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Gegen -en Wahlschwin-el

Adolf Hitler."

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Vor -er Entschei-ung

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Hessen < geben, sein."

Der groben litischen landes.

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Aufruf trägt die Unterschriften einer Zahl von Persönlichkeiten aus allen po- Lagern und allen Teilen des Hessen-

Die Pressestelle der RSDAP. teilt folgende Erklärung Adolf Hitlers! mit: Das vor dem Zusammenbruch stehende System versucht in letzter Minute durch das Aus st reuen von P u t s ch g e r ü ch t e n seine Position zu retten. Diese Versuche sind zu dumm, als daß sie von jemand ernst genommen werden könnten. Die na­tionalsozialistische Bewegung hat heute weniger denn je Anlatz, ihren legalen Weg zu ver­lassen, auf dem das System in die Knie gezwun­gen werden wird. Alle ausgestreuten Gerüchte über Putschabsichten der RSDAP. sind Fäl­schungen, in deren Zeichen die Wahlkampagne unserer parteipolitischen Gegner überhaupt steht.

letzten Tagung bot. Geht dieses Spiel noch vier Wochen weiter, weil übermorgen nicht durch Hindenburgs Wahl die endgültige Entscheidung fällt, so wird ein Schaden angerichtet werden, den so leicht kein Kanzler wieder einbringen kann. Ohne Hindenburg führt die Präsidentenwahl zum parteipolitischen Machtkampf aller gegen alle, zur Zerrissenheit und zum Chaos, mit ihm zu Kraft und Einigkeit.

Das ist die Stunde, in der ein neue t Reichspräsident gewählt werden mutz. Das Ausland beobachtet mit Mitleid oder Schaden­freude die Bilder, die der Reichstag in seiner

Der Reichspräsident ist heute genau ;wei Monate älter als in den Tagen, in denen die damalige Harzburger Front bereit war, ihn zu wählen, wenn er ihre Bedingungen annähme. Gerade den groben politischen Gedanken und Entschluß, bei feiner Wiederwahl die Ueberparteilichkeit und Unabhängigkeit des Staats­oberhauptes zu wahren, hat der Herr Reichspräsident sehr selbständig gegen stärkste widerstände gus eigenem

auf die Schuldlüge und ihre Folgen. Zn ihn stellen wir die Präsidentenwahl hinein mit der Parole Tannenberg und dem Losungs­wort Hindenburg!

Rach einem warmen Appell des Generalleut­nants a D. S t r e e e i u s an das Treugefühl der alten Armee wurde die Veranstaltung durch eine spontane Kundgebung beschlossen, die der Person des Reichskanzlers galt und von diesem mit den Worten erwidert wurde, daß die Ver­treter der verschieden st en Anschau­ungen sich hier, wie in der Rotzeit von 1914,. aus Angehörigen aller Parteien zu­sammengesunden hätten, und Latz sie in dieser Gesinnung die Wahl am Sonntag zum Er­folge führen würden. Er, der der e r st e im Kriege, der erste im Frieden und der nächste unserer Herzen ist, so rief der Reichskanzler, Reichspräsiden tvon Hindenburg, er lebe hoch! Rach lebhaften Ovationen zerstreute sich die Versammlung.

Hindenburgs Rundfunkansprache zum zweiten Male übertragen.

Berlin, 11.März. (ERB.) Die Ansprache des Herrn Reichspräsidenten o. Hindenburg an das deutsche Volk, die gestern auf Schall- platten ausgenommen wurde,- wird auf vielfachen Wunsch aus allen Teilen des Leichs am Samstagum20Uhrzum zweitenMale übertragen.

