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Krankenhaus liege, so werden sie schamrot und empfinden diese Tatsache als ein nationales Un­glück.

In der ruhigen Atmosphäre der deutschen Pro­vinz findet sich der deutsche Dichter wieder. Vas nlederdrückcndc Gefühl, von der Führung, von frei Mitarbeit auogescholtet zu sein, verschwindet.

Er ist nicht mehr Luxusgeschöpf.

3n den» Bemühen, schöpferisch zu sein, stößt er auf Widerhall, auf Grund, auf den man auf­bauen kann.Ein Dichter", so sagte mir ein ganz einfacher Mann...... der kommt doch gleich

hinter dem Reichspräsidenten."

Auf eines möchte ich in diesem Zusammenhang besonders Hinweisen: die außerordentliche, ent­scheidende Aufgabe, die die Zeitung der deutschen Provinz heute für das Bür­gertum erfüllt. All die nutzbaren Kräfte und Werte, die die Provinz birgt, Mut, Ver­trauen, Lieberlegung, Innerlichkeit, spiegeln sich wider, mehr noch, werden getragen von der guten Presse der Provinz. Schlägt man die Blätter auf, so sindet man nicht nur einen getreuen Spiegel dieser Welt, in dem die verwirrenden Ereignisse, z u r Klarheit u m g e f o r m t sind, sondern auch ein Echo, das dieser Welt gerecht wird. Es be­darf nicht des Anlasses der Gedenktage, um d i e feste Verbindung mit dem Geworde­nen, mit der Tradition aufrechtzuerhalten. Mag der Zeitungsaufsatz vom jüngsten politischen Er­eignis oder von den Werken Haydns handeln, er wird in seinem Durchschnitt vom Standpunkt

des Verweilens auS die Dinge sehen, zum ruhi­gen Rachdenken und zur Besinnung füh­ren und so das notwendige Gegengewicht zum Ha st en der Zeit bilden. Hätte Goethe diese Zeitungen gesehen, er hätte sich wohl opti­mistischer über die Zeitungen geäußert, als zu seiner Zeit.

Die Zeitung der deutschen Provinz ist der eigent­liche Führer im Kampf ums deutsche Bürgertum.

In mehreren Theatern der Provinz habe ich die Uraufführung junger deutscher Dich­ter erlebt. Ich hörte die Kritik im Parkett und im Foyer, hoch oben auf der Galerie. Es war eine wirkliche Freude, mitzuerleben, wie sich hier sofort Zirkel bildeten, in denen jede Sentenz, fast jeder Satz des Stückes, mit einer nie geahnten Gründlichkeit und Leb­haftigkeit in dichterischer, wie in weltanschau­licher Beziehung debattiert wurde. Begeisterung, Enttäuschung hier im Zuschaucrraum erhielt man eben so oder vielleicht noch mehr als auf der Bühne den Eindruck eines lebendi­gen geistigen Deutschlands. Lind dieser Eindruck verstärkt sich, je enger man mit den Menschen draußen in Berührung kommt.

Eine solche Deutschlandrcise ist ein großes Glück, und ich möchte sie jedem unserer Volks­genossen wünschen. Die deutsche Provinz darf stolz darauf sein, Mittelpunkt, Bewahrer der geistiaen Kräfte Deutschlands zu sein. Die deutsche Provinz ist nicht mehr und nicht weniger, als der Kultur­träger des Deutschtums!

Aus dem Segelflieger-Lager Aßlar.

Line Schulungswoche.

