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= Laasen, 14. April. Unser Wilhelm Schmidt legte gestern

Bürgermeister sein Amt alS

Am 537 und

iffion.

Mirhleit her

Bürgermeister nieder. Dieser Entschluß ist offensichtlich durch die wirtschaftliche Lage der Gemeinde veranlaßt worden, die unter den Ein­wirkungen der Wirtschaftskrise überaus schwierig geworden ist. Bürgermeister Schmidt stand seit einer Reihe von Jahren an der Spitze unserer Gemeinde und wurde erst kürzlich ohne Gegenkandidaten aus neun Jahre wiedergewählt. Die Bürgermeistereigcschäfte werden bis auf wei­teres von dem Beigeordneten Wilhelm Schmidt geführt.

erl. Gesetzbuchs mes nicht achten Gute mit ihrem She­en Güterslande tonfuräotimung 1 Ehefrau) aus nschulbner nicht' ' Konkursmasse »der dinglichen mkurses gellen- buch). Hiernach eingebrachfen

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schäft im Bezirk des Arbeitsamts Gießen. Schlüsse der Berichtszeit zählten wir noch Personen arbeitslos, gegenüber 482 1931 329 1930.

i dem Bauvor- auf Ihr Grund- un hierbei Be- itedjls und der n Betracht. Ohne in diesem jZalle idcr nicht beant- vrtsbesichligung der die Sachlage , sich an die zu- Areisbauaml in uz noch Prüfung den weiden kann.

si. April.

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Bergbau.

Ter Beschäftigungsgrad ist im Berichtszeit­raum weiter gesunken. Ein oberhessisches Kraft­werk hat eine seiner Gruben auf ein Jahr still- flclcgt, da es von zwei anderen Gruben ge­nügend mit Kohlen versehen wird. Damit die Belegschaft von 70 Mann nicht ein Jahr lang der Arbeitslosigkeit anheimfällt, hat die Betriebs­leitung im Einvernehmen mir der Belegschaft für jeweils V» der Belegschaft das Krümper- System eingeführt. Weiter mußte in unserem Bezirk eine Erzgrube stillgelegt werden, da die vorhandenen Erzvorräte zu gering sind. Das neue Feld, das jetzt in Angriff genommen werden soll, hat einen Abraum von 12 Meter Höhe auf- zuweisen. Die Beseitigung des Abraums wird voraussichtlich vier Wochen in Anspruch nehmen. Rach Frei legen des Feldes besteht dann die Aussicht, die Belegschaft wieder zu beschäftigen. Verfügbar waren 526 Bergarbeiter, gegenüber 234 1931 und 266 ^30.

Industrie der Steine und (Erben.

Die Arbeitsmarktlage ist nach wie vor un­einheitlich. Der größte Teil der oberhessischen Steinbruchgcbictc klagt über Auftragsmangel. Rur drei Dasaltbrüche haben von feiten der Reichsbahn Aufträge zur Lieferung von Bahn- fchotter erhalten und für diese Arbeiten Arbeits­kräfte eingestellt. Auch die oberhessischen Ziege­leien klagen im großen und ganzen über Arbeits»

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im weitesten Sinne des Wortes zu fördern, hatte der Dorstand im vergangenen Herbst den Be­schluß gefaßt, die bestgcpflegten Baumstücke mit Preisen auszuzeichncn. Es erhielten aus Vor­schlag von Obstbauinspektor (Sn fier (Gießen) Daumwart L. H a a S und Flurschütz Karl Wel­ler II. je einen Ehrenpreis, Karl Balser III., Friedrich Lotz, Heinrich Weller XII., Ludwig Jung Witwe. Wilhelm Ohwa 1 d und Wilhelm Dorfeld je einen ersten Preis, Wilhelm D o r- feld. Jakob Bernhard. Otto Michel, Alt- polizeidiencr Weller, Adolf Seibert, Hein­rich Kreiling XII. und Heinrich Eckhard je einen zweiten Preis, Philipp Dölzel, Wilhelm Schäfer II., Sommerlad Witwe. Maurer­meister Karl Schäfer und Karl Seibert je einen dritten Preis. 3n Verfolg der Prämiie- rungsaktion hat auch hier eine vorbildliche Daum­pflege eingesetzt, so daß es nicht leicht war, auS den vielen guten Leistungen das Deste hcrauS- zufinden. Der Mitgliederbestand des Verein- hat sich im Berichtsjahre um 24 erhöht. Der Vor­trag des Vorsitzenden behandelte FrühjahrS- erbeiten im Hausgarten. Eine rege Aussprache klärte noch manche Frage. Den Beschluß der Tagung bildete eine Gratisverlosung von Obst- bäumen, Beerensträuchern, Weinstöcken, Blumen­zwiebeln und Risthöblen.

