Wirtschaft
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der Dank sehen,
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Zigarre an und erhob sich.
.Ich muh nun gehen, Rose."
Ruch Rose st and auf
»Du wirst Tönnies nun in
rheinisches mit AuStaulchweizen 37,25—38.05. öon« Vermahlung 35,50— 36,30. Tendenz befestigt.
Taten für Mittwoch 17. Februar
1854: der Großindustrielle Friedrich Alfred Krupp in Offen geboten. — I65f: der Dichter Heinrich Heine in Paris gestorben.
Deutschlands Aussuhr-Lieberschuh um 23% gefunden.
Die soeben oerössenttichten Außen- Handel-Ziffern zeigen einen starken Rückgang de» deutschen Export» seit Beginn de» Jahres. Diese Tatsache, die sich auf da» ganze deutsche Wirt» schait»ledcn sehr ungünstig auswirkt, ist auf die Erhöhung der Zollmauern in den meisten Ländern Europa» zurückzusühren.
HolzversteigerungS - Termine.
Donnerstag, 18. Februar.
Bürgermeisterei Annerod: Zusammenkunft
1. Der Steinberg bei Münzenberg mit seinen riesigen verkieselten Konglomeraten, die zum Teil aus Taunusgeröllen gebildet sind: 2. das Gipfelgebiet deS Winterstein- i hessischer Taunus) mit seinen der Witterung bisher trotzenden mächtigen QuanilblMen aus dem unteren Devon (Altertum der Erde).
Ferner wünschte die Dersammlung lokale polizeiliche Mahnahmen, die dem Berkaus der Trollblume, eines sür die Wetterau sel-
gerlin, 16.?ct>ru<ar flmrnlanmtir Role» .... üelfllldir Sloten.......
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Rorwrgilcke Roten .... Teutldt-Ctflerrddi, I 100 Sdjtntnp fRumdnifd« Rolen .... ELwemiLe Rolen.......
Eckwetjer Role». ....... epanifdit Rolen.........
Unoortidir Role» . .
Reichsbankdiskont 7 v. tz.
frankfurter Getretvcdörse.
Frankfurt a. M., 17. Febr. SS wurden notiert: Weizen 250—252.50, Roggen 225, Sommergerste für Drauzwecke 185, Hafer, inländischer 150 bis 155, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 mit Austauschweizen 37,25—38,30, Soirdermahlung 35,50— 36,55, Roggenmehl 31,50—32,50, Werien- lleie 8,75, Roggenkleie 9,00, Weizenmehl, nieder
en eine 6^ K kommt ober 3 ^mssen toeiterkSn
Verhandlung
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eS den Damen?"
»Frau Geheimrat ist noch völlig nieder, gebrochen..."
Münchmeyer schüttelte mit könnte er daS nicht begreifen.
tenen Vertreters der hochnordilchen Pflanzenwelt, auf den Märkten in Friedberg und Dad-Äauheim Einhalt gebieten sollen.
Die Umfatztätigkeit bewegte sich allgemein in sehr engen Grenzen.
Auch der Rentenmarkt verzeichnete sehr stilles Geschäft, wöbe, die Tendenz ebenfalls eher zur Schwäche neigte. Wehr angeboten und gedrückt lagen Reichsschuldbuchsordsrungen mit minuS 1 v. H. und Tlltbesitzanleihe. die 0.75 v. H. verloren. Doldpfandbriese gaben biS 0,50 v. H. nach, während Liquidations-Pfandbriefe ihren Kursstand behaupteten. Industrie-Obligationen tendierten uneinheitlich: schwächer lagen u. a. 7er Stahlverein (minuS 1 v. H), im übrigen blieben die Kurse ziemlich gehalten. Festere Ten- denz wiesen noch Schahanweisungen auf, von denen besonder- wieder Kölner und Frankfurter bevorzugt waren.
Am AuSlandrenienmarkt waren Türienwcrie auf festere Pariser Kursmeldungen gesucht.
