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Frauenturnen im Gau Hessen -er OT.
Die erste planmäßige Uebungsstunde des neuen Turnjahres vereinigte am Sonntag zu Gießen nahezu 100 Dorturnerinnen und Leiter von über 50 Frauenabteilungen im Gauverband. 2m Mittelpunkt der Lehrarbeit, die von Gaufachwart Du. dolf Paul (Gießen) geleitet wurde, standen die von der Frauenturnwartin dec DT. Els S ch r ö . der (Kaiserslautern) entworfenen allgemeinen Freiübungen für das 15. Deutsche Turnfest zu Stuttgart. 2lls Massenübungen, die auch aus dem nächstjährigen Gaufrauenturnen zu Heuchelheim bei Gießen auftreten, sind sie einfach, durch den Wechsel der Zeitmaße in einzelnen Gruppen aber von lebendigstem Dewegungsablauf. Entwicklungsgeschichtlich bilden sie anerkanntermaßen einen gewissen Abschluß, um den das Männer- turnen auf diesem Gebiet nach den, Zeugnis des zuständigen Fachwortes der DT. noch ringt. Zu den Höhepunkten der Echauseitc des Deutschen Turnfestes zählt ferner ein von dem 'Direktor der weithin anerkannten Musterturnschule zu Hannover, Carl Loges. verfaßter Chorfesttanz, zu dem jeder Kreisverband der DT. mit drei Fahnentänzerinnen seiner Landesfarben an der Spitze eine Tanzgruppe im langen weißen Festkleid stellt: die Einführung in Grundformen dieser Kundge- bung wurde von Fräulein Luise Schwarz (Friedberg) geleitet. Der Mittelrheinkreis selbst wird in Stuttgart ferner mit einer Sondervorführung in DodMÜbungen hervortreten.
In ihren Beratungen am Nachmittag, denen auch Gauoberturnwart Wilh. Will (Gießen) beiwohnte, verschob die Gauvorturnerschaft die fällige Neuwahl ihres Unterausschusses, dem außer dem Gaufachwart die Abteilungsleiter Heinrich Schneider (Wetzlar) und Frl. Lu.fe Schwarz (Friedberg) angehören, bis nach dem Gauturntag, dem am 12. März zu Gießen der einstimmige Vorschlag der Fachschaft sowie des Gauturnausschusses 'auf Wahl des Gaufrauenturnwarles Rudolf Paul (Gießen) zum Nachfolger des zurücktretenden verdienstvollen Gau- Ebrenoberturnwartes Wllh. Will vorliegt: gleichzeitig ergab eine umfassende Aussprache die einstimmige Entschließung, den bewährten Abteilungsleiter Heinrich Schneider (Wetzlar) als neuen Gau- frauenturnwart für die restlichen zwei Jahre der Wahlzeit in Vorschlag zu bringen. Ein kritischer Rückblick auf das diesjährige Gaufrauenturnen spricht der Bad-Nauheimer Bürgerschaft, den Behörden und der Tiurnerschast einmütigen Dank für die Vorbereitung und Durchführung der werbekräf- tigen Veranstaltung aus, führt zu einer eingehenden Behandlung der Kampfrichterfrage und setzt als volkstümliche Hebungen für den nächsten Gauwettkampf zu Heuchelheim einen 75-Meter-Lauf, Weit- fprung, Vollballweilwurf und als Zusatzübung zum Vierkampf Kugelstoßen fest. Der übliche Lehrgang, wenn auch der wirtschaftlichen Notzeit wegen in kleinerem Ausmaß, soll in Verbindung mit dem aü- gemc Lehrgang für Vorturner und Xununarte demnächst mit zur Durchführung kommen. Zur Pflege des Turngesanges werden neben den Liedern für das Deutsche Turnfest vier weitere Lieder im Gau zur Hebung gestellt und darauf die Verhandlungen mit einer Ansprache des Gaufachwartes geschlossen.
VfB. Gießen.
VfB. Gießen I. — VsR. Butzbach I 1:3 (0:0).
