Einzelbild herunterladen

d- h ansteckenden Tuberkulose. Das Luberkulose- tilgungsverfahren wird in Hessen, dem einzigen deutschen Land ohne ein solches Verfahren, genau wie in den übrigen deutschen Ländern seine segensreiche Wirkung auf die Rinderhaltung und auf die aus ihr stammenden Ruhungsprodukte ausüben zugunsten der Landwirtschaft und der konsumierenden Allgemeinheit.

Der letzte Vortrag von Dr. KIing, Kassel, be­handelte die

Neuzeitliche Weidenuhung",

welche die Aufgabe hat, die Erträge auf den vor­handenen Grünlandflächen zu steigern und auf diese Weise zu einer Verbilligung der Erzeu­gungskosten im Viehstall beizutragen. Neuzeit­liche Weidehaltung ermöglicht, bah man Kühe,

SJ.Jpor/

Wirtschaft

Die Spielvereinigung schickt also am morgigen Sonntag nicht weniger denn zehn Mannschaften auf die Spielplätze.

Holzversteigerungs - Termine.

Montag, 22. Jebruar.

Bürgermeisterei Atten-Bu,ea: Zusammenkunft im Wald der Gemeinde 2llten°Duseck, Distrikt Eichbusch. 9 Llhr.

Hessisches Forstamt Grünberg: Zusammenkunft bei Gastwirt Krug in Atzenhain. 9.15 Ahr.

Gemeinde Atzbach: Zusammenkunft in der Gast­wirtschaft Tasch zu Atzbach. 10 Ahr.

Handball.

3n Gambach stehen sich die dortige Handball­elf und Wieseck I im Freundschaftsspiel gegenüber. Gambach hat in seinen letzten Spielen eine beacht­liche Formverbesserung bewiesen. Es wird den Gästen nicht mehr so leicht fallen, den Neuling des Bezirks auf eigenem Platze zu schlagen.

Tisch-Tennis.

ATC. Giehen Spv. Wetzlar.

Am morgigen Sonntag empfängt der akade­mische Tis<btennis-Club den Sportverein Wetzlar zu einem Clubwettkampf. Das Spiel findet im Studentenheim statt. Die Tisch-Tennisspieler des Sportvereins gelten als schwer zu schlagen, aber die Gietzener stellen gegenwärtig auch eine sehr gute Mannschaft, die durchaus die Hoffnung auf einen Sieg des ATC. rechtfertigt.

selbst mit hoher Leistung bis zu 30 Liter Milch je Tag, ohne jedes Kraftfutter auf der Weide hal­ten kann. Diese Leistung kann nur durch gute Weidetcchnik mit jungem, eiweißreichem Futter er­reicht werden. Die Kopveln sollen möglichst klein sein, damit ein rascher Amtrieb erfolgen kann, die Besetzung muh recht stark sein. Erforderlich ist gute Behandlung und Düngung der Weiden, vor allem eine sachgemäße Stickstoffdüngung. Die Weiden müssen in jedem Herbst eine angemessene Kaliphosphatdüngung, alle 5 bis 6 Jahre eine Kalkdüngung und alle 3 Jahre eine Stallmist» und Kompostdüngung erhalten. Zahlreiche Ver­suche der letzten Jahre haben ergeben, daß bei fachgemäßer Bewirtschaftung der Weideflächen ohne weiteres durch 1 Kilogramm Stickstoff 20 Liter Milch zu erzielen sind.

* H. Fuchs, Waggonfabrik AG., H e i - d e t berg. Dos am 30. Juni v. I. abgelaufene Ge­schäftsjahr brachte infolge der allgemeinen Wirt­schaftskrise und der ungenügenden Reichsbahnauf­träge eine Absatzminderung. Einen Ausgleich für den Umsatzrückgang bei anderen Verkehrsunterneh­mungen des In- und Auslandes zu erzielen, war infolge der schlechten Wirtschaftslage nicht möglich. Der Betriebsüberschuß stellte sich aus 1,16 (1,39) Millionen Mart. Die Verwaltungskosten beanspruch­ten 0,58 (0,91) soziale Aufwendungen 0,15, Steuern (0,09), Zinsen 0,79 (0,12) Millionen Mark, plad) 113 984 (124 743) Mark Abschreibungen ver­bleibt ein Reingewinn von 43 056 (146 839) Mark, aus dem wieder 40 000 Mark der gesetzlichen Rück­lage zugeführt und 3056 Mark auf neue Rechnung vorgetragen werden sollen.

