S.Uport
Oie Situation in der I. Bezirksklaffe
des Gaues Gießen-Tvehlar.
Die Spiele der 1. Serie sind nahezu beendet. Lediglich vier Spiele sind noch auszutragen. Am 6. November haben sich Ockershausen — 1900, Wallau — Bottenhorn Frohnhausen — Wetzlar und am 20. November Breidenbach — Ockershausen zu letzten Verbandsspielen der 1. Serie gegenüberzutreten. Gegenwärtig führt die Spielvereinigung 1900 die Tabelle mit 8:4 Punkten an, über deren Einzelheiten die folgende Aufstellung Aufschluß gibt:
Verein Gew. Unentsch. Verl. Tore Pkte.
50 v. S). aller
2
4
3
3
4
4
2
2
1 1
1 1 0
1 3
4
16:8
15:10 13:12
15:15
11:9
6:6
10:14 10:22
1900 Gießen VfB. Gießen Frohnhausen Breidenbach Ockershausen Wallau Wetzlarer SV. Bottenhorn
Bemerkenswert
8:4
8:6
7:5
7:5
6:1
6:6
4:8
2:10 aus»
3
2
2
2
1
1
1
0
ist, daß
genau getragenen Spiele der 1. Bezirksklasse unentschieden endeten. Das bedeutet, daß die Spielstarke unter den beteiligten Mannschaften sehr ausgeglichen zu sein scheint. Im Vergleich hierzu hat der Mainbezirk nur 12 o. $). der unentschiedenen Spiele.
Die Tabelle der II. Bezirksklasse der Gruppe Gießen-Grünberg hat nach den Spielen des vergangenen Sonntags folgendes Aussehen:
VfB Giehen
VfV. 1 — Nauborn I 11:1 (5:1).
Verein
Gew.
Unentsch.
Verl.
Pkte.
Butzbach
6
0
1
12:2
Steinberg
5
0
0
10:0
1900 Gießen II
4
0
1
8:2
Daubringen
4
0
3
8:6
Lollar
3
0
2
6:4
Leihgestern
3
0
4
6:8
Ettingshausen
0
1
4
1:9
Laubach
0
1
5
1:11
VfB. Gießen II
0
0
5
0:10
M.t einem Sieg der Grün-Weißen hatte man wohl gerechnet — aber nicht mit einer solchen 01 Verlage für Nauborn. D.e Gäste waren den VfDern te'.n gleichwertiger Gegner. So wurde das Spiel zu einer einseitigen Angelegenheit. Von Anfang bis zum Ende wurde das Spiel fast au । v erlief) in der Hälfte der Gäste aus der A Klasse au getragen. Die Angriffe, die wen'grn, |.vj..ie.ten p.ompt an der Verteidigung, in der Leatheuser unüberwindlich war. Fenster in der Läuferreihe spielte mit seinen Partnern Katze und Maus. Der Sturm war in bester Schußlaune und schoß dabei aber noch v.eles über das Tor. Die VfDer brauchten sich nicht sehr anzust.engen und zum Schluß gestaltete sich das Spiel mehr humorvoll, als die Hinter- ma.'.nschaft den Wunsch äußerte, auch Tore sch c'e.x zu wollen. Zur Eh.e der Gäste sei aber gesagt, daß sie mit unermüdlichem, bewunderns-- toe.icm E.fer rämpsie c. Die Gäste waren körperlich toe'tauä schwerer und hatten auf dem in schlechtester Ve-fassung befindlichen Platz einen schwe.en Stand. Sie gaben das Spiel aber noch n cht verloren, als es eigentlich längst verloren war. Hoch anzurechnen war dem Gegner außerdem, daß er sehr fair fp'elte. Schon in der ersten Minute fiel das erste Tor durch Haupt. Durch Wilhe.'m f el der zweite Treffer. Dann holten d e Gäste ein Tor in schvnster Manier <Fernschuh von rechts, über Valser hinweg in die linke DL.e.c Ecte) auf. Einige Minuten lang schien die Situaton krit.ich, denn die Hauborner zogen energ scher los, der Widerstand brach aber bald wieder zusammen. Zur Halbzeit führten die VfVer mit 5: 1. Vach der Pause erhöhten die Pl'bbesitzer auf 11:1 in regelmäßigen Abständen. <toe. Tore resultierten aus ll-Meter°Vällen. D.e etwas unverdient hohe Viederlage hatten die Gäste ihrem Torwart zu verdanken, der in seinem Können sehr zu wünschen übrig ließ und sich übrigens auch nicht ernsthaft zu bemühen sch eu. D e Gastmannschaft hinterließ einen sehr sympathischen Eindruck. Man hätte ihr gerne einige Tore auf ihr Konto zu buchen gegönnt.
