Samstag, 2).JIuguM952
wähnt. — Keller war übrigens auch Herausgeber der Breslauer Monatsschrift „Die Bergstadt".
Tödlicher Ausgang eines Streites.
'236'21. Bad Homburg. 19. Aug. Der aus 6culburg bei Bad Homburg gebürtige, jetzt in Groh-Karben wohnhafte Wenzel wurde in der vergangenen Woche auf der Strahe von Kindern durch politische Zurufe gereizt Er schlug eines derselben, worauf der Vater des Kindes hcrbeieilte. Cs entspann sich ein Wortwechsel, dem ein jähes Ende dadurch bereitet wurde, dah Wenzel von der Tochter seines Gegners einen Schlag mit einer Hacke in die Nierengegend erhielt. In schwerverletztem Zu Hande wurde der Bedauernswerte nach dem Friedberger Krankenhaus geschafft, wo er heute vormittag v c r st o r b e n ist. Er hinterläht eine Frau und zwei Kinder. Die Leiche ist von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt worden.
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^Musiklehrerin, erteilt - er, erprobter Methode runterricht
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Ur. 195 Zweites Blatt
Gietzenu Anzeiger (General-Anzeiger für Gbetheffen)
Heist Hindenburg helfen!
Gin Aufruf der Hindenburg-Spende zum SS. Geburtstag des Reichspräsidenten
Breslau und wurde 1897 als städtischer Lehrer nach Breslau berufen. Hier wirkte er während zwölf Jahren, schied dann aus dem Schuldienst aus und lebte seither als freier Schriftsteller in Breslau. — Kellers liebenswürdiger Humor und seine gesunde, allem Aesthetentum abholde Art sind cs, die seinen Büchern grohe Verbreitung gesichert haben. Wir nennen von diesen: die Romane „Waldwinter" (1902, 250. Aufl), „Die Heimat" (1904, 161. Ausl ), „Der Sohn der Hagar" (1907, 214. Aufl ), „Die alte Krone" (1909, 162. Aufl.), „Die fünf Wald- tädte (1910). Besonders anregend liest sich der bekannte, 1915 erschienene Roman „Ferien vom Ich", dessen Grundgedanke, eine Erholungsstätte zu schas- en, in der man Namen, bürgerliche Stellung, Geld und Zeit für einige Wochen im Jahr vergessen kann, zum Teil von Johannes Müller in Elmau verwirklicht worden ist. Von Kellers neueren Romanen seien ,^Hubertus" (1918), „In fremden Spiegeln" (1921), „Die vier Einsiedler" (1923), „Die drei Ringe" (1924), „Für Alt und Jung" (1925) er-
Oberheffen
Landkreis Gietzen.
Montag, 22. August.
Eewinnauszug
Nachdruck verboten
Ohne Gewähr
9. Ziehungstag
18. August 1932
7297 35908 44608 68083
63748 96092 99301 131865 168192 177900 182296
6634 27517 32586 36610
88 Gewinn« ju 10OO M.
55272 57025 71033 97511 107454 108273
3030 4939 5618
212 Gewinne ?u 500 UL 2004 2271
Kreis Büvtngcrr
buctsrage des Xerchspraf idcn
8n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne
über 400 M. gezogen
der Hindenburg-Spende veröffentlichen folgenden
4 ®«toUme tu 10000 M. 30412 86509
232366
Aufruf:
,Am 2.Oktober d.J. wird Reichspräsident von
15972 2 2418 28216 42435 47656 60268 64506 7 34 53
76122 82327 96483 99535 109694 132594
ftdfen Sie uns durch Ihren Beitrag, hinden-
bürg zu feinem 85. Geburtstag die Möglichkeit
1 04 ®«toinne ,n 1000 M.
fdjaffen, auch weiterhin der erste Helfer seiner
notleidenden Kriegskameraden zu sein.
Stärkt seine Stiftung! helft Hindenburg helfen!
