Das Echo -er Notverordnungen
Wirtschaft
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o. H, Lombardzinsfüß 6 v. H.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a.M.
68,5
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Banknoten.
38,5
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32
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15 0 o
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8
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33
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39
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4,13
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51,9
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85
Oie Gparkaffen-Einlagen Ende März.
Berlin, 4. Mai. (WTB.) Ende März beliefert sich die Sparkasseneinlagen bei den Deutschen Sparkassen auf 9 9 5 0,4 7 Millionen Mark gegenüber 9987,77 Millionen Mark Ende Februar. Der Berichtsmonat weist mithin eine Abnahme um 37,3 Millionen Mark auf gegenüber einer Zunahme um 100,49 Millionen Mark im Februar.
2,25
4,25
8,2
4
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4,2
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4
13,65
Organisationsformen haben müssen, als die aufgelöste SA. Die kommunistische „W ? l t am Aden b" spricht von einem Kreuzzug gegen Freidenker und bezeichnet die Notverordnung gegen die Wehrvcr- bande als einen entscheidenden Schlag gegen sämtliche Schutzorganisationen der Arbeiterklasse, wogegen die SA. ganz öffentlich ncuausgezogen werden könne.
zrühjah dn Gü'
Anter der Leit wertes MH. Di die Gauvorturners: mäßige Frühjahrs Tezirksturnwarten Turnwarten der E
58,9 ;
38,25
40 ।
29,75
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32:
24
56
10
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11
14
12
Elekir. Lieserungsgesellschast. Licht und Kraft ..... gelten & Guilleaume. . . . Gelellichaft für Elektrische
Unternehmungen . . . . Rheinische Elekinzilö, . . . Schuckeri L Co.......
Siemens L Haiöle.....
Lahmeoer L Eo.......
Frankfurt fest.
Frankfurt a. M., 6. Mai. (WTB. Draht- Meldung.) Die heutige Börse Eröffnete trotz der schwachen Haltung in Reuyork in weiter fester Grundtendenz. Das Geschäft kam nach der Unterbrechung durch den Feiertag nur sehr langsam in Gang und wies auch später feine Belebung auf, da Kauforders der Kundschaft fehlten. Nennenswerte Anregungen lagen ebenfalls nicht vor. Da für einige Spezialwerte anscheinend immer noch Decouverts bestehen, schritt die Kulisse zu neuen Deckungen, so daß gegenüber der Abendbörse vom Mittwoch meist Ku rserhöhttngen zu verzeichnen waren. Das Hauptinteresse konzentrierte sich auf IG., Deutsche Erdöl und Rüt- gerswerke, die Befestigungen bis zu 1,5 Proz. auswiesen, wobei man auch auf die feste Haltung der Petroleumaktien an den internationalen Börsen verwies. Etwas regeres Geschäft hatten noch Elektroaktien, von denen Licht & Kraft, AEG., Siemens und Chadeaktien bis zu 2 Proz. bzw. Mark höher tendierten. Montanwerte lagen nur mäßig höher, Kaliaktien blieben trotz der relativ
4% Oesterreichtiche Goldrente . . 4,20% Oesterreichische Silberrenie 4% Ungarische Gvldrente ....
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4%% desgl. von 1913.....
6% abgesi. Goldmexilaner von 99 4% Türkische Zollanlcihe von 191) «^Türkische Bagbadbahn-Anleshe
4% desgl. Serie II......
6% IRumän. verein h. Mente v. 1903 4^r%Rumän.vcreinh.Rentev.lSl» 4% Rumänische vereinh. Rente .
e%% l. Anatolier
Letzte Nachrichten.
Rücktritt des Reichswirtschastsministers Warmbold.
Berlin, 6. Mai. (MTB. Funkspruch.) Reichs- wirtschastsminister Dr. w a r m b o l d Hal sich infolge von Meinungsverschiedenheiten in wirtschaftspolitischen Fragen veranlaßt gesehen, nach Rückkehr des Reichskanzlers um Entbindung von seinem Amte zu bitten. Der Herr Reichspräsident hat diesem Dünsche nach Vortrag des Reichskanzlers Dr. Brüning heute entsprochen. Mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Reichswirtschaftsministers ist bis auf weiteres Staatssekretär Dr. Trendelenburg beauftragt worden.
Geheimrat Prof. Or. Giesser f.
Berlin, 6. Mai. (WTB. Funkspruch.) Der Geh. Fustizrot und frühere ordentliche Honorarprofessor an der Berliner Universität Dr. Jakob R i e s s e r ist
Der Schottens Kreishaushalt für 1932.