Verbandöspiele in Hoffen.
Dieser Sonntag brachte mit dem großen Kampf Mainz 05 — Mormatia Worms eine wichtige Vorentscheidung. Die Mainzer gewannen knapp mit 2:1 und setzten sich dadurch nach Verlust- Punkten gerechnet allein an die Spitze. Alemannia'Olympia Worms spielte gegen Wiesbaden zu Hause nur 0:0 und steht nun zwar ebenfalls mit
21 Punkten, aber einem Spiel mehr, an zweiter Stelle. Wormatia Worms ist auf den dritten Platz zurückgefallen. Olympia Lorsch muhte sein Rückspiel gegen Bürstadt wegen der Platzsperre in Bürstadt austragen und verlor nach hartem Kampf nur knapp mit 1:2. Mombach holte gegen Langen einen hohen 7:2-Sieg heraus und älrberach konnte sich auf eigenem Gelände gegen Kastel mit 1:1 einen weiteren Punkt ergattern.
Schalke 04 gegen
Bayern München 3:2 (2:0).
Bei ziemlich schlechten Platzverhältnissen bestritten die beiden Meistervereine in der Gelsenkirchener „Glückauf-Kampfbahn" eine Art „Meisterschaftsrevanche". 12 000 Zuschauer erfreuten sich an dem wirklich guten Spiel ihrer Landsleute, während die Bayern nicht das zeigten, was man von ihnen erwartete. Der erste Treffer für Schalke fiel in der 12. Minute durch Ezepan, der vom Elfmeterpunkt einen Bombenschuß loslieh. Kurz vor Seitenwechsel nützte wieder Ezepan einen Fehler des sonst hervorragenden Bayern- Hüters Lechler geschickt aus und stellte das 2:0- Halbzeitergebnis her. Eine Umstellung in der Mannschaft des deutschen Meisters nach der Pause brachte gleich einen frischeren Zug in sein Spiel. Schmid ging vom Anstoß weg durch und verbesserte auf 1:2. Während einer Drangperiode der Schalter fiel ihr drittes Tor durch Vattkämper. Der Endspurt der Bayern brachte nur mehr ein Tor, für das Krumm verantwortlich zeichnete.
Der Sieg der „Knappen" ist verdient. Sie stellten die einheitlichere Mannschaft und verstanden sich untereinander gleich von Anfang an besser. Die Bayern kamen nie richtig ins Spiel. Wohl kam der Sturm verschiedentlich sehr gut durch, doch wurde im Strafraum zu sehr gezögert. Ha- ringcr in der Verteidigung war in Bestform und auch Lechler im Tor erhielt für seine Paraden viel Beifall.
Handball-Lokalspiel nm das Heffenbanner.
Am morgigen Mittwoch treffen Realgymnasium und Oberrealfchule im Kampf um das Banner des Hessischen Philologenvereins zusammen. Das Spiel, das auf dem Univerfitätssportplatz aus- getragen wird, ist insofern von großer Bedeutung, als man den Sieger wohl als stärksten Anwärter auf die Trophäe ansehen darf. Der Stärke beider Manns haften entsprechend, darf man einen spannenden Kampf erwarten.
Verbandsoffene Schwimm-Weitkämpfe in Heidel erg.
Zwei neue Bahnrekorde
Das verbanvsostene Wettscywirnmen des Vikar, Heidelberg, litt stark unter mangelhafter Organisation. Sein Gesamterfolg war diesmal der überraschend guten sportlichen Ausbeute zu dnylen, die das au3oeriautte Haus mit Recht begeisterte. Die wichtigsten Leistungen waren zwei neue Bahnrekorde. Zuerst verbesserte der Göp- pinger Schwarz seine eigene Marke im Brustschwimmen von 2:38,4 auf 2:37,2 über 8 Dahnen. Dann schlug der junge Karlsruher Faahe feine Gegner aus der Meisterklasse, Witthauer, Frankfurt, und Diebold, Berlin, sowie Veitzel, Göppingen, über 8 Bahnen Freistil in neuer Dahn- rekordzeit von 2:12,2 (alte Marke 2:18,2). Hier scheint endlich wieder ein neues Talent aufgetaucht zu sein. 3m übrigen gab es durchweg Favoritensiege. Göppingen und Iungdeutschland Darmstadt holten sich die beiden großen Staffeln über 10 X 2 Bahnen Brust und Freistil.
