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Aus der Provinzialhaupistadt.

Dietzen, den 18.Januar 1932.

Wunder der Technik?

Wir sind so stolz auf unsere hochentwickelte Technik. Die Erfindungen jagen sich: auch in den schlechten wirtschaftlichen Zetten hat eine deutsche Behörde Hochkonjunktur. Wir meinen hier nicht die Pfändung-- und Beitreibung»stelle deS Fi- nanzamtes, sondern da- Reichspatentamt, auf dem fich die Erfinder danach drängen, ihre neuesten Arbeiten prüfen und durch den Patent­schutz sichern zu lassem Soviel« basteln und pro­bieren zu Hause oder im kleinen Laboratorium herum, damit sie ihren LieblingSgedanken, dessen Ausführung einmal die Wett verbesfcrn und glücklicher machen soll, verwirklichen.

Wir sind so stolz auf die vielen weisen Dor- - schritten, die von den Behörden herausgegeben worden sind, um die leider immer noch große Zahl von Unfällen au vermeiden und stets dro­hende Desahrenquellen zu verstopfen. Um rin­der zahlreichen durch Vorschriften geregelten Ge­biete herauszugreifen: Es bestehen strenge Ver­bote. mit offenem Lichte oder schlecht gesicherter Lamp« den Boden des Hause- zu betreten. Wo man neu baut, da wird im Zeitalter der Elek­trizität eine gesicherte elektrische Leitung auch gleich In die Bodenräume verlegt lieber all­jährlich ein paar Pfennig Etromkosten mehr als ein einziger Dachstuhlbrand, der soviel Werte ver­nichten kann.

3a, an derartige Dinge ist vorsorglich ge­dacht: und allmählich wird es trotz der stumpfen Gewohnheiten der Weichheit Tatfache, daß der­artige Derhütungsvorfchritten peinlich beachtet werden. Aber im gleichen Zeitalter läßt bei­spielsweise die Reichsbahn in ihren Güterwagen, di« dem Transport lebender Tiere mit Begleit­personen dienen, die einfachsten und veraltetsten Stall-Laternen noch immer brennen. Die Zei­tungsnachricht dieser Tage hat gezeigt, waS so ein rückständiger Unsinn für folgen haben kann: die hin und her schwankende Lampe löst sich los. ergietzt den Brennstoff in daS Lagerstroh, die ^kmtme züngelt darüber hin, und sofort ist ein ganzer Wagen in Brand. Datz ein Mensch und ein Pferd sich retten konnten auf schneller Fahrt!. ist ein ungewöhnlicher Glücksfall: ein anderes wertvolles aber darauf kommt eS noch nicht einmal so an Tier kam in den Flam­men um.

Das ist nun das Zeitalter der hochentwickelten Technik! Die Epezialwagen der Reichsbahn sind zwar mit Lustdruckbremse und Kühlvorrichtung und was nicht alles ausgerüstet, aber zu gleicher Zeit auch noch mit der stets gefährlichen Petro­leumlampe. Wo eine elektrische Anlage mit Akku­mulatorenbetrieb technisch nur eine Kleinigkeit bedeutet! AlS ein« schwere Eisenbahnkatastrophe vor einigen Jahren nachwieS. datz schon GaS- lampen in den Zügen eine schwere Gefahren­quelle bedeuten, wurden die Beleuchtungskörper in den Dahnen schleunigst umgebaut. Warum mutz immer sich erst ein Unglück ereignen, ehe ein Fortschritt zu erzielen ist? -sn-,

Verein für das Deutschtum im Ausland.

