Ausgabe 
3.12.1932 Erstes Blatt
 
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Nr. 285 vierter Blatt

Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)

Samstag, 5 Dezember 1952

Obechessen.

3 Dezirks-Seflügelfchau in Lollar.

ch Lollar, 29. Noo Am Samstag und Sonn­tag veranstaltete der 1. Bezirk des Verban­des Oberhessischer Geflügelzüchter im Saale des GasthausesZur Traube" die diesjährige 3. Bezirks - Geflügel. Ausstellung. Die Vorarbeiten waren dem hiesigen Geflügel- und Brieftaubenzuchtoerein übertragen wor­den. Als Preisrichter waren die Herren Jean Dörr (Neuenhain) und L. S t e p h a n (Lampertheim) tätig. Die Schau wies rund 200 Nummern auf. Eine stattliche Anzahl Ehrenpreise waren von dem Pro- oinzialoerband des Bundes Deutscher Geflügelzüch­ter, einer Reihe benachbarter Ortsvereine und von hiesigen und auswärtigen Firmen gestiftet worden. Der Besuch war am Samstag gut, am Sonntag sehr rede. Nachstehend die

Hauptergebnisse der Prämiierung.

Abteilung I, Wassergeflügel und Zuchtstämme: Ehrenpreise: Schwarze Italiener sehr gut 1 Ludw Schwalb, Alten-Buseck, schwarze Zwerglangschan, sehr gut 1, Richard Schulze, Lollar; Bantam schwarz, sehr gut 2, Albert Fuchs, Lollar; Deutsche Zwerge (silberhalsig) sehr gut 2, W. Schmidt, Wieseck; Ostfriesische Silbermöven s. g. 2 W. Römer, Lollar; Kreienköppe (silberhalsig) g., Jak. Dechert, Alten-Buseck; Orpingtonenten (gelb) g, H. Zecher II., GroßeN-Buseck; ebenso Alfr. Hahn, Großen-Buseck.

Abteilung !!, Hühner: Ehrenpreise und sehr gut 1 erhielten: Gestreifte Plymouth Rocks: Heinr. Pfeiffer, Großen-Buseck (Hennen und Hähne), s. g. 2 und 3 derselbe; gut (Henne) Alb. Fuchs, Lollar; Wyandottes weiß: Ehrenpreise und s. g. 1: O. Nuhn, Lollar, Konr. Heinze, Lollar; s. g. 2 der­selbe, g. O. Nuhn, Lollar; Wyandottes schwarz: Ehrenpreis und s. g. 1: Ludw. Schwalb, Alten-Bu- seck; gut (Hahn) derselbe; Sussex, bunt: Ehren­preis und s. g. 1: H. Riehm, Lollar; s. g. 2 und befriedigend derselbe; Russische Orlofs, rotbunt: g. (Hahn und Henne) L. Sommer, Gießen! Rhodelän- der, rot: Ehrenpreis s. g. 1, 2, 3, g. 2 und 3 Wilh. Hofmann, Lollar; Minörka, schwarz, rosenkämmig: Ehrenpreis s. g. 1, 2, 3 Aua. Seibert, Wieseck; Reichshühner, schwarzweiß: S. g. 2, g. 3, Fr. Riehm, Lollar; Rheinländer, schwarz: Ehrenpreis und s. g. 1 Albert Linker, Lollar, Heinr. Reinhardt, Allendorf (Lumda), g. 2 W. Schmidt, Wieseck, g. 3 Alb. Linker, Lollar, befriedigend derselbe und W. Schmidt, Wieseck. Walsumer. rebhuhnfarbig: S. g. 2 (Henne) K. Hinterlang, Klein-Linden; Italiener, rebhuhnsarbig: Ehrenpreis und s. g. 1 (Henne) Wilh. Walther, Daubringen, s. g. 1 derselbe, s. g. 2 Sari Erb, Wieseck, s. g. 3 derselbe, g. 2 Karl Dern, Watzenborn, g. W. Walther V1L, Daubringen und K. Erb, Wieseck; Italiener, silberfarbig: S. g. 2 und befriedigend Wilhelm Schlosser, Klein-Linden; Italiener, schwarz: Ehrenpreis und s. g. 1 Herm. Mählich, Lollar (Henne), s. g. 2 Ludw. Hofmann VI., Lollar, befriedigend K. Espich, Lollar; Italiener, ge­streift: Ehrenpreis und s. g. 1 Ludw. Heß, Watzen­born, l. g. 1 Georg Hetlche, Lollar, g. dieselben; Leghorn, weiß: G. und befriedigend Georg Lutz, Klein-Linden und Albert Grün, Lollar; Ostfriesische Silbermöven: Ehrenpreis s. g. 1, 2, 3, g. Wilhelm Römer, Lollar.

