9Jt.-$pont
VfB. Gießen.
vfv. II — Lollar I 0:3 (0:2).
Die LfBer waren den körperlich weit stärkeren Gästen unterlegen. Daran änderte auch der gute Wille nichts. Lollar stellte eine stabile Mannschaft, in der der Halbrechte überragte. Trotzdem ist, ohne den Sieg Lollars schmälern zu wollen, das Resultat etwas zu hoch ausgefallen, denn die Grünwcißen hatten zumindest die gleichen Torchancen wie der Gegner. Aufgeregtheit verhinderte aber jeden Erfolg. VfB. war in der zweiten Halbzeit besser als in der ersten. Dos Spiel wurde fair ausgetragen.
VfB. III — Heuchelheim I 0:9.
Eine blamable Niederlage der nicht vollzählig an- tretenden BfBer. Diese hatten denn aber gar nichts zu bestellen, zumal der Gegner gut in Fahrt war.
Spielvereinigung 1900 Gießen.
Laubach I — 1900 II 3:5 (3:2).
Die Blauweißen aus Gießen mußten einen am Dormittag plötzlich erkrankten Spieler ersetzen, waren aber diesesmal ganz besonders gut aufgelegt
und lieferten dementsprechen- eine recht gute Partie. Bor allen Dingen war der Angriff xed)t schütz- freudig 1900 erzielte im Verlaufe des Spieles acht Treffer wovon der Schiedsrichter aus Grünbcrg drei nicht wertete. Die Leistung und das Ergebnis für die Gießener ist um so anerkennenswerter, da sie schon bald nach Beginn mit 3:1 Treffern im Rückstand lagen, allerdings nur durch recht zweifelhafte Entscheidungen des schwachen Spielleiters. 1900 war dem Gastgeber technisch und taktifch überlegen.
1900 IH — Steinbach I 3:3 (1:1).
Man bekam außerordentlich schwache Leistungen der Platzherren zu sehen. Dor dem Seitenwechsel hatte 1900 mehr vom Spiel, kam aber über e»n mageres 1:1 nicht hinaus, da es am Verständnis untereinander allzusehr mangelte. Steinbachs Starke lag in der großen Schnelligkeit und die ersatzgeschwächten 1900er waren vom Glück begünstigt, als sie durch Derwondeln eines Elfmeters das unentschiedene Endresultat Herstellen konnten, das au? Grund der Leistungen nach der Pause nicht mehr verdient war. Schiedsrichter Köhler - Gießen/Lollar leitete recht zufriedenstellend.
Deutsche Leichtathletik im Jahre 1932.
Eine Rückschau.
Wir stehen am Ende der deutschen Leichtathletiksaison. soweit die Bahnwettkämpfe in Frage kommen. Einige Waldläufe, die noch auf dem Iahresprogramm stehen, werden an der Gesamtbilanz nichts zu ändern vermögen. Diese steht vielmehr fest.
Die allgemeine Tendenz war, um einen Dörsen- ausdruck zu gebrauchen, lustlos. Es fehlte allenthalben an einer Initiative, die das Ganze vorwärts gerissen hätte. Wir gingen mit fliegenden Fahnen nach Los Angeles und sanken in unserer Stimmung zu Hause trotz kalifornischer Wärme auf den Gefrierpunkt. Statt nun während der Abwesenheit unserer Olympiakämpfer daheim eine große Rührigkeit zu entfalten, zumal sich unter den Fuhausegebliebcnen genügend Spitzenkönner befanden, die für bunte Abwechslung gesorgt hätten, ergaben sich unsere großen Vereine dem Schicksal eines starren Systems, in der Erwartung, daß ihnen nach den Spielen ohne besonderes Zutun eine gute Konjunktur an den Hals flöge.
Die Rechnung war falsch: denn diese gute Konjunktur nach Los Angeles blieb ebenso aus, wie die Erfolge bei den Spielen selbst. Dieses gedankenlose Hineinleben in die Rolle einer von beispielloser Geduld getragenen Passivität war eins der hervorstechendsten Merkmale der verflossenen Saison, die uns mit den von keiner Seite restlos geklärten Ursachen über unsere Riederlagen in Los Angeles wie ein Buch mit sieben Siegeln erscheint.
