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Wirtschaft

Geld

Sricr

Meld

OJL-Spoti

320685 326099 339769

386508

6087 8674 8840

110793

109092

85031 87817 91936 98241

265390 272524

78126 78692 84715 94986 97422

Ohne Gewähr

26. Ziehungstag

112933

148306

212517

276805

339455

119892 154938 190148 207910 225190

253265

166733

183159

266489

288873

319277

347161

89522 135016 172935

216666

279533 299106

334358

294419

327071

348871

370549

393437

104323

146287

181090

228386

284598

300033

338746

296231

327224

357539

373868

394166

118569 149858 230618 291565 342813

106828

149636

182927

244881

286235

317771

341515

387058

122701 157458

196489

209240

229001

256702 275297

311456 333357

363393 377304 398590

133728

149890

233475

313106

347874

136141

159407 263171

325572 352666

137427 181860

214544

248469

290877

307391

330308

370608

388359

138233

165008

201191

214322

242391

260703

280841

319298

344786

366613

386133

183645

259964

329518

353265

113241 143123

192527 218048

249031

292294 308629 332798

371477

398653

193425

273317

294362

333405

378733

143303

192882

272403

332829

361005

117229

150274

188320

207263

222935

252434

119099

157158

195945

224049

253682

303363

318020

343833

378117

128445 168219 201945 231139

274476 304129 321776

344879 378986

161105

275093

131040 170391 211411 243346 289835

306024 328196

351730 379559

132008 163009 199912

214097 234471

259384 275364

318060 339183

364230 377691

168442

185527

269430

289171

332497

351473

151497

193977

220492

252663

292755

312089

342343

374690

399036

142598 229400 248501

391818 394108

46 Gewinne ,u 2000 W.

Nachdruck verboten

9. März 1932

3664 7903 22905 73585 179210 193798 232590 286930 290282 304219 346331 360426 381282

147218

171914

205615

219439

249746

262326

285788

326913

345148

368243

393221

Gewinnauszug

5. Klasse 38. Arcukisch-Süddeulsche (264. Prci'7 ) Staats-Lotterie

In der heutigen Vormiltagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

waren Kurserholungen von 0,25 bis 0,50 Prozent estzustellen. Reichsschuldbuchforderungen und Altbesitzanleihe blieben behauptet.

Im Verlaufe wurde die Haltung überwie­gend fester. Die Spekulation nahm erneut einige Deckungen vor, und bei der Enge des Geschäftes bewirkte kleinste Nachfrage ein Anziehen der Kurse um 1 Prozent. Im Vordergründe des In­teresses standen Clektrowerte und IT.»Farben. Schuckert lagen mit plus 2,5 Proz. recht fest. Die übrigen Marktgebiete folgten der Aujwärtsbewc- gung zögernd nach.

Gießener Wochenmarktpreise.

* Gießen, 12. März. Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Kochbutter Pfund von 90 Pf- an; Süßrahmbutter 1,30; Landbutter 1.20: Matte 25; Wirsing 10 bis 25; Weißkraut 10 bis 12; Rotkraut 10 bis 15; gelbe Rüben 10 bis 12; rote Rüben 10 bis 12; Spinat 25 bis 30; Unter- Kohlrabi 6 bis 8; Grünkohl 15 bis 20; Rosen­kohl 25 bis 30; Feldsalat 1,00 bis 1,50; Tomaten 50 bis 60; Zwiebeln 18 bis 20; Meerrettich 30 bis 60; Schwarzwurzeln 25 bis 35; Kartoffeln 4; Aepsel 8 bis 15; Birnen 10 bis 12; Dörrobst 25 bis 30; Honig 40 bis 50; junge Hähne 80 bis 90; Suppenhühner 70 bis 90; Rüsse 35 bis 40; Tauben Stück 60 bis 70; Käse 5 bis-lL». Eier 7; Blumenkohl 30 bis 70; Salat 25 bis 35; En­divien 15 bis 30; Ober-Kohlrabi 8 bis 10; Lauch 5 bis 10; Rettich 10 bis 15; Sellerie 10 bis 40; Radieschen Bund 15 bis 20; Kartoffeln Zenter 3,00 bis 3,50; Weißkraut 6,00 bis 6,50.

