Ausgabe 
17.11.1932 Erstes Blatt
 
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Einladung

zur Wahl der Steuervertretung der Iiraelitischen Religionsgemeinde Gießen.

Gemäß § 14 der Gemeindefatzung der Israelitischen Religionsgemeinde Gießen vom 18. Februar 1932 wird zur Kenntnis der Interessenten gebracht, daß die Wahl der Steuervertrelung aus 80970

Sonntag, den 27. November 1932 festgesetzt ist

_ 2IUe naw § 6 der Gemetndesatzung Stimmberechtigten werden zu di er Wahl mit dem Bemerken eingeladen, daß die Abstimmung im Gemeindehause. Camp straße 4, in der Zeit von 10 bis 13 Uhr ftattsindel

Gießen, den 16 November 1932. Meyerfeld. Wahlleiter,

Zwangsversteigerung 76&

Am vonnersiag, dem 8. Dezember 1932. vormittags 9 Uhr, wird im Amtsgserichls gebäude zu Gießen, Zimmer 107, das im Grundbuche von Gießen dem Leo Lampe, h Gießen zugeschriebene Anwesen Lieblg ' strahe 46 774.SD

Flur 5, Nr. 78 - 712 qm hofreite,

Jlut 5. Nr. 785/io = 764 qm Grabgarlen,

Flur 5, Nr 1016/IO - 237 qm Grabga-ten, Flur 5, Nr 345*/l0 - 104 qm Grabgarlen. geschätzt auf 40 000 Reichsmark, versteigert

Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel. Bergstraße 20, Stadthaus, zur Einsicht ausgehonat

Gießen, den 1 November 1932.

2. A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen:

Leo, Ortsgerichtsvorsteher.

Zwangsversteigerung 80/32

Am Donnerstag, dem 22. Dezember 1932, vormittags 9 Uhr, wird im Amts­gerichtsgebäude zu Gießen, Zimm--- 107, das im Grundbuche von Gießen dem Christian Spies und seiner Ehefrau Emma geb. wanke in Gießen zugeschriebene An­wesen Neustadt 8 8096D

Flur 1, Nr. 1088 - 309 qm hofreite, geschätzt 35 110 Reichsmark, versteigert

Die amtsgerichtliche Bersüg ig ist an der Ortstafel Bergstraße 20. Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt.

Gießen, den 14. November 1932.

I.2L des hessischen Amtsgerichts Gießen:

Leo, Ortsgerichtsvorsteher,

Bullenverkauf.

Die Gemeinde Lollar verkauft einen zur Zucht untauglich gewordenen Simmen­taler Zuchtbullen. 80930

Angebote auf pro Zentner Lebend­gewicht sind bis zum Montag, dem 21. No­vember 1932, nachmittags 6*3 Uhr, bei hiesiger Bürgermeisterei einzureichen, wo­selbst die Eröffnung der Angebote start- findet.

Die Bedingungen sind vorher etnzusehen

Zuschlagsfrist drei Tage.

Lollar, am 15 November 1932.

hessische Bürgermeisterei Lollar.

___________Schmidt.__________

Kataloge und Prospekte ueianmeBrührscne Druckerei

3tiH.6lllWW erlernt man tn kurzer Beit gründlich. 16771 MWUMIMM8II Bekanntmachung.

Der Halbjahresausweis über die Ein­nahmen und Ausgaben der Stadt Otefji-n für das l Halbjahr 1932 Ri. ist vom 16. November 1932 ab für acht Tage in den zur Veröffentlichung amllicher Be­kanntmachungen bestimmten Aushänge­kasten zur allgemeinen Kenntnis ausge­hängt. 8104C

Gießen, den 15. November 1932.

Bürgermeisterei Gießen. Dr. Keller,

Wirtschaft

Wettervoraussage

turen nachts stärker zurückgehen.

Regen.Wind uSchnee

wieder empera-

Aussichten für Freitag: Neblig mit Auf­klaren, trocken, Nachtfrost.