(Es ist überhaupt eine höchst merkwürdige Angelegenheit, wenn man bedenkt, daß Deutschland seit der Wiedererweckung der Olympischen Spiele 1896 in Athen noch niemals einen Sieg in der Leichtathletik errungen hat.
Der von Frau Radke-Batschauer in Amsterdam über 800 Meter steht hier nicht zur Debatte.
Aber lassen wir die Olympiaden einmal aus dem Spiele. Was hat uns die verflossene Saison eigentlich beschert? 3m internationalen Sinne nur die beiden Länderkämpfe gegen Frankreich und die Schweiz, an die wir uns bereits so gewöhnt haben, daß wir sie zum ständigen Teil unseres Iahresprogramms betrachten. Racholympische Feste haben wir nicht zu sehen bekommen, und die Veranstaltungen, die sich vor Los Angeles abspielten, gingen über einen gewissen Durchschnitt nicht hinaus.
Die Lähmung des Deranstaltungswiillens der Vereine wirkte sich auch bei den Zuschauern aus. Die Desucherziffern sind gegen frühere 3cchre stark zurückgegangen.
Ganz ohne Sensationen geht er auch in der Leichtathletik nicht,
mögen Schönredner und weltfremde Idealisten noch so sehr die Abkehr von der Sensation predigen und das Cinfach-Ratürliche in den Vordergrund stellen, bei dem das Publikum davonläuft. Dem gegenüber steht die Welt der rauhen Wirklichkeit mit einem Kreis von Anhängern, die von Zeit zu Zeit wirkliche Höhepunkte oder Kampfmomente erster Ordnung sehen wollen. Die Taten von Hauben, das Drum und Dran seiner Siege über die Amerikaner Paddock und Mur
chison sowie über die Australier Carr und Par- ritt haben ebenso Tausende und Abertausende von Zu'chauern begeistert, wie der Sieg P e l tz e r s über Wide und Rurmi.
(Ein anderes Symptom der allgemeinen Veranstaltungsunlust mag die Tatsache fein, daß unter dem Nachwuchs niemand zur (Extraklasse herangereift ist;
denn im Grund« genommen sind es immer «dieselben Gesichter, die man unter den Spitzenkönnern sieht, und diese sind mit zwei Dutzend Namen erschöpft. Die einzige rühmliche Ausnahme bildet hier die Entdeckung des Berliner 400^Meter-Läuifers Voigt. Versteht er mit seinen Kräften hauszuhalten, dann ist ihm eine große Zukunft nicht abzusprechen. Gewiß mögen außer Voigt noch andere aufltrebende Talente da fein, aber sie haben sich noch nicht in überzeugender Weise durchdringen können.
Hinsichtlich der Spitzenkönner ist ein Rückgang festzustellen; die Breitenarbeit ist wiederum gewachsen. Hier einige Beispiele: Im Vorjahre gab es 35 Läufer, die die 800 Meter unter zwei Minuten liefen. Das Gleiche haben in dieser Saison 47 Läufer fertiggebracht. In dieser Beziehung ist Deutschland besser dran als irgendein anderes Land in Europa. Allerdings fehlen bei England, solange es nach 7)arbs und Meilen rechnet, die Vergleichs- Möglichkeiten. Frankreich hat beispielsweise nur 22 und Schweden nur 18 Mittelstreckler, die diese Distanz unter zwei Minuten schafften. 5000 Meter waren im vergangenen Jahre 33 Deutsche unter 16 Minuten gelaufen. In diesem Jahre sind aus den 33 Langstrecklern 44 geworden. Weitspringer, die die 7-Meter-Grenze überschritten, gab es 1931 achtzehn. Die diesjährige Saison weist 25 Namen auf. 24 Athleten warfen im Vorjahre den Diskus über 40 Meter, eine Leistung, die in diesem Jahre von 32 Werfern geschafft wurde.
Also alles Ziffern, die auf eine kleine Aufstiegskurve schließen lassen. Aber diese Aufstiegskurve ist nur für die Statistiker da. Die große Masse sieht sie nicht, die große Masse mißt die Bewegung der Leichtathletik an der Zahl «der Spitzenkönner und deren Leistungen.