Leichte Besserung der Arbeitsmarktlage in Oberheffen.

Das Arbeitsamt Gießen gibt in seinem Bericht über die Entwicklung des A r b e i t s - Marktes in Oberhessen im Verlaufe des Monats Februar folgende zusammenfassende Uebersicht: .

Die winterliche Arbeitslosigkeit hat be­reits am Ende der Berichtszeit den Höhe­punkt überschritten. Die Zahl der Arbeit­suchenden ist im Verhältnis zur Monatsmitte um rund 260 gefallen. Die Besserungs- crscheinungen sind vorläufig nur geringfügiger Ratur und werden hauptsächlich durch die Witterungseinflüsse bestimmt. Am Ende der Bc- richtszeit waren 1 7 730 Arbeitsuchende verfügbar. Die Zahl der Unterstützungsempfän­ger ist in der Berichtszeit weiter angestiegen, und zwar ist dieses Ansteigen durch die Zurücklegung der längeren Wartezeit bestimmt. Aus den Mit­teln der Reichsanstalt wurden 7588 Personen unterstützt, gegenüber 7111 des Vormonats und 11915 des Vorjahres. Krisenunterstühung erhiel­ten 6288 Personen, gegenüber 4779 des Vor­monats und 2181 des Vorjahres. Vermittelt wur­den 474 Personen, gegenüber 905 des Vor­monats und 666 des Vorjahres. An Zugängen waren zu verzeichnen 3224, gegenüber 4778 des Vormonats und 3370 des Vorjahres. Dem stehen an Abgängen gegenüber 2518 Arbeitsuchende, gegenüber 2253 des Vormonats und 2455 des Vorjahres.

Devlsenmarkl Berlin Frankfurt a. 2H.

126070 130327

234813 251291

In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

2 Gewinne zu 25000 M. 397043

6 Gewinne zu 10000 M. 5505 21654 322741

12 < cw nne zu 5000 M. 218 104236 184214 248960 271880 323871

14 Gewinne zu 3000 M. 134934 144605 187699 197725 206461 258332 384869

48 Gewinne zu 2000 M. 5163 34906 84713 146457 157126 168762 170750 171427 174421 199863

203071 218970 224510 227668 250710 250984

263182 282053 295583 296746 301160 335163

Spielplan der Frankfurter Theater.

Schauspielhaus. Sonntag, 13. März, 15.30 bis gegen 18.30 Ähr: Der Kaufmann von Ve­nedig. 20 bis gegen 22.30 Ähr: Caramba! oder Dolores und die Parallelen. Montag, 14. März, 19 bis nach 23 Ähr: Wallenstein. Dienstag, 15. März, 20 bis nach 23 Ähr: Torquato Lasso. Mittwoch, 16. März, 19.30 bis nach 23 Ähr: Geschichte Gottfriedens von Berlichingen mit der eisernen Hand. Donnerstag, 17. März, 20 bis nach 22.15 Ähr: Familie Schimek. Freitag, 18. März, 20 bis nach 22.30 Ähr: Bank Remo. Samstag, 19. März, 19.30 bis 22 Ähr: Bank Remo. 22.15 bis 0.30 Ähr: Familie Schimek.

Opernhaus. Sonntag, 13. März, 15 bis 18 Ähr: Im weißen Röhl. 20 bis 23 Ähr: Im weißen Rößl. Montag, 14. März, 19.30 bis 22.45 Ähr: Boris Gudonow. Dienstag, 15. März, 20 bis 22.45 Ähr: Der fliegende Holländer. Mittwoch, 16. März, 20 bis 22.30 Ähr: Rigo- letto. Donnerstag, 17. März, 20 bis nach 22.30 Ähr: Macbeth. Freitag. 18. März, 20 bis 23 Ähr: Im Weißen Rößl. Samstag, 19. März. 19.30 bis gegen 23 Ähr: Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg. Sonntag,

Briefkasten der Redaktion.