Der Kreisausschusz des Kreiszs Schotten hat dieser Tage den K r c i s h a u äTfa ltsplan des Kreises Schotten für das R j. 1 9 3 2 festgestellt. Der Voranschlag schließt in Einnahme und Ausgabe mit 241 578 Mark, gegen 266 874 Mark im Vorjahre ab. Davon entfallen auf die Betriebsrechnung 188 104 Mark (211 477 Mark), auf die Vermögensrechnung 53 474 Mark (55 397 Mart).
3n der Betriebsrechnung werden im einzelnen verzeichnet: Allgemeine Verwaltung: Einnahmen 1974 Mark (im Vorjahre 3283 Mark), Ausgaben 17 952 Mark (im Vorjahre 19159 Mark): Polizeiwesen: Einnahmen 2500 Mark (2500 Mark), Ausgaben 3520 Mark (3720 Mark): Schulwesen: Einnahmen 15 Mark (15 Mark), Ausgaben 1500 Mark (2100 Mark): Kunst und Wissenschaft: Einnahmen nichts, Ausgaben 470 Mark (570 Mark): Bauwesen: Einnahmen 1629 Mark (1924 Mark), Ausgaben 6390 Mark (7145 Mark): Allgemeine Förderung der Wirtschaft: Einnahmen 1000 Mark (1000 Mark), Ausgaben 5820 Mark (7800 Mark): Wohlfahrtspflege und Gesundheitswesen: Einnahmen 25 844 Mark (45 130 Mark), Ausgaben 89 687 Mark (112 778 Mark): Anstalten und Einrichtungen: Einnahmen 1915 Mark (1746 Mark), Ausgaben 6450 Mark (6086 Maik): Finanz- und Steuerwesen: Einnahmen 152 760 Mark (155 625 Mark), Ausgaben 47 769 Mark (43 786 Mark): Grundstücksverwaltung: Einnahmen nichts, Ausgaben 30 Mark (30 Mark): Kapitalvermögen und Kapitalschulden: Einnahmen 467 Mark (254 Mark), Ausgaben 8516 Mark (8303 Work).
Die Vermögensrechnung weist im einzelnen folgendes auf: Reste- und Ausgleichsstock: Einnahmen und Ausgaben je 47 874 Mark (48 050 Mark): Kapitalvermögen: Einnahmen und Ausgaben je 5600 Mark (7347 Mark.
Die Kreisumlagen sind auf 90000 (97500) Mark veranschlagt.
Der Sondervoranschlag des Bezirksfürsorgeverbandes und des Kreisjugendamts schließt wie folgt ab: Ausgabe 85 431 (108 024) Mk. Einnahme 22 078 (40 816) Mk.. mithin Fehlbetrag 63 353 (67 208) Mk.. der aus Kreissteuermittcln zu decken ist.
Die Dermögensübcrsicht nach dem Stande vom 1. April 1932 weist ein Vermögen im Werte von 107 200.81 Mk. und Schulden in Höhe von 110 080,30 Mk. auf.
Der Verwaltungsbericht für 1930 teilt mit, daß in der Betriebsrechnung für 1930 die Einnahmen und Ausgaben mit je 187 261,70 Mk. sich ausgleichcn, in der Vermögensrechnung dagegen bei 70 589,65 Mk. Einnahmen und 22 715,49 Mark Ausgaben ein äleberschuß von 47 874,16 Mark verbleibt.
Fernen Osten lösten Befriedigung aus, obwohl eine direkte Auswirkung auf die Wirtschaft hiervon kaum ausgehen dürfte. Aus der Industrie war eine günstige Meldung lediglich in den gebesserten Stickstoff- aufträgen für den Monat April, die allerdings Sai- sonbegmn sein dürften, gewesen. Die Spekulation sah sich zu Deckungen und Rückkäufen veranlaßt, was zum Teil wohl damit zusammenhängt, daß das energische Vorgehen der Zollfahndungsstelle das Hereinkommen deutscher Effekten aus dem Auslande so gut wie unterbunden hat. Es trat sofort Mate- rialknappheit hervor, und Papiere wie Bemberg, Junghans, Allgem. Lokal- und Kraft, Harpener und Licht und Kraft zogen daraufhin bei verhältnismäßig kleinen Umsätzen etwa 2 Prozent an. Contigummi wurden wegen der Dividendenstreiligkeiten immer noch nicht notiert. Die Abschlüsse im Salzdetfurth-Konzern schienen zu enttäuschen, jedenfalls gaben Salzdetfurth und Westeregeln um je 1,5 Prozent nach. Auch Reichsbankanteile eröffneten XA Prozent niedriger, im übrigen ergaben sich meist Gewinne bis zu 1 Prozent. Im Verlaufe wurde es nach einigen Schwankungen nochmals fefter, die Gewinne betrugen bis zu 1 Prozent, Salzdetfurth erholten sich um 2 Prozent.