Die Segelfliegergruppe des Vereins für Luftfahrt in Gießen veranstaltete in der Zeit vom 19. bis 30.März eine Schulungswoche in Aßlar bei Wetzlar, an der 16 Mitglieder tcilnahmen. Trotz ungünstiger Wetter- und Windverhältnisse wurden 250 Starts ausgeführt. Stud. Jüngst und Ober­grenadier D a e r n e r legten die ^-Prüfung ab mit 40 bzw. 33 Sekunden Flugzeit. Je drei B-Flüge konnten die Jungflieger stud. Lamby und Ge­werbeschüler S ch e u i n g ausführten, wobei Flüge bis 75 Sekunden erreicht wurden. Den Jungfliegern mit bereits abgelegter B-Prüfurm war Gelegenheit geboten, mit dem Schulflugzeug TypePrüfling" zu schulen. Durch den am Ostermontag einsetzenden Regen mußte der Lehrgang vorzeitig abgebrochen werden: er soll aber am kommenden Sonntag weiter fortgesetzt werden. Die Segelflieger waren in Aßlar in Privatquartieren untergebracht und wurden von der Bevölkerung wieder aufs freundlichste bewirtet. In dankenswerter Weife hatte der Wetzlarer Verein für Luftfahrt feine Unterkunftshalle zur Verfügung gestellt. Gemeinsam mit diesem Verein soll in nächster Zeit eine größere Flugzeughalle mit Unterkunfts­räumen auf der hohen Warte bei Aßlar errichtet werden, so daß in Zukunft die kostbare Zeit für das Auf und Abmontieren der Segelflugzeuge nicht ver> lorengeht.

Auf dem FlugplatzGießenist das Flugzeug D 1858 wieder in den Dienst gestellt worden. Die Südwestdeutsche Sportfliegervereinigung in Gießen veranstaltete am 1. und 2. Osterfeiertag in Gernsheim (Hessen) und in Oberkirch (Baden) je einen Flug- tag: am kommenden Sonntag wird sie in Hanau einen Flugtag bestreiten. Nächster Sprechabend: Mittwoch, 6. April.

Oie ersten Segelflüge auf demHohen Berg".

Mkt dem neuen SegelflugzeugFalke" des Flugsportvereins Homberg (Oberhessen) führte dieser Tage Fluglehrer Bellinger seinen Schülern am Südhang desHohen Berges" (bei Ober-Ofleiden) zwei Segelflüge von je 10 Mi­nuten Flugdauer vor. Die Landung von beiden Flügen erfolgte wieder an der Startstelle. Da­mit ist die Geeignetheit des Segelfluggeländes zwischen Homberg und Rieder-Ofleiden bewiesen worden.

Geräie-Mannschastskamps Marburg Gießen Großen-Linden.

Lin turnerisches Ereignis in Großen-Linden.

Der Turnverein Großen-Linden, einer der an- gesehendsten und leistungsfähigsten Landvereine des Turngaues Hessen, kann in diesem Iphre auf ein 40jähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlaß veranstaltet er am morgigen Sonn­tag einen Mannschafts-Wettkampf im Geräte­turnen, zu dem auch Tv. 1846 Gießen und T-u.Spv. 1860 Marburg antreten werden. In jeder Mannschaft stehen sechs aktive Turner, darunter einige der besten Könner des Gaues Hessen, so daß mit einer hochwertigen Kampf­handlung zu rechnen ist, deren mit Spannung erwarteter Ausgang nicht leicht vorauszusogen ist.

Der Kampf, der für jeden Turner eine Kür­übung an Reck, Darren und Pferd, sowie Kür­freiübungen für ausgewählte Turner vorschreibt, steht unter Leitung von Ehren-Gauoberturnwart Will, Gießen. Bewährte Kampfrichter stehen zur Verfügung-

Die Mannschaften sehen sich wie folgt zusammen: Tv. 1846 Gießen: L. Herbert. H. Herbert, W- Hartmann, A. Burkart, K. Schick, K. Reuter; Tv. Großen-Linden: K. Seipp, H. Jung, A. Leun. F. Weitershaus, K. Keßler, R. Seth; T. u. Spv. Marburg: C. Fink,' H. Lang, H. Keil, P. Götsch, O. Textor, W- Fink.

ZRunö um den Bertasee."

Um die westdeutsche Waldlaufmeisterschaft.

Am morgigen Sonntag gelangt in Duisburg die Waldlaufmeisterschaft des WSV. zum Aus­trag. Der Lauf wird in zwei Klassen bestritten, und zwar haben die Senioren und Junioren je 11,8 Kilometer und die alten Herren sowie die Jugendlichen eine Strecke von 5,9 Kilometer -u- rückzulegen. Zu dieser ersten leichtathletischen Konkurrenz werden sich die besten Langstrecken­läufer des Verbandsgebietes einfinden. Mit den besten Aussichten geht der deutsche Meister Schaumburg (Pol. Oberhausen) an den Start, der allerdings in dem Düsseldorfer Kilp einen schweren Gegner finden sollte.

