Ausgabe 
3.12.1932 Frühausgabe
 
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Der deutsche Fußballjport hat am morgigen Sonn- t.ig eine säwere Belastungsprobe auszuhalten. Awei Auswahlmannschaften eine deutsche Lönderelf und die süddeutsche Verbandsmannschaft stehen im S'campf gegen zwei Gegner, von denen der hollän- di'che als gut und der französische als ausgezeich­net angesprochen werden muh. Es sind gewisser­maßen zwei Länderkämpfe, wenn auch nur Deutsch­land Holland offiziell als solcher bezeichnet wer­den kann. Aber sowohl die Mannschaft Siiddeutsch- lands als auch die Elf derLiane de Paris kom­men Landermannschaften ziemlich gleich. Dem Pa­riser Spiel schenkt man Beachtung, hauptsächlich deswegen, weil uniere jungen süddeutschen Spieler in Paris verschiedenes gut zu machen haben. Im Düsseldorfer <spiel gegen Holland erwartet man einen Sieg der deutschen Mannschaft.

Gegen f)oüanb in Düsseldorf.

Es wird der 13. Länderkampf sein, den wir mit Holland austragen. In den bischerigen zwölf Kämp­fen haben unsere Übertretungen nur drei gewinnen können, vier gingen verloren und fünf nahmen einen unentschiedenen Ausgang. Im Falle eines deutschen Sieges in der 13. Begegnung könnte ein Ausgleich in der Länderspielbilanz erzielt werben.

Die Mannschaftsaufstellung hat dem Spielaus- schuß des DFB. viel Kopfzerbrechen bereitet. Auf­gestellt sind:

B u ch l o h (VfB. Speldorf); Schütz, Stubb (beide Eintracht Frankfurt): Knöpf le (FSV. Franks.), L e i n b e r g e r (Spogg. Fürth), Mahl- m a n n (HSV.); Albrecht, Wigold (beide Fort. Düsseldorf), Kuzorra (Schalke 04), N. Hof­mann (Dresden), K o b i e r s k i (Fort. Düsseldorf). Die deutsche Mannschaft könnte unter den obwal­tenden Umständen nicht viel besser besetzt sein.

Die Holländer sind nicht mehr so stark, wie sie

ihnen aber nicht zu.

Süddeutschland spielt in Paris.

Auch der süddeutsche Spielausschuß hat es

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keine aktuelle Volks- und weltwirtschaftliche To gesfrage. die nicht in den großen Zusammenhang eingegliedert und von allen Seiten beleuchtet wird, Deigegeben ist eineWeltwirtscha ts-c-,h.vni^» statistische Tabellen sowie WirtschaAskarten.

Rehring, Joachim, Danzig. Schrif­ten zur politischen Bildung, V. Reihe, Heft 12. Langensalza. Hermann Beyer & Söhne (Beyer & Mann), 1932. Preis geh. 1,00 Mk. (311.) Un­gewisser denn je ist seit dem Hinscheiden des Gra­fen Gravina die Zukunft Danzigs. Rehring, der aus der Zeit seiner politischen Tätigkeit in Dan­zig als guter Kenner der Verhältnisse bekannt ist, und immer wieder Augenzeuge des Unrechts am deutschen Osten gewesen ist, gibt in dieser Schrift ein geschichtliches Bild und einen Tat­sachenbericht, wie sie nur eben ausgezeichnet wer­den können von demjenigen, der Danzig und der Ostmark unaufhörlich verbunden ift

Rumpel st ilzchen, Ru wenn schon. (Der Reihe 12. Band 193132). Brosch. 4,50 Mark, Leinen 6,50 Mk. Brunnen-Verlag / Willi Bischofs / Berlin SW 68. (328.) Zum zwölften Male erscheint nun der Sammelband dieser Wochenplaudereien aus Berlin, die eine große und stetig wachsende Gemeinde haben. Kein Nach­treter in diesem Genre hat ihn je erreicht, ob­wohl cls Dutzende immer wieder versuchen. Ru wenn schon! Dieser Mensch mit seinen Spür- augen. seinem Humor und in der in seiner Ge­sinnung, wie Treitschke sagen würde,pracht­vollen Einseitigkeit' ist der fröhliche Prophet des nationalen Deutschlands.

