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Forderungen der hessischen Gemeindebeamien

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Oer Streit im hessischen Handwerk.

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Schon gleich nach Wiederbeginn zeigte sich, daß

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Kaffee Hag: üidit ohne Schaffen unschädlicher Senuh.

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essieren, zu Horen,

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Uhr. Samitog ^anallriple Itb keine Gewähr lediglich an die

getroffenen Maßnahmen zu einer unerträglichen Rechtsverletzung und besonderen Scna^teiligung der Gemeinde beamten aeführt.haben. Die Anord- nungen des Ministers des Innern und der Kreis­ämter haben teiltoeifc zu einer solchen Derschlech-

Oberheffen.

Gemeinderat in Büdingen.

T Büdingen, 6 Juni Der Gemeinderat

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letzterer erzielte mit schönem Schuß, fast mit Pfiff zur Pause, den Ausgleich.

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beschloß in seiner jüngsten Sitzung die Mitglied schäft der Stadl Buding g e m e i n d c t a g. Eine Mehrleist

WSR. Friedberg. 6. 3um Die Gewerk­schaft he 4 iischer G e m e i n d e be a m t e n und Ange st eilten hielt gestern hier ihren 1 2 Vertreter tag ab. der aus allen Teilen des Hessenlandes stark besucht war. Der von der Organisationsleitung vorgelegte Voranschlag wurde einstimmig gebilligt Beachtung verdient die Sereitftelluhg größerer Mittel für Ihc Durch- luhrung von Prozessen gegen die Ver­letzung verfassungsmäßig geschützter Rechte der Beamten. Die Wiederwahl des Vorstandes wurde einstimmig vorgenommen.

21m Vormittag hörte man einen Vortrag über das Thema

..Beamtenschaft und Krise".

Im Anschluß an den Dortrag wurde nach­stehende Entschließung angenommen:

_5,e in Friedberg in Oberhesten versammelten Vertreter ter hessischen Cemeinbe beamten und An­gestellten. erfüllt von wachsender Besorgnis über die au- der wirtschaftlichen und politischen Krise -entstehende ungeheure Rotlage von Staat und Volk, fordern mit der von der Krise am härtesten betroffenen Arbeitnehmerschaft die alsbaldige Durchführung der zur Förderung einer aktiven Konjunkiurvolitik von den SpitzengewerNchaften der Arbeiter, Angestellten und Beamten gemachten Vorschläge. Sie wenden sich insbesondere gegen die von der Regierung bisher getroffenen Maß­nahmen, die zur Beschränkung des Verbrauchs. Verminderung der Produktion und damit zu einer Verstärkung der Krise geführt haben.

Durch die Betreuung der Opfer der Krise sind den Gemeinden Belastungen entstanden, denen sie nicht mehr gewachsen sind und die den finanziellen Zusammenbruch der Gemeinden herbeiführen müs­sen. Ts muh als dringendste finanzpolitische Aus- gäbe angesehen werden, hier Abhilfe zu schaffen, die jedoch nicht durch noch so starke Kürzung der Gehälter herbeige'ührt werden kann.

Der 12. Dertretertag stellt fest, dah die in Durch­führung der Rotverordnung zur Sicherung der Haushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände

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schäft etwa 220 000 Mk. Aur Verfügung gestellt. Ruch der Volksbank Groß^Serau hat die Hand- werker-Zentrolgenossenschaft einen Kredit von weit über 100 000 Mk gegeben. Rach längerer Aussprache wurde folgende Entschließung angenommen: .Die Versammlung des Ortsge- werbeverems Mörfelden bittet die Handwerks­kammer Darmstadt. Schritte zu unternehmen, daß die 15000 Mk Westhilfe, die dem Bezirksverband Eroh-Gerau überwiesen und schon vier Jahre in dessen Verwaltung find, der Dolksbank Mör­felden zu denselben Bedingungen in Verwaltung gegeben werden. Die Volksbank Mörfelden hat etwa 90 p. H der hiesigen Handwerker und Ge­werbetreibenden von der Dolksbank Groß-<^rau abgclöft. Der Ortsgewerbeverein gibt seinen Dele­gierten beim Bezirksverband Groß-Gerau auf, die Handwerkskammer vor ungerechtfertigten An­griffen zu schuhen und spricht der Kammer für die gewahrte Unterstützung der hiesigen Hand­werker volle Anerkennung aus." _______