3m Wasserball schlug Heidelberg Ludwigshafen 4:2 (2:0) und 3ungdeutschland Darmstadt gewann gegen SD. Göppingen 6:3. 3n Zukunft müssen die Heidelberger ihre Kampfbahn auf 20 oder 25 Meter abgrenzen, wenn die Ergebnisse Vergleichswert haben sollen.
Kurze Gporinotizen.
Weltmeister Scherens nahm am Freitag vor 4000 Zuschauern im Berliner Sportpalast an seinem Bcs eger von Köln, dem Amateur- Weltmeister und neuen Berufsfahrer, Albert Richter, Revanche. Scherens schlug den jungen Deutschen nur ganz knapp.
Münchens Eishockeysaison wurde am Fre tag eröffnet. Eine Kombination aus Rießer- fee und Münchener Eislaufverein spielte gegen den LTC. Prag und unterlag nach spannendem Kampfe mit 3:5.
Strafkammer Gießen.
* Gießen, 28. Oft Ein Arbeiter Hatte den Bürgermeister der Stadt Grünberg gröblichst beleidigt und bedroht. Er war deshalb, mit Rücksicht auf seine bisherige Unbestraftheit, anstelle einer Gefängnisstrafe von sechs Wochen zu 10 0 Mark Geldstrafe verurteilt worden. Er nahm heute feine Berufung zurück.
Am 10. April war in Okarben ein Wahlplakat mit dem Bild Hindenburgs von politischen Gegnern vollkommen mit schwarzer Farbe beschmiert worden. Mehrere Täter wurden ermittelt und wegen Sachbeschädigung mit erheblichen Geldstrafen belegt. Nur der wegen Anstiftung hierzu bestrafte Angeklagte hatte Berufung eingelegt. Nach längerer Verhandlung vertagte das Gericht die Sache zwecks Ladung weiterer Zeugen.
Ein junger Mann aus einem Nachbardorf war von dem Amtsgericht Friedberg zu einer G e - fängnis strafe von vier Monaten verurteilt worden, weil, er am 30.6.1932 in einer politischen Versammlung in Friedberg mit einem Revolver bewaffnet erschienen war. Mit Rücksicht auf besondere Milderungsgründe ermäßigte die Strafkammer die Strafe auf drei Monate G e - fängnis.
Ein Postinfpektor eines auswärtigen Postamts hatte am 9.11.1931 morgens vor Beginn der Schalterftunden in feinem Zimmer feine für den Dienst erforderlichen Bücher, Listen ufro. zurückgelegt und auch feine Geldschwinge mit Wechselgeld
auf feinen Tisch gestellt. Dann verließ er sein Zimmer, um noch andere nötigen Sachen zu holen, und verschloß die Türe. Als er nach wenigen Minuten zurück.am und durch die von ihm geöffnete Tür in sein Zimmer trat, sah er zu seinem größten Erstaunen einen Postassistenten gerade durch eine stets verschlossen gehaltene Tür nach einem anderen Zimmer zu verlassen, und hörte, wie dieser die Türe verschloß. Er sah sofort nach feiner Geldschwinge und konnte hierbei feftfteilen, daß ihm 9 bis 10 Einmarkstücke entwendet worden waren. Nach weiteren Ermittelungen wurde dann der Poft- affistent des schweren Diebstahls angeklagt und zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt. Seine Berufung war ohne Erfolg. Auf Grund des von dem Gericht eingenommenen Augenscheins und einer sehr umfangreichen Beweisaufnahme wurde festgestellt, daß der Angeklagte das Zimmer des Postinspektors mit einem zur ordnungsgemäßen Oeffnung nicht bestimmten Schlüssel aufgeschlossen und den genannten Betrag aus dessen Geldfchwinge an sich genommen hatte. Dem Antrag der Staatsanwaltschaft entsprechend sprach die Strafkammer ferner die Unfähigkeit des Angeklagten zur Bekleidung öffentlicher Aemter auf die Dauer von fünf Jahren aus. _____________________________
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloßen.
