Ausgabe 
11.10.1932 Frühausgabe
 
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9Jt.-$pont

Wirischast

DeolsenmarkI Berlin Jranffurf a. 2R.

Banknoten.

Berlin, iQ.OflpCtr

SSv

Hei-bstwaldlauf des Gaues Hessen OT.

Der diesjährige Hcrbstwaldlauf des (Baues Hessen ffncra °ni vergangenen Sonntagvormittag auf dem

--Sportplätze ausgetragen. Die Zeiten der r.ause sowie die gesanite Veranstaltung waren stark durch d,e Bodenoerhaltnisse und den Regen benach. e.llgt. Das Meldeergebnis inar durch die Verbands- tpiele m allen Klassen gemindert. Trotzdem konnte man auch diesmal wieder Ueberraschunqen sehen denn der Sieger der Turner-Unterstufe,'H. Rei­

del, war wider Erwarten bester Mann aus dem Platze, er konnte Len Gaumeister Holzapfel mit großem Borsprung schlagen. In der Jugend-Ober­stufe siegte erwartungsgemäß F. Reidel. Bei der Jugend-Unterstufe war der jüngste und kleinste Teilnehmer der erste im Ziel. Anschließend an die Laufe fand eine kurze Siegerehrung statt.

Rachstehend die Ergebnisse:

Turner - Ober st ufe (offen für alle Turner): 1. Sieger H. Holzapfel, To. Münchhausen, 16:2fi,2 Min; 2. E. Otto, To. Rieder-Ohmen, 18:43,4 Min.

lurner Unterftufe (für Turner und Spie­ler, die noch keinen 1. bis 3. Sieg bei Waldläufen belegt haben): 1. H. Reidel, To. Heuchelheim, 16:11,2 Min.' 2. Ernst Ploch, MTV. Gießen, 18:28,2 Min.; 3. W. Peter, To. Rieder-Ohmen, 18:50 Min. Beide

Amerikanische Noir».....

Belgische Roten......* * *

Dänische Noten.........

Englische Noten........

nraniühidic Noten........

Holländische Roten........

Italienische Noten.......

Norwegische Roten........

Deutsch. Oesterreich, * 100 Schilling Rumänische Roten ........ Schwedische Noten ...... I Schweizer Noten.........

Spanische Noten.........

Ungarisch« Roten........

Billard-Bezirksmeisterschasten.

'^in 8. und 9. Oktober 1932 fand beim I.Gieße- n er Bi llard-Club im Cafe An.end das Be° Z.r sturmer der 6. Klaffe Rhein-Main und Baden beteiligten sich von Frankfurt, Gießen, Mainz, Mannheim sieben Spieler. Herr Nicolaus (Gießen) ging als Sieger hervor und dürfte sich da- moirÄI^'lnahme an der diesjährigen Bundes­meisterschaft qualifiziert haben, die in Kassel statt- sinden wird.

19001. - Wetzlar I. 3:0 (2:0).

Die 1. Mannschaft der Spieloereinigung 1900, bisher nicht so sehr sicher in ihrer ganzen Haltung, beginnt nun eine beständigere Form zurückzuge w.iine.i Dis ist erfreulich. Es war aber auch sehr notwendig, denn die Bestände der Zuschauer be­gannen sich merklich zu lichten. Das Publikum reagiert überhaupt sehr empfindlich, ein Moment, das auch die Spieler nicht aus den Augen lassen sollten. Jedenfalls erwartete man für den Sonntag im Spiel gegen Wetzlar einen spannenden Kampf und wurde nicht enttäuscht.

Betont muß aber werden, daß die Gäste nicht in

Deutsche Wasserball-Meisterschaft.

Veißenfee 96 wird Meister.