Frankfurt schwach.

§ r a n k f u r t a. M., 19. Febr. Auf Grund der gestrigen Erholung in Neuhork eröffnete der heu­tige telephonische Effektenfr?i^erk-br zunächst in eher etwas festerer Tendenz. Da abe von oußen- her keine Orders vorlagen, bckeo aas Geschäft äußerst gering, zumal auch bei der Speku­lation keine Neigung bestand, etwas zu unter­nehmen. Daß der Börsenverkehr in der nächsten Woche, wemn auch in noch sehr beschränkter Form, wieder ausgenommen werde, vermochte der Ten­denz keine Stühe zu bieten, weil man schon seit langer Zeit damit gerechnet hatte. Die Kurse 0^ialtocrte konnten sich dennoch um etwa 1 v. H. erhöhen während die Nebenmärkte vollkommen vernachlässigt lagen. Relativ fest lagen weiterhin die Werte des Salzdetfurtb-Kon- zerns. Während Aschersleben un£ Westeregeln tJurfftQnöt gut behaupteten, zogen Salz­detfurth abern,als um 3 v.H. an. 3ni Verlaufe wurde die Haltung merklich schwächer, da da« anhaltende Angebot in Dank- und Schiff- fahrtswerten verstimmte. Die erzielten Kursae- wmne gingen wieder verloren, mit Ausnahme der Kalraktien. Ausgesprochen schwach lagen Da- natbank mit minus 3 v. H., ferner Dresdner» und Commerzbank, sowie Reichsbankanteile. die ie 2 v-H. einbüßten; DD-Dank blieben auf Inter­ventionen ziemlich gehalten. Am Schiffahrtsmarkt verloren Hapag und Nordd. Llohd je 1 v H und blieben weiter offeriert.

Der Ren.tenmarkt zeigte zunächst eben­falls verschiedentlich kleine Kursgewinne, doch gingen sie später wieder verloren. Der Markt zeigte ein sehr lu st loses Aussehen. Schwächer blieben Aeichsschuldbücher und Alt- besitzanleihe mit je minus 0,5 v. H.

3m Nachmittagsfreiverkehr von Bureau zu Bureau wurde die Haltung für einzelne Spezial­werte wieder etwas freundlicher, doch be­trugen die Besserungen nicht mehr als 1 v.H. Bevorzugt waren Clektrowerte und 3G.-Farben. Auch Reichsbankanteile konnten leicht anziehen, während die übrigen Bankwerte keine Erholung aufwiesen, und auch sonst das Kursniveau trotz der sehr festen Eröffnung der heutigen Neuhorker Börse kaum verändert war.

Berlin schwach.

