Ausgabe 
19.9.1932 Frühausgabe
 
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S.J.-fpor/

Fußball der Gießener Mannschaften.

Die I. Mannschaft des VfB. weilte zum Der- bandsspiel in Breidenbach und spielte gegen die 1. Elf des Platzbesitzers unentschieden 3:3. Erst in letzter Minute gelang es den Gastgeberin, sich den Punkt zu sichern. Die 2. Mannschaft des VfD. verlor gegen Leihgestern I mit 2:4 Toren. Die 3. spielte gegen die 1. von Niederweisel ebenfalls unentschieden mit 3:3. Die 1.Schüler gewannen gegen die Schüler von Leihgestern knapp mit 1:0 Toren.

Von den Ergebnissen der Mannschaften der Spielvereinigung 1900 war lediglich zu erfahren, daß die 3. Mannschaft gegen die 2. von Butzbach mit 1:0 Toren verlor.

Die 1. Handballelf des Männerturnvereins spielte gegen die 1. Elf des Turnvereins Wetzlar unentschieden 3:3.

Fußball in Hessen-Hannover.

Borussia Fulda führt.

Der vierte Kampftag der ersten Klasse in Hessen- Hannover verlief ohne Ueberraschungen, wenn man von dem unerwartet hohen Siea der Fuldaer Bo­russen über den Spielverein Kassel mit 81: Toren absieht. Iura Kassel holte sich in Göttingen gegen 05 Zwar einen knappen aber doch verdienten 6:5-Sieg und Hermannia Kassel überwand das schwierige Ge­lände bei den Marburger Germanen mit einem 2:1- Erfolg. In Kassel blieb Kurhessen mit 4:1 über Hesten Hersfeld sicherer Sieger, und schließlich kam SC. 03 Kassel zu einem 2:1-Erfolg über die Mar­burger Kurhessen. Die Fuldaer Borussen führen nun ohne Niederlage die Tabelle an.

Eintracht verliert...

gegen FSV. 3:1.

Der Schlager der Ligakämpfe am Sonntag war natürlich das Lokalderby Eintracht gegen Fuh- ballsportverein. Die große Spannung, mit der man diesem Spiel entgegensah, fand ihren Aus­druck in der riesigen Besucherzahl 35 000 Men­schen füllten das weite Rund des Stadions, als der Kampf begann. Vorher wurde die Begeg­nung Llnion Niederrad gegen Kickers Offenbach

ausgetragen, die mit einem verdienten 3:2»Siege der Offenbacher endete. Fuhballsportverein schlug Eintracht 3:1. Aach dieser Niederlage wird sich die Eintracht sehr umtun müssen, um die Mei­sterschaft wieder zu erringen, denn bei Gegnern wie Sportverein und Offenbacher Kickers, die ja nun allein die Tabelle anführen, ist das Auf­holen von Punkten sehr schwer.

Am Samstag verlor Rotweiß gegen Aeu-2sen- burg mit 3:4, die beiden anderen Spiele brach­ten einen 7:0-Sieg von Bieber über VfB. Fried­berg und ein Unentschieden 3:3 zwischen Hanau 93 und Sportfreunde Frankfurt.

Oie Berbandsspiele in Hessen.

Auch in der Gruppe Hessen nimmt die Mei­sterschaft in diesem Jahre einen sehr spannenden Verlauf. Aach den Spielen Des 18. September liegen wieder drei Mannschaften mit je 11:3 Punkten zusammen an der Spitze, und zwar die beiden Wormser Mannschaften Alemannia-Olym­pia uni) Wormatia, sowie der Titelverteidiger Mainz 05. Die Wormser Kombinierten spielten in Worms gegen Mainz älnentschieden 2:2 (1:1), während die Wormatia in Langen nach hartem Kampf etwas glücklich 1:0 siegte. Nur sehr knapp konnte Kastel mit 1:0 Olympia Lorsch schlagen und auch Mombach rang Viktoria Arberach erst nach hartem Kampf 3:1 (0:0) nieder. Bürstadt spielt».' zu Hause gegen den SD. Wiesbaden 1:1 (0:0).

