QJL-'Spoit
Sechstagerennen.
Beginn in Berlin. — Schluß in Lhikago.
Am Mittwochabend gab der amerikanische Filmstar Harold Lloyd im Berliner Sportpalast den Startschuß zum 2 8. Berliner Sechstagerennen ab. Am Start "hotten sich dreizehn Paare eingefunden, von denen van K e m - pen-Pijnenburg bei der Ehrenrunde ausgepfiffen wurden. Schon nach kurzer Fahrzeit entwickelten sich wilde Jagden, die das Paar Sie» ^g e l - Th i e r b a ch in großer Form sahen. Bei der Neutralisation lugen die beiden deutschen Straßeüsahrer mit einer Bunde Dorsprung an der Spitze. Auch die Nachmittagswertungen des Donnerstags brachten keine Veränderung. Der Stand: 1. Siegel-Thierbach; eine Runde zurück: Fuhda-Maidorn, Schön-Tietz, Duschenhagen-Re- siger, Buysse-Dilliet, Broccardo-Guimbretiere: zwei Runden: Gebr. Nickel, Kroll-Miethe, Duse- Maczynski; drei Runden: Chmer-Rieger, van Kempen-Pijnenburg: vier Runden: Ahlers-Decker: Dulla-Bresciani.
Das Chikagoer Sechstagerennen wurde am Mittwoch abgeschlossen. Sieger blieben die jungen Peden-Audy. Der Berliner W i s- s e I belegte mit dem Amerikaner D e m p s e y
den vierten Platz, wahrend Dülberg mit Grimm auf dem sechsten Platz endete.
Gerätewettkampf
Krofdorf- Großen-Linden -Heuchelheim
Zum dritten Male gelangt am kommenden Sonntag — diesmal in der Turnhalle des Turnvereins Krofdorf in Krofdorf — der Gerätewettkampf zwischen den Turnvereinen der Orte Großen-Linden, Heuchelheim, Krofdorf zum Austrag. Bisher konnte der Turnverein Großen- Linden den Gerätewettkampf zweimal für sich entscheiden. Der Wettkampf wird bestritten von je 4 Aktiven, 2 Altersturnern, 2 Turnerinnen und 2 Jugendturnern eines jeden Vereins. Zu turnen ist je eine Hebung am Barren, am Pferd, am Reck (am Reck turnen die Damen nicht) und außerdem gilt es, Freiübungen zu zeigen. Wer den Wettkampf, dem man auch diesmal von feiten der beteiligten Vereine und ihrer Anhängerschaft mit großem Interesse «ntgegensieht, gewinnt, ist, gleichwohl Großen-Linden einige Aussichten hat, im voraus nicht zu sagen. Man erwartet einen harten Kampf um die Punkte. Der Gerätewettkampf wird geeignet sein, dem Geräteturnen manchen neuen Freund zu werben. Man hofft, gute Leistungen zu sehen.
Kuriositäten im Sport.
Der Begriff „Kuriosität" läßt immer auf etwas schließen, das nicht alltäglich ist, das Vorstellungen an seltsame Begebungen wachruft. Kurios ist immer etwas Absonderliches und Absonderlichkeiten begegnen wir auf allen Gebieten, in der Kunst und Wissenschaft, in der Politik, in der Wirtschaft und auch — im Sport!
Da war z. B. der amerikanische Rennfahrer Charles Murphy. Dieser Rennfahrer griff bei einem Weltrekordversuch zu einem recht merkwürdigen Mittel.
Er benutzte an Stelle eines Schrittmacher- motors eine Lokomotive bzw. einen ganzen Exprehzug.