Graf Westarp:

Wie alle politischen Ereignisse und Aufgaben I der letzten 14 Jahre, so stelle ich auch die Reichs» Präsidentenwahl unter den Gesichtspunkt des außenpolitischen Ringens um Deutschlands Ehre und Freiheit. Wissenschaftlich und in dem moralischen Tlrteil der Welt ist die K r i e g s s ch u l d l ü g e überwunden. Der harte Vernichtungswille Frankreichs hält an ihr fest. In Genf mutz die Abrüstungskon» f e r e n z in diesem Sommer endgültig entschei­den, ob der Vertrag erfüllt werden soll, nach wel­chem die Entwaffnung des Versailler Diktates nur der erste Schritt der allgemeinen Herabsetzung und Beschränkung der Rüstungen sein sollte. Jedem Kompromitz, das dieser Anspruch nicht ge­recht wird, mutz Deutschland sein Rein ent­gegensetzen. Ein gleich entschlossenes Rein muß für die Tributkvnferenz ins

nicht wollen, dann mutz ihnen gezeigt werden, daß sie gar nicht daran denken können, den anderen Teil des deutschen Volkes unter die Fuße zu treten. Das deutsche Volk bedankt sich dafür, das eine Parteisystem durch ein anderes zu ersehen.

Dingeldey betonte, er möchte nochmals öffent­

lich dafür Zeugnis ablegen, datz Hitler ihm zu Beginn der Verhandlungen über die parla­mentarische Verlängerung der Amtszeit des Reichspräsidenten erklärt habe:Gerade wenn in Deutschland eine nationale Re­gt e r u n g hoffentlich möglichst bald kommen wird, dann ist der Rame und die Person Hindenburgs als Reichspräsident unentbehrlich, weil er die einzige (Ga­rantie gegenüber dem Nuslande ist, datz die Dinge in Deutschland normal bleiben." Dafür datz Hitler nach einigen Tagen das Gegenteil erklärt habe, und für die politische Entwickelung, die sich daraus ergeben habe, trage Hugenberg die historische Verantwortung. Hitler habe nach seine in ersten Empfang bei Hinden­burg mit ihm, Dingeldey, in tiefer Ergriffenheit von dem starken Eindruck gesprochen, den der Feldmarschall auf ihn gemacht habe, während er jetzt in seinen Wahlversammlungen Hindenburg alsalten Mann" bezeichne.

Ein hessischer Ausruf für Hindenburg.

In Darmstadt hat sich ein überparteilicher Landesausschuh Hessen für die Hindenburgwahl gebildet, der mit nachstehendem Aufruf vor die Oeffentlichkeit tritt:

In erhabenster Auffassung seiner Pflicht stellt der Reichspräsident v. Hindenburg noch einmal seine Kräfte in den Dienst des Vaterlandes. Der Sieger von Tannenberg, der Befreier Ost- Preußens, der treueste Diener des alten und des neuen Staates, der sieben Jahre lang mit Weis­heit sein hohes Amt verwaltet, der über allen Parteien stand, er wirbt wiederum um unser Ver­trauen. Wir wollen ihm seine Treue mit unsrer Treue vergelten und rufen alle auf, ihm am 13. März ihre Stimme zu Es wird die Rettung des Vaterlandes

Ayhans

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-Abend 1932 di reklamc oder der 3 Zcilun! Ar! t" SlnfflW politifd lichen i

Die jedernio Wähler fiennlni Entspreche müssen mir i bis in E ' her Mhlresr

Die Pressestelle der Reichsleitung der R S D A P. erklärt, daß ein E m p f a n g s ran - zösischer Korrespondenten durch Hl t - 1 e r sowie eine Unterredung mit dem französischen Oberst Bidon nicht st a 11 g e f unden habe. Ebenso entspreche es nicht den. Tatsachen datz Adolf Hitler mit dem französischen Botschafter Francois-Poncet in Verbindung stehe.

Dio Nechtsabtcilüng der Reichsleitung der NSDAP, erklärt zu den V e r h a f t: u n g c n i n Berlin, daß die NSDAP, in der Angelegenheit des Polizeioffiziers völlig unbeteiligt sei. Cs handele sich lediglich um ein Wahlmanover. Die Rechtsabteilung habe gegen Polizeipräsident Grze- sinski Anzeige wegen Beleidigung und falscher An­schuldigung erstattet.

