Ausgabe 
21.7.1932 Frühausgabe
 
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SJ.-fporf

Gchühenehrung im Schühenhaus.

Der Schühenverein Gießen ehrte am Montag im Schühenhaus die Sieger deS Vereins aus den MannschaftSkämpsen des Deutschen Schühenbun- des um die Gaumeisterschaft. Zu den Wettkämp­fen traten drei Mannschaften an, und zwar für Großkaliber, für Kleinkaliber Klasse A (3ung* schützen) und für Kleinkaliber Klasse B. Sämtliche Mannschaften konnten als Sieger aus den Wett­bewerben hervorgehen.

Die Mannschaft für Groß-Kaliber (H. Ap­pel, H. Sauer, W. Georg, G. Schil­ling und C. Dreher) schoß gegen Alsfeld mit dem Ergebnis von 3660 au 3016 Ringe. Die Mannschaft der Kleinkaliberschützen der Klasse A erzielte gegen Alsfeld mit 2672 zu 2214 Ringen den Sieg. 3m einzelnen schossen die Schützen folgende Ringzahlen: 3ungschütze Reiber 590, Körner 523, Schilling 541, Lenz 514 und Schüler 504 Ringe. 3n der Abteilung der Kleinkaliberschützen der Klasse B gingen die Gießener Schützen mit 2887 Ringen gegen die Vereine Alsfeld mit 2359 und Schotten mit 2478 Ringen als Sieger hervor. Es erzielten: W. Georg 534, H. Appel 596, G. Schil­ling 599, Hainbach 597 und C. Dreyer 561 Ringe. Der Vorsitzende des Vereins, Schützenbruder Philipp R i k o l a u s , wies auf die Bedeutung des Schießens im allgemeinen hin, die in dem WahlspruchHeb' Äug' und Hand fürs Vaterland" ihren tieferen Sinn ausgedrückt finde. Er beglückwünschte die erfolgreichen Mann­schaften und überreichte ihnen das Abzeichen deS Schühenbundes.

3m Anschluß daran wurden noch verschie­dene andere Erfolge der Mitglieder, die bei dem Gauverbandsschießen des Gaues Hessen- Rassau am 10., 11. und 12. Juli in Wetzlar zu verzeichnen waren, bekanntgegeben. Schühen- bruder Georg Schilling errang auf Wehr­mann den 1. Preis mit 57 Ringen (Meister), im Kleinkaliberschießen den 1. Preis mit 36 Ringen (Meister), auf Festscheibe Wehrmann den | 2. Preis auf auf 300 Meter den 14. Preis.

Schühenbruder W. Georg erzielte tm Schnell- feuerschießen den 2. Preis, auf Festscheibe 175 Meter den 9. Preis und auf 300 Meter den 12. Preis. Schühenbruder Franz Mobs erhielte mit 35 Ringen auf 100 Meter einen 2. Preis (Mei­ster) und auf Festscheibe 175 Meter den 3. Preis. Oungschühe Schilling sicherte sich mit 35 Ringen im Kleinkaliberschießen den 1. Preis.

Bergfest der Skiläufer.

Treffen auf der herchenhainer höhe.

Am vergangenen Samstag und Sonntag fand das 2 Bergfest der im Gau Vogelsberg (Deutscher Ski- verband zusammcngeschlossenen Skiläufer auf der herchcnhainer höhe statt. Der Veranstalter des Festes, der Alsfelder Skiklub, begrüßte am Samstag­abend die aus allen Teilen Oberhessens erschienenen Teilnehmer in der großen Flughalle neben dem Datcr-Bender-Heim. Am Sonntagmorgen begannen dann frühzeitig die sportlichen Wettbewerbe. 100-m-, 1000-m- und 2000-m-Lauf wurden ausgetragen, fer­ner traten die Skiläufer zum Kugelstoßen, zum hoch- Iprung und zu einer 5 X 100-m-Staffel an. Der Ski- Hub Gießen war durch Robert Spieß vertreten, der im 8000-m-äouf (in Skistiefeln und mit Stocken) den 1. Sieg in der ausgezeichneten Zeit von 42 Mi­nuten errang. Der Nachmittag wurde in zünftiger Skikameradschaft verbracht.