B e r l i n , 20. Febr. (WTB. Funkspruch.) Nach­dem schon in den gestrigen Abendstunden trotz der sehr festen Haltung der Neuyorker Börse überwiegend Kursabbröckelungen eingetreten wa­ren, neigte auch im heutigen Telephonverkchr die Tendenz von Anfang an weiter zur Schwäche. Das Geschäft stagnierte fast völlig, und die Kurse wurden meist nur niedrig ge­sprochen. Man gab für diese Zurückhaltung der Kulisse und der Kundschaft verschiedene Gründe an. Einmal will man wohl nicht vor den Banken­entscheidungen am Montag Neuengagements ein- gehen, zum anderen waren aber auch die aus der Po.itik vorliegenden Nachrichten nicht dazu angetan, die Anternehmungslust zu steigern. Mit Spannung werden im 3n- und Auslande die Vorgänge im Fernen Osten beobachtet, wo die 3apaner heute eine neue große Offensive be­gonnen haben. 3n Frankreich ist durch das Scheitern der Kabinettsbildung Painleves ebenfalls ein neuer Ansicherheits­faktor entstanden, und die Frage des Memel- Konflikts vor dem Völkerbund ist für Deutsch­land auch nicht gerade günstig. Verschiedene Pressemeldungen über Währungsexperi­mente in Wien fanden ebenfalls Beachtung, doch sind Vergleiche mit der Situation in Deutsch­land nicht ganz leicht, zumal sich die devisen­politische Lage bei der Reichsbank in der letzten Zeit offenbar etwas gebessert hat und durch die gestrige zehnte Durchführungsbestimmung noch weiter gestärkt werden dürfte.

Verhältnismäßig gut behauptet lagen die Banken- und Schiffabrtßwerte, auch die Valuta­papiere waren in gestrigen Kursen sehr gesucht. Sonst konnte man a.lgemetn Rückgänge von 1 bis 1,5 Prozent feststellen, ohne daß es jedoch zu vfvnenswerten Amsätzen gekommen sein dürfte. Ausfällig war die weiter schwache Veranlagung der Reichsbankanteile und der Reichsbahnvor­zugsaktien, Reichsschuldbücher lagen dagegen heute widerstandsfähiger, auch 3ndustrieobliga- *

VfB.Gießen.

Die Liga in Marburg. Sieben Mannschaften im Feld.

Am morgigen Sonntag schickt der VfB. seine sämtlichen Mannschaften ins Treffen. Die Liga hat in Marburg ein fälliges Rückspiel gegen Ger­mania auszutragen. Die Germanen haben in die­ser Saison, sehr von sich reden gemacht, denn sie> konnten sich bisher stets in der Spitzengruppe hal­ten und schlugen sich mit viel Energie und Ge­schick. Der zweite Tabellenplatz ist ihnen nicht so von ungefähr zugefallen, er ist erkämpft, aber' sie halten ihn nicht unumstritten und die Mann­schaften der Spitzengruppe befinden sich mit Aus­nahme von Borussia Fulda noch immer in der Gefahr des Abstiegs, denn die Situation liegt so, daß die Marburger Germanen nur einen Punkt voraus haben, während die drei folgenden Mann­schaften punktgleich liegen. Germania ist also noch nicht sicherer Zweiter. Die Entscheidung darüber kann schon das bevorstehende Spiel gegen die VfDer bringen. Sollte das Spiel auf dem kleinen Platz des Platzvereins stattfinden, dann werden es die Grün-Weißen nicht leicht haben. Die Mar­burger stellen eine in keinem Teil zu unten« schätzende Mannschaft, der gegenüber die Gieße­ner ihr ganzes Können einsetzen müssen. Die VfDer versuchen sich mit veränderter Formation und treten mit folgender Mannschaft an: Balser: Kreß, Hetzel: Lehrmund, Dingel, Leutheuser: Feh­ling, Därenfänger, Haupt, Feuster, Ritter. Als der stärkste Teil dürfte hier die Läuferreihe an­gesprochen werden. Wenn der Sturm die Arbeit der Läuferreihe auszuwerten versteht, sollten die VfDer nicht ohne Chancen in den Kampf gehen.

Die Ligareserve tritt in Durgsolms gegen die dortige 1. Mannschaft an und sollte den Sieg mit nach Hause bringen. Die bessere Technik der VfD.er müßte sich hier unbedingt durchsetzen. Die 3. Mannschaft weilt in Dutenhofen zu Gast und soll ein Freundschaftsspiel gegen Duten­hofen I austragen. Den VfB.ern wird hier wohl kaum ein Sieg beschert fein, denn die Plah- besitzer verfügen über eine außerordentlich durch­schlagskräftige, auf Erfolg eingestellte Mannschaft.

Iugendspiele.

