nr.H5 Krühausgabe
182. Jahrgang
Dienstag, 2’. Juni 1952
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GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Gberhessen
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Einkommen über 12000 Aeichs- marl sollen weagefleuert werden.
Ein kommunistischer "Antrag imHauptausichutzvcsPrcutzischcnLandtags ani enommen.
Berlin, 21. 3uni. (VDZ. Funkspruch.) Der hauplausschuß des Preußischen Landtags hat einen kommuni ft ifchen Antrag angenommen, worin das Staatsrninisteriurn ersucht wird, alle (Einlommtn, soweit f i e 1 2000 Reichsmark im Jahre über ff eigen, re ft- los wegzusteuern. Die „den Großkapikaliflen, den Direktoren, der oberen Bürokratie, den Groh- pcnsionären und anderen überflüssigen Linkommens- beziehern weggesteuerten Linkommenteile" sollen zur höheren Unter st ühung aller U n - terstühungsempfänger und zur Arbeitsbeschaffung verwandt werden. Für den Antrag stimmten aufter den fi o m m u - niften die Sozialdemokraten, dagegen die Deutfchnationalen; Nallonalsozlallsten und Zentrum enthielten sich der Stimme. (Ein weiterer kommunistischer Antrag, der das Staatsrninisteriurn ersucht, die durch die letzten Notverordnungen angeordneten Linkommenkür- jungen und Steuern nicht durchzuführen, wurde mit den Stimmen der Antragsteller, der Nationalsozialisten und Deutschnationalen angenommen. Annahme sand auch ein nationalsozialistischer Antrag, wonach das Staatsminisserium ersucht wird, aus die Reichsregierung einzuwirken, die östlichen Landgrenzen gegen den Zuzug der polnischen Industrie und Landarbeiter auch weiterhin zu sperren. Bekanntlich ist von der Reichsregierung.eine Grenzsperre für das Jahr 1932 verfügt worden.
©er ©eutsche Richferbund gegen die Amnestievorlage.
Leipzig, 20.Juni. (TU.) Der Vorstand des Deutschen Richterbundes hat eine Entschließung gefaßt zu dem Entwurf eines Gesetzes über die G e - Währung von Straffreiheit, der nm 22. Juni erneut zur Beratung im preußischen Landtag ansteht. In dieser Entschließung heißt es u. n., daß der Deutsche Richterbund gegen eine Amnestierung fei, weil sie stets die Gefahr in sich trage, daß in weiten Kreisen d i e Dichtung vor dem Strafgesetz und dem Richterspruch herabgemindert werde. Eine besondere Gefahr erblickt der Deutsche Richterbund bei dieser Vorlage ober darin, daß die Straffreiheit auch auf die schwer st en Verbrechen gegen Leib und Leben sich erstrecken soll sofern sie nur aus politischen Beweggründen begangen sind. Bisher sei eine der Tat auf dem Fuße folgende Amnestierung von Mord und Totschlag in Deutschland nie beschlossen wor- den. Ein solches Absehen von Strafe müsse zu neuen Straftaten dieserA r tgeradezu a u f r c i 3 e n. Npch dem Entwurf sei auch Straffreiheit vorgesehen für alle aus politischen Beweggründen begangenen Straftaten, die bis zum 3n traft treten des Gesetzes verübt worden seien. Da bis zur Verkündung mindestens noch zwei bis drei Wochen vergehen müßten, würde in der Zwischenzeit e t n Freibrief für Verbrechen gegeben sein. Auch übertrage der Entwurf die Entscheidung darüber, ob eine Straftat aus politischen Beweggründen entsprungen sei, den Gerichten, die Nachprüfung der Entscheidung mit der Befugnis zur Atz^nderung aber einem neunköpfigen Amnestieausschuß des Land' tags. Dies aber bedeute die Unterstellung der Gerichte unter d i e Kontrolle des Parlaments als einer übergeordneten Instanz. Der Deutsche Richterbund warnt vor den schweren Gefahren für die Strafrechtspflege. Um dieGültigkeitderGparnoi- verordnung in Preußen.
