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tigten im letzten Spiel Tilden /Barnes 6:3, 6:4 ab.
Zuhball der höheren Schulen.
Am Freitag treffen sich auf dem Univerfitäts- Sportplah die Fußballmannschaften des hiesigen Gymnasiums und der Oberrealschule Butzbach zu einem Freundschaftskamps. Ter Ausgang des Spieles.nicht vorauszusagen.
Buntes Allerlei.
Das Seid im Schuh.
Daß der „Sparstrumpf" des französischen Bauern auch ein Schuh sein kann, zeigt ein Vorkomm- nis, das sich in dem Marktflecken Ariane in der Bähe von Nizza abspielte. In einer großen Der- brcnnungsanstalt werden hier täglich 200 Tonnen Abfall vernichtet. An einem Morgen, als die Anlage gerade in vollem Betrieb war, stürzte atemlos ein alter Mann herbei und schrie: „Ber- brennt nicht meinen alten Schuh! Haltet die Maschinen an!" Nachdem er Atem geschöpft hatte, setzte er den verwunderten Arbeitern auseinander, daß er seine ganzen Ersparnisse, eine Summe von 1000 Franks in Banknoten, in einem alten Schuh aufgehoben habe. Diese „Sparkasse" hatte nun auf irgendeine Weise den Weg in den Müllkasten gefunden und war von den Müllkutschern mitgenommen worden. Bergcbens suchte man dem Alten klar zu machen, daß schon ein großer Teil des täglich gesammelten Mülls verbrannt sei, daß man den Verbrennungsprozeß nicht anhalten könne und daß es ihm nicht möglich sein werde, die großen Mengen von Abfall, die noch dalagen, zu durchsuchen. Aber der Alte machte sich mit zusammengebissenen Zähnen an die Arbeit und nach langem Stöbern fand er bei dem unappetitlichen Geschäft seinen alten Schuh und die 1000 Franks darin.
Oer wiedergesundene Turmhahn.
Der kupferne Turm-Hohn der Kathedrale von Scnlis, das Wahrzeichen dieser französischen Stadt, ein Kunstwerk des Mittelalters, war vor einem Monat etwa von seinem hohen Standort gestohlen worden. Er war vorher ausgebessert und bei dieser Gelegenheit durch die Stadt getragen worden, wo er allgemeine Bewunderung erregte. Nun ist das historische Kunstwerk von dem Stadt-Trommler, dem „Ausrufer", den es in Scnlis noch gibt, unter einer Brücke in beschädigtem Zustand wieder ausgefunden worden.
Den Dieben war der Hahn, der einen Meter groß und sehr gewichtig ist, augenscheinlich zu schwer, so daß sie ihn liegen ließen. Er muß jetzt von neuem repariert werden, bevor er wieder sein stolzes Haupt in leuchtendem Glanz auf der Spitze des Kirchturms in den Himmel strecken kann.
Briefkasten der Redaktion.
lRechtsgutachlen sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung )
G. Ihre Frage, ob Sie als Gast- und Schankwirt -dadurch von der hessischen Schlachtsteuer befreit werden, daß Sie in Ihrem Wirtslokale Plakate des Inhalts aushängen: „Speisen aus der chausschlachtung werden nicht verabreicht", muß verneint werden. Nach Artikel 4 des Schlachtsteuergesetzes ist der hes- fische Finanzminister ermächtigt, Haussch'.achtungen von der Schlachtsteuer ganz oder teilweise zu befreien. § 3 Absatz 1 der Durchführungsbestimmungen besagt, was eine Hausschlachtung „im Sinne des Schlacht ft euergesetzes" -ist. Eine solche liegt nach der authentischen Interpretation der Durchführungsbestimmungen dann vor, wenn das Schlachttier vom Steuerpflichtigen in eigener Wirtschaft gezogen wurde und das Fleisch ausschließlich in der Familie des Steuerpflichtigen nebst Dienstpersonal verwendet werden soll. Der zweite Absatz des § 3 besagt aber, daß als eigener Haushalt nicht gilt der Haushalt der Kasernen, Krankenhäuser, Erziehungsanstalten, Gefangenenanstalten, Waisenanstalten, Siechenanstalten, sowie der Haushalt der Metzger, Fleisch- und Wursthändler, Gast-, Schank- u n d S p e i s e w i r t e. Der Zweck dieser Ausnahmebestimmung ist klar zu erkennen: er will verhindern, daß Steuerhinterziehungen vorkommen. Der gesetzlichen, ausdrücklich festgelegten Bestimmung des § 3 Absatz 2 der Durchführungsbestimmungen gegenüber ist hiernach das Plakat (siehe oben) wertlos. Für öffentliche Anstalten und Wirte gibt es eben keine Hausschlachtungen, d. h. steuerliche Befreiungen, auch nicht für nur ein Schlachtschwein.
