Ausgabe 
21.6.1932 Erstes Blatt
 
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hin und her, während träumerisch verlangende Blicke vom Sovoh-Hotel über den Genfer See zu einer der großartigsten Luxusstätten der Welt, nach Evian les Bains, hinüberschweifen.

100-P8-Lohengnn.

Wollt ihr den Bankrott der Theater beheben, so geht nur ans Werk. Es ist gar nicht schlimm. Die Oper vor allem müßt ihr beleben durch Fortschritt, Technik und Kinoklimbim. Die Carmen, statt Habanera zu tanzen.

soll irrsinnig schlenkernd im Rumba sich drehn, die Rheintöchter läßt man als Wasserpflanzen als Riesenschlager im U-Boot sehn.

Herr Siegfried durchrattert die wabernde Lohe und schmettert den Heldensong stehend im Tank! Der Maxel im Freischütz, der liederfrohe.

der trudelt im Flugzeug die Wolfsschlucht entlang. Und über dem Kreischen der Hexen und Weiber, da schwebt er, und Achtung! Höhenbesonnt verewigt er selig als Himmelsschreiber den Namen Agathe im Rundhorizont.

Die Meistersinger! Was wird da gesungen! Es hängt einem längst schon zum Halse heraus. Es wird nicht geboxt, gefußballt, gerungen, da gähnt vor Musik ja das ganze Haus!

Man lasse das überflüssige Quaken. Ein Boxkampf macht alle Herzen froh, und Walther Stolzing mit mächtigem Haken schlägt Beckmesser jubelnd und gründlich k o I

Frau Venus kann Tannhäuser nichts mehr nützen. Die Szene wirkt lang schon wie Moder und Schutt. Er läßt sie in ihrer Behausung sitzen und rast zu der Garbo nach Hollywood.

Herr L o h e n g r i n ! Ist es nötig zu sagen. hängt seinen ollen Schwan an die Wand.

Im 1l)0-?8-Stromlinienwagen

entführt er Frau Elsa, geborene Brabant.

Puck.

Oberheffen.

Sonnwendfeier

auf der Herchenhainer Höhe.

xx. Herchenhain, 19. Juni. Der Vogels­berger Höhen-Club (VHC.) hatte am Samstagabend seine Jugend zur Sonnwend­feier auf der Herchenhainer Höhe zusammen­gerufen. Die Feier, die in ihrer Eigenart eine stehende Einrichtung werden soll, war in diesem Jahre durch die Ortsgruppe Büdingen unter Leitung ihres Führers, Fortbildungsschul­lehrers Schwarzhaupt, gründlich vorbereitet worden. Nach eingebrochener Dunkelheit loderte ein mächtiges Sonnwendfeuer gen Himmel, das nahezu eine Stunde anhielt und weithin in die Lande leuchtetete. Rektor D e r n - Offenbach a. M., der Obmann für Jugendpflege im BHC., hielt die Feuerrede und gab dabei der Hoffnung Aus­druck, daß das läuternde Feuer alle bösen Gei­ster verbrennen möge, die zur Zeit deutsches Bolt und Land beherrschen. Chöre des Lieder- k r a nz-D o p pe l q u a r te t t s Büdingen und Lieder der dortigen Jugendgruppe beglei­teten das Johannisfeuer, zu dem sich auch viele Bewohner von Herchenhain und ganz besonders die Jugend des Ortes eingefunden hatte. Und dann wurden nach alter Sitte brennende Besen als Feuerräder geschwungen, die den dunk­len Bevg wie glühende Kreffe beleuchteten. Bon dem benochb rtrn Hoherodskopf w nkte durch die Dunkelheit der Rächt auch ein Sonnwend­feuer.

