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Sie Vergsturzkatastrophe bei Cochem

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re abrutschenden Massen am Berghang bei Cochem. (Ausnahme vom letzten Absturz im März 1932.)

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Eoche m. 20. QlbriL (WTB.) Wie zu der

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ratyfer Neville Chom m zu sehen.

ie Wein. Aber sie moi! fdirodcn. Langsam i® der Amsel, der Erde uni

überzeugt Huben, daß das Land noch keincs- i.-egs über den Berg sei. Wenn es men- sLenmöglich gewesen wäre, so hätte Chamberlain ii-hcr einigen seiner vielen Opfer einige Er­ic: chterungen gewährt.

Die Ankündigung eines Devisenaus- ,i eichkontos findet bei den Mnanzblättern entschiedene Billigung. »Financial Rews" iüreibt: Zum ersten Male seit vielen Jahren o>-nst das Budget einen mit ehrlichen Mitteln erhielten Lleberschuh auf.

stelle mit einem Scheinwerfer beleuchten. Am Berghang zeigte sich eine immer regere Tätig­keit der Fclsmassen, die sich besonders an den beiden Seiten des Bergmassivs ablösten. Kurz vor 23 Uhr lösten sich dann am Fuhr des Fel­sens ungeheuere Gesteinsmassen, und der Berg setzte sich in Bewegung. Unter donner- artigem Getöse stürzten die Felsmassen ins Tal. Hohe Stichflammen zuckten aus dem Chaos, die durch die Zerstörung der Strom­leitungen verursacht worden waren. Gleich­zeitig erlosch der Scheinwerfer .der an die Strom­leitung angeschlossen war. Als die Lichtleitung nach kurzer Zeit wieder hergestellt war, waren nur noch ungeheuere Geröllmassen zu sehen, über denen bis weit ins Tal hinein dichte Staubwolken lagerten. Die Provinzialstrahe ist über und über von Felsmallen bedeckt. Dauernd losen sich noch Desteinsmassen ab und stürzen über die Geröllhalde in die hochaufspritzende Mosel. Der Berg ist immer noch nicht zur Buhe gekommen. Es scheint sich mit unheimlicher Sicher­heit ein weiterer Ab stürz vorzubereiten.

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Irlands Treueid.

DerAntrag auf Abschaffung in erster Lesung angenommen.

Dublin. 20. April. (XU.) Dor dem dicht- besetzten Irischen Landtag brachte am Mitt- wochnachmittag der irische Ministerpräsident De Dalera das angekündigte Gesetz über die Ab­schaffung des Treueides ein. Danach sollen die Landtagsabgeordneten von der Able­gung des Treueides zur englischen Krone beim erstmaligen Zusammentritt des Landtages nach den Reuwahlen entbunden Werdern Das Ge­setz wurde nach kurzer Verhandlung in erster Lesung angenommen, nachdem ein un­abhängiger Abgeordneter formal Widerspruch er­hoben hatte. Der Fraktionsführer der Cos - grave- Partei erklärte, daß seine Partei die Dorlage in erster Lesung annehrne. Die behalte sich jedoch vor, zu einem späteren Zeitpunkt einen Zusahantrag zu stellen, wonach zunächst D e r h a n d l u n g e n mit der englischen Regierung über die Frage des Treueides ge­führt werden sollen, bevor eine endgültige Ent­scheidung getroffen wird. Falls dieser Zusahan­trag nicht angenommen werde, werde die Cos- grave-Partei bas Gesetz in allen weiteren Ab­schnitten bekämpfen. Die zweite Lesung des Ge­setzes findet am Mittwoch statt.

>ie Grenze der diiclin erreicht, sondern übt- Regierung werde sich, ! auch erfordern mögt, en Sparmahnab- -Horning Posl" bf ines DevisenausgläL' verte konstruktive auch dieGesundhn' idpuntt der lorrtHtr. kommen fei, so sehlm Zugeständnisse, die ei«

rc außerordentlich anregende Wirkung auf eine . 71^1.^ § geplagte Ration gehabt hätkdn