Die Spielvereinigung 1 900 Gießen wird zu diesem Wettbewerb ebenfalls einige Läufer entsenden, die allerdings unter den ge­gebenen Verhältnissen einen schweren Stand ha­ben werden. Gerhard, Schaaf, Peter-

und Koch werden die Farben der Spielvereini­gung vertreten. Gerhard und Schaaf dürfen wohl als ernsthafte Konkurrenten betrachtet werden, obwohl Gerhard die Strecke von 11 Kilometer nicht sehr liegt, da er erst auf längeren Strecken richtig in Fahrt kommt. Schaaf ist nicht zu unterschätzen. Man rechnet mit einem Achtungs­erfolg der Gießener Mannschaft.

Waldlauf im Lahn-DünSberg-Gau.

Am kommenden Sonntag findet in Erda der Gauwaldlaus des Lahn-Dünsberg-Gaues statt. Der Waldlauf wird auch in diesem Jahre wieder in drei Klassen Männer-, Jugend-^- und 2ugend-B-Klasse ausgetragen. Die zu durch­laufenden Strecken betragen, 5000, 3000 und 2000 Meter. Es sind viele Teilnehmer gemeldet, so daß mit spannenden Kämpfen zu rechnen ist.

Handball im Gau Hessen (O.T.)

Großen-Buseck I Tgde. Friedberg.

Für den kommenden Sonntag hat die 1. Mann­schaft des Tv. Großen-Duseck die gleiche der Tgm. Friedberg zu einem Freundschaftsspiel ver­pflichtet. Die Gäste sind als eine äußerst schnelle Mannschaft bekannt, deren Hauptstärke im schuß­gewaltigen Sturm besteht. Mit Wahrscheinlich­keit werden die Gäste den Sieger stellen. Vor dem Spiel der 1. Mannschaft stehen sich die 2. Mannschaften von Tv. 1846 Gießen und Großen-Duseck gegenüber. Die Gäste werden hier ebenfalls Sieger bleiben.

Vor dem am Sonntag in Großen-Linden statt­findenden Gerätewettkampf zwischen Turn- und Sportverein 1860 Marburg, Tv. 1846 Gießen und Tv. Großen-Linden, stehen sich die 1. Mann­schaften von Dutenhofen und Großen-Linden ge­genüber. Dutenhofen erzielte in seinen letzten Spielen gute Resultate; die Großen-Lindener werden sich auf eigenem Platze aber wohl kaum schlagen lassen.

Tisch-Tenniö der Gp.-Vg. 1900.

Die 1. Mannschaft der Spielvereinigung 1900 weilt am Sonntag zum Rückkampf beiRot- Weiß" Friedberg. Das Turnier hier in Gießen konnten die 1900er 12:4 für sich entscheiden. Die Friedberger, die seinerzeit wohl kaum mit einer Riederlage gerechnet hatten, werden natürlich am Sonntag alles daran sehen, die Scharte auszu­wehen. In Anbetracht dessen werden die Dpiel- vereinigungsleute mit stärkster Mannschaft antre­ten. Es finden 12 Einzel- und 6 Doppelspiele statt.

Arbeiter-Turn- und Gporibund

Der kommende Sonntag bringt eine Reihe inter­essanter Spiele. Wieseck 1. hat auf eigenem Platze Marburg I. im Freundschaftsspiel zum Gegner und wird die Gäste wohl mit einer Riederlage heimsenden. Auch Marburg II. wird im Spiel ge­gen Wieseck I. Jugend den kürzeren ziehen.

Heuchelheim hat auf eigenem Platze Großen- Linden mit drei Mannschaften zu Gast. Im Spiel der 1. und 2. Mannschaften dürften die Platz- besiher Sieger werden. Der Ausgang des Ju- genospieles ist offen. Rodheim I. hat Annerod I. zu Gast und wird den Sieger stellen. Allen- oorf/Lahn l. sollte in Klein-Linden gegen die dor­tige 1. Mannschaft sicherer Sieger werden. Grü- ningen weilt mit zwei Mannschaften in Hausen und wird um zwei Riederlogen nicht herum kom­men. Lich I. hat Lindenstruth I. zum Gegner und wird sich auf eigenem Platze den Sieg nicht nehmen lassen. Vetzberg tritt mit zwei Mann­schaften in Hungen an. Großen-Duseck II. und Saasen II. stehen sich in Großen-Duseck gegen­über. Deuern I. hat Wißmars Jugend zum Gegner.

