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führer« übernahm Dürgermeistereigehülse Aich. Frank. Als Beisitzer gehören dem Dorfrand« an: Du.germeifter Dr. Wildner. Forstmeister Eckstein. Gewerbelehrer Kröhle und Fritz A o l l, Göbelnrod- Heber den Dau eines Segel» flugzeuges sprach eingehe.id Herr Lehrmund/ Dießen Die Gruppe zählt neben einer Anzahl passiver bis jetzt 21 aktive Mitglieder und wird dem Derein für Luftfahrt in Gießen angegliedert werden. Mit dem Dau eines Segelflugzeuges will man alsbald beginnen.
Ureis Schotten.
WGA. Schotten, l.März. Die Stadt hatte vor einiger Zeit den Doschluß gefaßt, den C r • werb«lösen eine Verdi en st Möglichkeit zu erschließen und dabei auch den Allgemeininteressen zu dienen, da die Finanzlage der Stadt nicht so beschaffen ist, daß den Erwerbslosen D:ihilsen
ohne jede Gegenleistung gewährt werden Birnen. Die Arbeitslosen sollten proMannzweiKu- bikmeter Steine klopfen und dafür eine Vergütung von 10 Mark erhalten. Sie forderten aber Bezahlung nach Tariflohnsätzen und lehnten Akkordarbeit ab. Die S.ad.verwaltung sah sich nicht in der Sage, diesen Forderungen zu entsprechen. Daraufhin legten die Leute dieAr- beit nieder. Der Gemeinderat na.)m jetzt zu den Dorgängen Stellung und beschloß, die Beschäftigung der ledigen Arbeitslosen nach Tariflohnsätzen abzulehnen. Der fre willigen Arbeitsdienst aussührt, erhält 12 Mark pro Woche, öle übrigen Arbeiter werden gegen angemcs'ene Bezahlung mit Steineklopfen beschäftigt Wer toci- terhin imStreik verharrt o er a derc Arbeiter zum Streik veranlaßt, soll entlassen werden und keine Unterstützung mehr bekommen.
Wirtschaft.
Ser ReichSbankstawS von Ultimo Zebruar.
Berlin. 2. März. (WTB) Aach dem Ausweis der Aeichsbank vom 29. Februar hat sich in der Ultimowoche die gesamte Kapitalanlage der Dank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 357,2 OKilL auf 3832,3 Mill. Mk. erhöht. 3m einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und Schecks um 179,6 Mill, auf 3323.7 Mill., die Bestände an Reichsschatzwechseln um 33,3 Mill, auf 43,8 Mill. Mk. und die Lombardbestände um 144.4 Mill, auf 303,0 Will. Mk. zugenommen.
An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 280,1 Mill. Mk. in den Derkehr abgeslofsen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanlnoten um 265,1 Mill, auf 4268,3 Mill. Wk., derjenige an Rentenbankscheinen um 15.0 Mill, auf 419,1 Will. Mk. cr- höht. Dementsprechend haben sich die Bestände der Aeichsbank an Rentenbankscheinen auf 8.1 Millionen Mark ermäßigt. Die fremden Gelder zeigen mit 422,7 Mill. Mk. eine Zunahme um 90,9 Mill. Mk.
Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen haben sich um 1.8 Mill, auf 1077,3 Mill. Mk. erhöht. 3m einzelnen haben die Goldbestände um 1,1 Mill, auf 928,5 Mill. Mk. abgenommen und die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 2,9 Millionen auf 148,8 Mill. Mk. zugenommen.
Die Deckung der Roten durch Gold und deckungsfähige Devisen beträgt 25,2 Prozent, gegen 26,9 Prozent in der Dorwoche
Keine litauischen Schweine mehr in Frankfurt.
WSR. Frankfurt a.M., 2.März. Eine bekannte Frankfurter 3mportfirma hatte bisher wöchentlich 5 00 bi« 600 litauische Schweine nach Frankfurt gebracht, wo sie zur Abfchlachtung gelangten. Ein Teil der geschlachteten Tiere wurde auf dem Fleischgroßmarkt verkauft, ein Teil ging in die nähere und fernere Umgebung. Infolge der Memeler Dorgänge ist der Schweineimport nach Frankfurteingestellt worden. Die Frankfurter Firma exportiert die Schweine nunmehr von Litauen nach Frankreich.
* Devisenhöchstbeträge für denMo- nat März. Der Reichswirt chaf.«Minister hat angeordnet, daß die 3mporteure für den Monat
März den Höchstbetrag ihrer allgemeinen Genehmigungen nur bis zur Höhe von 56 Prozent in Anspruch nehmen dürfen Für die diesen Betrag übersteigenden Zahlungsverbindl chkeiten werden die Firmen auf die 3nanspruchnahme von Lieferantenkrediten und die Ausnutzung der Kreditlinien des vtil.halteabkommens verwiesen.
