Sensatioilsromane, die das Leben erfand
Lausanne.
Lrtschafi
Sranffurt a.M.
Berlin
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 7N.
IS
Wr* börse
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niemals, daß und daß sein war zerrüttet Frau hat sich wieder erholt.
sie feinem Wunsche gehorcht hatte, Erbe nicht sein Stint) war. Die Ehe bis zu feinem Tode, und auch die von diesem furchtbaren Erlebnis nie
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Eine ungewöhnlich schöne Dame der britischen Gesellschaft, die einen reichen Mann geheiratet hatte, erzählte der Verfasserin, daß sie auf allen ihren Reisen junge Leute ermutigt habe, bis sie sich in sie verliebten. Dann habe sie sich von ihnen glühende Liebesbriefe schreiben lassen, die sie stets in ihrer Handtasche bei sich trug. Sie tat das, wie sie erklärte, nur um sich Sensationen zu verschaffen. Ihr Mann, der sie über alles liebte, war sehr eifersüchtig
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Norddeutscher Lloyd . . . . , A.G. für Verkehrswesen Akt. , Berliner HandelZgesellschast.
Commerz, und Prival-Bank . Darmstädter und Nationatbank Deutsche Bank und Tirconto-Gesellschast. . .
Dresdner Bank......
Retchrbank........
A.E.G............
Buderus......
Deutsche Erdöl ... Gelsenkirchener ... Harpener...... Hoejch Eisen. .... Ilse Bergbau .... Klöcknerwerke .... Köln-Neuessen. . . . Manneimann-Röhren Mansfelder Bergbau .
Oberfchles. Kokswerke Phönix Bergbau. . . Rheintiche Braunkohlen Rheinstahk.....
Iiellen & Guilleaume. . Gesellschaft für Elektrische Unternehmungen . .
Rheinische Elektrizität .
Schucker« & Eo. ....
Siemens & Halske . . .
LahmeyerL Eo.. ...
• Die Indexziffer der Großhandelspreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 15. 3uni berechnete Großhandclsinde xzi f ° fer ist mit 96,0 gegenüber der Dorwoche um 0,4 v. H. gesunken. Me Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 91,7 (minus 1,0 v. H.), Kolonialwaren 84,5 (minus 0.9 v. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 87,0 (minus 0,2 v. H.) und industrielle Fertigwaren 117,7 (minus 0,2 v. H ).
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und streng denkend. Bei ihrer Rückkehr nach Hause legte sie die Handtasche bei einem gewöhnlichen Abendessen zwischen sich und ihren Mann, so das, er nur zuzugreifen brauchte, obwohl sie genau mufjtc, daß ein einziger dieser Liebesbriefe ihre Ehe zer stören und sie gesellschaftlich vernichten tnußte. „Ein. mal", so sagte sie mit leuchtenden Augen, „nahm er die Tasche wirklich, spielte mit ihr und öffnete dei- Schloß. Ich dachte, er wird nachsehen, aber er tat cs nicht. Es war der aufregendste Augenblick meines Lebens." Diese „größte Spielerin", wie sie Lady Duff Gordon nennt, entging, so unwahrscheinlich cs Hingt, der Entdeckung, während andere Frauen, die jede Vorsicht anwenden. um ihre Liebesgeschichten zu verbergen, so oft ertappt werden.
Einmal nahm die Verfasserin an einem Hochzeitsempfang der besten Gesellschaft teil. Die Braut, die I einen jungen, schönen Offizier liebte, hatte gegen ihren Willen einen anderen Mann heiraten müssen, i [ Als alle Gäste anwesend waren, wandte sie sich : plötzlich wütend zu ihrer Mutter, .zerriß den kost- I baren Hochzeitsschleier in zwei Stücke, warf ihn zu | Boden, trampelte darauf unbjticf: „Du hast mich I an einen Mann verheiratet, den'ich-verabscheue, und | ich werde ihn bis zu meinem Todestag verabscheuen. I Jede Stunde, die ich mit ihm verbringe, wird für I mich eine Unglücksstunde l,"in."