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m Herrn Rcichrwiri, . 'Jleidjsminifitr Jur bin ich der W- »uns d-iilfch'' 1 muh und daß am eikt, Ansprüche, d'e ber fertigen W nb angängig jurud* Fällen au, die Der ilzcs verzichlet, auch un eine größere Zahl " unbedenklich W- kleinere blaut 06, lObenbrcrter sonst S- ter der Keichrwkh^ n" "N! daß auch '1 . weilest"^

Platzvcrcin, obwohl schon recht bald Heilmann (11*00) durch eine Trittverlkyung ausicheiden muhte und fpater auf Linksaußen als Statist mitwirkte. Einen unverhofften flachen Prachlschuß von Göbel ließ Marburgs Hüter überrascht die äußerste Ecke pafsieren Dann bezwang Arnold den auf Straf- raumhöhe stehenden Weygand und lenkte zum 4:2 für Gießen ein. Marburg baute nun ab. Das gute Spiel der 19<X) Läuferreihe diktierte die Geschehnisse auf b$m Spielfeld und sorgte dafür, daß Spiel größtenteils in Marburgs Sptelhälste ausgetragen wurde. 5turz vor Spielende nutzte Adorf nach Fehl­schlägen zweier Gießener die Lage geschickt aus und schoß am herausgelaufenen Hüter vorbei ins Tor. Das Spiel wurde fair ausgetragen und stand unter ausgezeichneter Leitung. *______________

tung zur Auto- linie Büdingen Wenings lehnte der Ge­meinderat ab und beschloß die Kündigung des be­stehenden Dertragsverhaltnisses zum nächstliegenden Termin. Der Antrag der B u d i n g e r Schaf- Halter auf Rückerstattung der von der Gemeinde für Verpachtung der Weidegelegenheit innerhalb der Gemarkung Büdingen vereinnahmten Gelder wurde

WSR. Mörfelden, 6.3uni. Am Sonntag hielt der Ortsgewerbevcrein Mörfelden eine Mit- gliederverfammlung ab Bei der Berichterstattung über die Bezirksverbandsversammlung Groß- Gerau entspann sich eine längere Debatte, in der von dem Mitglied Jüngling u.a. erklärt wurde. Bei dem Kampf, den der Bezirksver­band Groß-Gerau gegen die Hand­werkskammer und die H a n d w e r k e r zen­trale führt, spielen auch Direktor R a i h von der Volksbank Groß^Serau, sein Aufsichtsrat. der Vorsitzende des DezirkSverbande» Dasbach und Apotheker Donath eine Rolle Gs berührt eigentümlich, daß gerade diese Herren eine Hetze gegen die Handwerker-Zentralgenossenschaft be­treiben, da sic doch abhängig sind von der Handwerker-Zentralgenossenfchaft und Hand in Hand mit ihr arbeiten mußten. Als im Jahre 1925 die Ruhrgelder vorn Reich der Handwerks­kammer Darmstadt überwiesen wurden, erhielt die VolkSbank Groß-Gerau 40 000 Mk. zinslos etwa ein halbes Jahr zur Verfügung gestellt. Ich glaube nicht, daß seinerzeit ein Handwerker eine Zinsverbilligung erhielt. 1928 erhielt der BezirkSverband Groß-Gerau 15 000 Mk.. die die Volksbank ©roft-Oerau in Verwaltung hat. Wei­ter erhielt der BezirkSverband im Februar 1928 6500 Mk. im April 1929 4500 Mk. im Mai 1930 weitere 5000 Mk An die Handwerker des Kreises Groß-Geraü hat die Handwerker-Zentralgenossen- »ur Verfügung gestellt.

