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durchgeführt.
O Ulrichstein, 6. Sept. Die letzt,adrigen Untersuchungen der Schulkinder durch den Amtsarzt Dr. Koch (Schotten) hatten als Ergebnis die bedauerliche Feststellung, daß besonders zwei Hebet im Kreise Schotten zu beanstanden sind und zwar enorm viele Haltungsfehler und der Zustand der Zähne. Aus diesen Erwägungen heraus halte das Kreisamt in Verbindung mit dem Kreisgesundheitsamt den Leiter der Orthopädischen Klinik in Gießen, Prof. Dr. P i tz e n , verpflichtet, über die Ursachen und die Bekämpfungsmaßnahmen und Methoden zu referieren. In gut besuchter Dersamm-
schwere Prellungen des ganzen .Körpers, Splitte- rangen des Decken- und des Ellenbogenknochens sowie einen Bluterguß unterhalb des Herzens fest stellte.
Kreis Schotten.
Lob des Gartenbaus.
Zur bevorstehenden Ausstellung des Obst- und (Sartenbauvereins Gießen.
Von Franz Gros.
Oberheffen.
Landkreis Gießen.
* Allendorf <l 6. Lahn, 7. Sept. Die Deutsche Dau- und Siedlungsge- m e i n s ch a f t (DBS.) in Darmstadt hat in die- fern Jahr zur Erstellung von 136 Eigenheunen erneut Darlehen im Gesamtbetrag von 1.5 Jial- lionen vergeben. Bisher wurden 50 Millionen Mark Gesamtdarlehenssumme zur Erstellung von 3567 Eigenheimen verteilt. Bei der gegenwärtigen Vergebung erhielt auch die hiesige Ortsgruppe (die Mitglieder Ludwig Heep und Valentin Kehl) zwei Darlehen.
r Lich, 7. Sept. Gestern gegen 11 Uhr^ereig- nete sich auf der Provinzialstrahe Lich—R,eder- bessingen in nächster Vähe der Kurve am Ende der Lindenallee ein Unfall. Eine Sraupcif' fierte, aus einem Feldweg kommend, die Straye. Zu gleicher Zeit kam ihr das Viehtransportauto einer Firma aus Riederweisel entgegen Sie war von einem großen Hund begleitet und bemühte sich auf der Straße, diesen Hund vor dem herankommenden Auto in Sicherheit zu bringen. Hierbei wurde sie selbst von dem .Kotflügel des Autos ersaßt und erheblich verletzt. Der Führer des Wagens bog so scharf nach rechts aus, daß er einen Strahenbaum umfuhr. Die
besiher ein weiterer Erfolg versagt blieb. Al- bach gewann verdient. _
feuern I. — Tv. Hausen I. 4:2 (2:2). Hausen ging mächtig los und führte bald mit 2:0 Toren, die der Plahbesitzer erst bis zur Pause ausgleichen konnte. 3n der 2. Hülste hatte Beuern mit einigen Durchbrüchen Glück und entschied mit zwei weiteren Toren das Spiel für sich.
Schüler Rodheim — Tv. Wißmar 1:6 (1:1).
Sportabteilung des Turnvereins Wieseck.
wieseck I — Garbenleich I 5:3 (2:0).
Am Sonntag weilte die erste Mannschaft deS Sportvereins Garbenteich zum fälligen Rückspiel in Wieseck. Es entwickelte sich gleich zu Anfang ein lebhaftes Spiel. 3n der 20. Minute erzielte Wieseck das Führungstor und konnte kurz vor Halbzeit auf 2:0 erhöhen. Rach der Pause stellten die Gäste um und konnten kurz hintereinander dreimal einsenden. Das Tempo wurde verschärft. Die Einheimischen setzten zum Endspurt an. Der Erfolg blieb nicht aus. Wieseck erzielte noch drei weitere Tore und stellte den Sieg sicher.
Paul de Bruyn außer Form.