Am Sonntag fand nach dem Gottesdienste eine eindrucksvolle und erhebende Gedenkfeier an dem Ehrenmal der Gefallenen statt. An den Feiern nahm auch eine Abteilung der Frank­furter Segelflieger unter Führung von Diplom-Ingenieur Carsch teil, welche den Segelflug auf der Herchenhainer Höhe wieder aufnehmen wollen, sobald die Berhältnisse es ge­statten.

Landkreis (titefccn

z Rödgen, 20. Juni. Sechzig Mitglieder des hiesigen Frauenvereins machten am Sonntag mit zwei Autobussen des Herrn H o o s - Annerod einen Ausflug, der von Pfarrer Bön­ning aufs beste vorbereitet war, und der die Teilnehmerinnen äußerst befriedigte. Sie fuhren zunächst nach Braunfels und'chtigten dort das Schloß. Dann begaben sie sich nach dem Hirschpark und hatten das Glück, .ein paar der Tiere zu sehen. Rach einer längeren Kaffeepause ging es nach Wetzlar, wo die Frauen Gelegen­heit hatten, längere Zeit im Dom zu verweilen und unter guter Führung den Prachtbau zu be­sehen. Gegen 21 Uhr kehrten die Ausflügler zu­rück.

! A u s d em südlichen Kreise Gießen, 20. Juni. Die Heuernte ist, dank des guten

Wetters, fast überall beendet. Der Ertrag ist ein recht guter, wenn auch die zarten Untergräser hier und da fehlen. Die Aussichten für die Obsternte werden von Tag zu Tag trüber. Wie schon berichtet, haben die Aepfelbäume sehr stark unter dem Apfelblütenstecher gelitten. Blüte und Ansatz des Steinobstes waren ziemlich gut. Run tritt aber besonders auf den Zwetschen- bäumen die Raupe der Gespinstmotte so zahlreich auf, daß viele Bäum« schon vollständig kahl­gefressen sind. Die Bekämpfung dieses Schäd­lings ist äußerst schwierig, da fast alle Spritz» mittel an dem Schuhgespinst wirkungslos ab-* prallen. Es bleibt nun noch als letztes Mittel das Ausbrennen mit Pech- oder Spiritusfackeln. Besonders auffällig ist auch der Schaden, den die Raupen an den Schwarzdornhecken angerichtet haben.

s. Hungen, 20. Juni. Am Samstag fand im hiesigen Schulhaus eine Tagung des Bezirks - lehrervereins Hungen statt. Obmann Schmidt (Hungen) begrüßte die durch Versetzung neu erschienenen Mitglieder Seid (Hungen) und Dr. Kammerer (Villingen). Im Mittelpunkt der Tagung stand ein Vortrag des Lehrers Dr. B e l z (Gießen) überReuzeitlichen Zeichenunter­richt". Der Unterricht baut sich auf der Britsch- schen Theorie auf und betont besonders das kindes­gemäße Zeichnen. Er bietet dem Kinde reiche Möglichkeiten, sich durch Gestaltung der einzelnen Motive schöpferisch zu betätigen, weshalb seine Erzeugnisse in einer Linie zur echten Volkskunst hinführen. An Hand einer Ausstellung von Schü- lerzeicynungen entwickelte der Vortragende dann einen Lehrplan, der zu einer ausgedehnten frucht­bringenden Besprechung Anlaß gab.

s. Ll t p h e , 20. Juni. Bei der Versteige- rung des Heugrases auf dem Gemeinde­wiesengelände wurden wesentlich niedrigere Preise als in den letzten Jahren erzielt. Die billigsten Morgen beliefen sich auf 8 bis 10 Mark, die Morgen mittlerer Güte kamen mit 15 bis 20 Mark heraus, während alle Morgen guter Qualität mit starkem Graswuchs durchschnittlich mit 35 Mark bezahlt wurden. Die allgemeine Preissenkung und gana besonders der Reichtum an Grünsutter haben es mit sich gebracht, daß die Preise noch weit unter der Hälfte früherer Jahre liegen.

Kreis Schotten.

