Geheimen. Vie deutsche Vertretung tat nichts. Sie schaltete sich nicht in die Auseinandersetzung ein. Sie hat gar nicht recht um die deutsche Gleichberechtigung gekämpft. Sie hat sich nicht entschlossen und offen neben die Aussen gestellt, die doch in dieser Frage durchaus den gleichen Standpunkt vertreten wie wir. Und sie hat nicht einmal erreicht, dah auch nur einer unserer früheren Kriegsverbündeten, nicht einmal die Türkei, die am allerwenigsten Rücksicht auf die anderen zu nehmen braucht, für uns gestimmt hat. Das Schlußnein hätte eine ganz andere Wirkung haben können, wenn die Taktik bis dahin eine völlig andere gewesen wärel
Drei Grossmächte standen also für sich: Ruhla n d und Deutschland, die mit nein stimmten, Italien, das sich enthielt. Dazu patzt es, dah auf der anderen Seite England und Frankreich in dem sog. Konsultativpakt sich fester zusammengeschlossen haben. Dieser ist zwischen ihnen hinter dem Rücken aller anderen Teilnehmer in Lausanne fertiggestellt worden. In absichtlich schwammigen Sähen legt er die Zusammenarbeit der beiden Mächte in den Zentralfragen der nächsten Zeit fest. Für Frankreich war das ein grotzer Erfolg, den Herriot auch gleich in die Welt hinausposaunte. Das wieder war für England unangenehm, weil die Wirkung auf Amerika miserabel war. Aber das ändert nichts daran, dah auch England wuhte, was es diesen Pakt schloß. Er erneuert die „Entente cor- diale“. In der Schuldenfrage, in der Rüstungsfrage, für die Weltwirtschaftskonferenz — und das sind ja eigentlich alle großen Fragen der Weltpolitik — hält England jetzt, auch auf die Gefahr einer Verstim- mung Amerikas, ein enges Zusammengehen mit Frankreich für nützlich. Die englischen Motive begreifen wir. Wer in Lausanne und Genf von England viel anderes erwartet hat, versteht die ganze Situation des englischen Weltreichs von heute nicht.
Der Pakt soll harmlos sein, denn jedermann ist zum Beitritt willkommen. Man verhandelt ja auch darüber, und Deutschland scheint da- zu bereit zu sein. An unserer Beurteilung des Abkommens ändert das gar nichts. Plante man wirklich eine Verabredung, in wichtigen Fragen in Fühlung zu treten (wozu es übrigens gerade genug Gelegenheiten und Möglichkeiten gibt), so mußte der Plan schon im Entstehen vorgeschlagen und erörtert werden. Den fertigen Bund von zwei Mächten zu präsentieren zum gefälligen Anschluß für andere, heißt, indem man ihn scheinbar harmlos gestaltet, ihn nur noch fester machen. Darum erscheint uns der Beitritt Deutschlands zu diesem Pakt mindestens überflüssig und auch übereilt. Hat man sich im Auswärtigen Amt überlegt, wie der Pakt in Washingtoe und In Moskau wirken muß? Das Beste an dem Pakt würde sein, wenn er sich als im ganzen wirkungslos herausstellt. Wir fürchten, daß das nicht der Fall sein wird, sondern daß die deutsche Politik in allen weiteren Erörterungen sehr ernst mit der Tatsache einer englisch-französischen Geschlossenheit rechnen muß.