Von der berühmten Schauspielerin Ellen lerrtj, I deren Vertraute sie war, berichtet Lady Duff Oor^i don, daß sie ihr erzählt habe, die Tragödie ihres 1 Lebens fei ihre Verheiratung mit dem großen Maler i G. F. Watts gewesen. Der Zünftler war alt genug, t um ihr Großvater zu sein, während sie noch fast ein Kind war, und er mar stets eifersüchtig. Das führte ; zur Katastrophe. Sie besaßen einen intimen Fo- rj milienfreunb William Godwin, den Ellen oft allein | besuchte, ohne daß sich jemand etwas dabei dachte. | „Eines Abends", so erzählte Ellen Terry", „besuchte ich ihn und fand ihn schwerkrank zu Bett. Sein Zu- | stand war so bedenklich, daß ich alle Aeußerlichkeiten vergaß und die ganze Nacht bei ihm verbrachte, in- j dem ich ihn pflegte. Als ich am nächsten Morgen nach Hause zurückkehrte, war er auf dem Wege zur Besse Z rung. Mein Gatte erwartete mich mit meinen Eltern « in feierlicher Würde: sie beschuldigten mich der Un< | treue und schienen entsetzt über das, was ich in aller I Unschuld getan hatte. Ich versuchte, ihnen aus- « einanderzusetzen, daß ich die Nacht, von der sie so I Schlimmes annahmen, damit verbracht hatte, einem 1 Schwerkranken Umschläge zu machen, ihn nach dem ti Badezimmer und zurück zu bringen. Aber sie j glaubten mir nicht und hielten mich für eine 23er I morfene, und mein Mann weigerte sich, mich jemals I wiederzusehen." Da sie nicht wußte, wo sie sich hin- I wenden sollte, ging sie zu Godwin zurück. Einige | Jahre später, nachdem sie ihn lieben gelernt halte, schenkte sie ihm ihr Herz.
Der Iugendklubkampf der Spielvereinigung 1 900 gegen S C. 1880 Frankfurt endete mit einem Siege der ®ie« ßener Jugendlichen. 83:74 Punkte lautete das Ergebnis für die Gastgeber.
bessern, wobei die erwähnten Hinausstellungen erfolgten. Dun war es um die Mannschaft geschehen. Die neun Mann konnten den Ansturm der Mitteldeutschen nicht mehr aufhalten und es fielen drei weitere Tore.
Das Spiel der Frauen.
Die Damen von Lharlottenburg mit 4:1 in Front.
Wie im vergangenen Jahre, so hatten sich auch diesmal wieder der Sportclub Charlottcnburg und der Turnverein „Vorwärts" Breslau für das Endspiel qualifiziert. Die im Vorjahre knapp siegreichen Schlesierinnen mußten sich aber diesmal mit einer klaren Niederlage bescheiden. Charlottcnburg dankt diesen Sieg in erster Linie der größeren Schnelligkeit und dem besseren und genaueren Zuspiel und nicht zuletzt der überragenden Spielform der Spielerin Klusenwerth. Breslau zeigte auch eine recht gepflegte Leistung, war aber in seinem technischen Können der durchgebildeteren Leistung der Berlinerinnen nicht gewachsen.
Der S p i e l v e r l a u s : Schon nach sieben Minuten schoß Frl. Klusenwerth den ersten Treffer. Die gliche Spielerin stellte in der 15. Minute den Halbzeitstand her. Nach der Pause verbesserte Breslau durch Frl. Müller auf 2:1. Ein Strafwurf von Frl. Bechtoldt und ein weiterer Treffer von Frl. Klusenwerth stellten aber den SCC.-Sieg sicher.
9,25 i,1
4.95
5,9
Handballspiele: 1900 1. — OSC. ließen 1. 9:5; 1900 l.-Tv. Allendorf 1. 8:3.
Süd gegen West 0:1.
Ein Spiel zugunsten des Olympia-Fonds der TSR.