Hochlchullchrcr-undL'eamtcnbcstimmungcn verfaszungHwidrig.
Leipzig, 20. Juni. (WTB.) 2m Verfassungs- streit der dcutschnationalen Fraktion des Preußischen Landtages gegen das Land Preußen auf Feststellung der B e rf a ssun g swi d r i g k e i t der preußischen Sparnotverordnung vom 12. September 1931 wurde heute vorn Vorsit- zenden des Staatsgerichtshofes für das Deutsche Reich die Entscheidung verlündet. Danach werden folgende Vorschriften der Sparnoiverordnung für verfassungswidrig erklärt:
1. Die Vorschrift über die Lehrer an den wifsenschaftlichenHochschulen.
2. Die Vorschrift über die Rückwirkung der Bor- schrist betreffend den Vegriff des Dienstun» falls im Polizeibeamtengesetz.
3. Die Vorschrift über Versetz u n g in ein anderes Amt, soweit sie die Pflicht zur Annahme eines Amtes von geringerem Range be» ^^Die Vorschriften, soweit sie solche beim Inkrafttreten der Vorschriften b e r e i t s i m A m t e stehendeVeamte berühren, deren Aufgaoen- kreis mit dem eines unmittelbaren Staatsbeamten nicht unmittelbar vergleichbar ist.
5. Die Vorschrift, soweit sie Aenderungen de r Vezüge oder der Einreihung bei ^nkrast- treten der Vorschrift bereits in Dienst st e - henderVeamten zuläht.
Versteifung der Lage in Lausanne.
Vollsitzung auf unbestimmte Zeit veriagi. — ©ie Franzosen beharren in veriraulichen Einzelbesprechungen aus einer Abschlagszahlung.
Lausanne, 20. Juni. (TU.) (Eine Unterredung zwischen herriot und 2Ti a c bona l b, an ber ber französische Finanzminister Germain-Marlin teilnahm, dauerte den ganzen vormittag. Nach französischer Mitteilung soll herriot einen umfangreichen plan vorgelegt haben, der die Zustimmung ber fran- zösischen Regierung gefunben Hal unb ber bie gesamten politischen unb wirtschaftlichen Fragen bc- hanbell. Die Unterrebung zwischen herriot unb TRacbonalb wird als Ausgangspunkt für entscheidende Reparations- und Abrüstungsbesprechungen angesehen.
Die heutige Nachmittagssihung der sechs einladenden Mächte im Chateau Ouchy dauerte kaum zehn Minuten. An der Besprechung nahmen die Chefs der sechs einladenden Mächte teil. Ueber die Sitzung wurde eine kurze amtliche Verlautbarung veröffentlicht, in der mitgeteilt wird, daß der Präsident der Repa- rationskonserenz, Macdonald, seine Kollegen über bie jetzt begonnenen Besprechungen unterrichtet hat. Diese Besprechungen würben jetzt zwischen b e n einzelnen Aborbnun- gen fortgesetzt werben. Um diesen Besprechungen die Möglichkeit der Entwicklung zu geben, fei beschlossen worden, die auf Dienstagvormittag einberufene Vollsitzung ber Reparationskon- ferenj auf unbestimmte Zeil z u verschieben.
Der unerwartete Beschluß, bas Schwergewicht ber Bcrtjanblungen ber Tributkonseren; jetzt völlig i n bie privaten Besprechungen zu verlegen und keine offiziellen Sitzungen mehr abzuhalten, erklärt sich aus der durch die letzten Genfer Abrüstungsbefprechungen und der Unterredung Herriot-Macdonald geschaffenen Lage. In englifchen fireifen hält man es für zweckmäßig, daß d i e sranzöfifchen Vorschläge zur Reparations- und Abrüstungsfrage in direktem Gedankenaustausch mit den einzelnen Mächten erörtert werden. In dieser neuen Methode zeigt sich wieder das bekannte englische Bestreben, ossiziellen fionferenz- sihungen möglichst aus dem Dege zu gehen unb bie Schwierigkeiten in privaten Unterrebungen zu er- lebigen.