Das Spiel wurde unter ungünstigen Vorzeichen ausgetragen. Der holprige Boden auf dem Wald- sportpiatz war hart gefroren und die Gastgeber traten mit Ersatz an. 5m Spiel selbst sah man keine außerordentlichen Leistungen, vielmehr erlebte man unerwartete Enttäuschungen, denn die VfBer, die fast während der ganzen ersten Spielzeit drückend wldüberlegen waren und die Gäste nur selten zum Zug kommen ließen, vermochten keine einzige ihrer Torchancen auszuwerten, denn entweder scheiterten sie an der Verteidigung der Gäste (obwohl diese durchaus nicht so sehr sicher war), oder aber die Bälle wurden darüber und daneben gejagt. Verschiedene Male wurde jede Möglichkeit durch über- flü'sige Kombination vor dem Tor vergeben. Jeden- falls war die Mannschaft der VfBer nicht ganz auf der Höhe und mußte eine verdiente Niederlage hinnehmen.
M t dem Ergebnis von 0:0 Toren wurden zunächst die Seiten gewechselt und ohne Pause weitergespielt. In der 5. Minute nach Halbzeit errangen die VfBer durch einen entschlossenen Schuß das erste Tor. Der Tormann der Butzbacher startete Zu spät und mußte das Leder knapp am rechten Torbalken in das Netz passieren lassen. Die Freude dauerte aber nicht lange. Nach nur einer halben Minute, kurz nach dem Wiederanstoß, glichen die Butzbacher durch einen raschen Angriff und einen entschlossenen Schuß aus. Der Tormann hatte gar
keine Möglichkeit einzugreifen, stand außerdem auch falsch. Die Butzbacher lebten sichtlich auf. Fünf Minuten später und wiederum durch einen rasanten Angriff und einen ebenso sicheren schönen Schuß, kamen die Butzbacher zum zweiten Tor. In der 3s. Minute erhöhten die Gäste gar noch auf 3:1, wäh renb sich die Gießener vergeblich um eine Einheitlichkeit im Spielaufbau bemühten. Die Gäste spielten zwar auch keinen klaren Stil, aber sie spielten frischer und mehr auf Erfolg bedacht. Die Gäste hatten ihrem Torwart viel zu verdanken, der sicherer war als sein Gegenüber. Die VfBer konnten jedenfalls in der Aufstellung Becker: Bingel, Henkel: Feuster, Kreß, Kapeller; Ritter, Lehrmund, Winter, Witte- kind, Mattern, nicht überzeugen.
Der Schiedsrichter amtierte korrekt. Er hatte fern schweres Amt. Es wurde sehr fair gespielt.
Berufsspielersrage vor her Entscheidung
In Würzburg trafen am Samstagabend die Vertreter der süddeutschen Bezirksliga-Dercine zusammen, die an den kommenden Endspielen des Verbandes beteiligt sind. 2n dieser Gesellschaft waren also auch alle die Großvereine versammelt, die eventuell für eine Derbandsliga in Frage kommen oder an der Verussspielerfrage interessiert sind. Es gab eine lange und sehr ernste Aussprache über die gegenwärtige Situation im deutschen Fußball. 2m Vordergrund standen natürlich auch die Fragen des Derussspielertums and des Spielsystems. Aach Schluß der vertraulich geführten Verhandlungen wurde die folgende Entschließung gefaßt:
„Die süddeutschen Endsprelteilnehmer haben sich in einer gemeinsamen Sitzung mit der Spielsystem- Kommission des Verbandes in Würzburg eingehend über die gegenwärtige Lage im deutschen Fußball ausgesprochen Sie haben dabei die Aot- wendigkeit erkannt, die entscheidenden Beschlüsse ihrer Dachorganisation, des Deutschen Fußball- Bundes, die im 2anuar unter Anteilnahme der Vertreter aller Landesverbände erfolgen werden, abzuwarten. Aach dieser DFB-Sitzung wird der süddeutsche Verband erforderlichenfalls alsbald einen außerordentlichen Derbandstag anberau- men, um die angeschlossenen Vereine über die Maßnahmen entscheiden zu lassen, die sich ans den Beschlüssen der DFB.-Sitzung ergeben."
Die sehr vielsagende Resolution beweist also, daß man sich im DFB. und in den Verbänden jetzt endlich zum Handeln entschlossen hat.
Gegen den Gemeinschastsvertrag OT.-OSB.-OIB.
Eine Entschließung des Mittelrheinkreises.
