Ausgabe 
3.10.1932 Frühausgabe
 
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Buntes Allerlei

Die 3. gel Toren. Di>

Devisenmarkt Berlin Jronffurl a. 2TL

Banknoten.

Beim rudern

wann gegen die 3. des DfD. mit 6:0 ie 1. Mannschaft des DfD. tonnte- gegen

des Tages im Rennachter vom Frankfurter Ruder- oerein mit 29:38,2 Minuten erzielt.

d u -

Kurze Sportnotizen.

Frankfurter Langstrecken- über 8,1 Kilometer wurde die beste Zeit

6.2 10,75

5 19.65

9,75

7,25

6,75

7,4

3,75

10,25

7,4

6,9

6,25

3,6

Fußball der Gießener Mannschaften.

Der gestrige Sonntag brachte zwei interessante Ereignisse. Die Spielvereinigung 1900 konnte «gegen die 1. von Dottenhorn mit dem über­raschend hohen Resultat von 6:2 Toren gewinnen.

Es fehlt noch eine Schönheitskönigin.

3n England wie in Amerika ist man der Wahl einer Schönheitskönigin noch lange nicht über­drüssig geworden. Da vertreibt man sich mit die­sem Humbug noch immer die Zeit und zerbricht sich raxf) immer den Kopf darüber, einen weib­lichen Derufsstand ausfindig zu machen, deren An­gehörige noch keine Schönheitskönigin gewählt ha­ben. Die englischen Tageszeitungen machen jetzt den Vorschlag, daß auch die Schriftstellerinnen eine Schönheitskönigin Wahlen sollen, denn sie hätten das gleiche Recht dazu wie Mannequins, Revue­girls, Schneiderinnen und Putzmacherinnen. Der Vorschlag der Dlätter ist ganz ernsthaft gemeint und geht vielleicht sogar von den Schriftstellerin­nen aus, die mit ihren Verlegern im Bunde zu sein scheinen. Schriftstellerinnen müssen ja keine Blaustrümpfe sein, deren Geist und Witz die kör­perlichen Mängel überstrahlt." Sie können sehr ta­lentvoll und zugleich sehr schön sein. (Sie können auch sehr talentlos und sehr schön sein.) Rimmt man aber das Buch einer Schriftstellerin in die Hand, gewinnt man aus der Lektüre nur ein Ur­teil über die Begabung der Verfasserin und er* fährt nichts davon, ob sie jung, alt, hübsch oder häßlich ist. Durch einen Schönheits-Wettbewerb würde dieser Mangel aber beseitigt werden. Zu­nächst fände das Publikum Gelegenheit, die kon­kurrierenden Schriftstellerinnen im Badeanzug im Wiegegang an sich vorbeiziehen zu sehen. Dann aber kommen die Bücher der Damen in die Aus­lagen der Buchhandlungen und die höchste Auf­lage wird zweifellos das Buch erringen, dessen grelle Bauchbinde den Vermerk trägt, daß die

3,8

6,25

9.65

5

1,2 7.4

7,05 6,35

3,75

4,13 3,75

6,4

10 5

18,7

Schmutzeier 6 bis 6,5.

Frankfurter Buttcrrnarkt.

Frankfurt a. M^ 1. Oft. Die Lage am Duttermarkt hat noch keine durchgreifende Besse­rung erfahren. Der Absatz blieb während der ganzen Woche sehr schwach, und selbst der Mo natswechsel übte keinen Einfluß aus. Deutsch Butter formte sich infolge der kleinen Anfuhr bc haupten, dagegen ging holländische Butter we ter zurück. Die Verkaufspreise des Großhandel- lauten (in 1 Zentner Tonnen): holländische Dut ter 128130, deutsche Butter 125-128 Mk.

Club" und .Kleeblatt" trafen in Fürth wieder einmal zu einem Derbandsspiel zusammen. Vor 15 000 Zuschauern siegte der 1. FC. Nürnberg mit Toren von Kund und Hornauer knapp 2:1 (1:1).

9,75

1,25 7,25 6.75

7,4 3.75

4,15

3,8

6,25

11 5 19.25

Die Mannschaft von Bajuwaren-München konnte wegen Aufgabe vvn Konrad Reichel nicht gewertet werden.

