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schlossen, die zu den Rohrschellen führen. Diese beiden Kabel dürfen nicht in Ringen liegen, da es sonst nicht geht.

Sehr viel unangenehmer ist die Sache, wenn nur Gleichstrom zur Verfügung steht' Dann muh der erforderliche Strom entweder mit einem von einem Benzinmotor angetriebenen Stromerzeuger erzeugt werden, oder man must mit dein Licht- ström einen Elektromotor treiben, an den der Stromerzeuger angeschlossen ist. Aber heutzutage hat man ja fast überall Wechselstrom, und dabei ist, wie gesagt, das Auftauen einer eingefrorenen Wasserleitung keine schwierige Angelegenheit mehr, vor allen Dingen aber auch keine, durch die die Wohnung verunziert und verzeihen Sie die harten Worte verdreckt und verstänkert wird.

Wir möchten diesen Aufsatz nicht schliesten, ohne eine eindringliche Warnung auszusprechen.' Versuchen Sie ja nicht etwa zum Auftauen einer eingefrorenen Wasserleitung die elektrische Licht­leitung unmittelbar mit dem Wasserleitungsrohr in Verbindung zu bringen, denn das wäre lebensgefährlich für Sie und andere, ganz ab­gesehen davon, dast Sie auf diese Weise unter Llmständen Ihr Hays anzünden könnten. Ohne Auftau-Abspanner geht es nicht, und wenn Sie, wie zu vermuten ist, selbst keinen solchen besitzen, so müssen Sie sich schon den Wasserleitungsmann kommen lassen. F.

Große Strafkammer Gießen.

* Gießen, 5. Jan. Ein inzwischen aus dem Kommunaldienst ausgeschiedener Stadtbaumeister einer Nachbarstadt war durch das hiesige Erweiterte Schöffengericht wegen Verleitung zum Meineid zu 1 Jahr Zuchthaus verurteilt worden, wogegen er Berufung verfolgte. Im vergangenen Jahre war er wegen Verbrechens im Amt zu einer Gesamtstrafe von 7 Monaten Gefängnis verurteilt worden. In dem damaligen Verfahren wurde ein anderer städti­

scher Beamter als Zeuge vernommen, der den An­geklagten schwer belastete. Der Angeklagte bat daher einen anderen Beamten seines Ressorts, mit diesem Zeugen einmal zu sprechen, damit dieser seine Aus­sage doch etwas umstelle, da er ihn mit seiner Aus­sage in eine mißliche Lage gebracht habe, sonst würde er noch härter bestraft. Der angegangene Zeuge blieb aber fest. Die Staatsanwaltschaft hielt auch heute einen schlüssigen Beweis dafür für er­bracht, daß der Angeklagte es unternommen hat, durch eine Mittelsperson einen Zeugen zu einer wis­sentlich falschen Aussage zu verleiten, und bean­tragte, die Berufung kostenfällig zu verwerfen. Das Gericht hielt einen Schuldbeweis nicht für zweifels­frei geführt und sprach den Angeklagten mangels ausreichenden Beweises wegen Verleitung zum Meineid frei.

Ein inzwischen aus dem Heeresdienst entlassener Gefreiter des hiesigen Bataillons hatte, um den ihm bewilligten Sonntagsurlaub überschreiten und noch einige Tage in Frankfurt verbleiben zu können, eine durch einen angeblichen Unfall erlittene Gehirn­erschütterung oorgetäuscht. Das Schöffengericht, das in dem Verhalten des Angeklagten nur eine diszipli­narisch zu ahndende Urlaubsüberschreitung erblickte, sprach den Angeklagten frei. Hiergegen ver­folgte die Staatsanwaltschaft Berufung, weil der Angeklagte in der Absicht, sich der Erfüllung seiner Verpflichtung zum Dienst teilweise zu entziehen, ein auf Täuschung berechnetes Mittel angewandt habe, und beantragte gegen ihn eine empfindliche Arrest­strafe. Unter Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils wurde der Angeklagte zu 3 Tagen Arrest ver­urteilt.