Des weiteren ist am 25. Juli der russisch- polnische Nichtangriffspakt unterzeichnet worden. Damit kommt eine lange und zielbewuht geführte russische Aktion zum Erfolg. Was sie will, ist klar: die Friedenspolitik betonen für den Fall, daß der fernöstliche Konflikt ernstere Formen annimmt, noch mehr für den Fall, daß die antibolsch.'- wistische Strömung in Europa zu der sog. „Ami- forojetfront" führe. Rußland bereinigt mit diesem Nichtangriffspakt unter Anerkennung der polnischen Grenze — was ihm nichts kostet — fein politisches Verhältnis zu Polen und bahnt sich den Wetz zur Verständigung mit Frankreich, die es längst erstrebt. Auf diesem Wege ist somit ein großer Erfolg erzielt. Denn wie erinnerlich, gingen dem Pakt mit Polen ja die gleichen Pakte mit Finnland, Estland und Lettland voraus. Nur der mit Rumänien fehlt noch, ober das ist jetzt lediglich ein Schönheitsfehler. Polen kam diesen Absichten entgegen. Es gewinnt die Sicherheit seiner Ostgrenze, es beweist Frankreich seine Friedenspolitik und arbeitet in einer Richtung, die auch in Frankreich gewünscht wird, nämlich daß Polen und Rußland keine Feinde seien und daher das polnisch-französische Bündnis in bezug auf die Ostgrenze Polens keine Spannung erfahre. Die logische Weiterbildung ist dann, daß Rußland und Frankreich ebenfalls zu einem solchen Pakt kämen, und damit wäre das System geschlossen.
Was bedeutet das,für uns? Es fei daran erinnert, daß wir aus diesem Paktsystem durchaus nicht ausgeschlossen sind. Mit Deutschland wie mit Litauen hat ja Rußland seit Jahren, seit 1926, bereits einen Nichtangriffspakt — für uns ist das her bekannte Berliner Vertrag. Also soweit Verträge tn Frage kommen, ist alles gut und in Dränung. Wir sehen auch darin keine Bedenken, daß, wie die polnische Presse befriedigt feststellt, nach diesem Pakt Rußland im Falle eines Angriffs auf Polen neutral bleiben würde, denn Deutschland denkt gar nicht daran, Polen anzugreifen. Umgekehrt: Würde ein Angriff Polens erfolgen, so gilt dieser Pakt für Rußland ebensowenig, wie z. B. im Fall eines Angriffs Rußlands auf Rumänien der Nichtangriffspakt für Polen gälte, das dann automatisch en Rumäniens Seite stehen würde.
Das ist nicht der springende Punkt, sondern eine sozusagen friedliche Einkreisung. Man stelle sich das ganze System vor: Rußland und Polen, Rußland mit den anderen Randstaaten gleichfalls, Polen und Frankreich, Rußland und Frankreich schließlich auch, dann fehlt im ganzen System nach französischer Auffassung ja weiter nichts als — das letzte, nämlich bas Verhältnis zwischen Deutschland und Polen, noch genauer gesagt: d i e Anerkennung der polnis ch e n West- grenze durch Deutschland. Man sieht die
Maschen des Gewebes und man steht, daß die deutsche Ostpolitik wahrhaftig nicht auf den Verträgen, wie sie heute sind, einfach ausruhen darf.
Das Ergebnis im ganzen ist für Deutschland wenig erfreulich: England und Frankreich — der große Erfolg Herriots — aefchlosfen, die Passivität Italiens und die Schwäche Amerikas, das im Osten sich an- spinnende Gewebe: alles das geht auf eine Isolierung Deutschlands zu, wie wir sie feit langem nicht erlebt haben. Im Getöse des Wahlkampfes achten
wir wenig darauf. Nach den Wahlen aber wird cs nun höchste Zeit, an die Folgerungen daraus zu denken. Denn wirklich, der Ausgang der Lau- fanner und der Genfer Konferenz sind ein Einschnitt tn der großen Politik von sehr großer, dauernder und darum sehr folgenschwerer Bedeutung. In sehr vieler Beziehung heißt es für die deutsche Außenpolitik jetzt mit Ueberlegung und Entschlossenheit ein neues Kapitel anfangen!
einem Ordensbruder gelegentlich eines jungdeut- l'chen Konvents gewisse Parteien gegenüber anderen in Empfehlung gebracht worden feien. Diese Meldung ist frei erfunden. Gegen den Urheber der Nachricht wird von uns ein Ehrengerichtsoerfahren eingeleitet. Weiter werden gegen Urheber und Verbreiter dieser Verleumdung alle zur Abwehr derselben gangbaren Wege beschritten werden. Die Führung und alle Glieder des Iungdeutschen Ordens lehnen eine Erklärung zu Gunsten irgendeiner Partei scharf ob. Unsere Haltung am Tage der Reichstagswahl beruht auf der Eigengesetzlichkeit unserer hündischen und nationalen Politik, die wir seit der Gründung des Jungdeutschen Ordens verfechten."