* Sie Aeichsindexziffer für die Le - bensHaltungskosten im Februar. Die Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung. Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung und .sonstiger Bedarf") beläuft sich nach den Feststellungen deS Statistischen Rcichs- amteS für den Durchschnitt des Monats Februar auf 122,3 gegenüber 124,5 im Dvrmonat: der Rückgang beträgt somit 1,8 v. H. An dem Rückgang find sämtliche Dedarssgruppen (außer der Wohnung, deren Indexziffer mit 121,5 unverändert geblieben ist) beteiligt. ES sind junkfger gangen die 3ndcxziffern für Ernährung um 1,9 v. H. auf 113,9, für Heizung und Beleuchtung um 2,4 v. H auf 137,0, für Bekleidung um 3,0 v. H. auf 120,2, und für .sonstigen Bedarf" um 2,2 v. H. auf 167,3.
Zuversichtliche Stimmung in Frankfurt.
Frankfurt a. M-, 3 März. (WTB. Draht- rne.dung.) Die zuverfichtliche Stimmung an der Effektenbörse, die bereits gestern abend zu erkennen war. übertrug sich auch auf den heutigen Derkehr. Der feste Schluß der Reuyorker Börse bot eine gute Anregung, daneben lagen auch vom Publikum einige Kauforders vor. Bei etwas lebhafterem Geschäft stellten sich auf fast allen Marktgebieten Kursbefferungen ein, die jedoch kein größeres Ausmaß annahmen. Lediglich einige Spezialwerte verzeichneten stärkere Steigerungen. Eine Sonderbewcgung hatten Burbach-Kaliaktien, die stärker gefragt waren und sp.ungartig anzogen. Anregend wirkte dabei eine Rachricht, wonach ein relativ günstiger Abschluß zu erwarten fei. Salzdetfurth profitierten h ervon fast 3 Prozent- Auch Reichsbankanteile waren wieder mehr gefragt und " 5 Prozent fester. Don Elektrowerten zogen AEG-, Schuckert, Gessürel und Siemens bei lebhaftem Geschäft um 1 bis 2 Prozent an. dagegen Licht und Kraft angeboten. 3G.-Farben setzten 1 Prozent höher ein, ebenso konnten sich 3D -Farbenbonds wieder um 1,5 Prozent erholen. Stärker gefragt, jedoch ohne besonderes Geschäft, waren Scheideanstalt, die etwa um 2,5 Prozent anzogen. Die übrigen Märkte lagen zwar ruhig, doch hörte man eben
falls um etwa 1 Prozent eichöhte Kurse. 3m Verlaufe wurde die Tendenz etwa« unsicher. Bei ruhigem Geschäft bröckelten die Kurse verschiedentlich leicht ab
Am Aentenmarkt ergaben sich auf allen Marktgebieten kleine Kursbesserungen, teilweise betrugen sie bis zu 1 Prozent Am Geldmarkt blieb TageSgeld mit 8 Prozent unverändert.
Devisenmarkt Berlin —
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32.62
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82.02
82.18
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1,389
1.391
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1.391
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0.251
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7.463
7.477
7,453
7.464
13.34
13 36
13.37
13,39
Besserung an der Berliner Börse.
Berlin, 3. März. (WTB. Funkspruch.) Die politische Spannung, die sich durch die Aktivität der Parteien in dem Kampf um die Präsidentenwahl von Tag zu Tag vergrößert, trat heute hinter wirtschaftlichen Momenten zurück. Schon rein psychologisch wurde die Stimmung durch die Festigkeit der gestrigen Reuyorker Börse beeinflußt, obwohl diese in der Hauptsache lokale Hintergründe hatte. Ferner erhielten sich Hoffnungen auf eine baldige Diskontsenkung der Reichsbank, durch die auch die freundlichere Der- anlagung des Pfandbriefmarktes zu erklären ist. Und drittens wurde bekannt, daß der RediS - kondkredit der Reichsbank nunmehr endgültig bis a um 4. 3 u n i verlängert ist, allerdings mit Der Verpflichtung, 10 Prozent der Summe in der Zwischenzeit Aurückzuzahlen.
Dorbörslich beschränkte sich die Hmfatztätigkeit auf wenige Spezialwerte, zu denen u. a. Bürbach, die einen Reingewinn von zirka 7 Millionen im 3ahre 1931 erhielt haben sotten, und Schultheiß gehörten, wobei letztere von dem Abschlagen des Dierstreiks profitierten. Aber auch im allgemeinen war eine Anzahl von Werten gegen gestern, zum Teil vielleicht nur auf Deckungen, um 1 bis 2 Prozent gebessert. Besonders zu nennen wären am Dankenmarkt Reichsbankanteile, von Elektrowerten Chadeaktien, Gessürel und Siemens, von sonstigen Spezialitäten Schubert & Salzer, Daimler, Rhein. Draunkohlen und Kaliwerte. Bürbach gewannen zirka 10 Proz. Außerdem bestand noch 3nteresse für Contigummi, in denen man wieder holländische Käufe beobachten wollte.