Deutsche Leichtathletik-Siege in Oslo.

Beim Leichtathletikfest in Oslo gab es einige sehr schöne deutsche Erfolge. 2 o n a t h holte sich die 100 Meter und 200 Meter in 10,8 bzw. 22,3 Sekunden, Syring gewann die 10 000 Meter in 31:54,6 und Sievert war im Weitsprung mit 6,83 Meter, im Kugelstoßen mit 15,12 und im Diskuswerfen mit 46,48 Meter erfolgreich. Wegener sprang 4 Meter Stabhoch und W e i- mann warf den Speer 69,20 Meter weit, was beide Male für den ersten Platz ausreichte. Ungarn schlug Polen im Leichtathletik-Ländesarnpf mit 50:32 P.

Ockershausen nur ein mageres Unentschieden von 1:1 Toren herausholen. Die 1. Jugend beendete den Kampf gegen die 1. Jugend von Muschenheim mit 8:1 siegreich. Die Schüler verloren gegen die Schüler von Lollar auf dem Platz in Lollar mit 3:1 Toren.

Fußball in Hessen-Hannover.

Am Sonntag brachten die Spiele in Hessen- Haimover meist die erwarteten Ergebnisse und nur in einem Falle eine grobe Heberraschung: Die Marburger Kurhessen unterlagen auf eigenem Gelände gegen ihre Ramensvetter aus Kassel un­erwartet hoch mit 1:7. Die Kurhessen verteidigten mit diesem Siege die Führung in der Tabelle, in die sie sich allerdings auch weiterhin mit den Fuldaer Borussen teilen müssen, die über Göt­tingen 05 mit 4:1 erfolgreich blieben. Rur knapp mit 3:2 holte sich Tura Kassel über die Hersfelder Hessen Sieg und Punkte, während sich SC. 03 Kas­sel und Spielderein Kassel nach einem 2:2 unent­schieden trennten.

Oie Verbandsspiele der Gruppe Main.

Am Sonntag wurde in der Gruppe Main die Vorrunde der diesjährigen Meisterschaftsspiele beendet. Grobe Ueberraschungen gab es nicht, lediglich der sichere 4:2-Sieg der Eintracht in Offenbach kommt etwas unerwartet. Eintracht be­fand sich gegenüber den letzten Spielen in einer bedeutend besseren Verfassung und steht nun klar an zweiter Stelle. Fuhballsportverein behält durch seinen 3:1-Erfolg über Rotweiß nunmehr allein die Spitze, da die Kickers auf den dritten Platz zurückgefallen .sind. Eine weitere Riederlage muhte Union Riederrad einstecken. 3n Isenburg

Weiterer Rückgang bet Konkurs e und Vergleichsverfahren im Sep- 1 tem bet. Rach Mitteilung des Statistischen Reichsamtes wurden im Monat September durch den Reichsanzeiger 480 neue Konkurse ohne die wegen Massemangels abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung und 306 eröffnete Ver­gleichsverfahren bekanntgegeben. Die entsprechen­den Zahlen für den Vormonat stellen sich auf 499 bzw. 386.

* Die Indexziffer der Großhan- delSpreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 28. September berechnete Grvßhcmdels- indexziffer ist mit 94,9 gegenüber der Vorwoche (94,8) wenig verändert. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 88,7 (pluS 0,3 vom Hundert), Kolonialwaren 85,1 (plus 0,6 v. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 88,8 (PluS 0,2 v. H.), und industrielle Fertigwaren 115,0 (mi­nus 0,1 v. H.).

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M, 1. Olt Rach anfangs noch sehr ruhigem Geschäft und eher weiteren Ab­schwächungen setzte sich gegen Schluß der Woche wieder eine freundlichere Stimmung durch, und auch der Absatz erfuhr eine leichte Belebung. Es ntoierten in Pfennig per Stück ab loco Frank­furt a. M: Bulgaren 7,25 bis 7,75, Jugoslawen 7,25 bis 7,75, Rumänen 7,25 bis 7,5, Polen 6,75 I bis 7,5, Russen 6,5 bis 7, Memelländer und ' Litauer je nach Größe 6,5 bis 9, Holländer 8,25 bis 9,75, Dänen 8,5 bis 9,5, Flandern 8,75 bis 9,25, Bayern 8,5 bis 9, deutsche Frischeier 8,25 bis 9,75, in- und ausländische Mittel- und

Stück) etwa der gleiche, wie in der Vorwoche (445) Stück. Die Preise blieben auf dem letzten Riveau unverändert. Rach ruhigem, später mit­telmäßigem Handel wurde der Markt ausverfauft. Schafe al) 23 bis 26, b) 19 bis 22, c) 14 bis 18.