Oer Aorden schlägt -en Westen 3:1

im Fuhballkampf auf Schalter Boden.

Das Fußballtreffen der Repräsentatiomannschaf- ten von Nord- und Westdeutschland brachte den Westdeutschen eine zweifache Enttäuschung. Trotz­dem der Westdeutsche Spielverband eine sehr starke Mannschaft gestellt hatte, in der auch die besten Leute der Meisterelf von Schalke 04 standen, konnte die rationeller spielende norddeutsche Elf doch mit 3:1 Treffern einen verdienten Sieg an sich bringen. Sehr enttäuschend war aber auch der Besuch. Ob­wohl das schönste Sonnenwetter herrschte, kamen doch nur 8000 Personen auf die Glückauf-Kampf­bahn von Schalke 04.

Deutsche Krastsport-Meisterschasien.

Erster Tag.

Die deutschen Kraftfportmeisterschaften wurden am Freitag in D o r t m u n i> mit einem älmzug aller 700 Teilnehmer und einigen internen Sitzun­gen eingeleitet. Am Samstag fielen dann in der Westfalenhalle und auf der KampfbahnRote Erde" die er st en Entscheioungen. 3m Ge­wichtheben gab es auch einen neuen Weltrekord durch Vogt (Ochtendung), der im Halbschwer­gewicht im beidarmigen Drücken 225 Pfund zur Hochstrecke brachte und damit den bisherigen Welt­rekord des Tschechen Psenicka um 22 Pfund ver­besserte. Der deutsche Dantammeister Walter (Saarbrücken) drückt den deutschen Rekord im beidarmigen Stoßen auf 220 Pfund herauf. 3n den übrigen Gewichtsklassen konnten sich überall die

Favoriten durchsetzen. Die neuen Meister lauten von der Bantamttasse an aufwärts: Walter (Saarbrücken), Mühlberger (Frankfurt), H e l b i g (Plauen), 3 s m a h r (München), Vogt (Ochtendung) und Straßberger (Mün­chen).

Die Ringer erledigten ihre Vorkämpfe, wo­bei sich auf der ganzen Linie ebenfalls die Favo­riten durchsetzten. Leider fehlten Olympiasieger D r e n d e l (Nürnberg) und die beiden Münchener E h r l und Hering am Start.

Dei den Rasenkraftsportlern gab es im Hammerwerfen nur mäßige Leistungen. Den besten Wurf erzielte im Halb schwergewicht See­ger (Oßwein) mit 47,64 Meter.

Zweisronieii-Sieg der deutschen Leichtathletik.

Frankreich mit 87:64 und die Schwei, mit 91:45 punkten geschlagen.

Aach der Enttäuschung, die die deutsche Leicht­athletik in Los Angeles erzielt hatte, konnte sie am Sonntag in den beiden Länderkämpfen gegen Frankreich und die Schweiz beweisen, daß sie mit ihrem hervorragenden Durchschnitt auf dem eu­ropäischen Kontinent immer noch führend ist. Weit leichter als man befürchtete, wurde Frank­reichs Repräsentativmannschaft in Düsseldorf mit 87:64 Punkten geschlagen und unsere zweite Gar­nitur war noch stark genug, um die Schweiz in Weimar mit 91:45 Punkten und mit 14V2 zu y2 Einzelsiegen, also mit einer geradezu drückenden äleberlegenheit, abzufertigen.

Der Sieg über die Franzosen.

