SJL-'fpoti
len- Arosa 95,55 Punkte.
2:1
konnte der Landwirt und Schneidermeister
von hier auf eine 40jährige
eingcsunden.
Zu einer kurzen eindrucksvollen Abschiedsfeier versammelten sich in den Direktionsräumen der Standard-Dapolin-Gesellschaft die Vertreter der Behörden, des ADAC. und der Presse, sowie aller maßgebenden deutschen Automobilfabriken. Geheimrat Direktor Breme dankte insbesondere den an der Deutschlandfahrt aktiv Beteiligten,
gab den Platz seiner Bestimmung. Für die beiden Turnvereine sprachen Heinrich Reuschling und Lehrer Rau: sie dankten der Gemeinde für die Heberlassung des Platzes. Die Sportplatzanlage (100 Meter lang, 60 Meter breit) wurde in frei-
das in die Tiefe der deutschen Seele hineinarcife und das große, einige deutsche Volk schaffe.. Vicht von äuhercm Reichtum hänge die Gröhe eines Volkes ab, sondern von dem. was es ini sich trage, von seiner Kultur.
Vamcns des Hessischen Sängerbundes hictz Ministerialdirektor Dr. Siegcrt, Darmstadt, die Versammlung wiNkommcn. Sein Gruß galt besonders den Sangesbrüdern aus Oesterreich, von der Saar, aus den abgetretenen Gebieten und aus dem wirklichen Ausland, die einen heroischen Kampf für die Erhaltung der deutschen Kultur führen.
Zum Schluh der Eröffnungsfeier gab Hniversi- tätSprofessor Dr. Polheim. Graz, einen Ausschnitt auS dem Leben und Wirken GoetheS«
Oie geschäftlichen Beratungen.
Hieraus wurde in die geschäftlichen Beratungen eingctrcten. Die Tagung hat auch die endgültige Entscheidung über die Abhaltung des 11. Sängerbundcsfcstcs im 3uli in Frankfurt a. OH. zu treffen. Dieser Punkt wurde auf allgemeine Anregung als erster Punkt der Tagesordnung beraten. Vach eingehenden Referaten des Frankfurter Oberbürgermeisters Dr. L a n d - mann, sowie der Vorsitzenden der Fest-, Konzert- und MusikauSschüsse wurde zuerst ein Antrag des Sächsischen Sängerbundes gegen zwei Stimmen angenommen,
zur Ersparnis größerer Unkosten für die beteiligten Sänger das Jeft von vier aus drei läge zu beschränken. Sodann wurde einstimmig der Abhaltung des Sangerbundesfeste» in Frankfurt a. 2H. im Juli
1933 zugestimmt.
Wie aus dem Bericht des Vorsitzenden des Frankfurter Festausschusses hervorgeht, beträgt die Teilnehmerzahl am Sängerbundesfest bis zur Stunde 26 500. Es wird aber mit einer Teilnehmerzahl von 30 000 bis 40 000 Sängern gerechnet.
Am Sonntagabend veranstaltete die Mainzer Sängerschaft au Ehren der fremden Gäste eine Begrüßungsfeier im großen Saale der Stadthalle.
Sängertag des Deutschen Sängerbundes in Minz OaS Krankfurier Sängerbundessest findet statt. — Beschränkung aus drei Tage. 40000 Gänger werden erwartet.
bitten und Gebräuche, der Form de« religiösen ..ulteS der Solonen galt, die in der nördlichen ! Mandschurei unter primitivsten Verhältnissen, :E>ee in uneingeschränktester Freiheit leben. Vach prächtigen Bildern von der Reise auf dem Vonni- sluh, die auf einer Dschunke unternommen wurde, ti|rte der Film durch die Steppen der nördlichen .lTandschurei unmittelbar in die Dörfer der So- )»en und zeigte die Menschen in ihrer teils sehr tzönen Kleidung aus Rehfellen: mit der Kamera '■»Igte man den Jägern auf die Rehjagd, eine ^«isterbeschwörung durch Schamanenpriester und 'Priesterinnen war in sehr guten Bildern fest- ; chatten und vermittelte einen Eindruck von der 4wrm der religiösen Vorstellungen dieses aus- Erbenden Raturvolkes. Vicht weniger interessant xren die Bilder von den Opiumfeldern, und ins- donbere auch die Darstellung der Goldgewin- u.ng im Gebiet des Amurstromes, die mit den ?i Wachsten Mitteln betrieben wird. Autschlußreich iMren die Aufnahmen aus den Wirischaftsgebieten
Landes. In künstlerischer Hinsicht war der Hm ausgezeichnet, die Bilder selbst dürsten aber illrichzeitig als Kulturdokumente zu betrachten rn, deren Wert erst dann voll erfaßt werden j>-rt>, wenn das Volk der Solonen völlig der Bkrgangenbeit angehört. Wer den Vortrag des Alienforschers zu hören und den Film zu sehen L'klegenheit hatte, dürfte im Rahmen des Mög- iayen ein recht anschauliches Bild vom Charakter JiiefeÄ umstrittenen Landes und von seinen Mengen gewonnen haben.
