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Wirtschaft

Banfuolen.

Reich» bankdiskont 7 v. h

Lombardzinsfuß s o h.

Oiskontsenkung der^eichsbank inSicht

Berlin, 7. März. (053273 ) Wie wir er fahren, ist der Zentralausschuh der Reichsbank auf morgen. DienStag. 16 Uhr, einberufen worden. Wie wir auS Amtskreisen erfahren, dürfte die Frage einer Diskont- f e n k u n g erörtert werden, ihr Au-rnah steht noch nicht fest.

Infolge des Schneemangels wurden die klassischen Holmenkol-Skircnnen. die schon ein­mal verlegt worden waren, nunmehr endgültig abgesagt.

Den Abfahrtslauf der internationalen Skirennen aus dem Feldberg gewann Edwin Kaiser (Wenschenlchwand) in 1: 31,8 Minuten, während bei den Damen Arl. Eranz (Freiburg) ihren Sieg vom vergangenen Jahre in der aus­gezeichneten Zeit von 2:10,2 Minuten wiederholte.

Rundfunkprogramm.

Mittwoch, 9. März.

7.20 älhr: Frühkonzert. 10.20 bis 1030: (Be­such beim Finanzamt, Hörbild von Actualls. 12 05: Don Berlin: Konzert. 13 05: Don Köln: Mittags ko nzert. 1515 bis 16.00: Stunde der Jugend. 17.05: Bunter Nachmittag. 18.40:DaS AuSfierben von Tier- und Menschenrassen", erster

beurteilte Wochenbericht des Instituts für Kon­junkturforschung. vor allem aber die dauernde LIninteressiertheit des Publikums. In der Tat ist ja auch eine Diskontsenkung im Mo­ment nur für die Wirtschaft als AnkurbelungS- faktor von Interesse, während Esfektenwerte, die sowieso keine Dividende zahlen, durch eine Dis­kontsenkung keinen erhöhten Anreiz alS Anlage bekommen würden. Selbst am Pfandbriefmarkt wirkte sich die zu erwartende Wastnahme der Reichsbank nicht aus, wobei währungspolitische Befürchtungen dem entgegenwirktcn. Hinzu kam, daß die heutige Worgenpresse wieder eine Reihe neuer (Versteigerungen ankündigte, ein Zeichen dafür, das) man. da Exekutionen nicht statt­finden dürfen, auf andere Art auS Engagements herouSzukommen versucht.

An den einzelnen Märkten herrschte nur ge­ringe Umsahtätigkeit. Don Bankatiien waren ReichSbankanteile leicht gebessert. Schisf- fahrtswerte und Montanpapiere lagen auf gestri­ger Basis nur behauptet, und auch Elektropapierc zeigten meist nur geringe (Veränderungen. Eine Ausnahme machten Rhein. Braunkohlen, Salz­detfurth unb Siemens, die 2 biS 4 Prozent an» zogen. Auch Schultheiß waren etwas stärker er­holt. Im (Verlaufe bröckelten die Kurse jedoch langsam ad, und die Anfangsgewinne gingen wie­der verloren. Stärker rückgängig waren Julius (Verger, Svenska und von Montanwerten Kali Aschersleben. Auch Akkumulatoren konnten ihren gestrigen Höchststand nicht behaupten.

Am Psandbriefmarkt waren Dvldpfand- briefe zirka 0,25 bis 0,50 rückgängig, nur Liqui­dationspfandbriefe machten eine Ausnahme und waren um zirka 0,25 Prozent gebessert. Kommu­nal- und Industrieobligationen blieben vernach­lässigt. Reichsschuldbuchsorderungen neigten nach festeremBeginn zur Schwäche, auch die anfangs etwas gefragten Reichsbahnvorzugsaktien und Farben-BondS waren später nicht ganz preishal­tend.

5kr Geldmarkt lag im allgemeinen wenig verändert. Für den Privatdiskont wird heute keine Rotiz festgestellt, in Erwartung der DiS- kontermähigung wird alles zum Satze von mor­gen abgerechnet werden.