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Wirtschaft
* Die Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten im Oktober. Die Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung und „sonstiger Bedarf") beläuft sich für den Durchschnitt des Monats Oktober auf 119,0, gegenüber 119,5 im Vormonat: der Rückgang beträgt somit 0,4 v. H. An dem Rückgang sind die Dedarfsgruppen Ernährung, Bekleidung und „sonstiger Bedarf" beteiligt. Es sind zurückgegangen die 3ndexziffern für Ernährung um 0,8 vorn Hundert auf 109,6, Bekleidung um 0,8 v. H. auf 113,9, „sonstiger Bedarf" um 0,4 v. H. auf 164,1. Die Indexziffer für die Wohnung ist infolge der Erhöhung der städtischen Gebühren in einer Erhebungsgemeinde etwas (auf 121,6) gestiegen: die 3ndexzisfer für Heizung und Beleuchtung hat sich infolge des weiteren Abbaus der Sommerpreisabschläge um 0,6 v. H. auf 136,0 erhöht.
* Die Frankfurter S ch a tz a n w e i f u n- gen. Die Magistratspressestelle teilt mit: Von einer holländischen Gruppe wird behauptet, die Stadt Frankfurt a. M. wolle der Versammlung der Schatzanweisungsinhaber die Herabsetzung der Zinsen für die Schatzanweisungen Vorschlägen. Die Stadt Frankfurt a. M. erklärt dazu, daß sie eine Herabsetzung nicht beantragen ober herbeiführen wird. Uebri- gens lassen auch die gesetzlichen Bestimmungen bet Schuldverschreibungen der Gemeinden nicht zu, daß die Versammlung der Inhaber eine Herabsetzung der Zinsen oder des Kapitals gültig beschließt und damit die nicht vertretenen oder nicht zustimmenden Inhaber zu Vermögensverlusten zwingt. Die Versammlung der Schatzanweisungsinhaber kann nur Stunduna der Ansprüche beschließen oder dem gewählten Vertreter Stundungsbefug«isie übertragen. Die Befürchtungen der holländischen Gruppe und die darin geknüpften Proteste sind also unbegründet.
Berlin ruhig, kaum behauptet.
Berlin, 31. Oft. (WTD. Funkspruch., Die Tendenz zu Beginn der neuen Woche enttäuschte ein wenig, wenngleich sie nicht eigentlich als schwächer zu bezeichnen war. Die Abschwächung der Veuyorler Wochensch1 ußbörfe, die neue Verstauung am Chikagcer Weizenmarlt und die unsichere Haltung der übrigen internationalen Rohstoffmärkte, mangelnde Veuanregungen und die politische Unsicherheit hielten die Spekulation, die ohnedies eher übrig zu haben schien, zurück. Die kleinen Publikumskäu e waren auf die Erwartung einer Deichsöankdiskontsenlung für den Donnerstag zurückzusühren, genügten aber nicht, um der Börse einen stärkeren Austrieb zu geben, jedenfalls ist aber das Publikum gegenüber der immer kleiner werdenden Verzinsung der Bankguthaben jetzt offenbar eher geneigt, Geld an der Börse anzulegen.
D.e Anfangsnot'erungen lagen nicht ganz ein- he Ä ch vie.fach bis zu 1 Proz., in wenigen Ausnahmefällen bis zu 2 25 Proz. höher. Chadeaktien waren bei sehr kleinem Umsatz 5 Mark gebessert. Verschiedentlich waren auch Abschwächungen um Bruchteile eines Prozentes zu beobachten, ganz vereirzelt betrugen die Verluste bis zu 2 Proz. Das Ende des Streiks bei BMW. blieo ohne stär-
o
keren Eindruck. Schiffahrtswerte lagen etwas freundlicher, da die Verluste bei den einzelnen Reedereien nicht so groß sein sollen, wie ursprünglich befürchtet. Vach den ersten Kursen stagnierte dasGeschaft, doch ergaben sich nur teilweise kleine Abbröckelungen.