F. Sch. in St. Auskünfte über medizinische An­gelegenheiten können wir nicht erteilen. Wir empfehlen Ihnen, einen Arzt zu fragen.

H. H. in G. Die Errichtung jeder Hochantenne ist von der Genehmigung der Post abhängig. Die Post muß sofort von der Aufstellung eines Empfangsgerätes benachrichtigt werden. Eine be­reits bestehende Genehmigung zum Betrieb einer Empfangsanlage schließt die Verwendung c:nc3 weiteren Apparates nicht aus. Es genügt daher, wenn Sic die Genehmigung für einen Apparat haben. Das Empfangsgerät, auch wenn Sie es an verschiedenen Stellen in Betrieb nehmen, braucht nur bei einer Poststelle angemeldet zu sein. Allerdings müssen Sie die letzte Quittung immer mit sich führen. Auf alle weiteren Fragen kann Ihnen die Rundfunkstelle beim Postamt Gießen ausführliche Antwort geben.

mittlung des steuerpflichtigen Einkommens ab­gezogen werden. Der Steuerpflichtige hat die Wahl, ob er den Abzug des gesamten Betrages in dem Steuerabschnitt der Entrichtung des Ab­lösungsbetrages, oder mit je einem Drittel für diesen und die zwei nächstfolgenden c^teuer- abschnitte vorgenommen haben will. Das Wahl­recht muß spätestens bei Abgabe der Elnkoinmen- oder Körperschaftssteuererklärung für den Steuer­abschnitt, in dem der Ablösungsbetrag entrichtet ist ausgeübt werden. Falls bei einer bis 31. Marz 1935 erfolgten Veräußerung des Grundstückes eine Wertzuwachssteuer erhoben wird, ist bei Berechnung des steuerpflichtigen Wertzuwachses der von dem Veräußerer in seiner Besitzzeit auf­gewendete Ablösungsbetrag dem Erwerbspreis hinzuzurechnen.

Ledige Arbeitslose streiken zur Erlangung von Tariflohn.

d Schotten, 11. März. Wie an allen anderen Plätzen, hat auch die Stadt Schotten für eine größere Anzahl Wohlfahrtserwcrbslose zu sorgen. Der Gemeinderot hat angeordnet, daß in erster Linie für die Verheirateten und die Familienväter zu sorgen sei. Dem­gemäß werden diese Verheirateten an vier Tagen in der Woche zum Tariflohn von 58 Pf. pro St unde beschäftigt und nach 26 Wochen Beschäftigungszcit wieder der allgemeinen Er­werbslosenfürsorge und Äntcrstühung zugefilhrt. Die ledigenErwerbslosen hatten wieder- hält bei der Stadt den Antrag gestellt, in gleicher Weise wie die Verheirateten beschäftigt zu wer­den. Der Gemeinderat hatte diesen Antrag wie­derholt abgelehnt und angeordnet, daß jedem Ledigen Gelegenheit gegeben werden solle, sich durch Schlagen von 2 bis 3 Meter Klopf­steinen einen Betrag von 5 Mark pro Kubik­meter, also 10 bis 15 Mark pro Woche, zu ver­dienen. Davon hatten die jungen Leute lange Zeit Gebrauch gemacht und sich das Geld gern verdient. Von politischer Seite aufgehetzt, st r e i l- t en sie plötzlich .vor drei Wochen und ver­klagten die Stadt bei dem Arbeitsgericht mit dem Antrag, sie als Arbeiter im Tarif­lohn zu 58 Pf. pro Stunde bei der Stadt zu beschäftigen. Das Arbeitsgericht Ridda hat nach der mündlichen Verhandlung sich für unzuständig erklärt und die Klage abge­wiesen, da es sich um f ü r s o r g e r i s ch e Maßnahmen handele und nicht um einen Streit aus einem Arbeitsverhältnis. Die ledigen Ar­beiter hatten zugleich bei dem Spruchaus­schuß der Bezirksfürsorge stelle Be­schwerde erhoben und den gleichen Antrag auf Einstellung als Arbeiter im Tariflohn ge­stellt. Der Spruchausschuh hat aber diese Be­schwerde abgewiescn.