§ Lllrichstein, 20. Juni. Der orkan­artige Sturm am vorigen Freitag hat auf dem Selgenhof ein Opfer gefordert: eine der mächtigen alten Linden am Eingang des Jnspektorenhauses wurde glatt umgeworfen. Glücklicherweise kam niemand durch den Fall zu Schaden. Einige größere Weideflä­chen des Selgenhofs am Sigmundshäuser- hof und am Wiesenhof werden eben von der Landwirtschaftskammer eingezäunt, wie das auch in den letzten Jahren schon mehrfach geschehen ist. So groß die Erleichterung für den Weidebetrieb auch ist, so ist doch zu bedauern, daß dem Wan­derer immer weitere Gebiete verschlossen wer­den. Hier und in den meisten Orten des Be­zirks haben in dieser Woche die H e u f e r i e n der Schulen begonnen. Bei dem trockenen Wetter der letzten Zeit hat die Heuernte gute Fortschritte gemacht: es ist schon verhältnismäßig viel eingefahren. Seit kurzem finden die Er­werbslosen unserer Gemeinde beim Wegebau am sog. Köppel im freiwilligen Ar- b e i t s d i e n st Beschäftigung.

Kreis Alsfeld.

ss Grebenau, 20. Juni. Mit der Ein­führung des freiwilligen Arbeitsdien- st e s hat man auf Veranlassung von Forstmeister Dr. Barth jetzt fast im ganzen Dienstbezirk des Forstamts Grebenau begonnen. Da im Wege des freiwilligen Arbeitsdienstes nur gemein­nützige Arbeiten zur Ausführung kommen dür­fen, werden größtenteils Wegebauarbeiten und Holzabfuhrwege geschaffen. Der Antrag wurde vom Landesarbeitsamt Frankfurt auf zwanzig Wochen genehmigt. Mit den Arbeiten wurde so- fovt begonnen. Zur Zeit stehen 20 Mann im frei­willigen Arbeitsdienst.

Kirche und Schule.

Landkreis (Rieften.

00 Klein-Linden, 21. Juni. Am nächsten Sonntag, 26. Juni, findet in unserer Gemeinde em Fest b e r Aeußeren Mission statt. Im Vor- mittagsgottesdienst spricht Missionar Blümer (Marburg)-, der lange Jahre in Afrika im Dienste der Leipziger Missionsgesellschaft tätig war. Am Nachmittag wird das Fest im Freien opfeiert Der Ortsgeistliche, Pfarrer Bremmer, Missionar Blu­me r und ein weiterer Redner werden Ansprachen halten. Der Kirchengesangverein und der Posaunen­chor haben ihre Mitwirkung zugesagt.

Amerika glaubt au Schmelmgs Sieg.

Die Siegestrophäe: der Weltmeisterschaftsgürtel.

Die in für europäische Begriffe ungeheurem Umfange erscheinenden Sonntagsblätter brachten vielspältige, teilweise sogar mehrseitigckVorschauen auf den am Dienstag steigenden Weltmeister­schaftskampf im Schwergewicht zwischen demTitel- verteidiger Max S ch m e l i n g und dem Heraus­forderer Jack S h a r k e y. Zahllose Illustrationen aus den letzten Trainingstagen, Körpermaße, Ge­wichtsverhältnisse und selbstverständlich die minu­tiösen Schilderungen der letzten Trainingsarbeit. 2llles, was in Amerika auch nur in sehr losen Beziehungen zum Boxsport steht, äußert sich mehr oder weniger fachverständig. Selbstverständlich fehlen die Analysen der großen Fachlichter und ehemaliger prominenter Aktiver nicht. Sharkey beendete sein Training erst am Montag, während Schmeling das seine etwas früher abgeschlossen hat. Die Wetten stehen 6:5 für den Deutschen und man darf auch sagen, daß die Zeitungsstimmen