Ein Arbeiter, der in einer öffentlichen Versamm­lung der NSDAP, als Hauptredner auftrat und da­bei abfällige Bemerkungen über die Republik ge­macht hatte, war vom Schöffengericht aus objektiven Gründen freigesprochen worden. Auf die Be­rufung der Staatsanwaltschaft hin wurde heute das Urteil aufgehoben und der Angeklagte wegen eines Vergehens gegen das Gesetz zum Schutze der Re­publik zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

Wirtschafi.

* Frankfurter Maschinenbau-A. -G vorinals Pokorny & Wittekind. Die Gesellschaft, die in ihrer GD. am 31. Oktober 1931 eine bilanzmässige Sanierung durch Zusammen­legung des Stammaktienkapitals im Verhältnis 5:1 beschlossen hatte, hat mit Wirkung vom 1. Januar die Abteilungen Grohmaschinenbau, die die Einzelanfertigung von Kolbenkompres­soren und Gebläsen aller Art, sowie von Dampf­turbinen umfaßt, stillgelegt. Die Demag AG- Duisburg, und die Gutehoffnungshütte Oberhau­sen AG.', Sterkrade, haben alle Zeichnungen, Mo­delle und Patente der stillgelegten Abteilungen erworben und werden die bisher von der Frank­furter Maschinenbau AG. hergestellten Konstruk­tionen ausführen. Die Abstoßung des Grob­maschinenbaues bedeutet für die Gesellschaft unter den geänderten Wirtschaftsverhältnissen eine fühl­bare Entlastung der Linkosten. In Zukunft wird sich die Gesellschaft nur mehr mit ihrem ur­sprünglichen Fabrikationsprogramm befassen und sich auf den Serienbau normalisierter und typi­sierter Kompressoren, Prestluftwerkzeuge und Prehlustanlagen konzentrieren.

$ranffurf etwas freundlicher.

Frankfurt a. M., 5. Jan. Im heutigen tele­phonischen Freiverkehr war die Haltung wieder eher etwas freundlicher, nachdem gestern Nach­mittag eine merkliche Abschwächung Platz gegriffen hatte. Da aber besonders Anregungen nicht vor­lagen und auch die Neuyorker Börse wieder in schwächerer Tendenz schloß, konnte man st ä r k st e Zurückhaltung bei der Spekulation beobachten. Die Umsatztätigkeit beschränkte sich^daher nur auf einige wenige Spezialwerte. J.-G.-Farben konnten 1 v. H. und von Elektrowerten Siemens und Schuckert bis zu lj v. H anziehen. Einiges Interesse machte sich von Lokalpapieren für Scheide- anstali geltend, die etwa V. u. Sy höher bewertet wurden. Der übrige Aktienmarkt blieb auf dem gestriegn Niveau gut behauptet.

Am festverzinslichen Markt war die Tendenz nicht ganz einheitlich Während Liquida­tionspfandbriefe auf weitere Anlagekäufe aus Zins­fälligkeiten erneut um Z bis 1 v. Sy anziehen konn­ten, lag in 8prozentigen Goldpfandbriefen eher Ver­kaufsmaterial vor, wobei sich Rückgänge bis zu 1 v. Sy ergaben. Im späteren Verkehr gaben auch Liquidationspfandbriefe gegen die höchsten Kurse wieder \ v. H. nach. Reichsaltbesitz und Reichsschuld­buchforderungen konnten ihren gestrigen Kursstand behaupten. Stadtanleihen und Industrie-Obligatio­nen lagen geschäftslos.

Tagesgeld war mit 6 v. H. sehr leicht.

Freundlicher Grundton in Berlin.