In Leipzig kamen am Sonntagnachmitlag die letzten Spiele der Runde um die Deutsche Wasser- ball-Meisterschaft zum Austrag. Bei vollbesetztem Hause traten zuerst München 99 und Poseidon Köln an. Beide Mannschaften waren sich gleichwertig und trennten sich 4:4 Unentschieden. Im legten und ent­scheidenden Kamps standen sich dann Weißensee 96 und Hellas Magdeburg gegenüber. Die Berliner brauchten nur mehr ein Unentschieden herauszuholen um Meister zu fein. Beide Mannschaften gaben ihr Bestes und so kam ein schöner und spannender Kampf zustande. Das Endresultat von 3:3 Unent­schieden ist als gerecht anzusehen. Weißensee hat da­mit zum ersten Male den Titel eines Deutschen Wasserball-Meisters errungen. Die Ergebnisse der anderen Spiele waren: Hellas Magdeburg Mün­chen 99 3:3, Weißensee 96 Poseidon Köln 8:2, Poseidon Köln Hellas Magdeburg 3:1, Weißen- see 96 München 99 3:3.

Berliner Eishockeysieg.

Berliner Schlittschuh-ClubEngland 2:1.

Das erste Eishockeyspiel der neuen Saison in Berlin gestaltete sich zu einem vollen Erfolge für den Berliner Schlittschuh-Club. Als Gegner hatte man sich eine englische Auswahlmannschaft verpflichtet, die knapp mit 2:1 (1:0, 1:1. 0:0) geschlagen wurde. Die Berliner waren in der Zusammenarbeit besser und auch etwas schußfreudiger. Die 4000 Zuschauer hatten auch viel Freude an dem fabelhaften Kön­nen der Olympia-Siegerin im Kunsteisläufen Sonja Henie, die einen Teil ihres Olympiaprogramms lief.

Weltmeister Richters profidebut.

Der deutsche Amateur-Weltmeister Albert Richter (Köln), debütiert nunmehr endgültig als Berufsfahrer am Freitag in der Kölner Rhein- landHalle. Er trifft gleich auf erstklassige (Seg­net. Reben ihm bestreiten noch Weltmeister Schorens, Folck-Hanfcn, Martinetti und das Köl­ner Dreigestirn Engel-Stesfes-Oßmella die Sprin- terwettbewerbe. 3m Rahmenprogramm wird ein 50-Kilometer-Mannschastsrennen der Amateure ausgefahren.

Kurze Sporinotizen.

Laotse, das ausgezeichnete deut­sche Meilenpferd, bestritt am Montag in

der Verfassung waren, wie vor etwa vier Wochen, da sie im Gesellschaftsspiel auf dem Platz der Spielvereinigung gastierten. Trotzdem: der Sieg der Blauweißen war vollauf verdient und während des ganzen Spieles eigentlich nicht ernsthaft gefährdet. Daß er aber dennoch hart erkämpft werden mußte, ist nicht abzuleugnen. Die Wetzlarer sind gefährliche Gegner, sie scheinen aber gegenwärtig durch Spie- leraussälle etwas in ihrer Disposition gestört zu jein. Die Blauweißen zeigten die bessere Zusammen­arbeit, während die Wetzlarer schlechtes Deckungs­spiel lieferten. Die 1900er waren immer etwas mehr am Ball, während sich die Gaste viel Zerstörungs­arbeit leisteten, die 1900er lagen mehr vor dem Tor, die Wetzlarer mußten sich auf verschiedene energische, aber erfolglose Durchbrüche beschränken, denn der Sturm war nicht auf der Höhe. Die Gast­geber hatten mehr System im Spiel.