3m Vortragssaal deS Gietzener Etudenten- hauseS sprach am Freitagabend nach einführen­den Worten von Studienrat Dr. König über die Zielsetzung des VDA Dr. theol. Scherer, Berlin, der Generalsekretär deS Reichsverbandes für di« katholischen Ausländsdeutschen, über das Thema:DolkStum und Kirche im Ra- tionalitätenkampf". 3m Volk der Deut­schen, so führte er u. a. aus, herrsche von jeher ein tragisches Zerspaltensein. Heut« lebten zwei Drittel der Deutschen im Mutterland und ein Drittel im Ausland versprengt. Der Vertrag von Versailles habe viel« Deutsche von der Heimat losgerissen. Rach dem Kriege gerieten

die Ausländsdeutschen in schwere Gesahr. Rot bedrängte alle. Der VDA. setzte zur Hilfe in der äutzersten Rot ein, dazu kam aber die seelische Rot- Von den Ausländsdeutschen seien 20 Millionen Katholiken Mangelhafte Seelsorge herrsche überall, 10 Millionen Deutsche seien im Auslände ohne ständige Seelsorge. Die Schule habe schwer zu kämpfen Auf dem Gebiet der Seelsorge und deS Schulwesens erwachse der protestantischen, wie auch der katholischen Kirche gemeintem eine Fülle von Aufgaben Beide Konfesfionen fanden ein grohes MisfionS- felb vor. Wesentlich fei, das Evangelium den Ausländsdeutschen in deutscher Sprache darzu­bieten. Die katholische Kirche habe «s sich in der Erkenntnis des Zusammenhangs zwischen Kirche und Volkstum stet- angelegen sein lassen, mit der dem Volke eigenen Muttersprache an die Men­schen beranzutreten, deren Gebräuche zu ehren und zu berücksichtigen. Die katholische Kirche habe nie versucht, die völkische Eigenart abzuwandeln, son­dern von ihren Priestern stet- Anpassung ver­langt und anbefohlen, religiöse Wahrheit in ver­trauter Form darzubieten. Die Sprache sei ein unveräußerliches Gut: DolkStum und Art seien Gerechtsame, die nicht ungestraft in das Gegen­teil verkehrt werden dürften. Der Staat solle Schützer und Erhalter dieser Wert« sein, und die Kirch« habe das Recht, den Staat in dieser Rich­tung zu beeinflussen. Leider lasse gerade in dieser Hinsicht die Kirche in manchen Gebieten der un­ter fremder Hcrrswaft stehenden Minderheiten zu wünschen übrig. Die den Minderheiten überge­ordneten Staaten versäumten oft gröblich alle Pflichten, machten eS aber auch der Geistlichkeit schwer, ihren Pflichten am Volke nachzukommen. 3n den Minderheiten von Rumänien, im Danat, in Siebeichürgen, in Bulgarien sei heute die Kirche der einzig« Träger des Deutschtums. In Jugoslawien bestehe zur Zeit ein privates inter- konfessionelles Lehrerseminar, in Bukarest ein katho­lisches Priesterseminar: die evangelischen Geistlichen würden nach wie vor im Mutterlande ausgebildet. In Ungarn liege die deutsche Seelsorge sehr im Argen. Der deutsche Religionsunterricht werde ver­nachlässigt, allenthalben herrsche Indifferenz. In Oberschlesien, in Posen und Pommerellen werde das Deutschtum immer mehr verdrängt und der deut­schen Seelsorge kaum Raum gelassen. Um die kul­turelle und religiöse Rot zu bahnen, bedürfe es der Anspannung aller Kräfte. Wahrhaftes' Erwachen des deutschen Volkes in seiner Gesamtheit zur Volks­gemeinschaft werde nur dann möglich sein, wenn alle Schichten des Volkes einig seien und über die Partei hinweg einander helfen. Man müsie Volks­tum wollen und handeln. Weitere Abspaltungen Deutscher von deutschem Geiste müßten vermieden werden. Die katholische, wie die evangelische Kirche werden dabei Schulter an Schulter kämpfen müssen, die Kluft zwischen beiden Konfessionen dürfe sich nicht vertiefen, im Kampf für das Volkstum müsie die Brücke gefunden werden. Der gemeinsame Kampf sei für die Gerechtigkeit und für die Wahrheit und der Kampf sei für die wahre Herrschaft Christi. Dem Redner wurde lebhafte Anerkennung zuteil.