Gerechtigkeit! Zur Lösung der Iuden- frage. Von Dr. h. c. Friedrich von Oppeln- B r o n i k o w s k i. Mit einem Geleitwort von R i - cardoHuch. 96 Seiten. Berlin-Wilmersdorf 1932. Nationaler Verlag Josef Garibaldi Huch. Preis kart. 1,80 Mk. (465.)

Schleppflug im Gießener Flughafen. | Auf dem Gießener Flughafen werden Samstag und Sonntag erstmalig Segelflüge nach der Sicherheits- Autoschieppmechode ausgeführt. Bei dieser Methode finden folgende Flugzeuge Verwendung: Zögling, verkleideter Zögling, Falke und Spezialschleppflug­zeuge. Geschleppt werden durch fahrenden Wagen mit am Wagen fester, jedoch seitlich und nach oben schwenkbarer Rolle, mit selbsttätiger Ausklinkvor­richtung, und unter Verwendung eines als Puffer dienenden Gummiseiles sowie eines besonderen Drahtseiles. Der Start bietet durch das auffallend weiche Anziehen eine Folge des eingeschalteten Gummiseiles, sowie der Vermeidung jeder über­flüssigen Gewalt eine angenehme Ueberraschung für den Segelflieger. Gestartet wird auf sich selbst lösenden Rädern oder auf mit Seife geglättetem Brett und Stufe, ohne Festhalten am Schwanzende. Gewaltstarts, wie sie bei Handstarts üblich sind, fallen also fort, sie sind auch überflüssig, da die für Prüfungen erforderlichen Höhen mühelos erreicht werden.

schon einmal waren, sie haben sogar in ihren Probespielen" für diesen Länderkampf verschiedent­lich richtiggehend versagt, aber trotzdem glauben mir, daß sie am Sonntag einen achtbaren Gegner geben werden. Große Siegeschancen sprechen

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feiner Mannschaftsaufstellung nichts leicht gehabt. Trotzdem muß die Mannschaft, die Süddeutschlands Interessen in Paris vertreten wird, doch als außer­ordentlich gelungen bezeichnet werden.

In der Aufstellung: Köhl (1. FC. Nürnberg);

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Die mit dieser Schleppart schon an anderen Orten erzielten Ergebnisse waren immer sehr befriedigend. Es wurden Höhen bis zu 400 Meter im Schlepp erreicht und Einzelflüge, bis zu 1200 Meter Länge ausgeführt. Der nächste Sprechabend findet 7. Dezember auf dem Flughafen statt.

(249,45) Mill., wovon auf den Personen- und Gepäckverkehr 70,25 (74,71) Mill, und auf den Güterverkehr 166,78 (155,46) Mill, entfielen. Die Ausgaben der Betriebsrechnung stellten sich auf 253,92 (261,45) Mill. Einschließlich des Dienstes der Schuldverschreibungen und Anleihen und der festen Lasten ergeben sich Gesamtausgaben von 269,92 (276,78) Mill. 2Ius dem Vergleich der im Jahre 1932 bisher erzielten Monatsein­nahmen mit den Einnahmezahlen des Jahres 1929 ergibt sich, daß der für die Sommermonate festgestellte stärkere Rückgang im Oktober nicht fortbestanden hat. Die Einnahmen aus dem Güter­verkehr erreichten im Oktober ihren diesjährigen Höchststand. Die Gesamteinnahme aus- fälle für die Monate Januar bis Oktober 1932 betrugen gegenüber 1931: 876,8 Mill. ML oder 26,6 Proz., gegenüber 1929: 2094,7 MilL Mk. oder 26,5 Prozent. Unter Einrechnung aller son­stigen Nusgabeverpflichtungen schließt die Wo- natsrechnung mit einer durch die Betriebsein­nahme nicht gedeckten Mehrausgabe von 11,6 Mill. Mk. ab.

frankfurter Abendbörse fest.

