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Sternwanderung nach dem Schiffenberg.

Ueberoll in deutschen Landen regt es sich, der Sanberberoegung die Geltung verschaffen, Sie ihr von Rechts wegen gebührt. Diesem starken Drängen nachgcbend, ist der Rcichsverbond Deut- scher Gebirgs- und Wanderoereine, dem nahezu olle organisierten Wanderoereine mit rund 250 000 Mit- federn angeschlossen sind, aus seiner jahrelangen Reserve herausgctretcn und veranstaltet nunmehr .illjährlich am Himmelfahrtstage in allen deutschen lauen Sternwanderungen Es sind im gan­zen zwölf, an denen sich die Mitglieder zusammen- rinden, um in machtvollen Kundgebungen ihre Dünsche zu äußern, sowie auch Ferncrstehende, na- Deutlich die Jugend, für ihre hehren Ziele: Hei- Tätliche und Wanderlust zu begeistern.

Kundgebung der Wanderer.

Nachdem im vorigen Jahre als erstes dieser Won- »rtreffen für unsere weitere Umgebung Friedberg vorgesehen war. hatte man dieses Jahr den Schi f- tenberq und Gießen gewählt. Und so kamen iJtnn gestern um die Mittagsstunde bei Hellem Sonnenschein ganze scharen Wanderer es mögen ilber tausend gewesen fein aus allen Richtungen i, den Mauern des altehrwürdigen Klosters zu die- 'em Treffen zusammen. Es waren Mitglieder der Zweigvereine vom Oberhessitchen Gebirgsoerein, vom Taunusclub. Westerwaldoerein und Vogelsberger .'lohen-Club. Die nicht ganz leichte Arbeit der Vor- Bereitung und Leitung der gesamten Veranstaltung leg in den Händen des VHv Gießen, der «eine Aus­gabe zur vollen Zufriedenheit gelost hat. In dan- lenswerter Weise hatte sich der Gesangverein ..Germania" Watzenborn.Steinberg in btn Dienst der guten Sache gestellt und mit einem beifällig aufgenommenen, frisch gesungenen Früh- l.ngslled die Veranstaltung eröffnet. Sehr wirkungs- roll trug Frl Kinzenbach einen Dorspruch vor. der den Heimatdichter Gg. Heß (Leihgestern) zum Ulrrfaffcr hatte. Herzliche Worte der Begrüßung sand ter Vorsitzende der Heimatoereinigung Schiffenberg, Oberforstmeister Nicolaus, der seiner Freude Ausdruck verlieh, daß man den Schiffenberg zum Ort der Tagung gewählt hatte. Als Vertreter des Vogelsberger Hohen-Clubs, in dessen Bezirk der Schiffenberg liegt, sprach der erste Vorsitzende Dr. Vruchhaufer (Ulrichstein), der begeistert für die deutsche Wandersache eintrat. Als legier sprach der Vertreter des Reichsverbandes, Herr W i s f e n b a ch (Jranffurt o. M ) über die Ziele und Forderungen des Reichsverbandes Deutscher Gebirgs- und Wan­dervereine. Er legte ein mannhaftes Bekenntnis für die deutsche Heimat ab, für eine wahre, echte Volks­gemeinschaft in einem freien deutschen Daterlande. Nachstehende Entfchließung wurde einstimmig angenommen:

Der Reichsverband Deutscher Gebirgs- und Hanbcmrcinc sammelt heute am Himmelfahrts- t'igc 1932 auf zwölf ®terntognöcrungcn die deut­schen Wanderer. 250 000 Männer und Frauen haben sich in Deutschland zusammengeschlossen, um die verheerenden Wirkungen des Leben- in

den Steinwüsten der Städte zu bekämpfen durch die Rückkehr zur Ratur, zur deutschen Landschaft. Millionen Wanderungen durch Wald und Heide, über Berg und Tal stärken den Menschen im Alltagsjoch Körper. Seele und Geist zu neuer Tat. geben Kraft, die deutsche Rot zu tragen und zu bezwingen. De-halb rufen wir allen Volks­genossen zu: Schließt euch unserem Wandcrerhccrc an! Kommt in untere Reihen der Kömpscr für Gesundheit und Reinheit. Heimatliche und Deutschtum! Erlebet wandernd all die Wunder deutscher Gaue! Lernt Deutschland kennen' Laßt unS Mut und Kraft gewinnen, Brücken zu schla- gen zwilchen Stadt und Land. Brücken über die Klüfte politischer Gegensätze uäd weltanschau- licher Gebundenheit. Unter Ziel ist em freies Volk auf freiem, deutschem Grund Darum Wandert, reist, erholt euch inDeutsch- land!"