DevifenmarkI Berlin Frankfurt a. ZU.

war weitaus entschlossener als der der Gäste. Bei den (Vertretern deS 10. Kreises war die (Ver­teidigung sehr eifrig und am zuverlässigsten. Der Tormann konnte einige der Tore (von Slfmeter- bällen ganz abgesehen) unmöglich halten. Das Spiel wurde sehr hart durchgetührt. B.ide Mann­schaften waren technisch nicht sehr aus der Höhe. Die Ballbehandlung lieh manchmal sehr zu wün­schen übrig. Die (Ballabgabe geschah infolgedessen reichlich ungenau, oft genug ging der (Ball dem Gegner vor die Fähe, Gelegen^itcn zum Tor- schuh wurden ausgelassen. daS Spiel aestaltcte sich auch nicht immer sehr flüs' g, woran allerdings mehr der Schiedsrichter schuld war, der dem Spiel und auch den Zuschauern nicht gewachsen war. 2>er durch den einletzenden Schneesall glitschig gewor­dene Boden erschwerte das Spiel.

Ein Strafstoß brachte die Raunheimer schon bald nach Beginn in Führung. (Beide Mannschaften spielten lange sehr nervös, es wurde nicht« (Be­sondere- gezeigt, geraume Zeit verlief das Spiel sehr matt, die Torleute brauchten nur sehr selten einzugreifen, daS Halbzeitergebnis fiel auch dem­entsprechend auS. Mit 1:0 für Raunheim wur- den die Seiten gewechselt. Rach der Pause wurde es lebendiger. In der 4. Minute fiel im Rachschuh da- zweite Tor für Raunheim. Ein Elsmeter- ball verhalf ihnen dann noch zu einem dritten Tor, dem erst jetzt der Gegner den ersten Erfolg

gegenüberzustellen vermochte. In einem präch­tigen Alleingang, bei sehr geschickter Täuschung Tormannes, schob dann der Rechtsaußen von Raunheim ein viertes Tor. gleichzeitig das schönste Tor des Tages, das viel bejubelt wurde Eine schöne Leistung zeigte wenig später der LinkSausten, der ebenfalls in feiner Manier den fünften Treffer schob: den Gästen vom Rhein ge­lang eS, vier Minuten vor Schluß aus einer Ecke heraus auf 5:3 zu verkürzen. Die Raunheimer gingen jedoch noch einmal energisch loS und be­stätigten mit einem sechsten Tor den Sieg, der ihnen eigentlich während der ganzen zweiten Halb­zeit kaum streitig gemacht werden konnte. Der Schiedsrichter amtierte wenig zuverlässig. Das Publikum verhielt sich sehr diszipliniert.

Kurze (5porfnofi$en.

Wegen zu hoher Spefenf orderun- a e n wurde der französische Wcltrckordmann Jules Ladoumegue auS dem französischen Leicht- athletik-Derband ausgeschlossen.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. Olt., 5. März. Der Markt hat sich in der vorigen Woche im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Ostnsest. sowie weiterhin ge­ringer Zufuhren (aus dem Osten fehlt immer noch jegliche- Angebot) leicht befestigt, doch wurden die erhöhten Preise vom Konsum nur zögernd bewil­ligt Es notierten in Ps. per Stiick ab loco Frank­furt a. (DL: holländische Eier 7.509,00, Flan­dern 7.508,00. bayerische 6,507,00, deutsche Frischeier 7,008,75.

Flugzeugführer-Prüfungen im Gießener Flughafen.

Sprechabende. neue Segelfliegergruppen unb Segelfluglehrgänge.

3n der vergangenen Woche bestanden drei Flugschüler, zwei von der Flugübungsstelle Gie- hen, einer von der Flugübungsstellc deS Weh- larer (Vereins für Luftfahrt auf dem Flugplatz Gießen dis Zwischenprüfung zum Führen von OHo- torf lugzeugen der Klasse A 1, bzw. der Klasse A 2. Zwei Flugschüler führten den zur Erlangung deS endgültigen Führerschein- erforderlichen Höhen­flug aus, bei dem die Schüler während einer Stunde eine Mindesthöhe von 2000 Meter hal­ten und im Anschluß hieran eine Ziellandung mit in 1500 Meter Höhe gedrosseltem Motor aus­führen müssen. Die Südwestdeutsche Sport­fliegervereinigung in Gießen verfügt neuerding» über ein weiteres Flugzeug. Es handelt sich um einen Doppeldecker Type Dictrich-Gobiet DS1 mit lOOpserdigem SiemenS-Sternmotor SH11. Das Flugzeug wurde auf den Ramen .Lahngau" getauft.

