2060
nur zwei Tr?ff«-entgegen-
GerÄewettumen im Lahn-Diinsberg-Gau
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Gießen, Telephon 2060
— Wehlar l 2:2.
fairen Spiele führte Wiß<
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mar bei Halbzeit mit 2: 0. Nach der Pause wurde Wehlar merklich überlegen und schuf den verdienten Ausgleich.
Lang-Göns 1 — Hausen I 0: 2.
Hausen war in Lang-Göns zu Gast. Zwei gleichwertige Gegner mähen ihre Kräfte. Das Plus der Gäste an Technik glich Lang-Göns durch großen Eifer aus. Hausen gelang es, den sehr guten Hüter der Plahbesiher zweimal zu schlagen. — Vorher standen sich die zweiten Mannschaften beider Vereine gegenüber. Hier konnte Hausen knapp mit 2:1 Toren Sieger bleiben.
Kinzenbach I — Waldgirmes I 2:1.
Beide Nachbarn standen sich in Kinzenbach gegenüber. Die Kinzenbacher bereiteten den Nachbarn und Gegnern nur mit viel Glück die knappe Niederlage.
der entsprechenden Entscheidung des Schiedsrichters nicht zufrieden, so daß das Spiel mit dem Stande 2:3 für Naunheim abgebrochen wurde. Naunheim dürfte als Kreismeister zu betrachten sein, sofern eine übergeordnete • Instanz nicht anders entscheidet.
Gießen! — Marburg I 9:0.
Die Mannschaften standen sich im Freund- schastsspiel gegenüber. Gießen komplett (Marburg mit Ersatz), war dem Gegner technisch überlegen und flinker am Ball. Schon nach wenigen Minuten gelang es den Plohbesitzern, in Führung zu gehen. Die Marburger spielten reichlich planlos und mußten sich auf wenige Durchbrüche beschränken, die von der Verteidigung der Platz- besiher abgeschlagen wurden. Bis Halbzeit gelingt es Gießen, noch drei Tore zu erzielen. Nach dem Wechsel kam Marburg mehr auf, verlor aber einen Spieler und mußte bis Schluß mit nur 10 Mann kämpfen. Die Gießener errangen einen hohen Sieg und revanchierten sich für die Niederlage des Vorsonntags. — Vorher: Gießen Jugend — Fronhausen Jugend 2:1.
Grüningen I — Wieseck II 2:9.
Wiesecks 2. Mannschaft war in Grüningen zum Freundschaftsspiel zu Gast. Die Gastgeber strengten sich mächtig an. um den Gästen ein gleichwertiges Spiel zu liefern. Wieseck, technisch dem Gegner aber überlegen, erzielte Tor auf Tor,
denen die Gastgeber sehen konnten.
Wißmar 1
In einem flotten,
Gauturnwart Keller nahm sodann Die Siegerehrung vor.
Turner-Oberstufe: 1. Walter Bierau- Lollar, 113 Punkte. 2. Wilh. Schmidt-Waldgirmes, 115. 3. O. Bender-Nodheim, 112. 3. L. Hettche-Lollar, 112. 4. Alb. Drescher-Lollar, 110. 5. Heinrich Römer-Wieseck, 108. 6. Ludwig Lepper-Waldgirmes, 102. 7. Waldemar Grote-Lollar, 100. 8. E. Deibel-Lollar, 99. 9. Hein d> Weller-Ahbach. 98. 10. Karl Agel-Lollar, 95 P.
Mittelstufe: 1. Otto Agel-Ahbach. 113' Punkte. 2. R. Reeh-Rodheim, 114. 3. Hch. Größer- Steinbach, 113. 4. Wilh. Bepler-Kinzenbach, 111. 5. A. Hildebrandt-Wieseck, 110. 6. Georg Bepler- Kinzenbach, 107. 7. Ed. Keller-Nodheim, 105. 8. Karl Weller-Wieseck, 104. 9. Karl Heih-Wicsect. 103. 9. Richard Bepler-Kinzenbach, 103. 9. Ldw. Knorz-Atzbach, 103. 9. Hch. Muskat-Ahbach, 103. 10. Paul Becker-Waldgirmes, 101. 10. Wilh. Lepper-Waldgirmes, 101 P.