Aussichten für Samstag: Noch keine wesentliche Aenderung.

Lufttemperaturen am 16. November: mittags 1,1 Grad Celsius, abends 0,7 Grad; am 17. November: morgens 0,3 Grad. Maximum 2 Grad, Minimum 0,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 16. November: abends 2,9 Grad; am 17. No- vember: morgens 1 Grad Celsius.

Kirche und Schule.

' Oppenrod, 16. Rov. 2lm vorigen Sonn­tag fand hier in unserem bis auf den letzten Platz gefüllten Kirchlein eine liturgische Gustav- Adolf-Gedenkseier statt. Passende Ge­dichte, die von Schulkindern vorgetragen wurden, und denkwürdige Ereignisse aus dem Leben des Schwedenkönigs schilderten, wechselten mit Choral­gesang der Gemeinde ab. 3m Mittelpunkt der Feier stand ein Dortrag von Pfarrer Müller, Grohen-Düseck, über ^Gustav Adolf als Retter des Protestantismus und evangelischer Glaubens- sreiheit". Der Dortrag gab der Gemeinde ein lebendiges und anschauliches Dild der glaubens­starken, edelmütigen und selbstlosen Persönlichkeit des charakterfesten Königs. Am Schlüsse wurden noch Lichtbilder gezeigt, die die Ausführungen des Dortrages ergänzten und veranschaulichten.

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öffneten Rheinstahl und Klöcknerwerke unverän­dert, Stahlverein und Otavi-Minen gaben etwas nach. Am Schiffahrtsaktienmarkt gingen die Kurse weiter leicht zurück. In Weiterwirtung des Der- lustabschlusses verloren Daimler erneut 0,50 Pro­zent. An den übrigen Marktgebieten herrschte Ge­schäftsstille. Rach Feststellung der ersten Kurse zeigte sich bei einigen Papieren wieder Rückkauf- neigung, so daß zum Teil Erhöhungen um Druch- teile eines Prozentes zu verzeichnen waren.

Am Rentenmarkt eröffneten Deutsche Anleihen auf Derkäufe der Spekulation in schwächerer Hal- hmg. Reichsoltbesih und späte Reichsschuldbuch- foDerungen schwächten sich bis zu 0,50 Proz. ab. Reubesitz büßten 0,25 Prozent ein. Der Pfand­briefmarkt zeigte ebenfalls auf der ganzen Linie abgeschwächte Tendenz. Gold- und Liqui­dati onspfandbriefe verloren bis zu 1 Prozent, wahrend Kommunalobligationen nur wenig verän­dert waren. Stadtanleihen lagen geschäftslos, In­dustrieobligationen tendierten eher schwächer.

Im Derlaufe trat eine Erholung ein, die bei einigen Hauptwerten bis zu 1 Prozent be­trug. Licht & Kraft waren weiter gefragt und fester, ebenso von Montanwerten Mannesmann. Dis zu 1 Prozent niedriger kamen noch Aku, Deutsche Erdöl und Kaliwerte zur Rotiz. Deut­sche Anleihen und Reichsschuldbuchforderungen waren ebenfalls etwas erholt bei etwas größeren Llmsätzen.

Tagesgeld war zu 3,50 Proz. um 0,25 Proz. leichter.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. TZ., 17. Tod. Auftrieb: 73 Rin- der, 850 Kälber, 536 Schafe, 353 Schweine. Es wur­den notiert: Kälber: beste Must- und Saug- kälber 38 bis 41 Mark, mittlere Mast- und Saug- kälber 32 bis 37, geringe Kälber 26 bis 31; Schaf e: Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemust) 21 vis 24, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 17 bis 20, fleischiges Schaf- vieh 14 bis 16 Mark. Marktoerlauf: Kälber und Schafe langsam, geräumt, Schweine nicht notiert.

