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21.11.1932 Erstes Blatt
 
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Wirtschaft

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e, und denke dir, ich ! Machen von allen in ich keine Ahnung

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,ur das dritte Hessische Sängerbundes-Fest m Vtchen einen besonders bemerkenswerten Auftakt bildet.

Vor noNzen.

Tageskalender für Montag: Licht­spielhaus, Bahnhofstraße:Mata Hari".

höher. Stahlvereinbonds gewannen 0,75 Prozent. Qlm Pfandbriefmarkt war die Haltung uneinheitlich, die Veränderungen nach bei­den Seiten betrugen jedoch selten mehr als 0,5 Prozent. Am Aktienmarkt stagnierte das Geschäft in der zweiten Börsenstunde fast voll­kommen. Man wartet allgemein die Weiterent­wicklung der innerpolitischen Verhandlungen ab.

Die Kurse blieben indessen auf dem An­fangsniveau unverändert. Die Alt­besitzanleihe konnte sich bei kleinem Geschäft um 1 Prozent befestigen, die Schutzgebietsanleihe blieb unverändert. Tagesgeld war zu 3,5 Prozent

>llsbankprozeh agi.

2N.) Wie wir hören, )auptangef[agten im kprozeß,des ehe, der Prozetz er. durste nunmehr, und r 1933 beginnen.

Erdbeben auch in Gießen verspürt...

In der vergangenen Aacht gegen 1 Uhr wur­den wie wir heute früh ausführlicher berichteten, im Rheinland, in Holland, ja selbst in Limburg heftige Erdstöße verspürt, deren AuSlaufer auch in Gießen verschiedentlich beobachtet worden sind. Aach den Schilderungen, die bisher zu un­serer Kenntnis gelangten, begannen da und doN Scheiben zu klirren, Möbel begannen plötzlich und scheinbar unmotiviert zu knarren, versch.e- dentlich gingen sogar ohne beson^res Zutun Türen auf, so daß der Grad der Erschütterung nicht unbedeutend gewesen sein kann.

Achtung beim Bahnübergang in Mücke!

Das Kreisamt Alsfeld bringt eine Mitteilung der Reichsbahn zur öffentlichen Kenntnis, in der darauf hingewiesen wird, daß die Sichtverhältmste am

der deuWn hE- M Drutschiand zur isien, heute säst ganz irgüter ausruseii. Der ehr in die Breite ge* ch hört der moderne er Unterhaltung über enlos einer Musik .zu, i scheint, durch Lärm : weitester Kreise bt- i und Tonsilm. vo len Wunder sind, der iukn Konzerten oer- >ahezukommen. Ganz es, daß die eigene, mer mehr jU* I und Beschaulichkeit gegangen. Und doch [ten und trubften schionds, in denen es ar die den bedräng- 5 «*

ilcn schwerster M & (affen mir uns »rtislifchen, in *^rtr irS^ßciftun- zuerfegen, wasdi« a den Ausübenden ag. Nur sie vermag X Erhebung und Machen M-x ?ten Dor,iuberert ri 1 berufen, den Mu s7n Deutsche" d.e ö nhpm modernen 1 ,emi(. die aber rnßen j*- r, u^, 16, wenn

.fit soll, noch einer - für Kultus und «bef*?

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gemästete 20 bis 22, fleischige 17 bis 19, gering genährte 13 bis 16; Färsen (Kalbinnen, Jungrinder): oollfleischige, ausgemästcte höchsten Schlachtwerts 29 bis 31, oollfleischiae 25 bis 28, fleischige 22 bis 24. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 35 bis 38, mittlere Mast- und Saugkälber 31 bis 34, geringe Kälber 25 bis 30. Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 22 bis 25, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 18 bis 21. Schweine: voll- fleischige von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 41 bis 44; von etwa 200 bis 240 Pfund 40 bis 44, von etwa 160 bis 200 Pfund 40 bis 43 Mark. Marktoerlauf: Rinder schleppend, Ueberstand; Kälber schleppend; Schafe mittelmäßig, geräumt; Schweine ruhig, ausverkauft. _____________

verändert.

Berlin freundlich, aber still.