Um die Gaumeisterschast her Turnerinnen im Faustbatt (OT )

Da nur die Mannschaften der beiden Gießener Turnvereine gemeldet sind, werden die Turnerinnen ihren Gaumeister an den beiden nächsten Mittwoch- abenben hier in Gießen ermitteln. Das Vorspiel findet morgen auf dem Mto -Platz statt. Es ist an­zunehmen, daß noch in diesem Zähre die Mtv.erin- nen, die den Vorteil der größeren Wettkampsersah- rung besitzen, den Titel erringen. Allerdings sind noch die Spielerinnen des To. 1846 in ihren ßeiftun- gen wesentlich besser geworden, wie die letzten Freundschaftsspiele der beiden Mannschaften gezeigt hatten. Man erwartet einen spannenden Kampf.

Gpielvereinigung 1900 (Hießen.

1900 (Ciga) besiegt VsV. kurhesten Marburg (Ligos 4:3 (2:2).

Die Gießener Blauweißen erzwangen in der Aus­stellung des Vorsonntags einen eindrucksvollen Sieg über den Tabellenzweiten der Oberliga, obwohl das Spiel in Marburg ftaltfanb. Damit wiederholten die Hiesigen den Vorspielsieg, denn auch dieses -enbete bekanntlich 4:3. 1900 gewann auf Grund der besse­ren und überlcgcncren Spielweise verdient Bis zum Seitenwechsel war das Treffen ausgeglichen, der Gastgeber vor dem Tor sogar etwas gefähr­licher. Aus eigener Straft kam er aber nicht zu Toren, sondern heiler praktizierte zwei Eigentore. Schon gleich zu Beginn hatte Henrich (1900) einen Handelfmeter unhaltbar verwandelt Rach den beiden Eigentoren stand das Spiel dann 2:1 für Marburg. Alle Bemühungen der Gießener zur Verbesserung scheiterten vorerst am Marburger Tormann, der oftmals Proben seines vorzüglichen Könnens ab- legte. Eine Abwehr mißlang ihm jedoch. Gobel, Arnold und Wilhelmi schoben sich den Ball zu und

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Preußen.

Ärcio Wetzlar.

3 Krofdorf, 6. Juni. Dieser läge hielt die hiesige Ortsbauernschast eine gut besuchte Versammlung ab, an der auch der Geichastsfuhrcr Schmidt van der Kreisbauernschaft Wetzlar teil- nahm. Zur Aussprache stand die Verlegung der Dreschhalle der Drrschgcnossenschas« der Bauernschaft Krofdorf-Gleibera Degen der von der Polizeibehörde geforderten Verlegung der Halle hat sich der Landwirte eine begreifliche Erregung bemächtigt Die Halle, die schon über 2" Jahre etwa- abseits oom Dorfe steht, ist Eigentum der Krofdorser Landwirte Seit Jahrzehnten wird hier all,ahrlich im Herbst das Getreide gedroschen. Der Burger- meister als Polizeiverwalter sordert nun die Ent- ernung der Dreschhalle von ihrem Standort im In­teresse der Volksgesundheit. Die Polizeibehörde wäre jedoch auch einverstanden, wenn ein Staubsauger eingebaut und die Halle nach drei Seiten hin mit doppeltem schallilolierenden Wanden abgedichtel würde. Incher lehr lebhaften Aussprache wurde zum Ausdruck gebracht, daß es eine Zumutung sei, in der gegenwärtigen Notzeit von den Landwirten kost­spielige Veränderungen zu verlangen Die Verlegung der Halle, die mit erheblichen Unkosten verbunden sei (Erwerb eines anderen Grundstückes, Anlegung eines Betonbodens u. a. m.) könne. |o wurde aus- geführt, zur Zeit nicht in Frage kommen. Die Der- ammlung beschloß einstimmig, d i e Verlegung der Halle abzulehnen.