2 Gewinn« zu 10000 W. 395034

14 Gewinne au 5000 M. 110519 135936 207866

227897 251545 366811 384443

24 Gewinne au 3000 -M. 6407 18226 44769 51253 ------ ------ 270086 317358 368949

390764

114 Gewinne »u 1000 M. 1398 18005 23883 30795 37389 38497 .48056, 58692 69645 71103 85413 88038

- ----- ------ 169134

382004 ------ -------

194 Gewinne,,u 500 M. 784 2059 9500 9516 11384 41356 51049 51070 54283 60473 61750 61882 62934 64365 67913 72981 73931 78528 ---- -------" - """"" 4 4 rxncxo 1 1 Z

392204

146 Gewinne ,n 500 M. 197-2 13960 15685 26436 30576 34224 34548 37758 68671 60148 64994 72503 ... ----- ----- ---------- ------ 117182

Falls Zahlung des Ablösungsbetrages bis zum 31. März 1932 erfolgt, errechnet sich dieser auf 3 X 324,60 = 973,80 Mk. Erfolgt die Zahlung des Ablösungsbetrags am 30. September 1932, so sind aufzuwcnden: Sondergebäudesteuer vom 1. April 1932 bis 30. September 1932, das sind für 179 Tage = 179/360 von 324,60 Mk. = 161,10 Mk. Von diesem gezahlten Betrag wird die Hälfte mit 80,55 Mk. auf den Ablösungsbetrag von 973,80 Mk. angerechnet, so daß neben der Sonder- gebäudcsteuer von 161,10 Mk. noch 893,25 Mk. zu zahlen sind. War das betreffende Gebäude am 31. Dezember 1918 mehr wie zu 30 Prozent durch Hypotheken belastet, so errechnet sich der Ablösungsbetrag wie folgt:

Iahressteuer 1931 950,60 Mk.

Iahrcssteuer 1932 (950,60 - 20%) = 760,45 Mk. Ablösungsbetrag bei Zahlung bis 31. März 1932 = 2281,35 Mk. (760,45 Mk. X 3).

Hätte im vorliegenden Falle eine Ermäßigung der Sondergebäudestcucr wegen geringerer (ge­genüber der Vorkriegszeit) Ausnutzung der ge­werblichen Räume stattgefunden, so hätte diese Er­mäßigung keinerlei Einfluß auf die Höhe der Ab­lösungssumme.

Die Grundstücke, für die Ablösung ganz oder teilweise erfolgt ist. dürfen zur Grundsteuer mit keinem höheren Satze herangezogen werden, als die entsprechenden anderen Grundstücke, für die eine Ablösung nicht stattgefunden hat. Bei Ge­währung von Mietunterstützung darf zwischen Mietern von Gebäuden, die der. Sondcrgebäude- steuer unterliegen, und von Gebäuden, für die die Steuer ganz oder teilweise abgelöst worden ist, nicht unterschieden werden. Icdoch erlischt der Anspruch auf Mietunterstühung für den Steuerpflichtigen als Inhaber einer Wohnung im eigenen Hause mit der Entrichtung der Ab­lösungssumme, gegebenenfalls der vorläufigen Ab­lösungssumme. Falls zur Ablösung ein hypo­thekarisch gesichertes Darlehen ausgenommen wird, kann die Hypothek auf Antrag des Eigen­tümers mit dem Rang vor allen anderen Rech­ten an dem Grundstück eingetragen werden, je­doch nur bis zur Höhe des dreieinhalbfachen Iahresbctragcs der Sondergebäudesteuer und für Zinsen bis zu 6- , Prozent einschließlich des Derwaltungskostenbeitrages, höchstens aber bis zu dem Betrag der zu zahlenden Ablösungs­summe, zuzüglich eines Zuschlags von 5 Prozent. Falls das Grundstück mit einer Hypothek oder Grundschuld belastet ist, soll die Eintragung der Ablösungshypothek zugunsten eines anderen als des an erster Stelle eingetragenen Gläubigers nur -erfolgen, wenn das Finanzamt bescheinigt, daß der an erster Stelle eingetragene Gläubiger zur Darlehensgewährung (unter denselben Be­dingungen wie ein anderer Gläubiger) nicht be­reit ist.

