Ausgabe 
20.10.1932 Erstes Blatt
 
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Jubiläums-Festwoche im Lichtspielhaus

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Am Sonntag hatte die erste Mannschaft Fuhballsportvereins Steinbach die gleiche Heuchelheim im Verbandsspiel zu Gast.

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Frankfurter Getreidebörse.

Frankfürl a. M., 19. Okt. (WTB. Drahtmsl- düng.) Bei fortdauernder G e s ch ä f t s u n l u st war die Stimmung an der heutigen Getreidebörse eher schwächer. Das Angebot in Brotgetreide war besonders bei Weizen sehr grob, die Nachfrage aber gleich Null Etwas bessere Stimmung war weiterhin am Kerstenmarkt zu verzeichnen, da das Angebot ziemlich klein, und die Nachfrage seitens der Brauereien besser geworden ist. Der Futter- mittelmar f t lag lustlos und schwächer. Am Mehlmarkt stagnierte das Geschäft trog aber- mals ermäßigter Mühlenforderung fast vollkommen. Selbst die um 1 Mark unter dem Mühlenpreis zweithändigen Offerten fanden kaum Beachtung. Gegen 14 Uhr nannte man folgende Preise: Weizen 211,50 Mark. Roggen 16150, Sommergerste für Brauzwecke 185 bis 190, Hafer (inländischer) 142 bis 147. Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 30,SO bis 32,15, Weizenmehl (niederrheinisches) 30,80 bis 31,90. Roggenmehl 23,50 bis 24,50, Weizenkleie 7,50, Roggenkleie 7,65 Mark.

iyi-.iufurtcr «chlachtviclimarkt.

Frankfurt a. M., 20. Olt Auftrieb: 118 Rinder, 733 Kälber, 425 Schafe, 808 Schweine. Es notierten: beste Mast- und Saugkälber 43 bis 46, mittlere Mast- und Saugkälber 33 bis 42, geringe Kälber 32 bis 37; Mastlämmer und jün­gere Masthämmel, Weidemast 24 bis 26, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut ge­nährte Schafe 20 bis 23, fleischiges Schafvieh 15

Bekanntmachung.

: Zwangsversteigerung des Grund­stücks des Ingenieurs

Heinrich Brinkmann in Giehen, Bahnhofstr. 58.

Beschluß.

Gegen die Abendbörje bhc6 das Kursniveau meist unverändert, teilweise ergaben sich Ver­änderungen um Bruchteile eines Prozentes nach beiden Seiten. Fest lagen auf die Ausführun­gen in der heutigen Generalversammlung Lah° meyer mit plus 2,25 Prozent und Süddeuts che Zucker, die ihre an der Abendbörse begonnene Aufwärtsbewegung um weitere 2 Prozent fort* setzten. IG.-Farben eröffneten nur knapp be­hauptet. Ebenso lagen Elektrowerte überwiegend etwas niedriger. Rur AEG. und Bekula blieben unverändert. Am Montanmarkt gewannen Mannesmann 0,75 Prvzmt, Stahlverein gaben 0,25 Prozent nach. Etwas niedriger setzten noch Rorddeuticher Lloyd und Holzmann ein, dagegen gewannen Scheideanstalt, Deutsche Erdöl und Daimler Motoren bis zu 0.5 Prozent. AKU. und Zement Heidelberg eröffneten unverändert.

Am Rente nmarkt lagen späte Reichs- schuldbuchforderungen fest und lebhaft. Reichs- altbesitz gewannen 0 25 Prozent. Reubesitz und Schutzgebietsanleihe blieben gut behauptet. Stahl- ve^ein-Bonds und Reichsbahnvorzugsaltien zogen etwa 0,5 Prozent an. Don fremden Werten gewannen Anatolier 0.25 Prozent. Am Pfand- briefmarkt war die Haltung uneinheitlich- Wäh­rend Rheinische Hypothelengoldpfandbriefe. ferner Liquidationspfanobrie e und Kommunalobligatio­nen eher angeboten und etwas schwächer waren, zogen Goldpfandbriefe de: Frankfurter Institute weiter um 0.25 bis 0.5 Prozent an. Die übrigen Gebiete des festverzinslichen Marktes lagen be­hauptet.

Rach einer vorübergehenden Erhöhung um 0,25 bis 0,5 Prozent bröckelten die Kurse im Verlaufe infolge des Ordermangels und der Gcschäftsstille meist noch unter das Änfangsniveau ab. Tages­geld war zu 3 5 Prozent unverändert und leicht.