Rachdem der Süden schon im Endspiel um den Dundespokal in Leipzig eine unerwartete Niederlage einstecken mußte, brachte ihm das Freundschaftsspiel gegen Westdeutschland eine weitere noch überraschendere Diederlage. Denn die Mannschaft Süddeutschlands galt als äußerst stark, während der Westen auf verschiedene gute Spieler verzichten mußte. Aber trotz ihres Anterliegens führten die Süddeutschen ein sehr gutes Spiel vor, wie überhaupt das ganze Spiel sehr fesselnd und von hohem Riveau war. Die süddeutsche Mannschaft war im Felde oft drückend überlegen und hatte auch mehr Torchancen als ihr Gegner, doch war der Sturm zu wenig durchschlagskräftig, außerdem hatte der Westen in seinem Torwart 'Duchloh einen Mann, der einfach alles hielt und die bestgemeintesten Schüsse vereitelte. Das Treffen war von 15 000 Zuschauern besucht, der Reinertrag fließt bekanntlich dem Olympiafonds der Deutschen Sportbehörde zu. Schiedsrichter war Dr. B a u w e n s.
Das Spiel begann mit einigen schönen Kombinationen der Süddeutschen, doch wurden diese Angriffe sämtlich abgeschlagen. Hierauf wurde das Spiel ausgeglichener. In der 36. Minute fiel dann der einzige und entscheidende Treffer. Der westdeutsche Linksaußen gab eine schöne Flanke nach innen, die dem freistehenden Rasselnberg schuß- gerecht vor den Fuß tarn, der auch für Jakob unhaltbar einsandte. Rach der Pause war dann meistens der Süden im Angriff. Alle noch so gut gemeinten Vorstöße aber fanden in der aufmerksamen Verteidigung und vor allem in dem hervorragenden Buchloh ihren Meister. Kurz vor Schluß setzten die Westdeutschen noch zu einem kraftvollen Endspurt an, der aber auch keine Aenderung mehr herbeiführte.
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79.$el6bergfeff im Taunus.
Frankfurter Io. 1860 gewinnt das völsungenhorn.
^Mit dem Mannschaftskampf um das Völsun- genhorn nahm am Samstag das 79. Feldberg- turnfeft seinen Anfang. Der siebenmalige Sieger, Frankfurter Turnverein 186 0, war seinen Mitbewerbern nicht so überlegen, wie man erwartet hatte. Trotzdem errang er wieder einen klaren Sieg und brachte den wertvollen Wanderpreis damit zum achten Male in seinen Besitz. Von den einzelnen Hebungen des Kampfes mußten die Frankfurter den Weitsprung abgeben. Im Hochsprung und in der 4 lOO-Meter-Staffel mußten sie sich mit der Rödelheimer Turngemeinde und der Tumgemeinde Fulda in den Sieg teilen, während sie im Kugelstoßen und Schleuderballwerfen alleinige Sieger blieben.
Das Ergebnis: 1. Frankfurter Turnverein 1860 981 Punkte, 2. Turnverein Bieber 920 P., 3. Rödelheimer Turngemeinde 863 P., 4. Turnverein Bad Homburg 786 P., 5. Tumgemeinde Fulda 774 P.
Westdeutsche Leichtathletik-Meisterschaften.
In Essen wurde am Samstag der erste Teil J>cr diesjährigen Leichtathletikmeisterschaften der Männer im WSV. abgetoidelt. Das Wetter war kühl und windig und wirkte sich auf dieLeistungen ungünstig aus. Es fehlten auch einige der gemeldeten Kanonen. Borchmeher blieb wegen einer Magenkrankheit dem 200-Meter-Endlauf fern, während KiIp - Düsseldorf (10 000 Meter) und Walper t-Kassel (1500 Meter) überhaupt fehlten.
Am zweiten Tage sanden sich in Essen 5000 Zuschauer ein. Bei angenehmem Wetter gab es im allgemeinen nur Durchschnittsleistungen, da die Dahnverhältnisse sehr zu wünschen übrig ließen. Besondere Erwähnung verdienen die Leistungen von Schaumburg, Danz und Debus. Schaumburg holte sich die 5000 Meter ohne Kampf leicht in der guten Zeit von 15,17 Minuten, während Danz über 800 Meter sicher vor Lesebre siegte. Der Kölner Werfer Debus wartete mit guten Leistungen auf.
Westdeutsche Frauenmeisterschasten.