*• Oefsentliche Bücherhalle. 3m 3ohre 1531 sind von der Oeffentlichen Dücherhalle ins- Hamt 17 698 Bände ausgeliehen worden (1930: 15496; 1929: 14 517). Auswahl aus dem Zu- 1 an g neu erworbener (zum Teil gestifteter) Werke: Romane: H. Carossa: Der Arzt Dion; 14- Dreiser: Eine amerikanische Tragödie; F. F. NDinger: Die zwölf Räubir; H. Hansjakob:
^Äpräs'id -ÄS?«
olche für h ,UI
Ssä jRWHt hmchtsäch! m Nrh Ein! u-!b bot Em auch unögtoberenStädte. Die 1 der gmeindeweisen Er. 3 ^wmdung mit bei Aache über die Landtags- MM't mgetretenenLer- ^"'Ihen Krästegruppie« Gemeinde an Hand objef.
ltersuchen.
4e Bedeutung des
Dir lesen in den von und Bucherrevisor Henn, wausgegebenen.Aktuellen hreiben Ar. q folgendes: di 1931 - IIIA 997/30 - anjhof mit der steuerlichen jesserungsscheine, die viel. ies Bergleichs ausgestellt Ein Steuerpflichtiger hatte- iing geltend gemacht, daß unosschein den Gläubigern Ölungen als Schulden fon
Am Montag weilte eine Kombination der 1. und 2 Mannschaft der Spielvereinigung Leihgestern xum 3ugendopferspiel in Lich, um gegen eine Mannschaft van Lich - Muschenheirn anzutreten. Leider fand das Spiel nicht den erwarteten Qk- ßach. Es waren nur wenige Zuschauer da. Leih- gzestern zeigte das technisch bessere Spiel und gewann verdient. Die 3ugcnd hatte die 2. 3ugend Ber Spielvereinigung 1900 Gießen auf dem eigenen Platz in Leihgestern zu Gast und verlor erwartungsgemäß mit 1:3 Toren, während die «Schüler über die Schüler von 1900 Gießen mit !2:1 Toren Sieger blieben.
Überraschung im Zranlfurter Lolatberby.
Eintracht von FSV. 2:0 (2:0) geschlagen.
Bei schönem Zrühlingswetter tarnen 20 000 Zu- kbauer in5 Frankfurter Stadion, die eine Heber- mschung erlebten. Der FSB. Frankfurt kam über )cn Mainmeister zu einem unerwarteten Sieg, Jer auf Grund des guten Spieles in der ersten Halbzeit Berechtigung hatte, später aber nicht nehr. 3mmerhin verdiente sich die Mannschaft !>cn Erfolg durch ihren großen Fleiß und ihre luge Taktik. Bei Sportverein war die gesamte Mannschaft gut auf dem Posten, auch der für Armbruster eingestellte Ersatzmann auf dem rechten Flügel, Stadler, hielt sich gut, während Eintracht einen recht blasierten Eindruck machte, )er 3nternationale Stubb in der Verteidigung hatte sogar einen schwachen Tag. Die Born- kimet waren zu Anbeginn überlegen und erretten in den ersten 20 Minuten durch Süß auf Vorlage von Heldmann und Stadler zwei Treffer. 3n der letzten Viertelstunde vor der Pause fand Ich Eintracht besser, aber der Sturm richtete nchts aus, der gefährliche Chmer war zu gut
Die (Spiele des Zugendopsertages.
Gießen — Wetzlar 4:1 (2:0).
