Ausgabe 
18.7.1932 Erstes Blatt
 
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Taten für Montag, 18. Juli.

1864: die Dichterin Ricarda Huch in Braunschweig geboren; 1870: Verkündigung des päpstlichen Un- fehlbarkeitsdogmas auf dem Vatikanischen Konzil in Rom.

Vornotizen.

Tageskalender für Montag: Licht­spielhaus, Bahnhofstraße:Ein Lied ein Kuß ein Mädel".

DasRomanischeSeminarder Uni­versität veranstaltet auch in diesem Sommer wieder einen Vortrags- und Theaterabend. Zum Vortrag gelangen französische Lieder und Gedichte sowie italienische und spanische Gedickte. Ferner ge­langen zwei französische Theaterstücke zur Auffüh­rung. Der Reinertrag der Veranstaltung, die am Mittwoch, 20. Juli, im Musiksaal des Realgymna- siums stattfindet, soll der Gießener Studentenhilfe zugeführt werden. Näheres ist aus der heutigen An- zeige ersichtlich.

Eine öffentliche Kundgebung der NSDAP, findet morgen, Dienstag, abend im Cafö Leib statt. Es werden sprechen Unioersitätsprofessor Kade (Hamburg) überVölkische Schulreform" und Reichstagsabg. Ringshausen überVolkswille und Rcichstagswahl". (Siehe heutige Anzeige.)

W i t dem M^> torrad gestürzt. Gestern früh morgens kam in der Sicher Straße, in der Nähe der Bahnüberführung der Strecke GießenFulda, der Motorradfahrer Otto Rö­mer aus Wieseck infolge Rutschens seiner Ma­schine zum Sturz. Der bedauernswerte Mann erlitt dabei einen Bruch des linken Unterarmes. Die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz leistete dem Verunglückten die erste Hilfe.

** Keine öffentlichen Wahlkund - gedungen in Frankfurt während des Sängerbundessestes. Während des Sänger- bundesfestes werden in Frankfurt alle politischen Umzüge und öffentlichen Kundgebungen unter freiem Himmel verboten werden. Das Verbot wird sich auf die Zeit vom 21. bis einschließlich 26. Juli erstrecken. Damit ist die Gewähr gegeben, daß das Sänger- bundesfest keine Beeinträchtigung durch den Wahl­kampf erfahren wird.

Der Geflügel- und Dogelzucht- ve re in Gießen undLlmgegend 1897 « 77 vielt, wie man uns berichtet, im .Pfälzer Hof seine außerordentliche Generalversammlung ab, die gut besucht war. Der erste Vorsitzende August Felsing leitete die Versammlung, die sich hauptsächlich mit der bevorstehenden Ausstel­lung beschäftigte. Die diesjährige Subiläums- Schau aus Anlaß des 35jährigen Bestehens des Geflügel- und Dogelzuchtvereins Gießen fin­det vom 21. bis 23. Oktober in sämtlichen Räu­men der Liebigshöhe statt. Die Ausstellungslei­tung liegt in den bewährten Händen der Herren August Schwan, Ehrenvorsitzender, und August Felsing, 1. Vorsitzender. Die Hamen dieser beiden Herren bürgen dafür, daß trotz der großen wirtschaftlichen Rot, unter der auch die Geflügel­züchter zu leiden haben, doch eine Ausstellung veranstaltet wird, die den Wünschen der Ausstel­ler in jeder Weise Rechnung tragen wird. Aus Anlaß des 35jährigen Bestehens stiftete der Ge­flügelzuchtverein 10 Ehrenpreise. Die Vorarbeiten zur Ausstellung sind durch den Vorstand schon gut vorangebracht worden. Die Lokal- und Preisrich­terfrage ist abgeschlossen. Der Vorstand ist be­strebt, eine Ausstellung zu veranstalten, die sich würdig den früheren Ausstellungen anreihen kann. Alle Anfragen sind an den 1. Vorsitzenden August Felsing, Gießen, Marktstrahe 22, zu richten. Die Ausstellung findet umständehalber sehr früh­zeitig statt und ist als eine Vorschau für die be­ginnende Ausstellungssaison zu betrachten, so daß jeder Züchter Gelegenheit hat, sich zeitig über die Qualität seiner Tiere zu unterrichten. Rur erst­klassige Preisrichter haben das Richteramt Über­nommen. Die Prämiierung wird nach den Vor­schriften des DDG. vorgenommen. Rachdem die Wahl der verschiedenen Ausschüsse vorgenommen worden war, fanden noch einige Reuaufnahmen von Mitgliedern statt. Der 1. Vorsitzende dankte sodann den Mitgliedern für das dem Verein entgegengebrachte Interesse und bat, auch wei­terhin und speziell bei der Ausstellung dem Ver­ein die Mitarbeit nicht zu versagen, damit eine in jeder Weise würdige Ausstellung veranstaltet werden kann.

