Ausgabe 
30.3.1931
 
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Aus der Provinzialbauptstavi

Diehen. den 30.März 1931.

Friedrich iRehneli 70 Jahre alt.

Am heutigen Montag, 30. März, begeht der Unioersitäts Garteninspektor i. R. Friedrich Rehnelt in Gießen in voller geistiger und kör­perlicher Frische, beseelt von rastloser Schaffens- freude, seinen 7 0. Geburtstag.

Der Jubilar, ein geborener Schlesier, machte seine Lehrzeit in einer bedeutenden Obst- und Ge> musegärtnerei und anschließend die erste Gehilfen- tätigkeit in Schlesien durch. Von 1885 bis 1888 wirkte er an der Lehranstalt für Obst- und Wein- bau in Geisenheim am Rhein, danach war er bis 1890 im Frankfurter Palmengorten tätig, hierauf arbeitete er bis 1892 in einer Samenexporthandlung in Oberitalien. Sodann kam er im Herbst 1892 noch Gießen in den Betrieb des Universitätsgarlens, in dem er bis zum Herbst 1926, wo er als Uni- oersitäts Garteninspektor in den wohlverdienten Ruhestand trat, tätig war. Zur Weiterbildung in seinem Berufe unternahm Herr Rehnelt wieder­holt Studienreisen. Er bereiste zum Studium der Pflanzenwelt die Alpenländer und Südeuropa bis nach Sizilien. Weitere Studienreisen führten ihn nach den Niederlanden und noch England. Vom Herbst 1911 bis Frühling 1912 war er in Beglei­tung des Geheimrats Hansen unterwegs nach Ceylon, von 1913 bis 1914 unternahm er dorthin noch einmal allein eine ausgedehnte Studienreise.

Sein Wirken, das sich nicht nur auf seine dienst­lichen Obliegenheiten im Unioersitätsgarten be­schränkte, sondern auch schriftstellerisch und in Vor­trägen zutage trat, brachte ihm zahlreiche Anerken- nungen ein; neben Orden und Ehrenzeichen ehrte und erfreute den Jubilar besonders ein Bild des früheren Grohherzogs mit eigenhändiger Unter­schrift, das ihm als Zeugnis besonderer Auszeich­nung zuteil wurde. In ehrenamtlicher Tätigkeit ge­hört Herr R e h n e l t dem Präsidium der Deut­schen Gartenbau-Gesellschaft an, ferner ist er erster Vorsitzender des Gießener Obst- und Gartenbauoer- eins und 2. Vorsitzender des Äreis-Obst- und Garten- bauoereins Gießen. Darüber hinaus gehört er noch verschiedenen Körperschaften an. Der Lesergemeinde desGießener Anzeigers" ist er als Mitarbeiter derScholle" feit einer Reihe von Jahren ein guter Berater in allen Fragen des Obst- und Garten- baues gewesen dessen Sachkunde und Erfahrung« vielen von großem wirtfchafllichen Nutzen geworden ist. Auch durch seine Vorträge in den Gartenbau­vereinen und durch seine ehrenamtliche Beratertätig­keit bei verschiedenen größeren Obstbauaufgaben (Umpfropfaktion) hat er der Allgemeinheit wertvolle Dienste geleistet.

Sein allezeit gefälliges und liebenswürdiges Ent­gegenkommen gegen jedermann, der seinen Rat sucht, sowie seine vortrefflichen Charaktereigen, schäften haben ihm die Verehrung und Wertschätzung weitester Bevölkerungskreise in Stadt und Land ge­sichert.

Hessischer Gtädtetag.

Der Vorsitz in: Hessischen Städte- tag geht ab 1. April d. 3. für die nächsten ätoci Jahre auf Oberbürgermeister Rahn in Worms über. Die Geschäftsstelle des Hessischen Städtetages befindet sich von diesem Zeitpunkt ab in Worms (Rathaus).

Radilaldemokratische Partei.

Am Donnerstagabend sand im Cafe Leib eine Versammlung der Radikaldemokrati- schen Partei statt, die von Anhängern ver­schiedener Parteien besucht war. Der für die Versammlung vorgesehene Redner war, wie der Versammlungsleiter crilärtc, am Erscheinei, ver­hindert, an seiner Stelle sprach der Gauleiter von Westdeutschland, Herr Freyburger. Der Redner knüpfte an die Ereignisse seit dem 14. September an, übte Kritik am Rationalsozia­lismus, an der Form der deuschen Republik, an Justiz und Reichswehr imb verurteilte die in letzter Zeit zutage getretenen Erscheinungsformen der rohen Gewalt im politischen Kamps. Er kritisierte die Maßnahmen der Regierung in bezug auf Lohnsenkung und Preisabbau, und warf die Frage auf, wie sich die Verhältnisse zur heutigen Lage entwickeln konnten. Die Führer oer Republik seien nach der Revolution, so führte der Vortragende u. a. aus, der Lage nicht ge­wachsen gewesen, man könne heute nicht von einer sozialen Republik sprechen, auch nicht von einer wahren Demokratie, da das Volt niemals regiert habe. In den Parlamenten hätten nie Ge­