Berlin, 21. Noo. (WTB. Funkspruch.) Die Aktienmärkte zeigten zu Beginn der neuen Woche verhältnismäßig freundliche Grund­tendenz. Die Zurückhaltung, die sowohl beim Publikum als auch bei der Spekulation herrschte, ließ jedoch kein größeres Geschäft auf- kvmmen, so daß die Kursgestaltung wieder mehr oder weniger von Zufallsaufträgen abhing. Da Ein­zelheiten über die Regierungs-Um- bzw. -Neubildung immer noch nicht bekannt sind, ist die abwartende Börse interessierten Kreise ver- lauten die Meldungen aus tschaft, speziell aus der

einiger Zeit im Vortragsabend der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde hinterließ, vertiefte, fand ein dankbares Publikum.

Kleine Strafkammer Gießen.

Gießen, 18, Aov. Sin Bäckermeister aus der Gegend von Büdingen hatte seinen Arbeitern gegenüber die Zahlung der Krankenkassen- und der Arbeitslosenversicherungsbeiträge übernom- men, war aber damit in Rückstand geraten und durch den über ihn hereingebrochenen Konkurs zahlungsunfähig geworden. Das Amtsgericht Bü­dingen hatte ihn freigesprochen, weil die in Be­tracht kommenden Kassen gegen die verspäteten Zahlungen Nachsicht geübt, d. h. ihm die Bei- tragszaylungen gestundet hätten. Aach der heu­tigen Beweisaufnahme konnte von Stundung nicht die Rede sein, der Angeklagte War im Gegenteil gemahnt worden. Auf die von der Staatsanwalt­schaft eingelegte Berufung hob die Strafkammer das Urteil auf und verurteilte den Angeklagten zu einer Geldstrafe von 20 Mark, wobei di« besonderen Umstände mildernd berücksichtigt wurden.

Vom Amtsgericht Lauterbach war ein Maurer wegen Beleidigung, Bedrohung, Sachbeschädigung und groben Unfugs zu eiter empfindlichen Ge- samtgesängnisstrafe und zu drei Wochen Haft verurteilt worden. Er hatte politische Gegner schwer bedroht und beleidigt, ferner wurde ihm zur Last gelegt, ein vorüberfahrendes Auto durch «inen Wurf mit einem Kleinpflasterstein be­schädigt, weiter gelegentlich einer politischen Ver­sammlung mit nachfolgenden Tumulten die Feuer­sirene in Bewegung gesetzt zu haben. Soweit Beleidigung und Bedrohung in Betracht kamen, nahm der Angeklagte vor Beginn der Verhand­lung die Berufung zurück. 3m übrigen wurde er auf seine Berufung freigesprochen. Wegen des Wurfs nach dem Auto war inzwischen ein anderer Täter ermittelt und bestraft worden. 3m Gegensatz zu dem Amtsgericht kam die Straf­kammer nicht zu der Feststellung, daß sich der Angeklagte an dem Werfen in irgend einer Form beteiligt habe; er war zwar dabei zugegen ge­wesen, nach der Tat auch mitgeflohen, hatte sich hinter einem Wagen versteckt und verwirrt ge­stammelt, als er hervorgeholt wurde. Doch konnte dieses Verhalten als Bestürzung ausgelegt werden.

$ranffurf uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 21. Aov. (WTB. Draht­meldung.) Obgleich in der innerpol.tischen Situa- tion bisher noch keine Klärung ei-Wetreten ist, eröffnete die Börse zu Wochenbeginn in etwas freundlicherer Haltung, weil man ök Aussichten für eine rasche Aeubildung des Ka­binetts nach den Verhandlungen der Parteiführer mit dem Reichspräsidenten weiterhin günstig be­urteilt. r

Die Kursgestaltung war uneinheitlich, doch überwogen gegen den Wochenschluß Erhöhungen von 0,5 bis 1 Prozent. Eine nennenswerte Be­lebung des Geschäfts trat infolge der Zurück­haltung aller am Börsengeschäft beteiligten Kreise noch nicht ein, doch waren vereinzelt etwas lebhafter« Umsätze zu beobachten. Durch stärker« Kursbesserungen fielen Reichsbankanteile (plus 2,25 Prozent), Deutsch« Linoleum (plus 2,13 Pro­zent), Buderus. Felten und Lahmeyer mit Er­höhungen von 1,5 bis 2 Prozent auf. 3G. eröff­neten 0,5 Prozent niedriger. Rütgerswerke blie­ben nur knapp gehalten, während die übrigen Chemiewerte bis zu 0,5 Prozent freundlicher la­gen. Am Kunstseidemarkt gewannen Bemberg 1 Prozent, Aku 0,5 Prozent. Bis zu 1 Prozent hoher setzten noch Gelsenkirchen, Mannesmann, Holzmann, Dekula und Contilickoleum-Zürich ein. Schiffahrtswerte, Daimler, Stahlverein und AEG. blieben behauptet.