Renken lagen zum Teil lebhaft und fest. Besonders Altbesitzanleihe und Reichsschuldbuchforderungen waren bis zu 1 Prozent gesteigert. Veubesitz und Reichsbahnvorzüge zeigten dagegen nur behauptete Kurse. Pfandbr.efe, Industrie- obligationen usw. formten sich leicht bessern. Die Einführung der Steuergutscheine dürfte kerne Lleberraschungen bringen. Vorerst ist noch recht wenig Material vorhanden. .Schutzgebietsanleihe war heute gefragt und freundlicher. Ausländer lagen bei kleinen Veränderungen nicht einheitlich.
Am Geldmarkt war am heutigen älltimo Tagesgeld (gleich Geld über Ultimo) ziemlich knapp. Man kann aber doch den Ultimo im großen und ganzen für überwunden halten. Das Angebot in Privatdiskonten hat weiter nachgelassen 3n Reichswechseln und Reichsschahanweisungen kann allerdings noch kein Geschäft aufkommen.
frankfurter Abendbörse ruhig.
Frankfurt a. M., 31. Oft. Trotz der schwächeren Veuyorler Anfangsha'tung war die Frankfurter Abendbörse weiter befestigt, da verschiedene kleine Orders Vorlagen. Das Geschäft nahm indessen keine größeren Ausmaße an. Dumberg notierten 0,50, Rütgerswerke und Vord' ""t- lcher Lloyd je 0,25 Proz. höher, während AEG. ♦ .ibetänbert einsehten. 3G.-Farben lcmen 1,25 Prozent niedriger. 3m Verlaufe blieb die Haltung ruhig und die Kurse wiesen keine weitere Veränderungen auf.
Der Rentenmarkt war gut gehalten, bei kleinem Geschäft zogen Deutsche Anleihen gegen den Berliner Schluß 0,38 Proz. an, Reichsschuldbuchforderungen blieben unverändert. Veu- besitzanleihe 6,5, Altbesihanleihe 51 bis 51 38, Schutzgebiete 5,70, Dayr. Hyp. u. Wechselbani 57, Reichsbank 129, Harpe, er 73, Weste e-ein 104,50, Mannesmann 52 38. Phönix 27 25, R^einstahl 67, Stahlverein 24, Aku 57. AEG. 33, D'kula 114.50, Dem berg 57.25 Contigurnmi 105, Dt. Linoleum 45,25 Licht L Kraft 87 50, Gesfürel 71.75. Holz- mann 54,75, Rütgerswerke 41,25, Reichsbahn- Vorzüge 89, 2111g. Lokal- & Kraftwerke 60, Ha- Pag 17.25, Vorddeustcher Lloyd 18.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 31. Oft. (WTD. Drahtmeldung.) Die Getreidebörse lag zum Wochenbeginn etwas fester, angeregt durch das geringe Angebot und die bessere Vachfrage der Mühlen. Die Preise zogen allgemein an. Am Mehlmarkt begegnete Roggenmehl größerem 3nteresse, während Weizenmehl auf die heutige Sitzung der Mühlenfonvention abwartend lag. Hafer und Gerste lagen ruhig. Am Futtermittelmarkt war Kleie 0,25 Mk. höher. Gegen 14 Ülhr nannte man etwa folgende Preise: Weizen 205—206, Roggen 162,50, We'zenmehl,' süddeutsches Spezial 0, 29,40 bis 30,40 zirka, Roggenmehl 23,50, Weizenkleie 7,50—7,60, Roggenkleie 7,90—8,00.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die unter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzi be'd)lof|enen Divid nöe an — Reichsbankdiskont 4 o H Lomvardzinsfuß 5 v. H.
ftranifurt a. M
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—
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. 0
—
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12,485
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-
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—
—
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3,063
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A.G iur Berkebrsweien AN.
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6
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169,53
169,87
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4
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70,43
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0
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Stockholm
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Oberbeilen Provinz-Anleihe mii Ausloi.-Rechten
Deutsche Bank uno
3- G. Karben-Industrie . . .
7
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96,75
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London.
13,83
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54,75
-
-
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0
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1<
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9,918
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0
61,75
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1
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Brüssel. . .
58.54
58,66
58,54
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35
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—
35
Italien. . .
21,56
21,60
21,56
21,60
Wi’iei’ r> unkündbar bis 1935
77
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—
—
A.tr.iS . . .
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33
33,25
33
Paris . . .
16,535
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16,525
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0
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—
20,75
Schweiz . .
81.17
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n
76,5
—
—
(Siehr. LieserungSgelelllchast
6
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. 0
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Spanien . .
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6
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87,5
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Cementwerk Karlstadt. . . .