sinnungsgemeinschaften. sondern lediglich Zweck­gemeinschaften die Geschicke des Staates bestimmt. Das Parteiwesen und das öffentliche Leben be­finde sich deshalb in dem Zustand der Erstarrung, der leicht zu einer Diktatur führen könne. Die Radikaldemokratische Partei habe gegründet wer­den müssen, nicht, um lediglich eine neue Partei zu schassen, sondern in energischem Zielstreben da­hin zu wirken, daß mit Halbheiten gebrochen werde; das endgültige Ziel sei die wahrhaft soziale Republik. Eine Klassifizierung der Mensch­heit lehne die Radikaldemokratifc^ Partei ab, sie werde sich einsehen für eine Verständigungs­politik mit dem Ausland, auf dem Wege der Verständigung eine Herabsetzung der Tribute an- strcben, und ein geeintes Deutschland zu schaffen bemüht fein. Die Partei werde sich weiter ein­sehen für Reduzierung des Veamtenapparates, für Herabsetzung der Arbeitszeit, für Schulreform, für Abschaffung des § 218, sowie für die Ab- fchaffung der Todesstrafe u. a. m. Zum Schluß forderte der Redner auf, eine geschloffene Front zu bilden und mitzuhelfen an der Schaffung einer sozialen Republik.

3m -Anschluß an den Vortrag sand eine Aus­sprache statt, in der ein Mitglied der Rational- sozialistischen Deutschen Arbeiterpartei,, ein Stahl- helmer und ein Vertreter der Staatspartei sprachen. Obwohl die Versammlung zum Teil sehr stürmisch verlief und durch viele Zwischen­rufe gestört wurde, kam es erfreulicherweise zu keiner ernstlichen Auseinandersetzung.

Daten für Dienstag, 31 März

Sonnenaufgang 6.06 ilfcr, Sonnenuntergang 18.53 Tlhr. Rlondausgang 15.45 U&r, Mond­untergang 525 ilbr.

1596; der Philosoph Rene Descartes in. La Hahe geboren; 1727: der englische "Naturfor­scher Isaac Rewton in London gestorben; 1809: der russische Schriftsteller R. W. Gogol in Sorotschinzy geboren; 1811: der Chemiker E. W. Dunsen in Göttingen geboren.

Bornotizen.

Tageskalender für Montag: Gie­ßener Konzertverein: Orgelkonzert Günther Ra­min, Leipzig. Sp -Vgg. 1900: Leichtathletik- Vollversammlung, 20.30 Uhr, Turnhalle Pesta- lozzischule. Lichtspielhaus, Dahnhofstrahe: Wiener Liebschaften".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen, Dienstag, 20 Uhr, Gastspiel der Fran Prasch-Grevenberg als Herzo­gin in Wildes GesellschaftskomödieLady Winder­meres Fächer"; Spielleitung Walter Väuerle. Mittwoch. 1. April, 20 Uhr, das Spiel zu Dreien von Klabund:X Y Z unter der Spiel­leitung Dr. Ritters. Freitag (Karfreitag) bleibt das Theater geschlossen. Für Samstag, 4. April (im Freitaaabonnement), hat die 3nteiw danz ein Werk Arthur Schnitzlers zur Urauffüh­rung angenommen. Schnitzler nennt sein Stück 3m Spiel der Sommer lüfte", ein Spiel in drei Aufzügen. Spielleitung Walter Väuerle. Am Ostersonntag, 18.30 Uhr, Wiederholung der Ge- sellschastskomödie Oskar WildesLady Winder­meres Fächer" unter der Spielleitung Walter Bäuerles mit Frau Prasch-Grevenberg. Mon­tag. 6. April (Ostermontag). 15 Uhr, zum letzten­mal. Klabunds LustspielX Y Z unter der Spiel­leitung von Dr. Ritter. Am Mittwoch, 8. April, und Donnerstag. 9. April (im Dienstagabonne­ment), zweimaliges Gastspiel der Vereinigten Operettentheater Bochum-Hamborn. Zur Auf­führung gelangt die SchlageroperetteViktoria und ihr Husar", in drei Akttm von Grünwald und Löhner-Beda, Musik von Paul Abraham.