Am R e n t« n m a r k t lag die Schutzgebiets- anleihe erneut unter Druck, der Kurs ging von 5 90 auf 5,321/2 Prozent zurück. Von Deutschen Anleihen blieb die Altbesißanleihe behauptet, Aeubesitz gaben dagegen 0,25 Prozent nach. Von Ausländern tendierten Anatolier 0,5 Prozent

G. A.-Gpon

Gauoffene Schwimmwetikämpfe in Offenbach.

Die Offenbacher Schwimm^Sesellschast 1922 ver­anstaltete im Offenbacher Schwimmbad gauoffene Schwimmwettkämpse, die mit 16 Vereinen, 100 Ein­zelschwimmern und 40 Etafselmannschasten über­raschend gut besetzt waren. 3n der Hauptsache waren die Kämpfe den unteren Klassen und damit dem Aachwuchs Vorbehalten, die erstaunlich gute Leistungen zeigten und sich spannende Kämpfe lie­ferten.

Aachstehend die w i ch t i g st e n G r g e b n i f f e : Große Kraul st affel, 10x4 Bahnen, Kl. I: (Bahnlänge 14 Meter): 1. Offenbach 96 5:29,0; 2. Mönus Offenbach 5:35,4. Kl. II: 1. Offenbach 1922 5:59,2; 2. Frankfurter SD. 6:06; 3. Delphin (Frankfurt) 6:15. H e r r e n - K r a u l, 14 Bah­nen, Kl. I: 1. 3akkel (Offenbach 96) 2:17,6; 2. W. Engelhardt (Offenbach 96) 2:18,6. Herren-Drust- schwimmen, 14 D., Kl. I: 1. Thomas (1. Frankfurter SC.) 2:45,9; 2. Heppert (Post-SD. Frankfurt) 2:47,7.

Hohensyburgrennen endgültigabgesagi

Bei der Tagung des Gaues V (Westphalen- Lippe) im ADAC, standen auch Besprechungen üb« eine weitere Durchführung des Hohensyburg- rennens auf der Tagesordnung. Es wurde einstim­mig beschlossen, die Deranstaltung in Zukunft nicht mehr durchzuführen, die Rennstrecke nur -um Teil abgesperrt werden kann und dadurch dem Publikum nur auf einigen Teilen des Kurses Sichtmöglichkeit geboten ist. Aus diesem Grunde schloß die Deranstaltung in jedem 3ahr mit einem Fehlbetrag. Als Ersatz soll im Auhrtal gegenüber der Hohensyburg eine neue Rennstrecke geschaffen werden, di« eine größere Zuschauer- mcnge erfassen soll, um so den finanziellen Erfolg der künftigen Rennen zu sichern.

Oer OSB. meldet zu den Fis-Rennen

Zu den Wettkämpfen deS 3nternationalen Ski- Derbandes vom 6. bis 13. Februar in 3misbruck hat jetzt auch der Deutsche Ski-Derband die erste offizielle Meldung abgegeben. Gleichzeitig be­stellte er für 30 Aktiv«, Damen und Herren, beim 3ntzsbrucker Organisationsausschuß Quartiere.

Oderheffen.

Landkreis Gietzen.

£ Wies« ck, 21. Aov. Aachdem es im Laufe des Sommers hier mit der Bautätigkeit sehr schlecht bestellt war und außer einigen Erweite­rungsbauten nur zwei Wohnhäuser fertiggestellt und ein weiteres im Rohbau hingestellt wurden, hat sich in den letzten Wochen die Bautätig­keit starkgehoben. Es sind insgesamt wei­tere fünf Wohnhäuser in Angriff genommen worden; drei davon sind bereits unter Dach gebracht. Mit den Arbeiten des Straßen- bahnbaues ist im Dorf begonnen worden. 3n der oberen Kornblumenstraße ist der Erd­aushub bereits soweit fertig, daß mit dem Unter­bau und dem Einbauen der Schienen angefangen werden kann.