j. Sch. in G. 1. Sie sind zur Rückzahlung des auf Handschein geliehenen Kapitals nach Maßgabe der zwischen Ihnen und dem Gläubiger vereinbarten Kündigungsfrist verpflichtet. — 2. Setzen Sie sich nicht einer Klage aus. Dem Gläubiger kann das billigere Verfahren genügen, daß Sie sich in einer amtsgerichtlichen oder notariellen Urkunde der sofortigen Zwangsvollstreckung unterwerfen. Können Sie dem Gläubiger zu seiner Sicherung noch einen Hypothekeintrag geben?
S.Upor/
Großes Radball-Turnier des Radklubs „Germania".
Gietzcner Mannschaften im Kampf.
Am morgigen Samstagnachmittag beginnt im Saale der Liebigshöhe eine sportliche Veranftal- tung von besonderem Neiz. Der Radklub Germania hat cs unternommen, eine Reihe von Mannschaften zu verpflichten, deren Auftreten guten Sport verspricht. Im Mittelpunkt der Der- anstaltung steht das Auftreten des Weltmeisters Schreiber-Dlersch vom RE. .Wanderlust" Frankfurt-West, der allerdings in seiner Klasse einen schweren Stand haben wird, denn ihm stehen Pantle-Schwab und Reinhard-Walter vom RFC. 1895 Frankfurt-Oberrod gegenüber, die auch schon Träger der Titel eines Deutschen Meisters und eines Weltmeisters waren, aber auch heute noch ausgezeichneter Leistungen fähig sind. Einen schweren Stand haben unter dieser Klasse Baum - Stommel vom Radklub „Germania"-Gießen und die Mannschaft des RSC. „Opel"-Rüsselsheim. Es wird mit hartnäckigen Kämpfen zu rechnen sein.
In der 6 . K l a f f e stellen sich die Mannschaften von RD. 1901 Nied, „Wanderlust" Kelkheim 1. und 2.), „Schwalbe" Siegen, 1885 Gießen und Germania Gießen dem Schiedsrichter. Lieber die Spielstärke der Siegener ist wenig bekannt, während man unter den übrigen Mannschaften der von Nied (der besten B-Mannfchaft im Lahngau und Gau Frankfurt) die größten Aussichten auf den 1. Platz einräumen darf. Nicht zu unterschätzen sind jedoch die Gießener 85er sowie die 1. Mannschaft von Kelkheim, die sich schon sämtlich erbitterte Kämpfe um den Sieg in früheren Kämpfen lieferten. (Daß die 85er zu kämpfen Der- stehen, haben sie vor einigen Wochen im Spiel um den „Gießener Brauhaus-Wanderpreis" gegen die „Germanen" deutlich bewiesen.) Die B- Mannschaft der Germanen ist für «ine solche Kon- kurcnz noch zu wenig widerstandsfähig.