Berlin, 6. Jan. ^WTB. Funkspruch.) Im telephonischen Freiverkehr hatte sich in den gestri- ?en Rachmittagsstunden trotz schwächerer Aus- andmeldungen für deutsche Aktien eine Befesti­gung durchgesetzt, da man hoffen zu können glaubte, daß die Reparationskonferenz doch bald ein tragbares Resultat bringen werde und daß auch die Stillhalteverhandlungen demnächst mit einem befriedigenden Ergebnis enden könnten. Als sich zu Beginn des heutigen Tagesverkehrs der freundliche Grundton erhielt, verwies man auf den stetigen Verlauf der gestrigen Reu- Yorker Börse, speziell auf die stürmischeAuf- wärtsbewegung der Voung- und Dawes-Anleihe in Paris.

Obwohl sonst nichts wesentlich neues vorlag, zeigte sich doch auch seitens der Kundschaft Kaufinteresse. Dieses kam in um 1 bis 2 Prozent höheren Kursen zum Ausdruck. Die Llmsahtätigkeft war gegen Mittag sogar ziemlich rege, und die Kurse zogen weiter leicht an. Verhältnismäßig ruhig lagen Bankaktien mit Ausnahme der Reichsbankanteile, die sich über­haupt vom Bankenmarkt in der Tendenz ziemlich frei gemacht haben. Für Schiffahrtswerte bestand dagegen schon mehr Interesse, Hamburg-Süd und Rorddeutscher Lloyd hatten etwas größere ilm- sahtätigkeit und zogen bis zu 2 Prozent an. Am Elektromarkt waren besonders die kleineren Werte, wie Elektrische Lieferungen, Licht und Kraft, Gesfürel und Schuckert bevorzugt, aber

auch bei Siemens und AEG. betrugen die Ge­winne gegen gestern etwa 2 Prozent. Mit Aus­nahme von Salzdetfurth zogen die Kakwerte um 1 Prozent an, auch Kunstseideaktien waren etwa 1 Prozent gebessert. Für Montanpapiere konnte man zunehmendes Interesse bemerken, kurs­mäßig kam dies allerdings nicht sonderlich zum Ausdruck, da die Veränderungen gegen gestern nur selten über 1 Prozent hinausgingen. Von Spezialwerten lagen Deutsche Erdöl, Rütgers- toerte und Charlottenburger Wasser weiter bevor­zugt, während Dessauer Gas nur ihren letzten Stand behaupteten.

Auch am Anlagemarkt blieb die Tendenz zuversichtlich. Von deutschen Anleihen war die Altbesitzanleihe behauptet, die Reubesitzanleihe etwa 0,25 Prozent gebessert. Reichsbahnvorzugs­aktien gewannen etwa 1 Prozent, auch Farben­bonds waren in diesem Ausmaße gebessert, der Abstand zum Aktienkurs beträgt aber bereits wieder 6 Prozent. Pfandbriefe zogen durchschnitt­lich um 1 bis 1,5 Prozent an.

Schweinemarkt in Gießen.

Auf dem heutigen Schweinemarkt in Gießen standen 153 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten Fer­kel bis 6 Wochen alt 1215 Mk., 68 Wochen alt 1517 Mk., 813 Wochen alt 1725 Mk. Tendenz gut, geringer Lieberstand.

frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 6. Jan. Es wurden no­tiert: Weizen 232,50, Roggen 217,50, Sommer­gerste für Brauzwecke 175, Hafer 147,50155, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, mit Aus­tauschware 35- 36, Sondermahlung 33,2534,25, Weizenmehl, niederrh. mit Austauschware 35 bis 35,75, Sondermahlung 33,25 -34, Roggenmehl 30 bis 31, Weizenkleie 8, Roggenkleie 8,75. Tendenz: befestigt.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. ZR.

Banknoten

5.Januar

6.3anuar

Amtliche

Notierung

Amtliche Notierung

Selb 1 »riet

Weif'

Briel

Helsingfor» .

6,044

6,056

6,044

6,056

Wien

49,95

50,05

49,95

50,05

Prag

12,47

12,49

12,47

12,49

Budapest . .

64,93

65,07

64,93

65.07

Sofia .. .

3,057

3,063

3,057

3,063

Holland

69,13

169,47

169,13

169,47

Cslü

77,52

77,78

77,17

77,33

Kopenhagen.