Der hohe Druck im Nordwesten hat sich bis über Deutschland ausgebreitet, so daß eine Hochdruck- brücke in südöstlicher Richtung bis nach den Balkan­ländern entstanden ist. In ihrem Bereich beginnen die Luftmassen zusammenzusinken, so daß mehr Aufklaren einsetzen wird und die Xi

Berlin freundliche,

Berlin, 17. Nov. (WTB. Funkspruch.) Die scharfe Zuspitzung der Regierungskrise, die ihren deutlichsten Ausdruck in der Absage der Kanzlerreise gefunden hat, wirkte sich auf den Be­ginn des heutigen Effektenverkehrs etwas stärker aus, obwohl schon die Rückgänge der letzten Tage mit der innerpolitischen Unsicherheit begründet wor­den waren. Die Notierungen lagen ganz allgemein bis zu 1 o. H., in Ausnahmefällen bis zu 2,50 o. H. gedrückt. Das Geschäft war denkbar klein, und nur in Daimler war auf die vertagte Sanierung etwas stärkeres Angebot vorhanden. Ganz verein­zelt bemerkte man auch Besserungen bis zu 1 v. H. Elektrische Licht & Kraft profitierten von dem 6pro- zentigen Dividendenvorschlag, und im Zusammen­hang damit zogen BEW sogar um 1,75 v. H. an. Aus der deutschen Wirtschaft lagen in dem Bericht des Institutes für Konjunkturforschung, der gestri­gen zuversichtlichen Erklärung des Reichswirtschafts­ministers Prof. W a r m b o l d und in der gemelde­ten Beschäftigungszunahme in der Metallwaren- und Textilindustrie günstigere Momente vor. Das wieder schwache Neuyork mußte dagegen leicht verstimmen. Schultheis wurden erstmalig in konvertierten Stücken mit 96 v. H. gehandelt und notiert.

Im Verlaufe wurde es allgemein etwas freundlicher. Man nimmt in Börsenkreisen an, daß auch eine neue Reichsregierung keinen entschei­denden Wechsel der Wirtschaftspolitik bringen und daß vor allem Prof. W a r m b o l d auch einem kommenden Kabinett als Wirtschaftsminister ange­hören wird. Gerüchte, daß der Kanzler seinen Rück­tritt bereits erklärt habe, bewahrheiteten sich nicht. Die Besserungen beliefen sich bei den Haupt- werten auf 1 bis 1,50 o. H.

Der Anlagemarkt tendierte durchweg schwächer. Von Deutschen Anleihen büßten Alt­besitz fast 1 v. H. ein, Neubesitzanleihe und Schutz­gebiete verloren je 15 Pf., Retchsschuldbuchforderun- gen gaben bis zu 1,50 v. H. nach, und bei Pfand­briefen rechnete man mit bis zu 1 v. H. niedrigeren Einheitskursen. Auch Jndustrieobligationen und die übrigen Werte des festverzinslichen Marktes lagen bis zu 1 o. H. schwächer. Reichsbahnvorzugsaktien waren dagegen auf dem ziemlich hohen Niveau auf­fallend gut behauptet. Von Ausländern waren Ru­mänen völlig uneinheitlich, die übrigen Werte ziem­lich allgemein schwächer.

Am Geldmarkt machte sich heute eine Ber­st e i f u n g bemerkbar, obwohl der Medio über­wunden ist Maßgebend hierfür war die Tatsache, daß der rheinische Zahltag vor der Tür steht (am 20.) und der gestrige Tag ein Feiertag war Tagesgeld stellte sich an der unteren Grenze auf 4,39 o. H Prioatdiskonten waren weiter eher an­geboten. Es zeigte sich auch etwas Aufnahmenei­gung. In Reichswechseln und Reichsschatzanweisun­gen waren die Umsätze nur gering, da die Banken sich langsam auf den Ultimo vorbereiten.

Frankfurt unsicher.

