

TageSkalender für Montag. Lichtspielhaus Bahnhofstraße:Der Herr Bureau- Vorsteher".

Aus dem Stadttheaterbureau wird un« geschrieben: Morgen, DienStag, 23. Fe­bruar, bleibt das Theater wegen der Vorbereitun­gen 8umHauptmann von Köpenick" geschlossen. Die 20. Vorstellung im Dienstag-Abonnement wird verschoben. Mittwoch, 24. Febr., alS 20. Vorstel­lung im Mittwoch-Abonnement zu gewöhnlichen Preisen zum erstenmal daS deutsche Märchen von Karl ZuckmayerDer Hauptmann von Köpenick". Die Spielleitung liegt in den Händen de« In­tendanten Dr. Rolf P r a s ch. Die abenteuerliche Maskerade de« SchusterS Wilhelm Voigt, über die die ganze Welt gelocht hat, ist von dem kräf­tigsten jetzt lebenden deutschen Dramatiker zu einer Szenenfolge geformt worden, die an allen Theatern den größten Erfolg der letzten Spiel­zeit darstellte. Beginn 19 Mbr, Ende nach 22 Mhr.

Morgen Bellachini-Abend. Auf die morgen, Dienstag, 20 Mhr, im Cafe Leib stattfindende Srperimental-Vorstellung Bellachi- nis sei nochmal- hingewiefen. Es wird soviel Interessante- und Sehenswerte- zur Vorfüh­rung gelangen, daß der Besuch sich alS empfeh­lenswert erweisen wird. (Siehe heutige Anzeige.)

*' Ein Achtzigjähriger Bäckermeister Wil­helm Lange, Neustadt 47, wird morgen 80 Jahre alt. Dor über 50 Jahren gründete er, von Laubach kommend, hier seine Bäckerei. Als Meister feines Faches verstand er es, sein Geschäft zu einer der besten Bäckereien Gießen» zu machen. Neben einer treuen Stadtkundschaft pflegte er auch geschäftliche Beziehungen zu der Bevölkerung von Heuchelheim, Kinzenbach, Rodheim und dem Hinterland bis nach Frankenbach. 2n Gießen, besonders im Neustädter Bezirk, und im Hinterland wird deralte Lange", wie er dort heißt, als ein alter Deutscher von edlem Charakter geschäht, der nie viele Worte macht, aber durch seinen Fleiß und sein solides, arbeitsreiches Leben als ein Vorbild dient. Möge diesem Ober« Hessen, der sich noch der besten körperlichen und geistigen Frische erfreut ein weiterer glücklicher Lebensabend beschieden sein.

Preisfrisieren. Die Friseur-Innung Giehcn-Land veranstaltete dieser Tage in der Turnhalle zu Heuchelheim eine Abendunterhal­tung, in deren Mittelpunkt wieder ein Preis- srisieren stand, das den Veranstaltern einen gro­ßen Erfolg brachte. Die Beteiligung war in die em Iahre wesentlich stärker als im Vorsahre. Der Wettbewerb erstreckte s.ch in zwei Klassen auf Bubikopfschneiden und Ondulieren. Als Preise standen goldene und silberne Medaillen, Geld­preise und Wertgegenstände zur 'Verfügung. Als Preisrichter fungierten die Herren Friseurmeister F. Henkelmann-Butzbach. Schwind-Gie­ßen. sowieObermeifter R i e b e l - Mühlheim a. W. Am Wettbewerb nahmen insgesamt 23 Friseure teil. Friseurmeister Dolkmann - Heuchelheim begrüßte die Teilnehmer namcnS seiner Kollegen am Orte. 3m Auftrage der Friseur-Innung ®ic- hen-Lond sprach Obermeister KrauSkopf- Großen-Linden. Er umriß in wenigen Dorten den Sinn der Veranstaltung. Irn Aultrage der Innung konnte er dann Friseurobermeister G ö tz - Gießen als Dertretcr des Landesverbandes. Rek­tor S ch rn i d t - Gießen als Vertreter der gewerb­lichen Berufsschule. Bauunternehmer 2 e ck e r - Dießen alS Vertreter der Handwerkskammer- Rebenstelle Gießen, Fachlehrer Tränkner-