Die Eintragungskosten der Ablösungshypothek, sowie der Ablösungsbetrag können bei der Er«

Berlin überwiegend freundlicher.

Berlin, 12. März. (WTB. Funkspruch.) Der heutige Wochenschluh brachte naturgemäß am letzten Tage vor der Wahl keine Geschäftsbele­bung. Die Tendenz war aber zu Beginn des Ver­kehrs, trotz der matten gestrigen Reuyorker Börse und trotz der etwas schwächeren Haltung der deutschen Werte drüben, überwiegend freundlicher, da schon geringe Deckungs­neigung der Kulisse genügte, die Kurse besonders auf den Hauptmärkten um 1 bis 2 Prozent zu bessern. Man wollte ein Rachlassen des Druckes durch die Exekutionsware der Handels­bank beobachten, doch ist nicht gesagt, daß diese Abgaben nun schon ganz beendet sind. In der Tat war wohl auch ein Abbröckeln nach den ersten Kursen nicht nur auf die Geschäftslosigkeit, son­dern auf Reueinsetzen von Abgaben txj, Liqui­dationskasse. die bekanntlich für die Handelsbank verkauft, zurückzuführen. Obwohl es kursmäßig nicht allzusehr zum Ausdruck kam, lag der Danken­markt ziemlich schwach. Schiffahrtswerte waren dagegen etwas befestigt. Auffallend war die Schwäche der Svenska, für die der Kurssturz der Kreugerwertc an der gestrigen Stockholmer Börse verstimmte, wobei man bekanntlich von schlechten Dividendenaussichten spricht. Da die Provinz­kundschaft heute so gut wie nicht, im Markte ist, blieb die Börse auch im Verlaufe völlig unter sich.

Am Rentcnmarkt war das Geschäft eben­falls sehr ruhig. Da aber auch an diesem Markte etwas gedeckt wurde, zeigte sich z. B. bei den 8- bis 7prozentigen Kommunalobligationen schnell Stückemangel, so daß diese kleinen Rückkäufe schon Kursbesserungen bis zu 0,50 Prozent zur Folge hatten. Die Goldpfandbriefe hatten gut behaup­tete Tendenz und man hörte verschiedene Kurse Geld. Reichsschuldbuchforderungen lagen bei mini­malen Ämsätzen zirka 0,25 Prozent gebessert, auch Staatsanleihen waren bei einigen Ämsätzen nur wenig verändert.

Am Geldmarkt hörte man gestrige Sätze, die Situation war weiter ziemlich angespannt, Ta° gcsgeld war unter 6,75 Prozent nicht zu haben.

Im Verlaufe änderte sich an der geringen Ärn- satztätigkeit an den Aktienmärkten nichts. Soweit Kurse zu hören waren, zeigten sie aber doch eine beachtliche Widerstandsfähigkeit. Man beurteilt die Aussichten für die Wahl im allgemei­nen o p t i m i st i s ch e r.

Frankfurt erst zurückhaltend, dann fester.