6:5, vielleicht sogar 7:5 für den.Deutschen lauten. Durchwegglaubtmanan feinen © i e g, weil er der weitaus Jüngere UNd^lnverbrauch- tere ist. Man erwartet eine Besucherzahl von etwa 55 000. Der ehemalige Manager Schmelings. Bülow, äußert sich über die Chancen des Titel­verteidigers. Bülow, der sich in den letzten Tagen mit Schmeling ausgesöhnt hat ganz Amerika hat von diesem Akt mit höchster Befriedigung Kenntnis genommen wägt die beiderseitigen Stärken und Schwächen sorgfältig ab und geht fogar auf Imponderabilien ein, die man sonst übergangen findet, wie z.D. die Zusamme nsetzung der Leitung, die Wahl des Schiedsrichters, die Beteiligung wichtiger Persönlichkeiten an den Wetten auf Sharkey und dergleichen. Trotz allem kommt er zu dem Schluß, daß der Sieger dieses Kampfes Schmeling heißen müsse.

Wirtschaft.

Berlin schwächer und geschästsloS.

Berlin, 21. Juni. (WTB. Funspruch.) Nach vollkommen gefchäftslosem Vormittagsverkehr und einer ebenso ruyigen Vorbörse eröffnete der offizielle Markt in etwas schwächerer Haltung. Kleine, mehr ober minber zufällige Verkaufsorbers genügten bei dem geringen Geschäftsumfang, bas Kursniveau um etwa 1 o. H. zu brücken. Die Nach­richten aus Lausanne lauteten nicht sehr ermutigenb, ba die unnachgiebige Haltung des französischen Mini- fterpräfibenten Herriot bazu geführt hat, daß sich die Verhandlungen so ziemlich f e st g e f a h r e n haben. Auch die dauernden Nacyrichten über schwere politische Zusammen st öße, die heute besonders aus dem Rheinland Vorlagen, und die einen recht unerfreulichen und bewegten Wahlkampf befürchten lassen, veranlaßten die Börse und das Publikum zu stärkster Zurückhaltung. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Reich und Län­dern in der Frage des Uniformoerbots mahnten zur Vorsicht im Eingehen von Neuengagements. Aus der Wirtschaft lagen besondere Anregungen auch nicht vor: der Bericht über den deutschen Bergbau im Monat Mai wurde für wenig günstig erachtet, und die Neuyorker Börse von gestern war ruhig, kurs- mäßig allerdings stetig. Auf der anderen Seite er­mutigte die ziemlich freundliche Veranlagung der deutschen Werte im Auslande und die Einflußnahme des amerikanischen Präsidenten Hoover im Sinne einer starken Abrüstung, die Hoover als Voraus­setzung für eine weitere Hilfe Amerikas bezeichnet hat. Starkes Interesse beanspruchte naturgemäß die auch in der Presse eingehend - erörterten Gelsen- kirchen-Stahloerein-Transaktion. Gelsenkirchen waren stärker angeboten und beinahe 2 v. H. rückgängig. Auch Eintracht Braunkohle, Contiguinmi, RWE., Bekula, Süddeutsche Zucker und Schuckert waren etwa 1,5 bis 2,5 v. H. gedrückt. Chadeaktien waren 2,5 d. H. abgeschwächt und gaben unmittelbar nach der Eröffnung weitere 2 Mark nach. Im Verlaufe blieb die Tendenz geschäftslos: die Kursent­wicklung war nicht ganz einheitlich, doch überwogen Abbröckelungen. Deutsche Anleihen lagen knapp be­hauptet, von Ausländern waren Bosnier schwächer, Mexikaner eher freundlicher. Reichsschuldbuchforde­rungen waren etwas schwächer. Am Geldmarkt blieben die Sätze unverändert. Tagesgeld war in der unteren Grenze mit 5 v. H. zu hören.

Frankfurt geschäftslos.