Frl. heublein-Barmen wirst Weltrekord: 40,84 Meter Diskus-
Auf der städtischen Kampfbahn Höing zu Hagen gelangten am Sonntag die westdeutschen Frauenmeisterschaften in der Leichtathletik zum Austrag, die bei guten Witterungsverhältnissen auch über einen ansprechenden Besuch quittieren konnten. Die sportlichen Leistungen standen auf beachtlicher Höhe und da es auch an spannenden Kämpfen nicht fehlte, dürfte die Deranstallung als ein voller Erfolg gebucht werden. Die relativ beste Leistung vollbrachte die Barmer Olympia-Kandidatin Heublein, die den Diskus 40,84 Meter weit warf und damit den bestehenden Weltrekord ganz erheblich übertraf. Auch die vor kurzem erzielte neue Weltbestleistung der Polin Weih (Lodz) liegt mit 40,39 Meter (dieser Rekord ist
6i«e «nkrrri Paris, 20.
Meldung.) Parisien' bench ttbun9Ä ® Papen hatte- ® habe zu versteh. durch die zaM sehr enttau schließlich n'ch Olad) der Austa diesmal d a s l e seutlichkcit den- fahren ließ, ohr Popen halte eine siche und slnanz Wer für nottt stellung der Dährungsa sen werden, um ungenutzt blieben niederliege. Der Venn die Laust neuen deuts herung aus würbe, diese Tal [amen Eindru Würbe.
4% Oeftcrrcttfjifdic Goldrcnte . . 4,20% Oesterreichische Gitbencntc 4% Ungarische Goldrentc .... 4% Ungarische StaatSrentc v. 1910 4!4% deSgl. von 1913.....
5% äbgcst. Goldmexitaner von 99 4% Türkische Zollanleibe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie I...........
4% dcegl. Serie II.......
5% Rumän. Vereins,. Rente v.1903 45jARuman.vereinh.Rcntev.1913 4% Rumänische vercinh. Rente . 214% > Anatolier......
Sf35.-19OO 5:1 (1:1)!
Dos Fußball-Lokaltreffen der beiden Ciga- mannschaften von VfB. und 1900, das gestern hör etwa 1000 Zuschauern ausgetragen wurde, nahm einen sehr spannenden Verlauf und fand mit dem verhältnismäßig hohen Sieg der VfB er einen überraschenden Ausgang. Die Plahbesitzer waren besonders in der zweiten Halbzeit sehr gut, während die Blauweißen gegen Ende bedenklich abfielen. Wenngleich Schlarb zwei Tore halten mußte, so war der Sieg der Grün-Weißen doch vollkommen verdient. Der beste Mann auf dem Platz war B i n g e l in der Verteidigung des
bekanntlich noch nicht anerkannt) erheblich unter der von Frl. Heublein erzielten Weite. Die Barmerin legte auch auf das Kugelstoßen Beschlag, wo sie mit ihrer Leistung von 12,66 Meter allein auf einsamer Höhe blieb. Auch in den übrigen technischen Hebungen gab es gute Leistungen. Im allgemeinen konnten sich die bewährten Athletinnen der letzten Jahre behaupten.
3m Segelflug von Darmstadt über den Rhein.
Der Segelflieger Peter Riedel hat in den letzten Tagen zwei bemerkenswerte Segelflüge ausgeführt. Am Montag startete er im Schlepptau eines Motorflugzeuges auf dem Flugplatz am Döllensalltor, segelte über den Rhein bei Oppenheim, über Kreuznach bis in die Rahe von Kirn a. d. Rahe, also 85 Kilometer Luftlinie, und landete bei Hahnenbach 2.30 Stunden nach dem Start. Das Ausklinken erfolgte in einer Höhe von 650 Meter. Riedel konnte günstige Windverhältnisse ausnutzen und fein Flugzeug bis in eine Höhe von über 1700 Meter schrauben. Ein neuer Segelflug führte ihn jetzt nach Worms. In 800 Meter Höhe wurde er geschleppt, dann steigerte er die Höhe bis zu 1000 Meter und flog dann über den Rhein. Die Landung erfolgte glatt zwischen der Landstraße Bobenheim und der Eisenbahn.