3m Düsseldorfer Rheinstadion hatten sich zu diesem Kampf 10 000 Zuschauer eingefunden. Leider gab es während der Kämpfe Regengüsse, unter denen die Kampfbahnen und damit natürlich auch die Leistun­gen litten. Trotzdem gab es eine Reihe von recht guten Ergebnissen. Vor dem Kampf wurden die Nationalhymnen der beiden Länder gespielt und 3 o n a t h , der die deutsche Mannschaft anführte, überreichte dem französischen Mannschaftsführer

Noel den Ehrenwimpel der Deutschen Sport- behörde. Die Kämpfe selbst fielen Überraschend günstig für Deutschland aus. Während unsere Ver­tretern in elf von 15 Wettbewerben siegreich waren, konnten die Franzosen nur die 800 Meter, den Weitsprung, das Diskuswerfen und die 4-mal-400- Meter-Staffel gewinnen. Besonders eindrucksvoll war der Sieg von Schilgen-Darmstadt vor den bei­den ehemaligen Weltrekordleuten S6ra Martin- Frankreich und Dr. Peltzer im 1500-Meter-Lauf.

Die hohe Niederlage der Eidgenossen.

Eine Stunde vor Beginn dieses in Weimar aus- getragenen Kampfes ging ein starker Regen nieder. Es kamen zwar trotzdem 7000 Zuschauer, aber die Laufbahnen hatten so sehr gelitten, daß es vielfach nur mäßige Leistungen gab. Die Ueberlegenheit der Deutschen war auf der ganen Linie so groß, daß dem Kampf alle Spannung genommen würde. Nur in einem einzigen von den 15 Wettbewerbern konn­ten die Schweizer mit auf einen ersten Platz kom­men, nämlich im Hochsprung, wo sich der Schweizer Riesen mit dem Deutschen Böwing in den ersten Platz teilte. Die Ergebnisse folgen.

Zehnkampf-Olympiasieger Bausch unter profi-Ver-acht.

Aus Amerika kommt die Meldung, daß gegen den besten Athleten der X. Olympischen Spiele, den Zehnkampfsieger und Weltrekordmann 3 a m e s Bausch, Anklagen wegen Vergehens gegen die Amateurbestimmungen erhoben worden sind. Bausch, der auch ein guter Rugbyspieler ist, soll es früher mit seinen Spesenabrechnungen nicht so genau ge­nommen haben. Sollte sich Bausch zu verantworten haben, so würde nach 20 Jahren der Fall Thorpe, des Zehnkampfsiegers der Olympischen Spiele 1912 in Stockholm, ein Gegenstück erhalten.

Kurze Gporinoiizen.

Deutschlands Fußballelf für den Kampf gegen Schweden am 25. September in Nürnberg steht jetzt endgültig wie folgt fest: Jakob; Haringer, Stubb: Knöpfte, ßeinberger, Böhm; Bergmaier, Krumm, Rohr, R. Hofmann, Kobierski.

*

3mKampf umben3nternationalen Cup besiegte in Budapest Ungarn vor 24 000 Zuschauern die Tschechoslowakei nur knapp mit 2:1 (0:0). Für den Endsieg im Cup-Wettbewerb kommen jetzt nur noch Oesterreich und 3talien in Frage. 3m Vorspiel des Budapester Treffens siegten Ungarns Amateure über die schwache österreichische Amateurmannschaft mit 8:1 (5:0).

Die Vorrunde um den Handball- Pokal der DSD. brachte Favoritensiege, von denen aber der 15:7 (9:0) Süddeutschlands über Aorddeukschland in Hannover unerwartet hoch ausfiel. Berlin siegte über den Baltenverband mit 14:8 und Mitteldeutschland schlug den Süd­osten mit 6:2 Treffern.

e

Beim Hohenstein-Dergrennen, das 70 000 Zuschauer an sich gezogen hatte, erzielte der Schweizer Stuber die beste Zeit des Tages. Er kam auch auf seinem Bugatti-Rennwagen zu einem neuen Streckenrekord.

*

Die süddeutsche Meisterschaft im 50- Kilometer-Gehen fiel an Franz Reichel, Mün­chen, während der Titel im 25-Kilometer-Laufen in 1:33.17.4 Stunden an Zeilnhofer, Mün­chen fiel.

»

Einen Speerwurf von 63,77 Meter erzielte in seiner Heimatstadt Schönlanke (Grenz­mark) ein neues Talent, Stock.