Es hat den Anschein, als würde es nicht mehr all,zulange dauern, bis der Gemeinschaftsoer trag zwischen den drei großen Verbänden DT., DSB. und DFB. „geplatzt" ist. Aus allen Teilen des Reiches werden Schwierigkeiten zwischen den Vertragspartnern gemeldet nnd meist wird von irgendeiner Seite aus der Beschluß gefaßt, bei den Spitzen verbänden die Kündigung des Vertrages zu verlangen. Am deutlichsten und energischsten gehen derartige Forderungen derzeit von feiten des DT. aus. Die Frage der nächstjährigen deutschen Meister- schäften im Handball und in den Sommerspielen gehört unter das gleiche Kapitel. Am Sonntag hat in Offenbach der Kreisausschuß des Mittel- rheinkreifes analog dem vor acht Tagen gefaßten Beschluß iber GauoSerturnwarte folgende Resolution, die sofort an den DT.-Vorstand weitergeleitet wurde, beschlossen: „Der Vertrag mit den Ver- bänden in der jetzt vestehenden Form ist nicht geeignet, die hohen Ziele, die angestrebt werden, zu erreichen. Er muß deshalb in seiner jetzigen Form gekündigt werden."
Oesterreich schlägt Belgien 6:1.
Aus der Rückreise von England traten die österreichischen Fußballspieler am Sonntag in Brüssel gegen eine belgische Auswahlmannschaft an. Tie Wiener führten ein ganz ausgezeichnetes Spiel vor, man merkte ihnen die Strapazen des großen Englandkampfes nicht im mindesten an. Die Belgier mußten eine schwere 1:6-Schlappe ein stecken, die aber dem Spielverlauf nach vollkommen ah Recht besteht. Der beste Mann der Oesterreicher war diesmal der Halblinke Schall, der in der ersten Halbzeit allein drei Tore erzielte. Für Sindelar führte diesmal Gschwaidl den Sturm, auf Halbrechts stürmte Wesfelik. Kurz nach der Pause schoß Schall auch noch ein viertes Tor. Den fünften Treffer konnte Zischek auf sein Konto buchen. Erst bei diesem Stande kamen die Belgier zu ihrem Ehrentor, Wesselik stellte aber mit einem sechsten Treffer die alle Differenz wieder her. Als Schiedsrichter fungierte der Engländer R u d d. der seine Sache gut machte.
OGE-Handball.
05C. I — Io. 1846 II 2:5.
3u dem am Sonntag aus getragenen Handballspiel stellte der Turnverein 1846 Dreßen seine verstärkte 2. Mannschaft. Auch der ODC. hatte viel Ersatz. Das Spiel sah durchweg die Turner etwas im Vorteil und endete mit 5:2 für die 1846er. Beim OSC. klappte es diesmal gar nicht. Der Sturm ist nach wie vor das Schmerzenskind der Mannschaft. Das Zusammenlpiel fehlte. Dagegen spielte der TD. 1846 im Sturm ausgezeichnet. Die beiden Außen erw.e'en sich als sehr gesährlich. Beim OSE. war der Tormann Schmieder sehr gut. Der Schiedsrichter leitete zur Zufriedenheit.
Finnlands Streitmacht für Innsbruck.
Hur vier Teilnehmer wird Finnland zu den internationalen Skimeisterschaften vom 6. bis 13. Februar in 2nnsbruck entsenden. Die Heine Kampftruppe besteht aus dem Olympiasieger im 50-Kilometer-Dauerlaus in Lake Placid, V. Saarinnen und dem Zweiten in diesem Wettbewerb, Vainö L i i k a n e n , die auch in (Innsbruck über diese Strecke an den Start gehen. Den Kombinations- und Sprunglaus bestreiten A u r t i o und T o i k k a. Zusammen werden diese Vier außerdem Finnland im 40-Kilometer- Stasse 1 laus vertreten.
Kurze Gportnotizen.
Eine großzügige Winterhilfe hat der Verband Brandenburgischer Ballspieloereine be* schlossen. Der VBBV. wird 500 Verbandsmitglie- oern, die in dürftigen Verhältnissen leben, eine einmalige Weihnachtsbeihilfe von je 5 Mark gewähren.
Funda-Maidorn gewannen am Sonntag ein Mannschaftsrennen in Münster, das über 100 Runden führte, mit vier Runden Vorsprung vor den Kölnern Rausch-Hürtgen.
«-
Helen Wills-Moody, die Weltmeisterin im Tennis, wird Anfang 1933 nach Oesterreich übersiedeln und dort das Skilaufen erlernen.