Gießen, sowie zahlreich« Bertrcter der benach- f barten Innungen begrüßen Friseur-Odermcistcr I Götz- Dießen überbrachte die Glückwünsche de» | Landesverbandes. Die im Rahmen deS Wett­bewerbs gclctfielen Arbeiten ließen erkennen, daß tüchtige Kräfte am Werke waren. Das Preis­gericht hatte kein letchies Amt. Da- Prei-- frifieren brachte folgende« Ergebnis: Bubi­kopfschneiden Klasse A (Meifterllassel L Adolf Gutstadt - Lollar 132 Punkte. 2. Ernst Rühl- Heuchelheim 131 P. . 3. Karl Kraft- Lol- lar 129 P : 4. Robert Will- Wtescck 128 P : 5. Heinrich Ulm» Deylar 128 Punkte. Bei letzteren war dte Arbeitszeit entichetdend. 8 Klass« (Lehrlings­klasse): 1. Karl Guth- Wetzlar 129 Punkte: 2 Gg. Schmidt- Wetzlar 128 P.: 3. Otto Need- Heu­chelheim 128 Punkte. Ondulieren: Klaste A (Meisterklasse) 1. Frau Hedwig Dolkmann- Heuchelbeim 140 Punkte: 2. Ella Kais« r-Dietes­heim 139 P., 3. Karl Schmid- Büdingen 135 P : 4 Ida Schepp Butzbach 134 P.: 5. Heinrich Ulm- Wetzlar 128 Punkte. Klasse B: 1. Marie Laun - Lich 127 Punkte: 2. Lina Gorr - Gießen 125 P-: 3. Elfriede Henkel- Gießen 123 Punkte.

Gntendieb st ahl. Am SamStag nach 20 Uhr drangen Einbrecher in da- Schmallfche Grundstück in der DootShauSstrahe an der Lahn ein. Hollen au« dem Stalle neun Gnten heraus und schlachteten die Siete an Ort und Stelle. Die Einbrecher wurden von einigen jungen Leu­ten beobachtet, leider wurde aber versäumt, die Polizei schnell zu benachrichtigen, so daß die Spitz­buben mit ihrer Beute entwischen konnten. Die Ermittelungen nach den Tätern und den Enten sind im Gange.

Oberheffen.

Landkreis Gicbcn.

bn. Rpddingshausen, 18. Februar. Dieser Tage wurde di« N e u a n l a g e in der Pump- ftatlon Deckenbach nach der Besichtigung durch den Vorstand der Wafsergenossenschast Deckenbach- Rüddingshausen-Wermertshausen in Betrieb genom- men. Statt des seitherigen Elektromotors, der sich als zu schwach erwte», wird ein stärkerer Nohöl- motor verwandt. Ein zweiter Eelektromotor steht in Reserve. Von der Einführung von Wasser­messern wurde abgesehen. Das Auskommen an den Kosten staffelt sich nach der Anzahl der Per­sonen und des Viehes in jeder Gemeinde: Rüddings- Hausen trägt Sechselstel, Deckenbach Dreielstel und Wermertshausen Zweielftel sämtlicher Ausgaben. Die diesjährigen Holzoer ft eigerungen un­terer Gemeinde erbrachten folgende Preise: Buchen- scheit 7 Mark, Buchenknüppel 4,50 bis 5 Mark, fiie- sernscheit 3,50 bis 4 Mark, fliefernfnüppel 4,50 Mk., Fichtenscheit 4 Mark, Fichtcnknüppel 2 bis 2,50 Mk., Buchenreiser 1 bis 1,20 Mark.

Q Holzheim, 18. Febr. In der Jahreshaupt­versammlung des Geflügel- und'K a n i n ch e n- züchteroereins begrüßte der zweite Dorsttzende H. Mehl die Mitglieder und erstattete sodann den Jahresbericht. Dec Verein konnte einen Mitglieder­zuwachs verzeichnen. Kassierer K. Reitz gab über den Stand der Kasse Ausschluß und teilte mit, daß die Lokalausstellung einen Ueberschuß ergeben habe. Rach der Verlosung von Bruteierzuschüssen ent­wickelte sich eine rege Aussprache über züchterische Fragen. Als Beisitzer wurden H. Müller, H. Gör lach und E. Jung, als Schriftführer H. Jung gewählt.