Devisenmarkt Berlin — Franksurt a. 211.
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Sie sahen sich am Tisch gegenüber. Rose nahm nichts zu sich: sie war verstimmt.
.Wa« sage ich ihm nun bloß?" fragte sie. „<$r erwartet doch, nun du hier bist, dah ich die Angelegenheit mit dir besprechen werde."
.Sage ihm. du wärest nicht dazu gekommen. Das kannst du sehr gut, denn ich fahre heute nachmittag schon wieder weiter — nach Baden- Baden. Dort bleibe ich bis Ende des Monats. Anfang Juni gehen wir zusammen nach Borkum. — Ich dachte daran, Hans-Achim TönnieS und seine Mutter dazu einzuladen."
Rose sah ihn erstaunt an.
»Du scheinst vergessen zu haben, Papa, dah die Familie TönnieS Trauer hat."
.3 wo. daS habe ich nicht vergessen! Wer ich kann nicht einsehen, warum man nicht an die See gehen kann, wenn man Trauer bat. Also sorge dafür, dah sie kommen — die Frau Geheimrat und HanS-Achim. — Warst du eigentlich einmal während meiner Abwesenheit in der Groß- bderenstraße?"
.3a!"
»Ra — und wie sieht eS da aus? Wie geht
g, dah es wohl kaum zu Ihrem LebenS- _____,t reicht. Es reicht? Ra, da sind Sie sehr bescheiden. DaS sagte mir Papa schon, dah Sie anspruchslos sind. Gewih eine gute Eigenschaft —
Letzte Nachrichten.
Reue schwere Tumuttfzenen im Hessischen Landtag.
Darmstadt, 17. Febr. (XU. Drahtmeldung.) Die Mlttwochlihung des Hessischen Landtag- nahm schon zu Beginn einen stürmischen Berkaus, als der nationalsozialistische Abgeordnete Lenz davon Mitteilung machte, dah am Dienstag 30 Rationalsozi allsten in Drehen- beim bei Mainz, die von einer nationalsozialistischen Versammlung kamen, von etwa 1 00 Kommunisten überfallen und beleb offen worden seien Helfen treibe unter der noch im Amt befindlichen Regierung m den Bürgerkrieg Großer Lärm auf der Linken erhebt sich, als der Redner erklärt, die Regierung fei nicht mehr Herr der Lage. Angesicht« des Berfagens der verantwortlichen Stellen des Staates halte die RSDAP. da« schleunige Eingreifen der Reichs aus ficht in Hessen für geboten. BiS zur Sicherstellung deS öffentlichen Schutze« fordere er die Anhänger seiner Bewegung aus, in jeder Weise von den der Rotwehr dienenden gesetzlichen Bestimmungen zum Schuhe deS Leben- Gebrauch zu machen. (Beifall bei den Rationalsozialisten. Lärm im übrigen Hause)
Als sich dann der parteilose frühere kommunistische Abgeordnete D a I m zum Wort meldete, wird er von den Rationalsozialisten mit dem Zurus ..Staatenlos" empfangen. Salm erwidert, dah er in erster Linie Deutscher sei und sich dessen nie geschämt habe, er fei auch Sozialist und Kommunist und brauche sich deswegen auch nicht zu schämen. Aber dah er hessischer Abgeordneter sei, dessen müsse er sich bald schämen. Rach diesen Worten GalmS erhebt sich ungeheurer Tumult auf der Rechten des Hause«. Als bann der Abgeordnete Salm gegen die Ausführungen deS nationalsozialistischen Redners polemisiert, ertönt aus den Reihen der RSDAP.-Abgeordneten grober Lärm. Eine Anzahl Rationalsozialisten bringen gegen bie Rednertribüne vor, hierauf stellen fich die sozialdcmo- kratifchen und kommunistischen Abgeordneten geschlossen vor (Salm, um ihn gegen Angriffe von rechts in Schuh zu nehme»
Der Präsident ist diesem Ansturm gegenüber machtlos. Polizei erscheint im Hause, wa« bei den Rationalsozialisten erneut pro he Erregung hervorruft. AIS fchlieblich die Polizei, ohne irgendwie eingegriffen zu haben, bas HauS toieber verläht, oerschwinben bie Rationalsozialisten unter Protest auS dem Saal und Präsident Werner unterbricht die Sitzung auf eine Stunde, um die Gemüter wieder zu beruhigen.