Unterstufe: 1. Willy Werner-Wieseck, 127 Punkte. 2. Hans Mank-Wieseck, 118. 3. Wilh. Schneider-Odenhausen, 117. 4. E. Pfeiffer-Launs- bach, 111. 4. L. Fuchs-Mainzlar, 111. 5. Anton Roth-Steinbach, 109. 6. Wilh. Moos-Lollar. 108; 7. Reinh. Schmidt-Kesselbach, 104. 8. Alb. Schneider-Lollar, 102. 9. Alb. Stamm-Waldgirmes, 100. 10. K. Weimer-Waldgirmes, 99. 10. A. Nathan- Mainzlar, 99. 10. K. Kümmel-Wiefeck, 99 P.
Turnerinnen: 1. P. Hildebrandt-Wieseck, 132 Punkte. 2. O. Schreiner-Wieseck, 120. 3. Lina Erb-Wieseck, 118. 4. C. Seipp-Lollar, 112. 5. L. Grün-Lollar und Minna Loh-Wieseck, je 108. 6. Wilma Schleenbecker-Kinzenbach, 104. 7. Anna Pausch-Wieseck, 103. 8. Auguste Möfer-Wieseck, 101. 9. Minna Seibert-Wieseck, 97 P.
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Beschluß.
Der im Termin am 11. Februar 1932 bekanntgegebene Wahl- und Prüfungs termin (25. Februar 1932) wird hiermit aufgehoben. 13190
Gießen, den 12. Februar 1932.
Hessisches Amtsgericht: gez. Leun.
Für die Ausfertigung:
D e r s ch, Justiz-Inspektor.
Handball der Sp.-Dg. 1900
1900 komb. — Tv. Großen-Linden I 4:6.
Zunächst schien es, als ob sich die Gäste gegen die 1900er nicht recht behaupten könnten, denn die Einheimischen lagen schon bald 2:0 in Führung. Nach Seitenwechsel drehte jedoch die Turnermannschaft mächtig auf und holte einen Vorsprung von zwei Toren heraus. Der Sieg war auf Grund ihres besseren Stehvermögens verdient. In der zusammengewürfelten Gießener Mannschaft waren einige Posten fehl besetzt.
Gporiabteilung des TV. Wieseck.
Wieseck l. —VfB. Gießen II. 1:9 (0:4).
Die beiden Mannschaften trafen sich am Sonntag auf dem Platz zu Wieseck zu einem Freundschaftsspiel. VfB., durch einige Spieler der Liga verstärkt, ging bald in Führung und konnte trotz des heftigen Widerstandes der Platzbesiher bis Halbzeit insgesamt 4 Tore erzielen. Rach dem Wechsel sah man eine Zeitlang verteiltes Spiel, die Gäste gewannen aber dann wieder die Oberhand und schossen in regelmäßigen Abständen fünf weitere Tore. Ein mißlungener Abschuß des Tormanns wurde von den Wieseckern aufgegriffen und entschlossen zum Ehrentor verwandelt. Die technische Heberlegenheit der Gäste versuchten die Platzbesiher durch erhöhten Eifer auszugleichen. Von den einheimischen Spielern konnte besonders der Torhüter, der Mittelstürmer und der rechte Verteidiger gefallen.
Arbeiter-Turn- unö Sportvuni)
Dockenheim I — Naunheim I 2: 3.
