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Hessischer Notruf an das Reich.

Oie Kommunale Landesbank zur Aot der hessischen Gemeinden.

. DSN. D a r m st a d t. 2. Mai. Am Samstag fand hier die Hauptversammlung der Kom­munalen Landesbank statt. Die im Referat des Direktors der Kommunalen Landesbank geschil- dcrte Lage der hessischen Kommunen ver­anlaßte die Hauptversammlung, von der Oesfentlichkcit Hessens und des Reiches festzustellen, daß die schon seit längerer Zeit mit steigender Sorge beobachtete Entwicklung der kommunalen Verhältnisse derart zu- gespitzt ist, daß

ein Zusammenbruch der Leislungskrasl der Kommunen in naher Zeit nicht mehr abwend­bar erscheint, wenn nicht endlich eine grund­legende. wirkliche Hilfe bringende Aenderung de» Jinan)- und Caffenauegleid)» durch Maßnahmen der Reich«- und Staats­regierung erfolgt.

Die Mitteilungen, die in der Sitzung des Finanz­ausschusses des Hefsilchen Landtags von dem helft- schen Minister des Innern über die Absichten der hessischen Rcyicrung in bezug auf die Linderung der Rot der hesstichen Gemeiuden gemacht wurden, be­rechtigen nicht zu der Erwartung, daß der Zu­sammenbruch der Gemeinden aufgehalten werden kann. Die stärkere Dotierung des seither bereits vor­handenen Ausgleichsstockes, dem die Mchreingange aus der erhöhten Umsatzsteuer zugesührl werden sollem bewirkt lediglich ein Gesamtauskommen von 2z» Millionen Mark zugunsten des erwähnten Aus- gleichsftockes, führt aber gleichzeitig gegenüber den Einnahmeerwartungen der hessischen Gemeinden eine weitere Schmälerung des Erträgnisses der Um­satzsteuer herbei. Der nach dem fetzigen Stand auf 26 Millionen Mark zu schätzende Oahrcsauftnanb der Gemeindewol)lsahrtslasten erfahrt im Lause der nächsten Monate ohne Zweifel eine weitere, TliUioncnbeträgc ausmachende Steigerung. Hinzu tritt die durch ein Fünftel der Krisensürsorge verursachte Belastung der (9c meinben mit weiteren 6 Millionen Mark, so daß allein schon durch diesen, auf 3 5 bis 4 0 Mil­lionen Mark zu schätzenden Gesamtauswand für Zwecke der Wohlfahrtspflege die Erfüllung der übrigen Verpflichtungen der hessischen Gemein- den unmöglich gemacht wird. Darunter leiden im besonderen auch die Verpflichtungen, die die (9c- meinben durch den Schuldendienst für ihre in der Vergangenheit aufgcnommcncn lang, und kurz- triftigen Anleihen haben. Bei einem

Aufwand von etwa 25 Millionen 2TIarf allein Für den Zinsendiensl

sieht die Hauptversammlung mit starker Besorgnis den Zeitpunkt herannahen, zu dem die Gemeinden auf längere Zeit nicht mehr in der Lage sein wer- den, ihren Zinsverpflichtungen gerecht zu werden, ganz abgesehen davon, daß sie an eine plan- mäßige Tilgung, so wie sie die Bestimmungen der hessischen Gemeindeordnung fordern, aus Man­gel an Leistungskraft nicht zu denken oer mögen. Den Sozial- und Zinsenlasten der hes- silchen Gemeinden von rund 60 Millionen Mark stehen nach den Feststellungen der hessischen Regie­rung nur 5U Millionen Mark Einnah­men aus Reichsüberweisungen und eigenen Steuern der Gemeinden gegenüber. Für die Erstellung der sonstigen Ausgaben der Ge- meinben bleiben selbst unter Heranziehung der Ein­nahmen aus Betrieben und vermögen keine Mittel übrig.

Eine geordnete Fortführung der Verwaltung wird damit unmöglich gemacht.