O st Hilfe abgezwcigt und würden deshalb nicht wie vorgesehen, für die notleidende L.andwirt- chast verwendet werden können. Wir stellen fest, datz sowohl dieses Gerücht, als auch die ebenfalls verbreitete Nachricht, es stünden den Hindenburg. Ausschüssen Gelder anderer öffentlichen Stellen zur Verfügung, unwahr smd und nur der Wahlagitation dienen."

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Jedoch gcs gen. Denn f< dieses Haus Fassade, cs Der Lerrüctt doren, eine trifft es o irgendetwas verboten", o Haus, vor endlich viel, wohnen, ja Anfang die zu meiden, Da hängt i weiter lieft .Rur für H hier von dr- verstäMch in diesem breit steht Ausrufung reiT. Das Goethe an schreibliche, eben für a, Aber sehe 0. Schulze' Mann muß übrigens nie Stufe!" Sa. Beinen hat clse. Hinter Aechtsanwal SchildAcht immerhin c tverbung. & nisvollsten ' ^ehen, denn boten!" Dc Mädels auf Unbefugter?' mftande, öc ^runzelnd Msv dieses . 4aus der ® 7 jedoch ; Marung r Wr all

Das °"de. And r u ?tofa c k Alltags«

Berlin, 11.März. (WTB.) Auf verschiedene an ihn gerichtete Anfragen gibt der .')crr Reichs­präsident folgende Erklärung ab:

Die Behauptung, datz ich die Absicht hatte, die Landtagswahlen in Preußen und an­deren Ländern durch eine Notverordnung hinaus' zuIchicbcn, ist eine dreiste W a h l l u g e. Als Hüter der Verfassung und als über dem Kampfe der Parteien stehendes Reichsoberhaupt ist es für mich eine selbstverständliche Pflicht, dafür Sorge zu tragen, daß die Wahlen zu den gesetzmäßigen Terminen ftattfmden.

y 1 Gez. o. Hindenburg.

*

Bon der preußischen Staatsregierung wird dar­auf hingewiesen, daß die Gerüchte, nach einem Wahlsieg des Reichspräsidenten v. Hindenburg würde eine Verschiebung der P r eußen- wählen in Frage kommen, auf Anwayr- beit beruhen. Keine verantwortliche Stelle in Preußen denke daran, oder habe jemals Daran gedacht, die Preußenwahlen zu verschieben. Das wäre ein verfassungswidriges Vor» gehen. Die Preußenwahlen würden zu dem ver°

I 'fassungsmäßigen Termin stattfinden. *

Der preußische Ministerpräsident Dr. Braun hat der Rationalzeitung in Essen eine amtliche Entgegnung zugestellt, in der es heißt: »Ich erkläre hiermit ausdrücklich noch einmal, datz die preußische Staatsregierung nicht an eine ne ueGehaltssenkungfürdie preußi­schen Beamten denkt. Darüber hinaus bin ich von der Reichsregierung ermächtigt, gleichzeitig zu erklären, daß auch diese keine neue Beamtengehaltskürzung beab­sichtigt. *

, Die Hauptgeschäftsstelle der Hindenburg-Ausschüsse teilt mit:Es wird das Gerücht verbreitet, die den Hindenburg-Ausschüssen zur Verfügung stehenden Mittel seien zum Teil aus den Mitteln der

Willen feftgehallen. Er beharrte auch bann auf seinem Standpunkt, als der Reichskanzler und sein Kabinett ihn zweimal um ihre Ent­lassung baten, weil sie nicht das Hindernis einer einmütigen Wahl unter Beteiligung dec Rechten sein wollten.