Nach seinem Versagen in Los Angeles geht der in Neuyork lebende deutsche Marathonmeisier von 1931 immer mehr in seiner Form zurück. Paul d e Bruyn nahm neuerdings in Neuyork an der Meisterschaft der Amateur Athletic Union im Stro- ßenlaufen über 20 Meilen teil, doch gab er schon nach der vierten Meile, in aussichtsloser Position liegend, auf. Das Rennen wurde von dem bisher noch wenig heroorgetretenen Deutschamerikayer B i e l st e i n e r in 2:04,04 gewonnen.
Fr l. Hammer/Schwenker gewannen bei den tschechischen Tennismeisterschaften in Prag das Gemischte Doppel gegen Frau Deutsch Hecht 1:6, 6:4. 6:2, und holten damit einen weiteren Meistertitel nach Deutschland.
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Die Deutschen Kraftsport-Meisterschaften finden unter Beteiligung aller Olympiakämpfer im Ringen und Gewichtheben vom 16.—18. September in der Dortmunder West- salenhalle statt.
Skuller-Weltmeister blieb wiederum der Engländer Ted Phelps, der sich auf der Olympischen Ruderstrecke im Marinehafen von Cong Beach dem Amerikaner Major Goodsell auf der 4000-Meter- Strecke um eine Länge überlegen'zeigte.
Englands Fußballmeister, Everton Liverpool, wurde im Meisterschaftsspiel von Sheffield Wednesday mit 2:1 Treffern geschlagen.
Eduard Engel, der Kenner deutschen und fremden Schrifttums, der vielgewandte Schriftsteller und Dersasser der „Griechischen Frühlingstage", der bis ins hohe Lebensalter ein starker Kampfer blieb für die Sache, die er oertrat, überschrieb in seinem lesenswerten Buche ,'Lon Menschen und Dingen" ein Kapitel: „Unser Garten". Er nannte den Gar- ten .ein Ding, das für jedermann wichtig ist". Er schrieb über das Kapitel „U n s e r" Garten, weil er das Buch seiner Frau widmete, seiner allzeit ge- treuen Gartenhelferin.
Was verstehen wir landläufig unter einem Garten?
Ein Garten ist im sprachlichen Sinne ein ein- gezäuntes, mithin umfriedetes Stück Land.
Wer aber einzäunt, der hegt und wer hegt, der pflegt. Oder sollte cs tun! Darum hegen und pflegen der Gärtner und die Gärtnerin die unendlich mannigfaltige Pflanzenwelt, vom kleinsten, feinen Blümchen im neuzeitlichen, die Gärtnerei bereichernden Steingarten an bis zum hohen Zier- oder Fruchtbaum. Hierbei schützen sie auch die Tierwelt, die ihren Zwecken nützlich ist, die gefiederten färb, und sangesfrohen Vögel unter Gottes Himmelszelt oder Den stachligen aber leicht zähmbaren mäusefressenden Igel auf dem Boden und den Maulwurf in der Erde, mag dieser Ritter mit dem Sammetmantel den Gartenfreunden ob seiner ihm von der Schöpfung verliehenen schaufelförmigen Grabfüße bei seiner Jagd auf Engerlinge und anderes schädliches Getier auch gar oft Verdruß bereiten.
Der Gärtner hegt und pflegt seine Lieblinge — vom Vorfrühling bis in den späten Herbst hinein und selbst im Winter kann er Arbeiten für den Garten verrichten, die dem gehegten Erdenfleck zu gelegener Zeit von Nutzen sind. Ein Gärtner arbeitet in jedem Jahre schon für das kommende. Er stürzt, so er klug und weise ist, bereits im Herbst, also in der buntgoldenen, in Früchten stehenden Jahreszeit, die von der späten Tag- und Nachtgleiche bis zum kürzesten Tage in der lieben Weihnachtszeit dauert, den Boden, der ihm für seine Pflege in der Erntezeit erquickende Früchte und lebensnotwendige sonstige pflanzliche Nahrung aller Art spendend, gibt ihm zu gegebener Zeit in Gestalt des Düngers aus dem Tier- ober Mineralreich in natürlicher ober künstlicher Form bie Grunbstoffe, bie bie rauhe ober ausgesaugte Erbe zur Humusbildung benötigt, bamit sie, bie Mutter Erbe, selbst geheimnisvoll als Teil ber rätselvollen Schöpfung wal- tenb, in Hege unb Pflege neues Leden gebären kann.