73.32

78,48

78,12

78,28

Gtodbolm

80,17

80,33

80,02

80,18

London

14,16

14,20

14,12

14,16

Buenos Aires

1,048

1.052

1,048

1,052

Neunort

4,209

4,217

4,209

4,217

Q) rüffel

58,54

58,66

58,54

58,66

Italien

21,33

21,37

21,33

21,37

Paris . .

16,52

16,56

16,52

16,56

Schweiz

82,12

82,28

82,12

82,28

Spanien

35,76

35,84

35,66

35,74

Danzig

82,02

82.18

82,02

82,18

Japan

1,449

1,451

1,449

1,451

Rio oe Jan..

0,251

0,253

0,251

0,253

Jugoslawien. Uiffabon

7,433 >2.89

7,447 2,91

7,433

12,89

7,447

12,91

Reichsbankdiskont 7 v. h. Lombardzinsfuß 8 v. h.

Scriin, 5. Januar

Geld

Srie,

Amerilantiche Nolen ......

4,20

4,22

Belgische Nolen .......

58,38

58,62

Dänische Nolen .......

78,14

78,46

Englische Noten ........

14,12

14,18

französische Noten........

16,48

16,54

Holländische Nolen .......

168,76

21,26

169,44

Italienische Nolen ......

21,34

Norwegische Nolen ......

77,34

77,66

Deutsch-Oesterreich, 100 Schilling

Rumänische Noten ......

2,48

2,50

Schwedische Nolen........

79,99

.80,31

Schweizer Nolen.........

81,94

82,26

Spanische Nolen ........

35,63

35.77

Ungarische Nolen .......

Oie gestrigen Devisenmärkte.

Berlin, 5.Jan. (WTB.) An den internatio­nalen Devisenmärkten war das englische Pfund heute morgen unverändert zu gestern abend 3,37 gegen den Dollar, im Laufe des Vor­mittags schwächte es sich aber auf 3,3640 ab, um sich gegen mittag wieder auf 3,37 zu erholen. Gegen den Gulden stellte es sich auf 8,3950, gegen Zürich auf 17,2550, gegen Paris auf 85,80 und

ö.jf.'ipor/

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Die zweite Mannschaft unterlag in Burgsolms 5:0. Wegen der Spielunfähigkeit des Platzes fand das Treffen auf einer benachbarten Wiese statt. 1900 hatte durch Fehlen zwei der Besten nur zehn Spieler zur Stelle und verlor auch noch zeitweise zwei Spieler durch Verletzung, darunter den Tor­wart. Beim Seitenwechsel führte die forschere Els des Platzvereins bereits 3:0.

Die vierte Mannschaft stellte durch einen über­zeugenden Sieg die Gruppenmeisterschaft sicher. Von zehn Spielen ging nur eins verloren, das Punktverhältnis ist 18:2. 3m letzten Spiel gab Steinbach den Gegner ab. Die Begegnung sand auf dem vereisten Platz des Gegners statt. 1900 erzielte nacheinander 6 Tore, davon vier in der ersten Spielhälfte. Gegen Spielende erst ließen die Blauweihen etwas leichtsinnig zwei Gegentreffer des Gastgebers zu. Obwohl bei den Gießenern zwei gute Kräfte fehlten, führten sie jederzeit ein überlegenes gutes Kombinationsspiel vor. Endresultat 6:2.

Die dritte (Lehr-) Mannschaft war spielfrei. Das vorgesehene Gesellschaftsrückspiel der fünften Mannschaft gegen Lollars II. mußte der schlechten Plahverhältnisse wegen abgesagt werden.

Spiel- und Sportverein Bottenhorn.

Vom Spiel- und Sportverein Bottenhom wer­den wir gebeten, berichtigend darauf hinzuweisen, daß das Spiel der 1. Mannschaft von Bottenhom gegen die 1. Mannschaft der Spielvereinigung 1900 nicht deshalb abgebrochen worden sei, weil die Zuschauer sich zu Tätlichkeiten hinreihen ließen (Tätlichkeiten seien überhaupt nicht vor-

getommen), sondern weil der Spielführer der 1900er nach seiner Herausstellung durch den Schiedsrichter den Platz nicht verlassen wollte.