Ä r o f b o r f. 6. 3um. Der Gesangverein ..Germania" Krosdorf 1 8 42 beabsichtigte, am 9 und 10 Juli sein 9 0jähriges Be­stehen festlich zu begehen Der hiesige Turnverein hält aber am 12 und 13 d. M sein Bezirksturnen und. entsprechend einem nachträglichen Beschluß, auch die Feier feines 45jährigen Bestehens ab- Der Gesang­vereinGermania" Krofdorf bat nun in seiner jüngsten Generalversammlung beschlosfen, in An­betracht der gegenwärtigen Rotlage von einer größeren Feier des 90. Stiftungsfestes abzusehen und lediglich am 9. Juli in engerem Rahmen des Vereins eine Feier zu veranstalten. Es soll da­durch vermieden werden, daß innerhalb eines kutzen Zeitraumes zwei' größere festliche Ver­anstaltungen stattfinden

Kreis Biedenkopf.

- Königsberg. 6. Juni. Die Eheleute Lud­wig Becker hierselbst feierten dieser Tage in voller Rüstigkeit daS Fest der Goldenen Hochzeit Frau Becker besorgt noch ihren Haushalt allein, ihr Ehegatte hilft nach wie vor tüchtig in der Landwirtschaft mit Der Jubilar war früher eine lange Reihe von Jahren als Kutscher auf der Oberförfterci Strupbach tätig und wurde dadurch auch in Gießen zahlreichen Einwohnern bekannt.

Kirche und (Schule.

* K l e i n - L i n d e n. 6. Juni. Wegen un­günstiger Witterung mußte daS gestrige Jah­resfest der christlichen Gemeinschaft, das ursprünglich im Freien gefeiert werden sollte, in die Kirche verlegt werden. Die vereinigten Posaunenchöre von Klein-Linden und der Thor der Gemeinschaft, geleitet von Prediger Meng lGroßen-Linden,. eröffneten mit Beethovens Die Himmel rühmen deS Ewigen Ehre . /" daS Fest Prediger Meng und Bergmann i. R. Reh (Leihgestern) hielten Ansprachen. Der Fest­redner. Professor S ch l a r b (Gießen), sprach über das Thema .GlaubenSerfahrung und Verfol­gungserlebnisse in Rußland". Thorvorträge des Gemischten Thores der Gemeinschaft, vonPrediger Meng geleitet, trugen zur Verschönerung der Feier bei. Die von den Rachbarorten zahlreich erschienenen Festgäste fanden in den hiesigen Fa­milien gastfreundliche Ausnahme.

vsv. Kurhessen Marburg Res. 1900 Res. , 3:3 (3:1).

Zu diesem Spiel trat man beiderseits hauptsächlich mit den seitherigen Junioren an Auch dieses Spiel gestaltete sich sehr schön, wenn auch das Tempo zu wünschen übrig lieft. Der Anpfiff war nach nicht recht verklungen und schon hieß es 1:0 für Mar­burg 1900 sand sich in der Folge schnell und Weihrauch und Gunter erzielten bis zum Wechsel drei Tore. Nach Wiederbeginn lieft der (Bieftcner Hüter einen haltbaren Ball passieren. Etwas spater Tel bei einem Eckball der Ausgleich, wahrend die Blauweiften, die viel größeren Ehancen ungenutzt ließen.

Die 4. Elf hatte im Rückspiel Ebsdorfs erste Mannschaft zu Gast und blieo mit 2 0 über die eifrigen Gegner Sieger Es bedurfte aller An- ftrengungen, um diesen Sieg sicherzustellen.

Westdeutschlands Fußball-Reprosen« tative abermals siegreich.

Luxemburg verliert 6:0 (1:0).