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" T o t a l eM o nd f i n st e rn i s a m 2. A pri l. Bei dem am 2. April d. 3. stattfindendenÖfter- vollmond" tritt unser Trabant in den Schattenke­gel unserer Erde und wird dadurch total ver­finstert. Bei klarem Wetter kann das Himmels­ereignis in Südwstdeutschland in seinem ganzen Verlauf bequem beobachtet werden. Der Mond geht etwa 18.50 Uhr auf und um 19.23 Uh^ be­ginnt der südöstliche Mondrand in den Kern- schaften der Erde einzutauchen. Um 20.22 ist die ganze Mondscheibe im Erdschatten: die Totalität hat begonnen. Doch verschwindet der Mond nicht völlig vom Himmel, vielmehr leuchtet er meist noch in tiefgelbem oder kupferrotem Licht, da durch die Strahlenbrechung des Sonnenlichtes in der Erdatmosphäre meist noch etwas Licht in den Kernschatten der Erde abgelenkt wird. Die Mitte der Finsternis tritt um 21.07 Uhr ein. Die To­talität endet um 21.53. Schließlich verläßt um

22.52 Uhr der Kernschatten völlig die Mondober­fläche, der Halbschatten verläßt sie um 23 48 Uhr.

** Ermäßigtes Porto für Ost er­grübe. Gedruckte einfache Oftertarten, die in Größe, Form und Pap;erstärkä den Desttmmungen für Postkarten entsprechen und ohne Umschlag versandt werden, unterliegen einer ermäßigten Gebühr. 3n diesen Karten dürfen außer den sogenannten Absenderangaben | Absendungstag, Rame, Starck» und Wohnort nebft Wohnung des Absenders) noch weitere fünf Wörter, die mit dem gedruckten Wortlaut im Zusammenhang stehen müssen, handschriftlich hinzugefügt werden. Als solche zulässigen Rachttagungen gelten z. D. die üblichen Zusätzelendet", .Ihre", .Dein Freund", .sendet Dir", .sendet mit besten Grüßen Ihre" ulw. Die Gebühr beträgt sowohl im Orts­bereich des Aufgabeortes, als auch im inner­deutschen Fernverkehr sowie im Verkehr mit der Freien Stadt Danzig, Litauen und Memelgebiet, Luxemburg und Oesterreich für einfache Kartei: (ohne Umschlag versandt) 3 Psennig, und für Karten in offenem Umschlag bis 20 Gramm 4 Pf.

** Zu dem Unglücksfall auf der Heuchelheimer Chaussee, bei dem am Freitagabend der Chormeister Gör lach von Gießen in beklagenswerter Weise ums Leben kam, haben die polizeilichen Ermittelungen weiter er­geben, daß die nach Zeugenaussagen nicht ab- geblendeten Kraftwagen in der Gegend von 2im» bürg beheimatet sind. Das Personenauto ist auf den Ramen des Lehrers Duhlmann in Flacht bei Diez, das Lastauto auf den Ramen von Willy Müller, Kirberg bei Limburg zugelassen.

** Prüfung für Lebensrettung. Bei dem Lehrgang für Lebensrettung mit anschließender Prüfung konnte Frl. Margot Jakobsohn in Gießen als einzig mitwirkende Dame die Prüfung für den Grundschein der Deutschen Lebensrettungs- Gesellschaft bestehen. Es wurde ihr Urkunde und 21b- Zeichen zugestellt.

' Rückkehr der Schneegänse. Am Sonntagvormittag überflog ein Zug Schneegänse in der bekannten Keilform von Süden nach Hor­ben unsere Stadt. Wahrscheinlich infolge des starken Rordnordostwindes flogen die großen, laut schreienden Vögel, 26 waren es, in nur geringer Höhe und mäßiger Geschwindigkeit.