Frankfurt a.M., 2. Dez. Die nunmehr be­endete Regierungskrise hatte an der Nbendbörse eine Fortsetzung der den Mittagsverkehr beherr­schender F e st i g k e i t zur Folge, doch bestand im Hinblick auf das Programm der neuen Re­gierung eine gewisse Zurückhaltung. Infolge der schwächeren Reuyorker Eröffnungskurse war die Tlmsahtätigkeit sehr klein, doch etgaben sich gegen den Berliner Schluß kleine Besserungen von 0,25 bis 0,50 v. H. Dem Montanmarkt wandte man weiterhin Interesse zu, der Markt der festver­zinslichen Werte lag aber sehr still. Deutsche Anleihen konnten sich nur knapp behaupten, Reichsschuldbuchforderungen blieben in späten Fälligkeiten mit 72,25 v. H. unverändert, für Pfandbriefe bestand auf der erhöhten Mittags­basis geringe Nachfrage. Im Verlaufe war das Geschäft etwas belebter, da neben weiteren Deckungen und kleinen Meinungskäufen auch einige Kundenorders zur Ausführung kamen. Die Mehrzahl Der Aktienkurse zog erneut um 0,25 bis 0,75 v. H. an; die Börse schloß zu den höch­sten Tageskursen.

Renten lagen weiter still und unerholt. Neu­besitz 6,5, Altbesitz 56,5, Schutzgebiete 5,75, Dres­dener Bank 61,5, Reichsbank 131, Gelsenkirchen 45,5 bis 46, Harpener 82,25, Mannesmann 59,7a, Phoni? 32 bis 32,25, Stahlverein 28,75 bis 29. AEG. 34,63 bis 34,88, Conti Gummi 117,25, Scheideanstalt 144,5 bis 145, Licht & Kraft 99,5, IG.-Farben 98,25 bis 99, Gcsfürel 75,5, Nütgers- werke 41,5 bis 42, Siemens 126,5. Aschaffenburger Zellstoff 27,5, Ha Pag 18. Norddeutscher Lloyd 19 bis 19,25.

Aus dem Segelfliegerlager Homberg (Ohm).

Line große Flugzeughalle errichtet.

Mit drei Flugzeugen begann der Flugsportver­ein Hornber- im Frühjahre den Schulbetrieb seiner Derei-smitglieder. In einem von der Firma Ih- rina-Mel^ior (Lich) zur Verfügung gestellten Zelt waren die Flugzeuge untergebracht. Durch einen Gewittersturm nut starkem Regen wurde je­doch dieses Zelt sortgeweht und die Flugzeuge beschädigt. so daß der Schulbetrieb abgebrochen werden mußte. Der Verein war nunmehr gezwun­gen, den Tau einer festen Halle in Angriff zu

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Die Dlauweißen haben sich für den morgigen Sonntag die 1. Elf des Sportvereins 06 Bad- Nauheim verpflichtet. Die Dadestädter weilen zum ersten Male zum Fuhballkampf in Gießern Sie sind also für die Hiesigen ein unbeschriebenes Blatt. Die Gäste verfügen über eine gepflegte Spielweise und stehen zweifellos nicht hinter dem Können der 1900er zurück. Vorübergehend war die Mannschaft zum Ausscheiden aus der Kreis­liga gezwungen, wird ihr aber jetzt wieder zu- geteilt werden, da sie die Meisterschaft der A- Klasse im Taunuskreis errang. Die Mannschaft blieb aus 14 Meister,chaftsspielen ungeschlagen und ohne Punktverlust. Das Torergebnis lau­tet 137:7. Die Spielvereinigung wird den Geg­ner ernst nehmen müssen. Die Dlauweißen treten voraussichtlich in stärkster Aufstellung an. (Schlarb; Zeiler, Luft; Langsdorf, Schmidt,