Die 1. 3ugend bestreitet ein Diplomspiel gegen die 1.3ugend des VfR- Duhbach auf des Gegners Platz. Das Vorspiel auf dem Waldsp^rtplah endete unentschieden. Man erwartet diesmal die VfD.er in Front, denn ihr technisches Können sollte ein Plus bedeuten, das durch den Eifer des Gegners allein nicht aufzuwiegen ist. Die 2.3ugend tritt auf dem Platz der Spielvereini­gung gegen die 2.3ugend von 1900 an. Die

Gießener Flieger am Titisee.

An der ersten diesjährigen großen Motorsport­veranstaltung Südwestdeutschlands, dem Titi­seerennen, beteiligten sich auch unsere Gieße­ner Flieger. Fluglehrer Maier und Flugzeug­führer M o o g zeigten dort auf dem Klemm- FlugzeugGießen" D 1866 beachtenswerte Kunst­flüge.

Der Schulbetrieb der Gießener Flugübungs- st e l l e im vergangenen 3ahre fand in der Fach­presse lobende Anerkennung. Auch die sport­lichen Leistungen der auf unserem Flugplatz ansässigen Südwe st deutschen Sport- s l i e g e r v e r e i ni g u n g, die dem Verein für Luftfahrt in Gießen angeschloffen ist, werden dort als außerordentlich gut bezeichnet und ihnen das Zeugnis ausgestellt, daß sie in hohem Maße geeignet sind, in allen Devölkerungsschichten für den deutschen Luftfahrtgedanken zu werben. Man kann hieraus ersehen, daß die Entwicklung un­seres Flughafens allenthalben reges 3ntereffe findet. Dei dem guten Fliegerwetter herrscht auf dem Flugplatz stets ein reger Flug- und Schulbetrieb.

Heute abend: Hatten-Handball-Turnier

Heute abend findet nun in der Dolkshalle das sicherlich mit einiger Spannung erwartete Hallen» Handball-Turnier statt, an dem nicht weniger als 12 Mannschaften aus dem Kreise der Turner und Sportler, der Aniversität und des Militärs sowie der Polizei teilnehmen. Da die Mannschaf­ten unter sich nach ihrem mutmaßlichen Stärke­verhältnis sorgfältig ausgewählt und einander gegenübergestellt worden sind, darf man mit interessanten Kämpfen rechnen. Durch die Mit­wirkung des Gießener Eisvereins, durch die Teil­nahme zweier vorzüglicher Faustballmannschaften (Tv. 1846 Giehen und Postsportvcrein Frankfurt) und unter der Mitwirkung der Reichswehrkapelle dürften sich für die Zuschauer einige unterhalt­same Stunden ergeben. (Siehe auch die gestrige Anzeige.)

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Olympia" Lorch (süddeutsche Oberliga) in Gießen.

Die Blauweißen haben am morgigen Sonntag auf ihrem Sportplatz an der Liebigshöhe wieder illustre Gäste. Für diesmal hat inan sich eine Mann­schaft der Oberliga des Kreises Main-Hessen ver­pflichtet.Olympia" Lorch weilt hier zu Gast. Die Gegner des morgigen Sonntags spielen in der glei­chen Klasse mit Wormatia Worms, Mainz-Kaste! usw. und haben sich einen guten Namen gemacht. Auch in den Pokalspielen hält sich die Mannschast in guter Position. Den 1900ern ist diese Gaste-Elf nicht unbekannt. Zu Ostern des vorigen Jahres tru­gen sie in Lorch ein Spiel aus, das allerdings unter denkbar schlechten Platzverhältnissen (es regnete den ganzen Tag) und außerdem mit ersatzgeschwächter Mannschaft (Zeiler fehlte) mit 7:2 verloren wurde. Lorch verfügt über eine außerordentlich stabile, kör­perlich sehr leistungsfähige, ausdauernde Mann­schaft, die verschiedene anerkannte Könner, z. B. die Gebrüder Lorbacher, in ihren Reihen hat.