Anleihen konnten sich durchweg befestigen. Reichsschuldbuchforderungen waren 0,50 bis 0,75 Prozent höher, Schutzgebiete konnten auf die heu­tige Kammergerichtsverhandlung zunächst 0,20 Prozent anzieyen, waren aber später wieder et­was schwächer. Am Rentenmarkt war die Stimmung gleichfalls freundlicher. Bei den Großbanken sollen verschiedentlich kleine Kauf­orders für Pfandbriefe vorliegen.

3m Verlaufe konnten die Kurse zunächst weiter etwas anziehen, doch behaupteten sich diese Ge­winne infolge des stillen Geschäftes später nicht immer. Westeregeln gelangten verspätet 2,50 unter gestern zur Rotiz, ebenfalls Reichsbank 0,13 Prozent über gestrigem Schluß.

Die Situation am Geldmarkt war völlig unverändert zu gestern. Das Angebot in Wech­seln hält nach wie vor an, die Danken werden besonders von kleinen Kreditnehmern ziemlich stark in Anspruch genommen. Tagesgeld blieb 4,39 Prozent unter bzw. 4,25 Prozent an der un­teren Grenze, Monatsgeld 5 bis 7 Prozent. 3n Reichswechseln und Reichsschatzanweisungen war auch heute kaum Geschäft.

Sranffurf freundlich.

Frankfurt a. M., 20. Okt. (WTD. Draht- meldung.) Die Vor je eröffnete in meist freund­licher Grund st immun g, doch war die Kurs­gestaltung entgegen den Erwartungen des Vor- mittagsverkehrs recht uneinheitlich. Die Spekulation, die an der Abendbörse auf Grund der festen Haltung Wallstreets in teilweiser Kenntnis des relativ günstigen Quartalsberichts der 3G.-Farben-3ndustrie einige Käufe und Deckungen vorgenommen hatte, schritt zu Veginn des amtlichen Verkehrs eher zu Glattstellungen, wobei das Ausbleiben von Kundenorders und die unsichere innerpolitische Situation maßgebend gewesen sein dürften. Später wurde die Hal­tung jedoch wieder freundlicher, da die relativ feste Stimmung am Rentenmarkt und die leichte Geldmarktlage, sowie die Erholung des Pfundkurses etwas anregten.

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Geora Erhard

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Mannschaft der Gastgeber konnte sich durch einen knappen 4:3-Sieg wieder zwei Punkte sichern. Gleich nach dem Anstoß legte Heuchelheim, durch den Wind unterstützt, mächtig los und erzielte innerhalb kurzer Zeit zwei Tore. Daraufhin strengten sich Die Steinbacher mehr an, spielten produktiver und holten in der 30. Minute ein Tor auf. Mit 2:1 für Heuchelheim ging es in die Pause. Rach dem Wechsel gestalteten die Gast­geber das Spiel überlegen für sich und konnten bis zum Schluß noch drei Tore erzielen, denen Heuchelheim nur noch einen Treffer entgegen­setzen konnte. Das Spiel wurde sehr fair geführt. Die Gegner waren sich gleichwertig. Der Schieds­richter S ch n a u t, Lollar, war ein gerechter Leiter.

Handball im Lahn Dünsbera-Gau.

Dorlar I Londorf I 3:4 (3:2).

Mit diesem Spiel fiel die Vorentscheidung der G a u k l a s s e zugunsten des Altmeisters. Der Spiel­verlauf sah in der ersten Hälfte den Platzbesitzer als die bessere Mannschaft, die bereits in der dritten Minute durch einen Strafstoß den ersten Treffer buchte. Durch eine schöne Leistung des linken Sturm­flügels von Dorlar sandte kurz Darauf »Der Links­außen zum zweiten Male ein. Ec. Gast kommt nun etwas auf, erzielte das erste Tor, das aber durch einen weiter verwandelten Strafwurf des Platz- besigers wieder wettgemacht wird. Fast mit dem Pausenpfiff erzielte Londorf das zweite Tor. Nach dem Wechsel war Londorf im Vorteil, erreichte zu­nächst den Ausgleich und in scharfem Endkampf den Siegestreffer. Der Sieg fiel an die glücklichere Mannschaft.

Launsbach I Lrda I 3:5 (0:2).