Ende Mai bleiben. Anfang Juni wollen wir dann an die Rordsee. oie sollen mitkommen — Sie und Ihre Frau Mutter."
Er sah sie fragend an.
.Wie geht denn daS? Ich kann doch nicht so einfach auS meiner Arbeit herauSlausen?"
.Warum nicht? Go wichtig ist die doch nicht, dah Sie sie nicht einmal für zwei Monate aufgeben können."
Hans-Achim zog die Schultern hoch.
.Wichtig oder unwichtig. Ich kann mich doch nicht dafür engagieren lassen, dah ich mit Ihnen auf Reisen gehe.
6ie lachte ihn au«.
.Warum nicht — wenn es der Ehef doch so will? Papa hat mit auf bie Seele gebunden, dafür zu sorgen, dah Ihre Frau Mutter sich unS auch anlchlieht. Wir wählen einen ganz stillen Ort an der Rordsee, wo sich Ihre Frau Mutter durch nichts belästigt fühlt. Wo sie sich in Ruhe erholen kann. Ra, das bespreche ich noch mit Ihrer Frau Mutter — ich muh ihr auch Grüße von Papa übermitteln. 11 nb nun zu der Sache mit GiseviuS. Ich habe bei Papa darauf ange- tippt — ohne Erfolg."
Sie sah ihn mit nachdenklichem Blick an. Erkannte. bah ihr Schreckschuh sehr gut wirkte. So hatte sie sich das zurechtgelegt: ihn erst enttäuschen und bann doch wieder eine Hoffnung geben. Sie sprach von den großen Ausgaben, bie ihr Vater eben gehabt hatte, bah er infolge dieser eben nicht sehr zugänglich war.
HanS-Achim erinnerte daran, dah GiseviuS nur die Bürgschaft wünschte.
.Ja, ich weih, Herr Tönnies." Sie lächelte matt. .Cine Bürgschaft ist so gut wie bares Geld. Wir wollen doch offen miteinander reden — das Geld muh doch einmal beschafft werden. S i e können es doch nicht. Woher sollten Sie eS nehmen? Bon Ihrem Gehalt? DaS ist vorläufig noch
der Grunderaer Strahe, Abteilung 16. 10 '
Bürgermeisterei Reiskirchen: Holzsubmission. Angebote sind bis Donnerstag, 18. Februar, 14 Uhr, bei der Bürgermeisterei einzureichen.
Bürgermeisterei Deuem: Zusammenkunst auf der KreiSstrahe Beuern—Geilshausen am Orts- au-gang, 9.30 Uhr.
* Steuerfreie Reichsbahnanleihe 19 31. Die Einzahlungen auf die steuerfreie ReichSbahnanleihe 1931. deren zweite Rate bi« zum 15. d. M. zu leisten war, haben nunmehr eine Höhe von 9s, 1 Mill. Mk. erreicht, da- sind rund 28.1 Mill. Mk. mehr al« der fällige Betrag insgesamt auSmachte, nämlich 25 Prozent des gesamten Zeichnungsbetrages, der sich in der vorigen Woche auf 244,1 Millionen Mark stellte.