Frankfurt, 21. Juni. (WTB. Drahtmeldung). Die Lethargie, in der die Börse seit den letzten Tagen verharrt, hielt auch heute an. Die Unter­

nehmungslust war äußerst gering, da es vollkom­men an Anregungen fehlte. Der Stillstand der Ver­handlungen in Lausanne veranlaßte die Speku­lation zu stärkere r*3 urückhaltung, ob­gleich die Lage nicht allzu pessimistisch beurteilt wird. Von Publikumsseite lagen kaum Aufträge vor, da man allgemein die Weiterentwicklung der Dinge abwarten will. Die feste Veranlagung des Neu­yorker Effektenmarktes blieb auch heute gänzlich unbeachtet. Obwohl die ersten Kurse gegen gestern abend allgemein bis ju 1 v. H. schwächer lagen, war eine gewisse innere Widerstandsfähigkeit des Mark» tes nicht zu verkennen. Am Markt der Montan- werte fetzten Gelsenkirchen l,ß5 v. H. niedriger ein, wogen Stahlverein ihren Kursstand um 0,39 v. H. erhöhen konnten. Von Elektrowerten erfuhren Lahmeyer eine Befestigung um 1,25 v. H., AEG. wurden 0,87 v. H. schwäcker bewertet. Licht u. Kraft büßten 0,39 v. H. ein, (Sesfürel lagen behauptet. In Reaktion auf die gestrige Festigkeit gaben Schuckert heute um 1 v. H. nach. Auch Reichsbank, für die sich gestern regeres Interesse gezeigt hatte, eröffneten heute 0,75 d. Sy niedriger. Am Chemie­markt tendierten IG. leicht nach unten (minus 0,75 v. H ), Deutsche Erdöl waren behauptet. Deut­sche Linoleum lagen mit plus 0,13 d. Sy etwas freundlicher. Verkehrsaktien hatten kaum Geschäft. Schiffahrtsanteile waren knapp behauptet.

Am Rentenm ar kt war die Stimmung bei kleinem Geschäft etwas abgeschwächt. Von Pfandbriefen enstand für Frankfurter Hypotheken- Goldpfandbriefe einige Nachfrage, Rheinische Hypo- theken-Liquidationspfandbriefe lagen eine Kleinig­keit fester. Reichsschuldbuchforderungen gaben 0,40 v. H. nach.

Im Verlaufe der Börse erfuhr das Geschäft einige Belebung. Vereinzelt ergaben sich gegenüber den Eröffnungskursen geringfügige Kurs­erholungen. Am Geldmarkt war die Lage flüssig, Tagesgeld stellte sich auf unverändert 4 v. Sy

Hinöcrmorff in Gießen.

2Iuf dem heutigen Rinder-(Ruhvieh)Markt stan­den 868 Stück Großvieh, 235 Fresser und 252 Stück Kälber zum Verkauf Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 350 bis 430 Mark^ 2. Qualität 200 bis 280 Mark, 3. Qualität 120 bis 160 Mark: Schlachtkühe 75 bis 260 Mark, Rin­der V2- bis VZährig, 50 bis 120 Mark, 8/4- bis fahrig. 80 bis 160 Mark, tragend 170 bis 350 Mark das Stück. Kälber 20 bis 30 Pf. das Pfund Lebendgewicht: ausgesuchte Tiere über Rotiz. Marktverlauf: Schleppend, bleibt Lleberstcrnd.

Z'tri

ri«in: in

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

sh.

<Sd)lu6.|*ynfü g. ur | ffurti

'Datum

20.6

21.6

20.6.