Am Rentenmarkt war das Geschäft teilweise recht lebhaft. Reichsschuldbuchforderungen lagen etwa 1,5 Prozent höher, Deutsche Anleihen waren auf die Umtauschhoffnungen in die neue, geplante Prämienanleihe haussierend, auch Reichsbahnvorzugsaktien zogen im Verlaufe 1 Prozent an. Jndustrieobliga- tionen und Goldpfandbriefe lagen nicht ganz einheitlich, im großen und ganzen aber nur wenig verändert. Von Ausländern waren Türken freundlicher, während Ungarn eher zur Schwäche neigten.
Am Geldmarkt sind die Sätze auch heute noch unverändert, eine fühlbare Erleichterung nach dem Ultimo ist noch nicht festzustellen. Togesgeld blieb 5% Prozent und darüber, Monatsgeld war nicht zu hören.
* Hessische Eisenbahn AG., Darmstadt. Die Generalversammlung der „Heag" genehmigte ohne Debatte sämtliche Anträge der Verwaltung und stimmte der Verteilung von 10 Prozent Dividende (wie im Vorjahre) aus dem erzielten Reingewinn von 472 295 (472 728) Mark zu. lieber die finanzielle Lage der Gesellschaft wurde mitgeteilt, daß das Aktienkapital nach wie vor mit 4 Millionen War! unverändert bleibt, während bei den Anleihen Rückkäufe bzw. Tilgungen vorgenommen wurden.
• Dividendenvorschläge im Salzdetfurth - Konzern. 3n den Aufsichtsratssitzungen des Salzdetfurth^Konzetns wurden die Beschlüsse über die den Generalversammlungen der Konzernwerke vorzulcgenden Bilanzen für das Geschäftsjahr 1931 gefaßt. Die KaliwerkeSalz- dctfurth AG., Bad Salzdetfurth, weist einen Reingewinn von 2 750 360 Mark (i. V. 4 399 646 Mark) aus, von dem wieder 6 Proz. Dividende auf die Vorzugsaktien und 9 Proz. (i. D. 15 Proz.) auf die Stammaktien gusgeschüttet und 219 859 (189 146) Mark auf neue Rechnung vorgetragen werden sollen. Die Kaliwerke Aschersleben, Aschersleben, weisen einen Reingewinn von 1 567 948 Mark <i.V. 2 469 755) aus, der in der Weise Verwendung finden soll, daß wieder 6 Proz. auf die Vorzugsaktien und 6 (10) Prozent auf die Stammaktien verteilt werden, während 228 508 (250 315) Mark auf neue Rechnung vorgetragen werden. Die AG. konsolidierte Alkaliwerke, Westeregkln weisen einen Reingewinn von 1 695 467 (i. 03. 2 453 857) Mark aus, von dem wieder 6 Proz. Dividende auf die Vorzugsaktien, sowie 6 (10) Proz. Dividende auf die Stammaktien ausgeschüttet und 243 467 (241 857) Mark auf neue Rechnung vorgetragen werden sollen. Die Generalversammlungen-sollen am 3. Juni in Berlin stattsinden.
Berlin freundlich.
B e r I i n , 6. Mai. (WTB. Funkspruch.) Die Börse eröffnete heute, wie schon so häufig während der letzten Zeit, entgegen den Erwartungen des Vormittags in auffallend freundlicher Haltung. Die Tatsache, daß sich trotz aller Bemühungen in Neuyork bisher keine Erholung hat durchsetzen können, die Abnahme der Spareinlagen im März, sowie die schwächere Veranlagung der Rohstoffmärkte wurden völlig in den Hintergrund gedrängt, da die Depositenkassenkundschaft nach wie vor kleine Kaufaufträge in Aktien hierher gelegt hat. Der deutsche Wahlsieg in Memel und der Waffenstillstand im
Philipp Holzmann......e
Zementwerk Heidelberg. ... 7
Cemenlwerl Karlstadt.....7
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Sicherung der StaatSautoritüt.