Trotzdem dauerte es 15 Minuten, bis für 1900 das erste Tor fiel. Der Ball ging in etwas zu­fälliger Kombination von links nach rechts, dann aber klar zur Mitte und Arnold schoß, nicht eben scharf, aber erfreulich entschlossen, dem Tormann in halber Höhe zwischen den Händen durch. Das Tor wäre zu halten gewesen. Roch ließen sich die Wetzlarer nicht aus dem Konzept bringen, griffen vielmehr vorübergehend stürmisch an, muß­ten aber schnell wieder den Gastgebern die Dor­herrschaft im Feldspiel überlassen. Hartnäckiges Geplänkel ohne irgendeine befreiende Tat füllte die nächste Viertelstunde. Plötzlich aber leitete Lippert einen prächtigen Angriff ein, ging stür­misch in der Mitte vor, Goebel übernahm den Ball und schoß aus dem Lauf ein Tor, wie es nicht schöner fallen konnte. Lebhafter Beifall quit­tierte diese Leistung. Mit der Ruhe der Gäste war es nun schon nahezu vorbei. 3hre Aktionen liehen den nötigen Schwung vermissen und waren außer­dem zu durchsichtig, so daß der Wetzlarer Sturm die Gießener Verteidigung nicht überwinden konnte. Bis zur Halbzeit ereignete sich nichts be­sonderes mehr. Rach kurzer Pause wurde die zweite Halbzeit mit einem Angriff der 1900er eingeleitet, der aber dicht vor dem Tor an der aufopfernd arbeitenden Verteidigung der Gäste hängen blieb. Die Wetzlarer rafften sich noch zu heftigem Widerstande auf, kamen einige Male nicht ungefährlich vor Schlarbs Heiligtum, dran­gen aber doch nicht durch. Schlarb war nicht sehr viel beschäftigt. 3n der 15. Minute der zweiten Halbzeit verlängerte Lippert eine Flanke von Heilmann, der als Mittelläufer eng mit dem Sturm zusammenarbeitete, zum 3. Tor. Zwar ga­ben die Wetzlarer den Widerstand noch nicht auf aber fie schienen auch keinerlei Hoffnung mehr auf öieg zu haben. Das merkte die Mannschaft der Blauweißen sehr wohl und es schien, als be­gnügte sie sich mit dem Siege von 3:0. Gegen Ende flaute das Spiel deshalb etwas ab und klang matt aus. Der Schiedsrichter Sch ne i- der (Marbach) amtierte zufriedenstellend.

Die Mannschaft der Spielvereinigung trat in folgender Aufstellung an: Schlarb; Luft, Zeiler Schmidt, Heilmann, Langsdorf; Best, Goebel Lip- Arnold, Jäckel. Heilmann war diesmal der beste Rlann auf dem Platz. Die Gäste hatten keine gleichwertige Kraft aufzuweisen. 3m Sturm gefiel Goebel, Arnold weniger; Best hat sich gut herausgemacht. 3äckel erscheint für den Posten ?e£ Rechtsaußen etwas zu schwer. Lippert zeigte sich schwacher als sonst. Langsdorf fiel nicht be­sonders auf, Schmidt war auch schon besser. 3n der Verteidigung konnte Luft diesmal sehr gut gefallen, Zeiler war auf dem Posten. Schlarb brauchte nicht allzuviel zu beweisen.

Rückstand sind. Jeder Bausparer, der sich als solcher ausweist, kann der Zuteilungshandlung beiwohnen.

Alle xpeffentlidben Bausparkassen in Deutschland haben bis Ende August 1932 insgesamt 48 390 Ver­trage über 252,9 Millionen Reichsmark abgeschlossen. Davon wurden bisher 5972 Verträge mit einer Ge« famtDcrtragsfumme von 37,9 Millionen Reichsmark zugeteilt, ein ansehnlicher Betrag, den die Oesfent« lichen Bausparkassen in dieser fapitalarmen Zeit da. mit bisher dem Bau- und Hypothekenmarkt zugeführt haben.

*

_ * Schiffsverkehr auf der Lahn im «eptember stark rückläufig. Die Statistik des Wasserbauamts Diez über die Verfrachtungen auf der Lahn zeigt für September einen erheblichen Rückgang gegenüber dem Vormonat. Es wurden nur 6877 Tonnen verfrachtet gegenüber 9638 im August. 'Auch gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres ist der Rückgang erheblich. Im September 1931 wur­den 8254 Tonnen verfrachtet.

* Preiserhöhung für Autotrcib. Hoffe. Mit Wirkung vom 11. Oktober tritt für alle Autotreibstoffe eine Preiserhöhung um 2 Pf. pro ßiter für das ganze Reichsgebiet gleichmäßig in Kraft. Künftig werden z. D. in Berlin die Literpreise für Benzin 35 Pf., für Gemische 39 Pf. und für Benzol 46 Pf. betragen. Für Hamburg lauten die entsprechenden Ziffern 34,38 und 45 Pf., für Breslau und München 38,42 und 48 Pf., für Köln 37,41 und 47 Pf.