*• Die Schwimmhalle deS Städti-
Aus der Provinzialhauptstadt.
Gießen, den 1. August 1932.
August.
August. Monat der Erfüllung: deine Hände halten den Erntekranz, und gleich Fortuna trägst du ein Füllhorn: doch nicht Gold rieselt daraus auf die beglückte Menschheit, sondern „golden" rieselt es von Aehren.
Soweit die Felder sich dehnen, stehen Halme mit demütig gebeugtem Haupt. Der Gottessegen, den sie tragen, der Menschen täglich Vrot, liegt in schwerer Körnerfrucht im Leib der Aehre. And weil sie fruchtbar sein, schenken darf und auf Gottes Anordnung dazu ausersehen ist, steht sie wie ein demütig Weib.
Was war es doch für ein Iauchzen gewesen in der Ratur, als sie geboren wurden, die jungen Getreide- und Grashalmlein: Sonnenschein, Lerchentrillern und fröhlich an den Wegrainen wandernde Menschen. Die Pflänzlein bekamen ihre Rahrung und spielten im lustigen Winde. Und bald waren sie so groß geworden, daß ein Kind sich darin verstecken konnte — und da sahen sie auch, dah unter ihnen fremder Leute Kinder wohnten: die Kornblumen, Feldmohn und Wicken genannt wurden. Es waren allerliebste Gesellschafter mit reizenden bunten Dlumenköpfchen, mit denen sie lustig nickten und winkten. Lind noch etwas hatten sie zu Gast: in kleinen festen Restern piepsten junge Vöglein. Den ganzen Tag schrien sie nach Futter, und ihr Mütterchen hatte so viel zu tun, den kleinen Rimmersatten die Schnäbel mit allerlei Insekten zu stopfen...
So wuchs das alles zusammen groß: Getreide, Dlumenkraut und die jungen Vögel. Es war manchmal gar lebendig. Am schönsten aber war es, wenn ein leichter Ostwind über sie hinfuhr und die Sonne schien; dann wurden sie recht zu übermütigen Kindern. Morgens tranken sie Tau, schwatzten, wippten und nickten und ließen sich abends von den Vöglein in den Schlaf singen. Gab es aber Regen oder gar starke Stürme, dann schmiegten sie sich eng aneinander und suchten, wenn Thor seinen Donnerhammer schwang und unaufhörlich Blitze zuckten, aneinander Schutz und Stütze. So teilten sie Leid und Freud getreulich. Lind das Getreide wurde groß und schwer, von Körnern reif — und die Blumen verloren ihre Dlütenköpfchen und bekamen Samen- knollen — und die Vöglein übten ihre Flüge über Wald und Feld und stiegen hoch — hoch hinauf.
Der Landmann rüstete die Scheunen, damit Platz ward für das neue Getreide. Die Mähmaschine wurde ordentlich geprüft, Knechte und Mägde, die mit „Binden" Bescheid wissen, wurden eingeteilt, ebenso die Einfuhrleute und Gespanne. Lind eines Tages klang ein harter schneidender Ton vom Rain her. Es war der Schnitter, der seine Sense dengelte. Lind sie zogen heran in langen Reihen mit ihren scharfen Sensen, und Korn und Blumenkraut starben unter dem vernichtenden Schnitt ...
Der Vöglein letzter Flug geht über hingemähtes Getreide, weit fort über das Meer. Lind wenn sie wiederkommen und groß sind und sich selbst einen Hausstand im deutschen Acker gründen wollen, dann finden sie die Gespielen der Kindheit nicht mehr. Reues, junges Leben reift dann wieder einer neuen Ernte entgegen. M. Gr.
Siraßenanliegerbeiiräge und Grunderwerbsteuep.