In der Jugend-Klasse stehen sich zwei alte Bekannte, die 1. Mannschaft von „Schwalbe" Aßlar, und die 1. und 2. der „Germania", die |c( cn mehrfach ihre Kräfte maßen, gegenüber. Waren im vorigen Jahr die Aßlarer die Glücklicheren, so konnte in diesem Frühjahr die l. der „Germania" den Sieger stellen. Auch diesmal dürfte dem Glücklicheren der Sieg beschicden sein. Die II. der Germania, die weniger eingespielt ist, wird ihren Konkurrenten kaum gefährlich werden können.
Die Preise für die Sieger des Abends sind im Blumenhaus W i t t m a n n, Bahnhofstraße, ausgestellt.
Amrahmt werden die Spiele von musikalischen Darbietungen.
Handba" um die Hochschulmeisterschast.
Gießen — Marburg 9:5 (7:3).
Die Llniversiiäismannschaft Gießen, die Mittwoch der borgen Woche die Stadtmannschaft Gießen überraschend hoch schlug und dabei ein b.-achlliches Können bewies, trat gestern gegen die Handballelf der Universität Marburg an, und zwar zum ersten Spiel der Nordgruppe im Kampf um die Südwestdeutsche Hochschulmeisterschaft im Handball. Man sah einen im Feldspicu ziemlich ausgeglichenen und oftmals reichlich hart g.führten Kampf, der durch die Schußlanonen i der Gießener m t 9:5 für die hiesige Universität entschieden wurde.
Der Anpfiff sah die Gießener sofort vor dem Marburger Tor. Und zwar mit Erfolg. 1:0! Die Marburger glichen aber bald aus, während Schm dt durch einen ausgezeichneten placierten Wurf unhaltbar auf 2:1 erhöhte. Das dritte Tor für Gießen hätte der gegnerische Tormann vermeiden können, denn er ließ sich den aus sp'tzem W ntcl geworfenen Ball entgleiten und in das Tor prallen. Marburg verringerte die Tor« diffe'-enz auf 3:2, Gießen erhöhte durch Straf- tourf auf 4:2, die Gäste holten abermals auf (ebenfalls durch S rafwurf), mußten aber dann wiederum den Gießenern das Kommando überladen, die dann in regelmäßigen Abständen durch iß e Schußtänonen Acker und Schmidt bis zur Halb'«'.! auf 7:3 erhöhen konnten. Nach der Pause sah man geraume Zeit einen verhültnis- mäß:.g ausgeglichenen Äamhf, in dem sich die Gäste bemühten, das Ergebnis zu verbessern, denn noch gaben sie den Kampf nicht verloren. Cs gelang ihnen denn auch auf 7:5 zu verkürzen. C'?gcn Ende aber drehten die Gießener Stu- dcv'en noch e'mnal auf und stellten die Tordifferenz der Halbzeit wieder her.
Di« Gastgeber waren lediglich im Sturm besser beseht, während die übrigen Mannschaftsteile ziemlich gleichwertig waren. Hervorragend waren beide Torleute, die verschiedentlich ausgezeichnete Paraden zeigten. Der Schiedsrichter mußte des öfteren eingreifen und hatte kein leichtes Amt.
Die Mannschaft der Universität Großen hat in weiteren Spielen gegen die Mannschaften der Universitäten Frankfurt und Heidelberg und gegen Darmstadt anzutreten.
Öanöball im Lahn-Oünsberg-Gau.
Gautlassc:
Ahbach — Londorf 2:4 (2:2).
Die Gegner waren sich vollkommen gleichwertig. Das Glück entschied. In der zehnten Minute gingen die Platzbesiher in Führung. Londorf glich bald aus, erhöhte auf 2:1, während Ahbach kurz vor der Pause den Ausgleich erzielte. Nach dem Wechsel ging Londorf in Führung. Ahbach hatte viel Schußvech. Londorf dagegen erhöhte auf 2:4 und verließ als glücklicher Sieger den Platz.
Lollar — Staufenberg I 8:0 (5:0).