Die 1900er werden auch auf eigenem Platze gegen diese Mannschaft keinen leichten Stand haben. Immerhin lassen aber die Leistungen, die am ver­gangenen Sonntag gegen die gewiß vorzügliche Mannschaft des VfB. Friedberg gezeigt wurden, die Hoffnung wachwerden, daß sich die Blauweißen auch gegen diesen Gegner tapfer halten werden. Jeden­falls wird auch hier wieder ein hochinteressantes Spiel zu erwarten sein, dessen Ausgang nicht vor­auszusagen ist, da das Ergebnis sehr von der Dis­position der Blauweißen abhängig sein dürfte. Die Blauweihen treten mit der Mannschaft des Vor­sonntags an, also mit Schmidt: Zeiler, Jäckel: Hen­rich, Langsdorf, Glitsch: Lippert, Arnold, Wilhelmi, Heilmann, Schmidt.

Vor dem Spiel der Liga tritt die Ligareservez gegen Nauborns 1. Mannschaft an, und zwar zu einem entscheidenden Spiel um die Meisterschaft ber A-ÄIaffe. Die Dlauweißen dürfen diesen Kampf nicht auf die leichte Schulter nehmen, wenn sie Sieger bleiben wollen. Die Lehrmannschaft spielt gegen Leihgestern I. und dürfte um eine Niederlage kaum herumkommen. Die 4. Mann­schaft empfängt am Sonntagvormittag die I. von Bieber zu einem Gesellschaftsspiel. Man sollte aus diesem Spiele den Gruppenmeister Gießen bestimmt als Sieger hervorgehen sehen. Die Gäste sind allerdings nicht zu unterschätzen. Die 5. Elf hat die 2. Mannschaft von Daubringen in Dau- bringen zum Gegner. Die Dlauweißen entsenden ihre stärkste Vertretung und sollten sich den Sieg sichern können.

Jugendspiele.

Die 3ugendabteilung seht die Pflichtspiele fort und erwartet die 1. 3ugenb in einer neuen Pflicht- spielserie bie 1. 3ugenb bes SV. Wetzlar. Da beide Mannschaften fast gleich spielstark sind, darf man einen spannenden Kampf erwarten. Die 2. 3ugenb ist spielfrei. Die 3. Jugend tritt gegen Die 2. 3ugenö des DfB. Gießen an und steht damit vor einer schweren Ausgabe. Man hofft aber, daß sie soviel Ehrgeiz und Energie auf­bringt, um ein möglichst ehrenvolles Resultat zu erzielen. Die 1. Schüler und 2. Schüler erwar­ten diejenigen aus Wieseck und Steinberg. Die 1. Schüler können infolge ihres besseren technischen Spiels das Treffen gewinnen, während die 2. Schüler gegen den kräftigeren Gegner wohl das Nachsehen haben werden.

1. Schülermannschaft, die am vergangenen Sonn­tag gegen Wieseck recht gut gefallen konnte, spielt morgen gegen die 1. Schüler von Klein- Linden. Der Ausgang des Spieles ist nicht vorherzusagen.

Gpielvereimgung 1926 Leihgestern.

Arn morgigen Sonntag empfängt die 1. Mann­schaft der Spielvereinigung Leihgestern die 3. (Lehrmannschaft) der Spielvereinigung 1900 Gie­ßen zum Gesellschaftsspiel. Die Gäste sind be­kannt als eine eifrige, technisch gut durchgebildete und auf Erfolg eingestellte Mannschaft. Die Leih- gesterner müssen sehr auf der Hut fein, wenn sie ehrenvoll bestehen wollen. Die 2. Mannschaft fährt nach Wieseck zum Rückspiel. Gegner ist die 2. Mannschaft des dortigen Turnvereins. Die Ju­gend empfängt die Jugend von Garbenteich zum letzten Pflichtspiel, dem eine entscheidende Be­deutung beizumessen ist.

Handball der Sp.-Vg. 1900.