Die deutsche Aativnalmannschaft für den Kampf gegen Schweden am nächsten Sonntag wurde jetzt wie folgt endgültig aufge­stellt: 3akob; Haringer, Stubb; Knöpfte, ßein- berger, Oehm; Bergmaier, Krumm, Rohr, R. Hofmann, Kobierski.

Wirtschaft.

Entwicklung und Aussichten der deutschen Handelsbilanz.

Das 3 n ft i t u t für Konjunkturfor­schung untersucht in seinem Wochenbericht die Entwicklung und die Aussichten der deutschen Handelsbilanz. Eine Entlastung könnte, wie der Bericht ausführt, in den nächsten Monaten vor allem durch saisonbedingte Kräfte (Zunahme der Fertigwarenausfuhr) eintreten. 3n der zweiten Hälfte des 3ahres hatte sich in den letzten 3ahren die Handelsbilanz regelmäßigaktiviert", d. h. der Einfuhrüberschuß ging zurück oder der Ausfuhr­überschuß stieg. 3n der gleichen Richtung wirkt im laufenden 3ahr der günstige Ausfall der inländischen Ernte. 3m zweiten Halbjahr 1931 betrug der Einfuhrüberschuß an Getreide rund 100 Mill. Mk., im ersten Halb­jahr 1932 etwa 160 Mill. Mk., für das zweite Halbjahr 1932 ist dagegen anzunehmen, daß nur ein geringer Einfuhrüberschuß an Getreide not­wendig sein wird. Auch bei den übrigen Lebens­rnitteln ist mit einer Verringerung der Einfuhr zu rechnen, da eine Reihe von Abwehrmaßnah­men gegen die Einfuhr erst im Verlaufe der letzten Monate oder in der jüngsten Zeit wirk­sam geworden ist. Diesen Entlastungstendenzen stehen jedoch erhebliche Delastungstendenzen ge­genüber. Eine Zunahme der Ausfuhr von 3ndustrie-Erzeugnissen ist fürs erste kaum zu erwarten. Der scharfe Druck, der von der Konkurrenz niedervalutarischer Länder (vor allem England) ausgeht, hält mit fast un­verminderter Schärfe an.

Der Anteil Deutschlands an der Welt ausfuhr, der bis Ende 1931 ständig anstieg, hat sich im laufenden 3ahr beträchtlich vermindert. Bei dem gegenwärtigen Stand des Welthandels dürfte Deutschland auf das 3ahr gerechnet von seinem Auslandabsah etwa drei Viertel Milliarden Mark an seine Konkur­renten verloren haben. Das würde bedeu­ten, daß der Rückgang der deutschen Ausfuhr feit Ende 1931 nur etwa zu drei Vierteln auf die allgemeinen Absatzschwierigkeiten auf dem Weltmarkt zurückzuführen ist, ein Viertel des Aus­fuhrrückganges ist Absatzverlust an die Kon­kurrenz.

Mit einer Entlastung der Handels­bilanz durch steigende Ausfuhrmengen ist für den Rest das Jahres 1932 nicht z u rechnen. Dagegen ist vorerst noch eine weitere Belastung durch die Preisbewegung zu befürchten. Auf der Cinfuhrseite der Handelsbilanz wird man mengenmäßig mit einer zusätzlichen Belastung rechnen müssen, sobald die Hoffnungen auf eine Konjunkturankurbelung zu steigenden Rohstoff- eindeckungen führen. Aoch größere Rückwirkun­gen auf die Handelsbilanz sind aber vor allem von einer Preishausse an den Rohstoffmärkten zu erwarten. Alles in allem ist nach der gegen­wärtigen Lage für das zweite Halbjahr 1932 mit einem weiteren Rückgang des Ausfuhrüberschusseszurechnen. Zwar ist durch die Saisonbewegung und die gesicherte Getreideversorgung eine gewisse Entlastung der Handelsbilanz wahrscheinlich, es ist aber frag­lich, ob diese Kräfte ausreichen werden, die Be­

lastung durch Ausfuhrrückgang und Preisbewe­gung auszugleichen.