Der Schweinemarkt scheint etwas bestän­digere Formen annehmen zu wollen, doch rechnet man noch keineswegs mit höheren Preisen für die nächste Zeit, weil der Bestand an schlachtreisen Tieren wider Erwarten 2 Prozent höher, alS im vorigen September ist. In dieser Woche blieben die Preise wiederum unverändert. Das Geschäft war schleppend und es verblieb äleberstand. Die Beschickung war mit 5306 Stück um etwa 100 Tiere geringer. Schweine b) 42 bis 45, c) 42 bis 46, ' d) 40 bis 45, e) 36 bis 42 Mark.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börfe.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

Wirtschaft.

Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt. Am dieswöchigen Schlachtviehmarkt zeigte sich nur wenig Veränderung, obwohl in der Preisge­staltung als auch bei den Auftriebszahlen: meist war die Beschickung etwas geringer. Der Handel verlief im allgemeinen ziemlich ruhig, wobei die Rähe des Ultimos auf den Fleischabsah etwas eingewirkt hat.

Am Rindermarkt war der Auftrieb mit 1545 Stück gegen die Vorwoche mit 1527 Stück nur un­wesentlich höher, doch waren Ochsen und Kühe um über 100 bzw. 40 Tiere mehr angetrieben, was zu einem leichten Preisnachlaß von je 1 Mark führte. Dullen und Färsen blieben unverändert. Rach ruhigem Handel verblieb etwas Tleberstand. Ochsen al) 30 bis 33, a2) 26 bis 29, bl) 20 bis 25; Dullen a) 27 bis 29, b) 22 bis 26; Kühe a) 24 bis 26, b) 20 bis 23, c) 15 bis 19; Färsen a) 31 bis 34, b) 27 bis 30, c) 22 bis 26. Mark.

Die weitere Verringerung der Zufuhren am Kälbermarkt (1386 gegen 1492) verursachte nach zunächst ruhigem, später etwas regerem Ge­schäft ein erneutes Anziehen der Preise um 2 Mark. Der Markt wurde gut geräumt Kälber b) 41 bis 43, c) 37 bis 40, d) 30 bis 36.

Am S ch a f m a r k t war der Zutrieb (440

4% Cc(terretd)ttd)e «olbrente .

4,20% Oeficrreid)i| d)t Süberrentr 4% Ungatildje dolbrtntc ....

4% Ungarische Staatlrente v. 1910 4%% beiflL von 1913 ....

5% abzest. fflülbmcjilanei von 90

4% Zoll anleihe von 1911

*% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie I........

4% betfli. (Serie li......

6% Rumün. vereinst. Rente v. 1903

4H%SumtaJwreta1>.8lentee.l918 4% Rumänische vereinst. Rente

Mnntolkr

Verfasserin die Schönheitskrone der Schriftste^l lerinnengilde trägt. . v I

Oas bewegliche Naturdenkmal.