Ein Gesellschaftsspiel! Die Gäste verzichteten von vornherein auf die Punkte. Lollar war stark überlegen und landete einen sicheren Sieg. Staufenbergs junge Mannschaft fand sich nicht zusammen.
Allendorf — Mieseck 6:1 (4:1).
®ie Platzbesiher erfochten sich einen sicheren Sieg. Die Gäste, mit viel Ersah, leisteten nicht den erwarteten Widerstand. Trotzdem ging die Mannschaft zuerst in Führung, der Platzbesiher glich aus und erhöhte bis zur Pause auf 4:1. Nach der Pause änderte sich nichts wesentliches. Allendorf erzielte zwei weitere Tore.
BeznMlassc:
Erda — Waldgirmes 2:3 (2:2).
Entgegen aller Erwartung nahm Waldgirmes die Punkte mit nach Hause. Seit langer Zeit lieferte die Elf wieder einmal ein gutes Spiel, das in der ersten Halbzeit sehr ausgeglichen verlief und jeder Partei zwei Tore brachte. Nach dem Wechsel waren die Gäste überlegen und erzielten kurz vor Schluß durch Strafstoß das siegbringende Tor.
Ahbach — Launsbach 3:6 (2:2).
Ahbach hatte in der ersten HälHe etwas mehr ckom Spiel. Der Borteil konnte aber nicht aus- genüht werden. Jede Mannschaft cr ielte zwei Tore. Nach der Pau'e wurde Launsbach überlegen und sicherte mit 4 Toren den Sieg. Den Plahbe^ihern war nur noch ein Erfolg bcschieden.
Mainzlar I — ke'felbach I 1:2 (1:1).
Kesselbach gewann das Spiel nicht zuletzt durch seinen Torwart, der sein Gegenüber bei weitem übertraf. Sämtliche Tore fielen durch Strafwürfe.
Albach — Hausen 5:3 (3:1).
Ein Punllekam. f zwischen gle'chwertigen Mannschaften! Albach siegte verdient. Schon in der ersten Hälfte hatte die Mannschaft mehr vom Kampf und erzielte 3 Tore, lenen die Gäste nur 1 entgegensetzten. Nach dem Wechsel gestaltete sich das Spiel offener. Es fielen noch je zwei Tore. Hausen spielte mit drei Mann Ersah.
Krofdorf I — Rodheim 1 7:3.
Der Kampf verl ef schr abwecksl.mgsr.ich. Kr f- borf war technisch überlegen und stets mehr im Angriff. Zwei Spieler von Rodheim wurden vom Platz gestellt, so daß die Krofdorfer leichteres Spiel hatten und einen hohen Sieg landeten. Das E'gcbnis entspricht nicht ganz dem Spielverlauf.
Burkhardsfelden — W.ßmar 4:1 (11).
Zum Gesellschaflsrückspiel war Wißmar in Burkhardsfelden zu Gast. In der ersten Halbzeit war jede Manisckaf ei mal c.folgreich. Nach dcm Wechsel kamen die Piahbesiher auf und sicherten sich mit 3 weiteren Toren den Sieg.
Mß'ein schlägt Tilden.
Auch am zweiten Tage des Tilden-Gastspiels in der Stuttgarter Sia^thalle war der Besuch recht gut ausgefallen. Fast 2570 Personen sahen in den einzelnen Kämpfen, besonders im Tressen Nüh- lc'in—Tilten, hervorragendes Tennis. Barnes schlug im einleitenden Kampf den Deutschen Na - juch 6:3, 6:4. Im zweiten Tressen war dann Nüßlein ziemlich glatt 6:4, 6:4 über D g Dill Tilden er, olg.eich. Najuch / Nüßlein fer-
Wirtschaft.