*

Die Indexziffer der Groß­handelspreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 14. September berechnete Großhandelsindexziffer ist mit 95,3 gegenüber der Vorwoche um 0,3 Prozent gesunken. Die 3ndex- zisfern der Hauptgruppen tauten: Agrarstoffs 89,2 ( 0,8) Prozent, Kolonialwaren 85,4 (4-1,7), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 88,9 ( 0,3) und industrielle Fertigwaren 115,3 (unverändert^ Die Untergruppen der industriellen Fertigwaren, Produktionsmittel und Konsumgüter lauten 117,1 (-0,1) bzw. 114,0 (+0,1) Prozent.

66270 steuerpflichtige Kraftfahr­zeuge weniger. Die Destandserhebung der Kraftfahrzeuge in Deutschland zeigt einen Rück­gang um 25 668 Personenwagen und Omnibusse. 8652 Lastkraftwagen und 31950 Grotzkrafträder. 3nsgesamt beträgt also der Rückgang an steuer­pflichtigen Kraftfahrzeugen 66 270 Stück.

*Die deutschen offentlichenLebens- versicherungsan st alten im August. 3m August 1932 wurden bei den im Verband öffentlicher Lebensversicherungsanstalten in Deutschland zusammengeschlossenen öffentlichen Lebensversicherungsanstalten 9366 neue Versiche­rungen mit 13,1 Millionen Mark Versicherungs­summe beantragt. Die durchschnittliche Versiche­rungssumme betrug in der Großlebensversiche­rung 3838 Mark gegenüber 4350 Mark im August 1931 und in der Sterbegeldversicherung 445 Mark gegenüber 555 Mark im gleichen Monat des Vorjahres.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M.. 17. Sept. Die Aufwärts­bewegung der Eierpreise kam in der abgelaufenen Woche zum Stillstand und der seither lebhafte Verkauf hat eine merkliche Einengung erfahren, da sich der Einzelhandel nur auf die Deckung des notwendigsten Bedarfs beschränkte. Vereinzelt gaben die Preise etwas nach, so bei Holländern, Dänen und Flandern, während im übrigen die letzten Notierungen behauptet blieben. Es notier­ten in Pfennig per Stück ab loco Frankfurt a. M.: Bulgaren 8 bis 8,25, 3ugoflatoen 8 bis 8,25, Rumänen 7,5 bis 7,75, Polen 7,25 bis 7,75, Memelländer und Litauer je nach Größe 7,75 bis 9,5, Holländer 8,5 bis 9,75, Dänen 8 bis 9,5, Flandern 8,75 bis 9,25, Bayern 9 bis 9,5, deutsche Frischeier je nach Größe 9 bis 10,5, Mittel- und Schmuheier 6,5 bis 7.

Frankfurter Buttermarkt.

Frankfurt a. M., 17. Sept. Der Butter- markt zeigte stetige Tendenz. Der Absatz ist stark zurückgegangen, weil die Konsumenten infolge der erhöhten Preise ihren Einkauf stark ein- schränkten. Die Preise der Vorwoche blieben aber unverändert, obwohl durch die Zurückhal­tung des Einzelhandels und des Konsums das an und für sich nicht starke Angebot dadurch mehr in Erscheinung tritt. Die Verkaufspreise des Großhandels lauten (in 1-Zentner-Tonne): holländische Butter 133 bis 135, deutsche Butter beste Qualitäten 127 bis 130 Mark.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.M.

Banknoten.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

D>- hin--, °-n Papieren °n9efü6rten ÄM°rn geben die Höhe der zuletz, beschlnstenen Dinidende an. - Reichsbanldislnnl 5 o.S), Lpmbnrdzlnsfuß 6 o.fi.

Frankfurt a. M.

Frankfurt a.M

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß» kurs

Schluß!. Abend- börsc

Schluß, turs

Schluß!. Mittag- börsc

Schluß« kurS

Echlußk. Abend» börsc

Schluß» kurS

Echlußk. Mittag» börsc

Gchluß» kurS

Echlußk. Abend»

Schluß» turd

Echlußk. Mittag» börsc

Datum

16.9.