19,5
50
—
—
Danzig. . .
82.10
82,26
82,10
82.26
81
82
—
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0
55
56
56.75
56,5
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49,9
—
—
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0,929
0,931
0,919
0,921
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70,5
71,75
70,5
71,25
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—
—
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0,294
0,296
5,616
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81
82
—
—
Unternehmungen . . .
4
Jugoslawien.
5,604
5,614
5,626
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Lisiabon . .
12,76
12,78
12,76
12,78
brieianüa Psandbriese R. 19
73
73
73
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0
71,5
72,5
71,5
72,25
118,13
Schultheis Payenhoser . . . Aku tMgemeine Kunstseide'
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—
57,5
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6% ehern. 7% Br. Landespsand.
Siemens & Halske.....
9
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119,75
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57
58
57,25
Banknoten.
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73,5
73,5
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106
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Bemberg. ...
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56,75
43,65
Berlin, 31. Oktober
(Sielt)
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4% Oelterreicht|che (Solotente
11,25
11,25
11,1
—
Buoeru-.........
. 4
40
40
39,75
40
0
9,75
30
29,75
27,4
Umerlkanische
Noten . . .
4,20
4,22
4,20% Oeftenelditidje Silberrente
1,05
1,05
Deutsche Erdöl......
. 5
73
74
73,5
74
Dessauer Gas ....
. 7
—
89,65
90,5
Belgische Noten.....
58,36
58,60
4% Ungarische (ÖolOrente . .
6,4
6,4
6,4
6,3
Gelsenkirchener......
. b
19,5
39
39
39,25
Daimler Motoren ....
. c
20
20
?0,4
20,4
Dänische Noten.....
71,56
71,84
4% Ungarische ©taatärente v. 1910
6,25
6,2
6,4
Harpener.........
. O
74
73
73,9
72,5
Deutsche Linoleum . .
. 0
44,5
45,25
46
45,75
Englische Noten.....
13,79
13,85
4’/.% oeügl. von 1913
6,5
6,3
Hoesch Eisen........
. 6
—
36,25
127,5
35,75
Orenstein & Koppel ....
. c
—
—
35
34,65
Französische Noten ....
16,48
16,54
6% abgest. Goldme^Ianer von 99
6,13
6,25
6,25
3He Bergbau.......
IC
—
—
—
Leonhard Tietz ....
. c
45
45
45
45.5
Holländische Noten ....
...
169,06
169,74
4% Türkische ZvIIanleihe von 1911
3,35
3,3
—
3,3
Ilse Bergbau Genüsse . . .
97
97.25
97,13
97,75
Svenska.........
0
—
-
—>
—
Italienische Noten ....
21,50
21,58
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihi
snudncrivene .....
. 6
32,5
33
34
32
61>ade..........
12
160
164
160
164
Norwegische Noten....
70,31
70,59
Serie 1 . . .....
3,4
3,4
3,3
5,15
3,4
3,4
5,15
3,4
3,3
5,05
Mannesmann-Röhren . . .
. 6
52 Ji
52,4
52,25
52
Deutsch-Lesterreich, * 1OO Schilling
—
—
4% oeSfll. Serie li......
5%5Rumän.oer inh.Rxnte v. 1903
3,3
5,3
ManSselder Bergbau ....
Oberschlei. KokSwerke . . .
. 0
20,5
20,75
40,5
uiumäni|d)c Noten ....
2,47
72,06
2,49
72,34
. 8
40,75
,"?rankfuner Maschinen . . .
. c
—
—
Schwedische Noten....
4^,%Rumün.veretnb.Reniev.i91k
8,4
8,2
8,45
8,35
Phönix Bergbau......
<’/2
27
27,25
27
27,13
Gritzner........
. 0
25,5
26
27,25
27,25
Schweizer Noten.....
80,97
81,29
<% Rumäniiche vereinh. Rente
4,6
4,5
4,45
4,35
Rheinische Braunkohlen. . .
10
165
166,5
165,75
166
Mainkrastwette Höchst a. M..
. 4
52,5
53
—
—
Spanische Noten.....
34.39
34,53
Anatolier .....
20
20
20,4
20,25
Rhetnslahl...... .
. 6
67
66,75
67
Süddeutscher Zucker . . . .
. 8
130,5
130,5
129,75
Ungarische Noten ... .
—
—-