Zum letzten Spiel um die Kreismeisterschaft war Naunheim in Bockenheim zu Gast. Mit großer Spannung sah man diesem entscheidenden Tressen entgegen. Der Spielbeginn sah Bockenheim im Angriff. Bald kam aber auch Naunheim in Fahrt und führte nach wenigen Minuten mit 1:0. Nicht viel später lautete das Resultat 2:0 für Naunheim. Auch Bockenheim leitete schöne Angriffe ein, doch konnte die Verteidigung der Gäste immer klären. Halbzeit 0:2. Nach dem Seitenwechsel ging Bockenheim mächtig los, kam bald zum ersten Erfolg und auch zum Ausgleich. Lange währte die Freude der Platzbesiher nicht. Naunheim lag wieder im Angriff, ein scharfer Schuß prallte an der Torlatte der Plahbesiher ab und wurde vom Halblinken der Gäste zum Führunastor oinnMdWf-- ""n^crnßeim nnb sich mit
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Dte erste Veranstaltung im Lahn-Dünsberg-Gau im Jahre 1932 gestaltete sich sowohl für den Gau, wie auch für den Turnverein Ahbach als Veranstalter zu einem großen Erfolg. Unter der Leitung des Gauturnwarts Keller turnte zunächst die Hnter- und die Mittelstufe der Turner. Ausgeschrieben war ein Siebenkampf, Der für Turnerinnen wie für Turner aus je einer Pflicht- und einer Kürübung an den Geräten und einer Pflichtfreiübung bestand. Die Turner Der Oberstufe turnten eine Kürfreiübung. Die Turner der beiden unteren Stufen zeigten dabei merklich^ Verbesserungen der Dorjahresleistungen. Sieger der Mittelstufe wurde Agel, Ahbach, mit 118 Punkten. Die höchst erreichbare Punktwertung (20 Punkte) erzielte W. D e p l e r , Kinzenbach, mit der Freiübung. In der Unterstufe stellte H. Werner, Wieseck, mit 127 Punkten Den Sieger. In der Oberstufe sah man ebenfalls ganz vorzügliche Leistungen. Allerdings fehlten wertvolle Kräfte wie Ferber und Bernhardt, Waldgirmes. Es entwickelte sich unter den Turnern ein spannender Wettkampf, der erst mit der letzten Hebung, der Kürfreiübung, seine Entscheidung fand. Aus dem harten Ringen ging D i e r a u , Lollar, der bis zum Schluß mit Schmidt, Waldgirmes, punktgleich (100Punkte) lag, als Sieger hervor. Die höchste Punktzahl der Oberstufe erzielte Schmidt, Waldgirmes, mit einer Hebung am Reck (20 Punkte): Grote, Lollar, brachte es in der Freiübung auf 19 Punkte. Bei den Turnerinnen zeigten sich Die Vertreterinnen von Wieseck in großer Form und belegten die drei ersten Plätze. Im Anschluß an die Hebungen zeigten drei Turnerinnen von Wieseck einen schönen Reigen. Der Gauvorsihende C. D a u p e r t jr. hielt eine kurze Ansprache und
s-ß dem Bori'tzcndcn Abrüstungsvl Die deutschen M »'»•
Die deutle Jte beiten d« Derber von dieser ausgc; wurs abgetel sie sich aus der S bemühen werde, teil für die Err richtigen Weg zu deutsche Delegat,i schlage der Ko.
Bei der Ausar dculsche Delegat Deuischland fort Abrüstung b oon Jahren auf Grund einer die den Artikel fahl und die zui denerslen 5 vorgesehenen al bilden sollte. Sie als richlunc rüslung säm Mitglieder a bund our gru ligte IRitgli keines diskrimm sähe für die all, Minderung der der Konferenz Juadesmilglicd sich seiner Abr d
Sie nachstche schöpfend sein deutschen Regie geben, zielen da stungssakto stungsverm zung durchzuf fundamentalen ' die Derhini lvichtis find. Di. Grundsatz, Satz Staaten ing Abrüstungss Einsetzung möglid alle Staaten eine des Abrüstungsp tragen überdies die national !° wie dies in Q] 'st. zu berücksichti flahon diese Dor J«W. legt sie ( 6.Q5,n zusammen- flierung nur etr annehmbar k ?.c 'n gleiche °le anderen
Obersörsterei Dillenburg.
Montag, den 7. März 1932, 5 Uhr nachmittags, wird in der Gastwirtschaft Thier zu Dillenburg die staatseigne Fischerei iu der Diehhölze oon der Gemarkungsgrenze Eibelshausen — Wissenbach bis zur Einmündung in die Dill (etwa 9,3 km) mit allen natürlichen und künstlichen Neben gewässern außer dem Hilgenhäuser Dach und den Eisweihcrn der Dillenburger Brauereien össenllich meistbietend auf 12 Jahre verpachtet. Hauptfischarten: Weißfisch, Forelle. Bahnstationen: Dillenburg, Frohnhausen, Wissenbach. 1291D
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Preußen.
Kreis Wetzlar.