Rödgen, 14. April. Heute, Donnerstag, feiert Pflastcrmeiftcr Heinrich Bal f er VI. in voller geistiger und körperlicher Frische seinen 83. G e b u r t S t a g.

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üngünstige Arbeilsmarkllage in Oberhessen

3u den meisten Berufsgruppen noch le ne Entlastung.

Das Arbeitsamt Gießen teilt in seiner Detrach- tuna über die Entwicklung auf dem ober- hessischen Arbeitsmarkt im Monat März, im Anschluß an die gestern bereits be- richtete Zusammenfassung des Standes der Arbeits­losigkeit, folgende Einzelheiten über die Lage in den einzelnen Berufsgruppen mit:

Land- und Forstwirtschaft.

Die Zahl der Arbeitsuchenden ist gegenüber hem Monat März nur wenig gesunken. Das Aus­scheiden von Tagelöhnern und Gärtnern, be­sonders von Gartenarbeiterinnen, wurde durch die Wiederarbeitslosmeldung speziell von Wald­arbeitern zahlenmäßig nahezu ausgeglichen. Die Wiederbeschäftigung von Kulturarbeiter innen hat inzwischen begonnen. Wie fast im ganzen Vor­monat. war auch in der DerichtSzeit das Ver­mittlungsgeschäft ziemlich schleppend. Erst das letzte Monatsdrittel brachte mit dem Einsetzen deS Fruhlingswetters und infolgedessen mit dem Beginn der Bestellungsarbeiten eine gewisse Be­lebung auf dem allgemeinen landwirtschaftlichen Arbeitsmorkt. Zur Sicherung des Bedarfs von weiblichem Dienstpersonal aus den Reihen der heimischen Arbeitsuchenden wurden, wie alljähr­lich, auch diesmal umfassende Vorbereitungen getroffen. Wenn auch festzustellen ist, daß im Gegensatz zu früheren Jahren heute unsere weib­lichen Arbeitsuchenden xur Ausnahme landwirt­schaftlicher Arbeit wieder eher geneigt sind, so mußten trotzdem etwa 30 Unterstützungsempfän­gerinnen wegen unberechtigter Arbeitsverweige­rung die Unterstützungen gesperrt werden. Ebenso erging es mehreren Spezialkräften der Forstwirt­schaft (Schwellenhauern», die darauf verzichteten, eine ihnen im westfälischen Forstrevier anacbotcne Arbeit anzutreten. Ein Vorhaben, weiblichen Un­terstützungsempfängern durch Teilnahme an einem Kursus das Melken zu erlernen, wurde ausge- geben, da sich herausstellte, daß dafür ein wirk­liches Bedürfnis nicht besteht. Die HaupttätiFeit der landwirtschaftlichen Vermittlung ruhte auf her Verpflichtung von Saisonn-cheiterinnen, die sich mit Rücksicht auf den erheblich ei geschränkten Rübenbau, nicht zuletzt auch aus Ersparnisgrün­den, überwiegend aus Mädchen der LandeS- arbeltsamtsbc^irke Hessen und Bayern konzen­trierte. Obwohl unter dem Gesichtswinkel des vollständigen Ausländerausfalles die Zahl der Anforderungen hinter den Erwartungen wesent­lich zurückstand, wurden vom Arbeitsamt Gießen über 100 Feldmädchen mehr verlangt, als im vergangenen Jahre. Während diese damals fast ausschließlich aus der hohen Rhön kamen, war in diesem Jahre auch aus dem sogenannten Bie­denkopfer Gebiet im Gegensatz zu früher wieder ein erhebliches Angebot zu verzeichnen. Rach dem vorläufigen Abschluß stellten die Arbeits­ämter Fulda etwa 130, Schweinsurth ungefähr 90, Dillenburg knapp 60 und Gießen selbst 20, zu­sammen etwa 300 Feldmädchen für die Landwirt­

mangel. Rur ein Betrieb hat nach Auftrags- eingang etwa 20 Ziegeleiarbeiter wieder be­schäftigen können. Dem Arbeitsmarkt standen 18c2 Steinarbeiter zur Verfügung, gegenüber 1446 1931 und 1150 1930.

Metallindustrie.