Mit dem Deutschlandlied und einem schönen Männerchor schloß die eindrucksvolle Kundgebung auf dem Schiffenberg

Massenbesuch der Wanderer in Gießen.

Rach einigen vom Äcstcrwaldvercin Herborn aufgeführten Volkstänzen und einem Hans-Sachs- Lp e zo.'e i die Wandeier durch den maienfri'chen Wald nach der Stadt, um sich vom Schiffen- berger Weg mit klingendem Spiel in einem imposanten Zuge durch mehrere Straßen nach dem Landgraf - Philipp - Platz zu begeben, wo­selbst eine weitere Begrüßung stattfand Rach- dem der eindrucksvolle Zug der rund 1000 Wan­derer IDamen und Herren, jung und alt) vor dem Kreisamt und dem llöcr-Denkmal aufmar- schiert war, entbot StadtratSmitglied Schwie- d c r im Auftrage der Stadtverwaltung und als Vorsitzender des Verkehrs- und DerfchöncrungS- vereins der großen Wanderschar, herzliche Grüße und aufrichtigen Willkomm in unterer Stadt. Der Redner pries dabei die hohen Ideale der deutschen Wanderbewegung Regierungsrat Dr. Braun sprach als Vertreter der Provinzial» direktion Oberhessen und des KreisamteS Gießen gleichfalls herzliche Willkommensworte und ver­band damit den Hinweis auf die Richtigkeit und Rotwendigkeit des Wanderns der deutschen Männer und Frauen in den deutschen Gauen, da­mit das Geld im Lande bleibe und der Deutsche seine Heimat jmmer besser kennen und immer mehr lieben lerne Herr Wissend ach. Frank- furt a. M., sprach den Rednern den Dank der Gäste auS und feiere die Stadt Gießen und ihre schöne landschaftliche Umgebung. Rach einem flotten Musikstück der Kapelle Weller, die auch die Marschmusik gestellt hatte, begaben sich die Wanderer zum Besuche in die verschiedenen Teile der Stadt.

Rach einigen gemütlichen Abendstunden, die die Teilnehmer noch in verschiedenen Gasthäutern vereinigte, schloß der schöne Maientag. der allen Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben wird.

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Zrühjahrsversammlung der Gauvorturnerschast.

Unter der Leitung des 6brcn-®auobertum» Zartes Wilh. Will hielt am Sonntag zu Gießen tie Gauvorturnerschast des Hessengaues ihre plan­mäßige Frühjahrsversammlung ab, die von den T«zirksturnwarten, den Gaufachwarten und den Zumtoarten der Gauvereine sehr zahlreich besucht vor. Rach eingehender Besprechung und riegen- tofifer technischer Rachprüfung auf dem Turnboden wurden die Pflichtübungen an den Geräten so- cif die volkstümlichen Bestandteile der Dau- und ^«zirkswettkämpfe für die Turner- und Frauen- cbteUungcn al- vereinsreif erkannt und im Druck QU die Ausbildungsstelten gegeben. Der anschlie­ßende Vorturnertag hörte mit Dank einen Be­richt über die fortschreitende Ausrichtung des jährigen Gautumfestes durch die Gießener Tur­nerschaft. kam aber aus technischen, turngeschicht- liHen und verbandspolitischen Erwägungen zu tincr Entschließung, die um nochmalige Rachprü- lung bittet, ob das Geräteturnen neben dem Rück­halt. den die große Volkshalle gegen ilcber- koschungen auS der Wetterlage bietet, nicht doch m gleicher Weise wie die volkstümlichen Wett- lömpse unter freiem Himmel vorzusehen sei. 3n ciigemäßer llmaeftaltung soll da» jahrzehntelang -.währte M u st e r t i e g e n t u i n c n als ein Ütercingriegcntumen in drei Stärkeklassen tncitcr- icsührt werden, dergestalt, daß ohne Beziehung tx Mitgliederzahl des Vereins und zugleich zum Andenken an hervorragende Führer eine Emanuel- Schmuck- Klasse Vereine mit Riegen ab inS- gefamt sechs Teilnehmern, eine Ferdinand-