Das Spiel der beiden Städtemannschaften auf tarn Waldsportplatz bereitete den nicht allzu zahlreichen Zuschauern zunächst eine kleine Enttäuschung. Beide Mannschaften spielten anfangs et- D»is lustlos, strengten sich nicht besonders an, geigten auch im Feldspiel nicht- Besonderes und ga- öan sich beide reichlich zerfahren. Außerdem störte tä. daß die Gießener keine 11 Mann aufbrachten UTitb die ganze erste Halbzeit mit 10 Mann zu bett reiten gezwungen waren. Das verschaffte den Giften ein kleines Hebergewicht im Feldspiel, aber li e konnten trotzdem nicht zu Erfolgen kommen. Dagegen vermochte Rullmann (VfB.) nach tur- jem, vorausgegangenem Geplänkel einen Pracht- 'chuh in die linke obere Ecke unhaltbar ein- zuisenden. Die Anstrengungen der Wetzlarer um ixn Ausgleich waren vergebens. 3hr Sturm der- miochte keine Chance auszunühen. Die Gießener vergaben ih der Folge zwar auch verschiedene glänzende Chancen, in der 35. Minute gelang es alber Fehling auf eine ansprechende Vorlage von Äullmann das zweite Tor zu erzielen. Mit 2:0 für Gießen wurden die Seiten gewechselt. Rpch Wt Pause traten die Gießener komplett an und lebten nun den Gästen schwer zu. Die Hiesigen Ipielten meist überlegen. Die Wetzlarer wurden olt in ihrer Hälfte eingeschnürt und es gelangen ihnen nur noch einige etwas unbeholfene Durchbrüche. Bald nach dem Anstoß brachte ihnen eine reichlich unklare Entscheidung des Schiedsrichters dos einzige wohl verdiente und vergönnte Tor. Das Spiel gestaltete sich nun auch etwas dramatischer, da die Wetzlarer hofften, Ausgleich und vielleicht den Siegestreffer zu erringen. Auf beiden Seiten wurden jetzt auch bessere Leistungen gxgetgt und das Publikum nahm lebhafteren Anteil. Seipel erhöhte aus bedrängter Lage durch einen entschlossenen Schuh auf 3:1 und bald darauf fiel auch das vierte Tor für Gießen. Der Ball rollte schräg in das Tor und auch der Verteidiger, der dem Tormann zu Hilfe eilte, konnte ws Hnheil nicht mehr abwenden. Die Wetzlarer nmußten sich geschlagen bekennen. 3n der Giehe- mer Mannschaft war die Läuferreihe der beste Mannschaftsteil. Der Sturm lieh sich gut an. Die Verteidigung arbeitete sehr sicher. Müller im Tor tiear auch jederzeit Herr der Lage. Der Sturm hätte mach 'Besseres leisten können, wenn die Zusam- menarbeit reibungsloser und vor allem rascher wonstatten gegangen wäre. Die Wetzlarer waren eifrig, aber technisch nicht so gut wie die Gieße- iner. 3hr Kombinationsspiel war zu ungenau, um I wirkungsvoll sein zu können. Außerdem spielten tte Gäste zu hoch. Der Schiedsrichter war nicht
: Mfmerksam genug.
Spielvereinigung 4926 Leihgestern.
Llch-Muschenhelm — Leihgestern 2:5.
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Der steinerne Mann von Hasle; H. Lersch: Hammerschläge; G. Rendel: Der Dienenmann; F Werfel: Die Geschwister von Veapel. Erd- und Völkerkunde: L. Arrions: Am Herdfeuer der Schwarzen; F. Danse: Das Deduinenbuch: C. Koch: Das Lied des Landes (Aus Kamerun): L. Kahl-Larsen: Die Arktisfahrt des ...Graf Zeppelin"; H. Queling: Sechs 3ungcn tippeln nach 3ndien; Elisabeth Gräfin von Schlitz: Aus tropischen Wäldern und Welten. Kulturgeschichte: C. Woolleh: Ur- und Sintflut (Ausgrabungen in Chaldea). Lebensbeschreibungen: Hermine Hamel. Die Geschichte meiner Jugend; E. Müller-Münster: Die seltsamen Lebensschicksale der Clisabety Red und des Edmund Montgomery 1833—1907: Axel Munthe: Das Duch von San Michele; Albert Schweitzer: Aus meinem Leben und Denken; Clara Sheridan: 3d), meine Kinder und die Großmächte der Welt. Staat und Wirtschaft: Die geistige Struktur der politischen Parteien: 1. F. Dessauer: Zentrum, 2. P. Luna: Vativnolso»ialismus, 3. v. Frehtag-Loringhofen: Deutschnationale Volkspartei, 4. S. Mark: Sozialdemokratie; Alexander Graf Dtenbock-Fermor: Deutschland von unten (Reife durch die proletarische Provinz). Handel: P. Gerstner: Kaufmännische Duchhaltung und Bilanz. Kunst: 3. Kapp: Opernbuch. Vaturwissenschaft undTech- n i k: A. S. Eddington: Das Weltbild der Physik und ein Versuch feiner philosophischen Deutung; HanS Günther: 3n hundert Jahren (Die künftige Energieversorgung der Welt); V. Mendel: 3ns Zauberreich des Films (3ugendschrift); F. ©tarnet: Gleitflug und Gleitflugzeuge; G- Venzmer: Tierische Gifte und giftige Tiere. Zeitschriften: Hessische Dlätter für Volkskunde 3g. 1930; Kunst und Künstler 1929/30; Daheim, Gartenlaube, Kosmos. Philosophie und Leben, Hmschau, Volk und Scholle, sämtlich 1931.