Segelfliegen sott Olympiasport werden.

Der Vollzugsausschuß des Internationalen Olympischen Komitees beschäftigte sich in Lau­sanne auf Antrag seines deutschen Mitarbeiters, Staatssekretärs a. D. Le w a ld, auch mit der Frage, den Segelflug in das Olympische Pro­gramm aufzunehmen. Dieser Antrag fand die grundsätzliche Zustimmung des Ausschusses. Die Entscheidung wurde aus Zweckmäßigkeitsgründen bis zur Festsetzung des Olympischen Programms für die Berliner Spiele des Jahres 1936, die im Laufe des Jahres 1934 erfolgen wird, ver­tagt. Cs wurde bereits jetzt der Wunsch aus­gesprochen, daß 1936 in Berlin der Segelflug zumindest als Sondervorführung während der Olympischen Spiele gezeigt werden soll.

24 Vereine, 84 Voote, 401 Ruderer...

Das Meldeergebnis für die Regatta der GRG.

Gellern abend wurde im Bootshaus der Gieße­ner Rudcrgcselljchaft das Meldeergebnis für die 27. Regatta, die am Sanlstag und Sonntag, den 30. bzw. 31. Juli durchgeführt wird, bekanntgegeben und im Anfchluß daran die Startnummer ausgelost. Herr R icmn n n, der Vorsitzende des Regatta- Ausschusses, betonte, daß in Anbetracht einiger un­günstiger Umstände das Meldeergcbnis für die Re­gatta der GRG. als sehr günstig bezeichnet werden dürfe. Von 24 Vereinen mit 84 Booten und 401 Ruderern liegen die Meldungen vor. Mancher Ver­ein, dessen Namen im westdeutschen und im süd- delitschen Rudersport guten Klang hat, ist vertreten. Vor allem sind die meisten Vereine, die sich bis­her an den Regatten der Gießener Rudergesellschast beteiligten, auch in diesem Jahre wieder vertreten. | Nachstehend seien die Vereine im einzelnen genannt:

Essener Turn- und Fecht-Klub Vimburger RE. 1907 Frankfurter RV.Germania" Mainzer RV.

Limburger RG. 1920 RV. Bad Ems Verein Rudersport 1913 Gießen Gießener Ruderclub hassia RV. Mainz-Kostheim-Gustavsburg RG. Worms 1

Undine" Offenbach Marburger RE.

Saar" Saarbrücken Saarbrückener RG.Unibine" Hanauer RG. 1879 RE. Rhenania Koblenz RV. Rüsselsheim Wetzlarer Ruderckib RE.Kurhejsen" Kassel Würzburger RV.

Limburger RV. 1895 Weilburger Ruderverein Offenbacher RV.

Gießener Ruder-Gesellschaft.

Die Anzahl der beteiligten Vereine beweist, daß sich die Regatta der GRG. nach wie vor unbcstrit- tener Beliebtheit erfreut. Im Jahre 1931 nahmen 24 Vereine teil, 1930 waren 18 Vereine beteiligt, 1929 25 und 1928 20 Vereine. Sehr erfreulich ist es, daß auch die Saarbrückener Ruderer wieder am

Start find, die ja vm Vorjahre sehr gut gefallen konnten.

Insgesamt sind 27 Rennen vorgesehen, von denen aber nur 22 zur Austragung gelangen. Fünf Ren­nen mußten wegen zu geringer Beteiligung abge­setzt werden. Folgende Rennen werden gefahren (die Zahl der teilnehmenden Boote ist jeweils in Klammer beigefügt):

3ecm-Kirch-Dcdächtnis-Dierer (6) 3ungmann-Einer (3)

Ku rz st reckenrennen, 1000 Meter (5) Lahn-Achter (2)

Adolf-Fifcher-3ungmannvierer (3)

2. Vierer (4)

2. Einer (3)

1. Vierer (3)

Iungmonn-Vierer (5) 3ugend-Gig-Dierer (5) Kurz st recken rennen (6) Leichtgewichts-Vierer (3) Lahn-Pokal (Einer) (3) 3. Vierer (7)