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Tageskalender für Montag. Licht­spielhaus, Dahnhosstratze:Derge in Flammen".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen, Dienstag, 19. 3a- nuar, 20 Tlhr, zum letzten Male,Hanneles Himmelfahrt", Traumdichtung von Gerhart Hauptmann. Spielleitung hat Peter Fassott. Ende 22 Uhr. 15. Vorstellung im Dienstags- abonnement. Mittwoch, 20.3anuar, 20 Uhr, als 15. Vorstellung im Wittwochabonnement, Erst­ausführung der KriminalsatireKopf in der Schlinge" von 3ohn v. Bradley. Spielleitung dieses spannenden Stückes hat Wolfgang Kühne. Ende 22 Uhr-

Lahnkanalifierung und Ar­beit S b e s ch a f f u n g." Lieber dieses Thema spricht auf Einladung der 3ungdeutschen Bewe­gung Redakteur B l u m f ch e i n morgen, Diens­

tagabend, in einem Staaisbürgerabenb im Hotel Köhler. Zu dem Vortragsabend, der um 20.30 Ufr beginnen wird, haben auch cingefüfrte Gäste Zutritt (Siehe Anzeige vom Samstag.)

Heiterer Alexander - Starke - Abend" in Gießen. Kan schreibt uns: Der nächste Vortragsabend de» Kaufmännischen und Onsgewerbeoereins steht im Zeichen des deutlctxn Humors. Es ist den Vorständen gelungen. Dafür den bekannten Vortragsmeister Hleranber Starke du gewinnen. Unter dem TitelDeutscher Frohsinn von Hans Cochs bi» Ringelnatz" bietet die reich­haltige Dortragsfolge außer einigen heiteren Lie­dern zur Laute aus aller und neuerer Zeit aus­erlesene Proben deutschen Humor» vom 9)1 ittelalter bis zur Gegenwart. Wer wieder einmal herzlich lachen will, versäume nicht den Besuch dieses genuß­reichen Abends. (Siehe heutige Anzeige.»

GefchäftSjubiläum. Frifturmeister Friedrich Büttner, Landgraf-Philipp-Play 12. kann heute auf da- 30jährige Bestehen feine# Geschäftes zurückblicken. Der Frifeurmeister Hot heute noch einige Kunden, die er bereit- bei der Eröffnung feines Gefchöstes bediente.

"EineFünfundfiebzigjährige. 3n großer geistiger und körperlicher Frische feiert heute die Witwe Katharine Veite, wohnhaft Dahnhofstrotze 8, ihren 75. Geburtstag.

Keine monatliche Pension von 2 4 0 M a r k. 3n der WSR.-Meldung über den Raubmord in Offenbach wurde berichtet, die er­mordete Postbeamtin Kreuzer, die seit acht 3ahren im Ruhestand lebte, habe eine monatliche Pension von 240 Mk. bezogen. Da auS dieser Angabe falsche Meinungen über die Höhe der Besoldung der Telcgraphenbcamtinnen gezogen werden könnten, wird von den Beamtinnen des Gietzener TelegraphenamteS Wert auf die Fest­stellung gelegt, datz die angebliche Pension von 240 Mk. monatlich nicht den Tatsachen entspricht. Wie festgestellt wurde, war die Ermordete nicht pensioniert, sondern abgebaut und im 3ntereffc des Staates auf Wartegeld gesetzt. 3fr monat­liches Einkommen von der Poft belief sich netto auf 137 Mk. Wie und hierzu aus Frankfurt noch mitgeteilt wird, hat die Ermordete neben dem vorgenannten Wartegeld von der Post noch andere Einnahmen gehabt, die irrtümlich zu­sammen mit dem Wartegeld als Pension an­gegeben wurden.

" Ein VerkehrSunfall ereignete sich am Samstag gegen 14 Uhr in der Kaiserallee Dort lief einem Radfahrer, der die Stratze frrunter- fufr, ein Kind in die Maschine, wodurch der Mann stürzte und auch das Kind zu Boden ge­worfen wurde. Der Radler erlitt eine leichte Gehirnerschütterung und Verletzungen am rechten Knie, das Kind trug einen Blutergutz im Gesicht und Hautabschürfungen davon. Beide überstanden den Unfall zum Glück noch verhältnismätzig glimpflich.