Die in Deutschland noch wachsenden Eiben bekanntlich als Raturdenkmäler unter Schutz ge- i stellt Im Vorgarten eines Lübecker Privathauses II stand eine Eibe, die den Hausbewohnern Luft und Licht nahm. Der Besitzer beantragte die Geneh­migung zur Entfernung des Baumes. Der Denk- j malsrat verweigerte sie. Es entstand ein Prozeß und es war zu prüfen, ob ein in einem Privat­garten von einem Gärtner gepflanzter Daum überhaupt als Raturdenkmal zu betrachten sei, da die freie Ratur ihn nicht erzeugt hat und er nicht ' in der Absicht gepflanzt worden ist, ein Ratur». denkmal damit zu errichten. Die Sachverständigen stellten sich auf den Standpunkt, daß es sich i*i diesem Falle um kein Raturdenkmal handle. Es war aber noch eine andere Frage zu prüfen. Der Hauseigentümer hatte die Eibe dem Denkmalsrak nämlich zum Geschenk angeboren, wenn dieser sich verpflichte, die Eibe auf Staatskosten zu ent­fernen und an einer anderen Stelle einzupflanze? Die Rechtsfrage: Ist ein Daum, wenn er < Raturschuydenkmal erklärt wird, als ein bew< liches oder unbewegliches Denkmal anzusehe Die Entscheidung hängt davon ab, ob der Dau noch verpflanzt werden kann. Dei der Gibe t Lübeck haben die Sachverständigen dahin auS- gesagt, daß es technische Möglichkeiten gäbe, der Daum zu verpflanzen. Die Eibe wurde demnach entfernt, aber nicht auf Staatskosten verpflanzt, sondern der Denkmalsrat hat auf daS Raturdenk-, mal verzichtet. .

Das im letzten Winter mit einem Kostenaufwand von über einer halben Million Mark aufgebaute Polizei-Radio-Sy ft em der Stadt Reuyork ist weitaus das umfangreichste der Welt. Mehr als 2-50 mit hochwertigen Empfängern ausgerüstete P o - lizei-Streifenwagen, vom kleinen Zwei­sitzer bis zum großen Bereitschaftsauto, sind in stän­diger Alarmbereitschaft, um auf den drahtlosen Be­fehl eines der drei städtischen Polizeisender an die Stätte irgendeines Unfalls oder Verbrechens zu eilen. Es ist sogar beabsichtigt, die Anzahl dieser Autos in absehbarer Zeit noch zu verdoppeln. Die einge­bauten Radioempfänger find nach dem Superheterodyne-Prinzip konstruierte Spezialtypen, deren Einstellung auf die Wellenlänge der Polizei­fender fixiert ist, so daß der diensttuende Polizei­beamte den Apparat nicht selbständig einfteUen kann. Jede Aenderung der Einstellung muß in besonderen Polizei-Radio-Reparaturwerkstätten vorgenommen werden. , ,

Der Hauvtsender von 500 Watt befindet sich in einem kreisförmigen Raume auf der Spitze des Po- lizeipräsidiumgebäudes im Stadtteil Manhattan. Bon hier aus werden auch durch ein besonderes System der Fernsteuerung die beiden anderen, auf derselben Welle arbeitenden 400-Watt-Sender in den Stadtteilen Bronx und Brooklyn bedient. Die Besprechung der drei Sender erfolgt gleichzeitig durch ein einziges, im Haupt-Senderaum ausgestelltes Mi­krophon. Diese Regelung hat den Vorteil, daß die Sendung in allen, auch den entferntesten Vierteln der Siebenmillionenstadt gleich gut verständ­lich ist. ...

Der Sendeleiter im Haupt-Senberaarn hat einen riesigen, U-förmigen Tisch vor sich, auf dem die Stabtpläne Neuyor ks ausgebreitet sind, be­steckt mit 250 kleinen Fähnchen, die den jeweiligen Standort jedes Radio-Streifwagens anzeigen. Die Befehlsübergabe an die Autos erfolgt in Radio- phonie, doch in einer A r t chiffrierten S p r a ch e, um zu verhindern, daß durch unbefugtes Abhören der Befehle sich Ansammlungen am Be­stimmungsort des Polizetautos bilden. Entsprechend diesem System von Radioautos in den Straßen der Stadt besitzt die Neuyorker Polizei noch besondere, mit Radiogeräten ausgerüstete Fahrzeuge im Hafen, die dort gemeinsam mit den ebenfalls radiofizierten Feuerlöschbooten Dienst tun.

Englands F u ß b a II 91 a t i o n a l m a n n schäft trug am Samstag in Belfast ein Länder­spiel gegen Schottland aus und siegte mit 5:2.