Die Lage des Metallmarktes hat keine wesentliche Derandcrung zu verzeichnen. Ein Industriebetrieb, der seit Jahren gut beschäftigt war, sah sich nunmehr ginötigt, weaen Absatzmangels eine größere Anzahl von Fachkräften zu entlassen. Eine weitere Firma hat Reichsbahnaufträge erhalten und konnte hier- durch Einstellungen von Arbeitskräften vornehmen. Die Arbeiten sind jedoch kurzfristiger Natur. Für den kommenden Monat hat ein Betrieb Einstellung von Arbeitskräften in Aussicht genommen, da ein größerer Auftrag zu erwarten sei. Für die Hand- wcrksbetriebe bestehen hauptsächlich in den Kur- orten Arbeitsmöglichkeiten für Rcparaturarbeitcn, die aber nur von kleinem Umfang sind. Den Ar- beitsmarkt belasteten 2690 Metallarbeiter, gegenüber 2546 1931 und 942 1930.

Papierindustrie.

Die Arbeitsmarktlage der oberhessiichen Papier­industrien ist zur Zeit als gut zu bezeichnen. Die in unserem Bezirk ansässigen Betriebe sind voll beschäf­tigt. Verfügbar waren 30 Arbeitsuchende, gegenüber 26 1931 und 15 1930.

Holz- und Schnihsloffgewerbe.

Die Lage des Arbeitsmarktes ist als uneinheitlich Zu bezeichnen. Während ein größerer Betrieb nach Auftragseingang Sägewerksarbeiter zurückgerufen hat, haben andere Betriebe Arbeitskräfte wegen Arbeitsmangels entlassen. Wir zählten 921 Holz- arbeitet, gegenüber 948 1931 und 527 1930.

Nahrung»- und Gcnußmitlelgewerbe.

Die Bcschäftigunysmöglichkeit ist weiterhin gesun­ken. Die oberhessische Tabakindustrie klagt über schlechten Geschäftsgang. Neben Absatzmangel, der zur Stillegung von Haupt- und Teilbetrieben führt, fpielt heute die starke Drosselung der Devisenzu­teilung eine große Rolle. Wenn hierin keine Er­leichterung eintritt, muß mit einer völligen Schlie- ßung sämtlicher oberhessischen Betriebe gerechnet werden. Eine oberhessische Brauerei arbeitet in einem Teilbetrieb wegen schlechten Geschäftsganges verkürzt. Eine Teigwarenfabrik kann wegen Auf- tragsmangels nach wie vor nur mit einem Teil ihrer Belegschaft arbeiten. Verfügbar waren 812 Personen, gegenüber 1136 1931 und 130 1930.

Bekleidungsgewerbe.

Die Arbeitsmarktlage ist uneinheitlich. Während einerseits oberhessische Kleiderfabriken durch größere Spezialaufträge gut beschäftigt sind, sind die ober­hessischen Schuhfabriken wegen Absatzstockung ge- zwungen, mit verkleinerter Belegschaft verkürzt zu arbeiten. Dem Arbeitsmarkt standen 391 Personen zur Verfügung, gegenüber 339 1931 und 233 1930.

Baugewerbe.

Auf dem Baumarkt ist eine wesentliche Verände­rung nicht eingetreten. Das Baugewerbe als Schlüs­selindustrie hat für Oberhessen bis zur Stunde kaum Neuaufträge aufzuweisen. Nur ein größeres Werk beabsichtigt, einige Neubauten zu erstellen. Die Lie­ferfirma liegt außerhalb unseres Bezirks, so daß mit einer Entlastung des oberhesfischen Baumarktes kaum zu rechnen ist. Lediglich in den Kurorten wer- den Maurer und Weißbinder mit Ausbesserungs- arbeiten beschäftigt. 3237 Bauarbeiter standen gegen­über 3255 1931 und 2461 1930 zur Verfügung.

verkehrsgcwerbe.

Die Beschäftigungskurve ist weiter im Abgleiten begriffen. Sowohl die Reichsbahn als auch die Reichspost halten mit Anforderungen von Zeit- träften zurück. Wann und inwieweit von feiten die­ser Behörden Arbeitskräfte wieder eingestellt wer­den, steht zur Zeit noch nicht fest Es meldeten sich am Schlüsse der Berichtszeit 727 Arbeitsuchende, gegenüber 479 1931 und 328 1930.

Lohnarbeit wechselnder Art.