Die Memoiren der Lady Duff Gordon, die unter dein Titel „Diskretionen und Indiskretionen" vor kurzem in London erschienen sind, machen in der englischen Gesellschaft das größte Auffehen, weil die reichlich vertretenen „Indiskretionen" erstaunliche Enthüllungen aus dem intimsten Leben der Aristokratie enthalten. Die Lady, die ein von der besten Gesellschaft besuchtes Modegeschäft unterhielt, war die Vertraute vieler ihrer vornehmen Kundinnen und erfuhr von ihnen Geständnisse, die alles übertreffen, was die Phantasie in einem Sensationsroman erfinden könnte. Ein paar dieser Geschichten seien hier mitgetcilt. Ein reiches und vornehmes Ehepaar bekommt feine Zünder, nicht durch Schuld der Frau. Der Ehemann, der seinen uralten und ruhmvollen Namen nicht ausgelöscht sehen möchte, sagt zu der Frau, die eine Dame von größter Zurückhaltung und ehelicher Treue war: „Du maßt mir untreu werden, damit wir einen Sohn bekommen. Die einzige Bedingung, die ich stelle, ist die, daß du keinen Bekannten zum Liebhaber nimmst." Die Gattin entschließt sich nach furchtbaren Wochen der Uebcrlcgung und des Zweifels eines Abends, nach Piccadilly zu gehen, wo leichte Damen Herrenbekanntschaften suchen, fest entschlossen, die Nacht mit einem Manne zu verbringen, üon_bem sie nur Jugend und Gesundheit verlangte. „Sie weinte bitterlich, als sie mir das Abenteuer schilderte", schreibt Lady Gordon. „Ich wußte nicht, wie ich mich benehmen sollte", erklärte sie. „Aber als ein Mann mich begrüßte, lächelte ich ihn an und ließ ihn reden. Doch als er mich fragte, wohin wir gehen wollten, wußte ich nicht, was er meinte, und konnte ihm keinen Ort angeben. Daraufhin wollte er nicht mit mir gehen. Er schien ängstlich. Völlig verzweifelt ging ich nach Hause, und bei meinem zweiten Versuche ging es mir nicht besser. Aber bei dem dritten fand ich einen ,netten Jungen*, der zu Ferien in London war. Mit ihm verbrachte ich ein Wochenende, und fein Sohn ist jetzt der Erbe unseres Namens und unserer Besitzungen." Doch dieses Opfer der Frau, deren Liebhaber nie ihren Namen erfuhr, brachte keinen Segen. Der Gatte vergab ihr
tim die deutsche Handdallmeislerschast
Oie Turner und Turnerinnen verlieren.
* Chemische Werke vorm. H. u. E. Albe r t, Wiesbaden-Amöneburg. Die Chemischen Werke vorm. H. u. E. Albert, Wiesbaden-Amöneburg, erzielten im Geschäftsjahr 1931 einen Detriebsgewinn von 1,07 (Erträge aus Beteiligungen von 0,32 und Zinsen- und sonstige Kapitalerträge von 0,07 Mill. Mk.). Zum Ausgleich der Entwertungen, insbesondere von Beteiligungen, wurde die vor zwei Jahren gebildete Rücklage für Sonderabschreibungen soweit noch vorhanden, aufgelöst und ein weiterer Betrag von 400 000 Mk. der in der Goldbilanz gebildeten Sonderrücklage entnommen. Außerdem wurden noch mehrere kleinere, bisher unter Kreditoren verbuchten Reservekonten herangezogen und ausgelöst, so daß in der Gewinn- und Verlustrech- nung noch außerordentliche Erträge in Höhe von 1,84 Mill. Mk. erscheinen. Unter Berücksichtigung von 0,23 Mill. Mk. Vorjahresvortrag ergibt sich ein Bruttogewinn von 3,17 (1,91) Mill. Mk. Demgegenüber erforderten Allgemeine Unkosten und Steuern 1,02 (1,15) Mill. Mk., Abschreibungen 1,89 (0,59) Mill. Mk. Der sich einschl. Vorjahresvortrages ergebende Reingewinn von 251 400 M. soll auf neue Rechnung vorgetragen werden (im Vorjahr Reingewinn 229 107 Mk.).