•
A n den FIS«5Rennen werden sich nun doch die Norweger beteiligen. Birger Ruud und Gröl-
tumsbraaten haben bereits fest zugcsagr und werden auch ihr Abschlußtraining in Oesterreich ob» soloieren.
Büchertisch.
— G. D. Stern: Ein allzu nettes Mädchen. Roman. Brosch. 3,50, Ganzleinen 4,80 Mark. Allstein, Berlin SW. 68. — (245) - Wie eine junge Engländerin sich selbst und brr ganzen Welt eine Heine Komödie vorspielt, daS erzählt mit Witz und Laune G. B. Stern in ihrem Roman „Ein allzu nettes Mädchen". Loveday trägt ihre — echten oder eingebildeten — Sorgen zwischen den Blütenfeldern der Riviera und dem Zwielicht der Londoner Aachtlokale spazieren. Do« Schicksal meint es nicht allzu böse mit ihr, aber es legt ihr einige Steine in den Weg, die nicht ganz einfach zu beseitigen sind. Aber schließlich gelingt eS doch, nachdem Loveday einige Male aus abenteuerliche Art die Flucht ergriffen und vor den Schranken des Londoner Gerichtshofes alle Schrecken eines Erbschaftsprozesses durchgc- macht hat.
— Friede H. Kraze: Garba. Das Spiel ist aus. — Wird nun das Leben kommen? Roman. 327 Seiten. Geb. 4,40 Mk. Verlag C. Bertelsmann in Gütersloh. Garba heißt das einst vom Kind gespielte Traumreich, in dem alles Gute. Hilfsbereitschaft und Gerechtigkeit herrscht, — auch für die zarte Roselin kommt die Wirklich- feit, da eine junge Baroneß aus den Dorurteilen ihrer Kaste, Familie und Heimat hineingewor-. fen wird in den Strudel des Weltkrieges. Vme Fülle wechselnder Bilder, Schilderungen des kaiserlichen Berlin und seiner höfischen Gesellschaft, der Kriegserlebnisse einer Roten-Kreuz- Schwester und des Zusammenbruchs. Ein Frauenbuch, das der treuen Gemeinde der Friede H. Kraze sicher willkommen sein wird.
— Des Lahrer Hinkenden Boten neuer historischer Kalender für den Bürger und Landmann auf das 2ahr 1933 ist im Verlag von Moritz Schauenburg in Lahr (Baden) erschienen (240.) und bringt seinen allen Freunden eine Menge schöner und beschaulicher Geschichten und Anekdoten samt ausführlichem Kalendarium, einer Chronik der Wellbegebenheiten, auch allerlei Bll- I dem, Sprüchen, Gedichten und einem Verzeichnis der Messen und Märkte. Dabei ist der „Hinkende 1 Bote" hübsch, billig und kostet nut 50 Pfennige.
Wirtschaft.
• Frachtenpool auf dem Aorbatlan- t i L Zwischen den auf die deutschen Häsen Hamburg und Bremen fahrenden Reedereien (Hapag- Lloyd-Ilnion, Baltimore Mail Steamship Co., United States Lines und *5 anfee Line) ist eine Einigung in folgenden Punkten erzielt worden: 1. eine Abfahrten- und Quotenvereinbarung zwischen Hapag-Lloyd-Union und Baltimore Steamship Co. für die Fahrt nach Aorfolk und Baltimore: 2. eine Poolvereinbarung zwischen der Hapag-Lloyd-Union und den United States Lines für ben Dienst nach Aeuhork; 3. eine weitere Poolvereinbarung zwischen der Hapag-Lloyd- Union und der Haickee Line für den Dienst nach Boston und Philadelphia. Die Verständigung erstrebt in erster Linie eine Stabilisierung der Raten, mit ihr wurde ein ähnlicher Zustand geschaffen, wie er bereits von 1895 bis 1914 bestanden hat.