Am kommenden Sonntag veranstaltet die Sport- fliegervereinigung ihren ersten diesjährigen Flug- tag in Büdingen Der erste Sprechabend fand' am vergangenen Mittwoch in dem Flughafengebäude statt und erfreute sich eine« regen Besuchs durch die Iungflieger, der nächste Sprechabend wird am 6. April stattfinden.

In Li ch wurde ebenfalls eine Segelslie - aergruppe gegründet, die dem Berein für Luftfahrt in Gießen angeschlossen ist. Die Segel­fliegergruppe in Laubach hat bereits mit dem Dau eine» Segelflugzeug- Type .Zögling" be­gonnen. Dom 19. bi» 29. März findet in Aßlar ein Segelfliegerlehrgang statt, bei dem A» und n-Prüfungen abgelegt werden können. Die Schulung findet auf .Zögling" und für 6-Flieger auch auf Type .Prüfling" statt.

Handball zu Gunsten derMnternoihilfe

Gießen Butzbach 6:4 (2:3).

Zwischen den beiden Stadtmannschaften ent­wickelt« sich am Samstagnachmittag auf dem Waldsportplatz vor leider sehr wenigen Zu­schauern ein interessanter Kampf. Die Gießener traten mit einer etwa» veränderten Aufstellung an Die Butzbacher waren den Hiesigen ein gleich­wertiger Gegner, der lediglich auf Grund seiner weniger guten Stürmerleistungen daS Spiel ver­lieren mußte.

Der Kampf begann mit einigen energischen An­griffen der Gießener. Der Ball kam verschiedent­lich vor daS Gästetor, der Sturm hatte sich aber zu Beginn noch nicht so gefunden, daß die sich bietenden Ehancen hätten auSgenüht werden kön­nen. äleberraschend ging dann (Butzbach mit 1:0 in Führung. Aber bald folgte der Ausgleich. Einige weitere Bälle jagten die Roten knapp da­neben oder darüber. In der Folge rückten die Butzbacher aus blieben geraume Zeit offensiv, die GießenerBertcibigung war zu energischer Ab­wehr gezwungen: immerhin war ein Tor für Butzbach die vorläufige Ausbeute. Der MTD.- Öturm kam au keinerlei Erfolgen, denn daS In­nentrio spielte zu eng, während die Butzbacher immer weite» Flügelspiel bevorzugten. Die Gie­ßener Angriffe scheiterten meist an der (Verteidi­gung. Dem 2:1 für Butzbach folgte der (Aus­gleich, bis Halbzeit gelang e» den Gästen aber doch, noch ein Tor vorzulegen und mit 3:2 für Butzbach wurden die Seiten gewechselt. Rach der «arbeitete die Mannschaft au» der Rach- dt verschiedentlich sehr schön zusammen und erzielte einen weiteren Erfolg 4:2. Dann aber rafften sich die Gießener auf, die Butzbacher fie­len plötzlich sehr ab. die Gießener blieben im wei­teren Derlauf de» Spiels meist in Front, die Butz­bacher mußten sich auf einige zwar gefährliche Durchbrüche beschränken, erzielten aber nicht» mehr. Demgegenüber holten die Gießener zwei Tore auf, ja, sie vermochten sogar zwei vorbild­lich angelegte Angriffe erfolgreich abzuschliehen und wurden so verdient Sieger.

Süddeutsche Fußballmeisterschaft.

3n Süddeutschland nahmen die Endspiele ihren Fortgang. In der Abteilung Rordwest herrschte Dollbetrieb. Der ersatzgeschwächte Main- meisterEintracht" Frankfurt spielte in Saar­brücken gegen den Fußballverein 0:0, kann aller­dings, falls ihm der entgangene Punkt am Ende bet Spiele fehlen sollte, zur Meisterschaft oder zum zweiten Platz da» Spiel wiederholen, da er drei Spieler nach Leipzig abbestellt hatte. Den zweiten Platz verteidigte der DfL. Reckarau er­folgreich durch einen 2:0-Sieg über den Saar- meister Pirmasens und ebenso behielt der FSB. Frankfurt durch einen 2:1-Sieg über Wvrmatia WorinS den Anschluß, während der FSB. Mainz 05 über Waldhof 3:1 siegte und Pirma­sens auf den letzten Platz drängte. In Süd- o st gab es nur zwei Endspiele, die beide über­raschend verliefen. Der Karlsruher FD. siegte in München gegen 1860 2:1 und rückte auf den zwei­ten Platz vor. Der an der Spiye stehende 1. FE. Rümberg erlitt bei dem scheinbarerwachten" DsD. Stuttgart mit 22 einen überraschenden Punktverlust.