Mit den beiden Rotverordnungen über militärische Verbände und Gottlosenorganisa- tionen beschreitet die Reichsregierung, man kann vielleicht sagen endlich, den Weg der politischen Vernunft, den sie mit dem einseitigen Verbot der SA. verlassen hatte. Die Unterstellung . der sogenannten militärischen Verbände unter das Reichsinnenministerium bedeutet fraglos eine Stärkung der Staatsautorität, freilich auch eine Gefährdung insofern, als gewisse auswärtige Mächte nunmehr alle privaten Organisationen und Verbände und ihr Tun und Treiben der Reichsregierung zu Lasten schreiben werden. Wichtiger aber ist es. daß nunmehr der alte Grundsatz von der Gerechtigkeit für alle zu neuer Geltung gekommen ist, denn die neue Rotverordnung verseht auch die nationalsozialistische Partei in die Lage, ihre Organisation als Partei offiziell weiterführen zu können. Daß alle Massenbewegung an straffe Organisationsbestandteile gebunden ist, liegt auf der Hand. Es ist sehr viel besser, wenn sich alles im Lichte der Oeffentlichkeit vollzieht, als wenn sich der politische Zusammenschluß in der Gestalt eines Geheimbundes vollzieht.
Fast wichtiger dünkt uns aber das Vorgehen gegen d i e kommunistischen Gottlosen-Organisationen. Die von diesen Zentralen ausgehende „moralische" Propaganda führt letzten Endes zur Zerstörung aller Autorität, eie ist Nihilismus schlechthin und der Staat hätte schon längst dagegen vorgehen müsset. Wir sehen in dieser Rotverordnung einen ersten Schritt zur Selbstreinigung unseres öffentlichen Lebens. Zwar dürfen wir uns nicht darüber täuschen, daß eine einzelne Rotverordnung nicht in der Lage ist, die innere Selbstreinigung zu vollenden. Dazu bedürfte es der Mitwirkung der Oeffentlichkeit. Auch ist diese Rotverordnung eben nur ein Anfang. Es ist aber schon wesentlich, daß die Behörden nunmehr eine Handhabe zum Vorgehen besitzen und daß die Gerichte wirkliche Strafen verhängen können. Das ist ein Fortschritt-
Zusammen betrachtet bilden die beiden Verordnungen einen erfreulichen Beitrag zur Stärkung der Autorität der regierenden Gewalt- Es ist schade, daß sie erst so spät kommt. Hätte die Reichsregierung von Anbeginn ihre Aufgabe in der Bekämpfung der Verwahrlosung unseres Volkstums erblickt, dann wäre manche ihrer Maßnahmen mit mehr Verständnis ausgenommen worden, als das der Fall gewesen ist. Infolgedessen wird heute das erstrebte Ziel schwerer erreicht werden als es vor zwei Jahren möglich gewesen wäre. Die Vergiftung unseres öffentlichen Lebens hat schon zu sehr um sich gegriffen. Immerhin ein Anfang ist gemacht, und wir wünschen, daß jede Regierung auf dieser Grundlage weiter bauen möge und vor allem, daß Behörden und Oeffentlichkeit für eine wirksame und zweckentsprechende Anwendung der neuen Verordnungen eintreten.
Berliner preffestimmen.
Berlin, 4.Mai. (TU.) Die Berliner Abendblätter nehmen zumeist nur in redaktionellen Kommentaren zu der Notverordnung gegen militärische Wehroerbände und dem Verbot der kommunistischen Freidenkerorganisationen Stellung.
Die „Deutsche Zeitung" nennt die Notverordnung über die Wphrverbände ein Erzeugnis der Regierung, dem die K o m p r o in i s s e an die Stirn geschrieben seien. Die Reichsregierung habe nicht d'en einzig gegebenen Weg beschritten und das SA.- Verbot vorbehaltlos aufgehoben. Das gleichzeitige Verbot der kommunistischen Gottlosenverbände fei offensichtlich als Pflaster für die aufgebrachte öffentliche Meinung gedacht. Die „K r e u z- 3 e i t u n g" meint, die Verordnung über die Wehr- verbänds könne für den Stahlhelm nicht in Frage kommen, da die Voraussetzungen fehlen. Es sei bedauerlich, daß sich nicht Wege hätten finden lassen, das Verbot der SA. und SS. wenigstens in ihren größten Härten zu mildern. Die übrigen Rechtsblätter urteilen ähnlich, wobei sie durchweg bemängeln, daß ein Einschreiten gegen d i e sozialdemokratischen Freidenkerorganisationen nicht erfolgt fei. Die „Vos- fische Zeitung" meint, das Reichsbanner habe fein Aktenmaterial ohnehin dem Reichsinnenminister zur Verfügung gestellt. Für diese Organisation würde sich nach der Auflösung der Schufo irgendwelche Aenderungen kaum ergeben. Aehnlich dürften die Verhältnisse beim Stahlhelm liegen. Wenn von nationalsozialistischer Seite neue I u - gend - oder Sportverbände ins Leben gerufen werden sollten, würden sie wesentlich andere
ediullbcts Patzenhofer . . . Aku cAllgemeine Runfflelbe) Bemberg.........