Die beiden Gruppen, in welche die Harz

burger Front zerfallen ist, stellen die Ablehnung der Wiederwahl Hindenburgs unter die Parole: Kamps gegen das System. Sie entspricht der Stimmung einer radikalen Verzweiflung, die keinen anderen politischen Gedanken fassen kann als den, es müsse alles anders wer­den. Wenn nur das sozialdemokratische Parteibuch durch das nationalsozia­listische ersetzt wird, so ist das noch keine

Aenderuiig des Systems. Auch die Gegner- des Systems haben um so weniger Anlaß, sich gegen die Wiederwahl Hindenburgs zu wenden, als gerade durch den Herrn Reichspräsidenten sowohl der Herrschaft der Parteimehrheit wie der Vormacht der Sozialdemokratie im Reiche enge Grenzen gezogen worden find.

Lassen Sie mich außenpolitisch schließen, tote ich außenpolitisch begonnen habe. Tannen- b er g ruft nicht allein die Erinnerung an die Größe des Weltkrieges wach. Dort hat der Hee- resführer des Weltkrieges und Reichspräsident mit dem ganzen Gewicht seiner Person Zeugnis dafür abgelegt, daß das deutsche Volk ein­mütig die Anklage zurückweise, datz es schuld an diesem größten aller Kriege sei. Reinen Herzens sind wir zur Ver­teidigung des Vaterlandes ausgezogen, und mit reinen Händen hat das Vaterland das Schwert geführt. Jetzt stehen wir im letzten Angriff

f olg geführt hat, der hart und steinig sein mutzte. | um dahin zu kommen, wohin wir _alle kommen wollten: Zu einer außenpolitischen oituation, die uns die Bahn frei macht einer endgül­tigen Gleichberechtigung des deutschen Volkes mit I anderen Völkern. (Stürmischer Beifall.)

Wenn hier der Reichspräsident von der Oppo- sition wegen der Rotoerordnungen angegriffen wird mit dem Schatzwert: Kampf gegen das System, so wolle man uns endlich einmal sagen, wie man sich zu der Frage stellt: Stabile Währung oder Inflation? Darauf hat man bisheutenochkeineklareAnt- w o r t gegeben. Wenn man alles, was man in diesen Tagen und in den vergangenen Monaten verschiedensten Schichten und Berufen des Vol­kes versprochen hat, tun wollte, hätte man in 14 Tagen die Inflation in

Deutschland.

And das Wort über das System. Welches Sy­stem soll nun an die Stelle gefetzt werden? System, über das wir bislang nichts anderes ge* | hört haben, als nur ein Wort: man erklärt, man will kein Programm, man will nur Die Macht haben. Aber unter der Hand geht man bin, in Arbeiterversammlungen verspricht man Den Arbeitern die schönste und beste Zukunft imi nach­her in streng verschlossenen Räumen ausschln-Mich vor Führern der Industrie zu sprechen. Man spricht von der Rotwendigkeit einer umsassenDen Siedlung im deutschen Osten Aber in gewesen Kreisen sagt man ebenso verschämt, wie bescheiden, datz man ein solches Programm irn Handumdrehen nicht durchführen könne. Zu den Angriffen die gegen den Reichspräsidenten m der Agitation von Mund zu Mund wegen seines hohen Alters erhoben werden: Ich kann alle Argumente vertra- qcn Aber dieses Argument gerade der Jugend vorzusehen, ist ein Verbrechen an der h e r - anwachsendenJugend, eine Erschütterung der Autorität, die ihre Wirkung noch lange Zeit später ausüben wird. Das zeugt von einer Ge­sinnung, mit der es für immer fern Paktieren mehr geben wird. (Beifall.)