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt o. M., 18. Juni. Infolge bei weiter zurückgegangenen Produktion hat sich dos Angebot merklich verringert, was eine neue Heraufsetzung der Preise um etwa 0,25 bis 0,50 Ps. i>cr Stück zur Folge hotte, zumal einige Länder, die nur wenig Produktion haben, stärker als Käufer auftraten. Das Geschäft an den hiesigen Konsum blieb dagegen weiter gering, und die Rack- srage erstreckte sich hauptsächlich auf deutsche und holländische Eier. Es notierten in Pfennigen pcr Stück ab loco Frankfurt o. M.: Bulgaren 5,75 bis 6, Jugoslawen 6 bis 6,25, Rumänen 5,75 bis 6. Russen 5,25 bis 5,75, Holländer 6 bis 8, Dänen 6 bis 8, Flandern 6,75 bis 7, deutsche Landeier: 6,75 bis 7, deutsche Frischeier 6 bis 8.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hmter den P°pi°r°n °ng-,llhrt-n ZM-rn geben d!e Höhe der zuletzt befdjloffenen Dividende an. - Rcichsbankdiskont 5 x>.S>, Lombardzinssuß 6 n.tz.
Die Neuis seWntzic
Sammlung'
Berlin, 19, starker Beteilig! Deutschen Tolks tag zusammen, führte u. a. c Dinge ist bei dann doch urr gegangen. 2 an prattiffyn : Widerlegung ön Mennig zu fon bildung erwies < verhängnisvoller der Derantv nalsozialiste DTP. Hal ihre Sammlung d E:e Hal a b e r a > geschäht, die auf vorhanden Waren >vurs machen, dah Delvegung gesch
Segen jeden ms Werden wir Privatwirtschaft ;n,b Dehrhastigke “kn hnb Kräfte der g,
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Stz'Stz LAKr °rdert er n?e9ieru; 3ur iu'r °°n b»r , ?“'■ i 'S 11?”*«
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Bor 5000 Zuschauern kamen am Sonntag in Chemnitz die Endspiele um die zweite deutsche Hand- ballmeifterschaft zwischen den Männer- und Frauen- mciftern der DSB. und DT. zum Austrag. In beiden Spielen fielen die Siege verdient an die Vertreter der DSB.
Polizei Weißenfels siegt überlegen mit 9:2 (3:2).
Das Endspiel der Männer verlief leider nicht so, wie man es von einem derartigen Ereignis erwarten sollte. Auch sportlich tarnen die Zuschauer nicht ganz auf ihre Kosten, da die Weißenfelser Polizisten in der zweiten Halbzeit das Spiel vollkommen beherrschten. Leider waren die Herrnsheimer Turner der Nervenprobe nicht gewachsen. Als dann schließlich zwei Wormser das Spielfeld verlassen wußten, gab es für sie nichts mehr zu retten.
Der Spielverlauf: Das Spiel begann mit einer ikberrafdjung. Schon nach drei Minuten lag Herrnsheim durch Seebach und Embach mit 2:0 in Führung. Doch Weißenfels ließ sich nicht verblüffen und stellte bis zur Pause das Ergebnis durch drei Torwürfe von Dreikorn, Lindner und Seiler auf 3:2. Bis dahin war der Kampf völlig offen. Rach der Pause wurden die Polizisten klar überlegen. In schneller Folge erhöhten sie durch Dreikorn (2) und Hille auf 6:2. Run wurden die Wormser nervös und versuchten mit allen Mitteln das Ergebnis zu ver-
ÄS börfc
Bergmann.........-)
EIcktr. Lieserungsgesellschast. 10 Licht und Krost
Datum
Hamburg-Amerila Pater . . . 6
Hamburg-Lüdam.Dampsjchisj. o
Hansa Dampsjchtfs.....o
Franksurr a. 2)1.
Schluß« hirt
Schluß!. Abend» börse
Schluß» hir4
Echlußk.
M^Uaa- börse
Datum
17.6.
18.6.
17.6.
18.6
6% Deutsche Reichsanlcihe d.1927
53
51.5
51,5
7% Deutsche Rcichsanteihe v.1929
58.5
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_
5' ;% Doung-Anleibc von 1930 .
57,13
59
57,13
59,5
Deutsche Anl.°Ablos.-^ä)uld mit
AuSlos.-Rcchte».......
37,5
37,75
37,25
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Desgl. ohne AusIos.-RelSte . . .
3.4
3.45
3,4
3,55
8% Hess. Bolleslaat von 1929
cruekzoblb. 102°o)......
46.5
46,5
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Oberhesscn Provin;-A>6eihe mit
Auvlos.-Rechten.......
36,5
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Deutsche Komm. Lammclabl.