• DetrlebSeinschränkungen bei Bude r uS in Wetzlar. Die BuderuSschen Eisenwerke in Wetzlar teilen mit: Mit Rücksicht auf den geringen Auftragseingang und zur Vermeidung einer untragbaren 'BorratebUbung, bie burch die unübersichtlichen Verhältnisse zu entstehen droht, werden bie Betriebe des HochosenwerkcS und der Röhrengieherei bei den DuderuSschen Eisenwerken in Wetzlar auf bie Dauer von vier biS sechs Wochen stillgelegt, wa- bie Beurlaubung hzw. vorläufige Entlassung von etwa 290 Angestellten und Arbeitern zur Folge hat.
ftefle (Srundstimmung in Berlin.
Berlin, 17. Febr. (WTB. Funkspruch.) Die f e ft c (Srunb ft immun g, bie schon in ben gc/ igen Rachmittag,. stunden im Zusammenhang
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4.20 58.53 79.64 14,45 16.55
169.96 21.82 78.64
2.49 80.89 81.96 33,03
Von Geld und Liebe
Roman von Grefe von Saß.
Copyright by Marrin Feuchtwanger, Halle
aber langweilig ist es doch, immer anspruchslos sein zu müssen."
Wieder irrte das matte, verstehende Lächeln um ihren hübschen Wund.,
.Wir sind vorn eigentlichen Thema abgewichen. Mo bad Geld muß beschafft werden: da Sie es nicht können, so von Ihrem Bürgen. Verzeihen Sie, dah ich so rückhaltlos darüber spreche. Ich besitze Ihr Vertrauen — ich meine, das gibt mir das Recht dazu."
Er machte ihr im Sitzen eine knappe Verbeugung.
Sie fragte zaghaft: .Haben Sie niemand, der Ihnen das Geld geben konnte — vielleicht einen nahen Verwandten?"
Ihre Stimme hatte auf einmal etwas Tastendes.
Steigende Arbe tslosigke t in Oberhessen.
In dem Bericht de« Arbeitsamtes Gießen über die Entwicklung der Arbeitsmarktlage in Oberhessen im Verlaufe deSMonatS Januar wirb mitgeteilt:
Die winterliche Arbeitslosigkeit ist weiter im Ansteigen begriffen. Der voriährlgcHöchst- ft a n b ist bereits überschritten. In nur wenigen Derusen besteht z. Z. die Möglich- ber Vollarbeit Die Frostwitterung wirkt sowohl für bie Landwirtschaft, als auch für die übrigen Außen berufe hemmend auf die Wiederaufnahme der Arbeiten. Am Schlüsse der De- richtszeit waren 60 Personen im freiwilligen Arbeitsdienst beschäftigt. Für den kommenden Monat wird eine Zunahme von Beschäftigungsmöglichkeiten im Wege deS freiwilligen ArbeitSbien- st e S zu verzeichnen fein. Sollten alle beantragten Arbeiten zur Durchführung kommen, so würden rund 500 Personen beschäftigt werden. Verfügbar waren Ende Januar 1 7 4 9 8 Arbeitsuchende, gegenüber 16 922 de« Vorjahres. AuS den Mitteln der ReichSanstall wurden 7111 Personen unterstützt, gegenüber 10 557 des Vorjahre«. Krisenunterstü-f q erhielten 5704 Personen. gegenüber 15kS bei Vorjahre«. Wohl- sahrt«unterstützte zählten w.r 1730 Personen
Papa. Was wirst bu ihm sagen?"
Ruckartig hob und senkte Münchmeyer seine breiten Schultern.
.Wenn er mich auf diese vermaledeite Geldangelegenheit anspricht, werd' ich ihm sagen, dah ich im Augenblick keinen Entschluß darüber fassen kann. Aber ich denk, er wird mich nicht gleich anfalkn. Ich werde es übrigens so cinrichten. daß er keine Gelegenheit dazu hat. Also sieh zu, Role, wie du es machst — vertröste ihn."
.Au* was hin vertrösten?" Er antwortete nicht.
Am nächsten Tage ging Rose in die Dank. Diesmal schritt sie geradeswegs auf Hans-Achims Zimmer au. Der Diener eilte herbei, um ihr bie Tür zu öffnen. Hans-Achim sah überrascht auf — erhob sich sofort, um Rose zu begrüßen.