Vierer ohne Steuermann (3) 3ungmann-Achter (3) Damen-Vierer (2) B-Vierer (4) 2. Achter (3) Kurzstreckenrennen (3) Ermunterungs-Vierer (2) Großer Achter (2)

Als besonders erfreulich wurde es bezeichnet, daß vor allem der 1. Vierer und der 1. Achter zustande gekommen sind. 3n den einzelnen Ben­nen erwartet man bei der gemeldeten Klasse der Vereine spannende Rennen, die sicherlich wieder lebhaftem Interesse begegnen dürften. Erwähnens­wert ist es, daß die Gießener Rudergesellschaft zu ihrer Regatta nicht weniger als 13 Rennen be­legt hat. Der Verein Rudersport kann leider nur in einem Rennen vertreten sein, da man sich erst eine sorgfältige Ausbildung des Rachwuchses an­gelegen sein lassen will. Der Gießener Ruderklub Hassia stellt zu dieser Regatta ebenfalls mit in den Kampf. Die bevorstehende Regatta dürfte sich wieder zu einem sportlichen Großereignis gestal­ten. Ein Großteil der Siege wird sich die Gieße­ner Rudergesellschaft auch in diesem Jahre nicht nehmen lassen.

Vor dem Tenniskampf gegen USA.

Seit Dienstag ist die deutsche Mannschaft, die am Wochenende das Davis-Jnterzonen-Finale gegen Amerika zu bestreiten hat, in Paris vollzählig ver- sammelt. Vor einem überraschend zahlreichen Publikum wurde auch schon mit dem Training be­gonnen, bei dem sich Prenn und v. Cramm in guter Form zeigten.

Die amerikanische Mannschaft hat ihr Training unterbrochen, mit der Begründung, daß alle Spieler überspielt seien. Von Dines, dem ame­

rikanischen Meister, sagt man allerdings, daß er feine Form von Wimbledon bei weitem noch nicht erreicht habe. Französische Stimmen erklären, daß die Deutschen in diesem Jahre mindestens die gleiche Chance gegen die Vankees hätten wie im Vorjahre die Engländer. Im Vorjahre wurde bekanntlich USA. durch England ausgejchaltet. Die Stimmung in der deutschen Mannsci-ast ist recht gut, wenn man sich auch leinen übertriebenen Erwartungen hingibt. In den Kreisen der deutschen Expedition erwartet man ein ehrenvolles Abschneiden und mehr zunächst nicht.

Fliegende Menschen.

Oer 13. Rhön-Segelflug-Wettbewerb hat begonnen.

3m Lager der Segelflieger auf der Wasser- kuppe herrscht Hochbetrieb. Heber 50 Maschinen sind zum traditionellen Rhön-Segelflug-Wett­bewerb, der am Sonntag zum 13. Male seinen Anfang nahm, bereits eingetroffen, und insge­samt wird mit der Beteiligung von mehr als 60 Maschinen gerechnet.

Schon diese Zahl alleine zeigt, welchen Auf­schwung die Segelfliegerei im vergangenen Jahre genommen hat und welcher unbeugsame Sport­geist die deutschen Segelflieger beseelt. 3n keinem der vergangenen Jahre war die Teilnahme am Wettbewerb so rege, in kaum einer anderen Sport­art offenbart sich so sehr der Wille zum Aufstieg und zu idealer Kameradschaft. Diese Kamerad­schaft ist eine der wesentlichsten Voraussetzungen zum Wettbewerb, schon aus rein räumlichen Gründen. Die Quartiere der einzelnen Teilneh­mer mußten nämlich infolge der starken Beteili­gung dicht aneinander gelegt werden, Zelt baut sich an Zelt, Halle an Halle. Zahlenmäßig am überlegensten sind die Württemberger.