Anleihe Serie 1.......
34,25
—
34.25
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8% ot<rn!f. Hvp.-Bank Goldpse
15 unkündbar bh 1935 ....
67,5
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1% Franks. Hvp.-Bank Goldpse unkündbar bis 1936 Serie 16 .
—-
66,75
4’/j% Franks. Hyp.-Bank Liqu.-
Psandbricse.........
77
77,13
—
_
*¥1% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.
Goldpse...........
75,25
75
-
-
8';„ Pr. LandeSpsandbriefanstalt,
Pfandbriefe R. 19......
7% Pr. LondeSpsandbciefanstalt,
68
—
68
63,25
Psandbrtese R. io .
—
—
—
—
Franksuri 0. DL
Berlin
Schluß- kurS
Schluß!. Abend- börse
Schluß- kurs
Schluß!. Mittagbörse
Datum
17.6.
18.6.
17.6.
18.6.
Riebeck Montan......7,2
—
_
_
Bereinigte Stahlwerke .... 4
Ltavi Minen......16*/.
Kaliwerke Aschersleben . . . io
16
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84
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Kaliwerke Westeregeln ... IC
94
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92,5
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Kaliwerke Salzdetfurth ... 15
-
146,5
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I G. Farbcn-Jndustrie... 12
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Verein, dient. Industrie Frank-
furt a. 9'i..........
Scheideanstalt.......io
Goldschmidt.........0
Rütgeriwerke........5
133,5
16
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Metallgesellschaft.......5
Philipp Holzmann......g
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Zementwerk Heidelberg. ... 7
Ccmcntwerk Karlstadt.....7
38,5
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Schultheis Pakenhofer ... 15
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25,9
81
Aku (Allgemeine Kunstseide) ö
Bemberg........ 0
Zellstof Woldhos.......
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Dessauer GaS.........
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Dienstetn & Koppel ... 0
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Leonhard Tietz........
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180
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170,23
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Sslo. . . .
Kopeichagcn.
74.78
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Stoikholnl .
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London. . .
Buenos Airee
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15.26
15,30
0,948
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Neupork . .
4,209
4,217
4,209
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Brussel. . .
58,49
58,61
58.54
58,66
Italien. . .
21,50
21,54
21,50
21,54
Paris . . .
16,53
16.57
16,54
16 58
Schweiz . .
81,97
82,13
81,97
82,13
Spanien . .
34,67
34,73
34,67
34,73
Danzig. . .
82.22
82,38
82,22
82,38
Japan . . .
1.299
1,301
1,289
1,291
Rio de Ian..
0,325
0,327
0,325
0,327 >
Jugoslawien.
Lissabon . .
6,993
7,007
6,993
7,007
14,01
14,03
13,94
13,96
11
11,65
11
—
40
-—
19,25
19,75
12,25
12,75
12,25
26,5
26
26,75
86,5
86,5
86,5
16
16
16
18,5
18,5
18,5
30,25
30
30,25
18,5
18,5
18.5
124
123,75
124
20
20,13
20,13
17,75
18,75
18.4
——
60,5
61,5
68,75
68
68,25
3b
37,13
37,25
52,25
52,25
52,65
—
64,25
56
56,5
56,5
11/
116,75
117.25
11
77
76,5
25,5
25,75
26,25
64
63,75
63,9
43
42,75
43,4
47
45,65
47,5
—
27
26,75
—
88
24
23,65
23,75
—
■ I. ■
40
39,5
40,25
13,5
14
12,75
—
33
33
17,5
17,4
18
158
158,5
157
42,5
42,25
43,13
Berlin, 18-Zuni
Geld
Brief
Amerikanische Noten.......
Belgische Noten.........
Dänische Noten .........
4,20 58.38 83,18 15,22 16.50
169,76 21,58 74.65
2,49 77,94 81,79 34.53
4,22 58,62 83.52 15.28 16.56
170.44 21,66 74,95
2.51 78.26 82.11 34,67
Englische Roten.........
Französische Noten...... .
Holländische Noten........
Italienische Noten........
Norwegische Noten........
Teulscl^Lesterrcich, ä 100 Schilling Rumänische Noten . . .
Schwedische Noten......
Schweizer Noten.........
Spanische Sloten.........
Ungarische Noten ........