Kreis Büdingen.

Hirzenhain. 18. Febr. Zum zweitenmal in diesem Winterhalbjahr versammelte der Kriegerverein seine Mitglieder mit Fa­milien. Als Redner war der Fürsorgeleiter der Kriegsbeschädigten und Kriegerhinterbliebenen der KriegerkameradschaftHassia- für Oberheffen, Oberleutnant a. D. 2 o n h a r d, Gießen, gewon­nen. Der Vortragende gab zunächst einen kurzen älcberblick über die Tätigkeit und Leistungen der Hassia" auf dem Gebiete des Fürsorgewesens und ging dann zu dem eigentlichen Thema des Abend-:Land, Leute und eigene Erlebnisse in Mazedonien" über. Die Schilderung wurde durch Vorführung einer größeren Anzahl wirkungs­voller Diapositive ergänzt. Die Ausnahmen ent­stammen einer Sammlung, die der Redner wäh­rend seiner Tätigkeit als Führer einer Ma­schinengewehrkompanie aus dem mazedonischen Kriegsschauplatz zusammengestellt hatte. Herr 2 o n h a r d verstand e«, die Zuhörer durch seine interessanten Ausführungen in etwa zweistündi­gem Vortrag zu fesseln.

Kreis Schotten.

V Gedern. 18. Febr. Die hiesige Sani« tälSkolonne vom Roten Kreuz veran­staltete zu Ehren der Gefallenen einen Gcdächt- nisabend. Der Vorsitzende, Dekan Widmann, hielt an Hand von etwa 80 Lichtbildern einen ein­drucksvollen Vortrag über die Kriegergräber im Feindesland. Er sprach dabei von den Helden­taten der deutschen Truppen, von den verschie­denen Erscheinungsformen deS Weltkrieges, ge­dachte besonders der Gefallenen unserer Gemeinde und ließ in manchem Frontkämpfer Erinnerungen wach werden. Gr gedachte weiter des schweren Lo'eS der Gefangenen, der Arbeit der Sanitäter im Kriege usw. Der GesangvereinLiederkranz" trug unter der Leitung von Lehrer Riedel zur Verschönerung de« Abends hei. Mitglieder oeS Mädchenbunde- erfreuten mit einigen Gedichtvor­trägen, der Musikverein unter der Leitung von Max Rothenberger wartete mit einigen gu­ten musikalischen Darbietungen auf. DekanWid- m a n n dankte zum Schluß allen, die zum < dingen der Feierstunden beigetragen hallen.

Spt.-p!an der Arant,ur.er r catcr.

Schauspielhaus. Montag, 22. Fe­bruar, 19 bis nach 23 Uhr: Wallenstein. Diens­tag, 23. Februar, 19 bis nach 23 Uhr: Wallen­stein. Mittwoch, 24. Februar, 20 bis 22.30 Uhr: ..Laramba!" oderDoloreS und die Parallelen". Donnerstag, 25. Februar, 20 biS 22.30 älhr: Taramba!' ober ..Dolores und die Parallelen". Freitag, 26. Februar, 20 biS 22.30 Uhr:®a- ramba!" ober .Dolorc- und dieParallelen . Sams­tag, 27. Februar, 20 bis 22.30 älhr: Torquato Tasso. Sonntag, 28. Februar, 15.33 bis gegen 18.15 älhr: Der Kaufmann von Venedig. 23 bis 22.30 älhr:Laramba!" oberDolores und die Parallelen". 22.30 älhr: Die Spottvögel.