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Landoline». W Lester muhte R tzW churen h 'erVartetcl ,^aff ”**w»k*
WSV. Mainz, 3. April. Vachdem bereits am 1. und 2. 21pril Verhandlungen der verschiedenen Ausschüsse vorausgegangen waren, wurde der 25. (außerordentliche) und der 26. (ordentliche)Sänge rtag des Deutschen Sängerbundes Sonntagvormittag im Rheingoldsaal der Stadthalle eröffnet.
Der Mainzer Männergefangverein , Frauenlob" brachte nach dem Sängeraruß den Chor .Die Vacht am Rhein" von Hugo Kaun zum Vortrag. Der Komponist des Liedes ist gestern plötzlich gestorben, und die Versammlung ehrte fein Andenken durch Erheben von den Sitzen.
Der Vorsitzende des Deutschen Sängerbundes. Geheimrat Dr. Hammerschmidt (Münchens, gab in seinen B^grüßungsworten der Hoffnung Ausdruck, daß die Aufwärtsentwicklung des Deutschen Sängerbundes zur Wiederstarkung des deutschen Vaterlandes beitragen möge. Er dankte besonders der hessischen Regierung und der Stadt Mainz für das rege 3ntercsse, das sie der Pflege des deutschen Liedes stets gewidmet haben.
Heffenö Grüße.
Die Grüße und Wünsche des hessischen Staatspräsidenten und Kultusministers Dr. Adelung überbrachte Oberschulrat Hass inner (Darmstadt), der betonte, daß der Volksstaat auch in Zeiten der Vot die Aufgaben der Kultur mit besonderer Liebe anfassen müsse. Das deutsche Lied habe seine Kraft besonders in Votzeiten bewiesen. Wenn vor 3ahren die deutsche Einheit in harter Arbeit errungen worden sei, so dürfe man sagen, daß sie erfungen und erturnt worden sei. Der Redner faßte feine Ausführungen in drei Wünsche Zusammen, daß der Deutsche Sängerbund und seine Vereine mit ihrer Arbeit auf immerbar fest
williger, uneigennütziger Arbeit von den Mitgliedern der beiden Vereine geschaffen. Mit der Eröffnung und Hebergabe des Sportplatzes ist ein langgehegter Wunsch der turnenden und spielenden 3ugend in Erfüllung gegangen.
-o- Großen - Linden, 4. April. 3n einer Versammlung des Obst- und Gartenbauvereins sprach Landwirtschaftsassessor Dr. D e d e r von der hessischen Hauptstelle für Pflanzenschutz (Gießen) über neuzeitliche Schädlingsbekämpfung im Obstbau. Anschließend und im Zusammenhang mit der von der Gemeinde mit eigenem Spritzgerät in Durchführung genommenen Karbolineum-Spritzung von nahezu 2000 Obstbäumen entwickelte sich eine sehr lebhafte Aussprache, in der neben Belehrungen an Ort und Stelle durch Gemarkungsrundgänge insbesondere auch die Votwendigkeit einer ergänzenden Vo- sprasitspritzung gegen Schorf, Obftmabe und andere Raupen kurz nach Abfall der Blütenblätter, aber mit der notwendigen Vorsicht (Kupfer- und ArsenverbindungenI) bei Hntertulturen, allgemein anerkannt wurde. Da Bürgermeister Lang wegen Arbeitsüberhäufung das Amt des Vorsitzenden niederlegte, seht sich der Vorstand nunmehr wie folgt zusammen: 1. Vors. Landwirtschaf ts-Studienrat Dr. Lutz, 2. Dors. Bürgermeister Lang , Rechner Flurschütz H. G e o r g e. Beisitzer Baumwart 3ohs. Faber XIV., Landwirt Hch. Luh IV. und Eisenbahirbeamter i. R. Louis Dern. Mit einem Ausblick auf die in bewährter Zusammenarbeit mit der Gerneindever- wattung durchzuführenden Aufgaben und mit der AufnaAne neuer Mitglieder schloß die Versammlung.