Rätselhaftes Verschwinden eines (Studenten.

WSR. Frankfurt a. M. 16. 3an. Der Stu­dent an der Technischen Hochschule in Darmstadt Kurt Wunderlich, geboren am 19. März 1910, wird seit dem 10. d. M. vermißt. Wunderlich, der aus Arolsen stammt, fuhr an diesem Tage von dort nach Darmstadt und hat von Frankfurt aus einen unfrankierten Brief an seine Eltern gesandt, der feinen Studentenausweis enthielt. Seither hat man von ihm nichts mehr gehört. Wunderlich ist 1,80 Meter groß, kräftig und hat Fechtschmisse auf beiden Backen.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

F. W. Eine Herabsetzung von Lebensversiche­rungsprämien kennt keine bisherige Rotverord­nung. Ei« sind an den im September 1931 ein­

gegangenen Versicherungsvertrag gebunden und hätten vor Qlbgabc Ihrer Unterschrift künftig« geldliche Leistungsfähigkeit brüten müssen. Wenn Ihnen die Gesellschaft kein Entgegenkommen zeigt, besteh: die Gefahr, datz Sie von ihr auf Zahlung der Prämien verflogt werden.

vie Wetterlage

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Wettervoraussage.

Obwohl über der Schweiz das Barometer bis über 780 nun angestiegen ist und auch bei un» der Luftdruck noch weiter zugenommen hat, bewegt sich der Witterungscharakter in der seitherigen Bahn weiter. Anhaltend gelangt milde ozeanische Luft nach dem Festlande, welche auf die Temperaturen cinwirkt, dabei auch Bewölkung und etwas Nieder­schlag mit sich bringt. Anderseits geht nachts zeit­weise die Bewölkung zurück, wodurch die Tempera­turen schwanken und von ihren Tageswerten bi» zum Gefrierpunkt und in Bodennähe auch etwa» darunter zurückgehen.

Aussichten für Dienstag: Neblig-wol- kiges Wetter mit etwas Regen, für die Jahreszeit zu mild, bei nächtlichem Aufklaren Temperaturen um den Gefrierpunkt

Aussichten für Mittwoch: Anhalten der gegenwärtigen Witterung.

Lufttemperaturen. Am 17. 3anuar mittags: 6,7 Grad Celsius; abends: 5 Grad. Am 18. Januar morgens: 1,1 Grad. Maximum 7 Grad, Minimum minus 0,5 Grad. Ricderschläge 0,3 mm. Lon- nenscheindauer 1/2 Stunde. - Erdtemperaturen in 10 Zentimeter Tiefe. Am 17.3anuar abend-: 3,4 Grad: am 18. 3anuar morgens: 1,8 Grad.

(Schluß de» redaktionellen Teils.)

Cine wirkliche Ersparnis erzielt di« Hausfrau durch Verwendung der altbewährten Maggi- wür^e. Wo an den nötigen Zutaten gespart werden mutz und die Suppen, Saucen und Ge­müse gleichwohl den gewohnten Wohlgeschmack erhalten sollen, wirkt Maggis Würze Wunder. Wenige Tropfen genügen. 465 A

Gießen, den 18. Januar 1932.

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Ü33 1

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Altersvereinigung 1877 1927

Beerdigung am Dienstag, dem 19. Januar, 14 Uhr, von der Neuen

FriedhotskapeUe aus.

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Die trauernden Hinterbliebenen.

I.d.N.i Philipp Jung 15., Gasthaus zur Burg.

Die trauernden Hinterbliebenen: Anna Schmidt, geb. Eise Familie Chr. Schöne Hermann Schmidt und Braut

Wertpapierdrucke Aktien, Schuld­verschreibungen Wertpapiere

bei Brohl, MeletraH 7

Klein-Linden, Saarbrücken, Darmstadt, Gießen, den 17. Januar 1932.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 20. Januar, nachmittags 1 Uhr, in Saarbrücken statt.