7vec wie ich das Glück gehabt hat, in den ver­gangenen zwei Jahren so häufig mit dem Reichs­präsidenten sprechen zu dürfen und ihm Vor­trag zu halten, der kann nur aus tiefster Reber- zeugung sagen: Ich möchte den Menschen finden, der über die gleiche Lebenserfah­rung, über die gleiche Fähigkeit der Beurtei­lung von El)araktcr und Persönlichkeit verfügt, der in der gleichen Weise in der Lage ist, d i e Dinge scharf und schnell zu durch­schauen, und ihnen in wenigen Sähen eine klassische Formulierung zu geben, eine Persönlichkeit, die ausgewachsen ist in der klasiischen Tradition des alten Generalftabs, der Tradition Moltkes, eine Persönlichkeit, die die Dinge einfach sehen kann, und das ist das Zeichen für die Gröhe eines Menschen. (Beifall.) wenn nur der, der aus der Verwir­rung der Ereignisse und ungeheuren Verslcch- tung aller Schwierigkeiten heraus seinen Geist dazu bringen kann, alle diese Dinge a u s einer klaren und einfachen Linie zu sehen, nur ein solcher Mann ist überhaupt in der Lage, in den Stunden, wo ein Volk vor einem chaotischen Abgrund steht oder stehen kann, die Entscheidungen zu treffen und sie d u r ch ; u h a l t e n , die allein ein Volk retten können. (Beifall.) Richt diejenigen, die immer und immer wieder mit neuen Vor­schlägen und wechselnden Plänen und mit tönenden Worten sich hinstellen können vor die Massen, denen es schlecht geht und sie faszinieren können, sind wirkliche Führer, son­dern nur die von Gott gesandten Männer, wie der Reichspräsident, der in tiefer Gottesfurcht, in feiner Demut vor Gott, in allen entschei­denden Stunden in und nach dem Kriege den

Aus aller Welt.

Verleihung des Adler-Schildes an Dr. Brandes.

Anläßlich des 70. Geburtstages des Präsi­denten des Deutschen Landwirt­schaf t s r a t s Dr. Brandes fand in Der Kö­nigsberger Stadthalle eine Feier statt, bei der der Reichsminister für Ernährung und Landwirt­schaft; Dr. h. c. Schiele die Verleihung des Adler-Schildes an Dr. Brandes be­kanntgab und die Glückwünsche des Herrn Reichspräsidenten, der Reichsregierung und seines Ministeriums überbrachte. Der Mini­ster betonte, datz es in der heutigen Zeit suraUe verantwortungsvollen Führer nur Den Weg sachlicher und nüchterner Arbeit gebe, die nach sinnvoller Liquidation der Fehler der Vergangenheit den Weg in eine bessere Zukunft bahne. In einer Zeit, der es so sehr an ttxirf- lichen Führern gebräche, müßten bewahrte und pflichtbewußte Männer wie Präsident Brandes auf ihrem Posten ausharren, getreu dem Bei­spiel, das der nunmehr 84jähÄge Reichspräsident gebe.

Der Diebstahl

im Göttinger Ethnographischen Institut.

Der wegen Verdachts des Diebstahls im Göt­tinger Ethnographischen Institut in Dresden ver­haftete Student Pf leg ha ar leugnete, irgend­etwas mit dem Diebstahl zu tun zu haben. Seme Aussage, daß er in der fraglichen Rächt m Der Wohnmig eines Göttinger Oberkellners gewesen sei um diesen zu porträtieren, hat sich als zu­treffend herausgestellt, jedoch befindet sich noch eine Lücke in seinem Alibi. Die Verletzung an der Hand soll Pfleghaar sich bereits am M n- tagmittag zugezogen haben. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, die noch andere Spuren ver­folgt, gehen weiter.

Ein Seeflugzeug landet in München.

Auf dem schneebedeckten Münchener Flugplatz Oberwiesenfeld landete erstmals ein Seeflugzeug D 1422, der Dornier-Waal, mit dem 1925 Amundsen feinen bedeutsamen Flug zum R o r d p o l unternommen hatte, den zwei Jahre spater der Engländer Courtneh zu feinem geplanten Südamerikaflug, der aNerdings auf den Azoren sein Ende fand, benutzte, und den später der Flieger von Gronau bei feinen Rordlandfahrten flog. Das Flugboot toirö> im Deutschen Museum in München Oluf fiel» lung sinden. Exzellenz Oskar v. Miller übernahm am Flugplatz das Flugboot für das Deutsche

Hitler spricht in Hannover.