Frankfurt a. M.. 17. Rov. (WTB. Draht­meldung.) Die Börse eröffnete trotz der Feier­tagsunterbrechung in sehr stiller und unsicherer Haltung. Die inzwischen eingetretene veränderte innerpolitischc Situation führte bei ter Kulisse zwar zu starker Zurückhaltung und in­folge des schwächeren Verlaufs der gestrigen Reu- Yorker Börse auch zu kleinen Abgaben, bod) erhofft die Börse von ter für heute nadjmittag angesetzten Besprechung zwischen tem Reichspräsi­denten und dem Reichskanzler eine gewisse Klä­rung und Beruhigung.

Bei sehr kleinen Umsätzen war die Kursgestal­tung uneinheitlich, wobei kleine Abschwächungen überwogen. Die in ter Aufsichtsratssihung ter Licht & Kraft AG. beantragte unveränderte 6pro- zentige Dividente bot für den Elektromarkt eine Anregung. Licht 8- Kratt gewannen 0,25 Prozent, die übrigen Elektrizitätswerte mit Ausnahme von AEG., die 0,50 Prozent niedriger einsehten, 0,25 bis 0,50 Prozent. Am Chemiemarkt eröffneten IG. 0,50 Prozent schwächer, während Scheite­anstalt leicht anzogen. Don Dergwerksaktien er-

Rutlershausen I Sefselbach I 5:3 (0:2).

Kesselbach hatte in der ersten Hälfte den Wind im Rücken und konnte bei leichter lieberlegenbeit bis zum Wechsel zwei Tore erreichen. Ruttershausen ging bis zur Pause leer aus. Nach dem Wechsel änderte sich das Bild zugunsten des Platzbesitzers. Ruttershausen wurde merklich überlegen und er­reichte bis zum Schluß noch fünf, der Gast aber nur noch drei Tore

5 Tore waren das Ergebnis drückender Heber- legenheit bis zum Wechsel Nach der Pause ließ Launsbach zunächst nach, so daß Waldgirmes'besser aufkam, aber durch zu eigennützige Spielweise seiner Stürmer zu keinem Erfolg tarn. Vielmehr erhöhte Launsbach auf 7 Waldgirmes hatte viel Schußpech

Lpllor II Allertshausen I 2:1 (0:0).

Zn diesem Spiel war Allertshausen in der ersten Hälfte tonangebend, konnte jedoch zu keinem Tor kommen Nach dem Wechsel konnte der Gast durch einen schönen Angriff seinen einzige)) Erfolg buchen. Lollar glich bald darauf durch Strafstoß aus und konnte kurz vor Schluß das Siegestor erringen. Allertshausen war technisch besser und hätte das

-Spiel gewinnen müssen

Mainzlar I Rordeck I 1:2 (0:1).

Beide Mannschaften waren sich gleichwertig und kämpften fair. Nordeck gelang in der ersten Halb­zeit ein - Erfolg, während Mainzlar trotz leichter Ueberlegenheit nichts erreichte. Kurz nach dem Wech­sel erzwang Mainzlar den Ausgleich, konnte aber nicht verhindern, daß Nordeck Sieg und Punkte mit nach Hause nahm.

Steinbach I Albach I 1:12 (1:5).

Die ersatzgeschwächte Mannschaft des Platzbesitzers konnte den Gästen keinen Widerstand leisten. Der Gästesturm war gut aufgelegt und erreichte seine Tore in regelmäßigen Abständen.

ben, nunmehr ist aber der Bedarf in zahlreichen Fällen so dringend geworden, daß mit der An­schaffung nicht mehr gewartet werden kann Jedoch erhebt sich jetzt die Frage: Soll allein der Preis der Bekleidung, ober auch deren Qualität bei der Entscheidung des Käufers mitsprechen?