17.9.

16.9.

17-9.

Datum

16-9-

17.9.

16.9-

17-9.

Datum

16.9.

17.9.

16.9.

17.9.

6% Dcutiche Reichsanleihe v. 1SL. 6% ehem.7%Dt. Reichsanl.v.lS2v 6%% Boung-Anlcihe von 1930 . Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit Auslol.-Rechten.......

Des^l. ohne Auslos.-Rechte . .

6% ehem 8%Heks. BolkSNaat 1929 (rückzahlb. 102%)......

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechlen......

Deutsche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1......

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Banl Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Banl Goldpse 16 unkündbar bis 1936

B%% ehem. 4y2% Franks.Hyp^ Bank Liqu Psandbriese . . .

6y2% ehem. V/2% Rheinische Hvv.-Bank-Ligu.-Goldpse. . .

6% ehem. 8% Pr. Landespsand- briesanstau Psandbriese R. 19

6% ehem. 7% Pr. Landespfand, briesanstalt Psandbriese R. in

4% Oesterretchtsche Goldrenie .

4,20% Österreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente ....

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 *Vi% desgl. von 1913.....

6% abgest. Goldmextkaner von 99 4% Türkische Zollanlcihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie 1..........

4% desgl. Serie 11.......

b% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^%Rumänwereinh.Rentev.lgl8 4% Rumänische vereinh. Rente 2t»% i. Anatolier......

67,5

63,5

54,25 6,95

62,5

50

50

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72,25

78,4

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70,5

70,5

10

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7

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3,85

4

4

6,1

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5,5

18,75

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75,65

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71

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1,3

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11,25

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67

76 63,25

54,75 7,05

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70

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7

3,9

4,35

6,5

11,5

5,6

18,65

vamburg.Amenla . . . u

Hamburg-Südam. Dampfschis,. 0 Hansa Dampfschiff . . . i

Norddeutscher Llohd.....k

A.G. für Verkehrswesen Akt. . 0

Berliner Handelsgesellschaft . 4

Commerz- und Prival-Bank . 0 Darmstädter und Nationalbank o Deutsche Bank und

DlSconto-Geiellschaft... o Dresdner Ban! .... o

Reichsbanl .....i:

A.E.G. . o

Bergmann........o

Elektr. LiefcrungSgesellfchast. 6

Licht und Kraft...... e

Fellen & Guilleaume.... o

Gesellschast für Elektrische

Unternehmungen .... 4

Rheinische Elektrizität . . . LB

Schuckeri L Co....... o

Siemens & HalSke..... 9

Lahmeyer LCo.......io

Buderus..........4

Deutsche Erdöl.......5

Gelsenkirchener.......8

Harpener..........0

Hoesch Eisen.........6

HUc Bergbau.......10

Ilse Bergbau Genüsse.....