Am Sonntag hat die 1. Mannschaft der Spvg. 1900 nach dem Ligaspiel die gleiche des Tv. Pohl- Gons £u Gast. Die Turnermannschaft hat sich in letzter Zeit sehr stark in den Vordergrund geschoben. Tv. Butzbach muhte erst kürzlich eine Niederlage von ihr einftetfen, auch gegen Polizei Butzbach wur­den schon schmeichelhafte Ergebnisse erzielt. Die 1900er werden, um vor einer Ueberraschung be­wahrt zu bleiben, gut daran tun, eine kampfkräftige Elf ins Feld zu stellen.

Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Auf dem Trieb stehen sich am morgigen Sonn­tag Gießen I und Wieseck I im Freundschaftsspiel gegenüber. Beide Mannschaften haben sich immer spannende Spiele geliefert, die abwechselnd die eine ober bie anbere Mannschaft als Sieger sahen. Da für das bevorstehenbe Spiel bie Gäste mit Ersatz antreten müssen, dürfte Gießen den Sieger stellen.

Vorher stehen sich Gießen II und Kinzenbach I im Freundschaftsspiel gegenüber. Hier werden zwei gleichwertige Gegner ihre Kräfte messen, von denen der glücklichere Sieger bleiben wird.

Auf dem Wiesecker Platze herrscht Hochbetrieb. Den Reigen eröffnet Wiefecks 2. Jugend gegen Wißmars Jugend. Dann werden sich Wieseck II und Wißmar I im Freundschaftsspiel gegenüber» stehen. Hier werden die Platzbesitzer die besseren sein und wohl Sieger bleiben.

Im Anschluß daran stehen sich Lollar I und Allendorf I im Entscheidungsspiel um die Bezirksmeisterschaft des 3.Bezirks gegenüber. Der Sieger dieses Spieles wird an den Aufstiegsspielen zur Kreisklasse teilnehmen. Da beide Mannschaften über gute Kräfte verfügen, dürfte ein spannendes Spiel zu erwarten fein, besten Ausgang allerdings nicht vorauszu­sagen ist.

fionen und Liquidationspfandbriefc hatten ziem­lich behauptete Kurse. Goldpfandbriefe waren weiter vernachlässigt. Goldkommunalobligationen blieben eher gesucht. Von deutschen Anleihen neigten Altbesih weiter zur Schwäche und gaben erneut etwa 0,75 Prozent nach.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. IN.

1g. Februar

20. Februar

Amtliche Aotlerung

Amtliche Jlotlcruna

<yirib

Srtc'

Geld

S.rie

Helsingtor» .

6.583

6,597

6.583

6,597

Wien . .

49.95

50,05

49,95

50,05

Vrag . .

12.465

12.485

12,465

12,485

Budapell . .

56.94

57,06

56.94

57,06

Sofia . . .

3,057

3,063

3,057

3,063

Holland . .

170,33

170,67

170,28

170,62

Oslo . .

78.67

78,83

78,82

78,98

Kopenhagen.

79,77

79,93

79,87

80.03

Gtodholm

80.92

81,08

80,97

81.13

London

14.50

14,54

14,51

14.55

Buenos Aires

1,028

1,032

1,028

1,032

Neunorl

4,209

4.217

4,209

4,217

Brüssel. . .

58,69

58,81

58,67

58,79

Italien. . .

21,88

21,92

21,88

21,92

Varis . . .

16.58

16,62

16,58

16,62

Schweiz . .

82,15

82,31

82,12

82,28

Spanien . .

32,97

33,03

32,87

32,93

Danzig . .

81,97

82,13

82,02

82,18

Japan . . .

1,449

1,451

1,409

1,411

Rio ve Jan..

0,250

0,252

0,250

0,252

Jugoslawien.

7,463

7 77

7.463

7.477

Lissabon . .

13,19

13,21

13,19

13,21

Rundfunkprogränsm

des Frankfurter Sender-.

(Aus derRadio-Arnschau".)