Zeitungsnachrichten zufolge soll sogar noch eine weitere Belastung der Wcmcinben durch die Beseiti- gun$ der staatlichen Ersatzleistung aus Anlaß der im Vorjahre durchgesuhrten Realsteuersenkung drohen. Hieraus erwachsen neue, sehr erhebliche Einnahrneaussälle. Der schon' öfter in der Ocssentlichkeit, von der Hauptversammlung der Kom­munalen Landesbank und den kommunalen Spitzen­verbänden vertretene Standpunkt, daß eine Hilfe allein durch das Reich Rettung von allen Schwierigkeiten zu bringen vermöge, muß besonders stark von den hessischen Gemeinden unterstrichen werden, in denen wirtschaftliche Rot und Erwerbs- losigkeit als Ausfluß des Rhein Ruhr-Kan^pfes und langjähriger Besatzung weit schwerere Wunden ge­schlagen haben, als in den übrigen Bezirken des Reichs. Sonder Maßnahmen, wie sie in zahl­reichen Fällen durch die Reichsregierung zugunsten einzelner notleidender Wirtschaftszweige geleistet wurden, sind zur Rettung der hessischen Gemeinden unbedingt erforberlid). Darüber hinaus erheben die Vertreter der hessischen Städte und Landgemeinden erneut ihre warnende Stimme und verlangen drin­gend von den verantwortlichen Organen des Reiches, unverzüglich Maßnahmen zu treffen, die einer in ihren Auswirkungen unübersehbaren Ent­wicklung vorbeugen können.

Wenn sich die Nachrichten bestätigen, daß das Reich keinerlei nennenswerte Etatmittel für eine Ent­lastung der Gemeinden in seinen Haushaltungsplan für 1932 cinzustcllen beabfiefjtigt, bann ist auch der offene Zusammenbruch vieler Gemeinden in Kürze unausbleiblich.

Wirtschaft

zweiprozentigcn Dividendenkürzung. ternerRhcag, Siemens. Rcichsbank, Schubert & Salzer, Gold­schmidt ultt>. Sehr fast lagen Akkumulatoren mit einer Besserung von 4.5 v. H. Dagegen gingen Schultheiß und die Aalitoertc bis zu 3.5 v. H. zurück, während sich Kunstscidewerte um 0.5 bis 1 v. H. abschwächten. Altbesihanleihc lag etwas schwächer, während Aeubesihanleihe stark gefragt wurden und um 0,10 v. H. anzogen. 3m Verlaufe setzte sich allgemein eine weitere Vefesti - flung durch. Farben. Elektropapiere. RWE., Schultheiß und -Kaliwerte waren bis zu 1 v. H. fester. Dessauer Gas waren 1,5 v. H, Lahrneyer weitere 2,25 v. 5). höher. Am Geldmarkt ist noch immer fein Zeichen einer fühlbaren Erleich­terung festzusteUen, die Sähe blieben unverändert. Tagesgeld stellte sich auf 5,75 v. H. und darüber.

Frankfurt fester.

Frankfurt a. M., 4. Mai. (Drahtmeldung.) Der heutige Dörsenbeginn überraschte wiederum durch seine feste Grund st immung, obwohl durchweg ungünstige Momente Vorlagen. Der schwache Schluß der Reuyorter Börse blieb fast unbeachtet, dagegen zeigte man sich vorbörslich gegenüber dem Burbach-Kali-Abschluß mit seiner 9 Millionen betragenden älnterbilanz etwas ver­stimmt. Auch die Finanzkrise der Stadt Berlin verursachte anfangs etwas Abgabedruck. Gegen­über der Abendbörse war die Kursgestaltung bei Beginn der offiziellen Börse niS)t einheitlich, aber überwiegend fester. Bald nach den ersten Kursen setzte sich eine merkliche Befestigung durch, da vorn Publikum kleine Kauforders Vorgelegen haben, die der Börse gegenüber den ungünstigen Momenten eine kräftige Stühe boten. Die Kulisse schloß sich mit neuen Deckungen und einigen Käu­fen an. Das Geschäft war aber weiter sehr klein, da die Spekulation infolge der Unterbrechung des

Berlin befestigt.