Arn Pfandbriefmarkt war das Geschäft im allgemeinen sehr ruhig. Der Grundton war aber durchaus freundlich, nur kursmaßig kam dies weniger zum Ausdruck. Reichsschuldbuchforderun- aen machten eine Ausnahme und gewannen 0,5 Prozent. Don den deutschen AnleiAn neigte die Altbesihanleihe eher wieder zur Schwäche.
Der Geldmarkt wies geringe Erleichterungen auf, bei Tagesgeld war verschiedentlich schon mit 7,75 Proz. anzukommen.
3m Dörsenverlaut wurde das Geschäft wieder ruhiger. Die Kurse bröckelten daher, ohne daß
besondere Gründe vorhanden waren, wieder um Druchteile eine« Prozente« ab. Besonder« am Montanmarkt und bei den Kaliwerten herrscht« Abgabeneigung vor. Diese wurde noch etwa« größer, als sich herauSftellte, daß die für beute gehegten Diskonthofinungen in England nicht eingetroffen sind, so daß die Rückwirkungen auf den internationalen Geldmarkt, die man sich von dieser Maßnahme versprochen hatte, zunächst noch auSbleiben dürften.
frankfurter Lchlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M, 3. März. Auftrieb: Rinder 136. Kälber 1003, Schafe 154. Schweine 1005 Stück (darunter 170 Litauer). ES notierten pro 100 Pfund Lebendgewicht: Kälber. Deste Mast- und Saugkälber 36 bi« 39. mittlere Mast- und Saugkälber 30 bi« 35, geringe Kälber 26 biS 29. Schaft Wastlämmer und jüngere Masthärnmel (Weide- mast) 28 biS 31, mittlere Mastlämmer, ältere Mast- bämmel und gut genährte Schafe 24 bl« 27, fleischige« Schafvieh 20 bi« 23. Schweine. Dollflei- fchige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund 38 bis 40, von etwa 200 bi« 240 Pfund 38 bi« 40, von etwa 160 bi« 200 Pfund 36 bi« 40, fleischige Schweine von etwa 120 bi« 160 Pfund 32 bi« 36 Mark. Marktverlauf: Kälber und Schafe mittelmäßig, geräumt; Schweine schleppend, ausverkauft.
kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Freitag, den 4. März.
Kapelle de» Alten Friedhof». 18 Uhr: Passionsandacht. Pfarrer Lenz. — LUsabelh-Meinkinderschute. 20 Uhr: Passionsandacht. Psarrer Lic. Waas.
Israelitische Kdlgionegemclnben.
Israelit sche Ari gionflgemeinbe. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, den 5. März 1932. Dor abend: 6 Uhr. Morgens: 9 Uhr. Predigt. Abend« 6.20 und 7 Uhr.
Gottesdienst der israelitischen AclegionSgesell- schäft. Sabbatfeier den 5. März 1932. Freitag abend 5.45. Samstag vormittag 8.30. Rachmittag 3.30. 6abbatau«gang 7.00. WochengotteSdienstt morgen« 7.00, abend« 5.30.
Letzte Nachrichten.
Japan stellt Vie Feindseligkeiten ein.
Schanghai, 3. Mär;. (MTV. Junffprud).) Der Oberbefehlshaber der japanischen Seekräfte in Schanghai, Admiral 71 o m u r a , erklärte, das Ziel der Japaner sei erreicht; er besaht infolgedessen die Einstellung der Feindseligkeiten um 2 Uhr nacht» (7 Uhr früh MEZ.). Der Oberbe- fchlshaber der japanischen Landtruppen ordnete ebenfalls die Einstellung der Operationen um 2.30 Uhr nachmittag» an. Die Japaner stehen auf der Linie Liuho—Taitsang—Rasiang—Ischesu.
Keine weitere Kürzung der Beamtengehälter.
Berlin, 3. Mär;. (MTB. Funkspruch.) Vie Hauptgeschäftsstelle der Hindenburg-Ausschüsse teilt mit: Zu durchsichtigen Zwecken ist erneut das Gerücht verbreitet worden, baß eine weitere Kürzung der Beamtengehäller in mehreren Raten bei den in Frage kommenden Stellen erörtert wird. Rach Anfrage beim Reichsmini st er der Finanzen kann erklärt werden, daß diese» Gerücht, das offenbar au»gestreut wird, um in der Beamtenschaft Unruhe zu erregen, aller tatsächlichen Gründe entbehrt.
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