Für die Angehörigen dieser Berufsgruppen be­stehen zur Zeit wenig Aussichten auf Ardeitsmög- lichkeit. Lediglich bei einigen Feldbereinigungs­arbeiten und Ausbesserungsarbeiten im Baugewerbe konnten vereinzelt Arbeitskräfte untergebracht wer- den. Den Arbeitsmarkt belasten 3131 Arbeitsuchende, gegenüber 2637 1931 und 2569 1930.

Angeslelltenvermitllung.

Auf dem Angestelltenmarkt ist im Berichtszeit­raum keine wesentliche Aenderuna zu verzeichnen, doch ist mit Anfang des Monats Aprils mit einem

größeren Zugang von Angehörigen dieser Berufs- gruppe zu rechnen. Dies ist hauptsächlich auf die Schrumpfung des Arbcitsmarktes zurückzujühren. Als ftellensuchend meldeten sich 1120 Personen, gegenüber 816 1931 und 387 1930.

Oberbeffen.

Siadtvorstandssihung in Alsfeld.

Alsse 1 d, 13. April. In der letzten Stadt vorstandssihung befaßte man sich mit der Ausführung von Arbeiten imWcgc des freiwilligen Arbeitsdienstes. Der Stadtbaumeistcr legte hierzu zwei Projekte vor, die eine Arbeitsleistung von rund 3320 Tage­werke vorsehen. Es handelt sich um die Beseiti­gung des Abraums aus dem städtischen Stein­bruch Wönchenberg, sowie um die Herstellung der verlängerten Jahnstraße zwecks Verbesserung der Derkehrsmöglichkeiten für die mit dem Prämien» markt verbundenen reitcrspvrtuchen Veranstaltun­gen. Es liegen 60 Meldungen für den freiwilligen Arbeitsdienst vor. Die beiden Projekte wurden genehmigt. Die Zustimmung des Arbeitsamtes soll beschleunigt herbeigeführt werden.

C,inc längere Aussprache entspann sich über die Aufhebung von Kraftpostlinien. Die von Alsfeld ausgehenden sechs Linien erforderten im Rj. 1930 einen städtischen Zuschuß von 3000 Mark. Zwecks Minderung des städtischen Zuschus­ses wurde vom Finanzausschuß die Aufhebung der Kraftpostlinien A's'eldTreysa und Alsfeld Reustadt (MainWeser-Dahn) beantragt. Wie der Vorsitzende mitteilte, sind vorsorglich alle sechs Linien von der Stadtverwaltung auf den 1. Juli 1932 gekündigt worden. Die Beschlußfassung über die beantragte Aufhebung der beiden genannten Linien wurde vorläufig ausgesetzt, zwecks Ver­handlungen mit den an der Strecke beteiligten Gemeinden wegen Erhitzung ihrer Zuschüsse. Auch mit dem Kreisamt sollen diesbezügliche Verhand­lungen geführt werden.

Für den Ruderbetrieb auf dem Er- lenteich wurde die Anschaffung eines Bootes aus verzinktem Eisenblech von der Firma Ernst Mar;: in Friedrichroda beschlossen.

Schulärztliche Untersuchungen im Kreise Schotten.

-i- Schotten, 13. April. Im abgelaufenen Schuljahre wurden zum erstenmal in allen Volks­schulen unseres Kreises schulärztliche 11 n - tersuchungen vorgenommen, die sich auf das erste, vierte und achte Schuljahr erstreckten. Aus dem amtlichen Bericht ist zu entnehmen, daß der Gesundheitszustand der Kinder im allge­meinen befriedigend, die Reinlichkeit gut war. Etwa 6 Prozent der Schüler weisen einen schlechten Ernährungszustand auf. Don 1443 un­tersuchten Kindern wurden 650 47 Prozent mit Halsdrüsenschwellung, 944 65,4 Pro­

zent mit Zatznerkrankungen, 582 - 40,3 Prozent mit Kropf anlage und 250 - 17,3 Prozent mit Haltungsfehlern festgestellt. Der K r o p f nimmt im Laufe der Schulzeit an Verbreitung zu und konnte in den hochgelegenen Ortschaften f a st an jedem zweiten Schü­ler beobachtet werden. Zur Verhütung der Kropsbildung wurde nach dem Vorschlag von Dr. Sauer (Gießen) in den Schulsälen I o d in Sub­stanz aufgestellt. In allen Fällen, in denen ärzt­liche oder zahnärztliche Behandlung nötig erschien, wurden die Eltern der Kinder benachrichtigt. Die Fürsorgerinnen des Kreises wurden mit der Kon­trolle betraut. Kinder mit Haltungsfehlern sollen in der Turnstunde besonders berücksichtigt werden.