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Himatschal, derThronderGötter. Die gestrige Kulturfilm-Dorftellung im Lichtspiel­haus war dem Hvchalpinismus gewidmet. Zu­nächst folgte man Kletterern in das Dachstein- gebiet und in das Zillertal und dann kam als Hauptteil der Vorstellung das filmische Ergebnis der Expedition des Breslauer Gelehrten Prof. Dr.Dtzhrenfurth nach den hohen Gipfeln deS Himalaya. Der Bildstreifen, ein Tob.s-Klang- film, zeigt die Expedition, an der neben fünf Deutschen, drei Engländer, zwei Schweizer und ein Oesterreicher teilnahm, auf dem Anmarschweg von Venedig aus zu Schiff nach 3ndien, zeigt 3ndiens Schönheit und Armut zugleich, inter­essante Bilder aus dem Volksleben jener Men­schen unter heißer Sonne und die Fülle der prachtvollen Bauwerke einer 3ahrtausende alten Kultur. Von dem idyllisch gelegenen, klimatisch bevorzugten Darjeeling aus, dem Sommersitz der englischer Aristokratte in 3ndien, begleitet man im Geiste die Expedition hinauf in die Berge, schritt einher neben schwerbepackten Trägern und Bahnüberg a nai n Mucke der Nebenbahn Tragtieren, höher und höher hinauf über Passe chungenLau dachMücke, an dem di« Zuge bisher UI^ ^ämme, entlang an weiten Hängen und durch anhielten, jetzt so weit ausreichend verbessert worden I Täler des gigantischen Hochlandes. 3m alten sind, daß von heute ab die Zughalte aus beiden - ~ - * * *'*

Richtungen fort fallen. Die Züge aus Richtung

Einladung der Abonnenten zur Fest Vorstellung des Stadttheaters Gießen. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Da es wegen Platzmangel un- I möglich ist, alte Abonnenten zu der Festvorstel­lung am Sonntag, 27. Aovember, 11 Uhr, ein- I zuladen, hat di« Stadtverwaltung beschlossen, Dienstag, 22. Aovember, und Mittwoch, 23. Ao- I vember, von 11 bis 13 Uhr im Kassenraum des Theaterhauptgebäudes bis zu 10 0 Karten I zu verlosen. Di« Dienstag-, Mittwoch- und I Freitag-Abonnenten werden gebeten, gegen Dor- I ze.gung ihrer Abonnementskarte an dieser Der- I losung teilzunehmen. Für die auswärtigen Abon­nenten wird ein Dertrauensmann die Ziehung vornehmen; sie werden von einem eventuellen Gewinn sofort benachrichtigt.

" Der Totensonntag wurde gestern in unserer Stadt, wie auch auf dem Lande in alther­gebrachter würdiger Meis« begangen. 3n den vollbesetzten Kirchen stand das Gedenken an die Heimgegangenen im Mittelpunkt der Gottes­dienste, auf den Friedhöfen und an den Gefalle­nendenkmälern fanden erhebende Feiern statt. Schon am Samstag und besonders am gestrigen Sonntag waren die Friedhöfe das Ziel von Tau- I senden von Mitbürgern in Stadt und Land, die dort an den Ruhestätten ihrer Angehörigen in stillem Gedenken verweilten und die Grabstätten I mit Blumen und Kränzen als äußere Zeichen der Liebe schmückten. Aus allen Gegenden der Pro- I vinz Oberhessen liegen uns heut« früh Berichte I über Totengedächtnisfeiern vor. Bei der großen I Anzahl dieser Mitteilungen und der Gleichartig- I feit aller Feiern ist es uns leider nicht möglich, den Abdruck vorzunehmen, da hierdurch der Raum in viel zu weitem Ausmaß« in Anspruch genommen würde. Wir müssen es bei der Fest­stellung bewenden lassen, daß die Feiern überall würdig und erhebend verlaufen sind.