* Russenauftrag für den Stahlwerks­verband. Der Stahlwerksverband teilt mit, daß er aus Sowjetrußland einen neuen Auftrag auf Walzwerkserzeugnisse erhalten habe, und zwar han­delt es sich um 40 000 Tonnen Stabeisen und 15 000 Tonnen Formeisen und Halbzeug, die ab sofort ge­liefert werden sollen.

* Metallgesellschaft AG.. Frank, f u r t a. M. Die Metallgesellschaft AG.. Frank, furt a. M. teilt mit, daß die Frist für die Ein- reichung der Aktien zum Zwecke der Kapitalher« absehung bis zum 31. 3anuar 1933 verlängert worden ist.

Keine frankfurter Abendbörfc.

Frankfurt a. M., lO.Okt. Heute fand feine Abendbörse statt.

Ein günstiger Reichsbankausweis.

Berlin, 10.Oft. (WTB. Funkspruch.) Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 7. Ok­tober hat sich in der verflossenen Bankwoche die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 222,5 Mik­tionen auf 3411,8 Millionen Mark verringert. Im einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und -schecks um 81,8 Millionen auf 2909,6 Mil« Honen Mark, die Bestände an Reichsschatzwechseln um 30 000 auf 38,5 Millionen Mark und die Lom­bardbestände um 140,5 Millionen auf 101,5 Mil­lionen Mark abgenommen.

An R e i ch s b a n k n o t e n und Rentenbank­scheinen zusammen sind 148,3 Millidnen Mark in die Kassen der Reichsbaak zurückgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 136,2 Millionen auf 3618,3 Millionen Mark, der­jenige an Rentenbankscheinen um 12,1 Millionen auf 399,7 Millionen Mark verringert. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reichsbank an Renten­bankscheinen auf 27,4 Millionen Mark erhöht. Die remden Gelder zeigen mit 412,2 Millionen Mark eine Abnahme um 38,4 Millionen Mark.

Die Bestände an Gold und deckungs- ähigen Devisen haben sich um 1,9 Millionen auf 931,2 Millionen Mark erhöht. Im einzelnen Haden die Goldbestände um 29 000 auf 796,4 Mik­tionen Mark und die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 1,9 Millionen auf 134,8 Millionen Mark zugenommen.

Die Deckung der Noten durch Gold und deckungsfähige Devisen betrug am 7. Oktober 25,7 Prozent gegen 24,7 Probat am Ultimo September.

Sechste Baugeldzuieilung der Oeffentlichen Bausparkasse.

Die sechste Baugeldzuteilung der O e f f e n t - lichen Bausparkasse (Abteilung der Landes- kommunalbank-Girozentrale) für Hessen in D a r m st a d t findet am Montag, 14. November, in Darmstadt im Sitzungssaal der Landeskommunal- bank-Girozentrale statt. Zuteilungsberechtigt find sämtliche Bausparer, deren Vertrag spätestens am 1. August (für Taris 18 spätestens am 1. Juli) 1932 begonnen hat und die mit Einzahlungen nicht im

Paris denPrix de Seine et Oise der mit 50 000 Francs ausgestattet war. D-er Hengst wurde in dem von Rivauds Asfuerus gewonnenen Rennen hinter Finnoife und Eanute Vierter.

Zkm Kampf um das Championat ist Everett Haynes mit 55 Siegritten kaum noch em- zuholen. O. Schmidt folgt erst mit 47 Siegen an zweiter Stelle vor Starvsta (45) und Printen (38 Liege).

D i e Eishockey - Europameister- schäften in Prag wurden jetzt terminlich für den 16. bis 26. Februar festgesetzt. Durch die Her­anziehung von Kanadiern soll die Veranstaltung als Weltmeisterschaft aufgezogen werden.

*

Europas größtes Herb st rennen der Prix de l'Arc de Triamphe, wurde in Paris-Long- chomp von de RivaudsMatrico" unter Semblat gewonnen. Der Toto zahlte 48:10.