21.6

16

147

91,25

90,5

12

91,5

90,5

32,4

8

32

32

38

3,75

33,5

8,75

29,25

2,25

2,4

54

174

2,3

14.75

100

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1-Ubr« ftur

5

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15

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0

12

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15.65

12.13

82.5

91.5

16,9

32.9

25

2,51

78,16 82,13

34,67

7,047

52,05

12.485

33.5

32

25,5

17

11

28

80,75

11,25

29,25

21,5

53

6

173

. 9 o 6 0 8

lo

14,75

48

100

134,5

16.5

32,75

25

49 33.25 30,75 24,9

5

2,25

38,25

37.5

4

15,13

11

'Jhebed Montan . . . lyereinigtr Stahlwerke Ctat>i Minen

Kaliwerke 'jlfdterOlcben Kaliwerke Westeregeln Kaliwerke Salzdetfurth

15,9

11,13

83

91.5

146

Philipp Hohmann . . Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt.

Wavtz & Rtenlofl

2,4

2,3

3,1

15,5

. . 4 16*/, li)

. 10

2,49 77,84 81,81 34,53

I. ®. Sarden-Industrie

Verein, chem. Industrie Frank, tun a. M.......

Scbcideanstalt

Goldschmidt .....

Rütgerswerke.......

Metallgesellschaft

4,75

5,7

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt belchlossenen Dividende an - Reichsbankdiskont 5 o H. Lombardzinsfuß y v. H.

49,75

33,25

31,5

25,4

17

80

11,25

28,13

22

53,5

6,25

175,5

7

3,1

15,5

Wien . . Prag . . . Budapest . . Sofia . . Holland . . Oslo . . Kopenhagen. Stodholm . London . . Buenos Alices Neuyork Brüssel.

Italien. . . Baris . . Schweiz . . Spanien . . Danzig . . Japan . . . Rio de Ian.. Jugoslawien. Lissabon

Schultheis Patzenhofei

Aku (Allgemeine Kunstseide) Bemberg . .

Zellstoff Waldhos . . . Zellstoff Aschaffenburg . . . Dessauer Gas .... Daimler Motoren .... Deutsche Linoleum . . . . Crcnfteln & Koppel .... Leonhard Tietz .....

Svenska . ..... Cbade .......

frankfurter Maschinen . o

Gritzner o

Muinkraiiwerke Höchst a.M. . 6

Süddeutscher Zucker ... io

4% Oesterretchtfche Goldrente

4,20% Lekterrcichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

4Vt% desgl. von 1913

6% abgest. Goldmexikaner von 99

4% Türkische Zollanleihe von 1911

4% Türkische Bagdadbahn.Anleibr

Serie l

4% vesgi. Serie II

6% Rumän. verrinh. Rente v. 1903

4^»%Ruman.vereinh.Rentev.l9i3

4% Rumänische vereinh. Rente 2%% i. Anatolier

3.063 170.42

74.97 83.08 77.93 15.20 0.952

4.217 58,66

21.54

16.575 82.05 34 73 82.38

1.271 0.37 6.957 13.86

. 7

. 0

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Z^rfcT

4.22 58.62 83.42 15,27 16,56

170.44 21,66

75,10

Geld

4,20 58,38 83,08 15,21 16,50

169.76 21.58 74,80

Berlin. 20. Juni__________

Amerikanische Noten Belgische Noten Dänische Noten .......

Englische Noten .....[

Französische Noten........

Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch-Sestcrreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten ......

Schwedische Noten Schweizer Noten ' Spanische Noten. ...... Ungarische Noten.......'

rran- ur ... . |

fleri.

c* (bluff- ur»

1-Ubr- I Kur» |

Schlup» urs

Bnfano- Kurs

Votum

20.6.

21 6

20 6

21.6.

vamvurg-Amertta Laie.

t

10,75

10,65

10,9

10,9

Hambutg-Sübam. Dampfjchisl. o

Hansa Dampfjchisl

0

19

Norddeutscher Lloyd

6

12

11,9

12

11.9

A.G. für Verkehrswesen Akt.

26

27,25

26,25

Berliner Handelsgesellschaft

8

86,5

87

Commerz, und Privot-Bank

7

16

16

Darmstädter und Nationalbant n

18,5

_

18,5

Deutsche Bant und

Tleconto-Geseilschaft .