Glitsch; Arnold, Heilmann, Lippert, Göbel, Best.) Man hofft, daß sich die Gießener um ein schö­nes, faires Spiel bemühen werden. Der Aus­gang des Kampfes ist völlig offen. Die 1902er haben den Vorteil des eigenen Platzes. Vormit­tags trägt die Reserve ein Derbandsspiel gegen die 1. von Ettingshausen aus. Den Gießenern wäre ein glatter Sieg zuzutrauen, wenn sie nicht mit viel Ersah antreten müßten. Die 3. Elf spielt gegen Wiesecks l. Wieseck hat an Spielstärke ge­wonnen und die Gäste werden den Dlauweißen heftigen Widerstand leisten. Der Ausgang des Spieles ist nicht vorherzusagen. In Lollar trägt die 4. Mannschaft ein Derbandsspiel gegen die dortige 2. Elf aus. Der Gastgeber ist derzei­tiger Tabellenführer und Meisterschaftskandidat und wird sich den Sieg nicht nehmen lassen. Man erwartet ein ehrenvolles Abschneider!. Die fünfte Mannschaft ist spielfrei.

Huber (KFD.). Munkert (1. FC. Nürnberg); Grämlich (Eintracht Frankfurt), Kraus (1. Nürnberg), Mantel (Eintracht); Langenbein (Mannheim), Fischer (Pforzheim), Panzer (Bayern Hof), Lindner (Eintracht), Merz (Pforzheim) werden die Süddeutschen sicherlich in Paris ein gutes Spiel liefern. Auf Tormann und Verteidigung ist voller verlaß, die Läuferreihe dürfte augenblicklich in ganz Deutschland nicht zu übertreffen' sein und der Sturm hat das Zeug in sich, ein ausgezeichnetes Stürmerfp.el hinzulegen. Mt dieser Els kann man einverstanden fein und es müßte schon alles Pech und Unglück zufammen- treffen, wenn sie enttäuschen sollte.

DieLique de Paris fährt mit gang schwerem Geschütz auf. Die Manschaft besteht fast ausschließ­lich aus Internationalen und stellt ungefähr das Beste dar, was in Frankreich im Augenblick zu finden ist. Die Süddeutschen werden Leute vorfin­den, die einen ekanvollen, schnellen und ideenreichen Fußball spielen können und die auch die größte Aufopferung und Zähigkeit zeigen werden. Leicht wird daher der Kampf nicht werden und ein Sieg nur errungen werden können, wenn jeder der süd­deutschen Elf sein Bestes hergeben wird.

Büchertisch.

Adolf Weber: Weltwirtschaft. Was jeder davon wissen muh. Mit einem Geleit­wort von Oskar von Miller. 52 Abbildungen auf Tafeln, 2 farbige Karten, 35 Textzeichnungen. In Ganzleinen 4,80 Mark. Verlag F. Druckmann, AG., München. (342) Weber, einer unserer angesehensten Nationalökonomen, hat es unter­nommen, einen allgemein verständlichen Führer durch die Weltwirtschaft zu schreiben. In zwölf sehr spannend geschriebenen Kapiteln werden die Geheimnisse der Weltwirtschaft enthüllt. Es gibt

OerReichsbankstaiuS Mimo November

CBerlin, 2.Dez. (WTB.) Nach dem Aus­weis der Reichsbank vom 3 0. Novem­ber hat sich in der Ultimowoche die gesamte Kapitalanlage der Dank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 351 Millio­nen auf 3367,7 Millionen Mark erhöht. 3m ein­zelnen haben die Destände an Handelswechseln und Schecks um 202 Millionen auf 2731,2 Mil­lionen Mark, die Bestände an Reichsschatzwechseln um 28,1 Millionen auf 34,6 Millionen Mark und die Lonibardbestände um 121 Millionen auf 207 Millionen Mark zugenommen.

An Reichsbanknoten und Renten­bankscheinen sind 244,8 Millionen Mark in den Verkehr abgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 224,9 Millionen auf 3531,2 Millionen Mark, derjenige an Ren­tenbankscheinen um 19.9 Millionen auf 409,1 Millionen Mark erhöht. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbank­scheinen auf 17,9 Millionen Mark ermäßigt. Die fremden Gelder zeigen mit 418,1 Millionen Mark eine Abnahme um 11 Millionen Mark.