SJ.-fpor/

Universitäts-Meisterschaft im Kleinkaliber schießen.

Dieser Tage wurde die Meisterschaft der Universi­tät im Kleinkaliberschießen ausgetragen. Ausge­schrieben waren 15 Schuß in den drei Anschlags­arten (stehend, knieend oder sitzend, liegend) auf die Entfernung von 50 Meter. Die Beteiligung der Studierenden war gut. Für den Mannschaftskampf waren 10 Mannschaften gemeldet, außerdem eine Anzahl von Einzelschüßen.

Den Mannschaftssieg errang die Turnerschaft Hasso-Nasjovia mit der Mannschaft: E. Hirzel,

W. Hirzel, O. Jüngst, F. Schmidt mit 478 Ringen, gefolgt vom Corps Siloania, dos den Wanderpreis in diesem Jahre an die Hessen-Nas­sauer abgeben mußte.Siloania" wurde 2. mit 445 Ringen, BurschenschaftGermania" 3. mit 441 Ringen, 4. wurdeFrankonia" und 5.Mero- oingia".

Den Mehrkampf für Einzelschützen und den dafür gestifteten Wanderpreis errang cand. med. G. Janke (Corps Silvania) mit dem guten Ergebnis von 152 Ringen. Zweiter wurde stud. Schilling (Adelphia) mit 148 Ringen.

Olympia einst und jetzt.

Oie kulturelle und religiöse Grundlage des olympischen Gedankens.

Die Welt rüstet sich in diesen Tagen, die Olympischen Spiele in Los Angeles feierlich zu begehen Gegründet in dem Gedanken, eineu gemeinsamen Mittelpunkt für d i e Sportbewegung in allen Landern zu schaffen und die Reinheit des Wettkampfgedankens zu verbürgen, knüpfen die modernen olympischen Spiele unmittelbar an die große Tradition an, die die Griechen geschaffen haben. Freilich unterscheiden sie sich in einigen wichtigen Punkten sehr wesentlich von den antiken epielen. Aber gerade darum lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit.

Aus seiner Landschaft, aus seinem Volkstum, aus feiner Religion heraus hat sich das griechische Volk seine großen Nationalspiele geschaffen. Infolge der Vielgestaltigkeit seines Landes und der politischen Zerrissenheit seiner Stämme vermochte dieses Volk nur selten den Gedanken eines einheitlichen und großen Griechenlands zu denken

die olympischen Spiele waren lange Zeit das einzige einigende Band, das die ungebärdig auseinanderstrebenden griechischen Stämme ju- sarnmenhielt.

pia zum Austrag gebracht wurden. Dichter, Red­ner, Philosophen, Komponisten eilten dorthin, um den versammelten Griechen ihre Werke zu Gehör zu bringen. Dieses Vorbild gab die Veranlassung, im Jahre 1912 auch bei den modernen Olympischen Spielen Preise für Architektur, Bildhauerei, Male­rei, Literatur und Musik einzusühren.

Welche Stellung die Olympischen Spiele im grie­chischen Leben einnahmen, ergibt sich wohl am besten aus der Tatsache, daß die Zeitrechnung der Griechen auf sie gegründet war. Den Zeitraum von vier Jahren, der zwischen den einzelnen Spielen lag, bezeichnete man als eine Olympiade und nahm als Ausgangspunkt die Olympischen Spiele des Jahres 776 o. Chr. an. Don jeher haben die Men­schen gerne religiöse Ereignisse zum Ausgangspunkt ihrer Zeitrechnung gewählt. Schon die Tatsache al­lein, daß die Griechen nach Olympiaden rechneten, legt die Vermutung nahe, daß zwischen diesen gro- ßen Nationalspielen und dem religiösen Denken in Griechenland ein enger Zusammenhang bestand.