An sichtbaren Werten gemessen, muß auch ein von Optimismus getragener Kritiker die Feststellung machen, daß die zu Grabe getragene Saison für die Gesamtbewegung ein Rückgang war.
Unter unseren Sprintern ist nur 3 o n a t fj wirkliche Weltklasse.
Alle anderen find nur in dem Sinne erstklassig, als sie nur mit einem Bein in der Extraklasse stehen. Körnig hat seinen Höhepunkt überschritten. Er hat Großes geleistet, das soll nicht bestritten werden, aber nun geht es langsam bergab in unverkennbarem Tempo. Hnfere Staffeln waren schon einmal besser als sie es heute sind. Von unseren 400-Meter-Spezialisten konnte in Hannover nur Mehner gefallen: denn auch Büchners große Zeit ist dahin. Voigt ist hier der einzige Lichtblick.
In den Mittelstrecken sieht die Situation ziemlich schwarz aus, wenn man bedenkt, daß die deutsche Leichtathletik schon bessere Zeiten gesehen hat. Alle Achtung vor dem Können
Dr. Peltzers: es ist erstaunlich, wielange er sich gehalten hat und was er noch heute mit seinen 32 Jahren leistet. Aber er ist keine Welt- klasse mehr seit den Tagen, da er einen Cotoc, Wide und Rurmi bezwang. Danz. Lefever Kaufmann und Hobus waren zu unzuverlässig, um Hoffnungen erwecken zu lassen. Eher darf man solche Hoffnungen von dem Stuttgarter P a u l hegen. Lieber 1500 Meter erwies sich Wichmann als der zuverlässigste Vertreter heg' Jahres, aber selbst seine Bestzeit von 3: 58 genügt nicht, um bei ganz großen Kämpfen bestehen zu können.
Die beiden langen Bahnstrecken wurden von Syring beherrscht. Er schien im vergangenen Herbst besser zu fein als er es in diesem Jahre war. 3m Hürdenlaufen halten sich Welscher. Wegner und Deschehnick so ziemlich die Waage. Sie sind für europäische Verhältnisse unbedingt erstklassig.
3m Springen hat es diesmal eine Sensation gegeben. Pasemanns alter Rekord hat in diesem Jahre dran glauben müssen. Der Turnerspringer Dornhöfft hat ihm mit einer Sprunghöhe von 1,93 Meter das Lebenslicht ausgeblasen und ein anderer Turner, der Stab- Hochspringer Müller (früher Cannstatt, jetzt Kuchen) hat den bisherigen Meister Wegner (Halle) entthront. 3m Weitsprung hat Köchermann seine frühere gute Form nicht wiederfinden können. Groh ist der Rückgang im Diskuswerfen. Paulus hat sich gänzlich zurückgezogen und Hoffmeister befindet sich stark im Abstieg.
Kilo (Wehlar) ist vorderhand die einzige Nachwuchshoffnung.
3m Kugel st ohen führt noch H i r s ch f e l d, aber Lingnau und Berg (Frankfurt) fangen an, bedrohlich zu ihm aufzurücken. 3m Speerwerfen überragt Weimann alle Konkurrenten um eine ganze Klasse. Roch glücklicher ist Deutschland im Zehnkampf dran, wo es in Eberle und Sievert zwei Athleten von Weltformat besitzt.
3m Marathonlaufen erwies sich die große Hoffnung, die wir im Frühjahr zu dem Oldenburger de Bruyn auf Grund seines Bostoner Sieges hatten, als „Riete". Weit zuverlässiger in seiner Gesamtform war der Berliner Brauch.
Die Dahnsaison 1932 ist tot! Es lebe 1933 mit dem Länk^rkamps Deutschland — Schweden als Höhepunkt.
WirtschastSnot und Lichtspieltheater.