F r a n k f u r t a. M., 12. März. (WTB. Draht­meldung.) Am letzten Dörsentage vor der Reichs­präsidentenwahl herrschte bei der Spekulation starke Zurückhaltung, doch war die Ten­denz im Anschluß an die erholte Abendbörse nicht unfreundlich, wenngleich von Reuyork und den übrigen ausländischen Börsenplätzen meist schwä­chere Kurse gemeldet wurden. Die D ö r s e ist hin­sichtlich des Ausganges der Wahl etwas zuversichtlicher gestimmt, als seither, und da auch kein nennenswertes Angebot vorlag, konnte man bei Beginn des Verkehrs eher etwas Kaufneigung beobachten, so daß die Kurse der Spezialwerte noch um Bruchteile eines Prozentes über dem Abendbörsen-Riveau eröffneten. Die Ämsahtätigkeit hielt sich dabei allerdings in engen Grenzen. Recht unregelmäßig war auch heute wie­der die Kursentwicklung der Reichsbankanteile, die zunächst etwa 1 Proz. höher lagen, später aber wieder bis zu 1,5 Proz. nachgaben. IG.-Farben setzten sehr gut behauptet ein, um aber im Ver­laufe gleichfalls etwa 1 Pcoz. nachzulassen, da einiges Material herauskam, das jedoch verhält­nismäßig glatt ausgenommen wurde. Äeberwie- gend leicht befestigt lag der Elektromarkt, an dem sich meist Kursbesserungen bis zu 1 Proz. einstell­ten. Montane, Schiffahrts- und Kunstseideaktien blieben gut behauptet. Während Dankwerte ver­einzelt bis zu 0,5 Proz. niedriger lagen, konnten am Kalimarkt Salzdetfurth 2 Prozent anziehen. Weiter schwache Veranlagung zeigten wiederum Svenska-Aktien.

Am Rentenmarkt zeigte sich weiterhin Deckungsbegehr, und auf fast allen Marktgebieten

363637 386876

84 Gewinne {u 10Ö0 M. 9186 19326 40732 50013 53891 56432 59189 60132 91342 94581 105640 ------ ------ ------ ------ 142636

Lriei

7,007

50,05 12,485

57,06 3,063

170,07

83.18 84,43

84,48 15,33

1,077 4,217 58,81

21,85 16,60 81,73 32,43 82,18 1,321 0,251 7,427

13,91

BfB.-Gießen.

Viktoria" Aschaffenburg in Gießen.

Für den Sonntag haben sich die VfDer einen achtbaren Gast bestellt.Viktoria" Aschaffenburg, Tabellenzweiter in der nordmainischen Kreisliga, ist ein Gegner, der in der vergangenen Saison in seinem Bezirk die meisten Tore erzielte (98:21) und in verschiedenen Privatspielen gegen beste deutsche Mannschaften hervorragend gut abschnitt. Der 1. FS. Rürnberg mußte sich einmal gegen diese Mannschaft mit einem Unentschieden von 1:1 zu­frieden geben, VfR. Fürth wurde mit 2:3 geschla­gen; FV. 04 Würzburg unterlag mit 1:0 Toren. Die Stärke der Gäste, ist der Sturm, der als der beste im Kreis angesehen wird. Das Können der einzelnen Spieler vereinigt sich im Rahmen eines kultiviert gepflegten Kombinationsspiels zu einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Die Gäste des morgigen Sonntags hatten stets Gelegenheit, gegen spielstarke Gegner, ihre eigene Spielstärke weiter zu entwickeln und auf der Höhe zu halten.' Äebri- gens sind die Aschaffenburger in Gießen nicht fremd, sie gastierten schon des öfteren hier, be­hielten dabei immer die Oberhand. Rach den letz­ten Ergebnissen der VfDer bestehen wenig Aus­sichten, sich gegen die Gastmannschaft voll zu be­haupten. Es wird des Einsatzes aller Reserven bedürfen, wenn die Gäste und das Publikum nicht enttäuscht werden sollen. Es wäre an der Zeit, daß die Grün-Weißen ihren.Anhängern auch wie­der einmal eine angenehme Äeberraschung be­reiten. Man sieht dem Spiel besonders im Hin­blick auf die Gäste mit großem Interesse entgegen. Der bevorstehende Kampf sollte seine Anziehungs­kraft nicht verfehlen. Die Gießener treten mit iol- gender Mannschaft an: Dalser; Dingel, Kreh l.; Fenster, Knaus. Lehrrnund; Haupt, Fehling, Leut- Heuser, Seipel, Ritter.