Ebenso wie Neuyork sucht auch Scotland Nord das englische Polizeizentrum, den Funk- sprach immer erfolgreicher in den Dienst der Ver- brecherverfolgung zu stellen^ DieFl' e a enbe Schar von ScotlandPard" besitzt schon seit längerer Zeit in ihren Kraftwagen weitreichende Ra­dioapparate. Jetzt sind Versuche im Gange, deren Ziel die Ausrüstung der Schutzleute mit kleinen Taschenapparaten ist, die einen Wirkungsradius von rund 30 Kilometer haben sollen. Zu ihrer Erprobung wurden von einer Gruppe von Fachleuten auf eng­lischen Landstraßen mit einem Dutzend verschiedener Apparate praktische Versuche veranstaltet. Dabei wurden drahtlose Verbindungen mit der Station von Scotland Pard und einer anderen Hilfsstation in Jmber Court erziett, die auf einem Umkreis von rund 25 Kilometer als durchaus befriebigenb zu be- zeichnen waren.

Das Publikum, bas interessiert den Versuchen folgte, bürste sich selbst überzeugen, wie deutlich die Worte durch die kleinen Taschenapparate vernehmlich wurden. Die große Bedeutung dieser Ausrüstung der Schutzleute mit tragbaren kleinen Apparaten liegt in der Tatsache, daß die erhöhte Berne- aungsfähigkeit der Verbrecher unserer Tage auch sie machen sich ja alle Fortschritte der Technik und nicht zuletzt die Geschwindigkeit des Automobils dienstbar eine gesteigerte Bewegungs- steiheit der Schutzleute und bewährte Methoden, ihnen auf schnellstem Wege alle Nachrichten zu über­mitteln, erfordert.

Im Zusammenhang mit dieser geplanten Aus­rüstung mit Taschenapparaten soll die Errichtung einer Kette von drahtlosen Stationen in allen Teilen Großbritanniens erfolgen, von denen zunächst vier und einige Relais-Stationen zur Aus­führung kommen. Aus technischen Gründen beabsich­tigt man, an Stelle der drahtlosen Station von Scot­land 9)arb zwei anbere, die eine im Norden, die andere im Süden, anzulegen, die den elektrischen Störungen nicht so ausgesetzt sind, wie dies in Scot­land 9)arb häufig ber Fall ist. Auck die militärischen Behörden zeigten für die Versuche, die der Aus­rüstung vorgeschobener Posten mit drahtlosen Ta­schenapparaten dienen können, lebhaftes Interesse.

R. K.

verloren sie 3:0, dagegen schoben sich die Sport­freunde durch ein 3:2 über den zweiten Reuling Friedberg weiter nach vorn. Rach dem bisherigen Verlauf der Spiele dürften sich dieKameruner"' in der Dezirksliga halten, während Friedberg wohl kaum noch Aussicht hat, vom Tabellenende Wegzukommen, zumal Hanau seinen ersten Sieg errangen hat Dieber wurde 3:1 geschlagen and nunmehr drei Punkte Vorsprung hat.

Oeuffche Gchühenmeisterschaff.

In Wiesbaden kam am Sonntag die Bundes- Meisterschaft des Deutschen Schützenbundes zum 2lufr- trag. Der Titel eines Deutschen Banbesrneisters fiel an die Leipziger Schützengesellfchaft mit 4313 Ringen. Die nächsten Plätze belegten Verein für Frechandschießen Hannover mit 4217 Ringen, Frank- urter Schützenverein mit 4126 und Schütze ngesell- ' chaft Halle a.b. 6. mit 4087 Ringen. Bester Einzel- l chütze war B r i n g e z u - Leipzig, der auf der 300« Meter-Bahn bei 60 Schuß 932 Ringe erzielte.

Oeuffche Meisterschaft im Sv-Kilometer Gehen.

Am Sonntag wurde in Berlin die letzte deutsche Leichtathletik-Meisterschaft ausgetragen. Zur Meister­schaft im 50-KUometer-Gehen stellten sich 47 Einzel­bewerber und 7 Mannschaften dem Starter. Die Geher hatten sehr unter dem starken Wind und den schlechten Straßenoerhältnissen zu leiden. Deutscher Meister wurde H ä h n e l - Erfurt, der die 50 Blo- meter in 4:26,28 Stunden zurücklegte. Seine Hm ist ganz vorzüglich, doch dürfte wahrscheinlich bei ber Ausmessung der Strecke ein Irrtum unterlaufen sein. Den zweiten Platz belegte Sievert-Berlin in 4:40:00,6 vor Schnitt-Berlin und Reichel-München. Hähnel errang damit zum' siebten Male diese Meisterschaft.