Zelllwss Walbbos.....
Zellstoff 8l|diaffen6urg . . . Dessauer toa-i.......
Daimler 'Motoren . . . . . Deutsche Linoleum , . . . Orensleln & Koppel . . . . Leonhard Tietz......
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Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem
Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) wo ist in wiefeck die Rachlpolizei?
Es gibt in Wieseck eine Nachtpolizei, die aber ihre Tätigkeit nur sehr selten am Ortsausgang nach Gießen ausübt. Was sich hier in Sonntagnächten und besonders in der letzten Samstag- und Sonntagnacht abspielte, übertrifft das Unglaublichste. Unauf- hörliches Gegröhl, Rauferei und Gebrüll sind an der Tagesordnung. Bittet sich jemand Ruhe aus, so kann es ihm passieren, daß er ausgepfiffen oder überfallen wird. Mit der Bitte an die zuständige Stelle, sich mit diesem Unfug einmal zu befassen, mögen diese Zeilen abschließen.
Mehrere Anwohner.
'amt sechs Teil
.WÄ nad)9cben scher ®cb , 9n $ant heraus^11 Wcrve
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M mir, Hal rfr fl und 4«
Ms- SU &U Weises St her gul°' beifällig autonom" ung^-ddie« voll trug Sri. Ji» der den hennaiW Verfasser Halle, her, der Vorsitzende der Oberforstmeister A Ausdruck verlieh, ' Ort der Tagung g Vogelsberger höh' Zchiffenberg hegt, Jruchhauser( deutsche Wandersac Vertreter des Reich (Frankfurt a.M.) des Reichsoerbandk deroereine. Er legt die deutsche Heimat gemeinfchaft in eir Nachstehende Ent angenommen:
„Ser Aeichsveo Mndervereine far tage 1932 auf zwo schon Wanderer, haben sich in De jm die verheerend
günstigen Dividendenvorschläge nur knapp gehalten. Reichsbank eröffneten mit 113,5 Proz. nur knapp gehalten, *ogen aber später um 0,5 Protz an. Von Kunstseioeaktien lagen Bemberg mit plus 2,5 Proz. fest, Aku blieben unverändert. Don Rebenwcrten gewannen Holzmann, Daimler und Scheideanstalt etwa 1 bis 1,25 Prozent.
Am Anleihemarkt lagen deutsche Anleihen bemerkenswert fest. Rcubcsih gewannen 0,5 Prozent, Altbesitz 1 Proz. Reichsschuldbuchforderun- gen und Reichsbahnvorzugsaltien konnten gleichfalls bis zu 1 Proz. anziehrn. Auslandrenten freundlich, aber ohne Geschäft.
Frankfurter Echlachtviehmarkt.
Frankfurt a.M., 6. Mai. Auftrieb: 157 Rin- der, 982 Kälber, 15 Schafe, 262 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 45 bis 49 Mark, mittlere Mast- und Saugkälber 40 bis 44, geringe Kälber. 35 bis 39 Mark. — Markt- verlauf: Kälber und Schafe lebhaft, Schweine rege, ausverkauft.
heute nacht im 79. Lebensjahre gestorben. Riester war 1853 in Frankfurt a. M. geboren. Zunächst Rechtsanwalt in Frankfurt a. M., wurde Riester 1888 Mitglied des Vorstandes der Bank für Handel und Industrie in Berlin. Fm Jahre 1906 schied er aus der Bank aus und wurde ordentlicher Honorarprofessor an der Berliner Universität. Er gründete 1900 den Zentralverband des deuts che n Bank, und Bankiergewerbes, dessen ehrenamtlicher Vorsitzender er seitdem gewesen ist. Im Fahre 1909 rief er den Hansabund ins Leben und bekleidete lange Jahre den Vorsitz dieses Bundes. Politisch ist Riester erst 1915 hervor- treten, als er nationalliberales Mitglied des Reichstags wurde. Er gehörte der Nationalversammlung und seit 1920 wieder dem Reichstag an, dessen Vizepräsident er von Mai 1921 bis zu seinem Ausscheiden im Fohre 1928 war.