D Li ch, 4.April. Zur Freude unserer Einwohner sind in den letzten Tagen die Störche wieder angekommen und haben ihr altes Quartier auf dem Dache der Marienstistskirche wieder bezogen.
± Aus der nördlichen Wetterau, 4. April. Seit Sonntag find die Schwalben wieder zurückgekommen und lassen ihr fröhliches Gezwitscher vernehmen. Trotz des langen Winters sind sie diesmal zehn Tage früher erschienen als im Vorjahr.
s. Aus der nördlichen Wetterau, 4. April. Die Aussaat von Gerste und Hafer ist dank der günstigen Witterung allenthalben beendet. 3nfolge der letzten Regenfälle beginnt die Sommerfrucht bereits aufzulaufen. Hier und da beginnt man vereinzelt mit dem Sehen der Frühkartoffeln. Die Winterfrucht steht im allgemeinen gut, während der Klee stark unter den Einwirkungen des Frostes gelitten hat. 3n Den Gärten werden die ersten Aussaaten ins Freiland vorgenommen und die Beerensträucher beginnen auszutreiben. Hoffentlich bringt der April noch ergiebige Aiederschläge, da der Boden nur wenig Winterseuchtigkeit aufspeichern konnte.
s. TraiS-Horloff, 4. April. Gestern wurden die Konfirmanden unseres Kirchspiels, zu dem noch die Filialen Htphe und 3nheiden geboten, im ganzen 12 an der Zahl ge- rneinschaftttch konfirmiert. Da die Pfarrstelle immer noch verwaist ist, nahm Pfarrer Ger ich (Bellersheim) die Einsegnung vor. Zur Verschönerung der Feier trugen zwei 2stimmige Chöre der Konfirmanden unter Leitung von Lehrer S i l ß (3nheiden) bei. Begrüßenswert ist die Verwendung künstlerischer Konfirmationsscheine, da diese meist in unfern ländlichen Häutern gerahmt a(8 Wandschmuck dienen.
Kreis Alsfeld.
11 Merlau, 4. April. 3n der vergangenen Woche wurde hier wieder mit den Feldbereinigung sarbeiten begonnen. Die Arbeiten werden im Wege der Selbsthilse ausgeführt, so daß die Landwirte Gelegenheit haben, Den Betrag, den sie sonst erlegen müßten, abzuverdienen. — 3n unserer Gemeinde trägt man sich mit der Absicht, einen freiwilligen Arbeitsdienst einzurichten. Man wartet zur Zeit noch die Genehmigung des Ministeriums zur Eröffnung eines SteinbrucheS ab, in dem man die jungen Leute beschäftigen will. Außev- dem wird es notwendig werden, vor der 3nan- griffnahrne der Arbeit im Eteinbruch erst einen Mühlbach abzuleiten, der gerade über die Stein- lager fließt.
heim. Beide Mannschaften waren sich meist gleich-
wertig, was aus dem Halbzeitstand von 2:2 Overheffen.