Die Ligareserve des VfB. spielt in Oberbiel gegen die dortige Erste, die dritte Mannschaft tritt auf eigenem Platze gegen Tv. Wiesecks Zweite an. Die 1. Iugend hat die 1. Iugend von Ettings­hausen zu Gast, die 2. Iugend trägt bereits das Rückspiel gegen die 1. Iugend von Klein-Linden aus. Die Handballmannschaft hat die Erste des Tv. Allendorf (Lahn) zum Gegner.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Die Liga in Wehlar-Riedergirmes.

Die 1900er betreten am morgigen Sonntag zum vorletzten Derbandsspiel heißes Pflaster. Die Mannschaft fährt nach Wetzlar-Riedergirmes, tritt gegen den gefährlichen Gegner an, der bisher den Dlauweißen den Sieg noch immer sehr schwer werden ließ. Die Spiele gegen den Sportclub Wehlar-Riedergirmes verliefen zwar immer recht spannend aber auch immer sehr hart, denn be­sonders die morgigen Gastgeber pflegen einen wuchtigen Stil, drängen ungestüm zum Tor und stellen die gegnerische Verteidigung wie auch den Torhüter vor schwere Aufgaben. Reben dem eifri­gen Sturm verfügen die Gäste vor allem selbst über eine zähe und schlagsichere Verteidigung. Die Wetzlarer pflegen dabei das den 1900ern etwas ungewohnt hohe Spiel. Außerdem haben die Geg­ner der Spielvereinigungsleute morgen den außer­ordentlich starken moralischen Rückhalt im heimi­schen Publikum, das seine Mannschaft mit allen Kräften unterstützt. Die 1900er werden sich unter diesen Umständen vorzusehen haben. Das Vor­spiel endete mit 5:1 für Gießen. Die technische Fer­tigkeit, die die Dlauweißen gerade in letzter Zeit unter Beweis stellten, sollte ihnen aber doch eine Äeberlegenheit sichern, die die Gastgeber mit Eifer und Härte allein nicht aus der Welt schaffen soll­ten. Dem Spiel wäre ein energischer Schiedsrichter zu wünschen.

Die unteren Mannschaften sind alle im Gefecht. Die Ligareserve empfängt die Erste von Schotten, die Lehrmannschaft die Erste von Daubringen. die 4. Mannschaft fährt nach Werdorf im Kreise Wetz­lar und die Fünfte hat die 2. Mannschaft von Schotten zum Gegner. Die 1. Iugend tritt auf eigenem Platze gegen die 1. Iugend von Draunsels an, die 2. Iugend empfängt ebenfalls auf eigenem Platze die 1. Iugend von Schotten und die 1. Schü­lermannschaft hat die 1. Schüler von Dutenhofen zu Gast.

Handball der Sp.-Vg. 1900.

Am Sonntag ist 1900s erste Mannschaft beim TV. Heuchelheim zu Gast. Die Heuchelheimer, der DT.-Meisterklassc zugehörig, stellen eine schlag­kräftige Elf ins Feld, deren bester Mannschafts­teil der Sturm ist. Die 1900er können nicht in stärkster Aufstellung antreten.

Handball im Gau Hessen (O.T.)

Um die Gaumeisterschaft der Jugendklasse.