Klöcknerwerke........6

Mannesmann-Röhre« . ... 6

Mansselder Bergbai».....0

Oberschiei. Kolswerke .... 8

Phönix-Bergbau......4>A

Rheinische Braunkohlen... 10

Rhetnftahl........ . c

18,25

19,13

43

91

56

76 62,75 130,65

30,65

73,5 86,5

59

75,75 70,65

79 137,9

117

40 78,25 43,75 78,25

97,5

35

56,5

23

27,5 176,5

71

18,9

19,5 43 91 56

76

63,5

130,5

31

73,5

87,25 59,75

76,5 71

79,25

139

119,5

40,5

79 43,75 78,25

99

36

57,5 24,25

27,75

177,5

71

18,25 37

32

19 43,25

91

56

76

63 129,65

30 20,75

72 86

59

74,5

77,5 138

117

39,5

78 43,5 78,5

37,13

96,75

35 55,9 22,5 39,4

27 177,5

69,5

18,65

33 19,4 43,13

91

56

76 63,5 131,13

31,25

21 72,75 87,75 60,9

75,65 72,75

79,4 139

117,5

40,5 78,25

43,9 78,25

38

36,65 57,5

23,4 40.5 27,65

176 70,25

Rtebett Montan......7,1

Bereinigte Stahlwerke . . . . 0

Otavi Minen....... 0

Kaliwerke Aschersleben ... 6

Kaliwerke Westeregeln ... 6

Kaliwerke Salzdetfurth ... 9

I. G. Farben-Jndustrte ... 7

Schetdeanstalt.......10

Goldschmidt.........0

Rütgerswerke........0

Metallgesellschast.......0

Philipp Hohmann......0

Zementwerk Heidelberg. ... 4

Cemcntwerk Karlstadt.....0

Wayß & Freytag......0

Schultheis Patzenhofer ... 0

Mu (Allgemeine Kunstseide) 0

Bcmbcrg......... q

Zellstoff Waldhos..... 0

Zellstoff Aschaffenburg ... 0

Dessauer Gas........7

Daimler Motoren......0

Deutsche Linoleum.....0

Orensteln L Koppel.....0

Leonhard Tietz.......c

SvenSka...... 0

Chade......... 12

frankfurter Maschinen . ... 0

Mainkrasiwerke Höchst a. M,. , 4

Süddeutscher Zucker ..... e

20,65 17,75

108

114

179

102

135.5

30 39,25 39,13

55

53,5

50 5,13

56,5

68

40 .29

20,25 44,75

47

179

26

126

21

17,5

110

114,5

102,13

135,5

30

42

39

55

54,25

50

5,13

58,5

68

40,5

29

20,5 45

47

180

27,9

57,5

126

20,9

17,75 108,25

114 176,25

1014

30 39

38,5

54,13

56,25

66,5

40,5

28,4

92,65

19,75

45,5

36,5

47

1784

26,75

124,75

21,4

18,25

110

115

176,5

101,9

30,4

42,4

39,4

54,5

55

58,9

67,75

41

29,25

94,25

20,5

44,75

36

48,13

180

27

124,75

16-September

17-September

Amtliche Notierung

Geld | Briet

Amtliche Notierung

Geld | Briet

Heisings orS .

6,294

6,306

6,294

6,306

Wien. . . .

51,95

52,05

51,95

52,05

Prag . . .

12,465

12,485

12,465

12,485

Budapest . .

Sofia . . .

3,057

3,063

3,057

3,06.3

Holland . .

169,23

169,57

169,23

169,57

OSlo....

73,53

73,67

73,53

73.67

Kopenhagen.

75,77

75,93

75,77

75.93

Stockholm

74,92

75,08

74,92

75.0R

London. . .

Buenos Aires

14,62

14,66

14,62

14 6tz

0,908

0,912

0,908

0,919

Neuyork . .

4,209

4,217

4,209

4.217

Brüssel. . .

58,31

58,43

58,31

58,43

Italien. . .

21,62

21,66

21,61

21,65

Paris . . .

16,49

16,52

16,49

16^53

Schweiz . .

81,21

81,37

81,19

81,35

Spanien . .

33,90

33,96

34,07

34,13

Danzig. . .

81,82

81.98

81,82

81,98

Japan . . .

0,999

1,001

0,999

1,001

Rio de Ian..

0,311

0,313

0,311

0,313

Jugoslawien.

Lissabon . .

6,444

6,456

6,444

6,456

13,32

13,34

13,32

13,34

_______Berlin, 17-September

Geld

Amerikanische Note»........

Belgische Noten .........

4,20 58,15 75,60 14,58

16,45 168,86

21,55 73,35

2,49 74,75 81,01 33,93

4,22 58,39 75,90 14,64 16,51

169,54 21,63 73,65

2,51 75,05 81,33 34.07

Dänische Noten.....«...

Englische Noten.........

Französische Noten........

Holländische Noten........

Italienische Noten.......

Norwegische Noten........

Deutsch-Oesterreich, * IOO Schilling Rumänische Noten........

Schwedische Roten........

Schweizer Noten.........

Spanische Noten.........

Ungarische Not« .......