Die Geschäftsstelle der Hindenburg- jjik y v । i . mit hnA
387629
des Gemeinderats.
Rundfunkprogramm
125831
Sonntag, 21. August.
Sn Reichen Widerhall fand die Anregung. Acht
Kunst und Wissenschaft
Oer Schriftsteller Paul Keller t-
Gewinnrade verblieben:
194879
271484
302170
175187
269043
301770
365454
142667
199347
275641
298425
339603
394214
210260
350910
212780
278173
320504
187638 256705 294781 398103
113816
167100
203069
231948
314239
359590
97685 123215 145310 148584 161052
171720 202018 231014 246133 272575 291182 348334 374427
129251
173625
260226
289660
317993
104411 127507 164397 178075
223162 245492
263342 284924
317750 342426
377267
166798
227116
300501
358794
111895
126606 145831
157123
162313 173077
207170 231398 247253 276344 299955 352898 377565
131524
180352
204037
239063
316582
390522
137650 199123
261665
297444
331762 394121
104816
127659 165388
179156
226318
251447
268477 301581
320739 349497
379790
112382 132812
145898 158170 163991
173290 211219 231928 250328 280881
313706 355729 378024
223234
272309
307571
143009 181767
206273 244951
322983
392735
176910
270902
311038
378475
119336 133499
147804 159042
169245 189176 212795 238097 255048
285636 318733 360437 388037
226762 229472 240804
280276 289108 292125
329837 345868 363349
146578 186491
211464 259191
326404
144504
241534
278184
302822
367299
195916
274604
318341
393789
119453
139587 148186 159634 170768 189256
226159 238316
259610 287023 322347 364432
393922
164909
192078
212142
302257
334565
155.416
252632
286164 307418
373697
112026
160550
195297
222183
304300
352446
122549 142855 148416 169677 170983 189444
229952 242598 262187 290063 337166
369082
113949 294642
257137
287954
314703
383904
154514
176337 210401 244259
261712 283I80 309641
330413
376552
399786
161736 217301
296536 355373
108021 128691 167279
192550 231101
261903 269837
302002 321979 360775 385239
109034 136697
171818 194254 242432
258232 272231
302664 324698 366851
387922
222388 242475
385476
141898 174560 203487 243296
259947 274343
304779 327020 371258 390945
6533 7679 14677 15854 18410 22887 24367 25432 33375 34291 34581 39871 52689 52767 53223 59782 63368 66985 76251 79406 83558 89151 92170 95070
Mn ul Keller wurde am 6. Juli 1873 in Arnsdorf (Schlesien) geboren, besuchte das Lehrerseminar in
1057 4932 7095 7506
37125 49480
203680 242927
62694 158833
4890 86439
5. Klasse 39. Prcußisch.Sllbbcutsche (265. Preutz.) Staats-Lotterie.
2 Octoinn« zu 500000 M. 246518
2 detotnne zu 25000 M. 107718
2 Gewinn« zu 10000 M. 311351
L Gewinne zu 5000 M. 57052 (
20757b
übergehen? _
Die unterzeichneten Mitglieder des Kuratoriums
8 Gewinn« tu 5000 W. 293430
24 ®etoinne tu 3000 M. 162081 178260 197853 331102 341517 365318
82 Gewinn« >n 2000 W.
Breslau, 20. Aug. (WTD. Funkspruch.) Der Schriftsteller Paul Keller ist hier heute früh im Alter von 59 Jahren gestorben.
16 G«winne zu 3000 M.
269483 311865 315629
60 Gewinn« zu 2000 M.
6 pen beteilt ba3u mit, d°h SBeiiräae auf bae Boftldietftonto ber fjmbenburg.apenbe Berlin Dir. W und bei f?i8enben Bauten e t e
Litt, un!, Wibmunj stammen aus dem G-d-i,rwrrk. do» die ^i nben bu r g-Spenbe Sr ® e. ten in der Verlagsanstalt Otto Stollbecg erscheinen laßt.