Waldgirmes siegt imGeräte-Wettkampf

Bei dem am Sonntag in Waldgirmes abgehal­tenen Geräte-Wettkampf zwischen den Mann­schaften der Turnvereine (ADT.) von Waldgir- mes, Rodheim und 2ltzbach trat die Atzbacher Mannschaft nur mit 6 (an Stelle 8) Turnern an. (Bei den beiden anderen (Vereinen muhten des­halb vom Endergebnis die Punktzahlen von ic zwei Turnern abgezogen toerben. Sieger wurde auch in diesem Kampfe wieder Waldgirmes mit 497 Punkten. Atzbach mit 427 und Rodheim mit 426 Punkten belegten knapp hinteremaiGer die Plätze. Die beste Einzelwertung erzielte der Tur­ner Wilhelm Schmidt, WaldgirmeS, mit 84 Punkten.

Naunheim qualifiziert sich für die Endspiele

im Mrbeiter-Iarn- und Sportbund.

.Kickers" Ludwigshafen, der Meister des 10. Kreises verlor am vergangenen Sonntag gegen die Mannschaft von Raunheim, die das erstemal die Aufgabe hatte, den 9. Kreis im Meisteischa'tS- spiel zu vertreten. Das Ergebnis von 6:3 2wren entspricht dem Spielverlauf. Die Raunheimer waren besser. Dor allem zeichneten sie sich tm Sturm und in der Läuferreihe au«. Der Sturm

Der Groß Handels Inder. Die vom Statistischen Reichsamt für den 2 März berech­nete GrohhandelSindeLziffer ist mit 99,8 gegen­über der Dorwoche um 0,3 v. H. zurückgegan- gcn. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 95,9 (plus 0,2 v. H.), Kolonialwaren 89,6 (niinu» 1,4 v. H.). industrielle Rohstoffe und den Monatsdurchschnitt Februar stellt sich die GroßhandelSinderziffer aus 99,8 (rninuS 0,2 v. H.), Hauptgruppen: Agrarstofse 94,6 (plus 2,7 v. H). Kolonialwaren 90,5 (pluS 0,1 v. H), industrielle Halbwaren 90,6 (minuS 0,8 v. H.) und indu­strielle Fertigwaren 121,3 (minus 0,1 v. H). Für Rohstoffe und Halbwaren 91,1 (minuS 1,2 v. H.) und industrielle Fertigwaren 122,2 (minus 2,4 v. H.).

Gebrüder Stollwerk AG., Köln. In der Generalversammlung der Gebrüder Stoll- Werk AG. Köln wurde der dividendenlole Ab­schluß mit dem (Verlust von 3 396 411 Mark und die Entlastung einstimmig genehmigt. Gs wird so­mit, entsprechend den Anträgen der Derwallung, zur Beseitigung der HnterbiLan^ und zwecks (Vor­nahme von Abschreibungen das Stammaktien­kapital von 16 450 000 Mark und das Dorzugs­aktienkapital von 6000 Mark auf 9 000 000 Mark herabgesetzt.

Frankfurt freundlich, dann sehr still.

Frankfurt a.TI., 8.März. (WTB. Drahtmel­dung.) Der Frankfurter Effektenfreiverkehr zeigte zu Beginn noch recht freundliche Tendenz, nagtbem bereits die 'Abendbörse auf die Einbe­rufung des Zentralausschusses der Reichsbank und die daraus erwartete Diskontsenkung etwas festere Kurie gebracht hatte. Aber schon von Anfang an machte sich doch eine gewisse Unsicherheit bemerkbar, zumal aus dem Auslande verschiedene schwache Kurse gemeldet worden waren und auch die bevorstehende Reichspräsidentcnwahl weiterhin Nervosität verursachte. Daneben bildete der neue Be­richt des Instituts für Konjunkturforschung ein hem mendcs Moment, ebenso die Zahlungseinstellung der Vogtländischen Maschinenfabrik in Plauen. Im Verlaufe wurde dann die Tendenz wieder schwä­cher, weil verschiedentlich Verkaussorders Vorge­legen haben und auch die Spekulation Glattstellun­gen vornahw.