Opernhaus. Montag. 20 bis 23 Ubr: Im weihen Röhl. Dienstag, 23. Februar, 20 bis nach 22.30 älhr: Der Troubadour. Mittwoch, 24. Fe­bruar, 20 biS nach 23 Uhr: Im weihen Röhl. Donnerstag. 25. Februar. 20 bis gegen 23 Lhr: Der Freischütz. Freitag, 26. 'Februar, 20 biS 23 Uhr: 2m weißen Röhl. SamStag, 27. Februar. 19 Ahr: Einführung zuMacbeth". 20 bis nach 22.30 älhr: Macbeth. Sonntag. 28. Februar, 15biS 18 Llhr: Im weißen Röhl. 20 bi« 23 älhr: 2m weißen Röhl.

Rundfunkprogramm

des 5r«fhirtet Senders.

(AuS der .Radrv-llmschau^

DienStag, 23- Februar.

720: Frühkonzert. 12.05 (Don Berlin): Konzert. 13.05 «Don Köln»: Mittagskonzert. 1520 bis 15 50: Hau-srauen-Rachm-ttag 17 (Von Wies­baden): Konzert de« städtischen Kurorchesters. 18.40: .Winterschlaf und Blumentreiberei", Vor­trag von Dr. H. v. Bronsart. 19.05 (Von Frei­burg : .Konzerne und Kartelle im Rahmen der heutigen deutschen Wirtschaftslage I", Vortrag von Prof Dr Robert Wiesmann. 19 35 ( Vom Stadt- theater Wiesbaden >: Tosco. OHuhfbtama, Rkustk von Giacomo Puccini. 22: Tägliche Begegnungen: Schalterbeamte und Kunde. 22.50 bi« 24: Tanz­musik.

Wettervoraussage.

Sehr rasch hat die einsetzende Milderung weiter südwärts Platz gegriffen. V s zum Main hegen in Deutschland die Temperaturen im Flachland über Rull, hingegen erreichte der Frost in Süd- deutschland noch bi« zu 11 Grad. Durch die nord­östliche Störung wurde der hohe Druck über den britischen Inseln westwärts nach dem Atlantik zurückgedrängt und der Zufuhr milder Luft nach Deutschland mehr Raum geschalsen. Damit dürsten die Temperaturen zunächst weiter etwa« anftetgen und auch nachts noch, durch Bewölkung begünstigt, nicht unter Rull zurückgehen.

Aussichten-r Dienstag Wechselnd wolkig. Temperaturen auch nachts etwa« übet Rull, einzelne geringe Riederschläge.

Aussichten für Mittwoch: Teils wech­selnd wolkig, teils kurz ausheiternd, mit nachts um Rull und tagsüber darüber schwankenden Temperaturen.

Lufttemperaturen am 21. Februar: mittags 1,9 Grad Celsius, abends 0,3 Grad: am 22 Feoruar: morgen? u.s ®rab. SRartmum 2,5 Grad. Minimum minus 0,1 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm liefe am 21. Februar: abends minus 0,8 Grad: am 22. Februar , morgens minus 0,8 Grad Celsius. Niederschlage 0,5 nun. Sonnenscheindauer 7 Stunden.

Amtliche wintcrfportnachrichten.

Vogelsberg, HoherodSkopf: Rebel, minus 6 Grad, 10 Zentimeter Pulverschnee, stel­lenweise Sportmöglichkeit.

Schwarzwald, Feldberg: Bewölkt, mi­nus 9 Grad, 30 Zentimeter Schnee, verweht, Sportmöglichkeit gut.

Alpen. Garmisch-Partenkirchen: Klar, minus 13 Grad, 14 Zentimeter Pulverschnee, Sportmöglichkeit sehr gut.

Stwiunauszug

5. Klasse 38. Prcußifch-Lüddeulsch« (264. Preuß.) Staats-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hebe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf He Loje gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II

10. Fiehungstag 19. Februar 1932

3n der heutigen Vvrmittaqeziebung wurden Gewinn« über 400 UH. gezogen

4 »rornet ,u 10000 HL 126876 348256

10 e«tt>tnn. m 6000 <BL 87663 40568 19786»