Schon in den frühesten Zeiten finden wir bei den Griechen eine begeisterte Freude an allen Arten körperlicher Wettkämpfe und eine hohe Wertschät­zung der Sieger, die aus ihnen hervorgingen.

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Selbst kriegerische Verwicklungen mit dem Auslande gaben kein Recht, die Spiele ausfallen zu lassen. Berühmt ist das Wort eines persischen Heerführers zu seinem König, als er erfuhr, daß die Griechen auch in der Not der Perserkriege in Olympia ihre Spiele abhielten:D weh Mardonios! Gegen welche Leute führst du Krieg! Gegen Menschen, die nicht um Geld, sondern um die Ehre kämpfen."

Es waren nicht nur Wettkämpfe sportlicher Art, sondern auch Wettkämpfe des Geistes, die in Olym-

Dle Pflege der Leibesübungen hatte aber trotz­dem niemals in den zentralen Bereich der griechischen Kultur einrücken können, wenn sie nicht im religiösen Denken ihre Verankerung gefunden hatte.

Ihre Götter und Helden waren ja nichts anderes, als idealisierte Menschen und darum war es für die Griechen unvorstellbar, daß diese an den Wett­kämpfen nicht die gleiche Freude haben sollten, wie

Das olympische Ideal des klassischen Altertums. Links:Der Disku sw erfer oo n Myron"; rechts:Der Schaber", eines der schönsten Werke griechischer Plastik.

die Menschen. Man zollte den Göllern Verehrung durch die großen griechischen Nationalspiele in Olympia

Nicht nur der Boden, auf dem diese Spiele stattsanden, war heilig und geweiht, auch die ge­samte Durchführung der Wettkämpfe vollzog sich nach einem genau fe ft gelegten religio- (en Zeremoniell, angefangen von der Wall- fahrt in das heilige Gebiet und dem olympischen Schwur, bis zur feierlichen Bekränzung der Sieger. Heute erscheinen uns vielleicht die überschwenglichen Ehren, die den olympischen Siegern zuteil wurden, als unverständlich übertrieben. Die Lösung dieses Problems liegt wiederum einzig und allein in dem religiösen Denken begründet. Ein Zweig von dem gottgeweihten Baume erklärte den Sieger zu dem beglaubigten Liebling der Gottheit und rückte ihn damit, ähnlich den Heroen, in eine besondere Nähe der Ueberirbrfdjen.

In dem religiösen Glauben tief verankert, sind die Olympischen Spiele die Seele der griechischen G y m n a st i k geworden, die ohne sie niemals zu einer so hohen kulturellen Bedeutung hätte gelangen können. Nach den grundlegenden Untersuchungen des großen Archäologen Furtwängler steht heute über jeden Zweifel erhaben fest, daß die grie­chische Plastik ohne die körperliche Erziehung, wie sie in der Antike durchgeführt wurde, undenkbar ist.

Die Griechen haben als das erste Volk der Ge­schichte die Pflege bet Leibesübungen plan­mäßig ausgebaut:

ber Gesamtheit ber körperlichen Hebungen gaben sie den NamenGymnastik". Dieses Wort verdankt seinen Ursprung dem Umstande, daß die ßeibesübun- gen in Griechenland ohne Bekleidung ausgeführt wurden; die Künstler hatten also Gelegenheit, auf den Sportplätzen und in denGymnasien" bas Muskelspiel harmonisch durchgebilbeter Körper zu beobachten unb bort Anregungen zu ihrem Schas­sen zu empfangen. In ber älteren Kunst, wie wir sie beispielsweise bei ben Aegyptern finden, machen