Hannover, 12. März. (TU.) Das Auftreten Hitlers in Hannover hatte über 30 000 Menschen zusammengeführt. Rachdem verschiedene Redner gesprochen hatten, traf gegen 22 älhr Adolf Hitler in der Stadthalle ein und trat, von Tausenden stürmisch begrübt, an das mit vielen Blumengaben reich geschmückte Rednerpult. Er führte u. a. aus: Die RED AP. hat sich gegen die Revolution und das mit ihr aufgerichtete System gewandt, weil durch sie ein Staat beseitigt worden sei, Der in 48 Jahren in einer stets anfteigcnDcn Linie aufgebaut wurde. An seine Stelle habe man einen Staat gesetzt, dessen Entwicklung dauernd undkon- sequ'ent nach unten führe. Wenn man frage, ob es Die RSDAP. besser machen könne, so müsse Darauf erwidert werden, datz eine Aende- rung nicht zu erwarten fei, wenn die Rcv^AP. denselben Weg wie dieses System verfolge. Deutschland sei politisch zerbrochen und in diesem Zusammenbruch sei Der wirtschaftliche Riedergang j gefolgt. Es sei zurückgegangen, weil sich nur Stände zusammenfanden, um ihre eigenen Inter­essen zu befriedigen. Die Zukunft liege heute nicht mehr auf Den Schultern eines noch so ehrwürdigen Greises: sie liege auf den Schultern der Rational' sozialisten. Der 13.Rrärz werde ein Kampftag fein: es sei nicht daran zu denken, datz mit diesem Tage Deutschlands Schicksal geändert sein werde. Es werde ein Tag fein auf Dem Wege zur inneren I Wiedergesundung: Denn nicht durch Abstirnrnui^ gen werde Deutschland gerettet, sondern nur durch eine Generation. Wer Der nationalsozialistischen Bewegung nicht vertraue, brauche ihr seine Stimme nicht zu geben. Wer ihr aber vertraue, Der müsse I ihr feine Stimme geben. Das sei Die Parole für

Den 13. März und am 14. März beginne die Arbeit I für Deutschlands Wiederaufbau.

Dingeldey in Krefeld.

Museum.

Die älteste Einwohnerin Deutschlands gestorben.

In Ostrhauderfehn (Kreis Leer-Ostfriesland), starb die Witwe Anna Pocker im 106. Le­bensjahre. Sie war bis zuletzt rüstig, nur in den letzten Wochen bettlägerig. Witwe Pocker war eine gebürtige O ft f r i e f i n, ihre Wiege st and in Rhaude.

Zwei Bergsteiger im Jungsraugebiet vermißt.

Ein Berliner Tourist und ein ihn begleitender Tiroler Führer sind beieinerCßefteigung des Mönch anscheinend verunglückt. Die Rettungskolonne von Grindelwald ist zur Suche abgegangen.

Erwerbslose beim Graben nach kohlen verunglückt.

In Gühenbach bei Saarbrücken hatten Erwerbs­lose einen Stollen gegraben, um Mollen zu gewinnen. Gestern mittag stürzte der Stollen ein und begrub etwa 20 Personen un^tet sich. Die Feuerwehr konnte die Verschütteten bis auf einen, der erstickt ist, befreien.

In einer Miete verschüttet.

In Ektheirn wurden beim Runkelrüben­fahren die beiden Söhne der Witwe Gerl in der Runkelrniete von großen Stucken gefrorener Erde verschüttet. Der 18 Jahre alte Johann und der 19jährige Ludwig Gerl konnten nur noch als Leichen geborgen werden.

Schweres Fahrstuhlungluck.

Eine Der bekanntesten Rizzaer Opernsängerin­nen, Fräulein A b o z i o, ist auf seltsame Weise ums Leben gekommen. Sie glaubte, von ihrer Wohnung aus auf Der Treppe ein Geräusch zu hören, öffnete Die Wohnungstür und beugte sich weil sie niemanden sah, in Den Fähr­st u h lschacht hinunter, um zu feben, ob der Aufzug von irgend jemand benutzt werde. Der gerade abwärts gehende Fahrstuhl zerschmetterte der unglücklichen Künstlerin das Haupt.