7« cÄn und bei folgenden Banken entaeaenaenom. men werden Reichs-Kredit-Gesellschaft AZ., Per m, Deutsche Bank und Disconlo-Gesellichafl Berlin: Bayrische Hypotheken- und Wechselbank München, Bankhaus Gebr. Slrnhold, Dresden: Bankhaus Men- delssohn & Co., Berlin.
der Hingabe an die Person Hindenburgs mit uns einigen Freunden und alle sonstigen Verehrer bitten wir, soweit sie zu geben in der Lage sind:
bg. Grohen-Duseck. 19. Aug. 3n verhältnismäßig kurzer Zeit wurde durch den freiwilligen Arbeitsdienst ein erstaunlich großes Stück Arbeit geleistet. Durchschnittlich 30
6 zu je 75000, 6 zu je 50000, 20 zu je 25000, 136 zu je 10000, 320 zu je 5000, 696 zu je 3000, 1982 zu je 2000, 4014 zu je 1000, 6658 zu je 500, 20050 zu je 400 M.
7.05 (Bad Homburg): Frühkonzert des Kurorchesters. 12: Unterhaltungskonzert des Fränkischen Kammerorchesters. 13.30: Konzert auf Schallplatten. 15.20: „Ein rheinischer Weber- junge erzählt", Improvisationen von Paul Laven, 17: Nachmittagskonzert. 18.25: Stunde der Arbeit. 18.50: Englischer Sprachunterricht. 19.30: Schlagerstunde. 20.15: Feierabend, Hörbericht von Paul Laven. 21.15: Kammermusik für Bläser. 22.45 bis 24: Nachtmusik.
3960 10308 14180 14885
15399 27757 29209 43676 46792 69989 63715 80044
81556 81769 94191 103059 111965 113274 117391
aerer Zeit den G e m e i n d e r a t s s i tz u n g e n ferngeblieben, obwohl dringliche Punkte der Erledigung harren. Der auf diese Weise wiederholt
3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
2 Prämien zu je 3000, 2 Ge.
leiem, uu uui ci, v“ ----- ■' „
lcmdes Rechnung zu tragen und von allen rauben- den Festen abzusehen. Wolle man seines JO. ®e- burtstoges doch gedenken, so solle man seinen Beitrag zur Hindenburg - Spen d e geben zu der Reich und Landerregierungen inzwischen aufgerufen knHnn 'D»i*pn Widerhall fand die zln
- Durch die von Hindenburg aus diesen Mitteln errichtete und unter seiner Leitung stehende Stiftung hat der Reichspräsident bisher insgesamt 5,2 q, i f (innen Reichsmark verausgabt und damit in Zehntausenden von Fallen harte Rot beheben Ob2Iud)nböe? 85.Geburtstaa des Reichspräsidenten wttd^bei der drückten Lt Deutschlands keinen Anlaß zu rauschenden Feiern bieten tonnen. Zu
Im
je 500000, 100 Schlußprämien zu roirme zu je 300000, 2 zu je 200000, 4 zu je 100000,
6.15 (Don Bremen): Hafenkonzert. 8: Choralblafen, veranstaltet von der Zentralstelle für Kirchenmusik der Evang. Landeskirche Frankfurt a. M. 8.15: Morgenfeier, veranstaltet von der Evang. Landeskirche Frankfurt a. M. 9.15: Stunde des Chorgesangs. 10 (Freiburg): HvKerichtvom
__ ...IS UUIUI |CUIC , L . - ~ I - -V - » ,
das Ganze mehr denn je das Symbol bester deutscher Kräfte, die schließlich doch den endlichen