Lieh, Stockheim, Dorf-Gill, den 17. Januar 1932.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 19. Januar, nachmittags um 3 Uhr statt

Gott dem AUmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Mann, unseren treusorgenden Vater, Schwiegervater und Großvater Heinrich Christian Schmidt heute nach kurzem, schwerem Leiden im Alter von 70 Jahren zu sich zu nehmen.

Unseren Mitgliedern zur Nachricht, daß unser lie­ber AlterskoTlege

Alfred Keller

verschieden ist

Die Beerdigung findet Dienstag, den 19. Jan. 1932, nachmittags 2 Uhr statt

Zahlreiche Beteiligung erwünscht Der Vontud.

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Nachruf.

Am Freitag, dem 15.-Januar 1932, verschied ganz plötzlich unser verehrter Seniorchef

Herr Ernst Legler

Wir verlieren In dem Dahingegangenen einen vorbildlichen, stets wohlwollenden Chef und Berater, dem wir allezeit ein ehrendes Andenken bewahren werden.

Das Personal

der J. Ricker'schen Univ.-Buchhandlung.

Heute früh entschlief sanft nach langem schweren Leiden mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Grob­vater, Schwager und Onkel

Herr Alfred Keller

Reichsbahnsei» petär

lm 55. Lebensjahr.

b? tiefer Trauer:

EleononktKeller, geb. Born

Ludwig 211er und Familie

Giefien, 17. Januar 1932. Minni Keller und Willi Joh.

Statt besonderer Anzeige.

Plötzlich und unerwartet verschied an den Folgen eines Unfalles mein Heber Mann, unser treusorgender Vater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel

Eisenbahn- Oberamtmann

Philipp Jung

lm 44. Lebensjahre.

Leiden Sie? dann nur Holapoth. Sdiaelen lud. Nieren- und Blasenlee das wirks.vollständ. unschädl. Natur- frodukt. Zu haben: n den Apotheken. Bestimmt: Pellkin- Apotheke. 8087V

Xttotärne,

Ȁ Trauer

L*i. TflärM LU KÄr

NOWACKuu

4659 A

Dienstag, den 19. Februar 1932, nach­mittag» 2 Uhr, sollen imLöwen", Neuen­weg 28, dahier, bzw. an Ort und Stelle (Be­kanntgabe Im versteigerungstokal) zwangs­weise gegen sofortige Barzahlung verstei­gert werden: 459D

1. Sofas, Schreibmaschinen, Schleifbänke,

1 Schleifmaschine, 1 Schrankgrammo- phon, 1 Kleinkraftrad, Radioapparate, 1 Ausputzmaschine, 2 Bände Meyer, Lexikon, 1 Uhr mit Kette, 1 Abradel- maschine, 1 Kleiderschrank, Sessel, 1 Prismenglas, 1 Mikroskop, 1 Mormor- uhr, 1 Warenschrank, Glasschränke, Schreibtische 1 Sekretär, 1 Ausstellung,- schrank, 1 Ladeneinrichtung, Fremden­zimmer, Büfetts, 1 Strumpftheke, Bü­cherschränke, 1 Diwan, Schirme, Stoffe, 1 Pull, 1 Registrierkasse, 1 Schau- senstereinrichtung, 1 Märklin-Modell, 1 Dampfmaschine, 1 Backhaube, 1 Rohr- garnitur, 1 Weinpumpe, Wertpapiere, Herrenartikel aller Art.

2. Boraussichtlich bestimmt: 1 versenkbare Nähmaschine, 1 Stehlampe^ 1 Glas­bowle, Porzellanteller, 1 Pelzjacke, 1 Pelz-Skunks, 1 elektrisches Bügeleisen, 1 Waage mit Gewichtssteinen, 1 Sofa- kissen, 1 Wandschoner, Servietten, Wisch­tücher, Bettücher, Bettbezüge, 1 Toilet­tentisch, 1 Läufer, 1 Linoleumteppich, 1 Handkoffer, Dameukleider, 1 Korb- sesiel, 1 Korbtruhe, 1 Zimmerlompe, Bettzeug, 1 Deckbett, Kiffen.

Wilhelm Hebbel

Gerichtsvollzieher in Gießen, Wilhelmstraße 611, Telephon 4039,