Die Verbraucherschaft wird im allgemeinen nicht annehmen, daß man Qualitätsware weit unter dem angemessenen Preisniveau verkaufen kann Vielfach ist aber das Einkommen so gesunken, daß mancher Kunde geneigt ist, zuerst nach dem Preisschildchen )u sehen und nur diese Angabe als entscheidend für seinen Entschluß zu betrachten Das ist jedoch verfehlt Man muß auch die Qualität der Ware beachten, denn in Wirklichkeit ist Qualitätsware, selbst wenn auf den ersten Blick der Preis etwas hoch erscheint, der beste und auf die Dauer vorteil­hafteste Einkauf Die Berücksichtigung der Qualität neben dem Preis ist namentlich bei der Anschaffung oon Winterbekleidung geboten Hier kann der Kunde, der kein Fachmann ist, etwaige Mängel Ebensowenig feststellen, wie ein Laie die verborgene Krankheit eines Menschen. Wie nur der Arzt auf Grund der Untersuchung eine genaue Diagnose stel­

len kann, so ist auch nur der Fachmann in der Lage, anzugeben. ob der Preis für Bekleidungstücke angemessen oder zu hoch ist Jeder Geschäftsinhaber, der auf Grund der qualitativen Leistungsfähigkeit seines Unternehmens vorwärtskommen und den Zuspruch der Kundschaft sich für die Dauer bewah­ren will, wird bei der Kalkulation der Preise auch auf gute Qualität der Ware bedacht sein Unter den heutigen schwierigen Wirtschaftsverhältnissen mag vielleicht das Abstimmen von Preis und Qua­lität auch in der Bekleidungsbranche nicht immer leicht sein, zumal die Kundschaft nur noch mit ver­ringertem Einkommen rechnen kann. Wenn man aber in Betracht zieht, daß ein Qualitätsstück dank seiner Haltbarkeit die Versorgung des Kunden für einen längeren Zeitraum gewährleistet, und wenn der Kunde auf diese Sachlaae in geeigneter Weise hingewiesen wird, so dürfte für den Geschäftsmann und für den Käufer eine gesunde Uebereinftimmung zwischen Preis und Warenqualität zu erreichen sein. Qualitätsware zu angemessenem Preis wird eben immer, besonders auch in der Bekleidungsbranche, von sorgsam einkaufenden Kunden bevorzugt werden.

Oberbürgermeister Sa hm eröffnet eine Flugzeug-Ausstlllung Berliner Erwerbsloser

SJL-fport

,, FC Teutonia^Watzenborn-Steinberg

Watzenborn-Steinberg I VsR. Butzbach I 1:1 (0:1).

Das mit großer Spannung erwartete, vor einer großen Zuschauermenge ausgetragene Verbands- ipiel, brachte trotz des aufopfernden Kampfes bei­der Mannschaften nur ein Unentschieden und damit noch keine endgültige Entscheidung über den Ta­bellenersten. Butzbachs Els brachte viele siegesz'uver- sichtliche Anhänger und ebenso Siegeswillen mit und spielte mit großem (Elan. Bei den Teutonen waren die Vorbedingungen weniger günstig. Sie ipielten unter Form Zwar setzte sich jeder für den sieg ein, die Mannschaft spielte aber sehr nervös. Während der ersten Halbzeit hatte Butzbach den Wind zum Bundesgenossen. Trotzdem blieb das spiel stets ausgeglichen Ein Fernschuß, für den Tormann haltbar, brachte die Führung für Butz- ?ad). Nach der Pause spielten die Teutonen über­legen und verlegten den Kampf in des Gegners hälfte. Durch das wenig raumgreifende Kombina­tionsspiel des Jnnensturmes gaben sie aber den Gästen immer wieder Gelegenheit, in ihren Straf­raum mit vielen Kräften abzuwehren und Erfolge der Gastgeber zu verhindern. In der siebenten Mi­nute der zweiten Halbzeit fiel der Ausgleich durch einen vom Mittelstürmer getretenen Eckball Ab­wechslungsreich ging der Kampf weiter Der Gäste- Tormann mußte öfter eingreistn Ein ins leere Tor geköpfter Ball wurde von einem einheimischen Spieler im Uebereifer wieder herausgeschlagen Die Teutonen waren auch ferner vorn Pech verfolgt. Der Kampf endete mit dem den Leistungen ent­sprechenden Unentschieden 1:1 Schiedsrichter Volk­mar- Wetzlar leitete korrekt Die Teutonen, die sich auch in diesem schweren Treffen behaupteten, sind ungeschlagen Tabellenerste und zwar mit dem Punktoerhöltnis 13:1 Die Schüler mußten die Reise nach Lich mit 10 Spielern antreten, siegten aber trotzdem mit 6:0 Toren.