Dergünstigung ebenfalls zugute kommen. Die 2In- unb Abschaffung eines Gemeindeebers und Ziegenbockes fand die Genehmigung des Gemeinderats. Als Feldschluß wurde der 20. Oktober jeden Jahres sestgesetzt. Die Beratung des Waldwirtschaftsplans für 1933 wurde zurückgestellt. Der Gemeinderat beschloß die unwiderrufliche Anstellung des Etadtrechners Berges. Die Erhebung der Bürger st euer für das Jahr 1932 wurde in der gleichen Höhe wie im D o r j a h r e beschlossen. Ein vorliegender Nachtrag zur Ortssahung, die Benutzung der städtischen Kanäle betreffend, fand die Genehmigung
0 Hungen, 19. Aug. Verschiedene Bürger unserer Stadt mußten in diesen Tagen eine Enttäuschung erleben. Sie fielen in Gutgläubig-
! , Watzenborn-Steinberg, 19. August. Schon seit Wochen bestehende kommunalpoli- tische Gegensätze in unserer Gemeinde, die aus einer Beschwerde mehrerer Bürger gegen die Beschäftigung eines Gemeindcratsmitglie- des als Aufseher bei den Fürsorgearbeitern und den Arbeitsdienstfreiwilligen entstanden ist und vom Kreisamt die Entlassung des Gemeinderatsmitglieds forderte, haben sich leider auch auf die Gemeindevertretung übertragen. Ein großer Teil der Gemeinderotsmitglieder ist schon seit län-
Dergrekord 1932 am Schauinsland. 11.50 (Durg- garten in Tri berg): Mittagskonzert des Kur- orchcsters. 12.50 (Freiburg): Hörbericht vom Internationalen Rennen um den ADAC.-Dergrekord 1932 am Schauinsland. 13.05: Konzert auf Schall- platten. 14.10 (Freiburg): Endergebnisse vom Internationalen Rennen um den ADAC.-Berg- rckord 1932 am Schauinsland. 14.30: Stunde des Landes. 15 Uhr: Stunde der Jugend. 16 (Karlsruhe): Bunter Nachmittag, ein Querschnitt durch die Sommeroperette. 18: „Dor einer großen Wanderung", von Karl Zimmermann. 18.25: Dreißig bunte Minuten. 19 (Don Leipzig): Schwimm-Meisterschaften der Deutschen Turnerschaft in Erfurt: Sprecher: Hans Grüniy. 19.30: Kleine Stücke für Cello und Klavier. 20.10: Bunter Abend. 22.45 (Aus Herne): Deutsche Wasserball-Meisterschaft des Arbeiter-Turn- und Sportbundes Hellas-Berlin — Hannover-Linden. 23 bis 24: Nachtmusik.
der Hindenburg-Spende wissen, wie sehr die Möglichkeit persönlich helfen zu können, unserem allvere'hrten Generalfeldmarschall und Reichspräsidenten die Last des Amtes tragen hilft Unsere in
188 ®«tornn« tu 500 M. 3580 4838 5254 5427 5954 13887 17454 19946 20241 24325 31376 36254 41831 47799 52846 53164 53564 61340 67448 74022 75122 77254 79916 90457 91474 93956 94323 102280 ------ ------ ----— 112320 125831
von Men- interfelbl-
leit einem Manne zum Opfer, der bettelnd von Haus zu Haus ging, sich mit der Empfehlung eines guten Bekannten, in dessen Auftrag er geschickt sei, jeweils einzuführen wußte und dadurch höhere Beträge als sonst zu geben üblich ist. erh ell. War man schon über die Empfehlungen erstaunt, so war man erbost, als man erfahren mußte, dah ein Schwindler sein Unwesen getrieben hatte. Der Mann, der sich insbesondere alleinstehenden Personen als lungenkranker, stellenloser Kaufmann vorstellte, war gut gekleidet, etwa 1,70 Meter groß. 40 bis 45 Jahre all und trug einen bräunlichen Anzug sowie einen hellgrauen Hut.