O Wetzlar, 15. Febr. Hier fand eine gut besuchte Dertreterversammlung der Kreisbauernschaft des Kreises Weh- l a r statt. Zunächst sprach Geschäftsführer Schmidt über die Pachtsenkungsfragcn. In der anschließenden Aussprache wurde scharfe Kritik am Pachteinigungsamt geübt. Sodann hielt Geschäftsführer Schmidt einen Dortrag über das Reichsmilchgesetz, das am 1. Januar in Kraft getreten sei. Er betonte u. a., daß das Reichsmilchgeseh zu neuen Belastungen der Landwirtschaft führe und leider gegen den Willen der gesamten Bauernschaft zustandegekommen sei. Die neuen Bestimmungen könnten nur zu einem geringen Teil in die Praxis umgeseht werden. Im weiteren Verlaufe des Abends sprach Ober-Ingenieur Schlechter über die Neuregelung derelektrischenStromversorgung. Er gab Aufklärung über den vorliegenden Vertrag der Preußen-Elektra und die bisherigen Preisermäßigungen. In der Aussprache betonte Lehrer Gaß- Dutenhofen, daß die Verträge nicht diskutabel seien: man erwarte eine weit größere Gebührensenkung. Landwirt Langsdorf -Großrechtenbach forderte eine einheitliche Vertrags- regelung für den ganzen Kreis. Köster- Oberweh lehnte die Hebergabe der Ortsnetze an die Preußen-Elektra in jeder Form ab. Nachdem noch Geschäftsführer Schmidt über die Neuregelung der Sachbezüge gesprochen hatte, beschäftigte sich Landwirt W. Langsdorf- Großrechtenbach mit der Frage der Düngemittelpreife und forderte auch hier
einen fühlbaren Preisabbau. Die Aussprache über die>e Angelegenheit hatte das Ergebnis, daß die Kreivbauecnichaft beim Reichslandbund vorstellig werden soll, der für sofortige Herabsetzung der Düngemittelpreise eintreten soll.
0 Krofdorf, 15. Febr. Der Turnverein Krofdorf hielt gestern seine Jahreshaupt- Versammlung ab. Der erste Vorsitzende. Lehrer Jaeger, gab zunächst einen Heberblick über das verflossene Vereinsjahr, das den Verein in turne- rischer Hinsicht auf alter Höhe sah. Mit Spannung sah man dem Bericht des ersten Turn- warts Leib entgegen. An 455 Turnstunden nahmen 6404 Turner und Turnerinnen teil. 122 Einzelsicge, drei Siege der Musterriege und zwei Mannschaftssiege wurden errungen. In der Aussprache wurde betont, daß das Geräteturnen zu pflegen und dem turnerischen Nachwuchs besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden sei. Spiel- Wart Schlcenbecker teilte mit. daß die drei Handballmannschaften insgesamt 18 Pflicht- und 31 Freundschaftsspiele ausgetragen haben. An den fünf Wanderungen nahmen 185 Turner teil. Der Kassenbericht, von Kassenwart Fabel erstattet, wies einen günstigen Stand der Finanzen aus. Eine Senkung des Beitrages wurde angeregt. Dem Vorstand gehören folgende Herren an 1. Vorsitzender: Lehrer Jaeger: 2. Vors.: S. Süßkind: 1. Turnwart: W. Leib: 2. Turnwart: H. Am end: 1. Schriftführer: H. Schmidt: 2. Schriftf.: K. Gerlach. Kassenwart: K. Fabel: Beisitzer: K. Wagner und K. Debus: Zeugwart: W. Reeh: Schmuck- Wart: K. Leib: Fachwarte: E. Wagner (Wanderwart), E. Schleenbecker (Spiclwart), W. Schmidt (Vergnügungswart), W. Reeh II (Gesangwart).
Eisschieß-Wettlämpfe -er Schulen und Vereine.
Am Montagnachmittag wurden auf der Eisbahn an den Eichgärten Cisschieß-Wettkämpfe ausgetragen. An den Wettkämpfen beteiligten sich sieben Moarschaften, die sich mit großem Eifer dem schönen Sport Hingaben. Es entwickelten sich spannende Wettkämpfe. Jede Moarschaft spielte gegen jede. Die Eisverhältnisse erwiesen sich nicht als besonders günstig, denn das Eis wurde bei der milden Temperatur reichlich weich und die Teilnehmer standen meist im Wasser. Trotzdem hielten sie alle (mit Ausnahme der Damen des Mtv.) aus und führten die Wettkämpfe (es ergaben sich etwa 50 Spiele) zu Ende. Als iÄeger aus dem Treffen ging die Moarschalt des Cisvereins hervor, die auf Grund größerer Wettspielerfahrung den Kampf für sich entscheiden konnte. Den zweiten Platz hielt die Moarschaft des Männerturnvereins. Die Ergebnisse im einzelnen sind aus der folgenden Tabelle ersichtlich:
Sieg
Verein Gewinn-
Verlust-
Note
Pkt.