Sonntag, 21. Februar.

7 (Don Hamburg): Hafenkonzert. 8.15: Katho­lische Morgenfeier. 9.15: Stunde des Chorgesangs. 10:Religion und Gemeinschaft", Gespräch zwi­schen Professor Martin Duber, Professor Dr. Th. Steinbüchel, Professor Dr.Paul Tillich. 10.45: Vortrag von Professor Arnold Schönberg zur Uraufführung seiner vier Orchesterlieder op. 22. 12 (Don Berlin, Reichstag): Dolkstrauertag, Ge­denkfeier des Volksbundes Deutsche Kriegsgräber- fürsorge. 13: Konzert. 14.10: Stunde des Landes. 15: Stunde der 3ugeub. 16 (Von Freiburg): Alt­italienische Musik. 17.30: Geistliche Gesänge aus dem Elsaß. 18: Gefallenen-Gedenkfeier. 19.30: Alemannische Sendung. 21 (Von Karlsruhe): Der Mann, den. sein Gewissen trieb, ein Schauspiel von Maurice Rostand.

Montag, 22. Februar.

7.20: Frühkonzert. 12.05: Konzert. 13.05 (Von Köln): Mittagskonzert. 17: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.40:Warum Ehe­beratung?", Gespräch zwischen Dr. Lotte Fink von der Eheberatungsstelle und Dr. Paul Laven. 19 (Von Berlin):Vom Rundfunk", Vortrag von Dr. Kurt Magnus, Berlin. 19.35:Kriminal­romane", Plauderei von Hans Reimann. 20.05: (Born Großen Saal des Saalbaues, Frankfurt a. M.): 7. Montags-Konzert des Frankfurter Or- chester-Vereins. 21.45: Sturm auf Poljana, ein Funkspiel von Otto Diolan.

Briefkasten der Redaktion.

3- H. in St. Ihre Anfrage ist des großen Um­fanges wegen zur Beantwortung im Briefkasten ungeeignet. Wir empfehlen Ihnen, sich an das für Ihren Wohnort zuständige Dersicherungsamt direkt zu wenden.

Gewinnauszug

5. Klasse 38. Preuhisch-Süddeustche (264. Preuß.) Slaals-Lolleric

Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer aus bie Lose gleicher Nummer in den beiden

Abteilungen I und II

9. Ziehungstag 18. Februar 1932

Ön der heutigen Vormitlagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

4 Gewinne ,u 10000 M. 109140 182118

8 Gewinne «u 5000 M. 75037 265725 274027 334988

30 Gewinne zu 3000 M. 51059 80985 100078

170730 171616 211093 244689 246174 262581 269752 270124 297812 338194 346419 383274

76 Gewinne,u 2000 M. 23637 31317 35226 37764 64309 65750 69479 71526 73449 79381 97636 104927 112598 124872 135034 143058 200666

222882 233122 253055 256148 268792 268843

270627 286779 288768 293465 303343 312119

331508 336518 349265 363557 379155 379342

385820 389546 395184

94 Gewinne zu 1000 W. 19646 61944 67739 69112 72707 78951 81334 81755 83453 84554 92037 92080 94764 113181 118762 123341 124447 135173 157253 157409 139904 193559 195138 196185

227543 240721 242750 247513 250921 280215

280913 282000 283094 286774 290446 297260

303175 322914 332525 353276 357324 366650

373065 377404 381491 388943 398613

180 Gewinne,u 500 M. 14772 15317 16630 17676 17981 22040 24034 39013 40995 42948 43928 49433 50823 59868 61334 69522 78283 80914 82162 83500 88356 90561 95008 99544 101630 101838 105482 110719 118938 120405 131079 135919 138312