3m unmittelbaren Anschluß an bie Sitzung fanb im Hotel „Beaurivage" eine Breimädjte- besPrechung statt, an ber beutscherseits ber Reichskanzler und der Reichsauhen- m l n i ft e r, von englischer Seite Macdonald und der englische Handelsminister Runciman, von französischer Seite herriot und ber französische Finanzminister Germain-Martin feil- vahmen. Die Besprechung bauerte über zwei Stunden. vereinbarungsgemäß würbe ber Presse nichts mitgeteilt. Zunächst würbe in Anwesenheit von herriot unb bem französischen Finanzminister oer- bgabelt. Diese kehrten jedoch nach einiger Zeit in ihr Hotel zurück, so daß die weiteren Besprechungen allein zwischen den deutschen und englischen Ministern ftallfanben.
Unmittelbar nach ber Sitzung fand im Hotel Savoy eine Sitzung der deutschen Abordnung statt, in ber der Reichskanzler und der Reichsauhenminifter die übrigen Herren ber beut-
fchen Abordnung über ihre bisherigen Besprechungen unterrichteten. Aus ben privaten Besprechungen am Montag ergibt sich, bah bie Lage s i ch nicht g e ä n b e r t hat. Die Franzosen beharren auf ihrer bisherigen Stellungnahme unb forbern im Falle einer Streichung ber Iributzahlungen eine b e u t -
s ch e Abschluhzahlung durch Verpfändung n o n Eisenbahnobligationen. Auch in ber Abrüstungssrage hält die französische Regierung an ihrer Forderung ber I e b l g 11 d) haushaltsmäßigen Lösung fest. Die Lage hat sich bamlt weiter versteift.
London beklagt Herriots Eigensinn
Der französische Ministerpräsident in Paris scharf gemacht.
Londoner Eindrücke.
Herriot ist aus Paris ciqensinniser zurndgckcßrt.
London, 21. Juni. (WTB. Funkspruch.) Die Londoner Morgenpresse berichtet aus Gens, daß die Abrüstungsverhandlungen zwischen den Delegationen Englands. Frankreichs und Amerikas in verschiedenen Richtungen gute Fortschritte gemacht hätten, wenn auch noch nicht von einer endgültigen Vereinbarung gesprochen werden könnte.
Die Rachrichten der Morgenblätter aus Lausanne lauten weniger erfreulich als die aus Gent. Immerhin wird betont, daß es voreilig wäre, auch nur von einer Stockung der Verhandlungen zu sprechen, wenn auch zwischen der englischen For- derung nach völliger Beseitigung der Reparationen und dem französischen Verlangen, daß Deutschland „nach Wiederherstellung der wirtschaftlichen Wohlfahrt" noch irgendwelche Zahlungen leisten solle, noch kein Ausgleich habe her- gestellt werden können.
Der Lausanner Berichterstatter Reuters nennt die Erklärung Herriots vor französischen Presse- Vertretern, eine völlige Annullierung Per "Reparationen erlege Frankreich viel größere Opfer auf als England, unvollständig und irreführend. Die Erklärung zeige deutlich die Weite derKluft zwischen dem englischen und dem französischen Standpunkt. Herriot sei während seines Pariser Aufenthalts offenbar unter den Einfluß von Kreisen d er Rech ten ge
kommen; infolgedessen sei seine Haltung etwas eigensinniger geworden.
Herriot sucht die Engländer zu bekehren.