Daubringen I. und Staufenberg 1. werden sich in Dauvringen ein flottes Spiel liefern, dessen Ausgang nicht vorherzusagen ist. Wißmar i. hat Wetzlars 1. zu Gast. Die Gäste sind durch­schlagskräftiger.

Kinzenbach I. und Launsbach I. werden sich in Kinzenbach gegenüberstehen. Die Plahbesiher ha­ben die besseren Aussichten. Gleiberg I. ist in Raunheim zu Gast und wird im Spiel gegen die dortige 2. Mannschaft einen gleichwertigen Geg­ner haben, während Gleiberg Jugend gegen Raun­heim Jugend unterliegen dürfte.

Waldgirmes I. empfängt Oberndorf I. Lang- Göns I. sollte gegen Krofdorf Jugend in Krofdorf wohl einen Sieg herausholen. Wieseck II. und 2. Jugend kommen einer Rückspielverpflichtung in Ober-Mörlen nach.

Handball.

In Gambach stehen sich Gambach I. und Wie­seck I. gegenüber. Im letzten Spiele konnte Wieseck überlegener Sieger werden und sollte auch im kommenden Spiel die besseren Aussichten haben.

3u(jenb=0i)fertofl im Westdeutschen Spielverband.

Der Westdeutsche Spielverband widmet einen Sonntag im Jahre einem Gemeinschaftswerk, das der Jugend zugute kommen soll. Der Verband will die gesamte Lehrtätigkeit, die er bisher ent­faltete, aufrechterhalten. Dazu bedarf es größerer Mittel. Es sollen nun verschiedene Degegnungen stattfinden, die ein breiteres Publikumsinteresse finden und auch diejenigen nach den Sportplätzen führen, die sonst nicht zu den ständigen Gästen zählen. Zu diesem Zweck sind in erster Linie Städtespiele vorgesehen.

Gau Gleßenwehlar Marburg.

Die beiden Gießener Sportvereine, wie auch die Vereine unserer Umgebung haben sich zum Opfertag zur Verfügung gestellt. Am morgigen Sonntag tritt eine Gaumannschaft von Gie- ßen/Wetzlar gegen eine Stadtmannschaft Mar­burgs an. Von feiten der Gießener und Wetzlarer wird das Treffen in folgender Aufstellung be­stritten: Balser (VsB.); Lippert (1900), Denner (Spv. Wetzlar); Leutheuser (VfD.), Heilmann (1900), Gg. Henrich (1900); Haupt (VfB.), Ar­nold (1900), Wohlgemut (Spv. Wetzlar), Wil- helmi (1900), K. Schmidt (1900).

Die Mannschaftsaufstellung erscheint nicht un­glücklich. Ob sie sich zu einer Einheitlichkeit fin­den werden, bleibt abzuwarten. Das Spiel muß es zeigen. Die Läuferreihe erscheint sehr gut. Wie die Gießener auf den Mittelstürmer aus der Rachbarstadt eingehen werden, wird entscheidend für den Ausgang des Spieles sein.

Die Marburger stellen den Gästen aus Gießen und Wetzlar eine Mannschaft gegenüber, die sich aus den leistungsfähigsten Spielern von VfB. Kurhessen" undGermania" zusammensehen wird. Die Aussichten für die Gaumannschaft Gießen-Wetzlar liegen nicht sehr günstig. Man wird der Papierform nach die Marburger in Front zu erwarten haben. Die Gastgeber haben aber mit energischem Widerstand zu rechnen.

Und Gießen Wetzlar.

Ein zweites Städtespiel findet in Gießen, und zwar auf dem Sportplatz des VfB. statt. Die ^-Städtemannschaft seht sich lediglich aus Spie­lern der beiden hiesigen Sportvereine zusammen und bestreitet ein Spiel gegen eine Stadtmann­schaft von Wetzlar.