OtMühw -Daily Hera Id" findet, daß eine weitere ' Einschränkung der Ausgaben, zum l) Iq '* Der au.: , nindesten soweit die soziale Fürsorge in iotan8eten Betracht komme, unmöglich sei, und weist dar-

vnak^^en bin, daß von einer eventuellen Ve rrn in-

btt ^vaut.Ideruna der militärischen Ausgaben sei. Das Arbeiterblatt fragt, ob dies jcbeuten solle, daß die Regierung von der Ab­rüstungskonferenz nichts erwartet. - Der ! derale .Rews Chronicle" beklagt die Wie- d>ereinführung des Teezolles, der ge­rade die ärmeren Kreise treffen werde. Ferner ?i.eht das Blatt aus der Budgetrede den Schluß. "<b England an die Vereinigten Staaten nicht imehr zahlen werbe, als es von seinen Schuldnern 'i.ipsange. Zusammensaslend sagt »Rews Chro- iincte, das Budget müsse jeden Zweifler davon

Russisch-japanische Spannung im Fernen Osten.

Beide Konkurrenten um die Aordmandschurei stehen Gewehr bei Fuß.

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La-ufe des Dienstags stellten Beobachtungsposten ist, daß sich die Spalten im Bergrücken um etwa mm halben Meter verbreitert hatten. Gegen 13 Ahr ereigneten sich weiter größere Abstürze, i »bei d i e ersten Gesteinsmassen die, ; tr a fj c erreichten. Beim Eintritt der Dun- Die Umgebung von Cochetn. Die Pfeile zeigen die Ulheit ließ die Stadtverwaltung die Gefahren- I Richtung des Bergrutsches an.

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London, 19. April. (WTB.) Heber die r.i^isch-japanische Spannung, die in Moskauer c iungsartikeln und in halbamtlichen japanischen ^.Huldigungen zum Ausdruck kommt, meldet der .t»crespondent des Daily Telegraph in Tokio fol- fen.be Einzelheiten: 3m Zusammenhang mit dem

alte des Fernen Ostens'mit den wichtigsten russisch- mandschurischen Grenzstationen.

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.'»schlag a u f den Bahntransport j a - irnä scher Truppen am 12. April, bei dem l japanische Soldaten getötet und 50 verletzt teur­er. wurden in Charbin 250 Russen und . hinesen verhaftet. 3m japanischen

imzenministerimn wurde erklärt, die Sowjetunion i offenbar unzufrieden über 3apans wftreten in der n ördlichen Man­sch u r e i. Wenn es zu Kämpfen zwischenRuß-

| im) und dem neuen mandschurischen Staate 'Birne, werde 3apan eingreifen, und >a Münzen wie der Anschlag auf den Truppen-

:aisport Könnten sehr ernste Folgen ha- i e l Der Korrespondent fügte hinzu, nach japa- :Jqcn Meldungen belaufe sich die Zahl der ruffi- I

fchen Truppen an der Grenze auf 70 000 Mann.

Der Times-Kvrrespondent in Tokio meldet: Das japanische Außenministerium erklärt, neun Sowjetdivisionen befänden sich zwar in Defensivstellungen, aber die Tatsache, daß sie überhaupt da wären, zeige, daß man z u einem eventuellen Kampf bereit fei. 3apan habe in der Rordmandschurei und in Korea fünf bis sechs Divisionen. Die japanischen Trup­pen würden aber von der Grenze femgehalten werden. Die amtlichen Stellen erklären. Japan würde cs sorgfältig vermeiden, Sowjetruß- land Grund zur Aufregung zu geben. Die japani­schen Truppen, die an den Operationen östlich von Charbin beteiligt waren, find zurückgekehrt. Ein Teil von ihnen ist nach Lschangtschun abbe­fördert worden.

Die Russen fühlen sich jetzt anscheinend stark genug, um durch ihre Presse ihrem Unwillen über den Verlust ihrer beherrschenden Stellung in der nördlichen Mandschurei Ausdruck zu geben. Demgegenüber scheinen die Japaner darauf zu vertrauen, daß die Russen sichinderDefen- s i v e halten werden und daß der Friede nicht gestört wird. Sie betonen, daß sie nicht die Ab­sicht hätten, russisches Gebiet zu betreten.

Generalstreik auf der chinesischen Ostbahn.

Tokio, 20. April. (TU.) Am Mittwoch sind sämtliche Angestellten der chinesischen Ostbahn in einen Generalstreik getreten. Dieser ist eine Protest- kundgebuna gegen die Verhaftung von 40 Angestell, ten der Eilenbahn, die im Zusammenhang mit dem Dynamitanschlag auf den japanischen Truppenzug bei Charbin erfolgte. D e r ganze Eisenbahn, d i e n st i ft e i n g e ft e 111 worden. Die japanischen Divisionen, die am heutigen Mittwoch von Charbin nach ihrem Friedensstandort zurückkehren sollten, mußten in Charbin werbleiben.