Berlin, 4. Mai. (WTB. Funkspruch.) Aach der etwas freundlicheren Frankfurter Abendbörse war die Tendenz heute vormittag nicht klar er- kennbar. Auch an der Vorbörse konnte sich eine bestimmte Tendenz nicht herauSbilden, doch war eher eine leichte Schwächeneigung festzustellen. Eine gewiss» Verstimmung ging von der Nach­richt aus, daß ein Berliner Bankier ver­haftet wurde und sein Sozius heute vor­mittag Selbstmord begangen hat. Zu Beginn deS offiziellen Vxrkehrs herrschte aber wider Er­warten doch ein festerer Grundton vor. obwohl die KurSgestaltung nicht ganz einheit­lich war. Zunächst hatte über die gestern alar­mierenden Meldungen von der Annahme der Dollarstabilificrungsvorlage im amerikanischen Repräsentantenhaus heute eine gewisse Beruhi­gung Platz gegriffen, da man nicht damit rechnet, daß diese- Gesetz im Senat angenommen werden wird und da ferner die erwarteteInflations- Hausse'' in Acuyork ausgeblieben ist. Es hat ferner befriedigt, daß der Aest des Redis­kontkredites der ReichSbankf. der am 4. 3uni fällig ist, wohl bedingungslos um weitere drei Monate verlängert werden wird, ohne daß Frankreich Einwendungen erheben wird. Auch die Tatsache, daß keine große Kabinetts­krise eintreten wird, wirkte beruhigend, und die wahrscheinliche Ersetzung des ReichSwirt- schaftSministerS Dr. War mb old durch eine andere Persönlichkeit man nennt Dr. Gör- Dolor machte feinen Eindruck. Der achtpro- zentige Dividendenvorschlag bei Schicfische Gas befriedigte, da man nur mit einer sech-prozentigen Dividende gerechnet hatte. Die Kurse wiesen Besserungen biS zu 2 v. H. gegen gestern auf. so Lahmeyer in Erwartung einer nur 1» bis

Börsengeschäftes durch den morgigen Feiertag feine großen Engagements eingehen wollte 3D eröffnete mit % 88 Proz. zunächst etwas mehrt- ger, lagen aber später um cjtoa 1,25 Proz. höher. Scheideanstalt gewannen 1 Pro; Sehr fest ten­dierten einige Elektrowerte. msbefondere Sie­mens und Lahmeyer. die bis zu 2.5 Proz. an- Sogen. Don Montanpapieren gewannen BuderuS 1 Proz., die übrigen Werte biteben behauptet. Kaliaktien wurden durch den Bürbach-Abschluß beeinflußt und verloren bis zu 2 Prozent RcichS- banf lagen 1.75 Proz. freundlicher. Kursbefferun- gen von 0.5 bis 1 Proz. verzeichneten noch u. a. LchiffahrtSaktien, Zellstoff Waldhof und Lüdd. Zucker, während Aku und Schuckert etwa 1 Proz. nachgaben.

3m Verlaufe blieben die Kurse gut behaup­tet. doch ging die Ilmsatztätigkeit auf ein Mi­nimum zurück. Durch feste Haltung zeichneten sich Kunstfeidcwerle aus. die nach anfänglicher Schwächeneigung später 2 Prozent höher lagen.

Deutsche A n le ihen blieben gut behauptet. .Auslandrenten lagen geschäftsloS Goldpfand- briete neigten bei sehr geringem Umsatz etwas zur Schwäche, obwohl man Tauschoperationen gegen Reichsschuldbuchforderungen, die 1 Proz teuer notierten, feftftellte. Liquidation-Pfandbriefe wa­ren gehalten. Dagegen gingen Industrieobligatio- nen überwiegend etwas zurück.