Im Mannschaftswettbewerb siegte der Berliner Athletik-Club mit der Mannschaft Bliß, Bleiweiß, Schulze mit 18 Punkten vor dem SC. Charlottenburg mit 19 Punkten und Osram-Berlin.

M dem Rundfunk aus derDerdrecher-Zagd

OieRadiofizierung^ der Neuyorker und Londoner Polizei.

Jrantfurt a. M.

Berlin

Schluß« für#

Schluß!. Abenb- birfc

Schluß- turS

Schluß!. Mittag« börfe

Datum

30.9.

LIO.

30.9.

1-10.

6% Deunche Wctdieanlctiir v. 192.

67,75

69,5

67,7

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G%e6cm.7%$L9ietd)6anl.ö.l929

80,1

80.1

80,1

82

t>y»% ®t»unfl-9lnleWe oon 1930 Deutsche Anl.-Abios.-Echuld mfi

65.25

66

65,5

66

AuSIoi.-Rechten.....

54,75

54,25

54,8

53,13

DeSgl. ohne Au-los.-Rechte . - 6% rbem 8A>He>>. Sollsstaat 1999

6,65

6,65

6,7

6,7

(rüctiablb. 102%)......

Oberhell en Provinz-Anleihe mit

64,5

Auslos.-Rechtcn .....

Deutsche Komm. Satnmelabl.

56

Anleihe Serie i......

6% ehem. 8% Tranis. Hyp.-Banl

51,25

50.4

49,9

Soldpse. unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franll. Hhp.-Bmtl

72,5

77

Soivvte 16 unkündbar bis 1936 ehem. <ys% -rrankf.Hyp.- Bank Miau Psandbriefe .

5K% d»em.4K%fRbftnW

76

80

80

Hvp -Banl-Liau »Goldpse. . 6% ehem 8% Pr. LandcSvland»

79,75

80,2

*

brielanstm Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. LandeSpsand-

73,5

73,5

73,5

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brielanNall Pfandbriefe R. 10

Frankfurt a.21.

Sulin

Jrantfun a. M.

Serlin

Schluß- kur«

Schluß!. Abend« börfe

Gchluß» furd

Schlußk. mittag« börft

Gchluß- furt

Schlußk. Abend« börf-

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Mittag« börfe

Datum

30-9.

1.10.

30.9.

1.10.

Datum |

30.9.

1.10.

30.9.

1.10.

jpambutg-timenia Pme.

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16,5

17

17

Riebest Monian......1,;

Hamburg-Südam. Dampfschiff

31

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vereinigte Stahlwerke .... 0

20

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ßan|a Dampslchtsi . .

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Ola SHnen....... 0

17.75,

17,65

Norddeutscher Lloyd ....

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Kaliwerke Aschersleben ... 6

107

106,75

105

A.G. für Verkehrswesen AH.

O

42

42,25

41,25

Kaliwerke Westeregeln ... 6

113,75

114

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112

Berliner Handelsgesellschaft .

4

91,5

91

91,5

91

Kaliwerke Salzdetfurth . . 9

171

170

171

171,5

Lommer,- und Privat-Bank . Darmstädter und Nationalstaat

53,5

53,5

53,5

53,5

O

Deutsche Bank und

3. ®. Farben-Industne ... 7

98,65

98,5

98,4

98,13

DiSconto-Sesellschast. . .

0

75

75

75

75

Scheideanstalt. . .... 10

135,25

135,25

Dresdner Bant......

0

61,75

61,75

61,75

61,75

Goldschmidt.........0

28,75

28,5

28,5

ReschSban!........

1:

127.25

126,5

127,65

127

Rütgerswerke........0

Metallgelelllchaft.......0

42,5

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42.65

42,25

36

A.S.S.........

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31,75

32,4

Bergmann . .....

. 0

--

-

20.75

Bektr. Lieferung nelellschaft.

6

70,5

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Philipp Holz mann......O

Zementwerk Heidelberg.... 4

Cementwerk Karlstadt.....O

59,5

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Licht und Rtaji . .

stet len & Guilleaume .... Gesellschaft für Elektrisch«

6 O

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89

58

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73,5

72,5

©aofc & Freutag.....O.