Abteilung III, Zwerghühner: Zwerg- wyandottes, schwarz: Ehrenpreis s. g. 1, 2, g. Georg Lutz, Klein-Linden; Zwergwyandottes, gestreift: G. L. Kreiling, Gießen; Zwergrhodeländer, rot: Ehren­preis, s. g. 1, 2 und g. Aug. Lenz, Klein-Linden; Zwerglangschan, schwarz: Ehrenpreis, s. g. 1, 2, 3, s. g., g. Rich. Schulze^Lollar; Bantam, schwarz: Ehrenpreise Alb. Fuchs, Lollar, K. Wagner, Lollar, s. g. 2, g. 2, 3 dieselben und K. Kaletsch, Lollar; Neumodische englische Zwergkämpfer, rotscheck.: Ehrenpreis u. s. g. 1, 2 W. Schmulbach, Lollar; Blau, Porzellans, federfüßige Zwerge: g. K. Heinze, Lollar.

Abteilung IV, Tauben: Altdeutsche Kröpfer: Ehrenpreises, g. 1, 2 und g. Karl Heß IV., Watzen­born; Hessische Kröpfer: Ehrenpreis Jast. Frank, Lollar, s. g. 1 W. Sich IV., Londorf, s. g. 2 K. Hinterlang, Klein-Linden, g. Just. Frank, Lollar, g. 2 W. Lich IV., Londorf, g. 3 Heinr. Reinhardt, Allendorf (Lumda), befriedigend dieselben; Steiger- Kröpfer: Ehrenpreis und s. g. 1, g. W. Lich V., Londorf; Steinheimer Bagdetten: Ehrenpreise K. Sieg, Münster und H. Müller, Ruttershausen, s. g. 1 Gg. v. d. Au, Lollar, g. 2, 3 H. Müller, Rutters­hausen, K. Sieg, Münster und Gg. v. d. Au, Lollar; Schönheitsbrieftauben: Ehrenpreis K. Zimmermann, Lollar, s. g. 2 derselbe, g. derselbe, befriedigend der­selbe; Thüringer Flügeltauben: Ehrenpreis K. Zim­mermann, Lollar, s. g. 2 derselbe, g. derselbe; Fo­rellentauben: Ehrenpreis und s. g. 1 Otto Nuhn, Lollar, s. g. 2 derselbe, s. g. 3 derselbe, g. derselbe; Thüringer Schnippen: G. K. Schmidt, Lollar; Trommeltauben: Ehrenpreis und s. g. 1 Fr. Riehm, Lollar; Pfautauben: G. K. Schmidt, Lollar.

Abt. V, Reisebrieftauben: Ehrenpreise H Krämer, Ruttershausen, O. Kutscher, Lollar,

1. Preis O. Kutscher, Lollar, 2. H. Muller, Rutters­hausen, 3. O. Kutscher, Lollar, Hans Krämer, Rut­tershausen, Just. Frank, Lollar, Anerkennungen H. Schwarz, Bellnhausen, H. Krämer, Ruttershausen, Ehrenpreis W. Borschel (Tauber, scheck.), 2. und 3. (Tauber, fahl und dunkel gehämmert) Christ. Lotz, Allendorf.

Ziergeflügel, Goldfasanen u. Tau­ben: Ehrenpreis und s. g 1 Geflügel- und Brief­taubenzuchtverein Lollar; Wildfasanen: G. Alb. Fuchs, Lollar.

Leistungspreise erhielten für Hühner: Wilh. Hofmann, Lollar in Rhodeländer; Zwerg- Hühner (Zwerglangschan): Rich. Schulze, Lollar, und für Tauben (Forellen) O. Nuhn, Lollar.

Landkreis (tilgen.