Das klingt wie ein Märchen und ist dennoch wahr, so wahr, daß man es jederzeit durch Ab- b'.düngen und Zeitungsausschnitte beweisen kann, üm diese seltsame Begebenheit zu erklären, lebe man sich in folgende Vorstellung hinein: Charles Murphy lieh im Jahre 1899 auf der Long- Jsland-Bahnlinie bei Neuyork zwischen den Gleisen eine 4 bis 5 Kilometer lange Holzbahn legen. Er hatte hierbei die Absicht, den Welt- relord über die englische Meile zu schlagen. Dieser Weltrekord wurde mit echt amerikanischem Tamtam in die Wege geleitet, und was die Hauptsache ist, er gelang. Gelang sogar in g'änzender Weise. Murphy fuhr am 30. Juni ■c2'9 hinter dem Expreßzug die englische Meile in der für damalige Verhältnisse unglaublichen -3■':t von 57,8 Sekunden, was einem Stunden- IN t?s von 100 Kilometer gleichkommt. Da der W-: trekord um diese Zeit erst auf 60 Kilometer st?.nd, wollte man diese Leistung zunächst nicht c '.üben, bis sich dann heraus stellte, daß Murphy diesem Rekordversuch folgenden Trick zur nwendung gebracht hatte. Der Amerikaner hatte 7 'n lctzlen Wagen des Expreßzuges mit einer o n-buchlung versehen, die ihn gegen jeden Luftzug, mochte er von vorn oder von der Seite kom- m'n, vollkommen schützte. Einmal im Schwünge, urde er durch die sich in der Einbuchtung des l'tzten Wagens wieder zusammenschließende Luft '■ mlich milgcrissen. Dos war dos Geheimnis scmes unheimlichen Tempos. Obwohl die Zeit gestimmt hat, wurde jedoch die Leistung als solche wegen des unerlaubten Hilfsmittels nicht aner- la v.-
2st es nicht auch ein Kuriosum, wenn sich ein Rennfahrer während des Sechstagerennens im Sportdreß trauen l-ißt?
Auch das ist dagewesen. und zwar zu einer Zeit, in der die Neuyorcer Sechstagerennen noch als Einzelrennen bestritten wurden, nämlich Ende der n. unziger Jahre. Damals gab es einen Fahrer namens Charles Miller, der Spezialist für solche Einzelrennen war, die später von der Po- l -"i toen-n Menschcnschinderei verboten wurden. A ei einem dieser Rennen, nachdem er am vierten u'az-e einen solchen Vorsprung vor seinen Geg- r rn herausgeholt hotte, daß feirt Sieg in greif- lih.? rückte, ließ er sich im Jnnenraum der
S.-chstag.'bahn trauen. Das ging übrigens nicht rf)nc Schwierigkeiten ab, denn die amerikanische Kirche sah hierin eine unwürdige Handlung und es bedurfte vieler älnterredungskunst, den Bitten
von Miller nachzugeben. Diese Trauung wurde natürlich von den Zeitungen ausgeschlachtet, was zur Folge hatte, daß an den beiden letzten Tagen das Rennen stets ausverkauft war.
Im Gegensatz zu der marktschreierischen Reklame dieses geschäftstüchtigen Pankees steht des Verhalten eines unlerer besten Herrenreiters aus den Jahren unmittelbar vor dem Kriege. Dieser Herrenreiter war v. Egan-Krieger. der 1913 eine Prüfung in Magdeburg gewann, und zwar das den Tag einleitende Rennen. Da am selben Nachmittag auch Grünewald ein Rennprogramm hatte, begab sich v. Egan-Krieger unmittelbar nach seinem Magdeburger Siege nach Berlin, um auch hier ein Engagement zu erfüllen. Mit dem Schnellzug wäre ihm das Experiment kaum gelungen; also benutzte er ein Flugzeug, wobei man wissen muh, daß sich das Flugwesen erst im Anfangsstadium seiner Entwicklung befand.
Zur Ueberraschung der Zuschauer landete das Flugzeug inmitten des Rennbahngeländes, und zwar in einem Augenblick, wo man für v. Egan-Krieger, mit dessen Erscheinen man gar nicht mehr gerechnet hatte, einen anderen Reiter bereits ausgewogen hatte. Schnell wurde die Waage nochmals geöffnet, Leutnant v. Egan- Krieger lohnte sein Pferd selbst reiten und — wie zwei Stunden vorher in Magdeburg — zum Siege steuern. Stürmischer Beifall lohnte dieses Husarenstück, das in der Geschichte der deutschen Herrenreiterei einen ganz besonderen Platz ein» nimmt.
Hier eine kuriose Geschichte aus den Anfängen des Berliner Fußballsports. Im Frühjahr 1883 tat sich der „Berliner Cricket-Club von 1883" auf, dessen Begründer der Engländer Tom D u 11 o n war. Der Verein spielte aber nicht nur Cricket, sondern auch Fußball und dazu wurde noch Leichtathletik getrieben. Das Fußballspielen entbehrte aber jeden Reizes, denn der Berliner Cricket-Club hatte, solange er allein auf weiter Flur stand und das Berlin der achtziger Jahre nur Skat- und Kegelvereine hatte, keinen Gegner.