Aus aller Wett
Tödlicher Absturz eines Fallschirm-Akrobaten.
Bei einem Flugtag in Lyon ist ein 23 Jahre alter Fallschirm-Akrobat, der an einem Trapez, das an einem Flugzeug befestigt war, älebungen ausführte und dann mit seinem Fallschirm absprang, tödlich abgcstürzt. Der Fallschirm hatte sich nicht geöffnet.
Acht Personen ertrunken.
Fn Trapani (Sizilien) ging bei einem unvermutet auftretenden Wirbelsturm ein kleiner Schoner, der den Personenverkehr mit den nahe gelegenen kleinen Fnseln versieht, unter. Acht Passagiere, darunter zwei Sinbcr, ertranken. Die Mutter der verunglückten Kinder ist irrsinnig geworben.
toar. Aach eingeh ötifer technischer A Mden die Pslich: die die dolkstümlia -«zirkswettkämpse Ölungen als bei anbie Ausbildung emte Aorlurnerta M über die so. Wngen Gauturnf. uchchast, kam abei M und verbau -MrEntschliebung Ä °b das Mt, den die gt jungen aus & ? gleicher Weise unter freie Um9ef Wahrte Must ^eN^enturne
Frankfurter Maschinen . . . . o
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Kaliwerke Aschersleben ... 10
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—
—
—
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DeSgl. ohne AnSIos.-Rechte . . . 8% Hess. BolkSstaat von 1929
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4,2
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Oberhessen Provinz-Llnlekhe mit
—
—
—
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Deutsche Komm. Sammelabl.
—-
—
—
—
Anleihe Serie 1.......
8% Frankl. Hnp.-Bank Golbpse
37,75
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15 unkknbbar bis 1935 . . . .
7% Franks. Hyp.-Bank Golbpse
74,25
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—
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4%% Franks. Hyp.-Bank Liqu.-
—
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73.5
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4. Mai
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Amtliche Notierung
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12,465
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—
—-
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3,057
3,063
3,057
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170,83
171,17
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171,27
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78,38
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78,38
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84,78
84,62
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Stockholm .
77,42
77,58
77,82
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London. . . Buenos Aires
15,4G
15,50
15,45
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4,209
4,217
4,209
4,217
Brüssel. . .
58,99
59,11
59,09
59,21
Italien. . .
21,68
21.72
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21,74
Pari, . . .
16.605
16.645
16,61
16,65
Schweiz . .
82.02
82,18
82,17
33,57
82,33
Spanien . .
33,57
33,63
33,63
Danzig. . .
82,72
82,83
82,77
82,93
Japan . . .
1,389
1,391
1,389
1,391
Rio de Ian..
0,289
0,291
0,294
0,296
Iugoslawie».
7.423
7,437
7.423
7.437
ßiliobon . .
14,09
14,11
14,14
14,16
Berlin, 4.Mai
(Selb
Brief
Amerikanische Noieo.......
4,20
4.22
Belgische Violen.........
58.83
59.07
Dänische Noten.........
84,43
84,77
Englische Noten.........
15,42
15.48
Französische Noten........
16,56
16,62
Holländische Violen........
170,46
171.14
Italienische Noten........
21,68
21.76
Norwegische Noten........
78,04
78.36
Deutsch-Oesterreich, I 1OO Schilling
Rumänische Noten........
2,49
2,51
Schwedische Noten...... .
77,25
77,55
Schweizer Noten.........
81.8»
82,16
Spanische Noten ........
33.43
33-57
Ungarische Noten ........
—-
Deutsche Erdöl ....
... 6
——
Gelsenkirchener . . . .
... 8
——
Harpener.......
Hoesch Eisen......
... O
——
... 6
—
Ilse Bergbau.....
. . 10
2,3
Klöcknerwerke.....
Köln-Neuessen.....
... 6 - - 6Vi
2.45
ManneSmann-Röbren .
... 6
2,35
ManSselber Bergbau . .
... O
——
Lberschles. KokSwerke .
. . . 8
—
Phönix Bergbau.... Rheinische Braunkohlen.
. . 4Yt
—
. . 10
13,6
Rhein stahl......
... 6