Ihrem glanzenden 5.0-Sicg über BelgiensRote Teufel" konnte die westdeutsche Fußball-Reprösenta- tine am Sonntag in Bann einen neuen schonen Er­folg anreihen, sie besiegte in einem überlegen ge­führten Spiel Luxemburgs Auswahlmannschaft mit nicht weniger als 6:0 Treffern. Die Westdeutschen spielten diesmal mit den Stürmern Kuzorra, Ezepan und Nattkömper des westdeutschen Meisters Schalke 04. Diese drei Leute trugen auch das Haupt- verdienst an dem hohen Sieg. Die Westdeutschen spielten vor allem im Angriff sehr überlegen. Schon in der ersten Halbzeit waren die Westdeutschen meist tonangebend. Man sah sehr schöne und flüssige An­griffe, die aber nur zu einem Treffer führten. Ezepan kannte auf Varlage des Linksaußen Heidemann (Bonn) den Führungstreffer schießen. Weitere Tref­fer wurden van der sehr fleiftig arbeitenden und verstärkten Luxemburger Hintermannschaft vereitelt. Nach der Pause verstärkte sich der Druck der West- deutschen nach mehr, und der Gegner war nun diesem niemals abreißenden Angriffsspiel der Grün-Weißen nicht mehr gewachien. Nattkömper erhöhte auf 2:0, und durch denselben Stürmer fiel auch bald darauf der dritte Treffer. Dann umspielte Klaus zwei Gegner und schoß das oierte Tor In der letzten Viertelstuude fielen schließlich noch durch Ezepan und Heidemann zwei weitere Tore Die 10 000 Zu­schauer feierten das überlegene Spiel und den hohen Lieg ihrer westdeutschen Mannschaft begeistert.

ämtcr ergibt, für den betretenden Beamten Älflgc bei den ordentlichen Gerichten einzureichen Ton den Gemeindevertretungen wird erwartet, daßi he von der durch die Rotverordnung gegebenen3709- lichken des Einspruchs gegen die durch die Auf- fichiebehörden festgesetzten Bezüge Gebrauch machen.

* Die Gemeinde beamten und Angestellten _ er- bilden in der Aufrechterhaltung ihrer Rechtsansprüche eine der ersten Verpflichtungen des -Staate# und machen auf die Folgen aufmerk­sam. die aus der einseitigen Entrechtung ihres Berufsstandes entstehen müssen."

In Anwesenheit von Vertretern der Regierung und der Aufsichtsbehörden sprachen dann Dr. Fritz H a n e l d iBerlin» und Geschäftsführer Reck (Offenbach) über

die wirtschaftspolitischen und bcamtenpalitischen Fragen der Gegenwart.

Rach eingehender Aussprache wurden die Forde­rungen der Organisation in nachstehender Ent­schließung zum Ausdruck gebracht

.Der 12 Vertretertag der Gewerkschaft hessischer Gemeindebeamten nimmt Kenntnis von dein Be­richt über die Reuregelung der Rechtsverhältnisse der Angestellten iind spricht fein Bedauern dar­über au#, daf» eS nicht gelungen ist. den in dem Reichsangeftelltentarifvertrag und den Kommu^al- angestelltentarisverträgen anderer Bezirke garan­tierten Kündigungsschutz für Angestellte nut zehn­jähriger Dienstzeit tariflich sestzulegen. Die Or- ganisationsleitiiiig wird beauftragt, sobald eS die Verhältnisse gestatten, in Gemeinschaft mit den an dem Tarifvertrag beteiligten Gewerkschaften Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband über die notwendigen Ergänzungen des Tarifverträge# zu beantragen.

Rachdem die Rechte der Gemeinde beamten durch Gesetz und die der Angestellten durch Tarifvertrag festgelegt sind, betrachtet eS der Dertretertag als nächste Aufgabe der Gewerkschaft, die Regelung der Anstcllungsverhältnisfe der Deamtenantpärter nachdrücklichst zu betreiben Während in früheren Jahren der Beamtenanwärter mit einiger Sicher­heit darauf rechnen konnte, nach abgelegter Prü­fung in das Beamten Verhältnis übergeführt zu werden, wird die Zahl der Kollegen immer grö­ßer, die den Befähigungsnachweis zur Bekleidung einer Beamtenstelle erbracht hat, aber infolge Fehlens von Beamtenstellcn aus längere Zeit nicht Damit rechnen kann, fest angeltcllt zu werden. Diese Anwärter befinden sich schon in vorgeschrit­tenem Lebensalter und verrichten bei einer voll­ständig unzureichenden Bezahlung Arbeiten, die (Beamten der mittleren Laufbahn Vorbehalten sind. Durch die stärkere Heranziehung der Gemein­den bei der Unterbringung Der DersorgungSan- toärtcr, deren Ansprüche Berücksichtigung finden müssen, werden die Möglichkeiten für Die Anstel­lung Der Beamtenanwärter noch weiter eingeengt. Die Gewerkschaft toirD Dieser Tatsache ihr beson­deres Augenmerk MitoenDen unD von Den zustän­digen Stellen Maßnahmen forDem, die geeignet sind, die Anftellungsnot der Beamtenanwärter zu mildem."