Internationalen Rennen um den ADAC.^Derg- rekord 1932 am Schauinsland. 10.40: „Hellere Woselfahrt", von Dr. C. Schulz, Koblenz 11: „Das neue nassauische Landestheate^, Dortrag und Gespräch: Intendant Max Derg-Ehlert. Oberregisseur Hans Stiebend und Regisseur Horst Hoffmann. 11.35 (Freiburg): Horbericht vom Internationalen Rennen um den ADAC.-
Geheimrat Duisberg, Franz delssohn, Landesdirektor o. W M e n k i n und andere Mitglieder des Kuratoriums . . . z— v .. . er tAlnnnnon
Millionen stellte das deutsche Volk Hindenburg zur Verfügung und half ihm damit den Herzenswunsch erfüllen, persönlich fernen f r i e gsino a • l, den Kameraden und ihren Hinter blieb en en helfen zu können. — .
Hindenburg 85 Jahre alt.
Was er Deutschland bedeutet, brauchen wir nicht erst zu jagen. In der heutigen Zeit schärfster inncr- und außenpolitischer Belastung und Gegensätze ist er uns durch seine selbstlose S)i n 9 n b e a
g harren. Der auf diese Weise wieoeryoil beschlußunfähige Gemeinderat hat nun kürzlich auf Grund der Notbeftimmungen eine Sitzung abgehalten, um wenigstens die dringlichsten Wohlfahrtsanträge zu erledigen. Eine weitere Sitzung, die vorgestern stattfinden sollte, mußte wiederum vertagt werden, da nur vier Gemeinderats» mitglieber anwesend waren. In der Einwohnerschaft wird immer dringender der Wunsch laut, daß nun endlich der Zwist beseitigt werden und die Gemeinde- ratssitzungen wieder in ordnungsmäßiger Weise stattfinden möchten.
'schwer lastet die Sorge auf Deutschland und jeden einzelnen Aber soll der 2. Oktober unbemerkt vor-
Wiederaufstieg von Volk und Reich gewährleisten. Als sich die Deutschen daheim und draußen im Jahre 1927 rüsteten, um den 80. Geburtstag des Generalfeldmarschalls und Reichspräsidenten zu feiern, da bat er, der schwierigen Lage des Vater- *__ a____ unh nnn All Ort m II Im PH»
tog. Tübingen. 19. Aug. Die Entlohnung ber im Freiwilligen Arbeitsbien st stehenden Leute sott insofern eine Verbesserung erfahren, als die ©emeinbe den verheirateten Arbeitern einen F ö r b e r u n g s s a h zuzahlt, bet sich in ber Höhe von 50. 30 unb 20 Pfennig pro Tag bewegt. Den lebigen Arbei- lern sott bei vorliegender Bedürftigkeit diese
großes Stuck arbeit geleitet, ’^urcmconuriia) ou Arbeiter haben den Lauf der Wiese ck vom sogenannten „Hexenpfuhl" bei Trohe bis zur „Pfingstbrücke" unmittelbar vor unserem Dorfe reguliert. Die Leitung der Arbeiten lag in den Händen der Daufirma Schneider in Heu- chelheim. Dem Vernehmen nach sind Unterhandlungen im Gang, die Vachufer innerhalb des Ortes befestigen zu lassen, da durch starke Strömungen stellenweise nicht unerheblicher Schaden herbeigeführt wurde. — Ein großer Teil besonders der jugendlichen Dorfbewohner hofft, daß nach der Erledigung der vorgenannten Arbeiten ihr sehnlicher Wunsch nach einem Schwimmbad doch noch in Erfüllung geht, zumal durch die Feldbereinigung ein geeigneter Platz dafür vorgesehen ist. Unsere hiesigen, durch gute Leistungen bekannten Sportler, empfinden das Fehlen eines Bades besonders schwer. — Unser neuer Pfarrer hat, von Gemeinde, Kirchenvorstand und Posaunenchor herzlich begrüßt, das neu hergerichtete Pfarrhaus bezogen und wird morgen feine Antrittspredigt halten.
Auf
jede gezogene Nummer sind zwei gleich
hl'he
Gewinne gefallen, und zwar je cinci
auf
die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I unb II