Am Geldmarkt war die Lage leicht. Tage-» gelb 4.5 Prozent.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. Hl.. 4 Mai. Es wurden no­tiert: Weizen 282,50 bis 285 Mk. Roggen 225. Sommergerste für Brauzwecke 195 bis 200. Hafer (inländischer- 185 bis 172.50 Mk. pro Tonne: Weizenmehl tsüddeutsches. Spezial 0. mit Aus­tauschweizen) 40 bi- 40.95. <Sondermahlung> 39.50 bis 40.50. tniederrheinisches mit Austauschweizen) 40 bis 40.70. «Sondermahlung) 39.50 bis 40.50. Voggenmehl 28.25 bis 30. Weizen- und Roggen- kleine 11 Mk. pro Doppelzentner. Tendenz: ruhig.

Oberhessen.

Landkreis Gießen.

X A 11 e n - B u s e ck , 3. Mai Werkmeister Ludwig Feldbujch bei der Firma Andreas Euler in Gießen tonnte am 1. Mai sein 40jäbriges Ur- b e i t s i u b i u m begehen. Dein Jubilar, der sich infolge seiner gewissenhaften Pflichterfüllung unö seines freundlichen und bescheidenen Wesens allge­meiner Wertschätzung erfreut, wurden zahlreiche Ehrungen seitens seines Arbeitgebers und der Ar­beiterschaft der Firma hergebracht.

*2111 e n b o r f a d Ld a., 4 Mai. 3n der letzten Woche sammelten die Konfirmandinnen für die 91 i e b e r r a m ft a b t e r *21 n ft a 11 e n in unserer Stabt 525 Eier unb für den Gustav Adolf Verein als 3ah* resgabc 43 Mark. Wie in den Jahren vorher, findet am Himmelfahrt-Rachmittag in ober vor der Kirche ein M i f f i o n s f e st statt. Diesmal wird ein Miffionar aus Hermannsburg sprechen: der Hassen- röber Pofaunenchor unb die 3ugenbi»crcinigung von Klein-Linden werden Mitwirken, auch wirb unsere neue Orgel zu hören sein.

xv Leihgestern 3. Mai. Bei ber Einführung ber Ausgaben, bie unserer Gemeinde durch die Be­schäftigung ber Erwerbslosen entstehen, ist in dem ArtikelKommunalpolitischer Not- unb Mahnruf aus bem Kreise Gießen" (Gieß. Anz. vom 2. Mai) ein Druckfehler unterlaufen. Die Öckimtfumny be­trägt nicht 3900 Mark, sondern 39 000 Mark jährlich.

Mi eie Schotten.

-i- Ober-Schmitten. 3. Mai. Dem 1 «jäh­rigen Töchterchen deS Fabrikarbeiter- R. De­cher t gelang es heute morgen, vom Bett aus das Feuerzeug auf dem Rachitisch zu er­langen. 3n einem unbewachten Augenblick ent­zündete eS ein Streichholz, wobei da- Rächt- hemd Feuerfing. Mit fchwerenBrand- wunden am ganzen Körper wurde daS be­dauernswerte Kindchen in das Krankenhaus zu Schotten verbracht, wo eS wenige Stunden nach der Einlieferung seinen Verletzungen c r - I a g.

Zwei neue Notverordnungen.

Kontrolle militärähnlicher Verbände. Gegen die Gottlosenbewegung.

sLehte Rachricht.)

Berlin, 4. Mai. (TU. Drahtmeldung.) Der Reichspräsident hat heute zwei Verordnungen unterzeichnet. Mit der ersten werden alle p o 1 i t i sch e n Verbände, d i e militärähnlich organisiert sind oder sich so betragen, der Kontrolle des Reichsmini ft ers des In- n e r n unter ft eilt. Mit der zweiten find d i c Gottlofcn-Organisationen mit sofortiger Wirkung für das ganze Reich aufgelöst worben.