DSR. Frankfurt a. M., 12. Okt. Del Landesverband Hessen und Hessen- Rassau der Lichtspieltheaterbe- siher hielt hier eine Tagung ab. Die Verhandlungen bestanden in der Hauptsache aus zwei interessanten Referaten der beiden Verbandsführer Matter und Hammer, an die sich eine Aussprache anschloh. Matter wies nach daß in den letzten 3ahren ein starker Desucherschwund in den Lichtspieltheatern eingesetzt hat. Auch der Tonfilm habe keinen Aufstieg gebracht, was aber kaum an der Unbeliebtheit des Tonfilms liegen dürfte, sondern an der W irtschaftslage. Zum Beweis der Krisenzeiten, die das LichtsPiel- gewerbe durchmachte, führte Matter u. a. an, daß von rund 5000 Lichtspieltheatern in Deutschland mit etwa 2 Millionen Sitzplätzen rund 2000 Theater feit Juli 1931 einmal, meist aber zwei oder mehrmals, den Besitzer gewechselt haben. Die Vergnügungssteuerfrage stehe natürlich bei Beurteilung der Krise im Vordergrund des 3nteresses. Sie sei für die Kinotheaterbesiher geradezu ruinös, da sie durchschnittlich 12,5 Prozent der Bruttoeinnahmen ausmache. Der zweite Referent Hammer war der Ansicht, daß eine Milderung der Vergnügungssteuer in der nächsten Zeit leider kaum zu erwarten sei. Die Kino- besitzer müßten froh sein, wenn keine Erhöhung der Vergnügungssteuer erfolge. Während über die Qualität der Filme bisher lebhaft geklagt wurde, müsse man jetzt mit Befriedigung festftellen, daß die Produktion des kommenden 3ahres (das Filmjahr läuft von Herbst zu Herbst) besser zu werden verspreche. Es seien eine ganze Anzahl Filme angezeigt, die ein erträgliches Geschäft erwarten ließen.
Daten für Donnerstag, 13. Cltobcr.
1821: der Mediziner Rudolf Virchow in Schioel- dein geboren; — 1832: der Dichter Eduard von Tew- peltey in Berlin geboren; — 1873: der Geograph Emil von Sydow in Berlin gestorben, — 1882: der französische Kultur- und Rassenforscher Josef Artur Graf von Gobineau in Turin gestorben,
Sprechstunden der Redaktion.
1130 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen
Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.
Wirtschaft.
Weitere Arbeiiereinstellungen in Oberheffen.
3m Verlaufe der letzten drei Tage sind im Bezirk des Arbeitsamts Gießen, d. h. in der Provinz Oberhessen, neben den schon gemeldeten Arbeiter-Einstellungen bei der Mitteldeutschen Hartstein-3ndustrie in Rieder-Ofleiden und bei Buderus in Hirzenhain weitere 9 0 Arbeiter eingestellt worden. Don der jetzigen Einstellung entfallen 26 Leute auf die Reichsbahn, die im Rahmen des Arbeitsbeschaffungsprogramms der Reichsbahn beschäftigt werden, weitere 10 Leute find noch bei Buderus in Hirzenhain angenommen worden, die restlichen 54 Arbeiter wurden von verschiedenen Unternehmern für die von der Reichsregierung geförderten Rotstandsarbeiten (Straßenbau uftoj eingestellt.
* Die Hessen-Nassauische Hüttenoer e i n s - G. m. b. H. hat in der gestrigen Generalversammlung den Jnteressengemeinkchastsverttag mit den Buderusschen Eisenwerken einstimmig genehmigt Von den 4,4 Millionen Reichsmark betragenden Gesellschaftskapital waren über 4 Millionen vertreten. ,
* Die Radioröhrenfabrik G. m. b. H. Hamburg (Valvo) hat in den letzten Wochen über 200 Arbeiter eingestellt und arbeitet in drei Schichten. Eine weitere Vermehrung der Belegschaft ist vorgesehen. Die Einstellungen sind eine Folge der allgemeinen Belebung in der Radioindustrie.
* Die Ko st Heimer Zellulose- und Papierfabrik AG., Mainz-Kostheim, ist infolge einer Sonderreglung in der Lohnfrage imstande, das Werk wieder zu eröffnen. Vorerst nimmt am 13. Oktober die Abteilung Papierfabrik den Betrieb wieder auf.
Frankfurter Abendbörse freundlich.