Ministerpräsident Herriot erklärte der französischen Presse, daß vorläufig eine Llebereinstim- mung zwischen der deutschen und französischen Auffassung nicht b e st ä n d e. ES fänden in erster Linie Verhandlungen mit der englischen Regierung statt, da der englische Ministerpräsident teilweise die deutsche Auffassung unterstütze und die französische Regierung Macdonald von der Richtigkeit der französischen Auffassung überzeugen wolle. Sobald eine Mebereinftimmung zwischen England und Frankreich hergestellt sei, würden die Beratungen von französischer Seite mit der deutschen Regierung Beginnen. Er, Herriot, wolle in den nächsten Tagen eine Unterredung mit dem Reichskanzler haben. Die englische Regierung trete für eine völlige Streichung der Reparationen ein, der sich jedoch die französische Regierung widersehe, da sie auf Grund der internationalen Schuldenrcgelung einen Anspruch auf ' T Tr e n Ueberschuß von Zahlungen von 359 Millionen Goldmark habe, während England nur 66, Italien 35, Belgien 68 Millionen Goldmark beanspruchen könnten. Hieraus ergebe sich eindeutig, daß Frankreicht an der endgültigen Schuldenregelung bei weitem am meisten interessiert sei
Die Dreimächtebesprechung in Gens.
Erhebliche Schwierigkeiten in der Abrüstungssrage.
Dens, 20. Juni. (ERD. Eigene Meldung.) Lieber die Besprechungen der amerikanischen, englischen und sranzöfifchen Abrüstungsdelegier- ten wird mitgeteilt, daß man mit einem eingehendem Studium der verschiedenen konkreten Fragen begonnen habe, und daß diese Fragen systematisch nacheinander und mit dem Ziel praktischer Lösungen durchgesprochen wurden. Die Besprechungen zielen darauf ab, im Lause der nächsten drei Wochen zu praktischen Ergebnissen der Abrüstungskonferenz zu kommen. Man läßt durchblicken, daß solche Ergebnisse unbedingt erreicht werden müßten mit Rücksicht aus die Vereinigten Staaten, deren Haltung in der Frage der politischen Zahlungen sich wahrscheinlich noch mehrver st eisen würde, wenn nicht wenigstens einige der Abrüstungsfragen, mit denen sich die Konferenz beschäftigt, schon
in diesem Sommer positiv gelöst werden.
Gerüchtweise verlautet, daß die Frage einer Abrüstungskontrolle, ferner Fragen, die sich aus eine Regelung der schweren Angriffswaffen beziehen, besprochen worden seien. Der amerikanische Plan einer Festsetzung der Heeres stärken nach einem bestimmten Schlüssel soll ebenfalls behandelt worden sein.
Die drei Hauptdelegierten sollen in ihren privaten Besprechungen auf erhebliche Schwierigkeiten gestoßen sein, es wird infolgedessen fraglich, ob schon Mitte der Woche die anderen Delegationen zu den Besprechungen hinzugezogen werden. Sir John Simon und G r a n d i haben sich wieder nach Lausanne begeben.
Die Anträge, auch die Bestimmungen des vierten Teils fürGemeindenundGemeindever- bände in weiterem Umfange als im ersten Sah geschehen und die Vorschriften über die Begründung des Deamtenverhältnisses für verfassungswidrig zu erklären, werden zurückgewiesen.
Nationalsozialismus und Kabinett Hapen.
Eine Lirafscrrcde in Köln.