Bei wieder nur kleinem Geschäft stellten sich über­wiegend Kursrückgänge ein, die gegen die Abcndbörse etwa 1 bis 1,5 Prozent betrugen. Die Schwächeneigung nahm ihren Ausgang vom Far- benmarkt, an dein das herauskommende Material einen Rückgang der JG.-Aktic um 2 Prozent her- beiführte. Am Montanmarkt bröckelte die Mehr­zahl der Kurse nach ihren gestrigen Befestigungen meist um etwa 1 Prozent ab. Schiffahrts-, Kunst- seide- und Bankaktien lagen kaum verändert. Reichs- bank nach anfangs Iprozentiaer Erhöhung gleich- falls wieder gedrückt. Etwas fester lagen nur Me- taügefeUfdjaft mit plus 2 Prozent. An den übrigen Marktgebieten herrschte Geschästsstille.

Am Anleihemarkt lag Altbcsitz 0,5 Prozent höher. Nachdem am Psandbriefmarkt gestern abend meist Besserungen bis zu 0,5 Prozent eingetreten waren schwächte sich heute die Mehrzahl der Gold- und Liquidationspsandbriefe wieder um K bis V* Prozent ab. Reichsschuldbuchforderungen gaben nach behaupteter Eröffnung ebenfalls Vi Prozent nach. Fndustrieobligationen waren nur wenig ver­ändert. Von Auslandrenten gingen Türken weiter zurück.

Im weiteren Verlauf war das Geschäft sehr ft i 11 und das Gros der Attienpopiere auf dem er­mäßigten Niveau etwa behauptet. Teilweise konn­ten sich einige Papiere, so ZG.-Farben und Reichs- bankanteile, wieder um Bruchteile eines Prozentes erhöhen, die Unsicherheit hielt jedoch weiter- hin an.

Berlin etwas freundlicher, später unsicher.

(Berlin. 8. März. (WTB. Funkspruch.) Die heutige Börse eröffnete wieder in sehr ruhiger Haltung. Kursrnäßig lag sie zwar in Erwartung der heutigen Diskonlsenkung zu Beginn etwas freundlicher, d H- eS ergaben sich selbst un Dergleich zu gestern abend bei manchen Papieren noch etwa Iprozentige Besserungen, das Geschäft war aber nicht sehr groß, und verschiedentlich konnte man auch Abgaben beobachten. Hem­mende Momente waren neben der anhaltenden älnsicherheit bezüglich der Reichspräsidentenwahl der matte Schluß der gestrigen Reuyorker Börse, der plötzliche Tod Briands. die Insolvenz der Dogtländischen Maschinen AG., der ungünstig

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Dortrag von Professor Dr. Fritz Drevermann. Frankfurt a. M. 19.05:Boulangcrs Glück und Ende". Dortrag von Hermann Wendel. 19.35: Klavier-Konzert. Elaudio Arrau. 20-30: Die letzt« Rächt des Johann Heinrich Merck, Hörspiel von Willy Haa« 2115 Bon London. Symphonie- Konzert 22-30: Kapitän Han» von Schiller spricht über Fahrtprogramme des Luftschiffes Graf Zep­pelin für da- Jahr 1932.

Srieflasten der Redaktion

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleituna.t

Kriegsteilnehmer au» Lützellinden. Adolf H i t< (er trat bei Kriegsausbruch als Kriegsfreiwll« liger in das 16. Bayrische Reserve-Regiment ein. Er hat während de- ganzen Krieges im deut­schen Heere Dienst getan, nach dem Kriege ge­hörte er noch längere Zeit der Reichswehr an. In der Sommeschlacht im Oktober 1916 wurde er schwer verwundet, im Jahre 1918 erlitt er bei Bpern eine Dasvergistung. an deren Folgen er vorübergehend erblindete. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet und zum Gefreiten befördert.