Handball der Sp.-Bg. 1900.

1900 II Io. Duienhofen I 3:2.

1900s zweite Garnitur hatte am Sonntag den Id. Dutenhofen, Meister der 6 Klasse (2)1.), als Gast. Die Turner waren mit zehn Mann erschienen, die Spielvereinigungsakteure aber gar nur mit neun. Infolge der unmöglichen BodenDerhältnisse wurde nur je eine Viertelstunde gespielt. Die 1900er waren im Spielaufbau etwas besser und leicht über­legen. Da aber nur drei Stürmer zur Verfügung standen, entstand ein mageres Torergebnis. Die Gäste hatten die beiden Gegentore verdient.

Sportabteilung des Turnvereins Lollar

Am Sonntag fuhr Lollars erste Handballmann­schaft nach Butzbach, um gegen die zweite Mann­schaft des Polizei-Sportvereins ein Gesellschafts­spiel auszutragen. Lollar war gezwungen, mit Ersah und außerdem nur mit zehn Mann an­zutreten. Durch diese Llrnstände hatte man we­nig Hoffnung auf ein günstiges Abschneiden der Lollarer. Aber Lollar erkämpfte auf dem sehr schlüpfrigen Platz einen Achtungserfolg. Die Po­lizei hatte wohl in der 1. Halbzeit etwas mehr vom Spiel und konnte auch zweimal erfolgreich sein, Lollar erzielte nur einen Treffer. 3n der zweiten Halbzeit spielte Lollar überlegen, konnte aber Butzbachs sehr guten Torhüter nicht über­winden. Mit 2:1 muhte sich.Lollar geschlagen bekennen. Das Spiel wurde sehr fair durch- geführt.

Sie neuen deutschen Liskunsilausmeisler 1932.

f. 'M-

M

M

Trotz schlechter Eisverhältnisse kamen, wie wir bereits berichteten, auf dem Riessersee bei Garmisch Partenkirchen die diesjährigen deutschen Eislaufmeistcrschaften zum Austrag. Im Bild links: Maier- Lubergo (München) Sieger im Herren-Einzellaufen. In der Mitte: Frl. Hempel und Herr Weiß (Berlin), Sieger im Paarlaufen. Rechts: Frl. Michaelis (Berlin), Siegerin im Damen- Einzellaufen.

Arbeiter-Turn- und Sporibund.

Allendorf (Lahn) I Rodheim 1 6:2.

In Allendorf wurde zwischen dem Plahhesiher und der Mannschaft aus Rodheim ein Freund­schaftsspiel ausgetragen. Infolge der schlechten Bodenverhältnisse sah man zu Beginn ein mäßiges Spiel und erst allmählich fanden sich die Spieler besser mit den Bodenverhältnissen ab. Bis zur Pause gelang es Allendorf, drei Tore vorzulegen, dem Rodheim nur ein Tor entgegensetzen konnte. Rach dem Wechsel sah man ein lebhafteres Spiel. Rodheim lag im Angriff, konnte jedoch nichts zählbares erreichen. Allendorf jedoch erzielte durch Durchbrüche drei weitere Tore, denen Rodheim erst kurz vor Schluß ein zweites Tor entgegen­setzen konnte.

Lollar I Leun I 5:1.

In Lollar war die Mannschaft aus Leun zu Gast. Auch hier sah man zunächst ein mäßiges Spiel. Lollar war den Gästen in Ballbehand­lung und Schnelligkeit bedeutend überlegen und konnte zum Schluß den Platz als sicherer Sieger verlassen. Vorher standen sich Lollar Jugend und Leun 2. Mannschaft gegenüber. Auch hier konnte Lollar einen 3:0-Sieg für sich buchen.

Marburg 1 Grünberg I 9:4.