abgelehnt. Einigen Beschlüssen der F e l d b e r c i n i fiungskommission erteilte Der Ocmcinbcrat eine Zustimmung. Dem Antrag Der O r ch e st c r - Vereinigung Büdingen auf Uebcrlaffung des Marktplatzes mit Festhalle anläßlich eines in diesem Sommer ftottfinbenben Musiksestes wurde stattgegeben Als Baugelände für die Errichtung von Wo h n b a r a rf e n wurde das Gelände neben dem Gaswerk zur Verfügung gestellt

Werbung für den Vogelsberg.

V)SR Schotten. 6. Juni. Rachdem dev- Vogelsberger Höhenklub auf seiner diesjährigen 51 Hauptversammlung beschlossen batte, eine großzügigere Werbung s ü r den Vogelsberg mitiseincn Raturschönheiten durchzusühren. tagte Der erweiterte Presse- unD Werbeausschuß, um Die Verwirklichung der Pläne in die Wege zu leiten. Man beschloß, zunächst einen größeren Prospekt herauszubringen, der auf die vielen schönen Plätze im Vogelsberg aufmerksam machen soll. Mit Den Vorarbeiten wurde alsbald begonnen. Für ein großes bunte» Werbeplakat hat Der GefamtvorstanD die Mittel bewilligt. Gs wird in hohem Maße ge­eignet lein, in Den BäDern unD Städten, sowie auf den Bahnhöfen zu zeigen. Daß auch Der Vogelsberg eine Blüte ist im Kranze der deut­schen Mittelgebirge. Für Anregungen ist Der Werbeausschuß sehr Dankbar. Da er etwas be­sonders wirkungsvolles herausbringen will Ls ist erfreulich, festzustellen. Daß Der Vogelsberger Höhenklub als Deutscher Gebirgs- und Wander- verein Die Initiative Da»u ergriffen hat. Die Förderung Der wirtschaftlichen Belange feiner Landsleute in der Heimat erneut mit Energie zu betreiben.

Landkreis Gießen.

y. Mainzlar, 6. Juni. Gestern wurde unsere neue Krankenschwester in überfüllter Kirche und in Anwesenheit zahlreicher auswärtiger Schwe- ftern von Dekan Gußmann in ihren Dienst ein- geführt. Schwester Margarete Hagmann kommt von dem Diakonissenhaus Nonnenweier in Baden, das dankenswerter Weife der durch den Tod der früheren, langjährigen und verdienstvollen Kranken­schwester Elisnbethe G r ö l z aus Mainzlar ver­waisten Gemeinde eine Nachfolgerin sandte. In der Zwischenzeit hat die Krankenschwester aus dem be­nachbarten Daubringen mit anerkennenswerter Pünktlichkeit und Treue die hiesigen Kranken be­treut. Der Verein-ranken pflege Mainzlar, dem fast alle ®emeinbeangcl)origen bis auf wenige Ausnahmen angeboren, ist froh, sein Ziel erreicht zu haben Bei der Beschaffung der Einrichtung der Schwcsternwohnung wurden die einheimischen Handwerker berücksichtigt.

< Lieh. 6. Juni. Nach dem Ergebnis der am 1. Juni erfolgten Schweine z wisch enzäh- I u n g werden gehalten in der Stadt Cid) und den selbständigen Hofgütern Kolnhausen, Mühlsachsen und Hof Albach zusammen 5 Zuchteber, 122 Zucht­sauen, 218 Ferkel bis zu R Wochen alt, 374 Schweine bis zu !> Jahr alt, 117 Schweine bis zu 1 Jahr alt, insgesamt also 836 Schweine gehalten.