Richt weniger als neun Maschinen hat der Würtlembergische Luftfahrtoerband ins Treffen geführt,

zwei mehr als die schlesische Gruppe des Deut­schen Luftfahrtverbandes. Auch die Akademischen Fliegergruppen haben sich in großer Zahl ein­gefunden: Breslau, Dresden, Karlsruhe und Stuttgart sind vertreten, dagegen fehlen er­st ounlicherweise Berlin und Mün­chen. Immerhin wird die Reichshauptstadt durch den Berliner Segelflugverein vertreten, der mit einer verbesserten Auflage seinesWindhund" am Wettbewerb teilnimmt. Besonderes Interesse fin­den natürlich allgemein die Segelfliegerinnen. Das Lager der Damen-Segelfliegergruppe des Mittel- rheinischen Luftfahrtverbandes ist stets von einer ganzen Anzahl von Besuchern umringt, und die Leiterin der Gruppe Martha Men der, darf sicherlich den Ruhm für sich in Anspruch nehmen, die am häufigsten photographierte Teilnehmerin des Wettbewerbs zu sein.

Leider stand der erste Tag im Zeichen eines neblig-feuchten Wetters, das jede ernsthafte Be­tätigung von vornherein ausschloh. Ganz beson­ders bedauerten das die zahlreichen Besucher, die sich trotz des Rebels eingefunden hatten, und denen nun das Erlebnis, Zeuge von Segelflügen zu wer­

den, vorenthalten blieb. Denn ein Erlebnis ist es, - selbst für den Zuschauer, der doch nur ahnen kann, was der fliegende Mensch über ihm in den Wolken empfindet. Mag uns auch der Anblick von Flugzeugen die windschnell durch die ßüfte eilen, nichts Reues mehr sein, mögen wir auch zum großen Teil selbst den Genuß einer Luft­reise erlebt haben,

das Gefühl zu fliegen, wirklich zu fliegen, ein im wahrsten Sinne des Wortes fliegender Mensch zu sein, wird doch nur derjenige haben» der sich dem gebrechlichen und doch so leistungs­

fähigen Segelflugzeug anoertraut

Hnd bei aller Würdigung der wissenschaftlichen, und flugtechnischen Bedeutung der Segelfliegerei darf man dennoch sagen, daß der Erfolg dieser jungen Sportart sich letzten Endes doch wohl in der Hauptsache aus dem einzigartigen Erlebnis des motorlosen Fluges erklärt.

Daneben wirkt natürlich als Antrieb auch dis Möglichkeit, aus eigener Kraft selbst mit gering­sten Mitteln brauchbare Maschinen konstruieren zu können. Motorsliegen ist auch heute noch ein kost­spieliges Vergnügen und wird es sicherlich noch lange bleiben, Segelfliegen dagegen ist ein aus­gesprochener Volkssport, und wer sich davon selbst überzeugen will, der braucht nur für ein paar Stunden auf die Wasserkuppe zu kommen und sich mit den einzelnen Teilnehmern des Wettbewerbs zu unterhalten.

Heber die Aussichten des diesjährigen Wett­bewerbs läßt sich naturgemäß noch nicht viel sagen. Die Teilnahme so bewährter Segelflieger wie Groenhoff, Hirth und Kronfeld läßt aber erwarten, daß die diesjährigen Ergeb­nisse nicht hinter denen der Vorjahre zurückstehen werden. Im Gegensatz zu dem großen Auto­rennen auf dem Rürburgring, das von vorn­herein einen ausländischen Sieg erwarten ließ, weil überhaupt keine deutschen Wagen In der ent­scheidenden Klasse mitwirken, ist

der Segelflugwettbewerb auf der Rhön als eine deutsche Angelegenheit

zu bezeichnen. Die einzigen Ausländer, die ein­getroffen sind, sind die Polen, und obwohl sie zwei ausgezeichnete Maschinen mitgebracht haben, werden sie wohl kaum den bewährten deutschen Segelfliegern die entscheidenden Siege streitig machen können. $. R°-

Wirtschaft.

Verständigung zwischen der chile- Nischen und der europäischen Stick­st o f s i n d u st r i c. Die seit einiger Zeit in London geführten Verhandlungen zwischen Vertretern der chilenischen und der europäischen Stickstoffindustrie sind gestern beendet worden. Es ist gelungen, eine (Einigung über die Grundlagen einer vorläufigen Verständigung herbeizuführen.