In den vom Wirtschaftsprüfer und Bücherrevisor Hermann Will zu Gießen heraus- gegebenen „Aktuellen Steuerfragen" (Rundschreiben Rr. 15) lesen wir:
„In einem Urteil vom 5. Ianuar 1932 — II A 266/31 — nimmt der Reichsfinanzhof zur Bedeutung der Stratzenanliegerbeiträge im Rahmen der Grunderwerbsteuerpflicht Stellung: er erklärt: Straßenanliegerbeiträge sind gemeine Lasten und beeinflussen deshalb den Grundstückswert. Sie sind bei der Bestimmung des steuerpflichtigen Veräutzerungspreises nicht besonders in Ansatz zu bringen. Dies gilt jedoch nur von den auf Die Desihzeit des jeweiligen Eigentümers entfallenden Leistungen. Verpflichtet sich bei einem Veräuherungsvertrag der Erwerber gegenüber dem Veräußerer, für rückständige öffentliche Abgaben, die schon vom Veräußerer hätten entrichtet werden müssen, aufzukommen, so wird durch diese rückständigen Leistungen nicht etwa der Wert des Grundstücks vermindert. Es handelt sich vielmehr insoweit um eine vom Erwerber übernommene Leistung, die einen Teil des steuerpflichtigen Veräußerungspreises bildet. Verpflichtet sich umgekehrt der Verkäufer gegenüber Dem Erwerber zur Zahlung der Anliegerbeiträge, die erst nach der Grundstücksübertragung fällig werden, so ist das eine besondere Leistung neben der dem Verkäufer nach dem BGB. obliegenden Liebergabe oder Liebereignung des veräußerten Grundstücks.
Hat endlich ein Eigentümer zukünftig fällig werdende Strahenanliegerbeiträge bereits gezahlt oder sichergestellt in der Weise, daß der spätere Erwerber gegen jede Inanfpruchnahme gesichert ist, so kommt eine entsprechende Werterhöhung in Frage."
Vornotizen.
— Tageskalender für Montag: FGF. Hauptübung 20.15 Llhr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „So ’n Windhund".
k
** Von einer Militärpatrouille fe st genommen. Der heutige Polizeibericht meldet: Am Samstagabend wurde ein aufziehen, der Posten der Reichswehr an den Baracken in der Kaiserallee von einer Anzahl Kommunisten belästigt und bedroht. Im Laufe der Rächt konnten auf dem Trieb in der Rähe des Handgra- naten-Wurfstandes vier Personen, die mit Knüppeln, Stöcken und einem Revolver versehen waren, von einer Militärpatrouille feftgenommen werden. Die Verhafteten wurden noch in der Rächt der Polizei übergeben, welche die Vorführung an das Amtsgericht veranlaßte. Rach der richterlichen Vernehmung wurden die Vier wieder auf freien Fuß gesetzt.
** Iungdeutscher Orden und Reichstagswahl. Der Großmeister der Bruderschaft Gießen des Iungdeutschen Ordens bittet uns um die Ausnahme der nachstehenden Erklärung: Don feiten eines ehemaligen Ordensbruders wurde vergangene Woche ein falsches Gerücht in Umlauf gesetzt über die Stellungnahme des Iungdeutschen Ordens zur Reichstagswahl am 31. Juli. Vorgenanntes Gerücht besteht in der Behauptung, daß von
schenDolksbadesgeschlossen. Die wegen Instandssehungsarbeiten notwendige Schließung des Dolksbades beschränkt sich nur auf die Schwimmhalle. Alle anderen Bäder sind geöffnet.
"VerbilligteEonderzugfahrtnach Oberammergau. Die Hamburg-Amerika Linie Gießen teilt uns mit, daß vom 7. bis 14. August wieder eine billige Sonderfahrt mit der Reichsbahn nach Oberammergau mit 50 Prozent Fahrpeisermähigung stattfindet. Die Reise beginnt in Frankfurt a. M. und schließt Bahnfahrt im Sonderzug, volle erstklassige Verpflegung, beginnend mit dem Abendessen am ersten Tag in Ober, ammcrgau und endigend mit dem Mittagessen am 7. Tag in München ein. Llnterkunf t in guten Hotels, Gasthäusern, Pensionen und guten Privatzimmern in Oberammergau. Llebemachtung mit Frühstück und Bedienung in München in guten Hotels. Ferner sind vorgesehen: Begrüßungsabend und Festspielaufführung in Oberammergau. Autoausflug nach den Königschlössern — Reutte—Lermoos— Garmisch. Besichtigung des Klosters Ettal und der weltberühmten Benediktinerabtei. Sachkundige Führung durch das Passionsdorf Oberammergau. Räberes in der heutigen Anzeige.