£ Wieseck, 1. Dez. Gestern abend fand bei Gastwirt Phil. Walther die diesjährige Herbst- generalversammlung der Spar- und Darlehnskasse Wieseck statt. Aus dem Be­richt t>es Direktors Karl Werner war zu ent­nehmen, daß es der Kasse, trotz der starken Ver­luste, die sie erlitten hat, möglich war, den Ge­schäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Die Umsatzzahlen find, wie allgemein, auch bei der Spar- und Dar­lehnskasse zurückgegangen. An Spareinlagen wur­den seit Juli vorigen Jahres über 100 000 Mark zurückgezahlt. Die Wahl des Direktors ergab die einstimmige Wiederwahl von Karl Werner. In den Aufsichtsrat wurde Schreinermeister Gustav Seibert mit 63 Stimmen wiedergewählt. Neu wurden in den Aufsichtsrat gewählt: Wilh. Hof, Rangiermeister i. R., mit 48 Stimmen auf drei Jahre, und Otto Möser, Schreinermeister, mit 37 Stimmen auf zwei Jahre. In der Aussprache wurden noch die Zinssätze für das 2. Halbjahr 1932 bekanntgegeben. Diese Sätze sind leider noch durch die Verpflichtungen der Kasse bei der Landesgenos- senschaftsbank sehr hoch; es sei dringend zu wün- fchen, daß auch den ländlichen Genofsenschaften bald geholfen werde. Ueber die entstandenen Ver­luste fand wieder eine rege Aussprache statt, die aber nichts neues brachte, da die noch schwebenden Konkurse kein klares Bild geben. Es sei zu wün­schen, daß diese Konkurse bald abgewickelt werden, auch sollten die Mitglieder der Kasse erkennen, daß von der Verwaltung alles getan wurde, was zum Nutzen der Kasse möglich war. Nur dann sei ein gutes Ende zu erwarten.

Wieseck, 2. Dez. Die Ob st baumzäh- lung in der Gemarkung Wieseck mit Ba-

Ein Sohn, der seine Ettern sucht.

Die Auffindung eines völlig erschöpften und erstarrten Wanderers in den Alpen enthüllte das Drama eines Menschen, der seine Eltern sucht, die er noch nie gesehen hat. Der 22jährige Ben­venuto Sereno, der halb tot im Schnee in der Aähe der französischen Grenze von einer, Mili­tär-Patrouille entdeckt wurde, berichtete im Kran­kenhaus, daß er von seinen Eltern kurz nach seiner Geburt verlassen worden sei. Er verbrachte Jahre mit dem Versuch, ihren Aufenthaltsort zu entdecken. Als er seine Militärzeit abdiente, gewann er die Unterstützung seines Hauptmanns, mit dessen Hilfe er die Adresse seiner Eltern in Frankreich erlangte. Ein Briefwechsel entwickelte sich, und schließlich luden die Eltern den Sohn ein, zu ihnen zu kommen. Aber alle seine 'Ver­suche, einen Paß zu erhalten, waren vergeblich, und so machte sich der junge Mann, von Sehn­sucht nach den Eltern gepeinigt, schließlich zu Fuß auf den Weg. Drei Tage und drei Rächte kämpfte er in den schneebedeckten Alpen gegen die Kälte, wurde aber von einem Schneesturm überfallen, verirrte sich und blieb ohnmächtig an der einsamen Stelle liegen, an der er ent­deckt wurde.

Oie frechen Elstern.

Die australischen Elstern sind nicht nur diebisch und geschwätzig, sondern scheinen geradezu ge­fährlich zu sein, denn es wird von unangeneh­men Angriffen dieser kleinen Tiere berichtet. So sind nach einem Bericht in Rapier in Reu- seeland Kinder von Elstern verletzt worden. 2n der australischen Hauptstadt Canberra machen sie den Golfspielern das Leben schwer. Auch die Baben beteiligen sich an der Störung dieses sonst so gemütlichen Spiels; sie nisten in den Bäumen bei den großen Golfplätzen, tragen Bälle fort und verbergen sie in ihren Restern. Zwanzig Bälle wurden allein in einem einzigen Baben­nest gefunden. Die Elstern aber find noch viel frecher. Wenn die Spieler in die Bähe der Bäume kommen, in denen Elstern hausen, so fliegen die Bögel auf sie zu und greifen sie an.

denburg hatte folgendes Ergebnis: Baumbestand 8156, davon 5258 tragsähig und 2898 nicht trag­fähig. An einzelnen Obstsorten tourten gezählt (die Zahl der nichttra^enden Bäume ist jeweils in Klammer angegeben): Taseläpfel, hochstämmig 1255 (1222), nictcrftämmig, 91 (40); Wirtscha.ts- äpfcl 1089 (401); Taselbirnen, hochstämmig 301 (191), niederstämmig 93 (18); Wirtschostsbirnen 495 (50); Süßkirschen 41 (160); Sauerkirschen 211 (73); Hauszwetschen, spätrei end 1094 (499;; Früh- zwctschen 25 (16), Mirabellen 51 (109); Beine- klauden und sonstige Edelpslaumen 35 (33); Apri­kosen 2 (4); Pfirsiche, Frühsorten 5 (7), Spät- sorten 3 (7); Walnüsse 8 (5).