Ein politischer Mord in helsingfors.

Eine Miß Minna Croucher ist in ihrer Wohnung durch mehrere Revolverschüsse er­mord e t worden. Man vermutet, daß es sich bei Miß Croucher um eine internationale Spionin handelt. Die geheimnisvolle Frau un­terhielt früher Beziehungen zur Lo p p o Bewegung, geriet dann aber mit einigen Füh­rern der Bewegung in Streit Es wird behauptet, daß sie der Presse der Arbeiterpartei Informativ- nen über die jüngste Aktion der Lappo-Leute ge- liefert haben soll. Auch die Polizei vermutet, daß politische Motive zu dem Mord Anlaß gegeben

Mut hatte, durchzuhalten und die richtigen, aber schweren Entschlüsse zu treffen. (Beifall.) 'Schweigen sollten die Menschen, die nicht in der Lage sind, dieses Gottvertrauen, diese klare Ent­schlußfähigkeit und diese Demut der Gesinnung

Ln N7n I StcfeI6.ll. Wr, (MTW Sn -in-t Hm- Der kleinsten Aufgabe, daß sie in Der Praktischen denburg-Kundgebung erklärte der Parteiführer Politik ük^rhaupt etwas leisten können. Schwei- Der DVP Dingeldey: Es gebe kem schlun- «en und verstummen sollte die Kritik an diesem meres Verbrechen, als wenn man sich den An- Manne deswegen, weil es schon eine Schande schein gebe, man sei im Besitz von ZaubermitteDi, für das deutsche Volk gegen Die Geschichte fein und es Darauf ankommen lasse, das deutsche wLd ^ Ehaupt solche Angriffe gegen den Volk auf das schwerste zv: ent tau djem Hinter Reichspräsidenten gerichtet wurden. (Stürmischer, dieser Enttäuschung stehe die bittere Sat IcmaanbaltenDcr Beifall.) Ein Volk, das einen fache des Bolschewi s m u s. Cs müsse die Mmm zum Staatsoberhaupt hat, an dessen histo- I Frage an die Nationalsozialisten gestellt wer-

rischer Bedeutung überhaupt gar nicht zu rütteln den, ob sie zur Zusammenarbeit mit denburger-

ist der dos Symbol deutscher Kraft und Cm- lichen Parteien bereit feien. Wenn sie dies Dann

heit in Der ganzen Welt ist. (Beifall.) Wenn

&TnOlrö?nnÜin1?rfet gom Qluge gefa6t Mta Mita dem teutftai Mn-

ehrt sich ein solches Volk vor Der Welt unD vor terhänDler, mag er Brüning oDer anders hechen, sich selbst. Dafür werben, dessen bm ^,^st muh dann aber auch der fe st e und h a rteD ilfwrJpunf hnr allem Die Deutschen freiungswille Der ganzen Ration Frauen und Mütter ein volles Verständ- stehen. Deutschlands Kredit und Wahrung hangen Sa finitn «X* fnnn mir ni(6t denken daß die an einem Dünnen, aufs äußerste angespannten tafc Ä Me iunöfuntrcbe Faden. Jede außenpolitisch« Erschütterung kann

des Reichspräsidenten gehört haben, nicht tief ihn zum Zerrelhenbrmgen. Rur nut großem Cin- iS ISn linl? iinfi alles daransehen sah, nur mit Der Bereitschaft auch zu neuen Op- toerDen, Daß Der Reichspräsident einen vollen fern kann der Kampf dieses Sommers gewonnen Sieg erringen wird. Hindenburg mutz siegen,. | weil Deutschland leben mutz.

Minutenlanger, nicht endenwollender Beifall, Hüte- und Tücherfchwenken dankten dem Kanzler: alle Zuhörer hatten sich von ihren Plätzen er­hoben. Die Kapelle spielte das Deutschlandlied.

Rach Dem Kanzler sprach