Folgende Mannschaft ist nominiert: Müller

(1900); Kreß (VfB.), Hetzel (VfD.); Fehling (VfB.), Langsdorf (1900), Lehrmund (VfB.); Luft (1900), Günther (1900), Seipel (VfB ), Christ (1900), Ritter (VfB.).

Gegen die Wetzlarer wurde schon mancher hart- näckiae Kampf ausgetragen, die aus einer latent begehenden Reoalität heraus oft genug hart die Grenzen des Erlaubten streiften. Die Kämpfe waren dabei stets spannend von Anfang bis zu Ende. Die Gäste des Sonntags stellen neben einem angrisfs- lustigen Sturm eine sehr widerstandsfähige Verteidi­gung, die den Gießenern schwer zu schaffen machen wird. Der Ausgang des Kampfes ist offen.

Die Gießener Ligareserven gegen Daubringen I.

Ein drittes Spiel mit einer kombinierten Mann­schaft (VfB. und 1900 Ligareserve) spielt als B-Städte- Mannschaft gegen Daubringens 1. Mannschaft in Daubringen. Die Daubringer haben sich in den letzten Verbandsspielen sehr tapfer geschlagen. Sie werden auch in diesem Treffen den Gießenern den Sieg nicht so ohne weiteres überlassen. Auf eigenem Platz haben die Gastgeber ein Plus für sich. Die Gießener werden alle Technik und guten Willen zum gegenseitigen Verständnis aufbieten müssen, wenn sie sich einen Sieg sichern wollen. Die Stabtmannschaft tritt in folgender Aufstellung an: Rau MB.): Schneider (1900). Schön (VfB.); Schack (1900), Grob (1900), Feuster (VfB.); Enders (1900), Sauer (VfB.) Mat- tern (VfB.), Best (1900), Preiß (VfB.).

Den Spielen ist in Anbetracht des im Interesse der Sportjugend verfolgten guten Zwecks reger Be­such zu wünschen.

Teuionia"Wahenborn-Steinberg

Garbenteich-Steinbach

gegen Teutonia UJatjenborn-Steinberg.

Zu dem am nächsten Sonntag stattfindenden Jugendopfertag des Westdeutschen Spielverbandes wird auch auf dem Sportplatz in Steinberg ein Fuß- ballspiel zum Austrag kommen. Es spielen die Sport- vereine Garbenteich und Steinbach mit einer kam- binierten Mannschaft gegen die 1. Mannschaft des FC. Teutonia. Garbenteich und Steinbach verfügen beide über gute Einzelkräfte, und es sollte deshalb bei entsprechender Aufstellung der kombinierten Mannschaft eine sehr spielstarke Elf zustande kommen. Da die Teutonen voraussichtlich ebenfalls in bewähr­ter Aufstellung antreten, sollte mit einem spannenden Kampf zu rechnen sein.

Rundsunkprogramm..

Sonntag, 3. April.

7 (Von Hamburg): Hafenkonzert. 8.15: Katho­lische Morgenfeier. 9.15: Stunde des Chvrgefangs, Ausführender: Dauerscher Gesangver­ein Gießen unter Leitung von Dr. T e m e s - vary. 10: Einführungsvortrag in Wagners Götterdämmerung", 1. Akt, von Hans Rosbaud. 11 (Aus der Dergkirche in Eisenstadt): Anläßlich des Haydn-Jubiläums Relson-Messe von Josef Haydn. 12 (Don Wien): Llnterhaltungskonzert des Wiener Sinfonie-Orchesters. 13 (Dom West­deutschen Rundfunk): Konzert. 14.10: Stunde des Landes. 15: Stunde der Jugend. 16 (Don Frei­burg): Llnterhaltungskonzert. 18:Eamon de Da- f ra, Irlands Ministerpräsident", Vortrag von Or plul. Carl Wehner, Derlin. 18.25: Dreißig bunte Minuten. 19.30: O-Zug-Zigeuner, Dunter Abend. 20.45: Götterdämmerung, 3. Tag des DühnenfestspielsDer Ring des Ribelungen".

Montag, 4. April.