*• Richtigstellung zum Gießener Wahlergebnis. Bei der Anmerkung zu dem in unserer heutigen Frühausgabe mitgeteilten Ergebnis der Reichstagswahl in Gießen ist ein Irrtum bei dem Auszug der Zahlen unterlaufen Richtig muß es heißen daß gestern 24 387 Stimmberechtigt e hier vorhanden waren, von denen 20 753 ab stimmten. In der vorgenannten Zahl der Stimmberechtigten sind 1206 Inhaber von Stimmscheinen von auswärts mit enthalten
Das Ergebnis in Hessen-Darmstadt
Darmstadt, 31.Iuli. (WSR.) Don den 953 777 Wahlberechtigten wurden 853 658 Stimmen abgegeben. Stimmscheine wurden 30 274 abgegeben. Als ungültig mußten 6639 Stimmen erklärt werden. Die Wahlbeteiligung betrug also genau 8 6,7 Prozent. Die Stimmen verteilen sich prozentual auf die Rationalsozialisten mit 42,7 Prozent (bei der letzten Landtagswahl 44 Prozent), mit 26 Prozent auf die Sozialdemokraten und Redikaldemokraten, mit 14,5 Prozent auf das Zentrum, mit 10,4 Prozent auf die Kommunisten und die SAP. Von den übrigen Gruppen erhielten die Deutsch- nationale Volkspartei mit dem Radikalen Mittelstand zusammen 1,8 Prozent, die Deutsche Volkspartei sank prozentual auf 1,3 Prozent, während die Christlich-Sozialen mit der Volksrechtspartei mit 0,9 Prozent bereits unter der 1-Prozent- Grenze blieben. Rach dem Ergebnis sind
in Hessen gewählt.
von den Sozialdemokraten Mierendorf, Darmstadt: Ritzel, Gießen, und Weber, Offenbach: von den Rationalsozialisten Lenz, Kern, Rosenberg, München: Ringshaus e n, Offenbach; Schneidhuber, Koblenz, und Dr. Wagner: von den Kommunisten Remmele, Berlin; vom Zentrum Dr» Brüning: Pr. Dockius, Mainz, und Regierungsrat Knoll, Darmstadt.
Provinz Starkenburg.
Soz. 112103 (86 982), Rats. 147 817 (135 133), Komm. 54 380 (49 277), Zentrum 57 614 (47 003), Dn. 5409 (3351), DVP. 6389, Wp. 977, Stp. 1850, Chr.-Soz. 4666 (zus. 12 336), sonstige 1006.
Provinz Rheinhessen.
Soz. 53 115 (43 615), Rats. 90 045 (90 865), Komm. 20 863 (22 245), Zentrum 50 513 (52 638), Dn. 3990 (2868), DVP. 3585, Wp. 1061, Stp. 2015, Chr.-Soz. 2138 (auf. 7222), sonstige 1015.
kreis Groß-Gerau.
Soz. 11579 (9039), NS. 14119 (12 721), K. 8639 (7668), Z. 2876 (2470), Dn. 360 (313), DDp. 476, Wp. 102, Stp. 206, Chr.-Soz. 371 (zus. 986).
kreis Offenbach.
Soz. 39 025 (30064), NS. 30 132 (28 066), K. 19 214 (16 677), Z. 20 250 (17 267), Dn. 1333 (873), DVp. 1188, Wp. 461, Stp. 610, Chr.-Soz. 913 (zus. 3105), Sonstige 371.
Stadt Worms.
Soz. 7521 (5440), NS. 11 781 (11 808), K. 4648 (4795), Z. 3384 (3119), Dn. 710 (470), DVp. 1230, Wp. 25, Stp. 226, Chr.-Soz. 411 (zus. 1242), Sonstige 63.
Hessen-Nassau.
(Die Zahlen in Klammern sind Vergleichszahlen von der Landtagswahl vom 24. April 1932.)
kreis Wehlar.