.Ich bin gekommen, um zu hören, ob Sie gestern mit meinem Vater gesprochen haben?"
.Leider nur ganz flüchtig, gnädiges Fräulein."
.Ach, da« ist schabe! Ja, er hatte es sehr eilig. Ich war auch kaum eine Stunde mit ihm zusammen."
HanS-Achim bat sie, Platz zu nehmen. Sie lief) sich in den tiefen Ledersessel nieder, der die Cuerfeitc seines Schreibtisches einnahm.
.Ihr Herr Vater ist schon wieder abgereift?“ .Ja, nach Baden-Baden. Dort wird er bis
.Verwandtschaft verpflichtet. Sehen Sic, Herr Tönnies, daS ist nun mal so — wenn ein naher Verwandter PapaS ihn gebeten hätte, um eine drei-, ja viermal so große Summe, dann hätte er sie ohne weiteres gegeben. Ich hielt ihm ba« auch vor. Wissen Sie, waS er mir erwiderte? Leider ist Herr TönnieS kein Verwandter von uns. Ganz traurig hat er mich dabei angesehen."
DaS war dcutlich! Hans-Achim erschrak vor dieser Deutlichkeit. Alle Wetter, wie die auf ihr Ziel losging! In sein Gesicht stieg eine dunkle Röte. Er schämte sich vor Rose. Wies sie nicht daraus hin: Sieh zu, in ein verwandtschaftliches Verhältnis zu unS zu kommen, dann wird dir geholfen werden?
Er ging nicht darauf ein, sagte langsam: .Ich habe niemand in meiner Verwandtschaft, der mir eine so hohe Summe geben könnte."
Das klang kühl-ablehnend.
Rose seufzte tief auf.
,2ch Gott, waS machen wir da nur?"
AuS ihren dunklen Augen strahlte der Wunsch: Ich möchte dir doch Helsen, we.l ich dich liebe.
Hans-Achim dachte: Die> eicht sollte ich bie Ehance, bie mir geooten wird, wahmehmen? Die meisten in meiner Lage machten es. Dann wäre ich auS allem Schlamassel heraus. Unb Eva brauchte nicht Doktor Fahrenkrug zu heiraten.
Die Mutter hatte eS ihm unlängst gesagt, daß Eva auf diese Heirat angewiesen sei, um eine Versorgung zu haben. Unb der Mutter Zukunst wäre gesichert. War es nicht seine Pflicht, sich für die Seinen zu opfern?
Rose riß ihn au« feinen Gedanken.
.Herr Tönnies, wir gehen für einige Wochen mit Papa an die See — dort werd ich ihn schon dazu bringen, daß er zu allem ja und 2bnen sagt. Sie müllen mich natürlich dabei unterstützen. Wollen Sie?"
.Gern, gnädiges Fräulein."
»Ra, also, dann ist unsere Sache nicht hosf- nungSloS."
Sie lächelte ihm zu.
.Und nun machen Sie sich, bitte, keine Sorgen mehr darüber. Es wird alles gut werden."
Sie ist doch ein gute« Mädchen, dachte HanS- Achim, nahm ihre Hand und berührte sie mit den Lippen: .Haben Sie Sant'4, sagte er leise.
Sie errötete.
.Sie haben mir nicht zu danken, lieber Freund. Rur zu helfen. Sorgen Sie dafür, dah Ihre Frau Mutter mit unS nach Borkum kommt."
Er versprach eS.
,Run gut, und ich werde morgen zu Ihrer Frau Mutter gehen, um ihr PapaS Einladung und Grüße zu übermitteln. Ich sollte eS noch heute tun, aber ich hatte etwas anderes vor. Ich habe Gäste zum Tee eingelaben. Uebrigen« sehr interessante Persönlichkeiten."