Frankfurt a. M., 12. Oft An der Abend- börfe blieb die freundliche Grundstimmung erhalten, wobei die Ausführungen des Reichskanzlers nachwirkten. Die Llmsatztätigkeit war aber sehr minimal, da die Kulisse in Anbetracht des wei
teren Fehlens von Publikumsorders Zurückhaltung übte, zumal sonstige Anregungen nicht Vorlagen. Gegen den Berliner Schluß blieben die Kurse meist gut behauptet, vereinzelt traten kleine Besserungen von 0,25 bis 0,50 Prozent ein. So für 3.-G.-Farben, Scheideanstalt, Bemberg, Phönix Bergbau und Stahlverein u. a. 3m Verlause blieb es sehr «still, 3.-G.-Farben zogen nochmals leicht an.
Von deutschen Anleihen nannte man Altbesitz zunächst etwas niedriger, schließlich kam sie doch imeränbert zur Rotiz. Reichsschuldbuchforderungen blieben behauptet. Festverzinsliche Werte lagen sehr still. Am Auslandsrentenmarkt zeigte sich 3ntercffe für türkische Anleihen. Altbesitz 48,75, Reubesih 6,70, Schutzgebiete 5,70, Türkenlose 11, Gelsenkirchen 39, Phom? 27, Stahlverem 22, Bemberg 54, Scheideanstalt 139, 3.-G.-Farben 94,89 bis 95, Hapag 16,89.
Schweinemarkt in Schotten.
Schotten, 12. Okt. Auf dem heutigen Schweinemarkt in unserer Stadt waren etwa 350 Ferkel 5 Läuferschweine und 7 Einleger zum Verkauf aufgetrieben. Man bezahlte für_ Ferkel bis zu sechs Wochen alt 7 bis 10 Mark, für sechs bis acht Wochen alte Tiere 11 bis 15 Mark, acht bis dreizehn Wochen alte 15 bis 20 Mark; Läufer- schweine 20 bis 27 Mark, Einleger 28 bis 35 Mark. Der Handel war gut, es verblieb kein lieberftanb.
Eine 30köpfige Diebesbande festgenommen.
WSR. W o r rn s. 12. Okt. 3n nachhaltiger Arbeit gelang der Wormser Kriminalpolizei die Aufklärung von 33 Einbruchsdiebstählen, die in Worms und Umgebung begangen wurden. 30 Personen aus Worms und Umgebung wurden in der Sache festgenommen. 18 der Festgenommenen find bereits unter Haftbefehl gestellt, 12 Personen aus Worms, Westhofen, Alsheim. Gimbsheim und Eich wurden jetzt feftgenommen und dem Amtsgericht zugeführt.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H, Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a. M.
Serlin
Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß- tu re
Schlüße Abend- bSrse
Schluß- hird
Schlußk. Mittag- börse
Schlußkur«
Schlußk. Abend- bSrse
Schlußkurs
Schlußk. Mitiog- börse
'Datum
11.10.
12-10.
11-10.
12-10-
Datum 1
11-10-
12-10-
11.10. |
12-10-
6% Drilliche INcidjtanleUw v. 192.
72,5
72,5
72,5
72,5
Hamvurg-AmerUa Pale. . .
Hamburg-Lüdain. Dampfschiff
u
17
16,9
17
16,75
G% chcm. 7%Dt. RcichSanl. V.192S
84,5
85
84,5
85
0
—
—
—
—
6)4% D»ung.Antcche von 1930 .
65,4
67,5
66,25
67.5
Hansa Dantpfschisj . .
c
—
—
26
26,5
Deutsche Vlnl.-Ablos.-Schuld mit
47,4
48,75
46,9
48.75
Norddeutscher Lloyd ....
c
17,75
17.4
17,65j
17,5
Auslos.-Rechicn.......
A.G. für BerfeijUroeien Akt.
0
38,5
40
39
40,5
Drsgl. ohne AuSlos.-Rechte . .
6.4
6,7
6.35
6,7
Berliner Handelsgesellschaft .
4
91
90,5
91
90,5
6% ehern 8%Hej>. Bolksstaat 1929
Commerz, und PrivatBank .
0
53,5
53,5
53,5
53,5
(rüdjahlb. 102%)......