Das Spiel brachte die größte Ueberraschung dieser Gruppe. Die Gäste waren überlegen und stets im

Gpielvereimgung 1900 Gießen.

Das Gesellschaftsspiel der Ligareserve gegen Sportfreunde Wetzlar 1. Mannschaft endete er­wartungsgemäß mit einem eindeutigen Sieg der Hiesigen. Die Gäste brachten eine Elf mit, in der alle Altersunterschiede vertreten waren. Auch diesmal zeigten sich die Wetzlarer Dorstädter als rechte Sportsleute. Das Treffen verlief jederzeit fair und wurde hauptsächlich in Wetzlars Spiel­hälfte ausgetragen. Trotzdem brachte es 19008 schußschwacher Sturm in jeder Spie hälfte nur auf zwei Treffer, so daß das Ergebnis am Ende 4:0 für die Diauw i en lautete, lei den EinheirnisHen verdarb der Halblinke fast jedes Zufammenfpiel durch übermäßiges Trippeln. Die 4. Mannschaft kam kampflos zu den ersten Punkten, da Duten­hofen mit der zweiten Elf nur unvollständig er­schien. Etwas später trugen dann doch noch beide Mannschaften ein Gesellschaftsspiel aus, das 1900 mit 3:1 (Halbzeit 1:0) als sichere Sieger sah.

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Dalle11s Verdi unter Leitung von Marietta D e r d i zu sehen, die insbesondere reizende Aus­schnitte aus dem Wiener Leben brachten und in einer Darbietung ,Girls von heute" ihren Aus­klang fanden. Das Dallett trug xur guten Aus­gestaltung des Abends wesentlich bei unb ver­diente mit Recht den starken Beifall der Be­sucher. Die Wochenschau der Ufa unb ein prächti^r Farbentvnfilm mit dem bekannten Paul-W h i t m a n n - Orchester »Der Tanz der Rationen" fesselten in hohem Maße, wobei das Interesse ganz besonders dem Film .Tanz der Rationen" gewidmet war, der in wir­kungsvoller Zusammenstellung und glücklicher Ge­staltung der einzelnen Teile Ausschnitte aus dem Tanz der Dölker und Zeiten brachte unb babei farbenprächtige Bilder, von großer Eindruckskraft zeigte.

Als Höhepunkt unb Schlußftück kam bie neueste Tonfilmoperette2ch will nicht wis­sen, wer du bist!" mit Liane Haib unb Gustav Fröhlich in ben Hauptrollen zur Dor­führung. Eine reizenbe Liebesgeschichte, in der ein richtiggehender Graf in ber Rolle eines Chauffeurs unb eine junge geschiebene Frau, sowie der Diener bes Grafen in ber Rolle bes gräflichen Herrn selbst im Mittelpunkt stehen, ist bas Kernstück ber interessanten unb schmissig burchgesührten Handlung, bie burch hervor­ragende schauspielerische Leistungen der Dar­steller zu einem Bombenerfolg wurde. Rei­zende Operettenmus.k mit einer Anzahl gefälliger Schlagermelodien trägt in hohem Maße zu ber starken Wirkung dieser neuesten Tonsilmschöpfung bei. Daß im Verlaufe des Spiels ber gräfliche Diener eine ganze Reihe urgelungener komischer Situationen absolviert unb dadurch den Lach- muskeln reichen Anlaß zur Betätigung bietet, ist ein weiterer starker Pluspunkt des Films. Die Leitung des Lichtspielhauses hat einen guten Griff getan, als sie diese Filmschöpfung auf das Programm ihrer Jubiläums-Festwoche setzte. Der starke Erfolg ber gestrigen Erstaufführung wirb sicherlich bei den weiteren Vorführungen im Ver­laufe ber Jubiläums-Woche noch vertieft werden.

Alles in allem: Die Feier des 20jährigen Bestehens des Lichtspielhauses hat bei der gestri­gen Festdarbietung den verdienten starken Wider­hall in der Oesfentlichkeit gefunden, die Jubi­läums-Festwoche in glücklicher Weise eingeleitet unb der Leitung des Filmtheaters die Gewißheit gegeoen, daß ihr Wirken auch weiterhin beim Gießener Publikum volle Sympathie finden wird.

Berlin ruhig, doch eher freundlicher.