• Verkauf von Hapaa-Schiffen an Rumänien. Wie WTD. -Handelsdienst erfährt, stehen Verhandlungen zwischen der autonomen Verwaltung der rumänischen Seehäfen und der Hapag über den Verkauf von Hapag- Schiffen zum Zwecke des Ausbaues des Verkehrs auf der Donau-Levante-Strecke dicht vor dem Abschluß. Cs handelt sich hierbei um die in den Fahren 1922 und 1923 gebauten früheren Stinnes-Dampfer „Adolf v. Baeyer", „Carl Legten" und „Albert Vogler", die zusammen eine Tonnage von 17 100 Drt. darstellen. lieber den Kaufpreis ist von deutscher zuständiger Seite noch nichts näheres zu erfahren: von rumänischer Seite wird ein Kaufpreis von etwa 1 Mill. Mk. genannt Beim Zustandekommen des Verkaufs würde sich eine Entlastung der Hapag-Lloyd- Union von aufgelegter Tonnage in Höhe von etwas über 80 000 Brt. ergeben, wobei die Schiffverkäufe des Aordlloyd an die Russen und der Verlaus des Hapagdampfers „Emil Kirdorf" an die Rumänen mit berücksichtigt sind.
Frankfurter Abendbörse abbröckelnd.
Frankfurt a.M. 12.Dez. Die Abendbörse hatte nur kleines Geschäft zu verzeichnen, da neue Kundenorders nicht eingetroffen waren und auch die Auslandbörsen keine Anregung
boten. Die Stimmung war zwar nicht unfreundlich, die Berliner Schlußkurse blieben aber nicht ganz behauptet Die Veränderungen betrugen nur Bruchteile eines Prozentes, 2G.- Farben gaben bei Eröffnung um 0,40 v. H.^nach und bröckelten später um weitere 0,40 v. H. ab. Montanwerte blieben relativ gut behauptet. An den übrigen Marktgebieten traten feine nennenswerten Veränderungen ein.
Am Rentenmarkt blieben Reichsallbesitz- anleihe, Reichsschuldbuchforderungen und Stahs- Verein-Donds behauptet. Don fremden Werten lagen Eisenbahn-Bosnier in Airpassung an den Berliner Kurs 1,25 v. H. höher. Am festverzinslichen Markt kamen Goldpfandbriefe meist noch etwas höher zur Aotiz. Reubesihanleihe 6,70. Attbesihanleihc 53,85, Schuhgeb etsanleihe 5,60, Cisenbahn-Bosnier 14,5, Reichsbank 129,5, Gelsenkirchen 47,25, Harpener 84,75, Mannesmann 61,5 bis 61,13, Rheinstahl 76. Aku 57,75, AEG. 33,75, Bekula 110,5, Conti Gummi 118,25, S>/eide- anstalt 150, Licht & Kraft 95,60. 2G.-Farmen 98 bis 97,5, Geschrei 73, Holzmann 58, Lal^.reyer 114, Rhein. Elektro Mannheim 84,5, Rütgers- werke 42,5, Hapag 18,5.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M-, 12. Dez. (WTB. Drahtmcl- bung.) Der Getreibemarkt hatte zum Wochenbeginn zwar etwas festere Verfassung, doch blieb bie Umsatztätigkeit in ben engen Grenzen der Vorwochen, obwohl Brotgetreibe knapp angeboten war. Die Mühlen unb der Handel bekundeten infolge des ruhigen Mehlgeschäfts nur sehr geringes Interesse. Kraftfuttermittel lagen infolge des Frostes freundlich, jedoch war auch hier das Geschäft sehr still. Es wurde notiert: Weizen 205 bis 206 Mark, Roggl a 162,50, Sommergerste für Brauzwecke 180 bis 185, Hafer (inländischer) 134 bis 137,50, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 28,65 bis 29,25, Weizenmehl (niedrrheinisches) 28,50 bis 29, Roggenmehl 23 bis 24,75, Weizenkleie 7,75, Roggenkleie 8,35, Sojaschrot 10,75 bis 10,85, Palmkuchen 8,75 bis 9, Erdnuß- kuchen 12,75 bis 13, Heu (süddeutsche, gut, gesund, trocken) 4,60 bis 4,80, Weizen- unb Roggenstroh (drahtgepreßt) 2,25 bis 2,50, Weizen- und Roggenstroh (gebündelt) 2,25 bis 2,50, Treber (getrocknet) 10,60 Mark.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben bre Höhe der zuletzt deschlosienen Divtb nbe an. — Retchsdankbtskont 4 o. - Lombardzinsfuß 5 v. H.
Jrantfun a. 2)1.