Rach einer Meldung aus Tschangtschun herrscht auf dem ö st l i ch e n Te i! der Ost chinesi - s ch e n Bahn infolge der Tätigkeit der chinesischen Freischärler, die nach japanischen Behauptungen von Marschall Tschanghsueliang organisiert worden sind, ein vollkommenes Durcheinander.

Die meisten Japaner haben auf russischem Gebiet Schutz gesucht," wozu die Sowjet­behörden die ausdrückliche Erlaubnis erteilt haben. Eine starke russische Truppenabteilung ruckt von Wladiwostok gegen die mandschurische Grenze vor. Zn russischen Kreisen wird der Verdacht ausgedruckt, daß die Vorgänge bei der Ostchinesischen Eisenbahn und. insbesondere der jetzige Generalstreik auf japanische Anstiftung zurück zusühren seien. Es handele sich nur um ein Manöver, um den alten japanischen Wunsch, den Verkehr von der Ostchinesischen Bahn auf die Japan gehörige Süd- Mandschurei-Eisenbahn abzulenken, zur Durchführung zu bringen.

Aus aller Welt

'Der Kaiser nach Westindien eingeladen.

Der Gouverneur der ehemals dänischen, jetzt amerikanischen 3ungferninfeln Paul Pearson, der zur Zeit in Washington weilt, über­reichte im Staatsdepartement §inc Einla­dung der Handelskammer von St.Thomas an den früheren Kaiser, seinen Lebensabend dort zu verbringen. Pearson sagte, daß das Klima der 3ungscrninscln sehr geeignet fei für alle Krankheiten der Atmungsorgane, und daß eine Annahme der Einladung nicht nur der Gesundheit des früheren Kaisers, sondern auch dem Frem­denverkehr der wirtschaftlich sehr leidenden 3nseln nützlich sein würde. 3m Staatsdeparte­ment bestehen keine Bedenken gegen eine ge­schäftsmäßige Weiterleitung der Ein­ladung an das Haus Doorn durch Ver­mittlung der amerikanischen Botschaft im Haag. Baben verlangt Rcichshilse für feine Universitäten.

3m Basischen Landtag wurde ein von der Regierung unterstützter Antrag angenom­men. worin die Regierung ersucht wird, bei der Reichsregierung dafür einzutreten, daß vom Reiche Mittel für die badischen Hoch­schulen zur Verfügung gestellt werden, insbe­sondere um die dringend notwendigen bau­lichen Derbesserungen und die unauf­schiebbaren Neubauten bei den 3 n ft i t u - t e n durcyzuführen.

(Ein FaltbootAllantiksahrcr verschollen.

Der am 14. Oktober von Lissabon aus mit einem Faltboot zu einer Ozeanüberquerung gestartete 31 Jahre alte Kapitän Engler, der den Spuren Rohmers folgen wollte, scheint ebenfalls ein Opfer des Meeres geworden zu sein. Seit einer Dampferbeaegnuna in der Nähe der Kanarischen Inseln am 20.November hat man von dem kühnen Ozeanfabrer nichts mehr gehört, so daß man annehmen muß, daß er den Tod in den Wellen gefunden hat.

25 Jahre Verband Evangel. Kirchl.Irauenvereine inHessen

WSN. D a r m ft a b t, 18. April. Aus Anlaß des 25jährigen Bestehens des Verbandes Evangelisch-Kirchlicher Frauenver- eine in 5) essen fand im Städtischen Saalbau eine Fe st Versammlung statt, an der die ehe­malige Großherzogin, Prälat Prof. D. Dr. Dr. Diehl, Vertreter der Kirchenregierung, des Landeskirchenamtes, des Dekanats Darmstadt, der hessischen Regierung, der Stadt Darmstadt, ferner Vertreter der evangelischen Verbände und Organi­sationen, der auswärtigen Vereine, die Ehrenvor­

sitzende de» Verbandes, Fürstin von Erbach- Scd ö n b e r g und evangelische Frauen aus ganz Hessen lo zahlreich teilnahmen, daß Saal und Gale­rien dicht besetzt waren.