Berlin, 20. Ott. (WTB. Funkspruch.) Schon tm heutigen Vormittagsverkehr war die Stim­mung freundlicher. Z« Beginn ber Börse konnte die Grundstimmung weiter als zuver­sichtlicher b.e ch let werden, obwohl die Kurse nicht io fest lauteten, tote man vorher angenom­men hatte. Es lagen heute verschiedene günstige Momente vor, die die Spekulation zu Deckungen veranlaßten, während vom Publikum wieder kaum Orders eingelausen waren. Infolgedessen hiel­ten sich bie Umsätze an ben meisten Markt­gebieten in sehr engem Rahmen, so daß sogar Werte wie Braubank, Westeregeln usw. nicht zur ersten Rotiz gelangten. Zunächst machte ber Bericht der I.-G.-Farben-Industrie für das dritte Quartal einen günstigen Eindruck, da er von einer Belebung aus fast allen Gebieten im Monat September spricht, ferner herrschte Be­friedigung darüber, daß die Dividende der Bu- biag unverändert zum Vorjahr, also 10 Prozent, geblieben ist, obwohl man nur mit 8 Prozent ge­rechnet hatte. Hinzu kamen Meldungen von einer Absatzsteigerung im Steinkohlenbergbau, bessere Berichte aus der Eisenindustrie, der festere Ver­lauf ber gestrigen Reuyorker Börse, die Er­holung des englischen Pfundes, sowie das Ar­beitsprogramm ber Reichsbahn von 280 Mil­lionen Mark, von benen 180 Millionen burch Steuergutscheine aufgebracht werden sollen, wäh­rend für die restlichen 100 Millionen ber eigene Krebit ber Reichsbahn angespannt werden soll.

Ausgesprochen lebhaft war bas Geschäft in Reichsbahnvorzügen, in denen zu einem um 0,50- prozentigen höheren Kurs über 150 Millionen um­gingen. Auch in Lahmet)er waren bie Umsätze etwas größer, der Kurs zog um 2,25 Prozent an. Zellstoff Waldhof konnten 1 Prozent. Schultheiß 1,39 Prozent unb Süddeutsche Zucker 2,25 Prozent anziehen, sonst betrugen bie Besserungen nur zirka 0.50 Prozent. Dagegen lagen Dortmunder Union, Hotelbetrieb, Salzdetfurth, Klöckner unb Hösch-Obligationen, sowie Gelsenkirchen Walser um 1 bis zu 2,13 Prozent schwächer. Deutsche

Nachdem bie betreibende Gläubigerin die einstweilige Einstellung bewilligt hat, wird der Termin vom 3. November 1932 aufgc hoben. 7398D

Gießen, den 18. Oktober 1932.

Hessisches Amtsgericht.

Das 20jährige Bestehen des Licht- spielhauses Gießen wurde gestern abend in dem prächtigen Dor führ ungssaale des Film­theaters mit einem Festabend gefeiert, ber einen überaus starken Besuch aufwies. Dem gro­ßen Andrang ber Besucher biefes Abenbs ist wohl nur bie gewaltige Ansammlung von Be­suchern vergleichbar, bie vor 5 Jahren nach bem großzügigen Umbau des Filmtheaters ben weiten Vorführungsraum füllte. Die starke Be­kundung des öffentlichen Interesses an bem Fest­abend unserer Gießener Lichtbildbühne war allein schon ein glücklicher Auftakt zu der Festwoche, bie bis zum 25. Oktober anbauern wirb.