Der Garten ist uns heiliges Lanb. Die menschliche Phantasie ersann als den Anfang alles Erden- gefchehens bas Parabies, ben herrlichsten Garten, den eines Menschen Auge jemals erblickte, von Gott Vater selbst geschaffen als erste Wohnstätte derer, die sein Antlitz tragen unb bie mit ben Geschöpfen der ihnen so nahe stehenden Tierwelt in jenen so selig empfundenen Zeiten friedlich und einträchtig- lich beieinander wohnten.
Hören wir aber einmal, was der greife Kämpe Friedrich Engel vom Garten schreibt. Kann doch kaum jemand hierüber besseres sagen als er es tut.
„Bon unserem Garten spreche ich, weil er mich nutzer der Beglückung durch die Herrlichkeiten ber Pflanzenwelt sehr vieles gelehrt hat, was von allgemein menschlicher Wichtigkeit ist. Ein Mensch ohne Garten ist kein Vollmensch."
Unb ba Engel Künstler unb Schriftsteller ist, schreibt er: „Ich gehe ganz langsam an ben Reihen der Großmeister bes Expressionismus bahin, versuche bei jedem Namen mir ein Gedicht, einen Vers, nur ein Wort in die Seele zu rufen —: nichts wird lebendig, nichts ist da, als die Erinnerung an unterschiedsloses Gefasel von Menschen, die nicht einmal schlechte Dichter, die überhaupt feine Dichter sind, sondern nur sinnloses und unkünstlerisches Gestammel in abgehackten Zeilen drucken lassen, bie wie Berse aussehen sollen. Gehe ich aber in ben Garten, sehe an ben blühenben Stauden vorbei, suche das
vereinzelte Unkraut, bas man trotz aller Sorgfalt nie los wird. Wir Menschen sogen Unkraut, — aber da sehe ich eine noch ganz niedrige Nessel: welche Zierlichkeit des Laubes, welche Sättigung der Farbe. Vollendet ist sie in ihrer Art, keine Spur von Stümperei; so klein sie ist, sie sticht schon wie die hohen Nesseln. Und wenn sie erst blüht, so ist das Kunstwerk ber Natur fertig ... Die Schönheit ber Blumen kennt jeder. Denkt aber nach über den unwandelbaren Ernst, die goldechte Redlichkeit dieser roonne- vollen Geschöpfe. Denkt nur: keine Spur von Lärm um eine dieser wonnevollen Stauden, außer etwa dem Bienengesumse ... Ich sage euch: ein Schriftsteller unserer Zeit, der keinen Garten hat, weiß weder, was echte Schönheit, noch was geistige Wahrhaftigkeit ist."
Engel schreibt auch, daß er einst zu dem preußischen Minister Hänisch, dessen Lieblingsgedanke der Ausbau der Volksbochschule war, gesprächsweise gesagt habe, daß jeder Minister einen Garten haben müsse, weil Hänisch nämlich die Dlütenpracht einer Goldparmäne nicht von der eines Schneeballs unterscheiden konnte.
Und Engel schrieb vor Jahren schon.
„3n der Zeitung lese ich, daß gestern in Berlin wieder, zum 50sten, zum lOOften Male ein großer Trupp Deutscher von der einen Partei einen kleinen Trupp von einer anderen überfallen, 3 deutsche Brüder ganz. 5 halb tot geschlagen hat. Menschen mit gleicher Sprach«, ausgewachsen auf demselben Boden, den man in alten Zeiten Vaterland nannte, von dem man jetzt nicht mit diesem heiligen Worte sprechen darf, weil man Gefahr läuft, dafür tvtgeschlagen zu werden... Ich rette mich, wie in den letzten zehn, elf Jahren so ost, trostbedürstig in den Garten. Unser Garten ist freies, unbesudeltes, nicht entehrtes Deutschland."
Wer wollte Engel hierin widersprechen?