Die erste Verordnung lautet in ihren wesentlichen Sätzen:

§ 1. Politische Verbände, die militärähnlich organi. fiert sind ober sich so betragen unb ihre Untcroer* bänbe sind verpflichtet, dem Reichsminister des Zn- nern auf Verlangen ihreSatzungenzurPrü- fung oorzulegen. Sie haben ferner bem Reichsminister des Innern jede beabsichtigte Sat- zungsänberung, soweit sie ihre Organisationen ober ihre Tätigkeit betrifft, unverzüglich anzuzeigen. Die Verbänbe finb verpflichtet, unverzüglich ihreSat­zungen zu ändern unb jebe Bestimmung in bie «atzung neu aufzunehmen, soweit dies ber Reichsminister des Innern zur Sicherung ber Staats­autorität für erforderlich hält. Dies gilt insbefonberc für Bestimmungen über die Organisation und Tätigkeit der Verbände.

§ 2. Diejenigen Verbände, die einer Verpflichtung nicht nachkommen ober aber auf Weisung bes Reichsministers des Innern geänderte oder neu auf­genommene Satzungsvorfchlägen zuwiderhandeln, können vom Reichsminister des Innern mit Geltung für das Reichsgebiet a u f g c 1 ö ft werden.

Die Verordnung des Reichspräsidenten zur Auf­lösung der kommunistischen (9ottlofenorganifationen lautet:

Die internationalen proletarischen Freibenkerorga- nijationen unb bie ihr Nachgeordneten ober ange- schlossenen kommunistischen Freidenkerorganisationen, insbesondere die Verbände proletarischer Freidenker Deutschlands, einschließlich der proletarischen Frei- benker-Iugend, die Freidenker-Pioniere und die Frauenorganisationen sowie die Kampfgemeinschaften proletarischer Freidenker werden mit ihren dazu ge­hörenden Einrichtungen einschließlich der Verlags- betrieb für das Reichsgebiet mit f o fer­tiger Wirkung aufgelöst. Wer an diesen aufgelösten Organisationen sich als Mitglied beteiligt ober den von ber Organisation erstrebten Zweck burch Einführen, Verbreiten ober Feilhalten von Druckschriften weiter verfolgt ober bie Organisationen auf anbere Weise unterstützt ober ben durch die Or­

ganisation geschaffenen organisatorischen Zusammen- halt weiter au^rechthält, wird mit Ge­fängnis nicht unter einem Monat bestraft.

Sprechstunden der Nedattion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloffen.

kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Donnerstag, 5. Mai. E h r i st i Himmelfahrt.

Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfarrassistent Knell. 3o- hannesfirdx. 9.30: Pfr. Bechtalsheimer: 11: Kinder kirche für die Lukasgemeinde: Pfr. Bechtalsheimer. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30 Pfr. Lenz. Elisabeth. Kleinkinder schule. 9.43: Pfr. l-ic. Waas. filein-Cinbcn. 8: (9ottesbicnft. Schissenberg. In ber alten Klosterkirche um 8 Uhr: Pfr. Steiner (Hausen): Mitwirkung des Jrauenchors Haufen und des Posaunenchors Klein-Linden. Heuchelheim. 10: Gottesdienst: Kollekte: keine Kate- chismuslehre. IDiefetf. 9.30. Alten-vufeck. 13: Gottesdienst. Kirchberg. 10: Kirchberg: 10: Mainz, lar. Haufen Garbenteich. 10: Hausen, 13: Garben- teich. Mahenborn-Steinberg. 13.15: Hauptgottes- bienst: 15.15: Waldseier der Kinderkirche (örü- ningen. 9.45: Hauptgottesdienft: im Anschluß Beichte und Feier des hl. Abendmahls £id). 9.30: Mis­sionar Müller: Posaunenchor: Kollekte: 10.45: Kin- bergottesbienft; 15: in ber Meilbach Missionar Mül­ler, Stiftspfarrcr Draubt; Posaunenchor: Kollekte. Kloster Arnsburg. 11: Gottesbienst, befonbers für Ausflügler: Pfr. Köbbing.

Kalholifche Gemeinben.