Die Leitung des Lichtspielhauses hatte sich in anerkennenswerter Weise bemüht, für den gest­rigen Festabend, wie für die Festwoche überhaupt ein hervorragendes Programm aufzustellen. Die Iubiläumsvorstellung wurde mit vollendeten mu­sikalischen Darbietungen des Kurorchesters Bad Salzhausen unter Leitung des Musikmeisters a. D. Topp eröffnet. Mit feinem musikalischem Emp­finden gestaltete Musikmeister Topp mit seiner Kapelle bie Einleitung des Abends in schönster Weise. Wiederholter starker Beifall brachte ihm unb seinen Musikern ben wohlverdienten Dank der Zuhörer zum Ausdruck. Hierauf sprach der 1. Vorsitzende des Landesverbandes ber Licht­spieltheater besiher von Hessen unb Hessen-Rassau, Robert Matter (Frankfurt a. M.), einen Fest- Prolog, den der Landesverband seinem verdienten Vorkämpfer unb Ehrenvorsitzenden A. Henrich anläßlich des Lichtspielhaus-Jubiläums gewid­met hatte. In dem Prolog kam ein Stück Film- grschichte, aber auch das bedeutsame Wirken des Gießener Lichtspielhauses in Versform zum Vor­trag, gleichzeitig wurde babei bie hohe Wert­schätzung kenntlich, die Herr Henrich im Kreise seiner Berusskollegen und darüber hinaus ge­nießt. In schlichten Worten brachte dann Herr Henrich in einer kurzen Ansprache an die Besucher seinen Dank für die bisherige Unter­stützung seines Unternehmens zum Ausdruck, gleichzeitig gab er bie Versicherung, baß er es sich stets angelegen sein lassen werde, nur gute Werke der Filmproduktion auf seiner Filmbühne zeigen unb ben Wünschen bes Publikums in weitgehenbstem Maße gerecht zu werden. Das Kurorchester Bad Salzhausen unter Leitung von H. Topp schloß den ersten Teil des Programms mit der famosen Wiedergabe des Schlagerliebes Das blaue Leben" aus dem Ufa-TonfilmDas schöne Abenteuer" in gefälliger Weise ab.

Sodann hatte man die Freude, auf ber Bühne Ballett- Tänze der verschiedensten Art des

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Am Donnerstag, dem 10. November 1932, vormittags 9 Uhr, wird im Amis- gerichtsgebäude zu Gießen Zimmer 107. das im Grundbuche von Gießen a) dem hinterlang, Ludwig, in Gießen, zu S. b) der Hintertang, Katharina, geb. Kuppel, daselbst zu Vi, beide verstorben, zugeschne- bene Anwesen Kaiserallee 5 7001D

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Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstraße 20. Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt

Gießen, den 3. Oktober 1932.

3.21. des Hessischen Amtsgerichts Gießen Leo, Ortsgerichtsvorsteher.

Vorteil. Der Platzbesitzer hatte wohl mehr vom Spiel, konnte aber seine Vorteile nicht ausnutzen. Da die Verteidigung Launsbach immer zu weit auf­rückte, versuchte es der Gast mit plötzlichen Durch­brüchen. Diese führten dann auch meistens zu Tor­erfolgen. Der Sieg Erdas war verdient. Beide Mannschaften befleißigten sich eines fairen Spieles. Mit diesem Spiel errang Erda seinen zweiten Sieg " und zwar gegen den Tabellenzweiten auf dessen Platz.

Rordeck I Ruttershausen I 3:2 (1:1).

Beide Mannschaften lieferten sich einen gleich­wertigen Kampf und kamen vor dem Wechsel zu je einem Erfolg. Kurz nach dem Wechsel schoß Nordeck das Führungstor, dem aber her Ausgleich bald folgte. Im weiteren Verlauf wurde etwas hart gekämpft. Ein 13-Meter-Ball brachte den Platz­besitzern den glücklichen Sieg. Der Sieg des Platz­besitzers muß als glücklich bezeichnet werden.

fieffdbad) I Mainzlar I 0:1 (0:1).

Das Spiel war verteilt und brachte den Gästen durch einen Deckungsfehler der Keffelbacher Hinter­mannschaft schon in der ersten Hälfte den entschei­denden Erfolg.

Garbenheim I Atbach I 2:3 (2:1).

3n Garbenheim trafen sich die Tabellenführer des 1 und des 3. Bezirks. Im Spiel sah man aber, infolge des schlechten Wetters, nicht die gewohnten Leistungen. In der ersten Halbzeit hatten die Platz­besitzer mehr vom Spiel. Sie führten zur Powe mit 2:1. Nach dem Weck/sel kamen die Gäste auf und erreichten zunächst den Ausgleich. Mit einem weiteren Treffer stellten sie aber auch noch ben Sieg sicher

hausen Ah. Holzheim I 6:7 (2:5).

Die Gäste kamen zum ersten Erfolg des Spieles. Die alten Herren von Hausen glichen aber bald aus und übernahmen ihrerseits die Führung. Es blieb nicht lange babei. Die Gäste glichen aus. Zur Pause stand der Kamps 5:2 für Holzheim Nach bem Wech­sel brückten bie Hausener stark unb holten Tor um Tor auf. Aber auch bie Gäste kamen zu zwei wei- teren Erfolgen, so baß es zu einem Unentschieden

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Gießen den 19 September 1932

2 A des Hessischen Amtsgerichts Gießen

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