üaiwtrcie Gtetzen.

# Wicseck, 13. April. Der hiesige Obst­und Gartenbauverein hielt dieser Tage feine Generalversammlung ab, zu der sich viele fSlitgliebcT und Gäste eingefunden hatten. Rach her Begrüßung erstattete der Vorsitzende, Lehrer Deppler, den Jahresbericht, dem u. a. folgen­des zu entnehmen war: Auf der Gießener Obst- Aufteilung im Oktober v. I. wurden fünf Ver­einsmitglieder mit elf Preisen bedacht. In Ge­meinschaft mit der Gemeinde und den Jagd­pächtern wurde ein 2500 Quadratmeter großes Dogeischuhgehölz angelegt, um der Ristnot der Freibrüter zu begegnen. Lurch Anschaffung einer Rückenspritze wurde den Gartenbesitzern Gelegen­heit gegeben, die planmäßige Schädlingsbekämp­fung beim Gartenobst durchzuführen. Die Rech­nungsablage durch den Rechner, Kaufmann Loh, ergab einen lleberschuß, so daß sich das Ver­wögen auf 320 Mk. erhöhen konnte. Dem Rechner wurde für seine einwandfreie Kassenführung der Dank des Vereins abgestattet und ihm Entlastung erteilt. Bei der Dorstandswahl wurde für den zurückgetretenen Schriftführer F. Seibert Kauf- mann Pau sch gewählt. Um die Baumpflege

Gesund u^lüddidi UHtzs.gNlMg

Scbfinbergers PUanzen Robsaile'

ftrciö Schotten.

Y Gedern, 13. April. Zur diesjährigen Ge­sellenprüfung meldeten sich insgesamt 34 Lehrlinge aus 11 verschiedenen Ortschaften. Auf Grund ihrer Leistungen konnten vier Prüflinge das Prädikat »sehr gut bestanden", zwölf .gut bestanden" und dreizehn .Bestanden" erhalten. Fünf Lehrlingen wurde gestattet, die Prüfung nach vier Wochen zu wiederholen.

Eichelsdorf, 13. April. Das Fest ber g ei­benen Hochzeit konnte das Ehepaar Heinrich Bechtold und Frau Marie, geborene Mehr­ling, feiern. Das Landeskirchenamt. das Dekanat Ridda und der GesangvereinEintracht", dem der Jubilar 60 Jahre als aktiver Sänger ange­hörte, befanden sich unter den zahlreichen Glück- wünschenden.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

Launsbach, 13. April. In der Rächt zum Montag gegen 1.30 Ahr rissen zwei Rohlinge das Amtsschild des Gemeindevor­stehers herunter, das stark beschädigt wurde. Die Täter benutzten zu ihrem üblen Streich eine 5 Meter lange Leiter, die dem Rachbar des Ge­meindevorstehers entwendet worden war. Es handelt sich bei der Tat offensichtlich um einen Racheakt, und es wäre erforderlich, den beiden Tätern, die erkannt und zur Anzeige gebracht wurden, die gebührende Strafe aufzuerlegen.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Gemeinden.

Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage) Samstag, 16. April: Vorabend 7 Uhr, morgens 9 Uhr, abends 7.30 unb 8.10 Uhr.

Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbatfeier den 16. April. Freitag abend 6.55 Uhr; Samstag vor­mittag 8.30: Predigt; nachmittags 3.30; Sabbat­ausgang 8.10. Wochengottesdienst morgens 6.45; abends 6.30 Uhr.

(Schluß des redaktionellen Teils.)

verzögerte Frühjahrsbestellung. Bisher war die Witterung für die Entwicklung der Saaten keines­wegs günstig. In weiten Gebieten wird darüber ge- klagt, daß der lang andauernde Frost zusammen mit einem Mangel an Feuchtigkeit die Saaten sehr ge- schwächt hat. Schwache Jugendentwicklung der Saat birgt aber die Gefahr einer geringeren Ernte in sich. Das wirksamste, wenn nicht einzige Mittel hiergegen besteht in einer sofortigen ausreichenden Stickstoss- düngung. Für die Kopfdüngung der zurückgebliebe­nen Saaten eignet sich der Kalksalpeter vorzüglich.

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Ingenieur- ggS 4 Schule Elg. Lehrwerkstätten Maschinenbau, --- .

Elektrotechnik, Ufa I m 3 > Automobilbau Wf C I III O I

VON DE.R MAKUAKIIMt-VtKKAUF5-UNION, ABTEILUNG KOCHBUCH, BERLIN C 2, BURGSTR. 24