* A G. für Zellstoff- und Papier- fabritation, Aschaffenburg. In der AR.-Sitzung der AG. für Zellstoff- und Papier­fabrikation, Aschaffenburg, wurde dem. AR. der Ab­schluß für das Jahr 1931 vorgelegt. Ct weist unter Heranziehung des Vortrages aus 1930 m Höhe von 205 695 RM., unter Auflösung der gesetzlichen Re- ferne von 2,32 Millionen RM., sowie nach Ab- schreibungen von 1,80 Millionen RM. einen Verlust von 1 625 272,38 RM. aus (i. V. Reingewinn 1 276 089 RM.).

Frankfurter Abendbörse abwartend.

F r a n f ] u r t a. Q1L, 20. Juli. Die Abendbprsr verharrte in völliger Stagnation, da n^an allgemein die weitere Entwicklung der neugeschhf- fenen innerpolitischen Situation abwartet. Myn erging sich weiterhin in lebhafter Diskussion, top- bet man vor allem auf die möglichen Rückwirkuü- gen im Auslände verwies. Die Kurse zeigten ge­gen den Berliner Schluß nur geringe Verände­rungen, nur I.-G.-Farben und Reichsbank lagen auf kleinste Rachfrage etwa 0,50 Prozent erholt,

um aber sim Verlaufe bei weiterer Ge­schäftsschrumpfung wieder abzubröckeln. Später hörte mandie Mehrzahl der Schlußkurse als Briefkurse. Starke Verstimmung löste die Ver­haftung der oberen Berliner Polizeibehörden aus.

Der R e n t e n m a r k t lag s e h r st i 11 und un- erholt. In Goldpfandbriefen überwog weiterhin einiges Angebot. Von deutschen Anleihen konn­ten sich Altbesitz 0,25 Prozent bessern, andererseits lagen später Reichsschuldbuchforderungen zirka 0,50 Prozent niedriger und Reubesihanleihe nur knapp behauptet. Altbesitz 41, Reubesitz 4,70, Da- natbank 18,50, Reichsbank 120,75 bis 121, Gelsen­kirchen 30, Salzdetfurth 154, Stahlverein 12,13 bis 12 25, AEG. 22,75, Scheideanstalt 130, I.-G.-Far­ben 86,25 bis 85,89, Lahmeyer 75, Rütgerswerke 29 50 Siemens 118, Südd. Zucker 105,25, Reichs- bahn-VA. 74, Rordd. Lloyd 12,50. Rachbörse: I.-G.-Farben 85,75 Brief.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a.M., 20. Juli. Es wurden no­tiert: Weizen, 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Pro­zent Auswuchs 255 Mark: Roggen 220 bis 222,50 Mark: Wintergerste für Brauzwecke 170 bis 180 Mark- Hafer, inländischer 170 bis 180 Mark: Wei­zenmehl, süddeutsches Spezial 0, mit Austauschweizen 38 bis 39,05 Mark, Roggenmehl (70 Prozent) 28,50 bis 29,25 Mark: Weizenkleie 9 Mark, Roggenkleie 9,25 Mark. Weizenmehl, niederrh., mit Austausch- weizen 38 bis 38,80 Mark. Tendenz leicht befestigt.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 o.H, Lombardzinsfuß 6 v.H.

Framiur u. jji.

Seriiu

Schluß» furd

Schluß,. Abend- bSrte

Schluß» furd

Schluß», mittag» bflrft.

Datum

19 7 |

20 7.

19.7

20.7.

6% Deutsche iUcidjeanietlie v.lvü.

66

65

7% Deutsche flieldiünnleific t>. 1929

66 !

65

65.5

65

6'A% 2)ounfl-Qlnleibe von 1930 . $eut|d)e Anl.Ablöl.-Schuld mit

63,65

63,5

64

63,5

Aullol.-Rechten.......

41,5

41

41,25

40,9

Deüal. ohne Audlos.-Rechte . 6% Hell. Bolttstaat von 1929

4,9

4,7

4,9

4,75

("rO'rfinhlb. 102%)......

Oberhclicn Provinz-Anleihe mti

49

50,9

Ausl vs.-Rechten ....