5,1

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llntern.ebmungen ....

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72

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Rheinische ElcltnzstLt . . .

biy

75,5

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75

76

Schuckert & (So. . .....

Siemens & HaUke.....

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0

9

10

123

116,5

74,5

117

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74,75

122,5

116.5

74,25

118 118,5

Schultheis Patzenhofer ... 0

Mu «Allgemeine Kunstseide) 0

Bemberg........ 0

58,25

55

57,25

53,5

54,5

57,75

54,75

52,65

58

53,25

Budcru..........

Zellstoss Waldhof..... 0

47,75

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47,25

47

. 4

40

40

39,5

40,5

Zellstoss Aschaffenburg ... O

30,13

29,75

30

Deutsche Erdöl......

. 5

75

75,25

75,25

Dessauer &ai........7

92,25

92

Gelsenkirchener......

. 8

39

39,25

39

39,4

Daimler Motoren......0

21

20,5

20,75

20,75

Harpener.........

. 0

74,5

74

74,5

74,25

Deutsche Linoleum.....0

Orenstein & Koppel.....o

47125

47,5

47,5

36.25

47

Hoesch Eisen........

. 6

37,13

37,75

36,13

Silk Bergbau.......

Ilse Bergbau Genüsse . . .

10

97

33,5

97

34

96,5

34,25

136

98,75

35,13

Leonhard Dietz.......6

SvenSka......... o

Tstade..........12

48

48

48

47

Kiöcknerwerte.......

. 6

172

170

176,5

169

ManneSmann^löhren . . .

. 6

54,5

54

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20.13

Man»seid« Bergbau ....

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21,5

22

Oberschles. fteHwrrfe . . . Bhöntr Bergbau......

Rheinische Braunkohle». . .

. 8 4K 10

26

26,5

172

38,25

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172,75

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172

ytaUfutttt Maschinen . ... 0

Gritznrr..........o

Mainkraftwerke Höchst a.M.. . <

28

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1 27,5 | 51

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66,9

Süddeutscher Zucker.....e

125

125

125

30-September

1-Oktober

Amtliche Rotierunq

Amtlich, Seid

Tkotieruna Srie'

Seid

Brie

Hrlsingfor» .

6,264

6,276

6,264

6.276

Wien. . . .

51,95

52,05

51,95

52,05

Prag . . .

Budapest. .

12,465

12,485

12,465

12,485

Sofia . . .

3,057

3,063

3,057

3.063

Holland . .

169,18

169,52

169,18

169,52

Cilo . . . .

73,13

73,27

73,18

73,32

Kopenhagen.

75,32

75,48

75,37

75,53

Stockholm

74,58

74,72

74,58

74,72

London. . .

Buenos Aires

14,53

14.56

14,54

14,58

0,898

0,902

0,893

0,897

Neuvork . .

4,209

4,217

4.209

4,217

Brüssel. . .

58.34

58,46

58,24

* 58.

Italien. . .

21,60

21,64

21.58

21,6t

Paris . . .

16,48

16,52

16,48

16,52

Schwei, . .

81,12

81,28

81,10

81.26

Spanien . .

34,45

34.51

34,45

34,51

Danzig. . .

81,82

81,98

81,82

81.98 1

3 ar an . . .

1,019

1,021

1,019

1,021 -

Rio de Jan..

0,299

0,301

0,299

0,301

nugostawien.

Lissabon . .

6,294

6.306

6.194

6.206

13,22

13.24

13,23

13,25

Serlin, 1. Oktober

«rld

»rftf .

amerikanische Roten.......

4,20

4,22

Belgische Roten.........

58,18

58,42

Dänische Roten.........

75.00

75,30

Englische Roten.........

14,50

14,56

Yranzösische Roten........

16,44

16,50

Holländische Roten........

168,81

164,49

Italienische Roten..... .

21,54

21,62

Norwegische Roten........

73,00

73.30

Deutsch-Oesterreich, * 100 Schilling

Rumänische Noten........

2,46

2,48

Schwedische Roten........

74,40

74,70

Schwerer Noten.........

80,92

81,24

Spanische Roten.........

34,31

34,45

Ungarische Roten ........