Pkt.
1.
Eisverein
131
53
2,471
2.
Männerturnoerein
87
55
1,581
3.
Realgymnasium I
86
68
1,264
4.
Oberrealschule
67
85
0,787
5.
Ak. To. Rheinfranken
70
100
0,700
6.
Realgymnasium II
73
108
0,675
7.
Gymnasium
71
107
0,654
8.
Mto.-Damen aufgegeben.
Spielvereimgung 1900 Gießen
Iugendspiele.
1900 1. Igd. - DfD. Friedberg 1. 2gd. 2:1 (1: 0).
Dem mit Ersatz antretenden Platzverein merkte man an, daß er acht Wochen Wintersperre hinter sich hatte, es haperte anfangs am gegenseitigen Verständnis. Der Gast, Gruppenmeister der ^-Klasse im Taunuskreis, kombinierte zuviel und sein Sturm war nicht durchschlagskräftig genug. Zudem meisterte 1900s Schlußmann in sicherer Manier einige recht gefährliche Sachen. Die Blau- weißen waren mit vorbildlichem Eifer bei der
Sache. Im Sturm wollte es aoer mcht recht klappen. so daß des Gegners Verteidigung vorläufig leichte Arbeit hatte. Als nach einem sauber getretenen Strafstoß 1900 mit 1:0 in Führung kam, ging Friedberg mächtig aus sich heraus und drängte auf Ausgleich. Dadurch wurde 1900 auch angespornt und zusehends besser, es entwickelte sich nun ein schnelles interessantes Feldspiel, in dem keine Partei der andern etwas nachgab. Der Platzverein war dann etwas im Vorteil und konnte eine schöne Kombination mit einem wuchtigen Torschuß zum 2:0 abschließen. Kurz darauf kam Friedberg zum längst verdienten Ehrentor.
Germania Marburg 1- Jugend — 1900 2. Jugend 2:0 (0:0).
Die mit nur 10 Mann nach Marburg fahrende Elf lieferte dem stärkeren Gegner in der ersten Halbzeit eine ebenbürtige Partie. Nach der Pause erlahmte 1900 etwas, so daß der Gegner zeitweise im Vorteil war. Als nach zwei groben Schnitzern des einen Verteidigers Marburg zu zwei billigen Toren kam, versuchte 1900 mit aller Macht, aber vergeblich bis zum Schluß das Resultat zu ändern.
1900 2. Schüler — Muschenheim 1:1 (0:1).
Die Kleinsten waren dem Gast körperlich nicht gewachsen. Dieser führte ein schönes und faires S/>iel vor und konnte durch einen Bombenschuß des Mittelstürmers in Führung gehen. 1900 lieh sich aber nicht beirren, durch technisch besseres Spiel und unermüdlichen Eifer gelang in der zweiten Halbzeit der verdiente Ausgleich.
Iugendspiele des VfB.
DfD. 1. Jugend — Sp.-D. Garbenteich 1. Jugend 1:1.
Die 1. Jugend trat mit einigen Ersatzleuten gegen die spielstarken Gäste an. Nach einem äußerst spannenden und rassigen Kampf, der allerdings infolge Versagen des Schiedsrichters z. T. sehr hart durchgeführt wurde, trennte man sich mit einem gerechten Hnentschieden.
Die 1. Schülermannschaft lieferte der gleichen des Tv. Wieseck eine unentschiedene Partie mit 2:2. Die Kleinen zeigten trotz der langen Ruhepause ein beachtliches Können. Der Ausgang des Spieles entsprach dem Stärkeverhältnis.
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Die Gemeinde Harbach sucht für ihre Gemeinde-Schäferei 150 Stück Lelhschafe für das Jahr 1932 zum Beitreiben. Bewerber können ihre Angebote, unter Angabe des an die Gemeinde zu entrichtenden Weidegeldes für pro Schaf bis zum 1. März d. 3. schriftlich an die hiesige Bürgermeisterei einreichen. 131 ID
I Harbach, den 16 Februar 1932.
Hessische Bürgermeisterei Harbach
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Freitag, den 19. Februar 1932, nachmittags 2 Uhr, werden im Erdgeschoß des Finanzamts Gießen, Lesiingstr. 1, zwangsweise gegen Barzahlung versteigert: Bestimmt: eine Schreibmaschine und verschiedene Kurzwaren. 1300D Finanzamt Gießen, Dollstreckungsstelle.
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