237565 381626

16 »rtpinn, ,U 3000 TL 12061 83119 124446

148059 215921 217217 252768 356652

54 »ctrinnt .u 2000 Di. 1370 60344 67194 66119 78062 81258 60536 90824 96944 121313 138117 151498 168184 171095 179217 193691 194421 197183 205957 214772 255295 286804 287136 305918 315384 3 3834 8 3'19136

118tomn. »u 1000 fflo 1286 5673 8373 13877 24113 35689 37060 59276 68335 74142 83671 00907 94654 102441 110571 129018 134943 146667 153997 160783 161343 161669 161994 172042

204720 212737 216585 217189 222748 232040

239040 247904 248434 256158 256852 285836

287401 288043 294272 294942 307216 306936

314435 327024 339438 339534 346709 350431

355205 360457 381508 361577 362856 865646

368963 373737 378438 373819

166 .» 600 ÖL 220 5004 6503 23588 24141

34220 36835 38378 39139 45141 48992 67691 60938 63481 68811 74322 74853 77099 77267 77806 81881 86894 95339 95786 102402 103766 106436 109630 119730 120595 120943 121465 126186 127096

130894 136481 144451 153156 156300 157819

174128 175663 195120 2035:0 212379 215349

234863 239380 241054 24,5'10 2 5134 8 260874

264968 267030 272628 277113 279368 286231

283674 260425 299311 299901 300666 306561

314430 315065 322697 325318 326568 326821

326861 340574 346874 354488 358136 366464

370491 373916 377947 383107 392483 393769

399741

ön der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

Wenn unrabe verblieben!

;n

128212

155433

202556

271618

337622

3-2777

139099 177875

210439 283637

343016 373664

140912

181803

257818

303076

345164

387841

145652

188365

263751

315636

356731

390204

135051 177203 «08230 275015

l 371298

109506 131519

161604 191990 226904 252750

279754 291001

312182 310143 351840 362255

8j1138

107624 129142 158742 178594 216420 J

278571 284656

361146 315481 346651 3'9827 ? 6".0

103361 122496

140019

166452

193639 227741

280IU8

297670 814625

833973

352278 376167

3 d/05

109111

132974 159536

181598 217239 247545

279651

2H4915

303482 82784 8'3104

3 1701

8 0538

105254 1276 .0 153123 176297 210115 236743 25S8S6 282254 800824 314903 346228 353941

3d2813

10? #0 127288 152294 174457 1977,2 2'5,18 255617 280282 297752 314778 344058 356-81 382 90 399756

2 ««»IHM |« 10000 M. 197416

14 nn. >U 5000 T<. 77381 112342 121447

274342 333938 375797 397463

28 »rw.nn« ... 3000 <tL 722 12673 19502 37491 44634 71912 125799 173130 259029 275240 287078 809115 328939 348119

68 »«rinn,d 2000 6092 14350 17028 21884

28554 34987 42615 43114 43392 75353 94224 95148 161447 164853 165310 193626 289191 297768

304528 313049 317110 3.0644 334447 353680

359556 375270 376732 378939 390094

210 fet nn« .u 500 212o0 21487 25.02 26843

2.339 33405 33348 39353 4 -445 48208 49168 515,8 56365 612'23 65'01 65783 71379 71577 76694 8'2 .71 87504 91391 93196 97601 98144 ------

------- 2 Prämien -» je 5> 0300, 2 Gewinne zu je 5000(10, 2 zu je 800000, 2 zu j« 200X1, 2 zu je 10000), 2 zu je 70)00, 10 zu je 500 0, 20 i ft 25000, 122 zu je 10000, 30» ,u je 5000, 636 zu je 3000, zu je 2000, 38d8 zu je 1000, 6802 zu je 500, 18874 zu je 400 M.

92 »?T.rn. ,ü 1000 Q(. 283 18330 21600 25301 42971 47898 6603*5 116903 118677 120602 123878 1M7» 202435 26',838 316755 357791

Sprechstunden Der Redaktion.

1L30 Ml 12-30 Uw. 16 Mi 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen

Für unverlangt eingesandle Manuskripte ohne -eigesüglei Bütfporto wird kein« Gewähr übernommen.

Anzei'ena f 11 ä g c sind lediglich an Geschäftsstelle zu richten.