Die Bestände an Gold und deckungs­fähigen Devisen haben sich um 3,5 Mil­lionen auf 937 Millionen Mark erhöht. 3m ein­zelnen haben die Goldbestände um 8,6 Millionen auf 827,2 Millionen Mark zugenommen und die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 5,1 Millionen auf 109,7 Millionen Wark abge­nommen.

Die Deckung der Noten durch Gold und deckungsfähige Devisen betrug am Ultimo 26,5 gegen 28,2 v. H. am 23. November 1932.

Oie Deutsche Reichsbahn im Oktober.

Berlin, 2. Dez. (WTB.) Die im September einsetzende, vorwiegend saisonmähig begründete Belebung des Güterverkehrs der Deutschen Reichsbahn hielt auch im Ok­tober an. Sie wurde durch die Zuckerrüben­kampagne, die Kartofselernte und den steigenden Absatz von 3ndustriekohle herbeigeführt. Diesem Derkehrszuwachs stand allerdings ein spürbarer Rückgang bei anderen Transporten, wie Dünge­mitteln, Brotgetreide und Baustoffen gegenüber. An der Wagenstellung gemessen betrug die Der- kehrszunahme gegenüber Dem Dormonat 6,8 Pro­zent und geht Damit über das übliche Maß des saisonmäßigen Verkehrszuwachses hinaus. Den der 3ahreszeit entsprechend im Abnehmen be­griffenen Personenverkehr belebten zeitweise Aus­stellungen, Herbstferien u. a., so daß er im ganzen nur wenig hinter Dem des Vormonats zurückblieb.

Erheblich stärker war allerdings Der Rück­gang Der Einnahmen. Die Betriebsein­nahmen beliefen sich auf insgesamt 258,26

nehmen. Der Bauplatz hierzu wurde von Der Ge­meinde Nieder-OsleiDen zur Verfügung gestellt. Der Bau Der Halle fanD um so mehr Anklang, Da durch verschiedene Stundenflüge bewiesen war, daß das Gelände sich zur Ablegung Der A-, B- unD C-Prüsungen eignete. Im Rahmen des freiwil­ligen Arbeitsdienstes wurde nunmehr Die Halle von Vereinsmitgliedern in Angriff genommen, mit demselben unermüdlichen Eifer, mit Dem in Den Wintermonaten zwei neue Flugzeuge fertig ge­stellt worden waren. Die Halle selbst hat eine Länge von 25 Meter, eine Breite von 13 Meter und eine Höhe von 6,50 Meter. Sie teilt sich ein in die eigentliche Flugzeughalle, in Drei verschie- Den große Unterkunftsräume, in Küche und Werk­statt. 2n der Flugzeughalle können bequem Drei aufmontierte Flugzeuge zu ebener Erbe unterge­bracht werden, während durch Anbringung von Aufzugsrollen und Winden noch zwei weitere Ma­schinen unter dem Dach Der Halle aufgehängt wer­den können. Die Wohnräume bieten für 50 bis 60 Personen Platz. Für weibliche Flugschüler ist ein besonderer Unterkunftsraum vorhanDen. Ein gut ausgebauter geräumiger Keller dient zur Auf­nahme von Brennmaterialien, Kartoffeln und Gemüse. Da in Der dortigen Gegend keinerlei Ge­legenheit zum Uebernachten vorhanden ist, wurde die Halle entsprechend den Vorschriften des 2u- gendherbergs-Derbandes als Jugendherberge ein­gerichtet und anerkannt. Nach Fertigstellung der Halle konnte der Schulbetrieb in verstärktem Maße wieder aufgenommen werden. Einen schönen Er­folg bedeutet Die Tatsache, daß am vergangenen Sonntag ein fortgeschrittener Gleitflieger seine C-Prüfung mit einer Flugdauer von 42 Minuten und bis zu 150 Meter Startüberhöhung ablegen konnte.