$eui|d)c Komm, ©ammelabl.

40

39

Anleihe Serie 1 .

8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse

37,5

37

38,25

38

15 unkündbar btt 1935 ....

7% n-tantl. Hi)p.-Bank (Molbp|e

69

68

unkündbar btt 1936 Serie 16 .

68

67,25

414% Frankl. Hnp.-Bank Ligu.- Psandbriese......- -

4V-% Rbetuliche Hyp.-Bank.Lttu.

78,65

78,4

Äoldple.........-

8% Pi. Landespsandbriesanstatt, Psandbriese R. 19 . . . - -

7% Pr. Landebpsandbriesanftall, Piandbriele R. 10

79,9

80

68

68

68

68

4% r?esterreicht|che Goldrente .

10

10,25

4,20% DcflerrcitWrt Silberrenie

1.05

4% Ungarische Goldrente . . .

4% Ungarische Staatvrente V. 191C

5.75

5,75

5,7

5,7

6,5

6,5

6.6

d'bc>Ql. oon 1918

-

5,25

6% abgesi. Goldmerikaner von Of

4% TürNIche fiullamrltjc von 191

4% Türkische Bagdadbahn-Anleih«

4,75

4,5

4,75

3,3

3,3

3,4

3,4

Serie 1

3,3

3.3

3,35

3,4

3,3

3.3

3,25

3,4

5% fllumhn. vereint». Rente v. 190

4Zi%Rumän.veretnt).Rentev.l91

/ ,25

7,4

7

6,9

4% Rumänische vereint,. Rente

3,65

3.75

3,7

3.7

814% I. Anatolier ......

16,25

1 16,5

16,4

16,4

Frankturi a.M. |

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!.!

Abend-1 bSrs.- I

Schluß« furd

Schlutzk. Dllllag» dSrte

Datum |

19 7 |

20.7.

19.7.

20.7.

Hamburg-Amerita Pate» .

bl

11,5

11,5

11

Hamburg-Südam. Dampsschtss

0

-

Hansa Dampllchlil ....

0

18

Norddeutscher Lloyd ....

6

12,75

12,5

12,75

12.4

A.S. |ür Verkehrswesen Mt.

24,75

25,13

25.75

Berliner HandelSgesestschast .

8

89

89

89,25

89.25

Eommerz. und Prival-Bank .

7

53,5

53,5

Darmstädter und Rationalbank

8

18,5

18,5

18,5

18,5

Deutsche Bank und

DiSconto-Acsettschast. . .

6

75

75

75

75

Dresdner Bank......

6

18,5

18,5

18,5

18.5

RcichSbank........

12

122,5

121

122,25

120.5

a.G.®...........

. 7

23

22,75

22,75

22,75

Bergmann........

. 9

20,75

20,75

Elektr. LieserungSgeseNschast.

10

58,5

59 5

55

Lickt und Straft.....

10

68

67,25

67,75

67

Felten & Guillraume....

»Vi

36

36

36

Lesettschast lür Elektrisch«

53,75

Unternehmungen ....

Rheinische Elektrizität . . .

9

54

53,75

54

. 9

62,5

62

61

Schuckert 8 Eo.......

11

58,5

58,4

58.75

Siemens & HalSko . ... .

14

118,5

118

119,25

118,5

Lahmeyer & Ho.. . .

18

75,5

75

75.5

Buderus.........

. 4

25

24,75

25,25

24,5

Deutsche Lrdvt......

. 6

67,25

67,4

65,65

Gelsenkirchener......

. 8

31

33

31 .25

30,5

Harpencr.........

. 0

48

48

48.5

48

Hoeich Eisen........

. 6

23

22,4

Ilse Bergbau.......

10

125

Ilse Bergbau Genüsse . . .

89.75

87,5

ffiüdm-rmcrte......

. 6

21

20

Mannesmann-Röhren . . .

. e

36

35,25

ManSselder Bergbau ....

. 0

11

11

vberschles. Kokswerke . . .

. 8

28

28

Phüni^ Bergbau......

4%

14

14

14

14,13

Rheinische Braunkohlen. . .