und dem Stand von 4:4 6ei Ende der regu- I 1 ”
lären Spielzeit hervorgeht. 3n der Verlängerung Landkreis Gießen,
hatte dann Algenrodt die besseren Kraftreserven. . ~
Bei den Frauen wurde der S t a d t s p o r t - L, W i e s e ck, 4. April. Am Freitag hielt der verein Frankfurt wieder Kreismeister. Sein Gemeinderat eine Sitzung ab, in der er sich 2:2 im Rückspiel gegen den Tv. Mainz 1817 war mitderArbettsbeschaffungfurWohl- allerdings wenig überzeugend. Cs genügte aber f ah r t s erw e rb s los e beschäftigte. Aus dem in Anbetracht des knappen Dorspielsieges von Bericht der Kommission ging hervor, daß Wieseck * - zur Wiedererringung des Meistertitels. zur Zeit 136 Wohlfahrtserwerbslose zu betreuen Ä . hat und die wöchentlichen Ausgaben hierfür 1488
Keine deutsche Kunstturnnege entart betragen. Hm diejenigen Wohlfahrtsemp- tirtrfi fnd fanget, denen noch einige Wochen zur Erlangung
nacy Los Angeles. einer neuen Anwartschaft zur Arbeitslosenve»
Hnter der Leitung von Staatsminister a. D. sicherung fehlen, wieder in ihre Rechte zu brin-
Dominicus trat am Samstag in Berlin der gen, sollen einige notwendige Weaebauarbeiten
Hauptausschuß der Deutschen Turnerschaft zu- ausgeführt werden. Auf Grund verschiedener Vor-
fammen. 3n einer gemeinsamen Besprechung mit schlüge kam der Gemeinderat zu dem Ergebnis,
dem Wirtschafts-Ausschuß wurde eine günstige daß der Steifer Weg zuerst in Angriff genom-
wirtschaftliche Lage der DT. festgestellt und den men werden soll, da hierzu die wenigsten Mate-
18 Kassenwarten Entlastung erteilt. Für not- rialkosten erforderlich sind. Ferner soll der Wie-
leidende Vereine werden den Kreisen unter den fentoeg nach dem Sportplatz bald als Fußgänger- Bedingungen der Göh-Stiftung 80 000 Mk. zur weg hergerichtet werden. Auch die Zufuhrwege Verfügung gestellt. Die Arbeit Der DT- auf dem an der Marburger Straße sollen hergerichtet toer» Gebiete des freiwilligen Arbeitsdienstes hat große den. Ferner sollen die Regulierung der Wieseck Erfolge gezeitigt. Don der Entsendung einer und, wenn möglich, noch Chaussierungen innerhalb Gerätetumriege zu den Olympischen Spielen soll des Ortes, sowie Herstellung der Wasserleitung Abstand genommen werden, da verschiedene im und Kanalisierung in der verlängerten Graben- Kunstturnen führende Länder, wie die Schweiz und Friedrich-Ebert-Sttaße in Angriff genommen und Jugoslawien in Los Angeles nicht vertreten werden. Heber die Abgabe von 400 Festmeter sind, und die Turner der DT. daher nicht auf Holz an ein Sägewerk soll dem Gemeinderat erst gleichwertige Gegner stoßen. Weiterhin wurde nochmal Dorlage gemacht werden, wenn der Der-
beschlossen, einige Wettkämpfer, die Aussichten kausspreis festliegt. Eine Anfrage über die Zah-
auf einen der ersten Plätze haben, nach Los An- hing der Beträge für Schulgeld an Die
geles zu schicken. Die DT. trägt die Kosten von Stadt Gießen wurde vom Bürgermeister ba-
je 10)0 Mk hin beantwortet, daß wegen der Erhöhung des
.Stand r)-Oeutschtandfahst- beendet! ÄS.“
Die „Etandard-Deutschlandfahrt", zu der vor gung Mitteilung machen werde.
60 Tagen 18 Wagen aller Stärken gestartet sind, * Burkhardsfelden, 4. April. Am Freiist am Samstag beendet worden. Die letzte tag konnte öei Etappe begann in Braunschweig und führte die PH. M ö b u s , , ,
Kolonne zum Etartort nach Hamburg zurück. Tätigkeit als Kirchendiener zurück- Zum offiziellen Abschluß der Prüfungsfahrt, die I blicken. Er hat fein Amt stets in aller Gewissen- von der Kolonne nach dem aufgestellten Fahrplan haftigkeit geführt.
genau innegehalten wurde, hatten sich vor dem 00 Klein Linden , 4. April. Am Sonntag« Verwaltungsgebäude des Veranstalters, der nachmittag wurde der neue Sportplatz an Standard-Dapolin-Gesellschaft, viele Zuschauer | der kleinen Pfingstweide eingeweiht. 3m Rainen der Gemeinde sprach Beigeordneter Friedrich Schimmel zu der teilnehmenden Einwohnerschaft, zu den Turnern und Sportlern und über-
in der deutschen Heimat verwurzelt fein mögen, daß der Deutsche Sängerbund sich immer aufs | engste mit unserem Volke verbunden fühle, und bewacht. Rach dem Wechsel hatte der FSV. seine pah er allezeit in herzlicher Einvernahme mit dem Halbstürmer in die Verteidigung zurückgezogen, Staat zusammenarbeiten möge.