Die edle Gärtnerei bringt Menschen der verschiedensten Stände und Berufe einander näher. Die große .Zeugemutter" Ratur, in deren Geheimnisse der einfachste Gärtner und Landmann tagtäglich mehr einbringt als mancher gelehrte Wissenschaftler, der sich am Schreibtisch vom Ratür- lichen entfernt, öffnet den sehenden, staunenden, bewundernden Blick denen, die sich mit ihr befassen.
„Schön ist, Mutter Ratur, deiner Erfindungen Pracht", sagt Klopstock.
Die Arbeit im Garten schenkt dem Menschen Erholung, Gesundheit, Freude am Dasein, Erdverbundenheit und schließlich den Erntesegen als der Mühen letzten, besten Preis.
Der Gärtner steht im Kampfe als Schaffender. Ernten ohne zu säen, sollte niemanden gegeben sein. Aber voller stiller Freuden darf der Gärtner, wenn sein Schaffensjahr zu Ende geht, den Gartenfreunden und denen, die es noch nicht sind, in Bescheidenheit zeigen, welche Früchte aller Art sein gehegter Erdenfleck, fein Garten, ihm schenkte. Und so es etwa auch die Gesamtheit der Gartenfreunde in einer Ausstellung tut, wie sie jetzt in unserer Vaterstadt ihre Pforten öffnet, so wird wohl niemals ganz Vollkommenes zu sehen fein — wo konnte das überhaupt irgendwo geschehen? —, aber doch das Beste, was ein Jahr mit seinen unausgeglichenen Wittecungsgegensähen unteren Gärten entsprießen lieh und uns den Korb des Segens füllte.
Viele, die in der schweren Kriegszeit darbten, ?aben die Gartenarbeit später wieder auf und iehen wieder andere für sich mühen. Wer aber weih, dah die edle Gärtnerei Erholung, Gesundheit, srohlichzusriedenen Sinn schafft und uns täglich neue Blicke ins Innere der rätselvollen Ratur schenkt, der wird, um mit Eduard Engel zu sprechen, sagen dürfen: „Es zwingt mich mein steter Verkehr mit dem Ewigen, das in unserem Garten waltet, alles, auch das scheinbar Geringe, mit dem Mahstab des Ewigen zu messen."
Das klingt überheblich; es ist in Wahrheit der Ausdruck strenger Bescheidenheit.
s. Ober-Lais, 7. Sept. An ber .Hohen Straße", bie im Wege bes freiwilligen Arbeitsdienstes ausgebaut wirb, sinb bie Planierungsarbeiten nunmehr beendet unb bie Herstellung bes Chausseebaues mürbe in Angriff genommen. Die „Hohe Straße" verläuft auf dem Höhenrücken zwischen Laisbach, unb Hillersbachtal. Sie stellt ein Stück eines bereits seit laufen- ben von Jahren begangenen Fern- weges bar, ber, vom heutigen Frankfurt kommend über bie Höhen bes Dogelsberges nach Fulba unb .... Dort weiter nach Thüringen führte. Besondere geschichtliche Bedeutung erhielt sie dadurch, daß auf ihr im Juli des Jahres 754 bie Leiche bes h l. Bonifatius nach Fulba gebracht wurde, um dort beigefetzt zu werden. Erst mit dem Ausbau moderner Straßen im 19. Jahrhundert verlor sie ihre Bedeutung. Nur Holzfuhrwerke unb Acker- wagen benutzten sie noch. Innerhalb des Waldes war sie bereits vor dem Kriege auf eine längere Strecke chauffiert worden. Das Anschlußstück nach Nordosten bis fast zur Prooinzialstraße nach Glashütten zeigte auf eine Strecke von etwa 2100 Meter noch den alten Zustand, dessen Abänderungen schon längst erwünjcht und nötig gewesen wäre. Erst der freiwillige Arbeitsdienst bot bie Möglichkeit zum Ausbau dieses Straßenstückes. Da die „Hohe Straße" als Holzabfuhrweg wichtig ist und das auszubauende Stück zu ein Viertel im Staatswald liegt, Übernahm das Forstamt Konradsdorf die Durchführung unb Leitung der Arbeit, die von Forstamt und Gemeinde gemeinsam ausgeführt wird. Das Steinmaterial wird großenteils in einem im Waldort „Haseln" angelegten Steinbruche gewonnen. Die Anfuhr des in den Steinbrüchen gcroonnenen Steinmaterials wird von den Ober-Laifer Landwirten unentgeltlich
lung wurde hier Den Lehrern Des Umkreises gezeigt, inwieweit diese Fälle die Schule berühren und wi« sie zweckmäßig bekämpft werden.