In Marburg sah man zwischen den genannten Mannschaften ein flottes Spiel. Die Plahbesiher waren ihren Gästen technisch überlegen und fer­tigten die Grünberger mit hohem Resultat ab.

Die zweiten Mannschaften beider Vereine trenn­ten sich mit einem Llnentschieden von 5:5.

Heuchelheim II Waldgirmes 2:3.

In Heuchelheim lieferten sich beide Mannschaf­ten ein flottes, faires Spiel. Die Gäste zeigten sich von ihrer besten Seite und es gelang ihnen, nach eifrigem Spiele einen knappen Sieg zu buchen.

Gießen (kombiniert) Marburg II 7:2.

Aus dem Trieb stand einer kombinierten Elf der Plahbesiher die zweite Mannschaft von Mar­burg gegenüber. Hier gelang es den Gießenern, einen überlegenen Sieg zu landen.

Kurze Sportnotizen.

Der deutsche Mei st er Barwa erreichte in Davos beim Training zu den Europa-Meister­schaften im Eisschnelläufen über 500 m mit 47 Sek. und über 5000 m mit 8:52 Min. Zeiten, die erheb­lich besser als die offiziellen deutschen Höchstleistun­gen sind.

Zum V. Frankfurter Sechstageren­nen vom 29. Januar dis 4. Februar wurden als erste Mannschaft Schön/Göbel verpflichtet.

Die vierfache österreichische Meist e - r i n Fritzi Burger mußte bei den Kämpfen um die Kunstlauf-Meisterschaft in Wien ihren Titel an ihre junge Landsmännin Hilde Holovski ab­treten.

gegen die Reichsmark auf 14,25. Der Dollar konnte sich nach weiter schwächerem Beginn später leicht erholen. Die Reichsmark war gut be­hauptet, in Amsterdam blieb sie mit 58,9250 un­verändert, in Zürich notierte sie 121,20, in Paris nannte man sie 601 gegen 606 vor einigen Tagen. Der französische Frank, sowie Brüssel tendierten etwas leichter. Die Rorddevisen waren knapp gehalten, Stockholm, das gestern fester lag, schwächte sich heute leicht ab.

Am Rachmittag war das Geschäft wieder sehr ruhig, die führenden Devisen wiesen nur ganz geringe Veränderungen gegen den Vormittag auf. Das englische Pfund behauptete sich auf 3,3680 gegen den Dollar, 8,3825 gegen den Gulden, 85,71 gegen Paris, 17,26 gegen Zürich und 14,22 gegen die Reichsmark. Der Dollar hat sich wieder etwas befestigen können, er ging in Amsterdam auf 248,2950 herauf, also über seinen gestrigen Schluhkurs. Die Reichsmark war knapp gehalten mit 58,99 in Amsterdam, 121,20 in Zürich und 23,65 in Reuyork. Die Rord- Devisen tendierten wieder etwas leichter, die übrigen Devisen veränderten sich kaum.

Arbeitsgemeinschaft Mainz-Wiesbaden

Mainz, 5. Jan. (WSN.) Zur Förderung der wirtschaftlichen und kulturellen Interessen von Mainz und Wiesbaden wurde gestern abend die schon vor einigen Monaten beschlossene Ar­beitsgemeinschaft gegründet. Als Mitglieder gehören ihr an mindestens je 25 Vertreter der Wirt­schaft und der kulturellen Einrichtungen von Mainz und Wiesbaden. Vorsitzende sind Stadtrat Glück- l i ch (Wiesbaden) und Dr. S t r a t e m e y e r (Mainz). Die Arbeitsgemeinschaft hat den Zweck, die gemeinsamen wirtschaftlichen und kulturellen Interessen beider Städte, insbesondere die Verkehrsregelung, die Gasversor­gung, das Schulwesen und die Theaterfrage zu fördern, weiter noch schwebende Fragen, wie z. B. der Bau einer neuen Rheinbrücke, zu besprechen und auch ein Zusammengehen der beiden Stadtverwal­tungen vorzubereiten und zu unterstützen.

Sprechstunden der Reduktion.

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