(Fortsetzung folgt)
mit der AuSftchl auf eine baldige Dör'en-Wiede» erölsnung, auf die abermalige Ermäßigung des PrivatdiSkontsatzeS und auf den Sturz des Kabinett- Laval vorherrfchte, übertrug fich auch auf den heutigen Tclephonverkchr, zumal Reu- York wieder feste Schlußkursc gemeldet hatte. Die Umlaotätigfcit war zwar wieder nicht sehr groß unb beschränkte sich auf Favoritpapiere ber letzten Zeit, es kam aber anderfeits auch so gut wie gar keine Ware heraus ('Banken unb Schlfsahrtswerte ausgenommen), so daß selbst flogen bie festeren gestrigen Abendkurse noch weitere ein- b i 6 zweiprozentige KurS - befferungen emtraten. Die Ansichten über ben Wert des geplanten Börsenfreiverkehrs gehen zwar etwa- auseinander, doch hofft man, wie schon gestern gemeldet, zum 1 März fo weit zu sein, um den Börsenapparat in Gang zu bringen und möglichst bald wieder zu einem amtlichen Börsenverkehr mit Kursen zu kommen. Allerdings werde es sicherlich noch Schwierigkeiten machen, ben Telephonrcriehr. der sich jetzt gerade eingespielt habe, in die Börsenräume zu Der- pslanzen, obwohl dadurch zweifelsohne eine direktere Verteilung der Orders möglich fei. Auch wird da- beabsichtigte Verbot der 6rehitlonen noch Verhandlungen in den einzelnen Verbänden notwendig machen.
Auf G und der in den bevorstehenden Dilanz- sitzungen zu erwartenden Bereinigungen lagen Bankaktien heute ziemlich schwach. Commerz- und Danatbank waren biS zu 3 Prozent rück- aängig. Auch Schiffahrtswerte lagen infolge der schon gestern gemeldeten schwierigen Finanzlage bei Hapag-Lloyd weiter im Angebot und verloren abermals etwa 10 Prozent ihreS effektiven Wertes. Anderseits zeichneten sich Schultheis durch sehr feste Haltung auS. Lhadeaktien waren abermals um etwa 3 Mk. gebessert, die Kaliwerte waren biS zu 3 Prozent höher und Reichsbahnvorzugsaktien gewannen 2 Prozent. Am festverzinslichen Warft war die Tendenz ruhig, aber weiter durchaus freundlich. Deutsche Anleihen und Schuldbücher waren bi- zu 0,5 Prozent gebessert. Auch die übrigen Gebiete deS Anlagemarkte« hätten eher anziehende Kurse zu verzeichnen. Don dem heutigen Reichsbankausweis für die zweite Februarwoche konnte keine besondere Anregung ausgehen.
Frankfurt obgeschwacht.
Frankfurt a. M., 16. Febr. Der Frankfurter Schaltet, verkehr zeigte eins ehr stille« Aussehen. Die Abschwächung an der Reuyorkcr Börse rief bet der Spekulation und Kundschaft starke Zurückhaltung hervor, zumal auch die innerpolitische Lage noch recht unübersichtlich ist. Die Tendenz neigte etwas zur Schwäche, doch nahmen die Rückgänge kein größeres Ausmaß an. Auf kleine Abgaben, die vornehmlich auS Gewinnmitnahmen resultierten, senkte sich da- Kur-niveau für Spezialwerte um bi« zu 2 v. H., an den Rebenmärkten betrugen die Abschwächungen etwa 1 v. H. Bemerkenswert schwach lagen SchiffahrtSaktien, bei denen eine eventuelle Reichshilfe verstimmte: Hapag und Rordd. Lloyd büßten je 2 v. H. ein. Don den fogenannten I Dalutawerten gaben Chadeaktien 3 Mark nach.