Ausstellung ''der Berufsschule. Auch die Berufsschule trat am Ende der ver­gangenen Woche mit einer Ausstellung an die Öffentlichkeit, die einen umfassenden Ueberblick über die Art des Schaffens in der Berufsschule gestattete. 3n der Hauptsache handelte es sich dabei um technische Zeichnungen, die aus der Praxis heraus und für die mögliche Verwendung in der Praxis geschaffen wurden. So sah man sauber ausgeführte Zeichnungen der Elektriker, der Schreiner, der Maschinenbauer, der Schlosser, Spengler und Installateure, schematische Dar­stellungen der Maurer und Dachdecker, Zeich­nungen und Entwürfe der Weißbinder u. a. m. Besonders die Plakatentwürfe der Weißbinder konnten besonderes Interesse für sich in Anspruch nehmen, da gerade in diesen Arbeiten viel eigenes Schaffen dokumentiert wurde. Die Buchdrucker waren ebenfalls mit Entwürfen und den im eigenen Werkunterricht hergestellten Ausführun- 1 gen vertreten. Eine reichhaltige Ausstellung konn­ten auch die Friseure zeigen, denn im Werkunter­richt tourben eine Reche von Perücken, Zöpfen und Ersatzteilen hergestellt, die eifrige praktische Arbeit bewiesen. Sehr reichhaltig war eine Aus­stellung von Lehrmitteln für den landwirtschaft­lichen Unterricht, der seit einiger Zeit ebenfalls an der Gewerbeschule mit viel Erfolg gepflegt wird. Die verschiedensten Düngemittel, Präparate für die Schädlingsbekämpfung, Krankheitsbilder einzelner Pflanzen, schematische Darstellungen über Viehhaltung, Geflügelzucht, Getreidewirtschaft usw. gaben zugleich einen Ueberblick über die umfangreiche Materie, mit der gerade die Land­wirtschaft sich zu befassen hat. Die Einführung des landwirtschaftlichen Fortbildungsunterrichts darf man als einen großen Fortschritt bezeichnen. Jedem Besucher wurde die Bedeutung Der Be­rufsschule in ihrer ganzen Tragweite in dieser Ausstellung klar vor Augen geführt.

Oberheffen.

L "23 i e f c d, 30. März. Am Dienstag, 31. März; feiert unsere Mitbürgerin Katharine Weller Wwe., geb. (Sommerlab, in geistiger unb körperlicher Frische ihren 8 5. Geburtstag.

g. Röbgen, 28. März. EPen schönen E l - ter nabend bereitete Lehrer Koch mit den Schülern der zweiten Schulklasse. El­

tern, Geschwister und Verwandte unserer Schul­kinder, dazu die älteren Schulkameraden unb viele Freunde unserer Schule hatten sich in statt­licher Anzahl in WagnerS Saal versammelt. Rach einem von Lehrer Koch, Lehrer Paul und Lippert vorgetragenen flotten ErössnungS- marsch begrüßte Lehrer Koch dierfdjtcncncn und erläuterte kurz den Zweck der Veranstaltung. Darauf wickelte sich in bunter Reihenfolge ein reichhaltiges Programm vor den freudig über­raschten Besuchern ab. Es war auf den Ton ge­stimmt:Es muß doch Frühling werden!" Ver­schiedene Gedichte wechselten mit Sprechchor, Ein- zelaustritt unb Gesängen ab. Dazwischen wurden szenische Darbietungen und ein Frühlingsreigen ausgesührt. Die Zuhörer stimmten froh in das gemeinsame Lied:Der Mai ist gekommen" mit ein. Bürgermeister Wagner dankte im 21 amen der Gemeinde. Pfarrer Bönning sprach als Vertreter der Elternschaft deren Dank aus unb lieh seine Ausführungen ausklingen in einem .Hoch auf daS Vaterland, worauf die Versammlung daS Deutschlandlied anfhmmtc. Dann sprach Lehrer Koch das Dankes- und Schlußwort. 2HIc Darbie­tungen ernteten lebhaften Beifall.

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Wettervoraussage.

Das Hochdruckgebiet hat sich über Skandinavien mit einem Kern von über 775 Millimeter Luft­druck aufgebaut und erstreckt sich bis über Deutsch­land. Die aus ihm ausfliehende Kaltluft über­flutet weiterhin, begünstigt durch die Rückseite der Polenstvrung, Zentraleuropa und verursacht bei Aufklaren immer noch Rachtfrost. Rcuerdings kommt cs unter ihrer Einwirkung auch zu einzel­ner Wolkenbildung und in Ostdeutschland treten sogar einzelne Schneefälle auf. Der hohe Druck bleibt zunächst bestimmend für die Wetterlage, so daß außer vereinzelt auskommcnder Bewöl­kung bei uns keine wesentliche Acnderung zu erwarten ist. i

Aussichten für Dienstag: Teils heiter, teils wolkig, weiterhin Nachtfrost, trocken.

Lufttemperaturen am 29. März: mittags 4,7 Grad Celsius, abends-1,3 Grad; am 30. März: morgens 3,2 Grad. Maximum 5 Grad, Minimum5,5 Grad.

(Schluh des redaktionellen Teils.)

Es ist bekannt, daß sich die amerikanischen Rund- sunkhörcr fast ausschließlich dynamischer Lautsprecher bedienen. Durch Benutzung solcher Geräte wird der Wert und die Leistung einer Rundfunkanlage wesent. lich gesteigert. Anläßlich der Leipziger Frühjahrs­messe hat die Firma Radio H. Mende & Co., G. m. b. $)., Dresden-N. 15, einen dynamischen Lautsprecher Mende-Dynamo" herausgebracht, der allen gc- bräuchlichen Endröhren angepaßt ist, 2251V

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