Rundfunkprogramm

des Frankfurter Senders.

(Aus derRadio-älmschauE^

Mittwoch, 12. Oktober.

7.05: Frühkonzert erwerbsloser Derufsmuftker. 12: Mittagskonzert. 13.30: Mittagskonzert. 15.15 bi£ 16.15: Stunde der Jugend. 17: Rachmittags- kouzert des Rundfunk-Orchesters. 18.25: ..Wie die Elemente lieben und hassen". Vortrag von Dr. O. Lange. 18.50: ..Tierschutz", Vortrag von Rikolaus Schwarzkopf. 19.30: Erlebte Zeit. Bismarck. Ge- sprach zwischen Dr. Walther v. Rath und Prof. Kuntzel. 20: Opern-Konzert des Rundfunk-Orche­sters. 21: Miß Sara Samplon. Ein Trauerspiel von Gotthvld Ephraim Lessing. 22.45 bis 24: Rachtmusik.

Donnerstag. 13. Oktober.

7.05: Frühkonzert auf Schallplatten. 12: Mit­tagskonzert auf Schallplatten. 13.30: Mittags­konzert. 15.30 bis 16.30: Stunde der Jugend 17* Rachmittagskonzert. 18.25: Zeitfragen. 18.50: ^Wirtschaftserneuerung von der Währungsseitc". Vortrag von Dr. Emil Stickler. 19.20:ReueS aus aller Welt", von Prof. Dr. Walter Dchr- mann. 19.30: Mannheim: Unterhaltungskonzert. 20.30: Liedstunde. 21: Die großen Redner. 1. Ci­cero. Einführende Worte: Paul Enderling. 21.25t Chöre mit Orchester.

r Kurszettel der Berliner und Krankfurier Börse.

-in W'CrCn anflefufrten 3'ffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Stufen starteten zusammen, Holzapfel und Neide! lieferten sich auf der ganzen Strecke einen hartnäckigen Kampf, den Neide! dank größerer Aus­dauer für sich entscheiden konnte.

Jugendlurner - Oberstufe (Jahrgang 1914/15): 1. F. N ei del, Tv. Heuchelheim, 13,29 Min.; 2. K. Schindel, T. u. Spo. Ebersgöns, 15,28 Min.; 3. L. Ulm, To, Allendorf, 15,42 Min.; 4. K. Krä­mer, T. u. Spo. Ebersgöns. F. Neidet setzte sich gleich an die Spitze und konnte mit 500 Meter Vorsprung sicher siegen. Die Mannschaft des To. Heu­chelheim wurde erster Sieger.

3ugenbturner-ilnterftufc (Jahrgang 1916 17): 1. K Gemmer, Mtv. Gießen, 6,29 Min.; 2. R. Sparr, Mtv. Gießen, 6,31 Min.; 3. H. Ob­mann, Mtv. Gießen, 6,33 Min.; 4. O. Eger, Mtv. Gießen. Gemmer zeigte einen schönen Laus, den er verdient gewann. 3m Mannschaftslauf wurde Mw. Gießen Sieger.

Handball im Gau Hessen (O. T.)

Mio. Gießen I To. Germania Dehrn I 6:1 (3:0).

Die Vcrbandsspiele, die am vergangenen Sonn­tag auf dem Mtv.-Platze ausgetragen wurden, brachten beide recht ansprechende Leistungen. Die 1. Mannschaft des Mtv. 'war trotz Ersah gut auf der Höhe. Die Hintermannschaft leistete zu­verlässige Abwehrarbeit. Die Läufer waren immer am richtigen Platz, der Sturm zeigte schöne Kom­binationen und gute Durchschlagskraft. Auch der Gegner bemühte sich, es den Gastgebern gleich zu tun, ihre technischen Mängel glichen sie durch großen Eifer aus.

Gleich zu Beginn des Spieles zeigten beide Mannschaften schönes Feldspiel, in dem aber Gießen überlegen war. Durch feine Kombination neu unb gute Durchbrüche konnten sie in regel­mäßigen Ab ständen drei Tore erzielen, während den Gästen fein Erfolg beschieden war. Auch der Spielverlauf der zweiten Halbzeit brachte keinen Wechsel. Die Mtver erzielten nochmals drei Tore, ^nen die Gäste nur durch eine geschickt angelegte Kombination das Ehrentor entgegensetzen konn­ten. Tie Mtver wurden mit 6: 1 verdienter Sieger.