7.20: Frühkonzert. 12: Llnterhaltungskonzert des Rundfunk-Orchesters. 13.05: Mitta^konzert. 15.20:Die Frau gehört ins Haus", Vortrag von Frau Dr. von Zahn-Harnack. 17 (Bayerischer Rundfunk): Rachmittagskonzert. 18.25: Vortrag von Prof. Künhel. 18.50: Englischer Sprachunter­richt. 19.30: Funkprobeschreiben des Deutschen Stenographenbundes. 19.50: Franz. Grillparzer, zum 60. Todestag des österreichischen Dichters. 20.30: Llnterhaltungskonzert. 21.30 (Von Karls­ruhe): Kompositionsstunde Arthur Kusterer. 22: Raturschuhpark der Mundarten". 22.45 bis 24: Rachtmusik.

Dienstag, 5. April.

7.20: Frühkonzert auf Schallplatten. 12: Mit­tagskonzert. 13 (Westdeutscher Rundfunk): Mit­tagskonzert. 15.20 bis 15.50: Hausfrauen-Rach- mittag. 17: Desperkonzert des Orchesters des Westdeutschen Rundfunks. 18.25:Meine erste Begegnung mit Goethe." Von Rudolf Alexander Schröder. 19.05 (Aus dem großen Musikvereins­saal, Wien): Die Schöpfung von 1.Haydn. 22: 3m Egringer Arbeitslager, Hörbericht. 22.45 bis 24: Tanzmusik.

Mittwoch, 6. April.

7.20: Frühkonzert. 12 (Bayerischer Rundfunk): Llnterhaltungskonzert, Kleinorchester der Reuen Philharmonie, Rürnberg. 13.05: Konzert auf Schallplatten. 15.15 bis 16: Stunde der Iugend. 17: Rachmittagskonzert des Rundfunk-Orchesters. 18.25: Clemens BrentanosGeschichte vom braven Kasperl und dem schönen Hannerl" im Dürger- spiegel, von Dr. Leo Löwenthal. 18.50:Zur Lärmbekämpfung", Vortrag von Oberreg.-Rat Adae. 19.30 (Aus dem Großen Saal des Volks­bildungsheimes, Frankfurt a. M.): Konzert des Rundfunk-Orchesters. 21: Liebe im Lärm, ein kleines Funkspiel von R. Dymion.

Donnerstag, 7. April.

7.20: Frühkonzert. 12 (Bayerischer Rundfunk): Konzert des Rundfunkorchesters. 13 bis 14: Schallplattenkonzert. 15.30 bis 16.30: Stunde der Iugend. 17 (Bayerischer Rundfunk): Rachmittags­konzert. 18.25: Zeitfragen. 18.50: Europäische Ge­spräche, Deutschland Ungarn. 19.30:Musi­kalische Grundbegriffe Ihr Wesen und ihre Bedeutung", Vortrag von Hans Rosbaud. 20: Konzert des Rundfunk-Orchesters. 21: Grischka, Hörspiel von M. Gorki. 22.45 bis 24: Tanzmusik.

Freitag, 8. April.

7.20: Frühkonzert. 12 (M, München und Köln): Mittagskonzert. 13 (Westdeutscher Rundfunk): Konzert des Rundfunk-Orchesters. 17: Rachmit­tagskonzert des Rundfunk-Orchesters. 18.25: Lieber die Stellung des Staatsoberhauptes in Deutschland und im Ausland", Vortrag von Landtagsdirektor Dr. Eisenmann. 18.50:Rur keine Angst, das Leben lebt weiter!" Gespräch über die bildnerischen Kräfte im Menschen zwi­schen H. Schäfer-Simmern und Paul Laven. 19.30: Bei uns zu Lande, Friedr. Theod. Vischer. 20 (Vvn Heilbronn): Llnterhaltungskonzert. 21:

Anekdoten, gelesen von Theodor Brandt. 21.15: Symphonie-Konzert des Philharmonischen Or­chesters Stuttgart. 22.45: Ioseph Haydn: Klavier­musik. 23.10 bis 24: Tanzmusik.

Samstag, 9. April.