Kreis -llsscld
• Homberg, 7. Sept. Das R en nun g Serge b-» nts zum Reitertag in Homberg am 24. und 25. September ist so zahlreich ausgefallen, daß alle Ortschaften in der Umgebung Einquartierung erhalten werden.
ss. Grebenau, 7. Sept. Die Mechanische Kleiderfabrik Georg Dietrich Bücking, Alsfeld, die seit mehreren Jahren in Grebenau eine Filiale errichtet hatte und daS ganze Jahr fast 35—40 Mann beschäftigen konnte, hat nun dieser Tage infolge Mangels an Aufträgen ihren Betrieb hier bis auf weiteres schließen müssen. Die dringend Bedürftigen wurden nach Alsfeld übernommen, wo sie im Haupt- , betrieb vorübergehend beschäftigt werden. — Die dieser Tage von Hermann Junker, Grebenau, hier a^ehaltene Grummetgrasversteigerung brachte sehr geringe Erlöse. Der Morgen gutes GrummetgraS kam durchschnittlich auf 2,50 bis 3,00 Mark. — Die Raupen, die dieses Jahr in unserer Gegend so zahlreich auftreten, sind gerade eine Plage für die hiesige Bevölkerung geworden. Ganz besonders zahlreich kommen sie in den Hausgärten vor. Das Gemüse ist fast vollständig vernichtet.
Wettervoraussage
Die Rückseite deS abziehenden Skandinavientiefs hat und im Laufe der letzten Rächt Riederschläge gebracht. Eine neue kräftige Störung ist über den britischen Inseln erschienen, so dah wieder feuchtwarme Ozeanluft biS in unseren Bezirk gelangt. Die Temperaturen werden also zunächst etwas ansteigen und zeitweise kommt eS zu Regenfällen. Die später an der Rückseite nachfolgende kühlere Luft wird dann den WitterungS- charakter unbeständig und wechselhaft gestalten.
Aussichten für Freitag: Wolkig mit vereinzelten Niederschlägen, dabei auch kurz aufheiternd, vorerst etwas wärmer.
Aussichten für Samstag: Wechselhaftes unb wieber kühleres Wetter mit einzelnen Schauern.
Lufttemperaturen am 7. September: mittags 20 Grab Celsius, abcnbs 15,6 Grab; am 8. September: morgens 14,2 Grab. Maximum 21 Grab, Minimum 11 Grab. — Erbtemperaturen in 10 cm Tiefe am 7. September: abends 16,9 Grad; am 8. September: morgens 16 Grad Celsius. — Niederschläge 6 mm. — Sonnenscheindauer 1 Stunde.
verunglückte Frau wurde von der Freiwilligen Sanitätskolonne der Stadt Lich in erster Hilfe verbunden und in ihre Wohnung verbracht.
+ G rünberg, 7. Sept. Der hiesige Obst - und Gartenbauverein veranstaltete am Samstagabend einen Vortragsabend, bei dem die Geschäftsführerin des Landesverbandes landwirtschaftlicher Hausfrauenvereine für den Volksstaat Hessen, Fräulein Bopp (Darmstadt), über „Wirtschaftliche Verwertung von Obst und Gemüse" sprach. Der Vortrag war namentlich seitens der Frauen gut besucht. Die Rednerin verstand cs, in sachkundiger Weise über Behandlung, Pflege, Aufbewahrung und Verwertung des Obstes Aufklärung zu geben. Besonders wies sie daraus hin, daß die Hausfrauen mit dazu beitragen sollten, dah deutsches Obst und Gemüse immer mehr an Stelle der ausländischen Erzeugnisse trete.