Göh - Klasse solche ab insgesamt 10. und eine Ludwig -Jahn- Klasse solche ab insgesamt 16 Teilnehmern zusammensaßt, wobei neben der üb­lichen Pslichtsrciübung insbesondere der Srlbst- auswahl des Mcbungssto'fes und seinem Aufbau sowie seiner Ausgestaltung freiester Spielraum ge­lassen und durch sachgemäße Ausbildung der Kampfrichter eine entsprechende Wertung als Schauturnen gewährleistet wird. Da im nächsten Frühjahr Gauoberturnwart Wilh. Will nach über 30jähriger erfolgreicher Tätigkeit von seinem Amt zurücktritt, schlägt die Gauvorturnerschaft dem Gauturntag als seinen Rachfolger in der Lei­tung des technischen Lehrkörpers einstimmig den derzeitigen Gauwart für das Frauenturnen, Ru­dolf Paul (Dießen) vor, der mit der glänzenden technischen und organisatorischen Entwicklung sei­nes Fachgebietes zugleich selbst in umfassender» Aufgabenkreise hineingewachsen ist

VfB. Gießen.

VfL. Cigarcferöc JC. vollbringen I 4:0 (2:0).

Die Ligareserve machte die blamable Schlappe vom Dorlonntag wieder wett- Die spielstarken Gäste aus Daubrinaen mußten sich geschlagen bekennen. DaS Spiel wurde in scharfem Tempo durchgcführt. VfB- war zumeist überlegen. 3n jeder Spielhälfte fielen zwei Tore. Mattern verschoß einen Elfmeter Der Dästesturm konnte die VfB.-Verteidigung nicht bezwingen. Der Sieg der VfB-er war verdient.

Spog. 1900 1. Jugend DfB. 1. Jugend 4:5 (2:2).

Die ersten Zugendmannschaften von 1900 und VfB. lieferten sich auf dem Waldsportplah einen

spannenden, »um Teil sogar dramatischen Kampf, der zeigte, daß beide Vereine spielstarke und spielkulturell ausgezeichnete Zugendmannschalten besitzen. Daren die Jugendlichen der Svvg. 1900 körperlich überlegen und auch schuhkräftiger, so glichen die VfB.er dieses Manko durch besseres Zusammenspiel aus Bereit» kurze Zeit nach Spielbeginn ging 1900 durch zwei Prachtfchüfte mit 2.0 in Führung. Die VfB er fetzten sich aber infolge ihre» Kombinationsspiels durch und konn­ten biS zur Paule ausgleichen VfB. hatte in der ersten Spielhälfte immer etwas mehr vom Spiel. Die zweite Halbzeit verlief recht torreich VfB. ging 3 2 in Führung, 1900 lieh nicht locker und glich aus. Die Grün-Wcißen gingen dann, nachdem 1900 einige Zeit gedrückt hatte zur Offensive über und brachten das Spiel auf 5:3 für VfB 1900 gelang es dann kurz vor Schluß, noch ein Tor aufzuholen Auf beiden Seiten Iah man anfprechende Leistungen; es wurde fair gefpielt. Der Sieg der VfBer war verdient.

vfZ. 2. Jugend hermannffdn 1. Jugend 0:0.

Die zweite Jugend konnte argen die spiel­starke erste Jugend von Hermannstein ein Unent­schieden herausholen. Es hätte sogar zum Siege langen können, aber die ungewohnten Platz- verhältnisse liehen dre VfBer nicht zur Ent­faltung kommen Die erste Schülermannschaft schlug die spielstarken ersten Schüler von Wieleck 1 0. was anerkennenswert ist, da W eseck« Schüler körperlich weit kräftiger waren, als die VfB - Kleinen-

Gpielvereinigung 1900 (Hießen.

Garbenteich 1. Jugend 1900 2. Jugend 2:3.

Aus dem ungewohnten Platz de« Gastgeber» wollte es erst nicht recht klappen. Zn einem forteben und interessanten Kampfe blieben die Dlauwcißcn schließlich verdient mit 3 2 Sieger

1900 1. Schüler Garbenteich 1. Schüler 3:0.