2)erhn
Schluß« kurv
«Schluß!. Abcnd- börs-
Schluß- lurd
Schloßt, mittag» bürfe
Odium
10.12- l
12-12-
10.12.
12.12.
6% Deunche -lletchsanleihe v. 1921 6% ebem.7% Dl. Reichen!. v. 1929 »Yt% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Äblös.-Schuld mü
Au-los.-Nechlen .............
76 91,25
58,5 6,55
69,25
- 57
54
85
85
78,25
78,5
8,25
5,8
5,6
6,65
3,7
4
4
5,6
4,6
21,9
76,5
91,5
75
58,9
6,7
70,25
57
54,9
83
85
86
79
79
7
5,75
5,6
6,75
3.7
4,1
5.9
9,25
4.6
22
75,9 90,9
58,5
6,6
69,4
54,25
78,25
8,3
1,05 5,85
5,65
5.65
6,5 3,75
4,05
4,15
6
4,55
21,8
76,5
91,5
75,5
58,8
6,7
70,65
54,5
—
1,05
5,65
5,4
54
3,75
4,1 4-13
4,55
21,75
Desgl. ohne Ausloj.-Rechte......
6% cbem. 8% Hess. Sollefiaat 1929
«rückzahlh. 102%)............
Lberhessen Provinz-Anleihe mb
Au-los.-Rechten .............
Deutsche Komin. Summe lab l.?ln leihe Serif 1 mit Auslos.-Rechten . 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Banl
Goldvse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hhp^Ban!
Golbpse. 16 unkündbar bis 1936
5«/,% ebem. 4'/.% Franks. Hyp.
Bank»Ltau.-Psandbriese .....
5'/i% ehem. 4’/'.% Rheinische Hhp.-Bank-Liau.-Goldpse.....
ehem. 8% Pr. LandeSosand briefanflalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand
briefanllaU, Pfandbriefe R. 10
4% L österreichische Goldrente...
4,20% Leslerreichische Sllberrev.te 4% Ungarische Goldrenie.......
4% Ungarische Staatürente v. 1910
4'/z% desgl. von 1913..........
5% abgeil. Goldmexikaner von 09 4% Türkische tzollonleil>e von 19ii 4% Türkische Bagdadbohn-Anleihe Serie l..................
4% desgl. Serie II .............
5% Rumän. vereinh. Renke v. 1903 4>Z,%Rumün.vereinh.Reni,v.l91S 4% Rumänische vereinh. Rente .
3%% Anatolier ...............
jramiuci u. jJi.
Berlin
Schluß« kurs
Echiußl. Abend- börle
Schluß- für»
Schlußk. Mittagbörse
Datum
10-12.
12-12-
10.12.
12.12.
Homvurg-Amerrta-Pakei .....
1
-
18,5
18,25
18,75
Hamburg.Südam. Dampfschiff.
0
—
—
vansa Tampsschiff...........
0
-
—
—
—
Norddeutscher Lloyd .........
0
19,4
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19,25
19,65
A.G. für Verkehrswesen Akt. ..
0
46
46.5
45,5
46,4
Berliner Handelsgesellschaft....
4
89
88,75
89,5
88,75
Commerz- und Prival-Bank...
O
53,5
53,5
53,5
53,5
Deutsche Bank und TiSconto»
Gesellschaft ..............
0
75
73
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75
Dresdner Bant..............
0
61,75
61.75
61,75
61,75
RelchSbank ................
1
130
129,5
129,25
130,25
A.e.s......................
0
33,5
33,75
33,5
33,75
Eiekll. Lieferungsgelellschast...
b
74
74,5
74,4
74
Licht und Kraft .............
6
93
95,65.
93.5
95,75
Felten & Guilleaume ........
0
54,5
55
55
55,75
Gesellschaft für Elektrische Unter-
nehmungen...............
4
72,5
73
72,5
73,25
Rheinische Elektrizität ........
5
82,5
84,5
84,5
84,75
Schlickert & (So..............
O
75
77,75
75,75
77,75
Siemens & Halske...........
v
121
124,75
121
125,5
Lahmeyer & (So..............
10
113,5
114
112,5
114
BuderuS ...................
0
44,73
46
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45,9
Deutsche Erdöl .............
4
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83,75
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84
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c
46,25
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47,5
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(J
84
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85,4
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0
• —
48.4
50,13
Also Bergbau .............
1
127
—
127,5
129
Hie Bergbau Genüsse......