Das wurde in dem Augenblick anders, als sich im Jahre 1835 auf der Ostseite des Tempelhofer Feldes ein Konkurrenzverein auftat, der sich merkwürdigerweise Fußballclub Frankfurt nannte. Dieser Verein, dessen Seele der heute noch lebende Georg L e u x war, pflegte in der Hauptsache Idas Rugbhspiel. Dadurch, daß es jetzt zwei Rasensportvereine in Berlin gab, die laut Po- lizeibericht auf dem Tempelhofer Feld i h r Unwesen trieben, war eine Gelegenheit geboten, gemeinsame Wettkämpfe auszutragen, doch ging deren Arrangierung nicht ohne Schwierigkeiten ab. Halsstarrigkeit war schon damals Trumpf; die Engländer wollten von ihrem Association-Fußballspiel nicht abgehen, wie der technische Ausdruck damals lautete, während die Deutschen auf Rugby schwärten.
3n dieser zerfahrenen Situation kam ein Schlaumeier auf den Gedanken, die Wettkämpfe zwischen den beiden vereinen dergestalt auszu- tragen, daß in der ersten Spielhälfte Fußball und in der zweiten Rugby gespielt wurde.
Dieses Kompromiß, das in der Geschichte des Fuhballsports einzig dasteht, kam tatsächlich zustande und füllte mit einer Reihe von Wettkämpfen den ganzen Sommer des Jahres 1885 aus. Leider verrät die Chronik nicht, welcher von den beiden Vereinen der erfolgreichere war.
Fluge de Pinedos, der 1927 zwar beim Fluge nach Rom scheiterte, dessen Postsack aber gerettet wurde. Georgina hofft, wenn sie demnächst Ferien hat, mit dem Großpapa nach Europa zu reifen, und dort die ihr noch fehlenden Kostbarkeiten für ihre Sammlung zu erlangen.
Buntes Allerlei.
Briefmarkenjagd um die Welt.
Ein zwölfjähriges Mädchen, Georgina Harris ist mit ihrem Großvater auf einer Weltreise begriffen, um ihre Hauptleidenschaft, das Sammeln von Lustpostmarken, zu befriedigen. Der Großvater, Dr. George Munson, ist auch ein fanatischer Philatelist, und von ihm hat das Kind die Sammelluft geerbt. Der alte Herr und die kleine Dame besuchen alle Länder, um ihre Sammlung zu vervollständigen, und sind soeben von einem längeren Ausflug nach Südamerika in ihre Heimat Neuyork zurückgekehrt. In Columbia gelang es ihnen, eine Marke von dem transatlantischn Flug des „Zeppelin" mit Der» kehrtem Aufdruck zu erobern, eine große Seltenheit, von der nur 25 Stück bekannt sind. Georgina besitzt bereits über 4000 Luftpostmarken, die viele tausend Dollars wert sind, aber einige Seltenheiten fehlen ihr noch, darunter die 3-Cent-Marke von Neufundland, die für den Flug Hawkers im Jahre 1919 benutzt wurde, und die Neufundland-Marke vom
Strafanzeige gegen böse Geister.
Da man es nach dem deutschen Rechtsgebrauch niemandem verwehren kann beliebig viele Strafanzeigen an die Staatsanwaltschaften zu richten, solange man nicht fürchten muß, dadurch selbst'mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen, können die deutschen Justizbehörden nicht selten von überaus sonderbaren Anzeigen berichten. Dieser läge ist in Kassel sogar eine Strafanzeige gegen böse Geister eingereicht worden. Der Anzeigende behauptet, er sei in einer dunklen Nacht auf einem Spaziergänge von übersinnlichen Wesen angefaflen und verprügelt worden. In der Anzeige wird des längeren ein „Beweis" dafür angetreten, daß es sich in der Tat um Geister gehandelt habe, die sich der Körperverletzung und Sachbeschädigung schuldig gemacht hätten. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat auf Grund ihrer bisherigen Ermittlungen alle Ursache anzunehmen, daß in der Tai bei diesem sonderbaren Vorfall Geister ihre Hand im Spiel hatten. Ebenso fest dürfte es allerdings stehen, daß es sich dabei um Weingeister handelte ...
Wirtschaft.