Die Schüler des PlatzvereinS zeigten ein schönc- Spiel und waren stets überlegen Die Gäste wehrten sich verzweifelt, mußten sich aber den­noch eine 3: 0-Ricdcrlage gefallen lassen

1900 2. Schüler Lollar 1. Schüler.

Die Kleinsten waren den körperlich stärkeren Gästen nicht ganz gewachsen Trotz allem Eifer« mußten sie sich nach einem schnellen und inter­essanten Kampfe 2 1 geschlagen bekennen

Sportverein 1920 Heuchelheim.

Die 1 Mannschaft des Sportverein» Heuchel­heim hatte am Sonntag die l.Els des FE. Gro- ßcn-Buseck zu Gast. 3n der ersten Halbzeit zeigten sich die Gäste überlegen und führten mit 4:0. während die Einheimischen viele günstige Gelegenheiten verpaßten. 3n der zweiten Epiel- hälste waren die Platzbesiyer tonangebend, er­zielten nun ihrerseits vier Tore, deren aber nur drei gewertet wurden, so daß der Sieg an die Grohen-Busecker fiel.

FC.Teutonia"Wahenborn-Gieinberg

Die Teutonen hatten sich für den vergangenen Sonntag wieder einen spielstarken Gegner ver­pflichtet: die 1. Mannschaft von Ehringshausen. Die Gäste verfügten über ein vorzügliches tech­nisches Können, waren im Feldspiel den Teu­tonen ebenbürtig und nur der abschließende Tor­schuh fehlte. Das Spiel, das äußerst schnell ge­führt wurde, stand bei Halbzeit, tröy energischer Gegenwehr der Gäste bereits 2 0 für die Gastgeber. Rach der Pause versuchten die Ehringshäuser mit Eifer und guten Kombinatio­nen da« Ergebnis zu verbessern. Das gelang jedoch nicht, vielmehr erhöhten die Teutonen auf 3:0 und im Endspurt auf 4:0. Den Gästen blieb da» verdiente Ehrentor versagt. Teutonia Jugend Ehringshausen Jugend 3: 2.

Handball der Sp.-Vg. 1900.

1900 II To. Lang-Göns I 7:5.

Zu einem interessanten Tressen gestaltete sich die erstmalige Begegnung der 1900er mit dem To. Lang- Kons. Nachdem die Partie zu Halbzeit noch unent- schieden (3:3) stand, vermochten^ die Spiclvereiui- gungsleute im Endspurt den Sieg sicherzustellen. Das Sviel war aus beiden Steifen stark auf die Mittelstürmer zugeschnitten, die denn auch säst alle Tore erzielten. Die Platzmannschaft lieferte im übri­gen, trotzdem sie stark verjüngt war, ein ansprechen­des Spiel.

Handball im Gau Hessen (O.T.)

Mio. Gießen 1. Jugend Id. Cappel 1. Jugend 11:4.

Am Sonntag trug die erste Ougenömanntebaft des Mtv Gießen tn Cappel gegen die gleiche Mannschaft des dortigen Turnvereins, den Mei­ster der Gau-Rordgruppe, das vorletzte Der- bandsspiel um die Gaumcistcrschaft aus Ebenso wie im Vorspiel waren die Giehener auch bei diesem Tressen jederzeit überlegen, und konnten obwohl sie in der ganzen ersten Halbzeit nur mit zehn Mann, im letzten Viertel der zweiten Halbzeit sogar nur mit neun Mann spielen

muhten einen verdienten N:s-Sieg nach Hmcktz bringen.

Io. Großen Linden I Io. Deßlar (fomb.) 15:31

Deylar konnte für Großen-Linden nur eine kombinierte Mannschaft stellen Die Großen-Lin« dener hatten Erfatz für ihren Mittelstürmer ge­stellt. trotzdem lieferte die Mannfchaft eine gute Partie und es gelang ihr, einen hohen Sieg zu erringen. Die 2- Mannfchaft unterlag der 1 Els des Tv Klein-Rechtenbach 5 6 Die Schüler kehrten mit einem 5 2-Sieg von Dornholzhausen zurück.

Lützellinden I Allen darf (Cahn) I 6:4 (3:3).