Lpiclplan der Frankfurter Theater

Opernhaus: Sonntag, 4. Dezember: An­fang 15 Ahr: 2m weißen Bößl. Anfang 19.30 Ahr: Die Csardasfürstin. Montag, 5. Dez.: Ge­schlossen. Dienstag, 6. Dez.: Anfang 20 Ahr: Die Entführung aus dem Serail. Mittwoch», 7. Tez.: Anfang 19.30 Ahr: Die Csardas,ürstin. Donners­tag, 8. Dez.: Anfang 20 Ahr: Die Boheme. Frei­tag, 9. Dez.: Anfang 18 Ahr: Zum ersten Male: Der gestiefelte Kater. Samstag, 10. Dez.: Anfang 19.30 Ahr: Don Carlos. Sonntag, 11. Dez.: An-

Schauspielhaus.

Anfang 11.30 Ahr: Verein Opernhilfe Schau­spielhilfe e. V., Frankfurt a. M. Lichtbilder- Dortrag: Gerhart Hauptmanns Bühnenschicksale. Anfang 16 Ahr: Dep Raub der Sabinerinnen. Anfang 20 Ahr: Die endlose Straße. Montag, 5. Dezember: Anfang 20 Ahr: Moral. Dienstag, 6. Dezember: Anfang 20 Ahr: Die endlose Straße. Mittwoch, 7. Dez.: Anfang 20 Uhr: Die endlose Straße. Donnerstag, 8. Dez.: Anfang 20 Ahr: Einmaliges Gastspiel: Musical Chairs. Freikag, 9. Dezember: Anfang 20 Ahr: Die endlose Straße. Samstag, 10. Dez.: Anfang 20 Ahr: Reuinsze- niert: Der Verschwender. Ein Zaubermärchen.

Vüchertisch.

M i a M u n ie r - W r o b l e w s k a : Der Baumeister zu Mühlbach. Geb. 1,10 Mk. Verlag C. Bertelsmann in Gütersloh. 72 Seiten. (352.) Im lieblichen Burgenland hinter den Karpathen träumt die Kirche von Mühlbach seit vielen Jahrhunderten und verspinnt den Freund deutscher Baukunst und mittelalterlichen Wesens in ihre Träume; das steingehauene Antlitz ihres Bau­meisters bleibt ein Geyeimnis. Bis Mia Munier- Wroblewska Sage und Wirklichkeit, das Gestern mit

Wenn der Spieler sich bückt, um den Ball zu schlagen, dann sitzt ihm plötzlich ein solcher Vogel im Backen und hackt mit dem Schnabel nach seinem Kopf. Dadurch sind schon manche Verwun­dungen entstanden. Die Golfspieler müssen da­her immer auf ihrer Hut sein. Auch sonst machen sich die Elstern sehr mausig, und zwar in ge­wissen Teilen der Stadt. Einige Stellen der Parks, wo sie besonders zahlreich leben, sind ganz verlassen. Frauen schwingen ihre Schirme, Männer ihre Stöcke, wenn sie durch solcheGe­fahrzonen" gehen, um die Elstern abzuschrecken. Doch wurde kürzlich einer Dame ihr neuer Hut von einem solchen gefiederten Wegelagerer her­untergerissen und beschädigt.

3ar und Zahnarzt.

Als der russische Kaiser Nikolaus I. sich zum Be­such in Berlin befand, litt er eines Tages an hef­tigen Zahnschmerzen. Man rief den Zahnarzt Dr. W., der die Ursache der Schmerzen feststellte und beseitigte. Als der Arzt von dem Adjutanten des Kaisers gefragt wurde, was man ihm für diese Operation schuldig sei, antwortete der Arzt, er fühle sich reichlich belohnt durch die Freude, den Kaiser von seinen Schmerzen befreit zu haben. Am ande­ren Morgen erhielt der Zahnarzt, der niemals über das Weichbild Berlins hinausgekommen war, einen Orden mit der Inschrift:F ü r Tapferkeit im K a u k a s u s".