d $ ar bad), 7. Sept. Der hiesige Landwirt Peter Häuser erlitt beim Dreschen einen schweren Unfall Als er kurz vor Beendigung des Dreschens das mit Stroh gefüllte Gerüst in der Scheune verlassen wollte, glitt er beim Besteigen der Leiter aus und stürzte auf ben etwa süns Meter tiefer gelegenen leeren Zementboden. Der bedauernswerte Mann mußte in seine Wohnung getragen werden, wo der Arzt
Handball im Lahn -OünSberg- Gau.
Gauklafse:
Tv. Ahbach — Tv. Dorlar (8:1 (2:1). In der ersten Hälfte sah man ausgeglichenes Spiel. Rach dem Wechsel beherrschte der Plahbesitzer bai Feld und erzielte innerhalb 15 Minuten 5 Tore und erhöhte weiter auf 8 Tore. Das Ehrentor errang Dorlar durch einen Strafwurf. Der Gast war gegenüber dem Vorsonntag (wo er noch den Gaumeister knapp besiegt hatte) kaum wiederzuerkennen.
Tv. Wieseck -Tv. Allendors 2:9 (0:5). Das Spiel war ein schwerer Kampf. Allendorf buchte in der elften Minute den ersten Erfolg. Rach weiter ausgeglichenem Feldspiel erhöhte der Meister bis zur Pause auf 5: 0. Rach dem Wechsel vermochte Wieseck zwei Lore zu erringen. Die Gäste schossen aber weitere 4 Tore.
Tv. Staufenberg — Tv. Lollar 3:5 (1:2). Lollar hat mit Glück gewonnen. Rach dem Spielverlauf hätte ein Unentschieden am Platze sein müssen. Durch einige leichtsinnige Schnitzer kam der Plahbesitzer um den einen Punkt. Das Spiel stand bis zur Mitte der zweiten Halbzeit 3:3.
Bczirksklafse:
Tv.Wißmar — Tv.Rodheim 7: 4 (2:2). Ein schwer erkämpfter Sieg. Der Plahbesitzer fand sich zeitweise überhaupt nicht zurecht, während die Gäste durch zahlreiche Durchbrüche immer gefährlich waren.
Tv. Lo11 ar II — Tv. Mainzlar 7:4 (5:2). In Lollar trafen zwei gleichwertige Mannschaften aufeinander, von denen Lollar glücklicher operierte und bis zur Pause schon fünf Tore vor-, gelegt hatte, Mainzlar errang nur deren zwei. Rach dem Wechsel erzielten beide Mannschaften noch je zwei Erfolge.
Allertshausen — Keslelbach 3:1 (3 :0). Beide Mannschaften spielten anfangs sehr ruhig. Der Platzbesitzer hatte stets etwas mehr vom Spiel und führte bis Halbzeit mit 3:0. Rach dem Wechsel wurde der Gast besser und erreichte das Ehrentor. Bei diesem Stand wurde das Spiel durch den Schiedsrichter abgebrochen.
AllendorfU.— Ruttershausen I. 1:1 (0 :0). Bis zur Pause war keine Mannschaft erfolgreich. Rach dem Wechsel errang Ruttershausen den 1. Erfolg. Der Plahbesitzer drängt nun auf Ausgleich und konnte ihn durch einen Freiwurf erringen.
Burkhardsfelden-Albach2:4 (2:2). Das Spiel war ein typischer Punktekampf und sah beide Mannschaften vor der Pause zu je zwei Erfolgen kommen. Rach dem Wechsel war Al- bach leicht überlegen und konnte dies in zwei Toren zum Ausdruck bringen, während dem Platz-
Wie wird gekämgr?
Die C HIB-Qualität ist so überragend und ihr Erfolg so groß daß man sie nur mit Preis-Unterbietungen und Zugaben greifen kann. Aber das spielt »hinter den Kulissen« - Raucher weiß nur, daß CLUB die beste 31 Pfg. Zigarette ist.