Vergangenen Sonntag trafen fich beide Mann­schaften zu einem rückständigen Frcundichaftsfpicl. Die Gäste gingen in den ersten Minuten in Füh­rung Die Gastgeber konnten aber sofort aus- gleichen ES gelang den Gästen aber immer wieder die Führung an sich zu reiften Rach Halbzeit zeigten sich die Gastgeber überlegen unb konnten das Resultat auf 6: 3 stellen Die Gäste erzielten nur moch cm Tor Vorher Lützel­linden II gegen Aliendorf ll 4:0 (2: 01.

Handball im Labn-Dünsberg-Gau.

Wißmar I Ruttershausen 1 4:4 (3:3).

Die Dihmarer muhten mit Ersatz antreten und so kam eS. daß Ruttershausen gleich zu Anfang mit zwei sicheren Treffern in Führung ging Die Gastgeber kamen dann aber auf, erzielten den Ausgleich, schossen nun ihrerseits daS Führungs­tor. dem aber die Gäste sofort den Ausgleich entgegensetzten Mit 3:3 ging e« in die Pause. Rach dem Seitenwechsel gestaltete sich da« Spiel spannender, härter, aber jeder Mannschaft ge­lang nur noch je ein Tor

(Heräiemannschastskampf im Turngau Wetterau.

Am Samstag veranstaltete der Turngau Wet­terau <ADT.) in Leihgestern einen MannIchaftS- Gerätewettkampf. an dem vier Mannschaften «Groß-Karben. Friedberg-Fauerbach und Leih­gestern I und II) teilnahmen Der Kampf ging um den vom Gauvorstand gestifteten Wanderpokal. Jede Mannfchaft bestand aus drei Turnern und zwei 3ugcnblurncrn. Die einzelnen Mann­schaften verfügten über gute Kräfte und e» wurden ansprechende Leistungen gezeigt. Es ent­wickelte sich infolgedessen ein spannender Wett­kampf. Der Wettbewerb zeitigte folgende

Ergebnisse.

1 Sieger Tv-Frischauf" Leihgestern ll. Mann­schaft! 306 Punkte; 2. Tv Friedberg-Fauerbach 373 P : 3. Tv. ..Frischauf" Leihgestern (2. Mann­schaft) 343 P ; 4 Tv. Groß-Karben 313* 2 Punkte.

Dte höchste Punktzahl am Pferd er­rang der Turner Rohrbach. Leihgestern, mit 29 Punkten. Arn Barren erzielte der gleiche Turner zusammen mit Velten, Leih­gestern ebenfalls die höchste Punktzahl mit 28' Arn Reck und für die Freiübung erzielte der Turner 2 i I k a f ch. Friedberg-Fauerbach, mit 28' 't bzw- 29 Punkten die höchsten Wertungen.

Arbeiicr-Turn- und Sportbund.

Gießen I Raunheim I 1:2.

Auf dem Platze der Spielvereiuigung 1900 stan­den sich der Kreismcister Raunheim und Gießen l im Freundschaftsspiel gegenüber Beide Mann­schaften. in veränderter Aufstellung, lieferten sich ein laue«, zeitweise aber sehr hartes Spiel. Gie­ßen gelang es nach schöner Kombination zum Füh­rungstor zu kommen. Raunheim raffte sich dann auf, die Gießener leisteten jedoch Wiederstand. Die allgemein erwarteten technischen Feinheiten blieben aus, dafür überboten sich beide Mann­schaften in planlosem Spiel. Den Gästen gelang noch kurz vor Halbzeit der Ausgleich. Rach dem Seitenwechsel konnten die Hiesigen das Spiel stets offen halten. Die sie gingen noch einmal mäch­tig aus sich heraus, mußten sich aber mit nur einem weiteren Erfolg zufrieden geben. Unbehol­fenheit im entscheidenden Augenblick verhinderte den Au-gleich für Gießen, so daß das Spiel mit einem knappen Siege des Kreismeisters endete.

Vorher standen sich die Iugendmannschaften bei­der Vereine gegenüber. Hier konnte Raunheim mit einem verdienten 2 0-Sieg das Feld ver­lassen. Die Schüler spielten unentschieden 1:1.

Lollar I Daubringen I 6:0.

3m Vorspiel konnten die Daubringer mit 5.2 Toren Sieger bleiben. Man erwartete deshalb ein ausgeglichene« Spiel, wurde aber sehr ent­täuscht. Lollar war im ganzen Spiele merklich überlegen und bereitete den Gästen eine hohe Rie­derlage.

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