10

168

167

168

167

Rheinstayl ........

.

43,5

43,25

44,25

gronnur

a. l'i. |

Ser

m

Schluß­kurs

Schluvt.j

Abend-1 börse |

Schluß- turS

Schluß!. Mittag- börse

Datum

19 7.

20.7

19.7-

20.7.

Riebeck Montan......7/2

Bereinigte Stahlwerke .... 4

Olavi Minen......16'/»

Kaliwerke Aschersleben ... io

Kaliwerke Westeregeln ... 10

Kaliwerke Salzdrtsurth . . . 1b

I. ®. Farben-Indnstrie . . . 12 Verein, dirm. Industrie Frank- furt a. M...........

Schetdcanstali.......1°

Goldschmidt.........0

Rütgerswerke........5

Mctallgelclllchast.......5

Philipp Holzmann......8

Zementwerk Heidelberg

Ecmcntwerk Karlstadt.....'

Wayh & Frehtag......0

Schultheis Patzenhofer . . . 1b

Atu <Allgemeine Kunstseide) l

Bcmberg........ (

ßcllftolf Woldhos.....12

Zellstofj Alchasscnburg ...

Dessauer (Matt '

Daimler Motoren......

Deutsche Linoleum.....I

Orenstcin & Koppel.....

Leonhard Tietz.......1

Svenska ......... 1k

Lbad,...........

Frankfurter MaschMen ....

Äritzner..........

Mainkrasiwcrke Höchst a.M.. -

Süddeutscher Zucker .... 1

12,5 10

86

97

154

86,4

130

17

30,75 24

31

36

~4

33,5

28,5

28

19,4

10,5

30,5

45

174

17

49,5

105,25

12,25

154

85,9

130

15,75

29,5

24,5

30,25

36

4

30

10,25

30,25

17

1 105,25

12,25

10

87

95

153

85,9

17

30,4 24

31

4

52

33,25

26,5

27

79,5

10,5

30

21.13

45,5

174

1 5

12 9.75

85,65

16 29,75

30

3,25

50,75

33,25

26

27

79.5

10,5

30

21

173

105

Devisenmarkt Berlin

Frankfurt a. M.

19-Juli

20.3U1I

Amtliche

Notierung

Amtliche Notierung

c^eld

| Brie'

Geld

Brie!

Hellings or»

6,364

51,95

6,376

52.05

6,364

51 95

6,376 M .05

Prag . .

Budapest .

12.465

3,057

12.485

3.063

12.465

3,057

12,485

3.063

Holland .

OSlo. . -

169.73

74.43

170.07

74,57

169,73

74.53

170,07

74.67

Kopenhagen

80,97

81,13

80.82

80.98

Stockholm London. . Buenos Aires

76.77

76.93

76.92

77,08

14.98

15,02

14.98

15.02

0.923

0,927

0.923

0.927

Ncunork .

4.209

4,217

4.209

4.217

Brüssel. .

58.30

58.42

58,29

58.41

Italien. .

21 50

21 .54

21 .49

21.53

Paris . .

16.485

16.525

16.485

16.525

Schweiz .

81,90

82.06

81,89

82,05

Spanien .

33.72

33.78

33,67

33,73

Danzig. .

81 .97

82.13

81.89

82.13

3apan . .

1,159

1.161

1 .159

0,325

1,161

Rio de Jan.

0,325

0,327

0,327

Jugoslawien Lissabon .

6,693

13,64

6,707

13.66

6.693

13,64

6,707

13,66

Bantnoten.

Berlin, 20. Juli

Seid

Bries

Amerikanische Roten . . .

4,20

4,22

Belgische Roten.....

58,13

58,37

Dänische Roten . . . . .

80,64

80,96

Englische Roten.....

14,94

15,00

Französische Roten . . . .

16.445

16 505

Holländische Roten . . . .

169,36

170,04

Italienische Roten . . . .

21,46

21,54

Norwegische Sloten....

74,35

74,65

Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling

-

Rumänische Roten . . . .

2,49

2.51

Schwedische Noten . . . .

76,75

77,05

81,71

8Z.UJ

33,67

33,53