Im 'Namen des Vorstandes des Verbandes Evan- gelijch-Kirchlicher Frauenvereine entbot deren Vor­sitzende, Frau Heraeus, herzliche Willkommens­gruße. Die Vorsitzende verlas sodann eine große Zahl eingclaufencr Glückwünsche und gab hierauf einen kurzen Rückblick über die Geschichte'dcs Ver­bandes in den letzten 25 Jahren.

Anschließend begrüßte der Prälat der Evange­lischen Landeskirche, Prof. D. Dr. Dr. Diehl, die Festversammlung im Namen der kirchenregierung und des Kirchenvorstandes aufs herzlichste und ent­bot dem Verband herzliche Glückwünsche. Der Super­intendent von Starkenburg, Obertirchenrat Dr. Muller, beleuchtete die Bedeutung und den Wert der Arbeit der evanaelischen Frau in der kirchlichen Gemeinde, die eine Vertiefung und Bereicherung für diese darstelle. Aberschulrat Daffinger übermit» teile die Grüße des Hessenvolkes im Auftrage des Staatspräsidenten und Multusminifters, sowie de» Ministers des Innern. Er zeichnete die Tätigkeit der christlichen Frauenwelt seit der Stunde, da die Heils­botschaft in eine kranke Welt kam. Christliche Art sei. nicht dasSchicksal" verantwortlich zu machen und ckußere Einslussc als alleinige Erklärung gellen zu lasten für das Auseinanderleben unseres Volkes und unserer Gesellschaft, sondern die Erklärung tiefer zu suchen. Er grüße die evangelischen Frauen Hessens. Gebe Gott, daß zum Segen von Kirche, Volk, Staat, Gemeinde und Familie ihr Zusammen- schluß aller Rot Aum Trotze fest, daß ihr Werk ge­segnet sei. Im Namen der Stadt und des Ober­bürgermeisters sprach Direktor Schrauth dem Verband der Evangelisch-Kirchlichen Frauenvereine herzlichste Glückwünsche aus. Frau Heraeus dankte für die warmen Glückwünsche und gelobte, auch in Zukunft für ein treues evangelisches Glau- bensbcwußtsein cinzutreten.

Rach einer Darbietung des PosaunenchoreS sprach die Dorsihende der Vereinigung Evange­lischer Frauenverbände Deutschlands, Frau D. Magdalene von Ti 1 ing (Berlin), über da- Thema:W a s hat Luther uns Frauen heute zu f a g e*n ? Die Rednerin wünschte am Schlüsse ihres Vortrages, daß der Verband auch in den folgenden 25 3ahren im Geiste Luther- seine reiche Liebestätigkeit fortsetzen möge.

Wettervoraussage.

Die Wetterlage zeigt seit gestern keine wesentliche Aenderung. Noch immer lagert das Tiefdruckgebiet über den britischen Inseln, hat sich sogar etwas ab- geflacht. Die milde Südwestströmung an seiner Vor­derseite dürste zunächst noch für die Gestaltung unseres Wetters maßgebend sein. Durch sie wird weiterhin vielfach Bewölkung hervorgerufen, aller­dings tritt auch zeitweise Aufheiterung ein. Nieder­schlage sind dabei kaum, ober nur in geringem Maße zu erwarten.

Aussichten für Freitag: 3m ganzen mild, teils bewölkt, teils aufheiternd, keine roefenb liriien Niederschläge.

Aussichten für Samstag: Noch Fort­dauer der herrschenden Wetterlage.

Lufttemperaturen. Am 20. April, mit­tags: 9-9 Grad Celsius, abends: 6,6 Grad (Self.; am 21. April, morgens: 4,6 Grad Cels. Maxi­mum: 10,4 Grad Cels., Minimum: 4,2 Grad Cels. Sonnenscheindauer: 3 Stunden. Erd tempe­rn t u r e n in 10 Zentimeter Tiefe. Am 20. April, abends: 8.2 Grad ®clf.,am 21. April, morgens: 5,9 Grad Celsius.

OBERST

mit und ohne Mundstück

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G M B H

VIER URSACHEN: $?abafprci£.. gesunken

£abaF|teuer.. ermässigt Herstellung.. verbilligt Verpackung.. vereinfach und ihre Wirkung

OBERST früher 5U, (Heute in gleicher Qualität Z'^Ps.