Soz. 13 054 (11 580), Rats. 19 857 (18 825), Komm. 2912 (2099), Zentr. 821 (780), Dn. 2391 (2057),
DVP. 834 (1120), Wp. 66 (311), Stp. 906 (946), Lv. 122 (773), Chr.-Soz. 645 (999), SAP. 324.
kreis Marburg-Stadt.
Soz. 2177 (2432), NS. 8472 (8939), K. 882 (759), Z. 1037 (930), Dn. 1856 (1 495), DVp. 517 (601), Wp. 16 (102), Stp. 207 (445), Chr.-Soz. 240 (472).
kreis Marburg-Land.
Soz. 4 250 (3 215), NS. 13 421 (13 334), K. 1248 (1030), Z. 781 (751), Dn. 973 (775), DVp. 183 (202), Wp. 13 (44), Stp. 95 (233), Lo. 20 (52), Chr.-Soz. 334 (461).
kreis Kassel-Stadt.
Soz. 30 501 (30 332), Rats. 44 272 (46 169), Komm. 11 789 (9388), Zentr. 4624 (4302), Dn. 6687 (6124), DVP.1891 (2506), Wp. 73 (462), Stp. 1199 (2340), Lv. 73 (73), Chr.-Soz. 2037 (2728).
Kreis Kassel-Land.
Soz. 14 706 (14 620), Nats. 14 540 (14 173), Komm. 6222 (5090), Zentrum 252 (214), Dn. 793 (688), DVP. 162 (262), Wp. 63 (131), Stp. 193 (266), Lv. 22 (98), Chr.-Soz. 627 (677).
kreis Biedenkopf.
Soz. 6085 (5501), Nats. 20 342 (19 635), Komm. 969 (623), Zentrum 136 (86), Dn. 1757 (1238), DDP. 282 (347), Wp. 47 (101), Stp. 113 (232), Lv. 104 (563), Chr.-Soz. 877 (1249).
Diltkreis.
Soz. 4445 (3752), Nats. 20 980 (20 332), Komm. 1309 (1077), Zentr. 565 (504), Dn. 1975 (1799), DVP. 356 (417), Wp. 23 (82), Stp. 107 (197), Lo. 117 (317), Chr.-Soz. 1400 (1917).
kreis Limburg.
Soz. 4826 (3265), Nats. 8271 (7735), Komm. 2427 (1878), Zentr. 16 667 (15 665), Dn. 663 (398), DDP. 325 (589), Wp. 117 (345), Stp. 42 (201), Lv. 650 (2210), Chr.-Soz. 60 (203), sonstige 134.
kreis Wiesbaden.
Soz. 21 240 (19 495), Nats. 42 589 (38 097), Komm. 12 188 (11 128), Zentr. 11 866 (10 571), Dn. 3836 (33 78), DDP. 2931 (46 91), Wp. 744 (2143), Stp. 1251 (3015), Lv. 48 (208), Chr.-Soz. 1872 (1637).
kreis Aulda-Stadt.
Soz. 1 486 (1 199), NS 3 059, (3 124), K. 1978 (1375), Z. 8 360 (8 595), Dn. 373 (356), DDp. 86 (178), Wp. 60 (102), Stp. 22 (131), Lo. 5 (26), Chr.- Soz. 156 (204).
kreis Julba-Canb.
Soz. 1618 (1143), Nats. 2368 (2603), Komm. 1848 (1513), Zentr. 18 229 (18 856), Dn. 380 (241), DDP. 105 (121), Wp. 68 (155), Stp. 32 (58), Lo. 29 (143), Chr.-Soz. 44 (37).
Stadt Frankfurt a. M.
Soz. 85 913 (79 982), Nats. 127 261 (117 492), Komm. 45 095 (45 200), Zentr. 46 194 (40 815), Dn. 8684 (7415), DDP. 7398 (13 739), Wp. 1828 (47 50), Stp. 2301 (10 059), Lo. 173 (566), Chr.-Soz. 3917 (7155), Radikaler Mittelstand 395, SAP. 1069. Gültige Stimmen 330 737.
FERIENMARKE
MEMPHIS III. SORTE ROS EN KAVALIER
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