* Die Städtische Werke AG., Kas - sei verteilt 9 Prozent Dividende. Der Aufsichtsrat der Städtische Werke AG., Kassel hat der Generalversammlung den Abschluß und den Geschäftsbericht für das am 31. März abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Entsprechend der Absahverminderung betrug die Verminderung der Einnahmen beim Elektrizitätswerk 342 845 Mark, beim Gaswerk 189 556 Mark und beim Wasserwerk 86 543 Wk. Beim Gaswerk waren auch die Einnahmen aus den Nebenprodukten um 20 Prozent niedriger als im vergangenen Jahve. Dem Werk gelang es aber, die Ausgaben den gesunkenen Einnahmen anzupassen, ohne die Betriebssicherheit zu vernachlässigen. Die Betriebsunkosten sind auf 1,041 Millionen Mark gesunken, gegen 1,136 Millionen Mark im Vorjahre und 1,696 Millionen Mark im Jahre 1929. Dieses günstige Ergebnis gestattet neben der vertraglichen Konzessionsabgabe die Ausschüttung einer Dividende von 9 Prozent (11 Proz.). Der Reingewinn beträgt 1 164 582 Mark, gegen 1 371 424 Mark im vergangenen Jahre.
ZrankfnrlerAbendbörse still und schwach
Frankfurt a. M., 10. Nov. Mangels jeglicher Anregungen verkehrte die Abendbörse in sehr stiller und eher schwächerer Haltung. Gegen den Berliner Schluß betrugen die Rückgänge jedoch selten mehr als 0,5 o.Jft. Nur Kunstseideaktien reagierten im freien Markt zunächst etwas stärker auf die schwachen Meldungen aus Amsterdam. Später zeigte sich jedoch eher Nachfrage, so daß Aku schließlich noch um 0,5 v. H. über den niedrigen Berliner Kurs zur Notiz kamen. Im Verlaufe blieb das Geschäft Mein, IG.-Farben lagen nach vorübergehend leichter Besserung wieder schwächer.
Am Rentenmarkt neigten deutsche Anleihen zur Schwäche, Schuldbuchforderungen biteben etwa behauotet. Am festverzinslichen Markt waren die Kurse nahezu unverändert. Altbesitz 54,75, Neubesitz 6,65, Schutzgebiete 6,45, Reichsbank 128, Gelsenkirchen 38, Phönix 27,25, Aku 56, Bemberg 58,50, IG.-Farben 95,90 bis 96,13 bis 95,90, Schlickert 71,50, Süddeutscher Zucker 135, Hapag 17.
Der deutsche Außenhandel im 3.Vierieljahr 1932.
Starker Rückgang des Ausfuhrüberschusses gegenüber dem Vorjahr.
Die rückläufige Bewegung der Einfuhr hat auch im dritten Vierteljahr 1932 an- gehalten. Mengenmäßig beträgt die Abnahmeder Einfuhr gegenüber dem vorangegangenen zweiten Vierteljahr rund 3 v. H. Da die Durchschnittswerte für die Gesamteinfuhr um etwa 4,5 v H. gesunken sind, ergibt sich für den Wert der
Gesamteinfuhr eine Abnahme von fast
7,5 v. h.
Diesem Prozentsatz entspricht ein Rückgang um 85 Millionen Mark, von benetz 47 Millionen Mark auf bk Einfuhr von Lebensmitteln, 24 Millionen NWrk auf die Rohstoffeinfuhr und 15 Millionen Mark auf die Fertigwareneinfuhr entfallen. In bezug auf die Preisbewegung ist bemerkenswert, daß die Durchschnittswerte für eingeführte Rohstoffe nur um annähernd 3 v. H. gesunken find, während die Durchschnittswerte für eingeführte Lebensmittel um 6,5 v. H. und für die Fertigwaren um 5,5 v. H. niedriger liegen, als im zweiten Vierteljahr.
Die Ausfuhr ist vorn zweiten zum dritten Vierteljahr der Menge nach um 0,5 v. H. gestiegen. Da jedoch die Durchschnittswerte der Gesamtausfuhr um 6 v. H. (der Fertigwaren allein um 5 v. H.) gesunken sind, ergibt sich dem Wert nach ein
Auvführrückgang um rund 5,5 o. h.
(bei den Fertigwaren, die der Menge nach um fast 2 v. H. abgenommen haben, um 7 v. H.). Die mengenmäßig leichte Zunahme der Gesamtausfuhr ist durch die Lebensmittelausfuhr bedingt, die dem Volumen nach erheblich gestiegen ist.