" Das Preisgericht beim Photo- Wettbewerb des Derkehrs» und De r s ch ö ne r u n g s ve r e i n s. Der Vorstand I und Ausschuß des Verkehrs» und Verschönerungs- Vereins Gießen haben in ihrer jüngsten Sitzung vom Freitag das Preisgericht für den von dem Verein ausgeschriebenen Photo-Wettbewerb be­stimmt. Dem Preisgericht gehören an: al8 Ver­treter des Dereinsvorstandes der 1. Vorsitzende Stadtratsmitglied Schwieder und Redakteur Blumfchein; ferner noch folgende Herren: Stadtbaurat Gravert, Regierungsbaurat Kuhlmann, Privatdozent Dr. Weyer- Barkhausen. Kunsthändler Karl Ludwig Leib und Kaufmann Winterhof f.

Viehzählung am 1. Dezember. Wi« alljährlich, findet auch jetzt wieder am 1. Dezember eine Viehzählung statt. Die Durchführung der Zählung obliegt den Bürgermeistereien. Wer bei der Zählung unrichtige oder unvollständige An­gaben macht, wird mit Gefängnis oder Geldstrafen bestraft.

" Vorsicht bei der Eisenbahnfahrt durch den Mainzer Tunnel! Durch die Aufschlitzung des Tunnels zwischen Mainz-Haupt- bahnhof und Mainz-Süd werden vom 28. Ao­vember ab auf längere Zeit im Tunnel selbst Bauarbeiten zur Ausstellung eines eisernen Ge­rüstes ausgeführt. Durch dieses Gerüst wird das licht« Raumprofil im Tunnel eingeschränkt. Es können daher Reisende, sofem sie sich im Tunnel bei geöffnetem Fenster hinauslehnen, gefährdet werden. Die Reisenden werden in ihrem eigenen 3nt«resse gebeten, während der Fahrt durch den Tunnel Mainz-Dauptbahnhof und Mainz- Süd und umget<.:t die Fenster der Wagen abteile geschlossen zu halten.

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Wettervoransfaae

Die Islandstörung bewegt ihren Kern nach Skan­dinavien weiter und dehnt dabei ihre Südseite über Deutschland aus, welche nebliges, mildes und regne­risches Wetter verursacht, lieber den britischen In­seln dringt zwar kühlere Luft vor, jedoch wird sie sich vorerst nicht sonderlich auf unsere Temperatu­ren auswirken. Durch sie wird allerdings das diesige Wetter in mehr wechselnd wolkiges umgewandelt werden, wobei schon zwischenzeitlich kurzes Aufkla­ren möglich ist. Vorerst sind außerdem noch ver­einzelt leichte Niederschläge zu erwarten. Die später folgende Bewölkungsabnahme durch den ansteigen­den Luftdruck dürfte nachts wieder etwas stärkeren Temperaturrückgang verursachen.

Aussichten für Dienstag: Bewölkt, auch etwas auf klarend, im ganzen noch mild, jedoch leich­ter Temperaturrückgang, vereinzelte Niederschläge.

Aussichten für Mittwoch: Langsamer wei­terer Temperaturrückgang, bei Aufklaren Nachtfrost- gesähr, neblig-wolkig mit Aufheiterung.

Montanindustrie, etwas hoffnungsvoller, und dies war wohl auch der Grund, weshalb sich anfangs für Montanpapiere einiges Interesse zeigte. Verschiedentlich wurden die Samstagschlußkurse bis zu 1 o. S). überschritten, darüber hinaus gewannen Papiere, wie Buderus, Klöcknerwerke, Ilse, Ober- koks, Lahmeyer, Julius Berger und Deutsche Lino- (eum bis zu 2,75 owährend anderseits die führenden Braunkohlenwerte und Leonhard Tietz bis zu 1,5 v. H. einbüßten. Auch nach den ersten Kursen blieb es sehr still, Kursabweichungen von mehr als 0,25 d. S). nach beiden Seiten waren äußerst selten. So konnten z.B. Deutsche Atlanten 1 v. i). und Schultheis 0,5 v. H. gewinnen.

Auch am Rentenmarkt überwog eine freundliche Stimmung. Eine weitere Ab- schwächung der Schutzgebietsanleihe um säst 0,750.5). blieb eindruckslos. Einen Teil dieses Verlustes konnte sie im Verlaufe wieder ausgleichen. Bemerkenswert fest und über 0,5 v. 5). höher eröffnete die Altbesitz­anleihe, während Reichsschuldbuchforderungen um etwa 0,25 v. 5). abbröckelten. Die Neubesitzanleihe konnte ihren Anfangsoerlust im Verlaufe fast wieder ausgleichen. Auch der Markt der Auslandrenten tendierte unter Bevorzugung von Anatoliern fester.