D Lich, 6. Juni. Nach Feststellung des hiesigen Forstamts besteht in diesem Jahre in unseren aus- gedehnten Gemeindewaldungen eine er­hebliche Käfergefahr. Als Gegenmaßnahme wurde von der Behörde angeordnet, daß das von den Käufern gefteigerie Nadelnutz - und N a - Delbrennholz innerhalb allernächster Zeit a b gefahren oder entrindet wird, widrigen­falls die Entrindung auf Kosten der Käufer vor­genommen wird. Die von der hiesigen Stadtschule durchgeführte Sammlung zur Stärkung des Vereins für das Deutschtum im Aus­land erbrachte den Betrag von 68,85 Mark.

Mrci$ Zrievbcrg.

* Butzbach. 7. Juni Dem Butzbacher St ab trat stellten sich in einer Sitzung am gestri­gen Montagabend ö r e i n e u c 'S u r g e r m e i ft e r- fanbibaten vor. Es waren die Herren Dr. rer. pol. Grube (Leipzig), Bürgermeister Dr. 91 o r t e - mann (Dannenberg, Lüneburger Heide), Buraermei, ft er Dr. Sche11 er (Franzburg, Pommern). Die drei Herren legten dem Stadtrat ihre kommunalpolit'lchen Ansichten dar. Die W a h I des neuen Bürgermeisters findet demnächst statt, ein Termin ist bis letzt noch nicht bestimmt. e

Trais-Münzenberg. 6. Jun,. Die Pressestelle Der Ortsgruppe Trais-Munzenberg der RSDAP. teilt unS mit: Die Gemeinde- Vertretung von Trais - M ü nz c n b e r g hat heute den Führer Der RSDAP. ADols H i t- l e r einstimmig zum Ehrenbürger von Tra,«- Münzenberg ernannt.

KreiS Büdingen.

nb. Nidba, 6. Juni. Hier fanb gestern eine Wiebersehensfeier der Fünfzigjähri­gen aus unserem evangelischen Kirchspiel und zu- gleich die Erinnerungsfeier ihrer Konfirmation statt. Don den 55 im Jahre 1896 in der hiesigen Kirche Konfirmierten sind nckch 42 am Leben Hiervon hatten sich 23 Frauen und 9 Männer, zum Teil aus weiter Ferne, eingefunden, um vormittags qe- schlossen am Gottesdienst teilzunehmen. In feiner Predigt nahm Pfarrer Laut aus die txeiernDen Bezug und lieft die kirchliche Feier in einem Dank- aottesbienfte ausklingen. Aus dem Gotteshause bc- gab sich die Festversammlung auf den Friedhof, um an den Gräbern ihrer Angehörigen, Altersgenossen, Geistlichen und Lehrer in stiller Andacht zu ge denken. Dann folgte eine schlichte Gedächtnisfeier mit Kranzniederlegung für die als Opfer des Weltkriegs gefallenen 3 Schulkameraden am Ge­fallenendenkmal beim Iohanniterturm. Bc, dem ge­mein amen Mittagsmahl und der Nachfeier verlebte die Festgefellfchaft einige fröhliche Stunden.

tcrung Der Bezüge geführt. Daß von einer ange­messenen BesolDung, wie sie jedem 'Beamten ge­setzlich zusteht. nicht mehr gesprochen werden kann. In Dar neuesten gegen Die Beamtenschaft gerich­teten Maßnahmen erblickt der 12. Dertretertag einen Erfolg der seit Jahren gegen die Gemein­den und ihre Beamten erhobenen ungerechten An­griffe. nicht aber eine auch von der Organisation angestrebte Gleichstellung Der Gemeindebeamten mit den Beamten deS Reiche- und des Landes.

Durch Die Anordnungen der hessischen Regierung wurde den Gemeindebeamten das von dem Mini­ster De» Innern selbst als notwendige fortschritt­liche Entwicklung bezeichnete, gesetzlich zugespro­chene Recht auf Anrufung der VesoldungSschieds- gerichte genommen. Die OrganisationSleitung wird deshalb beauftragt, gegen jede Rechtsver­letzung, die sich aus den Anordnungen der KreiS-

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