Handball nn Lahn Oünsberg-Gau

Die Spiele in ter GaukIasse brachten am vergangenen Sonntag fast auf der ganzen Linie Tieberraschungen. Die größte war wohl die Äie- terlage des Tabellenlührers Londorf in Lollar Gleichfalls überraschend kommt die zweistellige Riederlage, die Dorlar in Ahbach bezog. Wieseck siegte erwartungsgemäß sicher über seine Gäste aus Staufenberg.

Lollar 1 Londorf I 2:1 (0:1).

In diesem Spiel standen sich zwei körperlich starke Mannschaften gegenüber. Londorf fand sich auerft zusammen und drängte zeitweise seinen Gegner ganz in dessen Hälfte zurück. Der erste,

und zugleich einzige Erfolg ter Gäste fiel aber erst in ter 13. Minute. Mit 1:0 wurden die Seiten gewechselt. Das Spiel nahm im weiteren Verlauf insofern eine Wendung, da es nun der Plahbesiher war, ter immer besser wurde und das Spiel diktierte. Es dauerte auch nicht lange und ter Ausgleich war hergestellt. Beide Mann­schaften spielten nun auf Sieg, ter dann ter Platzmannschaft durch ein weiteres Tor seines Linksaußen sicher war. Gonbor, machte noch einige verzweifelte Anstrengungen, den Gleichstand wie­der herzustellen, konnte jedoch durch seine zu nervös spielende Läuferreihe das Spiel nicht mehr holten und mußte sich beim Schlußpfiff dem Gegner beugen, der einen verdienten Sieg errungen hatte.

Dorlar I Ahbach I 3:11 (1:6).

Dorlar hatte Anstoß und legte sofort den ersten Erfolg vor. Die Gäste gingen nun mächtig aus sich heraus und spielten stark überlegen. Torausbeute: 6. Nach dem Wechsel konnte der Gast weitere 5 Er­folge durch seine weitaus bessere Zusammenarbeit für sich buchen, während dem Platzbesitzer nur noch 2 Tore deschieden waten Dorlar spielte mit Ersatz, während Atzhach komplett antrat.

wieseck I Staufenberg I 5:0 (4:0).

Sofort kam Wieseck zu seinem ersten (Erfolg. Der Platzbesißer war auch im weiteren Verlauf des Spieles überlegen und erreichte bis zur Pause einen Vorsprung von 4:0 Toren Nach dem Wechsel kamen die Gäste etwas auf, konnten jedoch nicht verhin­dern, daß Wieseck ein weiteres Tor erzwang, wah­rend Staufenberg selbst nicht einmal das verdiente Ehrentor erzielen konnte.

In der B e z i r k s k l a s s e gab es folgende Treffen:

Wißmar I Garbenheim I 3:2 (2:2).

Das mit großer Spannung erwartete Treffen des Tabellenführers mit Wißmar, brachte eine große Zuschauermenge auf die Beine, die dann auch die Ueberraschung erlebte, daß die heimische Mann­schaft dem bisher unbesiegten Spitzenreiter seine erste Niederlage beibrachte Zu weites Aufrücken der Gästehintermannschaft nutzte Wißmar bald zum ersten (Erfolg aus Garbenheim erreicht kurze Zeit später den Ausgleich Mit je einem Erfolg auf bei­den Seiten ging man mit 2.2 in die Pause Die zweite Hälfte brachte spannende Momente und sah zwei gleichwertige Mannschaften um den Sieg ringen, der erst kurz vor Schluß durch ein weiteres Tor von Wißmar errungen wurde.

CaunGad) Waldgirmes 7.0 (5:0).

Launsbach hatte in der ersten Hälfte den Wind zum Bundesgenossen und spielte sofort überlegen.