Oer schlagfertige Schuster.

In einer früheren alten Reichsstadt am Süd­harz so wird in derLesestunde" erzählt lebte der Schuhmacher X., der seine Arbeitsstätte dicht an der Straße hatte und wie Hans Sachs von hier aus die Welt mit klugen Augen betrach­tete. Ein Amtsrichter, den sein Weg ost an der geöffneten Tür der Schuhmacher-Werkstatt vor­beiführte, machte seine Späßchen mit dem ehr­samen Handwerker. Einmal meinte der Amtsrich­ter, der als Freund eines guten Tropfens in der ganzen Stadt bekannt war, im Voravergehen: Wer Pech angreift, besudelt sich." Worauf so­fort die Antwort erfolgte:Wer Rotspohn trinkt, bedudelt sich."

Buntes Allerlei.

dem Heute verbindet. Eine der reifsten Arbeiten der baltischen Dichterin.

Bernarr Macfadden: Weiblich­keit und Ehe. Halbleder 2.85 Mk. Verlag Dr. Sclle-Eysler AG., Berlin SO. 16. (354.) Der bekannte amerikanische Vorkämpfer auf dem ©eb'?*c der Hygiene und Körperkultur 'pricht hier mit fei­nem Taktgefühl, aber der nötigen Offenheit über alle Probleme der Liebe und Ehe. Sein allgemein verständlich geschriebenes Buch gibt Aufklärung über di' Naturgesetze des Körpers, es zeigt, w.c Krank­heiten und Leiden erkannt un^> vermieden werden können und will den Weg zur Schönheit, natür­licher Weiblichkeit und gesunder Mutterschaft wei­sen.

Sernarr Macfadden: Männlich­keit und Ehe. chalbledcr 2,85 Mk. Verlag Dr. Selle-Eysler AG., Berlin SO. 16. (355.) Das Werk stellt das Gegenstück zu dem BuchWeiblich­keit und Ehe" des gleichen Verfassers dar. Macfad­den hat dem Studium der fern eilen Frage Jahr­zehnte gewidmet. Seine wertvollen Ratschläge wol­len der Erzielung kraftvoller, gesunder Männlichkeit dienen, vor Krankheiten und Abwegen bewahren und die Voraussetzungen für ein glückliches und harmonisches Eheleben aufzeigen.

Illustrierte Filmbücher": Marlene Dietrich, Lucie Englisch, Greta Garbo, Fritz Käm­pers. Kart, je 1, Mark. Verlag Scherl, Berlin. (346) Von vier Filmstars erzählt der Berliner Filmkritiker Aros; er schildert ihr Leben und zeigt, in welchen Filmen und mit wem sie bisher spielten. Marlene Dietrich ist in ganz kurzer Zeit welt­berühmt geworden. ImBlauen Engel" wurde sie groß herausgestellt seit Jahren filmt sie in Holly­wood. Viele Gerüchte umschwirren Greta Garbo. Wie sie ihren Aufstieg machte, wie schwer sie es hatte, wird eingehend geschildert. Fritz Kämpers fing auf der Wanderbühne an, wurde auch in guten Theatern bekannt und hat vielen Filmen zum Er­folg verhalfen. Lucie Englisch trat schon als kleines Mädchen mit Hängezöpfen auf, wenn auch nur als Choristin. Ueber die Bühnen vieler kleinen Städte führte ihr Weg nach Berlin, wo sie durch ihre Tätigkeit beim Theater und Film viele An­hänger gewann. JedesIllustrierte Filmbuch" enthält über 40 zum Teil ganzseitige Bilder aus alten und neuen Filmen, sowie bisher unveröffent­lichte Photos aus dem Privatleben.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Die Austicht in der Lesehalle.

Zu demEingesandt" in Br. 283 des G A. schreibt uns der Vorstand desGießener Lese­halle-Vereins" : Die Lesehalle beruht auf Gemein- sinn und dem Bewußtsein gegenseitiger Verpflich­tung. Jeder ordnungsliebende Leser ist als solcher Aufsichtsperson" und bei Störungen einzuschrci- ten oercchtigt. Eine besondere ständige Aus­sicht kann der Verein nicht leisten, er wird aber nach besten Kräften das Mögliche tun.

(Schluß des redaktionellen Teils.)

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