Köln, 20. Juni. (TU.) Gregor Strasser hielt in Köln eine Rede, in der er betonte, daß es jetzt in der Schickfalsstunde der ersten Etappe des nationalsozialistischen Kampfes unmittelbar vor bem Siege darauf ankomme, die Nerven zu bewahren. Heber die neue Regierung sagte Strasser, daß das Kabinett von Popen bestimmt nicht die Maßnahmen durchführen werde, die der Nationalsozialismus von einer deutschen Staatsführung erwarte. Die bisherigen Taten des Kabinetts, besonders die Auf- Hebung des SA.-Verbots, seien kein Verdienst, son- dem eine Selbstverständlichkeit. Auch die Reichstagsauflösung sei keine besondere Tas, sondern nur eine logische Folgerung der polnischen Entwicklung und des gegenwänigen Zustandes. -Las Kabinett von Popen aber, für den in 14 Zähren geschaffenen fürchterlichen Zustand heute verantwortlich zu machen, sei eine Infamie, die nur Ine verbrecherische Sophistik der «schwarz Roten fertig» bringen tonne. Durch die kommenden Reichstogs- wohlen müsse die Schlüssel st ellung des
Zentrums endgültig vernichtet werden. Die jetzige Zwischenlösung werde nicht dauer- haft sein. Hitler habe die Mehrheit des deutschen Volkes in seinen Reihen gesammelt. Er habe durch dieses Vertrauen das Recht zur Staatsführung erworben. Er werde dieses Recht ausüben und dem Volke den Glauben an die Gerechtigkeit wiedergeben.
©er „Angriff" an die Adresse des Reichsinnenministers.
Berlin, 20. Juni. (TU.) Der nationalsozialistische .Angriff" weist unter Bezugnahme auf die letzten Vorgänge in München darauf hin, .daß die von der Reichsregierung gewährleistete und im Sinne Hindenburgs versprochene Freiheit der Wahl zum Reichstag zu einer blutigen Farce wird, wenn die Reichsregierung nicht schleunigst ihre Pflicht tu t." Diese Zusammenstöße seien der Auftakt zu den seit langem schwebenden, nunmehr aber ganz offen sich an- dahnenden marxistischen Bürgerkrieg. Im Zusammenhang mit der vom Reichsinnen- ministcr auf Mittwoch einberufenen Länder- konserenz mit den Innenministern erklärt das Blatt ferner, daß das Reichsinnenministerium bei Beginn der durch die letzte politische Rotverordnung begonnenen Politik so ziemlich alle Energie habe vermissen lassen. Wenn der Reichskanzler in seiner Rundfunkrede aus Lausanne gesagt habe, es sei in dieser Zeit unmöglich, Deutschland zu führen und dabei .Bewegungen gegenüber fremd zu bleiben, die instinkt- und willensmähig den Lebenswillen Deutschlands verkörpern", so sei
das ein guter Sah, den sich Gayl hinter die Obren schreiben sollte, wenn er die Herren Held, Bolz und Leuschner empfängt. Vielleicht belehre die vom .Angriff" angekündigte kommunistische General st reikhetze den Reichsinnenminister dahin, daß es sehr gut wäre, .einmal auf un4 zu hören, als, wie es anscheinend geschieht, sich auf die Informationen unb Einflüsterungen der Leute ausschließlich zu stützen, die in seinem Ministerium schon unter seinen Vorgängern die öffentliche Meinung im Sinne der Linken und des Zentrums machten."
©as bayrische Llniformverbot wird „verankert".
München, 20. Juni. (TU.) In der Begründung des nunmehr an den Landtag gelangten Gesetzentwurfes zur gesetzlichen Verankerung des Uniformverbotes wird erklärt, daß der Entwurf den Zweck verkolgt, den Inhalt der auf den Paragraph 64 der bayerischen Verfassung gestützten Rotverordnung in das ordentliche Recht übcnuleitcn. Rach dem Entwurf sollen die staatlichen Polizeibehörden die Befugnis erhalten, zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung vorübergehend allgemein verbindliche Vorschriften zu erlassen. Ihre Geltungsdauer ist auf drei Monate beschränkt. Rur das Ministerium des Innern soll Vorschriften mit längerer Geltungsdauer erlassen können. Im übrigen wird darauf verwiesen, daß auch das badische Polizei st rasgesetzbuch eine Vorschrift enthält, die sachlich das gleiche