7.20: Frühkonzert. 10.20 bis 10.50: Schulfunk. Erzählerrunde auf dem Herzogenhorn, Schall- Platten von Feldberg im Schwarzwald. 12 (Baye­rischer Rundfunk): Mittagskonzert. 13: Llnter­haltungskonzert des Philharmonischen Orchesters Stuttgart. 15.30: Stunde der Iugend. 16.30: Schallplattenkonzert 17 (Von Baden-Baden): Konzert des Städtischen Orchesters. 18.25:Re­gionale Kulturbewegung und Reichsreform iRheinfranken)". Vortrag von Leo Sternberg. 18.50:Vom Kulturtheater zu was?", Vor­trag von Dr. Adam Kuckhoff, Berlin. 19.30: RobelpreistrLger: Wladislaw Reymont. Einfüh­rung: Axel Eggebrecht, Leseproben: Wilhelm Malten. 20.20 (Bayerischer Rundfunk): Großes Funk-Potpourri, Das Funkorchester.

Daten für Samstag, 2 April.

742: Kaiser Karl der Große geboren; 1719: der Dichter Johann Wilhelm Ludwig Gleim in Erms- leben geboren; 1798: der Dichter August Heinrich Hoffmann in Fallersleben geboren; 1805: der Dichter Hans Christian Andersen in Odense geboren; 1840: der Schriftsteller Emile Zola in Paris ge­boren; 1914: der Dichter Paul Heyse in München gestorben; 1917: Beginn der Frühjahrsschlacht bei Arras (bis 20. Mai).

äirdilidhe Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 3. April. Quafimobogenth.

Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfr. Mahr; Konfirmation der Kinder der Matthäusgemeinde; Feier des hl. Abendmahls; 18: Pfarrassistent Knell. 3ot)annes- kirche. 9.30: Pfr. Ausfeld; Konfirmation der Kinder der Johannesgemeinde; Feier des hl. Abendmahls; 11.15: Kinderkirche für die Johannesgemeinde; Pfr. Ausfeld; 18: Pfr. Bechtolsheimer; 20: Miffionsstunde im Johannesfaal; Missionar Walter aus Beuern. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Lenz; Kon­firmation der Kinder der Luthergemeinde; Feier des hl. Abendmahls. Elifabelh-Kleinkinderfchule. 9.45: Pfarrassistent Knell. wieseck. 9.30: Beichte; 10: Predigtgottesdienst, im Anschluß Feier des hl. Abend­mahls; 14: Kollekte. Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: hl. Abendmahl für die alten Gemeindeglieder von Daubringen und Ruttershausen; 13.30: Lollar. Hausen-Garbenteich. 10: Hausen; Feier des hl. Abend­mahls; 13: Garbenteich. Watzenborn-Steinberg. 9: Beichte; 9.15: Predigtgottesdienst, im Anschluß Feier des hl. Abendmahls (jüngere Eheleute); Kol­lekte. Grüningen. 13: Hauptgottesdienst. Lich. 9: Beichte im Äemeindesaal; 9.30: Konfirmation; Stiftspfarrer Draüdt; hl. Abendmahl; Kollekte.

Katholische Gemeinden.

Samstag, den 2. April.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, den 3.April. Weißer Sonntag.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Männer; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre­digt; Feier der erfien hl. Kommunion der Kinder; 11.15: Messe; 15: Weihe der Erstkommunikanten; An­dacht, Tedeum. Hungen. 8: Hochamt mit Predigt Lich. 9.30: Hochamt mit Predigt; Erstkommunion der Kinder und Schulentlassungsfeier; 15: Erneuerung der Taufgelübde ; Ansprache; Weihe und Andacht. - Rldda. 8.30: Hochamt mit Predigt.

Montag, den 4. April.

Gießen. 8 Uhr: Amt für die Erstkommunikanten. SunntnnohK o. Merzte " .1 -üthctni am 3. 4. Frl. Dr. Gürtler. Dr. Ploch. Hirschavotbeke. ___________n' itanft Dr Buchinger._________

Großreinemachen ist ja halb so wild! Der zu Un- recht gefürchtete Hausputz klappt überall da wie am Schnürchen, wo sich erfahrene Frauen mit Helfern bewaffnen, die ihnen im Kamp! gegen die Schlange »die halbe Arbeit abnenmen: Persil, Henko, iMi so heißen fiel 259OA