C. P. 30. Die beiden Häuser werden zusaininen- dewertet. wenn eine wirtschaftliche Einheit vor­liegt. Anderenfalls ist das Hau» mit einem Werte von 4000 Mark sondersteuersrei wenn die Wohnfläche unter 70 Quadratmeter, bis zunt 1. 7. 1918 bezugsfertig war und die Belastung nicht mehr als 20 v. H. des Frieden-wertes be­tragen hat.

Bei unbelasteten Grundstücken beträgt die staat­liche und gemeindliche Sondergedäudesteuer un­gefähr 0,6 v. H. des Frieden-wertes.

Taten für Dienstag, x. März.

1858: Der Komponist Ruggiero Leoncavallo in Reapek geboren; 1917: Graf Zeppelin in Eharlottmrburg gestorben.

flirdtüthe J?dd>rid>fen.

Evangelische Gemeinden.

Mittwoch, den 9. März.

Zohanneskircht. 18 Uhr: 5. Passionsandacht. Pfarrer A u - f e l d.

katholische Gemeinden.

Dienstag, den 8. März.

Gießen. 18.30 Uhr: Fastenandacht.

Freitag, den 11. März.

Gießen. 18.30 Uhr: Fastenandacht.

Letzte Nachrichten.

Oonnerstaq -iundfunkansprache des Herrn Reichspräsidenten.

Berlin, S. März. (L71B. Funkfpruch.) Rach den bisherigen Dispositionen dürfte es sich bestätigen, daß der Herr Reichspräsident am Don­nerstag um 19.30 Uhr im Rundfunk spricht.

Gewinnausjug

5. Klaffe 38. Prevbisch-Sübdeutsche (264. Prestz.) Staats.Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich he-br Gewinne aesatlrn, imb zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und H

22. Ziehrmgstag 4. März 1932

3n der heutigen Dormiltaaszichung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

2 »«total« n 10000 «. 91935

6 »«toien« i« 6000 -DL 249701 261488 300336

20 *ttolnnt m 3000 OT. 24932 88302 142326 196094 262916 288356 321146 328981 340707 379184

66 »«ölime |u 2000 <w. 38312 38332 62670 62713 55972 64016 71108 79744 99532 100444 119779 127547 128116 136298 139208 139313 153868

156306 161900 172301 172339 183301 204688

237223 252698 267389 273681 274425 287572

288872 327665 387726 390665

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156917 157828 174614 177776 180941 187538

191254 193308 194144 195114 200843 206203

206357 208125 215044 216776 222546 227776

230721 237748 254257 254401 255051 255451

256404 256764 257161 266337 269807 273698

280397 280658 281266 284500 288512 295070

295733 298645 305978 312165 319504 321667

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379804 380561 383108 385704 388281 390838

393629 396803

3n der heutigen NachmiUaaszitdung wurden Gewinne Über 400 M. gezogen

2 ewtiM )> 500000 W. 201786

6 «-total. |U 10000 42. 17665 56124 224821

10 «tto-nr >» 5000 SB. 37929 175459 184664

212866 250198

16 iu 3000 W. 15404 36726 55501

129520 133713 163210 302593 372465

50 »«tolnat ,» 2000 TL 13293 18548 27007 30616

49225 110145 111438 150206 161039 161631 217387 233209 234948 235572 276648 281662 289015 292859 296198 321324 318927 361499 363142 364565 399366

132 Actounu p» 1000 M. 43374 47457 54284 75940 80313 99165 104803 105835 109433 110470 119806 128001 133175 133925 134155 135770 135949

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274229 234381 285122 292202 293623 294451

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395112

144 »rtrtrr, » 500 ®. 8067 10978 11401 33832 37793 38906 44071 52026 63730 60327 69230 70838

fO48M 134060 165950 196674 235064 283241 302598 337007 385327

73222 75631 90838 94556

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399763

Im @ewbmrabe verblieben: 2 Prämien zu je öOOOOO, 2 Gewinne zu je 75000, 4 zu je 50000, 8 zu je 25000, 50 zu je 10000, 136 zu je 5000, 260 zu Je 8000, 714 zu je 2000, 1408 zu je 1000, 23*2 w te 600. 67M nu fe 400 TO.

Zum Schutz

ffaltenQündung ^panflaviiv^\ undtHiaUung