66,5
65
67
65,5
Darmstädter und Nationalbank
0
—
—
—
Cberbrlfcn Provinz-Anlelhe mit
Deutsche Bank und
Auölos.-Rechten......
—•
—
—
—
Dirconto-Gesellschaft. . .
75
75
75
75
Deutsche Komm. Sammelabl.
Dresdner Bank......
61,75
61,75
61,75
61,75
Anleihe Serie 1......
48,65
49,75
48,5
49,25
Reichsbank........
1:
123,25
124,4
123,25
124,5
6% ehcm. 8% Frankj. Hyp.-Bank
74,25
74.65
32,25
31,4
31,5-
stioldple. 15 unkündbar bte 1935
—
—
A.S.K..........
. C
31,75
6% eiern. 7% Franks. Hyp.-Bank
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. 0
—
—
20,75
20,75
(Solbpie 16 unkündbar bis 1936
6)4% ehern. 4%% Frankf.Hyp.- Bant tiiqu Plaiidbriese . . .
74
—
■
Tlektr. Liefernngögefellschaft.
6
65
66,25
64,75
66,5
79,3
Licht und Kraft......
6
85
85
84
85,25
79,25
—
—
Felten & Guilleaume.... Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen ....
Rheinische Elektnzität . . .
0
55
57
55,5
56,5
6V*% ehem.4ft%WheinW Hnv -Bank-Ligu-Goldpse. . .
79
79,25
—
4
69,25
69,75
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69,5
6% ehern. 8% Pr. Landesptand-
72,5
53
73
73
73
—
brirlanftali Bsandbriese R. 19
73
72,5
Schuckert & Co.......
c
69,5
71
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6% ehern. 7% Vr. LandeSpsand-
Siemens S H allste.....
9
116,5
116,5
116,5
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bricfanftalt. Pfandbriefe R. 10
72,5
72,5
—
-
Lahmeyer & So.......
10
118
118,75
118,5
119,5
4% Oesterretchische Solbrenie .
10,25
10,25
—
10,2
Buderus.........
4
39,25
39,75
39,25
40,13
4,20% Oesterreichische Gilbenenk
1,2
1,15
1,2
1,15
Deutsche Erdöl......
6
71,25
71,75
70,25
70,75
4% Ungarische Äoldrenle . . . .
4% Ungarische StaoMrente v. 1910
6,75
6,75
6.7
6,75
Gelsenkirchener......
8
39
39
39
38,25
6,75
6,75
6,8
6,5
Harpener.........
Hoesch «Äsen........
0
73,5
74,25
73,4
73,9
4%% de«gl. von 1913.....
—
6,5
6
—
—
35,9
36
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6,75
6,75
—
Ilse Bergbau.......
Ilse Bergbau Genüsse . . .
10
—
••
123
121,75
4% Türkische Zoll anleihe von 1911
3,5
3,4
3,3
3,5
98
98
98
97,5
4% Türkische Bagdadbahn. Anleihe
Rlödnertoerte.......
. e
33
34
33,25
33,9
Serie 1...........
4% betfll. Serie II.......
3,7
3.9
3.85
3,95
Mannermann-Röhrrn . . .
. 4
52,5
52,75
51,75
52,75
3,5
I 3,75
3,65
3.65
ManSselder Bergbau ....
. 0
19,5
20,5
20,5
20,5
6% Rnmän. Dereint). Rente v. 1901
4,8
4,75
4,65
। 4,5
Oberschles. kokiwerkc . . .
. 8
36
37,13
ä^%«nm4n.vereioh.Renlev.lgl2 4% tRumdnlfdw vereinh. Rente
I Anatolier
8,25
4,3
I 8,65 | 4,35
8,25 4.4
8,3
I 4,25
Dhöaft Bergbau......
Rheinische Branntohllm . . .
4%
10
26,5
165
27
166,5
26,4
164,5
26,9
165.5
18.25
I 18.25
18.25
1 18.25
Nbeinstnhl........
. e
65
66
65
66
Frankfurt a. 271.
Berlin
Deoifenmarkl Berlin — Jranffurf a. Hl.
Schluß-
Schlußk. Abendbörse
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Schlußk. Mitiog- börse.
11.Oktober
12-Oktober
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Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Oakum
11.10.
12.10.