Gegen 12.45 Tlhr bewirkte die fast völlige Geschäfts stille ein leichtes Abbröckeln der Kurse, wobei die Bewegung vom Montanmarkt auszugehen schien. Demoerg waren mit minus 1 Prozent etwas stärker rückgängig.

Am Geldmarkt war die Situation ziemlich unverändert. Der Tagesgeldsah stellte sich auf 4,25, vereinzelt auch auf 4,13 Prozent in der un­teren Grenze. Privatdiskonten blieben in Klei­nigkeiten angeboten, wurden aber glatt auf genom­men. Bei unveränderten Terminen lag der Markt der Reichswechsel und Schahanweisungen fast völ­lig geschäftslos.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 21. Nov. Auftrieb: 1486 Rinder (324 Ochsen, 120 Bullen, 522 Kühe, 447 Färsen), 705 Kälber, 125 Schafe, 4067 Schweine. Es notierten: Rinder: Ochsen: oollfleischige, aus­gemästete, jüngere 29 bis 31 Mark, ältere 25 bis 28, sonstige oollfleischige, jüngere 22 bis 24; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 26 bis 28, sonstige oollfleischige oder ausgemästete 22 bis 25'; Kühe: jüngere, oollfleischige, höchsten Schlacht- werts 23 bis 25, sonstige oollfleischige oder aus-

früher war Deine Frau immer so freundlich und lustig, jetzt versteht sie gar keinen Spaß mehr.

Kein Wunder, Otto, daß ihr der Humor ver­geht Hast Du eine Ahnung, was es heißt, an Hämorrhoiden zu leiden? .

Kenne ich, alles schon dagewesen. Meine Alte hat der Doktor mit Posterisan in kurzer Zeit geheilt. Glaube mir, ein wunderbares Mittel, das sollte Deine Frau auch einmal versuchen.

Die Tube Salbe kostet in jeder Apotheke RM. 1,59, die Packung Zäpfchen RM. 2,37.

. Lamakloster Pamionchi wurde die Expedition mit

____,____, 3ufle Richtung I Q[[r zeremoniellen Feierlichkeit empfangen und Mücke werden von heute ab den Straßenubergang mQn Zeuge eines kultischen Festes, das

mit 10 Kilometergeschwindigkeit befahren, bei der Dösten zu Ehren veranstaltet worden war. Fahrt aus Richtung Laubach wird die Geschwind'g- Unt) na$ drei Wochen seit dem Aufbruch in leit sich auf 15 Kilometer belaufen. Nach 4 Wochen, Darjeeling schlug die Expedition in der Höhe von also vom 19. Dezember ab, wird für die Zugrichtung 5150 Meter am Kangchendzönga ihr Standlager LaubachMücke der Straßenubergang ohne Ge- QUf den Ausgangspunkt des Aufstiegs auf den schwindigkeitsdeschränkung der Zuge, d. h. mit bis Kangchendzönga, der das Ziel war, aber der zu 40 Kilometer Höchstgeschwindigkeit, befahren wer- Expedition unüberwindliche Hindernisse entgegen- den. Autofahrer und Fuhrwerkslenker mögen also stellte und gebieterisch Halt befahl. Und während bei diesem ungesicherten Bahnübergang der junge Darsena, ein Tibetaner, ein Opfer des besonders vorsichtig sein. Berges und des Eises »wurde, mußte sich der

Taten für Montaa, 21. November. Führer entschließen, die Dreiländerspitze des Ost.

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di« mannigfachen ungeheuren Schwierigkeiten der Expedition, ließ erkennen, was von den Berg­steigern an Mut und Tapferkeit, an Geschicklich- fett und Geistesgegenwart verlangt wurde, bis eS gelang, den 3ongsong Peak mit der Höhe von 7495 Meter mühsam zu erobern und damit eine Höhe zu erreichen, die nie der Fuß eines Men­schen betrat Der Film, der die Eindrücke, die der Dortrag des Leiters der Expedition vor