Mittwoch, den 4. Mai.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Donnerstag, 5. Mai. E h r i st i Himmelfahrt.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte: 7: Messe: 8: Kommu­nion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Pre­digt: 14: Andacht mit Segen. (Brünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 8: Hochamt mit Pre­digt. Llch. 10: Hochamt mit Predigt: 14 Mai- andacht und Predigt. Ridba. 8.30: Hochamt mit Prebigt.

Freitag, ben 6. Mai.

Gießen. 6.30 Uhr: Segensamt; 20: Maianbacht? Dich. 6.30: Segensmesse.

?onntap<" ienit p. "er- e' .»volbeke« am 5.3.32 Frl.vr. Gürtler. Dr. W. Klein. Velikanavotbeke.

,'ialinarzr: Dr. Kockerbeck. VD

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter ben Papieren angeführten Ziffern geben bie Hohe ber zuletzt beschlossenen Dioibenbe an. Reichsbankbiskont 5 v. H, Lombarbzinsfuß 6 v. H.

^ronttun a. Dl.

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ed-luf- fur<

1-Uhr- Murn

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Datum-

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4.5

3.5.

4.5.

6% DcnNche »IMdiMnicibe o.iss:

58

58

Tcutldie tReidiianlclbe v. 1929

68

68

6$i% 7)oung»flnletbe von 1930 .

52,25

r-utlch.- SlnI..AbIöI..Schuld

üuiloi.-Rtrfitm.......

$e»gt. ohne flu#io|.-Stdite . . .

40.5

40,5

40,4

40

3,8

3,8

3.65

3,75

8% Hei'. Boltttioai von 1929 (rüdjab®. 102%)......

Cbetbrifen Drovinz-Anleib« mb

Aueloj.-Reckilen.......

32

_

Deutsche flotnm. SemmelabL

Anletbc Serie 1.......

6% jjranff. Hvp.-Bent Golbpfe

15 unkündbar bis 1935 ....

37,75

38,25

75

_

7% Krankl. Pvp.-Bank Sokdvse unkündbar oU 1936 Serie 16 .

74

-

-

4U% pranff. Hyp^Lank SiaiL- Plandbrlefe.........

77,9

_

_

_

4K% Rde ursche Hyp.-Bank.Ltqu

Goldpse...........

77

_

_

_

8% Br. LandesosandbitefanKall, Viunkbriese R. 19......

7% Pr. Lande«ps<mdbriesanskall, Bsandbriefe R. 10......

73

73,5

<% Oeskerrekchische Goldrenke . .

-

9,25

4,20°; L österreichische SUderrentr

0,9

0.95

0,95

4% Ungarische Goldrente . . .

4% Ungariidx Ltaaltrente v. 1910

4^% detgl. von 1913.....

5,5

5.4

_

5,4

5.25

5% abgefi. Soldmrxikaner von 99

5,25

6,13

6,13

4% Türkische Zollanierde von 1911

-

2,25

2,4

4% Tückische Sagdadbabn-Änlecht Serie I...........

4% betgL Serie 11.......

2,3

_

2,3

2.8

2,25

2.4

5% Rumän. vereinb. Rente v. 19OS

4.13

4.2

4H%8himänj>eteinb.RenieD.1913

8,5

4% Rumänische vereinh. ReNt» .

4

3.8

4

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13,6

strankwn a. M. |

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1-Uhr- Ä uri

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3.5.

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35.

4.5.

ycmliurg.ilinenta Batei . . . e

13,5

13,25

13.25

Hemburg-Lüdam. Tempsschiss. o

Hansa Dampsichiss .....0

37.25

Norddeutscher Llor,d.....6

14.5

13 0

14 4

S.ffl. für keckcdrlwesen Akt. . .