TUto. Jugend To. wehlar Jugend 5:0 (2:0).

-Auch die Jugend hatte ihr Spiel verdient ge­wonnen, der Ersah fügte sich gut in die Mann­schaft ein, gut gefiel auch der Ersatztorwart. Wetz­lar kann nicht ganz an seine Leistungen im Vor­spiel anknüpfen. 3m Feldspiel waren beide gut Wehlar sogar zeitweise überlegen; den Gästen fehlte aber die systematische Deckungsarbeit und die Durchschlagskraft im Sturm, die der Mtv.- 3ugend zu eigen war und ihr den Sieg über den schwersten Gegner diesör Bezirksgruppe er­ringen ließ.

Ger-äiemeisterschasten der OT.

Ernst Winter bester Mittelrheinkreisturner.

Am Sonntag fanden in Koblenz die Ausschei­dungskämpfe des Mittelrheinkreises für die im Rovember stattfindenden Deutschen Gerätemeister­schaften in Berlin statt. Von den 20 gemeldeten Turnern Placierte sich erwartungsgemäß Ernst Winter Frankfurter Turngemeinde Eintracht an erster Stelle mit 187,5 Punkten. Die nächsten Platze belegten in dieser Reihenfolge: Frey, Mtv. Kreuznach, R.Haßler. Tgm. Bornheim. He r m ann, Tgm. Dockenheim, Genß. Tas.

$X Ic r> T^m- Bornheim und H. S ch n e i d e r. Tv. Hönningen.

1 Arankfun a. Ai.

Lenin

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Schlußk Abend« bSrse

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Datum

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4% Ungarische Staatrrenie v. 1910

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6,75

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Berlin

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Mansfelder Bergbau.....0

Oderschles. LoUwerke .... 8

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Rheinische Braunkohlen ... 10 Rhein stahl..........

Frankfurt a. M.

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Bereinigte Stahlwerke . . . . 0

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Kaliwerke Aschersleben ... 6

Kaliwerke Westeregeln ... 6

Kaliwerke Salzdetfurth ... 9

3- <8. Farben-Jndustrie... 7

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Goldschmidt.........0

RütgcrSwerke........0

Metallgeiellschast.......O

Philipp Holzmann......O

Zementwerk Heidelberg. ... 4

(Scmcntroed Karlstadt.....O

DaiibL Frehtag......0

Schultheis Patzenhofer ... 0

JUu (Allgemeine Kunstseide) 0

Bemberg......... 0

Zellstoff Waldhos..... 0

Bdlfloh Aschaffenburg ... 0

Dessauer Gas.........

Daimler Motoren.......

Deutsche Linoleum ... 0

Crcnftctn & Koppel ... 0

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Chade.......... 12

frankfurter Maschinen . . . ni

Gritzner ... ..... q|

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21

15,65 100,5

160,5

93

25,5

38,5 34

54,65

53,5

53,25

50,65

43

28

89,13

18,9

44,5

32,25

46

164

27.65

126

8.Oktober

10-Ottober

Amtliche Notierung «eld | Erl d

Amtliche Notierung

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6,264 51,95

12,465

3,057 169,63

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6.276 52,05

12,485

3,063 169,97

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14,565 0,894 4,217 58,56 21,61

16.57 81,48 34,48 82,03 0,991 0,296

5,956 13,25

6.274 51,95

12,465

3,057 169,88

73,18 75,32

74,58 14,53 0,890 4,209 58,49 21,56 16,55 81,42 34,47 81,97 0,989 0,294 5,894

13,23

6.286 52,05

12,485

3,063 170,22

73,32 75,48 74,72 14,57 0,894

4,217 58,61

21,60 16,59

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4.22

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14,55

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16,57

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73,00

73,30

- -

2,46

2,48

74,40

74,70

81.24

81.56

34,33

34,47

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