Befferunosanzeichen der Wirtschaft. |
In der Gegenwart hört man häufig die Worte: „Die Wirtschaft braucht Ruhe, dann wird sie sich schon erholen." Diese optimistische Meinung kann sich im einzelnen auf eine Reihe von Anzeichen dafür stützen, daß der Tiefpunkt der Krise erreicht ist. Im Ausland prägen sich diese Anzeichen deutlicher aus, aber auch in Deutschland läßt sich nicht verkennen, daß ein gewisser Umschwung eingesetzt hat., Selbstverständlich darf man nicht annehmen, daß nach einer so schweren Erschütterung die Besserung von heut? auf morgen sich ein stellt, aber sie wird sich durchsetzen, wenn Störungen, z. B. politischer Art, ausbleiben.
Ein erfreuliches Zeichen der Rückkehr des Vertrauens ist die Spareinlagenentwicklung bei den öffentlichen Sparkassen, die schon seit einiger Zeit Besserui'gsmerkmale zeigt. So ist z. B. bei den preußischen Sparkassen im Oktober 1932 — erstmals seit der Krise — ein Einzahlungsüberschuß festzustellen. Er betrug 8,6 Millionen gegenüber einem Auszahlungsüberschuß von 6 Millionen im September, er hat seine Ursache in einer im Verhältnis zu for ft gen Oktoberziffern besonders hohen Steigerung der Einzahlungen (265,3 Millionen). Einschlicßl'ch der Zins- und Aufwertungsguf'chrif- ten ergab sich eine Erhöhung der preußischen Spareinlagen um 17,4 auf 5868,6 Millionen Mark. Diese langsame Erholung im Sparwesen ist deswegen besonders erfreulich weil sie zeigt, daß die vorübergehend stärker in Erscheinung tretende Tendenz, das Geld zu Hamstern, überwunden ist.
*
* Rheinische Metallwaren- und Maschinenfabrik, Düsseldorf. Die Generalversammlung der Rheinischen Metallwaren- und Maschinenfabrik, Düsseldorf, ge ne bürgte den Abschluß per 30. 6. 32, der einschließlich Gewinnvor- trages aus dem Vorjahre von 195 762 (289 876) Mk. einen Reingewinn von 389 276 (395 762) Mk. aus- weist, wovon 0,30 (0,201 Millionen Mark der Reserve'zugeführt und der Rest von 89 276 Mark vorgetragen werden, lieber das neue Geschäftsjahr wurde ausgeführt, daß namentlich feit dem Oktober
ein leichter Auftrieb zu beobachten fei, der nicht nur saisonmäßig bedingt sei, so daß die neu eingestellten Arbeitnehmer wahrscheinlich durchgehalten werden könnten.
* Karlsruher Lebensversicherungsbank AG., Karlsruhe. In der Aussichtsratssitzung der Karlsruher Lebensversickerungsbank AD., Karlsruhe, wurde ausgeführt, daß das Neugeschäst in den letzten Monaten erfreulich angezogen habe. Ebenso sei eine allmähliche Verringerung der Abgänge erkennbar, für das Jahr 1932 übersteige jedoch der Abgang insgesamt noch den Neuzugang. Die Drrsicherten-Dividenden für 1933 sind in der gleichen Höhe wie für 1932 festgesetzt worden.
Frankfurter Abend! örse gehalten.
Frankfurt a. M., 1. Dez. An der Abmd- börse war die Kurszestaltung nicht ganz einheitlich, doch blieb die Mehrzahl der Papiere auf Basis des Berliner Schlusses knapp gehalten. EtwaS Nachfrage trat noch für Montan- werte hervor, von denen sich Harpcner und Buderus um bis zu 0,5 v. H. be'estigen konnten, während die übrigen Dergwerksaltien gut behauptet waren. Bon Kunstseidewerten lagen A!u 1,25 v. H. schwächer. IG.--Farben und Siemens waren vernachlässigt und gaben etwa 0,5 v. H. nach. Im allgemeinen war das Geschäft wieder sehr still, da keine neuen Orders Vorlagen und die Meldungen von den Auslandbörsen nicht einheitlich lauteten. Im Hinblick auf die innerpolitische Lage blieb man zwar zuversichtlich, doch verhielt man sich weiter abwartend, was besonders im Verlaufe der Börse stärker zum Ausdruck kam.