Ärles
4,22 58.77 79.96 14,51 16,61
170,94 21.90 78.96
2,51 81.21 82,28 33,17
O&erHen.
e6t einer gut fe. nitnlung sprach hier Auheim, über dar neue °>eh vom 14. Oktober ilebetblid über den
ton Schuh seltener obtt » unb PslanMarlen, malern und deren Ihn« LandschastSbildes (Aci- naus die Schaffung be- e anftrebt. Weiler gab ^oiMiisfionSsitzung der für Aotur« unb Heil« efjen ftatlgcfunben unb Hessischen Gebieten 5e« angem vom DoaelSber« berhessischen Gesellfchast siiätskreisen, sowie von schuh gefordert wird. 64 :r Cnzianwiesen unb dis n und Rudingshain im gehend behandelte der il schon stark gefährdeten riebberg, für bie im ft unb Unterricht Schuh« loten erscheinen.
I, im Änschluh an das teilen als besonöerS nnen: 1. DaS Lchmoor Miellen bei Dad«7iau« i den ban 2inneniande ,ier« unb Pstcnvenarien: i Öästabi unb Aeichelt« >e“ Hügel der Wetterau ; einer einst weiter »er« n Steppenflora: 5. eine ube Johanna lMbacher retern des montanen Flo« rbenfmäler.bitbfm unterstellen twreittour« g in Vorschlag gebracht.
.Wie steht ihr eigentlich miteinander?"
.Freundschaftlich.'
„Freundschaftlich? — Mehr nicht?"
Rose wurde roL
„Rein! Mehr nicht! — Warum fragst du? Du wirst doch die Hergabe de« Geldes nicht davon abhängig machen wollen, wie TönnieS zu mir steht?"
.Doch — doch! Ich habe so meine Berechnung, Rose. Du darfst mir die nicht übelnehmcn. AuS dieser Berechnung harauS habe ich TönnieS auch die Anstellung gegeben. ES würde mich kränken, wenn die nicht in Erfüllung ginge. Du ahnst sie?"
Rose schüttelte mit dem Kopfe — stellte sich ahnungslos bei seinen Worten.
.Ra, dann nicht. Dann will ich sie dir offenbaren. 2116 Dater einer einzigen Tochter hat man den Wunsch, diese gut unterzubringen. Den Wunsch wirst du begreifen?"
.Den Wunsch begreife ich. — Unb wie ift deine Berechnung?"
Münchmeyer wurde verlegen.
.Run ja — ich denke mir, bei TönnieS bist du gut aufgehoben. Er ist ein verläßlicher Mensch, hat allerlei gute Eigenschaften, die ihn zum Ehemann qualifizieren. Solid, strebsam, anspruchslos. Und außerdem ist er ein famoser Mensch, sieht gut aus. Man sollte meinen, er gefällt jeder Frau. — Oder gefällt er dir etwa nicht?"
.Gewiß. 2tbct ich kann ihm doch nicht sagen. Du gefällst mir, ich möchte deine Frau werden."
.21 ec! Gewih nicht! Das hast du auch gar nicht nötig I Du brauchst eS ihm nur zu zeigen, daß du ihn gern hast."
.Zeigen?" Rose zuckte mit den Schultern, machte einen tiefen Zug au« ihrer Zigarette: .Es könnte ihm ja belieben. daS nicht zu bemerken."
.Ra also — du willst ihm daS Geld nicht geben", sagte sie, .bevor er sich mir nicht erklärt hat? Ist eS so?"
.Ja, so ist es!"
.Das ist mir sehr fatal, Papa!" Sie zerdrückte den Rest ihrer Zigarette in der Aschenschale. .Ich hatte ihm deine Hilfe fest zugesagt."
.Das hättest du nicht tun sollen, Rose."
Der Diener betrat das Zimmer, um zu melden, daß im Speisezimmer gedeckt sei. Der Kommerzienrat erhob sich hastig, sah auf seine Uhr.
„Gs ist auch die höchste Zeiti 3m Tempo einer Stationsmahlzeit muß gefrühstückt werden."
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