Die Handelsbilanz schließt im dritten Vierteljahr mit einem Ausfuhrüberschuß von 245 Millionen Reichsmark gegenüber 240 Millionen Reichsmark im zweiten und 363 Millionen Reichsmark im ersten Vierteljahr ab.
Im DerkHr mit den europäischen Ländern ist der Ausfuhrüberschuß, der im ersten Vierteljahr 636 Mill. Mk. und im zweiten Vierteljahr 525 Mill. Mk. betragen hatte, aut 473 Mill. Mk. im dritten Vierteljahr zurückgegangen. Dom zweiten zum dritten Vierteljahr Hot sich insbesondere der Ausfuhrüberschuß im Verkehr mit der UdSSR. (— 35 Mill. Mk.), mit Frankreich (— 23 Mill. Mark) und mit der Tschechoslowakei (— 6 Mill. Mark) vermindert. Im Verkehr mit Italien zeigt das dritte Vierteljahr einen Einfuhrüberschuß von 0,6 Mill. Mk., während des zweite Vierteljahr einen Ausfuhrüberschuß von 17 Mill. Mk. zugunsten Deutschlands aufwies. Im Handelsverkehr mit Spanien schließt die Handelsbilanz im dritten Vierteljahr mit einem Ausfuhrüberschuß von 11 Mill. Mk. ab, während sie im zweiten Vierteljahr um 2 Mill. Mk. passiv gewesen ist. Eine bedeutende Steigerung, und zwar um 27 Will. Mk., hat der Ausfuhrüberschuß im Handelsverkehr mit Großbritannien erfahren. Der Einfuhrüberschuß aus dem Handelsverkehr mit den überseeischen Ländern (ohne Eismeer und nicht ermittelten Ländern) ist von 276 Milk. Mk. im zweiten Vierteljahr (269 Mill. Mk. im ersten Vierteljahr) auf 220 Mill. Mk. im dritten Vierteljahr zurückgegangen. Namentlich hat sich der Einfuhrüberschuß im Außenhandel mit den Vereinigten Staaten von Amerika (— 34 Mill. Mk.) vermindert.
Jür den Zeitraum Januar—September 1932 (1931) s chlieht die Handelsbilanz mit einem Ausfuhrüberschuß in höhe von 847 Millionen
Reichsmark (1962 Millionen Reichsmark) ab.
Es beträgt der Ausfuhrüberschuß im Warenverkehr mit Europa 1634 Mill. Wk. (2886 Will. Mk.). der Einfuhrüberschuß im Handelsverkehr mit Liebersee 765 Mill. Mk. (896 Mill. Mk.).
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 3 v.H.
Franlfurt a. 2J1.
Berlin
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10-11. |
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12,485
12,465
12,485
Budapest. .
——
Sofia . . .
3,057
3,063
3,057
3,06.3
Holland . .
169,28
169,62
169,23
169,57
LSlo....
70,78
70,92
70,43
70,57
Kopenhagen.
72,43
72,57
72,03
72,17
Stockholm .
73,53
13,91
73,67
73,18
73,32
London. . .
Buenos Wrel
13,95
13.82
13.86
0,908
0,912
0,908
0.912
Neuyork . .
4,209
4,217
4.209
4.217
Brüssel. . .
58,49
21,56
58,61
58,42
58,54
Italien. . .
21,60
21,55
21,59
Baris . . .
16,515
16,555
16.51
16,55
Schtpei, . .
81,08.
81,24
81,05
81,21
Spanien . .
34,45
34,51
34.45
34,51
Danzig. . .
81,97
82.13
81,95
82.11
Japan . . . Rio de Jan..
0,869
0,871
0,869
0,872
0,294
0,296
0,294
0,296
5,634
5,646
5,634
5,646
12,76
12,78
12,76
12,76
Berlin, 10. November
®ef6
Ärles -
Amerikanische Noten.......
4,20
4,22
Belgische Noten.........
58,26
58.50
Dänische Noten.........
71,66
72,94
Englische Noten.........
13,78
13,84
Franzöfische Roten ........
16,47
18,53
Holländische Noten........
168,86
169,54
Italienische Note«.......
21,49
21,57
Norwegische Noten........
70,26
70,54
Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling
Rumänische Noten...... .
"2,47
2,43
Schwedische Noten........
73,00
73,30
Schweizer Not«».........
Lpanische Notem.........
80,87
34.31
81,19
34,45
Ungarische Äste»........