7
100.5
101,5
100.5
101
Klocknerwerke ...............
ü
45
46.75
45
46.5
Mannesman« Höhren ........
O
60,75
61,13
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61,25
Marisfelder Bergbau.........
0
24,5
26.25
24,25
25,25
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41,4
42.4
Phvnir Bergbau............
0
33
34
33.25
34*25
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178
177,5
178.5
179
Rheinstahl.................
0
74
76
74,75
76
Sranffurt a.M.
Berlin
Schluß- ture
Schluß!. Abend- böri
Sch uß« tum
Schluvt.
Mi lag. böre
'Datum
10-12-
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10.12-
12-12.
Berenngre Stahlwerke.....
... u
30,25
30,75
30.13
31,13
Ctatti Minen ............
... u
16
15,5
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15,5
Kaliwerke Aschersleben.....
... 6
107,5
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109,5
Kaliwerke Westeregeln.....
Kaliwerke Salzdetfurth ....
... 6
113
114,5
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114.5
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171
172
171
172
I ©. krarben.Zndujtrie Scheide anstaU............
97,5
97,5
97,5
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147,5
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Goldschmidt ...........
.. 0
28,25
29,4
28,5
29.65
RütgerÄwerke ............
... 0
42
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42,13
42,75
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... 0
34
34
34
Philipp Holz mann........
Zementwerk Heidelberg ...
Lementwerk Karlstadt......
... 0
57,75
58
58
58,4
... 4 ... 0
46
46,5
39
—
-
Wayh & Frehtag.........
... 0
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-
Schultheis Batzenhofer.....
... 0
99,5
98,5
Aku «Allgemeine Üunstseidel
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57
57,75
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Bemberg...............
64,5
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64,9
Zellstojt Waldhos .........
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46
48,5
45.65
46,5
Zellstoff Aschaffenburg
... 0
28,13
28,13
28,25
Dessauer Gas..........
99,75
101,25
Daimler Motoren . ...
Deutsche Linoleum . _____
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... 0
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18,75
18,25
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45.5
46,5
45
37
45.9
37.75
Leonhard Tietz.........
...6
41
41
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41,5
Lhode...................
149
153
152
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Gritzner..............
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30
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-
Süddeutscher Zucker ......
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147
-
141,3
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Deoifenmarh Berlin — Frankfurt a M.
10-Dezember
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5,994
6,006
6,034
6,046
Wien......
51,95
52,05
51,95
52,05
Prag......
12,465
12,485
12.465
12.485
Budapest ...
—
—
—
Sofia.....
3,057
3,063
169,57
3,057
3,063
Holland ....
169.23
169,23
169,57
Colo.......
70,43
70,57
70,78
70.92
Kopenhagen.
70.93
71,07
71,23
71,37
Stockholm...
74,58
74,72
74.88
75-02
London .....
13.68
13,72
13,74
13,78
Buenos AueS
0,858
0,862
0,858
0,862
Neuvork ....
4,209
4.217
4,209
4,217
Brüssel ....
58,28
58,40
58,28
58.40
stallen.....
21.55
21,59
21,55
21,59
Pari« .....
16,43
16,47
16.43
16,47
Schweiz ...
80,92
81,08
80,92
81,08
Spanien....
34.39
34,4-5
34,39
34.45
Danzig ....
81,65
81,81
81.69
81,85
Japan.....
0,879
0,881
0,879
0.881
Rio be gaiL
0,269
0,271
0,269
0,271
Jugoslawien
5,634
5.646
5,634
5.646
Lissabon...
12,76
12,78
12,76
12.78
Banknoten.
Serlln, I2.1>nember
Seid
2tocf
Smerikanische Roten......
4.20
4,22
Belgische Noten..........
58.12
58,36
Dänische Roten ........
70,86
71,14
Englische Noten .........
13,70
13,76
französische Noten.......
16.39
16 45
Holländische Nokeu.......
168.86
169,54
Italienische Noten........
21,49
21,57
Norwegische Noten ......
70,61
70,89
Deutsch Oesterrcick), ■ 1OO Schilling
—-
—
Rumänische Roten.......
2,46
2,4«
Schwedische Noten ....
74,70
75,00
Schweizer Note»........
80,74
81,06
Spanische Roten.........
Ungarische Äotee ........
.......
34,25
34.39