alle plasttschen Darstellungen des Menschen einen völlig' unbewegten, ja beinahe versteinerten Ein­druck. Es ist das ganz große Verdienst ber griechi­schen Kunst, bie Darstellungen des menschlichen Körpers aus biefer Starre befreit und lebendige Bewegung in ihre marmornen Plastiken gebracht zu haben. Diese Bewegung ist mehr als eine rein kör- perliche: aus ben Werken ber griechischen Plastiker sprechen seelische Werte, Frische und Kraft, Mut unb Entschlossenheit, Energie und Freiheit 3if uns. Es kann heute keinem Zweifel mehr unterliegen, baß bie griechischen Künstler in ihren Darstellungen von Göttern unb Helden, von Königen und Staats­männern, kurz in jeder Darstellung des unbekleide­ten menschlichen Körpers bas gymnastische Äörperibeal gestaltet haben.

Der Einfluß bes harmonisch burdjgebilbden männlichen Körpers ging übrigens so weit, daß lange Zeit in der Plastik auch der weibliche Körper nach diesem Ideal gebildet wurde.

und daß es verhältnismäßig lange bauerte, bis man ber weiblichen Eigenart in ber bilbenben Kunst wirklich gerecht wurde.

So verdankt die griechische Stunft ihren Fort- schritt unb ihre Vollenbung in erster Linie ber griechischen Gymnastik. Aber wie bie griechische Kunst undenkbar ist ohne bie planmäßige Pflege ber Lei­besübungen, so wäre auch bie Entwicklung der grie­chischen Gymnastik ohne bie Olympischen Spiele un­möglich gewesen. So gewann dieses große griechische Nationalfest größte Bedeutung für bie Kultur ber ganzen Menschheit unb hat biese Bebeutung behal­ten heute wie einst.

Gerade in unserer Zeit, in ber sich die Gegensätze zwischen den Völkern so besonders stark fühlbar machen, können bie neu zum Leben erweckten olym­pischen Spiele bazu beitragen, ein einigenbes Band um alle Nationen zu flechten, deren Vertreter sich im friedlichen Wettkampf gegenüberstehen fern von allen politischen und wirtschaftlichen Streit­fragen des Tages. Dr. Ludwig (Englert

Deutschlands großer Daviscupsieg.

Oie Italiener 5:0 geschlagen.

Sie erkämpften den Sieg: Gottfried von Stamm und Daniel Prenn.

Bezirksfest des 3. Bezirks

im Arberier-Turn-- und Sporibund.

Der 3. Bezirk im Arbeiter-Turn- und Sportbund hatte feine Turner, Turnerinnen, Sportler und Sportlerinnen zur Austragung von Wettkämpfen nach Großen-Linben aufgefordert.

Bereits am Samstagnachmittag begannen die leichtathletischen Wettkämpfe. Kurz nach 18 Uhr kam bas Enbspiel um bie Festmeister­schuft im Fußball zwischen ben Mannschaften von Naunheim unb Wieseck zum Austrag. Sieg unb Titel fiel an bie Wiesecker Mannschaft. Der Sams- tagabenb war der Begrüßung ber bereits er­schienenen Wettkämpfer gewidmet. Ferner fanden noch Vorführungen von Abteilungen unb Vereinen statt, bie auf beachtlicher Höhe stanben. Das Be­zirkstrommlerkorps trat mit fast 100 Mann an unb wartete mit schneibigen Märschen auf. Die Ver­eine Lollar, Launsbach, Heuchelheim, Wieseck unb besonders der RabfahreroereinSolidarität" Gro- ßen-Linben" boten hervorragende Leistungen. Be­sonderer Erwähnung bedarf die Bezirksriege, die an Barren und Pferd prächtige Uebungen zeigte.