Am morgigen Sonntag findet auf dem Mtv.- Sportplatz am Schiffenberger Weg das erste Ent­scheidungsspiel um die Gaumeisterschaft in der Jugendklasse statt. Gegner sind die Dezirksgrup- pen-Meister der Süd- und Rordgruppe. die ersten Iugendmannschaften des G i e h e n e vMänne r» Turnvereins und des Turnvereins Cappel, die beide ohne Punktverlust die Ver­bandsrunde beenden konnten. Da sich die Mann­schaften erstmalig gegenüber lieben, kann eine Vor­aussage nicht gemacht werden, doch werden beide Mannschaften in stärkster Aufstellung antreten und alles daransetzen, um siegreich zu bestehen. Es wird deshalb ein spannender Kampf zu er­warten fein.

Rach dem Verbandsspiel der Iugendmannschaf­ten empfängt die erste Handballmannschaft des Männer-Turnvereins die gleiche des VfL. Wetz­lar zum Freundschafts-Rückspiel. Auch dieses Spiel verspricht einen interessanten Verlauf zu nehmen, da die Wetzlarer Sportler bei den letzten Verbandsspielen zu den spielstärksten Mannschaf­ten gehörten. Die Aussichten sind dabei für Mtv. nicht günstig, denn die Mannschaft muß mit sechs Ersatzleuten antreten.

100. Gauiuruiag DT. Glückwunsch des AOT.

Zu unserem Bericht über den 100. Gauturn- tag des Heimatgaues Hessen (D. T.) wird uns noch ergänzend mitgeteilt, daß sich unter den Gra­tulanten, die telegraphisch ihre Glückwünsche über­mittelten, auch der Südwe st deutsche Turn- verband (ADT.) befand. Die Versammlung be­grüßte lebhaft das freundnachbarliche Gedenken des Südwestdeutschen Verbandes als ein Zeichen, daß der ADT. neben der DT. an gleichen Zielen arbeitet.

Arbeiier-Turn- und Sportbund

Am morgigen Sonntag hat Wiesecks Erste Heu­chelheims Erste zu Gast. Beide Mannschaften werden in veränderter Aufstellung antreten. Der Ausgang des Spieles ist als völlig offen zu er­achten. Vorher wird Wiesecks 1. Iugend mit Heu­chelheims 2. Mannschaft die Kräfte messen. Den Beginn machen die Schülermannschaften beider Vereine,

Gießens Iugend hat Wiesecks 2. Iugend auf dem Trieb zum Gegner u:d wird die Gäste wohl mit einer Riederlage entlassen.

Großen-Buscck l spielt gegen Wieseck II. Zwei gleichwertige Mannschaften werden hier ihre Kräfte messen. Großen-Buseck hat den Vorteil des eigenen Platzes und sollte den Sieger stellen.

11. Mär, Amtliche Dotierung

12.März

Amtliche Notierung

Heljingsor- .

6,993

7,007

6.993

Lien. . .

49,95

50,05

49.95

Prag . . .

12,465

12,485

12.465

Budapest . .

56,94

57,06

56.94

Sosta . . .

3,057

3.063

3.057

Holland . .

169,53

169,87

169.73

Oslo ....

83,12

83,28

83,02

Kopenhagen.

84,27

84,43

84,27

Stockholm .

84,32

84,48

84,32

London. . .

15,29

15.33

15,29

Buenos AtrcS

1,073

1,077 .

1,073

Neuyoil

4.209

4,217

4.209

Brüssel. . .

58,59

58,71

58,69

Italien. . .

21,81

21.85

21,81

Paris . . .

16,55

16.59

16.56

Schweiz . .

81,67

81,83

81,57

Spanien . .

32,37

32.43

32,37

Danzig. . .

82,02

82.18

82,02

Japan . . .

1.349

1,351

1,319

Rio de Jan..

0,249

0,251

0,249

Jugoslawien.

7.413

7,427

7.413

ßtifaboD

13,89

13,91

13,89