31.25

31.4

Berliner Hanvelsgeselllchos« . 8

83,25

83

Ccmmcrj. und Br-na^Bank . 7

19

Tflinfiäbter und Diatwealban! 6

Deutsche Bank unb

21,25

Dt-ronro-SesellichaN... 6

37,5

37,5

Dreibner Bank ...... 6

21.25

Reichsdank........12

112,25

113,5

111,5

114

a.G.a............7

25

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25,13

24.65

Bergmann.........9

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17

-

53

Licht und «rast......10

68,5

68.5

67

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Grie.'kschas« für Slekrrisch«

35,25

Unternebmungcn . . . . 9

Rheinische ElefMjiüt .... 9

54,5

54

54.13

69,5

68

70.25

eduVen & .......11

49,75

104

50,5

102

51

Siemens 6 HaMe.....14

104

Lahmeyer 41 <lo.. . 12

79,5

22

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Buderus..........4

23

22

23

Deutsche Lrtol........

Gelienkirchena.......8

34.5

59

34.5

59

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Harr>enor..........0

-

37.25

presch Eisen.........6

27

27.65

älle Bergbau.......10

122.5

Srockn erwecke........6

Söln-Reuessen.......6*4

23,5

23.9

Srannesmann-Rrbren .... 6

Mansselder ©etgben 7 . . . . 0

13.25

_

36.5

13

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34.75

34.25

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149.5

Rheinstah!.........6

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39

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Datum

3.5.

4.5.

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vereinigte Sloblwecks

. . . . 4

16,25

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15.65

Claci TZinrn . . . . flallroerte Alchersleben

. . 16'/,

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. . . 10

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80.5

Kaliwerke Scftercgeln

. . . 10

93

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89.5

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143

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3. G. starben-klndustrie Verein, ch-m. Industrie

... 15 Frank»

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Lcheibeansralt....

. . . 10

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Rülgerswecke ....

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SltiallgrielH-tofl. . .

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Bbtlivv Holjmann . .

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Zementwrck Heio-iberg lementrorr! Karlstad«.

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-5L. . 6

-

Süddeutscher Zucker .

. . . 10

-

96,B

96

Banknoten.

Deoi

enmarfl Berlin Jranffurl a. 2H.

3. mal

4 mal

-Umflicht »eld

Kollerung Briek

Amtliche Notierung

Geld Zlriei

gUtagtotf .

7.113

51,95

7,127

52,05

7,123

51,95

7,137

52,05

Trag . . .

12.465

12,465

12,465

12,485

Vudaveü . .

Sofia . . .

3,057

3.063

3,057

3,063

Holland . .

170,83

171,17

170.83

171.17

Oslo....

77,97

78,13

78,22

78.38

Kopenboge».

84,42

84.58

84,62

84.78

Stockbolm .

77,02

77,18

77,42

77.58

London. . .

15.40

15.44

15.46

15.50

Vuenos Aires

1.003

1,007

1,003

1,007

Reuvock . .

4.209

4,217

4.209

4,217

örülfel . . .

58.94

59,06

58.99

59.11

Iialw- . . .

Baris . . .

21.65

21,69

21,63

21,72

16.59

16.63

16,605

16.645

Scf)n>H| e .

81,82

81.93

82.02

82.18

Spanien . .

33.37

33,43

33,57

33.63

Dan,tg. . .

82.42

82.58

82.72

82.88

Japan . . .

Rto de 5fan..

1.379

1,381

1,389

1.391

0,234

0.286

0,289

0.291

nuadloiDU». Küiaboi . .

7.423

7,437

7,423

7,437

14,04

14,06

14,09

14,11

gedi" 3 mai

Geld

grTel

dmenlann<r.e Noten.......

4.20

4,22

BelgiiLe Note».........

58.73

59,02

Täntsche Noten .........

84.23

84,57

Lnglisch« Noten .........

15,36

15.42

Frantzüsische Noten........

16.55

16,61

Holländische Note»....... .

170.46

171,14

Italienische Noten...... .

21,68

21,76

Norwegische N°:en........

77,79

78,11

Deursck-ceherreich. 4 100 GchMng

Rumänlfche Noten........

2,49

2,51

Schwedische Noten........

76,85

77,15

Schn>ei»-r N-ren.........

81,64

81 96

Spanisckr Note». ........

Vugacksch« Note, ........

33,23

33,37