so daß die Eintracht trotz drückender Heberlegen- Mit herzlichen Worten äußerte sodann Ober- heit wohl 7:2 Ecken, aber nichts Zählbares I bürgermeister Dr. Ehrhard, Mainz, seine herausholen konnte. Maul, Rürnberg, leitete Freude darüber, daß die Sangesbrüder Mainz das zwar mitunter harte, aber im ganzen doch zu ihrem Tagungsort erwählt hätten. Auch er faire Spiel korrekt. I würdigte die Bedeutung des deutschen Liedes,
Studenten bauen einen Tennisplatz. _ j . ... .
Schon feit geraumer Zeit trägt man sich beim als auch dem ADAC., der auch an dieser Fahrt 3nstitut für Leibesübungen mit dem Gedanken, durch Hebernahme der Kontrolle an allen Orten einen oder mehrere Tennisplätze auf dem zur Deutschlands maßgeblich beteiligt war. Für den Verfügung stehenden Gelände im Rahmen deS 2IDAC. sprach der Gauvorsitzende W. R o c l l e, Hniversitätssportplatzes herzurichten. 3n diesen Hamburg, der die Bedeutung der 30tägigen Tagen wurde nun die Arbeit in Angriff ge» Rürburgring-Deranstaltung und der 60tägigcn nommen und eine Anzahl junger Studenten sind Fahrt durch Deutschland wirkungsvoll unterstrich, bei der Arbeit, das etwa 700 Quadratmeter I Es kann gesagt werden, daß auch die 60tägige große Stück Land oberhalb der Hauptkampfbahn Fahrt durch Deutschland einen Erfolg zu ver- für den Zweck der Errichtung eines Tennisplatzes zeichnen hat, der trotz der schlechten allgemeinen herzurichten. Es muß die Grasdecke abgeschält I Wirtschaftslage anerkannt wird. Bewiesen wurde, werden, die vielen Unebenheiten ausgeglichen I daß Arbeitswille und Gemeinschaftssinn auch und viel Erde bewegt werden. Der Platz erhält I Zeiten der Depression überwinden können, eine kräftige, hohe Drahtumzäunung. Die Stu- deuten, die sich i<r einer Form des freiwilligen I , ^>vgg
Arbeitsdienstes um die Schaffung eines Tennis- getvinnk ÖCtt „Goldenen Ski". ESSSS FWW-DK g^ultt Werdern , Prager zu. Zogg als Einheimischer konnte dank
Müielrheinkreis- Meisterschaft der OT. feiner Gelandetenntnis dem alten Rivalen eine Tiffltnorfoihinor ortfiinrc.* knappe Riederlage beibringen. Ausgezeichnet hielt
Die Titelverteidiger erfolgreich. fi^£r deutsche Meister Rudi Matt, der einen
3m Mittelrheinkreis der Deutschen Turnerschaft guten dritten Platz belegte und dabei so gute Leute tarnen am Sonntag die Endspiele um dieKreis- wie Gustav Lantschner und 3eten hinter sich lieh, meisterschaft im Handball der Männer Ergebnis: Kombination: 1. David Zogg- und Frauen zum Austrag. 3n beiden Spielen Arosa 99,470 P., 2. Walter Prager-Davos konnten sich die vorjährigen Kreismeister wieder 99,195 P„ 3. Rudi Matt -Aräberg 97,100 P., durchsetzen. Bei den M ä n n e r n siegte in Rüdes- 4. G. L an t s ch n e r - Innsbruck 96,130 P., 5. Scheint der Titelverteidiger Tv. Algenr0bt nach Verlängerung 7:6 über den Tv- Worms-Herrns-
zm toexben
sezi, baf) bet Emstistder aus bem Dessmingsschein ? :en erst in drei Jahren bei einen Lage des Schuldnerr erhalten - an bem für die Frage kommenden Etichiage wih gewesen sei. Aus die- - en Abzug der Schulden auS nicht zugelaffen.
geschlossen. Nachdem switierung dieMmestu.c it, konnte diese wohltätige ien Freiwilligen oamials- rcuj wieder Mlossenwer. om N. Dezember 1931 M die Mrmcstube von M austewrdenllich große An- >mmichnet am besten, wie EmiiderSWung^- Lasten Bedürfnis entgegen*
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