Am Sonntagmorgen wurden Wettkämpfer und Bevölkerung durch das Bezirks-Trommlerkvrps wachgerufen. Bereits um 7 Uhr wurden bie leicht­athletischen Wettkämpfe fortgesetzt, benen sich bie Wettkämpfe ber Geräteturner und Turnerinnen, sowie die Fußballer anschlossen. Nahezu 600 Teil­nehmer traten zu allen Wettkämpfen an. Auch hier wurden sehr gute Leistungen geboten unb viele Bestleistungen erzielt. Um Mittag fanben bie Wett­kampfe ihr Enbe. Gegen 13 Uhr bewegte sich bann der Festzug durch den Ort. Voran das Bezirks- trommlerkorps, bie Fahnengruppe unb bie Sport­lerinnen unb Sportler in ihrem bunten Dreß. Im Anschluß baran marschierte das Trommlerkorps des Reichsbanners Gießen unb in langem Zuge folgten bie Bezirks- und Gastvereine. Es mögen fast 2000 Festzugsteilnehmer gewesen sein.

Nach bem Eintreffen auf bem Festplatz fanden bie Massenfreiübungen (gymnastische Uebun­gen) ber Sportlerinnen unb »portier statt, bie einen guten Eindruck hinterließen. Die Begrü­ßungsansprachen von Schneider- Krofdorf, Dberregierungsrat Ritzel und Kreisturnwart Herty wiesen auf bie Bebeutung bes Tages für bie Arbeitersportbewegung unb die Stellung der Arbeitsportier in ber Arbeiterbewegung hin. An- schließenb fanden noch einige Sonde rvorfüh- r u n g e n statt. Die Ergebnisse der Wettkämpfe folgen in einer ber nächsten Ausgaben.

Oberheffen.

Kreis Alsfeld.

WER. Alsfeld. 16. Suli. Der Arbeiter Heinrich Meckbach aus Rieder-Sossa stürzte

beim Dau eines Aussichtsturmes auf der 500 Meter hohen Mengshäuser Kuppe infolge Reihens eines Halteseiles aus 25 Meter Höhe ab unb erlitt dabei so schwere Ver­letzungen, dah er nach wenigen Minuten ver­starb. Der Verunglückte hinterläßt seine Frau und vier unmündige Kinder.

* Ober-Ohmen, 16. Juli. Gestern abend be­schloß der Gemeinderat mit großer Mehrheit, dem Führer der NSDAP. Adolf Hitler das Ehren­bürgerrecht unseres Ortes zu verleihen.

* Windhausen, 16. Juli. Der Gemeinderat unseres Ortes ernannte Adolf Hitler zum Ehren, b ü r g e r unseres Dorfes. Die Ehrung erfolgte durch Mehrheitsbeschluß.

Kreis Lauterbach.

WER. Lauterbach, 16. Suli. Sn dem Kreis­orte Dirlammen stürzte das drei Sahre alte Söhnchen der Witwe Söll, als es kurze Zeit unbeaufsichtigt war, in einem Rachbar­hause in d i e Sauchegrube. Als man den Änglückssall entdeckte und das Kind herausholte, war es bereits zu spät; Wiederbelebungsver­suche hatten keinen Erfolg.

Maingau.

WSN. Frankfurt a. M., 17. Juli. Der gefähr­liche Kartoffelkäfer wurde in einem Kartoffel- stück zwischen Frankfurt und Offenbach festgestellt Die Larven wurden sofort den behördlichen Stellen über­sandt und bie entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

Wettervoraussage.

Die Störung zieht in nordöstlicher Richtung über der Ostsee und Skandinavien ab. Shre Rückseite brachte den Vorstoh kühler Luft mit wechselhaftem Wetter und vereinzelten Schauern. Wenn auch durch die kühle Luft der herrschende Witterunas- charakter vorerst noch anhält, so wird der über tem Atlantik lagernde hohe Druck, welcher bereits nach den britischen Snseln vorgreift beeinflussend wirken, so daß Llebergang zu wieder beständige­rem und in den nächsten Tagen auch wärmerem Wetter bevorsteht.

Aussichten für Dienstag: Deständi- ger, aber noch wechselnd wolkig mit Aufheiterung, nur vereinzelt leichte Schauer, nachts kühl, tags­über etwas wärmer.

Aussichten für Mittwoch: Weitere Besserung, mehr aufheiternd und trocken, tags­über forftchreitende Erwärmung.

Schöne weiße Zähne

schon nach einmaligem Putzen mit der herrlich erfrischend schmeckendenChlorodont-Zahnpasle", schreibt uns ein Raucher. Tube 50 Pf. und 80 Ps.