6

30

30

Dresdner Bant ...

. 6

18,5

18,5

Rcichsbank . . .

. 12

126

125,25

125.75

125,75

A.iL.G. ....

. . 7

20,75

19,9

20,65

20,25

Bergmann .....

9

18.75

Elektr. LirserungSgefeilschaft

10

57,25

Licht und Straft

10

67.4

67

67,13

67

,reiten & Guilleaume

6y,

36

35,65

36,25

Gesellschaft für Elektrifche

Unternehmungen . .

9

52,5

52,5

32.65

52,4

Rheinische Elektrizität . .

. . 9

64,5

64,25

Schuckert & (So.....

. 11

57,75

56,9

57,65

56,25

Siemens & Halske ....

. 14

117

-

117,75

117,25

Lahmeyer L Co.. .

12

76,25

77,5

76

Buderus ....

4

25,5

26

26

Deutsche Grdöl.....

. . 6

64,5

64

64,13

64

Gelsenkirchener.....

. . 8

42,5

40,75

42,65

40,5

varoener .....

0

47,25

47.5

46,5

Voesch Eisen. .....

. 6

25,5

Ille Bergbau .....

10

_

120,75

kilöcknerwerke . . .

6

2,75

23,25

Käln-Neuessen . . .

ey,

_

ManneSmann-Röhreit . .

6

10,4

40

39,5

Mansfelder Bergbau . .

0

13

13,75

Lberschte! Kokswerke

8

33

32,5

Phönix Bergbau

*y?

17,25

17,25

17

17,25

Rheinische Brauntohleu. .

10

160

158,5

159,5

Rheinstahl ....

. 6

43,75

42,75

42,5

<Sai.u6*l t-ubr«

C^tblUB* für»

Amana- Kur»

U'» 1

K re

Votum

20.6.

21.6

20.6.

21 6.

6% Deunche Retchsamethe v. 192.

_

_

7% Deutsche Reichsanleihe v. 1929

59,5

59,5

_

&/»% Boung-Anleihe von 1930

Deutsche Anl.-Äblöf.-Schuld mit

60

60

AuSloi.. Rechten

38,13

37,9

37,9

Desgl. ohne Ausios.-Rechte . 8% Heil. Boiksktaat von 1929

3,7

3,5

3,65

3,6

(rückzahlb. 102%)

Lberhelfen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechien

Deutsche Komm. Sammelabl.

36,5

Anleihe Serie 1

8% Irankl. Hyp.-Bank Goldpfe

33,75

34

15 unkündbar bis 1935

7% Franks Hyp.-Bank Goldpse

66,25

unkündbar bis 1930 Serie 16 <y»% Iranki. Hyp.-Bant Ligu.

66,25

Pfandbriefe

4y2% Rheinische Hvv.-Bank-Liou

77,75

-

Goldpse.

8% Pr. Landespfandbrkefanstall,

75,25

Pfandbriefe R. 19

7% Pr. Landespfandbriefanstalt,

67,5

Pfandbriefe R. io

20.3unl

21.3unl

Amtliche Notierung

<»« 1 vrie

Amtliche )lotierun<.

Geld | ?rie

7,063

51.95

12,465

7,077

52,05

12.485

7,033

51,95

12,465

3.057

3,063

3,057

170,13

170,47

170,08

74,97

75,13

74.83

83.27

83.43

82,92

78.02

78,18

77,77

15,25

15.29

15,16

0,948

0,952

0.948

4.209

4,217

4,'.'09

58.54

58 58

58.54

21.50

21,54

21.50

16.54

16.58

16,535

81 .99

82,15

81.89

34,67

34.73

34.67

82.22

82,38

82.22

1.289

1. 91

1,269

0.35

0,327

0.325

6,993

7,007

6.943

13.89

13,91

13,84

Banknoten.

Mfretä wi(l

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