138532 139499 142758 142759 150085 155195

159996 166287 174135 175060 176693 177648

184957 185233 192940 200545 214489 222615

231874 232119 232940 239962 245959 251757

265295 268261 269563 270637 279300 279393

285191 297190 300073 300560 302491 304476

304767 307320 309661 313211 319082 320650

322375 322923 330532 342403 343598 346708

360348 367712 373472 374901 378490 378822

385519 389916 392994

In der heutigen Nachmitlagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

2 Gewinne zu 10000 M. 63556

12 Gewinn« ,u 5000 M. 29703 78246 282015

313978 314905 362775

24 Gewinne tu 3000 M. 67582 89447 91042 95264 148720 154713 182909 196602 211899 213286 290120 305510

58 Sew.nne ju 2000 W. 15914 21511 42361 44298 45504 157997 63562 69387 71653 89096 92143 112887 119212 122787 128328 133896 147245

188435 215300 218861 235280 248119 294572

296618 341034 342882 360785 384172 396676

102 Gewinn- 4o 1000 M. 4636 10889 15699 23815 31319 32650 36102 41305 60904 97818 127452 129568 140496 144514 144875 148223 160183

161844 168233 168431 187474 191220 200685

204676 221544 237556 247390 255573 255912

266958 267928 272746 274582 287074 314337

332170 338220 343118 347544 348935 351995

352938 361787 367129 367610 371679 373959

377379 384669 392524 397649

160 Gewinne zu 500 W. 3986 4677 8660 9644 16082 30351 33300 37816 38931 40594 41796 47501 48469 57447 60643 63445 70223 70327 76180 85720 86566 109719 110076 111290 113242 117376 120406

123541 125443 126012 148480 151168 152875

156325 159751 163389 165608 166716 171906

177219 178941 181647 204571 206839 211585

231507 234267 240942 249519 250102 251507

254652 254656 262572 267185 269658 270889

274399 279825 283027 283478 298557 309858

314354 319646 322414 323185 324841 335944

339602 353665 360244 361361 363310 363503

364486 368135 380598 390677 398183

Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500000, 2 Gewinne zu je 500000, 2 zu je 300000, 2 zu je 200000, 2 zu je 100000, 2 zu je 75000,

10 zu je 50000, 20 zu je 25000, 128 zu je 10000, 324 zu je 5000, <>80 zu je 3000, 2020 zu je 2000, 4108 zu ie 1000, 6678 zu je 500,20004 zu je 400 M.

Lu«#* * * 4 5 * * * * 10'

£oi'n,ü9 OB'S sKs

W be,2n*Jlummei

..yi einrAE". ®ewa

>*SaH »

v-in Unermeßlichen un

U )endigen Geifl

sch stand es einer Iah Bei- Reichstages, von t

feier der Kriegsereigni' t r erfteReichsp

'gas J schwarz drapiert, f, a'identenpiah, der 1 .glen die M KN -, i .tM empor

<n Sellen riesige rer ich. strahlend im W Untergrund ab.

Pünktlich um 12 U ^entv.Hindenbu »n Staatssekretär S llbiutanien Oberst v. mit dem Reichswehrm xcichstagvizepMdeni rhes der Heeresleitur jein und dem Chef i Vaeder Platz. begn 'ivngc. Auf den A 5».eichskanzlcr Dr. D Schiele, Dr. Joel Staatssekretäre Pün Oberbürgermeister oa Weit und der Hochsch

DieG des Fel Musikvorträge leitet

evangelischen Fe knö der Marine D. £ Mihrte: »Deutsche K: Degen der Zahl und 2

fron- an dem Sargvp prinen. Das Geheimn t'M uns ein Zwieges Vmtes bat ihn einer:, I and ans Herz", uni ? wei Söhne für j ert.

I- Aollstrauertog, läßt Msleuchten: Opfer u P Kriege zu deutschen ^acd, dos wollen toi' k» Aachkrieges und '?'lt scheiden: Ops, fa« Todesopfer unk Em fronst jn das ü( Aus unzähli gfut besiegelt sind, < put toQt ihnen das f Brh7?fettas ""gesetzt des deutsche ffch hat die deutsche ( ff ^r die Deutschen

K* Sohne heram Kriegs frzitvilli h^nm*ubcn u MW MD