Der Rentenmarkt war bei eher weichenden Kursen fast vollkommen ohne älmsatz.
Schweinem^rkt in Bn back
pb. Butzbach, 1. Dezember. Zum heutigen Schweinemarkt waren 193 Ferkel abgetrieben. Es wurden bezahlt für Ferkel bis zu 6 Wochen 7 Pis 9 Mk., von 6 bis 8 Wochen 9 bis 12 Mk., von 8 bis 13 Wochen 12 bis 16 M . Der Handel war rege, jedoch verblieb kleiner Ueberftarrb.
Kurszettel der Berliner und F anksurter Börse.
Die *)inret den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzi beu1)lol|enen Dwid nde an — Reichsbankdiskoni 4 o H Lombardzinsfuß 5 o H
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5,946
Wien......
51,95
52,05
51.95
52.05
Prag......
2.465
12.485
>2,465
12-485
Bu bauest ..
—
2o|to.....
3,057
3,063
3,057
3.063
Holland ...
169,33
169,67
169,33
169.67
Celo......
69,03
69,17
69,53
69,67
Kopenhagen
69,53
69,67
70,53
70,67
Stockholm..
73,08
73,22
73,78
73.92
Üonbon .....
13,35
13,39
13.54
13.58
Buenos Aires
0,863
0,867
0,863
0.867
Neuyork...
4,209
4.217
4,209
4.217
Brüssel....
58,2/
58,39
56,27
58,39
Italien-----
21,46
21,50
21.40
21,44
Paris.....
16,46
16.50
16.455
16 495
Schwell ...
80,92
81,08
80,92
81,08
Spanien...
34,42
34,43
34.42
(4,48
Danzig ....
81,84
82,00
81,82
81.98
Zapan.....
0,839
0.841
0,839
0,841
Üiio de 3nn.
0,294
0.296
0,294
0.296
tzngoklawten
5,634
5.646
5,634
5,646
Lissabon ...
12,76
12,78
12,76
12,78
Banknoten.
Berlin, 1 .Dezember
«eld
Srlif
Amerikanische Noten.......
4.20
4,22
Belgische Noten...........
58,11
58,35
Dänische Noten ..........
70,16
70,44
Englische Noten ..........
13,50
13,56
irranzüsische Noten........
16,41
16,47
168,96
169,64
Italienische Noten.........
21.34
21,42
Norwegische Noten .......
69,36
69,64
Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling
-
Runianilche Noten........
2,48
2,50
Schwedische Noten........
73,60
73,90
Schweizer Noten..........
80,74
81,06
Spanische Noten..........
34,28
34,42
Ungarische Noten .........
—
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Lie Motive sters, aus der Behältnisses schloß, sind b Lage Human klar, sie mad Eindruck. Dei und tzranlre völligen 2sv einer and
die weder ausreichcn, und Ruhl in 3rage ko: Dukaresl gar
Um so klar Politik Pi Wechsel im A scheint, als w Beck, in ac Politik des 1 seiner bisher sudjkis Orten! leicht einmal die National! Orientierung ist aber nati
quentt Berstä Sicherung zeitiger Lch Nisse mit Mr glauben des Marschal Westen, geg rode weil er weiden wollt, E Rußland wohl im Sej, wesen wäre, welche Demoi
Das Inein,
man recht d- Pakt mit schrill in ein Der bleier der W begegnen ruslungskonseri k.^ssische Achtungen seh Ltn Verzichte . Mreid) das woiomen und 5 gedehnt toi] 4 tr ^r°Pa Wanbs in M.-t, lome ^flamiationen QSNe au« L"ußla
Qujgj' Id) 'N Be,ua T® W, werden hi
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