11-10.
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Heisings or» .
Wien. . . -
6,274
6,286
6,254
6,266
Riebeck Montan......
7,2
—
—
——
—
51,95
52,05
51,95
52,05
Bereinigte Stahlwerke . . .
. 0
21,5
22
21,5
21,75
Prag . . .
12,465
12,485
12,465
12,485
Otavi Minen.......
0
15,5
16,75
15,75
16,75
Budapest . .
—
—
—
Kaliwerke Aschersleben . . .
6
101
101
101
100,4
Sofia . . .
3,057
3,063
3,057
3,063
Kaliwerke Westereaeln . . .
Kaliwerke Salzdetfurth . - -
6
—
106
106,9
108
Holland . .
169,63
169,97
169,48
169,82
S
160
164
163
165,5
Oslo....
73,18
73,32
72,98
73,12
Kopenhagen.
75,32
75,48
75,17
75,33
94,65
Stockholm .
74,58
74,72
74,43
74,57
I. G. Farben-Industrte . . .
7
94,65
95
94,25
London. . .
14,53
14,57
14.49
14,53
Scheideanstalt.......
10
138,5
139
—
Buenoö Aires
0,890
0,894
0,890
0,894
Goldschmidt........
. 0
25,5
27.25
26
27,65
Reuyork . .
4,209
4,217
4,209
4,217
RütgerSverke.......
. 0
39,75
39.75
39,25
39,5
Brüssel. . .
58,48
58,60
58,44
58,56
Metallgesellschaft......
. a
34,25
34,5
35
35
Italien. . .
21,56
16,53
21,60
21,56
21,60
Pari» . . .
16,57
16.515
16,555
Schwei, . .
81,32
81,48
81,22
81,38
Philipp Holzmann.....
Zementwerk Heidelberg. . .
. 0
54,5
56,5
54,5
56,9
Spanien » .
34,47
M,53
34,47
34,53
. 4
50
50
——
—
Danzig. . .
81,97
82,13
81,92
82.08
Cementwerk Karlstadt. . . .
. C
52,25
54
—
—
Japan . . .
0,989
0,991
0,989
0,991
Wapß & Frey tag.....
. 0
4,75
4,5
4,13
Rio de Jan..
0,294
0,296
0,294
0,296
Jugoslawien. Lissabon . -
5,894
13,22
5,906
13,24
5.894
13,20
5,906
13,22
Schultheis Patzenhoser . . .
0
——
53,5
55
Aku kAllgemeine Kunstseide)
0
55
55,75
54,25
56
Banknoten.
Bemberg.........
Zellstoff Waldhos.....
Zellstoff Aschaffenburg . . .
0
0
53,5
43,75
53
51,5
53
44,5
43.9
44,5
Äerlio, 12- Oktober
Selb
Ärief
0
29,5
30
rimeitiantldic Noten . . .
4,20
4,22
Dessauer Gas.......
. 7
—
—
90
89.9
Belgische Noten.....
58.28
58,52
Daimler Motoren.....
. 0
19,5
20
19,25
20,13
Dänische Roten.....
75,00
75,30
Deutsche Linoleum ....
. 0
45
45,5
44,5
44,75
Englische Roten.....
14,45
14,51
Orenstein & Koppel ....
. 0
——
33,75
35
Französische Roten....
16,475
16.535
Leonhard Tietz......
. 6
47
47
47
47
Holländische Noten....
169,11
169.79
Svenska.........
. 0
—
—
—
—
Italienische Noten . . . .
. . .
21,51
21,59
Cbade..........
1?
165
171
165
170
Norwegische Noten....
72,80
73,10
Deutsch-Oesterreich, * 100 Schilling
—
—
Rumänische Noten ....
2,44
2,46
Frankfurter Maschinen . . .
Sritzner.........
- 1
| -
-
Schwedische Noten....
74,25
74,55
25,5
26
26,75
26,13
Schweizer Noten.....
. . , ,
81,04
81,36
Mmnkraftwerke Höchst a. D..
.
54
1 54
Spanische Noten.....
. e • .
34,33
34,47
Süddeutscher Zucker
| —
1 127,5
1 127
126
Ungarische Roten . . . .