Hierdurch ist erneut bewiesen, daß das Flug­gelände in Nieder-Ofleiden wohl als das geeig­netste Segclfluggelände von ganz Hessen ange­sehen werden kann. Der Fliegersportverein Hom­berg hat mit der Errichtung der Halle der Segel­flugsportbewegung einen wertvollen Dienst- er­wiesen.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe Der zuletzt beschlossenen Divid.nde an. Reichsbankdiskont 4 v. H.. Lombardzinsfuß 5 o.H

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6% Seutithe iHeturtantethe v. 192] fi% ehem.7% Dt.ReichSanl: v. 1939 5Vi°o Doung.Anleihe von 1930 ..

Teutfcbe l'lnI.-Slblos.^Schuld mit 2lu9lo'. Dicd)tcn .............

Tesfll. ohne Auslos.-Rechtc......

6% ehern. 8% Hell. BoMtaat 1929 (rudtohlb. 102"n)...........

Cbcrheffen Provinz.Anleihe mit AuSloi.,Rechten ............

Deutsche Komm. Sammelnd l.An leibe Serie! mit AuLIos.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hhp.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar bte 1935

6% ehem. 7% Franks. Hnp.-Bant Goldvse. 16 unkündbar bto 1936

5*/j% ehem. 4L;% Franks. Hqp.

Bank-Ltqu.-Pfandöricse .....

5Zr% ehern. 4V2% Rheinische Hdv.^öank-Liau.-Goldpse. ...

6% ehem. 8% Pr. Landespfand brlefanftalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespsand briesanstalt, Psandbriefe R. 10

4% L österreichische (Holdrente...

4,20% Oelterreichische Stlberrente 4°o Ungarische Goldrente.......

4?o Ungarische Staatsrente v. 1910 V/,0;, deSgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zoüanleihe von 1911 1,1 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie I....................

4% deSgl. Serie II.............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4'/:%Ruman.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

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Bereiingre Stahlwerke........u

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Kaliwerke Aschersleben........6

Kaliwerke Westeregeln........6

Kaliwerke Salzdetfurth.......9

I ®. Farben-Industrie....... 1

Scheideanstalt...............10

Goldschmidt ................0

Rütgerswerke.............. 0

Metallgesellschaft.............0

Philipp Hotzmann ...........0

Zementwerk Heidelberg ......4

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Zellstoff Aschaffenburg ....... 0

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5,934

51,95

5,946

52,05

5,964

51,95

5,976

52,05

12,465

12,485

12,465

12,485

Budapest ...

Sofia.....

Holland ...

3,057

3,063

3,057

3,063

169,33

169,67

169.33

169,67

69,53

69,67

69,63

69.77

Kopenhagen.

70,53

70,67

70.78

70,92

Stockholm...

73,78

73,92

74,23

74,37

London .....

13,54

13,58

13,61

13,65

Buenos Aires

0,863

0,867

0,863

0,867

Neunork....

4.209

4,217

4,209

4,217

Brüssel.....

56,27

58,39

58,26

58,38

Italien.....

21,40

21,44

21,38

21,42

Pans.....

16,455

16.495

16,45

16,49

Schweiz ...

80.92

81,08

60,92

81.08

Spanien....

34,42

34,48

34,30

34,46

Danzig ....

81,82

81,98

81.80

81.96

Japan.....

Rio de Jan.

0,839

0,841

0,849

0,851

0,294

0,296

0,294

0.296

Jugoslawien Lissabon ...

5,634

5,646

5,634

5,646

12,76

12,78

12,76

12,78

Berlin, 2-Dezember

Geld

Srlel

Amerikanische Noten..............

4,20

4,22

Belgische Noten..................

58,10

58,34

Dänische Noten .................

70,41

70,69

...............

13,57

13,63

Französische Noten...............

16,41

16,47

168,96

169,64

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

21,32

69,46

21,40

69,74

Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling

2,49

Rumänische Noten...............

2,47

Schwedische Noten........ -

74,05

74,35

80,74

34,26

81,06

............ *

34,40

Ungarische Noteu................